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Im Test: Photoshop-Plugin „AV Bros. Puzzle Pro“

Was macht gute Programme noch bes­ser? Zusätzliche Plugins! Das gilt für Firefox und Thunderbird genauso wie für Das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop.

Diesmal möch­te ich den Photoshop-Filter „Puzzle Pro 3.1″* von der Firma AV Bros. vor­stel­len. Dieses Plugin erlaubt es, sehr unter­schied­li­che und viel­fäl­ti­ge Puzzle-Formen zu erstel­len, die dann in Photoshop als pixel­ba­sier­te Datei oder einem Vektor-Programm wie Adobe Illustrator als Vektor-Pfade genutzt wer­den kön­nen.


Das klingt kom­pli­ziert und ist es manch­mal auch. Deshalb von vor­ne: Vor der Nutzung muss das Programm im Plugin-Ordner von Photoshop instal­liert wer­den. Das geschieht durch das Installationsprogramm auto­ma­ti­sch un pro­blem­frei. Hier fällt jedoch schon auf, dass da Designer am Werk waren. Selten habe ich eine coo­le­re Benutzeroberfläche eines Installers gese­hen.


Das ist etwas für das Auge, nicht wahr? Auch die eigent­li­che Benutzeroberfläche des Plugins „Puzzle Pro“ sieht durch­ge­stylt aus (Klicken zum Vergrößern):

Anhand die­ses Screenshots lässt sich auch gut die Funktionsweise des Plugins erklä­ren. Es besteht aus zwei Fenstern. Links ist das Layout-Fenster, rechts das „Schneide-Fenster“. Im Schneide-Fenster wird die Form der „Noppen“ der Puzzle-Stücke defi­niert. Es ste­hen etli­che „klas­si­sche“ Formen zur Auswahl wie im Bild oder auch Pfeile, Herzen, Spiralen und ande­re. Natürlich ist es mög­li­ch, sei­ne eige­nen Formen zu impor­tie­ren und abzu­spei­chern.

Mit den bei­den „Flip“-Buttons kann der Nutzer ent­schei­den, ob er die Noppen hori­zon­tal oder ver­ti­kal spie­geln will. Im lin­ken Layout-Fenster kann er aus­wäh­len, wel­che der Noppen gespie­gelt wer­den sol­len. Der Nutzer kann jede ein­zel­ne Noppe manu­ell anwäh­len. Es gibt zusätz­li­ch auch die Möglichkeit, über das obere „Select“-Menü nur ver­ti­ka­le, nur hori­zon­ta­le oder zufäl­li­ge Noppen zu mar­kie­ren oder eine bestehen­de Auswahl umzu­keh­ren. Auch die Größe der Noppen kann – ent­we­der für alle oder wie­der für aus­ge­wähl­te Noppen – ange­passt wer­den. Das glei­che gilt für die Dicke der Zwischenräume zwi­schen den ein­zel­nen Puzzle-Stücken.

Mit dem Schieberegler „Rows“ und „Columns“ wird bestimmt, wie vie­le Puzzle-Teile in einer Reihe und Spalte vor­han­den sein sol­len.

Links kann das Layout des Puzzles all­ge­mein ver­än­dert wer­den. Im Ansichtsfenster in der Mitte kann jede Ecke (mit dem blau­en Viereck mar­kiert) belie­big gezo­gen oder gestaucht wer­den. Die ein­zeln anwähl­ba­ren Noppen kön­nen je nach Wunsch auch gelöscht wer­den, um ein­zel­ne grö­ße­re Puzzle-Stücke zu erhal­ten. Der „Randomize“-Schieber unten links ver­schiebt die blau­en Vierecke je nach Belieben ver­schie­den stark, um etwas Varianz in das ansons­ten mono­to­ne Muster zu brin­gen. Der Button rechts davon schiebt das Gitter in die Starteinstellung zurück, falls einem die Zufallsbewegung nicht gefal­len soll­te.

Sowohl die gewähl­ten Noppen als auch das gesam­te Gitternetz kann eben­falls gespei­chert und wie­der impor­tiert wer­den. Wenn einem ein Puzzle gefällt, gibt es meh­re­re Möglichkeiten:

Durch den Druck auf den roten „Cut“-Button wird das gewähl­te Puzzle „geschnit­ten“. Dann öff­net sich ein drit­tes Editierfenster, der „Puzzle-Modus“, wel­ches dem Layout-Fenster sehr ähn­li­ch sieht.


Hier kön­nen am fer­ti­gen Puzzle-Bild Einstellungen wie die Stärke der schrä­gen Kanten (Bevel-Effekt), Farbton-Sättigung, Kontrast, Weichzeichner, Bewegungsunschärfe, Kantenumrisse und mehr ein­ge­stellt wer­den. Diese Knöpfe fin­de ich jedoch meist unnö­tig, da jeder Nutzer das im fer­ti­gen Bild mit Photoshop bes­ser und genau­er ein­stel­len kann, wenn er mit Ebenen umge­hen kann. Eine sehr hilf­rei­che Funktion ist hier jedoch auch ver­steckt, die das Plugin von ein­fa­chen Puzzle-Abbildern abhebt: Der Image-Overlay-Effekt.

Ich kann mir zum Beispiel eine Puzzle-Maske auf eine neue, trans­pa­ren­te Ebene legen und dann dar­un­ter grob ver­schie­de­ne Bilder auf meh­re­ren Ebenen anord­nen. Wenn ich dana­ch das „Puzzle Pro“-Plugin wie­der öff­ne, sind die letz­ten Einstellungen immer noch aktiv. Klicke ich dann auf „Image Overlay“, schnei­det mir das Plugin die ein­zel­nen Bilder pass­ge­n­au in die ein­zel­nen Puzzle-Stücke. Das Ganze könn­te dann so aus­se­hen:


Es ist auch mög­li­ch, sich die ein­zel­nen Puzzle-Teile auf ein­zel­ne Ebenen aus­ge­ben zu las­sen und sie nach­träg­li­ch zu bewe­gen, aus­zu­blen­den oder anders anzu­ord­nen. Möglich wäre zum Beispiel sowas hier:


Wie ihr seht, habe ich hier auch die Möglichkeit genutzt, ver­schie­de­ne Puzzle-Flächen zu grö­ße­ren Stücken zusam­men­zu­fas­sen und nur den Mittelteil in ein­zel­nen Teilen zu behal­ten.

Die Bedienung des Plugins ist trotz des schi­cken Designs lei­der nicht immer intui­tiv, weil es so vie­le Einstellungsmöglichkeiten gibt, die manch­mal in einer bestimm­ten Reihenfolge defi­niert wer­den müs­sen, um ein gewünsch­tes Ergebnis zu erzie­len. Vor allem bei den auf­wän­di­ge­ren Projekten muss das Plugin teil­wei­se mehr­mals geöff­net und mit den gespei­cher­ten Einstellungen auf ver­schie­de­ne Ebenen ange­wen­det wer­den, um einen coo­len Look zu erzie­len. Wer die beein­dru­cken­den Ergebnisse der Firmen-Galerie nach­ma­chen will, braucht des­halb etwas Einübungszeit, Geduld und soll­te auch die Online-Tutorials minu­tiös befol­gen.

Was das Plugin aber erst rich­tig mäch­tig macht, ist die Export-Funktion. Möglich sind grund­sätz­li­ch zwei ver­schie­de­ne Export-Arten. Pixelbasiert und Vektorbasiert. Pixelbasiert bedeu­tet, dass ich mir das fer­ti­ge Puzzle-Bild als eine gesam­te Ebene oder – hier wird es span­nend – als neu­es Bild mit jedem Puzzle-Stück auf einer eige­nen Ebene expor­tie­ren las­sen kann – ent­we­der als PSD-Datei oder als PNG-Datei. Die Ebenen wer­den auch gleich sinn­voll mit der Angabe der Reihe und Spalte jedes ein­zel­nen Puzzlestücks benannt, sodaß schnell klar ist, wel­ches Teil an wel­cher Stelle liegt. Mit die­ser Technik und etwas Kreativität las­sen sich dann span­nen­de Bilder krei­ie­ren. So habe ich mit für das Puzzle-Wort oben die Fläche in ein­zel­nen Ebenen gene­rie­ren las­sen, ver­schie­de­ne Teile so aus­ge­blen­det, dass der Rest das Wort Puzzle ergibt und ein­zel­ne Stücke etwas ver­scho­ben.

Auch ande­re Muster oder Kombinationen wie bei die­sem Herz-Bild sind damit mög­li­ch:

Das Ganze gibt es auch ohne Portrait in der Mitte* oder als inver­tier­tes Herz*. Wer sehen will, was ich mit den drei Puzzle-Stücken aus den obi­gen Screenshots ange­stellt habe, sieht hier mein Ergebnis:


Neben dem pixel­ba­sier­ten Export ist auch ein vek­tor­ba­sier­ter Export mög­li­ch. Dabei kön­nen ent­we­der das gesam­te Puzzle-Layout oder ein­zel­ne mar­kier­te Noppen als EPS-Datei oder AI-Datei gespei­chert wer­den, um sie in Vektor-Programmen oder 3D-Programmen wei­ter­zu­ver­wen­den. Ich habe mir den Umweg gespart und bie­te die EPS-Datei direkt zum Verkauf* an.

Hier kom­men wir auch zu der Frage: Wozu brau­che ich das? Was habe ich davon?

Das Plugin ist ide­al für alle, wel­che nicht nur den Look eines Puzzles, son­dern auch des­sen Feel in Photoshop nut­zen wol­len. Durch die Export-Funktionen kann jedes ein­zel­ne Puzzle-Teil so gescho­ben oder bear­bei­tet wer­den als läge es mit den ande­ren hun­der­ten Teilen auf einem Tisch. Das Puzzle-Plugin kann auch zur Illustration abs­trak­ter Themen wie „Social Media“* oder „SEO“* (Suchmaschinenoptimierung) zweck­ent­frem­det wer­den. Bei den letz­te­ren bei­den ver­link­ten Bildern habe ich übri­gens die im Plugin ent­hal­te­nen Pfeilspitzen als Noppenform gewählt. Ich habe noch eini­ge Ideen, wie ich mei­ne Fotos mit den vom Plugin gene­rier­ten Puzzle-Teilen kom­bi­nie­ren kann, um wei­te­re ver­kaufs­fä­hi­ge Bilder zu erhal­ten.

Der Kaufpreis für das „Puzzle Pro“-Plugin beträgt stol­ze 39,95 Euro. Bei Fotolia habe ich von den gezeig­ten Bildern bis­her noch nichts ver­kauft, aber bei Shutterstock hat­te ich inner­halb einer Woche ein Zehntel des Kaufpreises wie­der drin und hat­te nur zwei der hier gezeig­ten Fotos bis­her hoch­ge­la­den. Deshalb bin ich zuver­sicht­li­ch, dass ich auch den Rest ein­spie­len wer­de.

Wer das Plugin über die­sen Link hier kauft, erhält übri­gens 10% Rabatt beim Kauf. Alternativ könnt ihr beim Kauf im Feld „Coupon Code“ das Wort „ALLTAG10“ ein­ge­ben, um die 10% Rabatt zu erhal­ten. Das Plugin ist für Windows (32- und 64-Bit-Version) und für Mac erhält­li­ch.

Was sind eure krea­ti­ven Lieblings-Plugin für Photoshop? Welche nutzt ihr (außer Entrauschungs- oder Scharfzeichnungs-Plugins) am meis­ten?

* Affiliate-Link (Ihr erhal­tet 10% Rabatt und ich erhal­te eine klei­ne Provision beim Kauf)

Werbegeschenke von Bildagenturen

Durch Zufall lan­de­te vor paar Wochen ein Päckchen mit Werbematerial ver­schie­de­ner Bildagenturen auf mei­nem Schreibtisch. Okay, nicht zufäl­lig, son­dern weil ich im fotos-verkaufen-Blog von Amos an einem Gewinnspiel teil­ge­nom­men hat­te. Das Zeug liegt jetzt hier und da ich nicht recht weiß, was ich son­st damit anfan­gen soll, schrei­be ich dar­über.

Nicht bier­ern­st, aber viel­leicht trotz­dem hilf­reich für ande­re Agenturen, die sich bei ihren Werbegeschenken nicht zwi­schen Kugelschreiber, Schlüsselanhänger und Thermoskanne ent­schei­den kön­nen. Auf einer Skala von 0 bis 5 bewer­te ich auch den Hipness-Faktor und die Nützlichkeit.

fotolia-gimmick-01

Fotolia ver­teilt an Kunden und Geschäftspartner Brillenputztücher. Als Vegetarier fin­de ich das Motiv nicht so gut gewählt. Hier wird gleich eine Tücke von Give-Aways deut­li­ch: Die auf dem Tuch erwähn­ten 5 Millionen sind schon längst pas­sé. Mittlerweile hat die Agentur über 8 Millionen Bilder. Da ich als ech­ter Nerd eine Brille tra­ge, kommt das Tuch wirk­li­ch ab und zu zum Einsatz und auch in mei­ner Fototasche ste­cken zwei der Tücher, die auch eben­falls schon benutzt habe. Auf eini­gen der Tücher ist auch ein Aufkleber, mit dem Bildkäufer fünf Credits geschenkt bekom­men kön­nen. Das nen­ne ich Mehrwert.

Hipness-Faktor: 1
Nützlichkeit all­ge­mein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 5

shutterstock-gimmick-02

Beim Werbegeschenk von Shutterstock mus­s­te ich erst grü­beln, was das sein soll. Erkennt ihr es? Es ist Lippenbalsam mit Minzgeschmack! Mit Vitamin E, Aloae Vera und Sonnenschutzfaktor 15. Da muss man erst mal drauf kom­men. Mit Fotografie hat das wenig zu tun, aber ich gebe zu, dass ich es im Winter aus­pro­biert habe. Schmeckt echt gut und damit küsst es sich bes­ser als mit die­sen fet­ti­gen Labello-Dingern.

Hipness-Faktor: 2
Nützlichkeit all­ge­mein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 0

istockphoto-gimmick-01

istock­pho­to hat mich ent­täuscht. Schon als Kind haben mich die­se Schiebe-Puzzles frus­triert und gelang­weilt. Dazu kommt, dass ich kei­nen Zusammenhang zwi­schen dem Werbeslogan „Finde das Richtige“ und den Bildern erken­nen kann. Auch die Bildwahl wür­de mich als Kunde nicht zur Agentur locken. Aber da die­se Puzzles in Zeiten von Handy und Java-Games total retro sind, bekom­men sie paar Coolness-Punkte.

Hipness-Faktor: 3
Nützlichkeit all­ge­mein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 0

shutterstock-gimmick-01

Richtig hip sind jedoch die Ansteck-Buttons von Shutterstock. Ich sehe schon, wie sich die Designer prü­geln, wenn Shutterstock-Mitarbeiter die Dinger bei der Photokina in die Menge schmei­ßen… 🙂
Einige der Motive eig­nen sich für Fotografen auch gut als Accessorie, um Models den jugend­li­chen oder Punker-Look zu ver­pas­sen. Etwas kri­ti­sch sind höchs­tens die Slogans „More whi­te space“. Das könn­te glatt als ras­sis­ti­sch gel­ten.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit all­ge­mein: 1
Nützlichkeit für Fotografen: 3

fotolia-gimmick-02

Zuerst dach­te ich, Fotolia hät­te sich nicht lum­pen las­sen und mir eine Mini-Kamera geschenkt. Aber wer durch den Sucher des ca. zehn Zentimeter brei­ten Apparats schaut und auf den Auflöser drückt, bekommt eine Dia-Show mit zehn Motiven aus der Bildagentur zu sehen. Ich war mir erst nicht sicher, was ich damit anfan­gen soll, aber dann dach­te ich mir, dass die klei­ne Kamera eine gute Requisite abgä­be. Sie geht nicht kaputt (bzw. und selbst wenn, wäre es nicht so tra­gi­sch) und nicht nur kind­li­che Models schau­en bestimmt eine Weile inter­es­siert durch den Sucher.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit all­ge­mein: 0
Nützlichkeit für Fotografen: 5

Aus ande­ren Quellen ken­ne ich noch eini­ge wei­te­re Gimmicks von Agenturen, die eben­falls erwäh­nens­wert sind.

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Foto: Getty Images

Getty Images ver­schickt an sei­ne Kunden ein klei­nes Taschenbuch im DinA6-Format mit dem Titel „Der Doppelmord in der Rue Morgue“. Literatur-Kenner mer­ken jetzt, dass das doch der Krimi von Edgar Allan Poe ist, abge­druckt lei­der nur in einer gekürz­ten Fassung. Auch das Ende fehlt. Das kön­nen die Krimi-Fans dann auf der Webseite von Getty Images lesen. Das ist cle­ver gemacht und erfüllt das Kriterium eines guten Werbegeschenks: Den Kunden an die Firma zu bin­den und idea­ler­wei­se zu einem Kauf anzu­re­gen.

Hipness-Faktor: 4
Nützlichkeit all­ge­mein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 0

Die klei­ne Bildagentur Apply Pictures ver­schick­te vor­letz­te Weihnachten an Bestandskunden ech­te Handschellen. Der bei­lie­gen­de Flyer erklär­te den Grund: „Unsere Bilder wer­den sie fes­seln“. Die Materialkosten für so ein Geschenk sind hoch, aber die Agentur bleibt in Erinnerung. Und hät­te ich nicht nur ein Bild der Handschellen, son­dern gleich die ech­ten Handschellen bekom­men, wür­den sie jetzt in mei­nem Requisitenschrank lie­gen und des öfte­ren zum Einsatz kom­men.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit all­ge­mein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 5

mauritius-lineal

Mauritius Images ver­schick­te vor einer Weile ein Lineal an eini­ge Kunden. Nicht irgend­ein Lineal, son­dern ein 30cm-Teil aus Aluminium und mit drei Seiten, auf denen ins­ge­samt 5 ver­schie­de­ne Maßstäbe ange­bracht waren (1:10, 1:25, 1:100 usw.) Das ist für die Zielgruppe Fotografen und noch mehr für Designer sehr prak­ti­sch und ich habe es schon benutzt, um ver­klei­ner­te Skizzen zu zeich­nen.

Hipness-Faktor: 0
Nützlichkeit all­ge­mein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 5

Welche Werbegeschenke wel­cher Agenturen sind Euch am meis­ten in Erinnerung geblie­ben. Und war­um?

Gewinner der Foto-Puzzles

Vor einer Woche habe ich hier im Blog zwei kos­ten­lo­se Foto-Puzzles mit dem eige­nen Bild ver­lost. Gestern war Teilnahmeschluss und heu­te habe ich den Zufallszahlengenerator auf Umrechnung.org ange­schmis­sen, um mir aus den zehn Teilnehmern zwei Gewinner picken zu las­sen.

Der ers­te Gewinner erhält das 1000-Teile-Puzzle, der zwei­te Gewinner das 500-Teile-Puzzle.

Wer hat gewon­nen? Trommelwirbel… und…

gewinner-foto-puzzle

Kommentar 3: Spielkind (1000 Teile)
Kommentar 6: Denny (500 Teile)

Gezählt wur­den nur die Kommentare, wel­che die Teilnahmebedingungen erfüll­ten, chro­no­lo­gi­sch sor­tiert.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner, den Gutschein-Code für Euer Puzzle schi­cke ich Euch gleich per Mail.

Geschenkidee: Foto-Puzzle mit eigenen Fotos (mit Verlosung)

Vor eini­gen Tagen habe ich von der Firma Puzzle & Play das Angebot erhal­ten, mal deren Foto-Puzzles zu tes­ten, indem ich mir kos­ten­los eins mei­ner Fotos als Puzzle dru­cken las­sen konn­te. Warum nicht, ich hat­te nix zu ver­lie­ren.

Gestern ist das Puzzle ange­kom­men und da ich ins­ge­samt sehr zufrie­den mit dem Ergebnis bin, möch­te ich das Puzzle als Geschenkidee für Weihnachten kurz vor­stel­len.

Unter www.fotopuzzle.de bie­tet die Firma ein, eige­ne Fotos als Puzzle dru­cken zu las­sen. Drei Varianten ste­hen zur Auswahl:

  • 200 Teile (14,90 Euro, fer­tig ca. DinA3 groß)
  • 500 Teilen (19,90 Euro, fer­tig ca. etwas mehr als DinA3 groß)
  • 1000 Teilen (29,90 Euro, fer­tig ca. etwas mehr als DinA2 groß) Hier gibt es das auch als Weihnachts-Special für 24,90 Euro

Dazu kom­men noch 4,90 Euro Versandkosten. Ein Nachteil: Die Versandkosten kön­nen nicht für meh­re­re Puzzles mit ver­schie­de­nen Motiven zusam­men­ge­fasst wer­den.

foto-puzzle-1

Zum Vergleich: Fertige Puzzles kos­ten je nach Anzahl der Teile zwi­schen 8 und 12 Euro. Die Kartongröße, die Größe und Varianz der ein­zel­nen Puzzle-Stücke, die Kartondicke usw. ent­spre­chen so sehr denen feri­ger kom­mer­zi­el­ler Puzzles, dass ich fast ver­mu­ten wür­de, dass die glei­che Maschine benutzt wird. Beim 200-Teile-Puzzle sind die Puzzelstücke etwas grö­ßer, sodaß es sich bes­ser für klei­ne­re Kinder und Senioren eig­net. Der Karton mei­nes Puzzles ist mit ca. DinA3-Größe viel zu groß für die ent­hal­te­nen Puzzle-Stücke (sie­he Foto unten), da hät­te ein platz­spa­ren­der halb so gro­ßer Karton locker gereicht. Ich den­ke, dass alle Puzzle-Größen den glei­chen Karton haben und es so beim kleins­ten Puzzle mög­li­ch ist, dass z.B. Kinder direkt auf dem Karton puz­zlen kön­nen, wenn das Motiv son­st zu schwer wäre.

foto-puzzle-2

Die Bestellung ist sehr ein­fach und schnell, in höchs­tens drei Minuten war ich mit dem kom­plet­ten Bestellvorgang fer­tig. Leider gibt es nur Überweisung oder Vorkasse als Bezahlmöglichkeit, PayPal z.B. wäre auch nett gewe­sen. Beim Bestellen kann dem Foto ein Titel gege­ben wer­den, der zusam­men mit dem Foto vor­ne auf den Karton gedruckt wird. Zwar kann für den Karton zwi­schen acht Farbverläufen gewählt wer­den, aber lei­der ist die Schriftart vor­ge­ge­ben. Für mein Tulpen-Motiv ist sie ganz pas­send, aber wer einen tech­ni­sche­re Motive dru­cken lässt, wür­de sich viel­leicht eine seri­fen­lo­se Schrift wün­schen.

foto-puzzle-3

Wer sich ein Foto sucht, was als Puzzle gedruckt wer­den soll, soll­te eini­ge Tipps beach­ten:

  • Empfohlene Mindestgröße der Fotos sind 4 Megapixel
  • Das Motiv soll­te vie­le abwechs­lungs­rei­che Farben und Formen haben
  • Je mehr gro­ße ein­far­bi­ge Flächen (z.B. wol­ken­lo­ser Himmel) auf dem Puzzle, desto schwe­rer wird es
  • Das Motiv soll­te sich auch als Wanddekoration o.ä. eig­nen

Mir fiel die Motivwahl etwas schwer, da ich haupt­säch­li­ch Menschen foto­gra­fie­re und auch bei mei­nen Natur- und Landschaftsaufnahmen ger­ne viel Platz las­se (Stichwort Textfreiraum), aber mit dem Tulpenfeld bin ich ganz zufrie­den. Und da wir uns ja in einem Stockfotografie-Blog befin­den, kann ich es nicht las­sen, noch zwei Tipps zu geben.

Die Motive auf Puzzles sind in der Regel urhe­ber­recht­li­ch geschützt. Wer also Puzzle-Teile für den Verkauf über Bildagenturen abfo­to­gra­fie­ren will, z.B. Motive wie die­se hier, der kann das nur mit sei­nen eige­nen Fotos machen (bzw. das Ganze gleich digi­tal simu­lie­ren). Wer vie­le geeig­ne­te Motive hat, den inter­es­siert viel­leicht das „Wiederverkäufer-Programm“, mit dem z.B. Fotografen ihren Kunden Puzzles mit eige­nen Motiven anbie­ten kön­nen.

Verlosung
Wer selbst tes­ten möch­te, ob mei­ne Erfahrungen der Wahrheit ent­spre­chen, kann an einer klei­nen Verlosung teil­neh­men. Unter allen Leuten, die die­sen Artikel bis ein­schließ­li­ch Dienstag, den 01.12.2009 kom­men­tie­ren UND ihr Foto zei­gen (am bes­ten per Link), was sie ger­ne als Puzzle haben wür­den, ver­lo­se ich zwei Gutscheine, je 1x für ein 1000-Teile-Puzzle und 1x für ein 500-Teile-Puzzle. Die Gewinner wer­den per Email benach­rich­tigt und kurz im Blog bekannt gege­ben.
Update 27.11.2009:
Wie mir die Firma eben mit­teil­te, ist es seit eini­gen Tagen mög­li­ch, die Versandkosten bei meh­re­ren Puzzles zusam­men­zu­fas­sen. Außerdem ist die Zahlung per PayPal und Kreditkarte in Arbeit.