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Rezension: Die Lichtformer StripTubes im Praxistest (mit Verlosung)

Vor einer Weile erreichte mich eine Email von Alexander Schwarz, der als Fotograf in Augsburg arbeitet und welchen ich vor allem durch seinen TASPP-Blog kenne.

Ob ich nicht einen neuartigen Lichtformer namens „StripTube“ testen wolle? Diesen hat er zusammen mit dem Geschäftsinhaber Thomas Hirn der Firma Alkoto entwickelt.

Klar, durch sollte Experimente habe ich schon einige Gadgets liebgewonnen und in meinen fotografischen Alltag integriert.

Was sind „StripTubes“?

Es gibt verschiedene Arten von Lichtformern wie Softboxen, Reflektoren oder Beauty Dishes, welche die Lichtcharakteristik von Blitz- oder Tageslicht ändern.

Dazu gehören auch „Striplights“, das sind lange, schmale Softboxen, welche vor allem zum Erzeugen oder Betonen von seitlichen Streiflichtern eingesetzt werden.

StripTubes sind eine Art „Striplights“, welche für die Benutzung mit Systemblitzen konzipiert sind und im Vergleich zu Striplight-Softboxen deutlich platzsparender sind. Dadurch lassen sie sich auch in sehr engen Räumen oder an ungewöhnlichen Orten positionieren.

Die Einsteck-Öffnung ist variabel und erlaubt den Betrieb von praktisch allen gängigen Systemblitz-Geräten, zum Beispiel Canon, Nikon, Metz oder Yongnuo.

Die StripTubes kosten pro Stück ca. 180 Euro oder 330 Euro für ein Doppelpack und sind zum Beispiel hier bei Amazon erhältlich*.

Mein Test der „StripTubes“

Alexander Schwarz schickte mir also zwei StripTubes, welche übrigens komplett in Deutschland gefertigt werden, inklusive je einer praktischen Tragetasche.

Diese lagen dann erst mal einige Monate unbeobachtet bei mir rum, bis ich mich aufraffte und die Tasche öffnete.

Vor dem ersten Einsatz muss die Halterung der StripTubes an die verwendeten Blitze angepasst werden. Dazu wird die Halterung mittels des mitgelieferten Imbus-Schlüssel gelockert, der Blitz reingeschoben und die Schrauben wieder angezogen. Außerdem müssen am Blitz zwei mitgelieferte Klettklebeband-Stücke befestigt werden, die verhindern sollen, dass die Blitze während des Fotografierens aus der Halterung rutschen.

Das finde ich persönlich etwas ungünstig, weil sich der zusätzliche Klettverschluss störend auf die Verwendung anderer mobiler Lichtformer-Systeme auswirken kann und ich nicht eben mal ein ausgeliehenes Blitzgerät in die StripTubes schieben kann.

Nicht mitgeliefert wird eine Befestigung für die StripTubes am Stativ, was mir erst jetzt auffiel. Weil ich keinen „Universal-Blitzschuh„* auf Lager hatte, musste ich mir zwei bestellen. Das Ganze habe ich jeweils mit einem Schirmneiger* kombiniert, um die StripTubes auch variabel positionieren zu können.

Montage vom StrupTube am Stativ
Montage vom StrupTube am Stativ

So sah mein Aufbau zum Schluss aus. Die Position des Blitzschuhs am StripTubes muss sauber ausbalanciert werden. Ist das geschehen, kann ich den StripTube sowohl horizontal als auch vertikal (oder irgendwo dazwischen) einsetzen.

Der Blitz inklusive Funkauslöser hängt auf dem Bild unten und ja, der fällt da durch den ebenfalls erkannbaren Klettverschluss nicht raus. Mulmig ist mir dabei trotzdem etwas und beim Shooting wäre mir das Stativ auch zwei Mal fast umgefallen, weil es durch das Ausbalancieren eine wacklige Angelegenheit ist.

Genausogut könnte der StripTube auch umgedreht werden, sodaß der Blitz von oben in den StripTube blitzt. Dann hätte ich in der Praxis jedoch Schwierigkeiten gehabt, Einstellungen am Blitz zu ändern (unten auf einem Foto zu sehen).

Wie sehen die Ergebnisse aus?

Mein erstes Portrait, mit dem ich zufrieden war, ist dieses hier:

2015_maryna_3249_webDer Lichtaufbau ist dabei klassisch als „Lichtklammer“ mit je einem StripTube auf beiden Seiten, gut zu sehen als Reflexion in der Brille und den Augen.

2015_maryna_3267_web Hier als „Making-Of“ zu sehen. Der Blitz rechts steht etwas weiter entfernt, um eine realistisch anmutendere ungleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen.

Die StripTubes können jedoch auch horizontal positioniert werden und über sowie unter dem Model montiert werden. Das Ergebnis? Ein surealer Look mit kaum wahrnehmbaren sehr weichen Schatten:

2015_maryna_3283_webHier der Blick hinter die Kulissen inklusive der genauen Belichtungswerte. Die Kamera löst mit 1/200 Sekunde aus bei ISO 100 und Blende 8, der obere Blitz ist manuell auf 1/8 gestellt, der untere auf 1/16.

2015_maryna_3285_webDie StripTubes können natürlich auch in Kombinationen mit ganz anderen Lichtformern benutzt werden. Bei diesem Bild kam ein Beauty-Dish von oben direkt auf der Kamera-Achse zum Einsatz, aufgehellt mit einem Reflektor von unten und den StripTubes von der Seite:

2015_maryna_3421_webHier der Blick inklusive der Lichtformer:

2015_maryna_3420_webMein Fazit

Vor den StripTubes habe ich noch nie mit Striplights gearbeitet und werde es sicher auch weiterhin kaum machen, weil diese Art der Lichtsetzung präzises Arbeiten erfordert.

Bei der Stockfotografie hingegen kommt es auf Effizienz an. Das ständige Arrangieren der Blitze, nur weil das Model etwas zur Seite schauen soll oder ich den Bildausschnitt ändere, kostet mir zuviel Zeit, weshalb ich weiches flächiges Licht bevorzuge.

Trotzdem glaube ich, dass die StripTubes für Fotografen mit einer anderen Herangehensweise sehr hilfreich sein können. Zum einen natürlich für Produktfotografen, welche Streiflichter auf Flaschen oder Biergläser zaubern wollen oder Beauty-Fotografen, die Platz sparen wollen.

Vermutlich ließen sich die StripTubes auch durch helle LED-Taschenlampen beleuchten und wären damit für Video-Produktionen nützlich.

Dazu kommt, dass ich sicher längst nicht alle Möglichkeiten der StripTubes ausprobiert habe. Es können auch zwei StripTubes längs aneinander gesteckt werden, um eine 1,5 Meter lange Leuchtröhre zu erhalten. Oder zwei StripTubes nebeneinander würden das Licht einer rechteckigen Softbox ergeben. Oder Aufnahmen im engen Fahrstuhl? Kein Problem!

Verlosung von einem Set mit zwei StripTubes

Thomas Hirn war so freundlich, mir ein Set mit zwei StripTubes zur Verlosung bereitzustellen. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist unter dem Artikel in einem Kommentar die folgende Frage zu beantworten:

„Wofür würdet ihr die StripTubes gerne nutzen wollen?“

Einsendeschluss ist Freitag, der 9.10.2015, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Aus den gültigen Kommentaren lose ich mittels random.org einen Gewinner aus, der per Mail benachrichtigt wird, die Angabe einer gültigen Mailadresse ist also notwendig.

Ich drücke euch die Daumen!

* Affiliate

Rezension: CamRanger – Kabellose DSLR-Fernsteuerung mit dem iPad

Im Blog hatte eine Lösung vorgestellt, mit der man die Bilder seiner DSLR-Kamera kabellos direkt auf das iPad, einen Laptop oder ein anderes Tablet senden kann.

Das funktioniert super und nutze ich sehr häufig. Bisher hatte mir noch die Möglichkeit gefehlt, die Bilder schon vor dem Auslösen auf einem externen größeren Monitor zu sehen, idealerweise ebenfalls kabellos. Das soll mit CamRanger* möglich sein, weshalb ich den Hersteller gebeten habe, mir ein Testmuster zu schicken. Ausgepackt sieht das so aus:

Cam-Ranger-Zubehoer_P0A7906
Das weiße Teil unten ist der CamRanger selbst, dazu kommen zwei Kabel, das weiße zum Aufladen des Akkus, das schwarze zur Verbindung mit der Kamera, eine Hülle und eine kurze Anleitung. Wenn man dieser Anleitung folgt, ist die Ersteinrichtung des WLAN-Netzwerks einfach und schnell erledigt. Nüchtern betrachtet ist der CamRanger nämlich nichts anderes als ein Router, welcher ein WLAN-Netz aufbaut, über das dann die Kamera die Daten an eine App liefert. Während es für Android dafür einige günstige Lösungen gibt – dazu unten mehr – ist das bei Apple aufgrund der restriktiveren Software-Architektur nicht so einfach möglich. CamRanger hat deshalb weniger Konkurrenz, die sich die Firma mit über 300 Euro pro Gerät gut bezahlen lässt. Es werden die gängigsten Canon- und Nikon-Kameras unterstützt. Der Akku soll ca. 4-6 Stunden halten. Es ist etwas irritierend, dass an beiden Seiten ein weißer Schalter ist, wovon nur der eine der An/Aus-Schalter ist. Der zweite Schalter hat keine Funktion. Als ich versehentlich mal den falschen Schalter betätigt hatte, lief der Akku natürlich leer.

Etwas umständlich ist die Nutzung des CamRangers selbst, denn obwohl eine kabellose Lösung versprochen ist, muss erst mal das Kabel von der Kamera zum CamRanger angeschlossen werden. Dieser hat ca. die Ausmaße einer Zigarettenschachtel. Ich habe das meist so gemacht, dass ich den CamRanger in die mitgelieferte Tasche gesteckt habe, wo das Kabel rausguckt und dann die Tasche mit dem daran befestigten Karabinerhaken an meinen Kameragurt oder das Stativ befestigt habe. Gefüllt wiegt die Tasche mit beiden Kabeln ca. 208 Gramm. Sie baumelt dann zwar etwas rum, aber das zusätzliche Gewicht ist auch mit der Hand zu tragen. Es gibt aber auch einen Adapter*, um den CamRanger auf dem Blitzschuh zu montieren.

Aber was kann man mit der gleichnamigen App nun machen? Ich habe die iOS-Version getestet, weil es wie gesagt für Android deutlich billigere Lösungen gibt. Das Interface der App sieht so aus:

Camranger-Screenshot

Leider funktioniert der Zugang zur App nur, wenn auch eine Funkverbindung zum CamRanger steht, was schade ist, wenn man mal schnell nach dem Shooting einige der fotografierten Bilder ansehen will. Die Oberfläche ist ähnlich aufgebaut wie bei anderen LiveView-Systemen. Den Hauptteil des Bildes nimmt der Monitor ein, der zeigt, was die Kamera auch sieht. Durch Tippen auf den Monitor lässt sich die gewünschte Stelle fokussieren, rechts kann aber auch deutlich genauer der Fokus manövriert werden. Es gibt ein Live-Histogramm und Zusatzfunktionen wie HDR-Aufnahmen, Fokus-Stacking, Zeitraffer-Aufnahmen etc. sind möglich.

Die wichtigsten Funktionen der Kamera können über die App ferngesteuert werden, zum Beispiel Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Weißableich, Aufnahmemodus, Über- und Unterbelichtung, Fokus und einige mehr.

Während meiner Testzeit gab es ein Firmware-Update, was etwas umständlich zu installieren war. Aber es brachte unter anderem als neue Funktion die Möglichkeit, parallel weitere WLAN-Netze aufrecht zu erhalten. Das ist zum Beispiel sehr praktisch, weil ich sie weiterhin in meinem WLAN-Netzwerk im Studio bleiben kann, obwohl auch CamRanger eine WLAN-Verbindung mit dem iPad aufbauen will. Jetzt wollte ich probieren, ob ich nicht auf gleichzeitig das WLAN-Netz meiner EyeFi-Karte aktivieren könnte, damit ich als weitere App Shuttersnitch offen haben könnte, um die geschossenen Fotos zu verwalten. Das klappt leider nicht, weil CamRanger nicht im Hintergrund laufen kann.

Camranger-Screenshot-2
Der Grund, warum ich weiterhin zusätzlich Shuttersnitch nutzen wollen würde, ist, dass diese App einen deutlich bequemeren Workflow für die Verwaltung und Ansicht der geschossenen Bilder bietet. Nach dem Shooting, wenn Kamera und Geräte alle schon verstaut sind und ich mit den Models noch einen Kaffee trinke, kann ich bequem das iPad rumreichen, wo sich alle die Fotos mit Shuttersnitch ansehen können. Das geht leider nicht, wenn ich CamRanger nutze, weil immer die Verbindung zur Kamera aktiv sein muss. Außerdem muss ich manuell entscheiden, welche der Bilder von der Speicherkarte ich runterladen wollen würde. Kurz: CamRanger bietet zwar Funktionen zur Fotoverwaltung, aber ist grundsätzlich einer ein Aufnahme-Tool.

Der Hauptgrund, weshalb ich CamRanger in Zukunft jedoch kaum noch nutzen werde, liegt jedoch in meiner Arbeitsweise. Ich fotografiere fast immer mit Blitz. Das führt logischerweise dazu, dass bei einer LivePreview, wo die Blitze noch nicht auslösen, kaum etwas auf dem Monitor zu sehen ist und damit die gesamte App kaum brauchbar ist. Die Einsatzbereiche der App liegen demnach eher bei der Makrofotografie ohne Blitz, für Produktaufnahmen mit Dauerlicht, Landschaftsaufnahmen und so weiter. Überall, wo Blitze zum Einsatz kommen, sinkt der Nutzwert von CamRanger stark.

Android-Alternative zu CamRanger

CamRanger ist im Grunde nichts anderes als ein Router. Wer nicht in den geschlossenen Apple-Kosmos eindringen muss, kann auch einen anderen WLAN-Router kaufen, zum Beispiel den TP-Link TL-MR3040*. Der kostet nur ca. 40 Euro und der CamRanger sieht sicher nicht zufällig fast identisch aus. Als App wird dann die kostenlose App DslrDashboard im Google Playstore benutzt. Wie die Einrichtung genau funktioniert, erklärt Gunther Wegner hier. Selbst wenn der Kauf eines kleinen Android-Tablets* mit eingerechnet wird, ist diese Lösung immer noch billiger als der CamRanger. Die Nachteile wie die eingeschränkte Nutzung bei Blitzlicht oder das an der Kamera hängende Gerät bleiben aber auch bei dieser Lösung.

Welche Lösung benutzt ihr zur kabellosen Fernsteuerung und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

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Verlosung des verbesserten Roundflash (Ringblitz-Aufsatz)

Ein Ringblitz ist eine coole Sache. Entweder für ungewöhnliche Lichteffekte, als einfaches Fülllicht zur bequemen Kontraststeuerung oder für gut ausgeleuchtete Makroaufnahmen gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten für einen Ringblitz. Das Problem ist meist, dass gute Ringblitze teuer und schwer sind (von den Mini-Dingern, die nur für Makroaufnahmen taugen, mal abgesehen).

Glücklicherweise gibt es Ersatzlösungen. Ich hatte schon mal zwei Ringblitz-Aufsätze für Systemblitze miteinander verglichen, den RayFlash und den Roundflash. Der Vollständigkeit halber erwähne ich auch noch den Orbis, den ich jedoch als unhandlich empfinde.

Ich hatte den RayFlash und den Roundflash gerne im Einsatz und kurz nachdem ich vor ca. einem Jahr schon mal den Roundflash im Blog getestet und verlost hatte, schickte mir der Entwickler die neue, verbesserte Version „Magnetic 5“, welche den größten Nachteil der ersten Variante beseitigt hat: Die Streben zur Stabilisierung der Seitenwände müssen jetzt nicht mehr per einzeln in die Diffusorwand gesteckt werden, sondern sind fest mit der Wand verbunden und müssen nur mittels Magnet an die richtige Stelle „geknickt“ werden. Dadurch geht der Auf- und Abbau nun deutlich schneller und es besteht keine Gefahr mehr, die Streben unterwegs zu verlieren.

Ganz aktuell gibt es jetzt sogar schon die dritte Version des Roundflash, den „RF Magnetic Black„* (siehe Produktfoto oben), der aus einem anderen, schwarzen Stoff und damit noch etwas leichter ist: 299 Gramm!

Ich nutze den Roundflash oft draußen, weil ich damit leicht störende Schatten aufhellen kann, ohne dass die Lichtwirkung des Hauptlichts (oft der Sonne, direkt oder indirekt) beeinflusst wird. Ganz oben seht ihr ein Making-Of-Foto und hier ist das fertige Foto dazu:

Der Aufsatz eignet sich aber auch für effektvolleres Licht, zum Beispiel für solche Bilder:

Das passende Outtake gibt es auch:

Auch dieses Kinderfoto unten wurde mit dem Roundflash aufgenommen. Der Lichteffekt stößt nicht immer auf Zustimmung, hat aber bei Kinderfotos eben zwei Vorteile. Zum einen sind Blitz und Ringblitz-Aufsatz mit der Kamera verbunden, weshalb man bei den sich schnell bewegenden Kindern das Licht immer an der richtigen Stelle hat, was bei einer Softbox auf einem Stativ schwieriger ist, wenn die Kinder durchs Studio flitzen. Zum anderen ist der Roundflash-Diffusor dank Nutzung des Systemblitzs E-TTL-fähig, was in Situationen, wo man schnell reagieren muss, eine Anpassung der Lichtmenge überflüssig macht.

Dafür stelle ich am Blitz einfach die TTL-Messung ein und drehe die Blitzleistung manuell ca. +1 bis +1 1/3 Blende höher, um den Lichtverlust des Diffusors auszugleichen.

Zwei der anderen Nachteile der ersten Version sind mit dem Roundflash jedoch geblieben: Durch die riesige runde Fläche wird die Kommunikation mit dem Model etwas erschwert und bei windigem Wetter kann die Kamera etwas wackeln, wenn der Wind am Roundflash rüttelt. Da braucht man dann einen stabilen Stand und schnelle Belichtungszeiten. Der Vorteil jedoch ist wieder, dass die große Lichtfläche für wirklich sehr weiches Licht sorgt.

Verlosung des Roundflash

Kommen wir zum spannenden Teil: Ich verlose an meine Blogleser 2x die neuste Version des Roundflash, damit ihr euch selbst davon überzeugen könnt, wie praktisch dieses Zubehörteil ist.

Was müsst ihr dafür tun? Hier die Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen dürfen alle Leute, welche Fan meiner Facebook-Seite sind und hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, was sie mit dem Roundflash am liebsten fotografieren würden.
  • Gerne möchte ich paar Wochen nach der Verlosung auch einige Fotos im Blog veröffentlichen, welche die glücklichen Gewinner mit ihrem neuen Roundflash gemacht haben.
  • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 30.06.2013.
  • Die Gewinner ermittle ich aus den gültigen Kommentaren mittels random.org.
  • Die Gewinner werden von mir per Email kontaktiert (achtet darauf, dass eure Kommentar-Emailadresse gültig ist). Wer sich nicht innerhalb von vier Tagen zurück meldet, verliert seinen Anspruch.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

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Fortsetzung meines Preiserhöhung-Tests bei Fotolia

Am ersten März hatte ich ein Experiment gewagt.

Ich hatte zwei meiner Bestseller-Fotos bei Fotolia vom Startpreis mit 1 Credits auf 2 Credits gesetzt. Damit wollte ich sehen, welchen Effekt der damit doppelte Preis für das Kaufverhalten der Bildsucher hat.

Über die ersten Ergebnisse habe ich hier im Blog berichtet.

Am Test gab es in den folgenden Kommentaren vor allem zwei berechtigte Kritikpunkte. Erstens war die getestete Bildmenge nicht groß genug (mein Portfolio ist ja zum Verkaufen, nicht zum Experimentieren da) und zweitens hatte ich als ersten Monat der Preiserhöhung den März gewählt, der jedoch bei fast allen Fotografen immer mit Abstand der beste Monat ist, was die Ergebnisse hätte verzerren können. Außerdem wurde vermutet, dass viele Bildkäufer das Bild schon in ihrer Lightbox gehabt haben könnten und dann trotz des höheren Preises gekauft haben und das ansonsten vielleicht nicht getan hätten.

Deshalb habe ich mir die Zahlen jetzt, nach drei weiteren Monaten mit dem höheren Startpreis noch mal angeschaut, die Auswertung erfolgte wieder mit Stock Performer:

Hier das erste Bild. Die blauen Balken bezeichnen die Umsätze mit dem Foto, die rote Linie zeigt die Verkäufe an. Jeder Balken weist einen Monat aus, demnach ist der dritte dunkelblaue Balken der Monat März. Im März, dem Monat der Preiserhöhung, sind sowohl Umsätze als auch Verkäufe deutlich gestiegen. Die nächsten drei Monate sahen jedoch – wie meine Leser richtig vermutet haben – ganz anders aus. Die Verkäufe gingen merklich zurück, stabilisieren sich gerade aber wieder. Das wichtigste jedoch ist: Die Umsätze sind trotz der Preiserhöhung weiterhin über den Umsätzen mit dem 1-Credit-Startpreis geblieben.

Ähnlich sieht es bei dem zweiten Testbild aus:

Die Verkäufe sind nach der Preiserhöhung gefallen, stabilisieren sich aber wieder. Die Umsätze lagen aber ebenfalls höher als vor der Preiserhöhung.

Das Resultat? Wer die Preise seiner Bilder erhöht, wird unter dem Strich weniger Verkäufe haben, aber trotzdem etwas mehr Einnahmen. Den Einfluss der Verkäufe auf das Ranking und den Suchalgorithmus, den ich im ersten Test-Artikel beschrieben habe, sollte man bei seiner Entscheidung für oder gegen eine Preiserhöhung jedoch berücksichtigen.

Soweit alles klar? Leider nicht ganz. Hier ist die Ansicht eines ähnlichen Fotos aus der Serie, welches sich ebenfalls ganz gut verkauft und wo ich den Startpreis auf 1 Credit gelassen habe:

Wie ihr seht, flachen auch hier ab März ganz leicht die Verkäufe ab, wenn auch nicht in dem Maße wie bei den beiden teureren Fotos. Der Umsatz jedoch ist seit März (eigentlich ab Januar schon) stark gestiegen und hat sich mehr als verdoppelt. Woran liegt das? Ich kann nur raten. Im Juni hat Fotolia die Preise unter anderem bei mir wegen meines Smaragdt-Status für größere Bildgrößen um ca. 20% angehoben, was den starken Ausschlag im Juni erklären könnte. Vielleicht haben auch die Bildkäufer auf günstigere Bilder der gleichen Fotoserie umgeschwenkt? Es bleiben noch einige Fragen offen.

Für mich bleibt immerhin die Feststellung, dass höhere Bildpreise im Schnitt mehr Einnahmen, aber weniger Verkäufe bringen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Preisänderungen gemacht?

Test und Verlosung des Ringblitz-Adapters Roundflash

Vor knapp vier Monaten habe ich hier im Blog den neuen Ringblitz-Adapter „Roundflash“ vorgestellt.


In den letzten Monaten habe ich einige Gelegenheiten gehabt, die Alternative zum echten Ringblitz auszuprobieren. Nach den Testbildern im oben verlinkten Beitrag will ich euch heute einige weitere Fotos zeigen, die mit dem Roundflash entstanden sind und über meine Erfahrungen berichten.


Im Foto der lachenden Frau ganz oben kam der Blitz mit dem Ringblitz-Aufsatz wirklich als einzige Lichtquelle zum Einsatz. Fotografiert habe ich mit meiner Canon 5D Mark II und dem Canon Speedlite 580 EX II und dem Roundflash. Belichtungszeit war 1/160 Sekunde bei Blende 3,5 (ISO 100). Als Objektiv hatte ich das Canon 24-70mm genommen, bei Brennweite 35 und mit ca. 0,75 Metern Abstand zum Model.


Beim springenden Musiker oben war die Ausrüstung die Gleiche, jedoch war das eine Außenaufnahme, wo der Blitz nicht die ganze Arbeit verrichten musste. Diesmal mit 1/170, Blende 4 (ISO 200) und bei 2,25 Metern Abstand fotografiert. Die Blitzleistung habe ich manuell erhöht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass der besondere Look des Ringblitzes vor allem dann wirkt, wenn er von nahem eingesetzt wird. Je weiter weg der Ringblitz vom fotografierten Motiv ist, desto eher wirkt er wie eine Punktlichtquelle. Deswegen eignet er sich auch besonders gut für Makroaufnahmen. Je dichter der Ringblitz am Model ist, desto größer ist auch der kreisrunde Lichtreflex in den Augen. Sehr gut zu erkennen ist das beim Mann mit der Grimasse. Allerdings kann dieser ungewöhnliche Lichtreflex im Auge auch ablenken, weshalb ich ihn bei einigen Fotos auch retuschiert habe, sodaß er nicht mehr wie ein Donut, sondern nur noch wie ein Kreis aussieht.


Bei den Fotos von Maschinen der Lebensmittelindustrie habe ich gemerkt, dass der Ringblitz-Adapter auch nicht die richtige Wahl ist, wenn Geräte mit viel Metall/Chrom oder anderen spiegelnden Flächen fotografiert werden sollen, weil das ungefähr so uncool aussieht als würde man in einen Spiegel blitzen.

Hier auch mal ein Vergleich eines Fotos mit und ohne den Roundflash-Ringblitz (klicke die Bilder zum Vergrößern):

(mit Roundflash)
(ohne Roundflash)

Das Zusammenfalten des Roundflash bereitet mir auch nach einigen Malen noch etwas Kopfzerbrechen, da ich immer Angst habe, beim Drehen und Falten des Roundflash würde ich etwas brechen können. Glücklicherweise gibt es jetzt eine Video-Anleitung für den Auf- und Abbau.


Auch ohne den „speziellen Ringblitz-Look“ eignet sich der Roundflash hervorragend als Mittel zur Kontrastkontrolle, mit dem man regeln kann, wie stark die Schatten einer anderen Lichtquelle auf dem Model wirken sollen, da der Ringblitz die Schatten direkt von der Kameraachse meist ohne zusätzlichen Eigenschatten aufhellt. Wenn es richtig angestellt wird, ist kaum zu bemerken, dass  überhaupt ein Ringblitz (wenn im Bild unten auch ein anderer als der Roundflash) im Einsatz war:


Ohne den Aufhellblitz von vorne wären die sonnigen Stellen jedoch schon ausgefranst bzw. die schattigen Stellen zu dunkel.

Mittlerweile wird der Roundflash auch direkt in Deutschland vertrieben (für 129 Euro inkl. Versand über www.roundflash.de).

Verlosung

Der Erfinder des Roundflash war so freundlich, mir ein Exemplar des Roundflash-Ringblitz-Adapaters für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du nur zwei Dinge tun:

  1. Schreibe einen Kommentar unter diesen Artikel, dass Du den Roundflash gewinnen willst.
  2. Klicke „Gefällt mir“ auf meiner Facebook-Seite. Wenn Du schon Fan bist, alles bestens. Zwei Hinweise noch: Verwechsle bitte nicht meinen privaten Facebook-Account mit meinem öffentlichen und achte darauf, dass ich deinen Kommentar auch deinem Facebook-Account zuordnen kann.


Die Verlosung endet am 18.05.2012, den Gewinner werde ich dann über Facebook benachrichtigen.