Schlagwort-Archive: Selling Stock

Stockfotografie-News 2009-06-12

Am Ende der Woche wieder der Rückblick auf die Branche.

  • Getty Images verbessert die Anzeige der Suchergebnisse: Falls vorhanden, wird nun eine Suche nach „ähnlichen Bildern“ und „Bildserien“ erleichtert und die tatsächlichen Pixelgrößen eines Fotos werden mit den Honoraren angezeigt (nur für angemeldete Nutzer).
  • Auch die große spanische Bildagentur Age Fotostock erlaubt nun eine Suche nach „ähnlichen Bildern“.
  • Shutterstock veröffentlicht die Ergebnisse einer Studie, wonach die Nutzung von Stockfotos unter Grafikern weiter zunimmt.
  • Bei den Stockfotografie-News letzte Woche hat Christopher vom Blog Bassimbauch darauf hingewiesen, dass istockphoto die Anzeige der Downloadzahlen verändert hat. Jetzt wird nicht mehr die genaue Zahl angezeigt, sondern nur noch ein Näherungswert (z.B. statt 387 Downloads nun >300 Downloads). Der Grund könnte sein, dass der Branchendienst „Selling Stock“ mit Hilfe dieser Zahlen und der Webseite www.istockcharts.de begonnen hatte, die Umsatzentwicklung des Microstock-Pioniers zu schätzen und am 02.06.2009 meldete, dass die Downloads vom Mai im Vergleich zum April ungefähr gleich geblieben sind. Aus ähnlichen Gründen beendete auch die Bildagentur PantherMedia vor einer Weile die Anzeige der konkreten Downloadzahlen. Ich wette, dass es auch bei der neuen Bildagentur Polylooks nur eine Frage der Zeit ist, bis dieses Feature wieder entfernt wird.
  • Falls es jemand noch nicht gesehen hat, empfehle ich den virtuellen Rundgang durch die riesige Fabrikhalle, die der Stockfotograf Yuri Arcurs sein Studio nennt:

Was macht eigentlich istockphoto?

Wie der Branchendienst Selling Stock hier berichtet, gibt es einige neue Zahlen von der Bildagentur istockphoto. Demnach sind die Downloads im 1. Quartal 2008 von 5,2 um ca. 2% auf 5,3 Millionen Bilder gestiegen, nur leicht im Vergleich zu den letzten Quartalen.

Die Einnahmen sind im gleichen Zeitraum von 23,6 auf 30,7 Million US-Dollar stärker gestiegen, was zu einem gestiegenen Durchschnittsverkaufspreis von 4,55 auf 5,80 US-Dollar pro Bild führt.

Da die Zahl der teilnehmenden Fotografen ebenfalls gestiegen sein sollte, stellt sich die Frage, ob die Downloads pro Fotograf gesunken sind?