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Im Test: Photoshop-Plugin „AV Bros. Puzzle Pro“

Was macht gute Programme noch besser? Zusätzliche Plugins! Das gilt für Firefox und Thunderbird genauso wie für Das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop.

Diesmal möchte ich den Photoshop-Filter „Puzzle Pro 3.1„* von der Firma AV Bros. vorstellen. Dieses Plugin erlaubt es, sehr unterschiedliche und vielfältige Puzzle-Formen zu erstellen, die dann in Photoshop als pixelbasierte Datei oder einem Vektor-Programm wie Adobe Illustrator als Vektor-Pfade genutzt werden können.


Das klingt kompliziert und ist es manchmal auch. Deshalb von vorne: Vor der Nutzung muss das Programm im Plugin-Ordner von Photoshop installiert werden. Das geschieht durch das Installationsprogramm automatisch un problemfrei. Hier fällt jedoch schon auf, dass da Designer am Werk waren. Selten habe ich eine coolere Benutzeroberfläche eines Installers gesehen.


Das ist etwas für das Auge, nicht wahr? Auch die eigentliche Benutzeroberfläche des Plugins „Puzzle Pro“ sieht durchgestylt aus (Klicken zum Vergrößern):

Anhand dieses Screenshots lässt sich auch gut die Funktionsweise des Plugins erklären. Es besteht aus zwei Fenstern. Links ist das Layout-Fenster, rechts das „Schneide-Fenster“. Im Schneide-Fenster wird die Form der „Noppen“ der Puzzle-Stücke definiert. Es stehen etliche „klassische“ Formen zur Auswahl wie im Bild oder auch Pfeile, Herzen, Spiralen und andere. Natürlich ist es möglich, seine eigenen Formen zu importieren und abzuspeichern.

Mit den beiden „Flip“-Buttons kann der Nutzer entscheiden, ob er die Noppen horizontal oder vertikal spiegeln will. Im linken Layout-Fenster kann er auswählen, welche der Noppen gespiegelt werden sollen. Der Nutzer kann jede einzelne Noppe manuell anwählen. Es gibt zusätzlich auch die Möglichkeit, über das obere „Select“-Menü nur vertikale, nur horizontale oder zufällige Noppen zu markieren oder eine bestehende Auswahl umzukehren. Auch die Größe der Noppen kann – entweder für alle oder wieder für ausgewählte Noppen – angepasst werden. Das gleiche gilt für die Dicke der Zwischenräume zwischen den einzelnen Puzzle-Stücken.

Mit dem Schieberegler „Rows“ und „Columns“ wird bestimmt, wie viele Puzzle-Teile in einer Reihe und Spalte vorhanden sein sollen.

Links kann das Layout des Puzzles allgemein verändert werden. Im Ansichtsfenster in der Mitte kann jede Ecke (mit dem blauen Viereck markiert) beliebig gezogen oder gestaucht werden. Die einzeln anwählbaren Noppen können je nach Wunsch auch gelöscht werden, um einzelne größere Puzzle-Stücke zu erhalten. Der „Randomize“-Schieber unten links verschiebt die blauen Vierecke je nach Belieben verschieden stark, um etwas Varianz in das ansonsten monotone Muster zu bringen. Der Button rechts davon schiebt das Gitter in die Starteinstellung zurück, falls einem die Zufallsbewegung nicht gefallen sollte.

Sowohl die gewählten Noppen als auch das gesamte Gitternetz kann ebenfalls gespeichert und wieder importiert werden. Wenn einem ein Puzzle gefällt, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Durch den Druck auf den roten „Cut“-Button wird das gewählte Puzzle „geschnitten“. Dann öffnet sich ein drittes Editierfenster, der „Puzzle-Modus“, welches dem Layout-Fenster sehr ähnlich sieht.


Hier können am fertigen Puzzle-Bild Einstellungen wie die Stärke der schrägen Kanten (Bevel-Effekt), Farbton-Sättigung, Kontrast, Weichzeichner, Bewegungsunschärfe, Kantenumrisse und mehr eingestellt werden. Diese Knöpfe finde ich jedoch meist unnötig, da jeder Nutzer das im fertigen Bild mit Photoshop besser und genauer einstellen kann, wenn er mit Ebenen umgehen kann. Eine sehr hilfreiche Funktion ist hier jedoch auch versteckt, die das Plugin von einfachen Puzzle-Abbildern abhebt: Der Image-Overlay-Effekt.

Ich kann mir zum Beispiel eine Puzzle-Maske auf eine neue, transparente Ebene legen und dann darunter grob verschiedene Bilder auf mehreren Ebenen anordnen. Wenn ich danach das „Puzzle Pro“-Plugin wieder öffne, sind die letzten Einstellungen immer noch aktiv. Klicke ich dann auf „Image Overlay“, schneidet mir das Plugin die einzelnen Bilder passgenau in die einzelnen Puzzle-Stücke. Das Ganze könnte dann so aussehen:


Es ist auch möglich, sich die einzelnen Puzzle-Teile auf einzelne Ebenen ausgeben zu lassen und sie nachträglich zu bewegen, auszublenden oder anders anzuordnen. Möglich wäre zum Beispiel sowas hier:


Wie ihr seht, habe ich hier auch die Möglichkeit genutzt, verschiedene Puzzle-Flächen zu größeren Stücken zusammenzufassen und nur den Mittelteil in einzelnen Teilen zu behalten.

Die Bedienung des Plugins ist trotz des schicken Designs leider nicht immer intuitiv, weil es so viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, die manchmal in einer bestimmten Reihenfolge definiert werden müssen, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Vor allem bei den aufwändigeren Projekten muss das Plugin teilweise mehrmals geöffnet und mit den gespeicherten Einstellungen auf verschiedene Ebenen angewendet werden, um einen coolen Look zu erzielen. Wer die beeindruckenden Ergebnisse der Firmen-Galerie nachmachen will, braucht deshalb etwas Einübungszeit, Geduld und sollte auch die Online-Tutorials minutiös befolgen.

Was das Plugin aber erst richtig mächtig macht, ist die Export-Funktion. Möglich sind grundsätzlich zwei verschiedene Export-Arten. Pixelbasiert und Vektorbasiert. Pixelbasiert bedeutet, dass ich mir das fertige Puzzle-Bild als eine gesamte Ebene oder – hier wird es spannend – als neues Bild mit jedem Puzzle-Stück auf einer eigenen Ebene exportieren lassen kann – entweder als PSD-Datei oder als PNG-Datei. Die Ebenen werden auch gleich sinnvoll mit der Angabe der Reihe und Spalte jedes einzelnen Puzzlestücks benannt, sodaß schnell klar ist, welches Teil an welcher Stelle liegt. Mit dieser Technik und etwas Kreativität lassen sich dann spannende Bilder kreiieren. So habe ich mit für das Puzzle-Wort oben die Fläche in einzelnen Ebenen generieren lassen, verschiedene Teile so ausgeblendet, dass der Rest das Wort Puzzle ergibt und einzelne Stücke etwas verschoben.

Auch andere Muster oder Kombinationen wie bei diesem Herz-Bild sind damit möglich:

Das Ganze gibt es auch ohne Portrait in der Mitte* oder als invertiertes Herz*. Wer sehen will, was ich mit den drei Puzzle-Stücken aus den obigen Screenshots angestellt habe, sieht hier mein Ergebnis:


Neben dem pixelbasierten Export ist auch ein vektorbasierter Export möglich. Dabei können entweder das gesamte Puzzle-Layout oder einzelne markierte Noppen als EPS-Datei oder AI-Datei gespeichert werden, um sie in Vektor-Programmen oder 3D-Programmen weiterzuverwenden. Ich habe mir den Umweg gespart und biete die EPS-Datei direkt zum Verkauf* an.

Hier kommen wir auch zu der Frage: Wozu brauche ich das? Was habe ich davon?

Das Plugin ist ideal für alle, welche nicht nur den Look eines Puzzles, sondern auch dessen Feel in Photoshop nutzen wollen. Durch die Export-Funktionen kann jedes einzelne Puzzle-Teil so geschoben oder bearbeitet werden als läge es mit den anderen hunderten Teilen auf einem Tisch. Das Puzzle-Plugin kann auch zur Illustration abstrakter Themen wie „Social Media„* oder „SEO„* (Suchmaschinenoptimierung) zweckentfremdet werden. Bei den letzteren beiden verlinkten Bildern habe ich übrigens die im Plugin enthaltenen Pfeilspitzen als Noppenform gewählt. Ich habe noch einige Ideen, wie ich meine Fotos mit den vom Plugin generierten Puzzle-Teilen kombinieren kann, um weitere verkaufsfähige Bilder zu erhalten.

Der Kaufpreis für das „Puzzle Pro“-Plugin beträgt stolze 39,95 Euro. Bei Fotolia habe ich von den gezeigten Bildern bisher noch nichts verkauft, aber bei Shutterstock hatte ich innerhalb einer Woche ein Zehntel des Kaufpreises wieder drin und hatte nur zwei der hier gezeigten Fotos bisher hochgeladen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass ich auch den Rest einspielen werde.

Wer das Plugin über diesen Link hier kauft, erhält übrigens 10% Rabatt beim Kauf. Alternativ könnt ihr beim Kauf im Feld „Coupon Code“ das Wort „ALLTAG10“ eingeben, um die 10% Rabatt zu erhalten. Das Plugin ist für Windows (32- und 64-Bit-Version) und für Mac erhältlich.

Was sind eure kreativen Lieblings-Plugin für Photoshop? Welche nutzt ihr (außer Entrauschungs- oder Scharfzeichnungs-Plugins) am meisten?

* Affiliate-Link (Ihr erhaltet 10% Rabatt und ich erhalte eine kleine Provision beim Kauf)

Werbegeschenke von Bildagenturen

Durch Zufall landete vor paar Wochen ein Päckchen mit Werbematerial verschiedener Bildagenturen auf meinem Schreibtisch. Okay, nicht zufällig, sondern weil ich im fotos-verkaufen-Blog von Amos an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte. Das Zeug liegt jetzt hier und da ich nicht recht weiß, was ich sonst damit anfangen soll, schreibe ich darüber.

Nicht bierernst, aber vielleicht trotzdem hilfreich für andere Agenturen, die sich bei ihren Werbegeschenken nicht zwischen Kugelschreiber, Schlüsselanhänger und Thermoskanne entscheiden können. Auf einer Skala von 0 bis 5 bewerte ich auch den Hipness-Faktor und die Nützlichkeit.

fotolia-gimmick-01

Fotolia verteilt an Kunden und Geschäftspartner Brillenputztücher. Als Vegetarier finde ich das Motiv nicht so gut gewählt. Hier wird gleich eine Tücke von Give-Aways deutlich: Die auf dem Tuch erwähnten 5 Millionen sind schon längst passé. Mittlerweile hat die Agentur über 8 Millionen Bilder. Da ich als echter Nerd eine Brille trage, kommt das Tuch wirklich ab und zu zum Einsatz und auch in meiner Fototasche stecken zwei der Tücher, die auch ebenfalls schon benutzt habe. Auf einigen der Tücher ist auch ein Aufkleber, mit dem Bildkäufer fünf Credits geschenkt bekommen können. Das nenne ich Mehrwert.

Hipness-Faktor: 1
Nützlichkeit allgemein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 5

shutterstock-gimmick-02

Beim Werbegeschenk von Shutterstock musste ich erst grübeln, was das sein soll. Erkennt ihr es? Es ist Lippenbalsam mit Minzgeschmack! Mit Vitamin E, Aloae Vera und Sonnenschutzfaktor 15. Da muss man erst mal drauf kommen. Mit Fotografie hat das wenig zu tun, aber ich gebe zu, dass ich es im Winter ausprobiert habe. Schmeckt echt gut und damit küsst es sich besser als mit diesen fettigen Labello-Dingern.

Hipness-Faktor: 2
Nützlichkeit allgemein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 0

istockphoto-gimmick-01

istockphoto hat mich enttäuscht. Schon als Kind haben mich diese Schiebe-Puzzles frustriert und gelangweilt. Dazu kommt, dass ich keinen Zusammenhang zwischen dem Werbeslogan „Finde das Richtige“ und den Bildern erkennen kann. Auch die Bildwahl würde mich als Kunde nicht zur Agentur locken. Aber da diese Puzzles in Zeiten von Handy und Java-Games total retro sind, bekommen sie paar Coolness-Punkte.

Hipness-Faktor: 3
Nützlichkeit allgemein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 0

shutterstock-gimmick-01

Richtig hip sind jedoch die Ansteck-Buttons von Shutterstock. Ich sehe schon, wie sich die Designer prügeln, wenn Shutterstock-Mitarbeiter die Dinger bei der Photokina in die Menge schmeißen… 🙂
Einige der Motive eignen sich für Fotografen auch gut als Accessorie, um Models den jugendlichen oder Punker-Look zu verpassen. Etwas kritisch sind höchstens die Slogans „More white space“. Das könnte glatt als rassistisch gelten.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit allgemein: 1
Nützlichkeit für Fotografen: 3

fotolia-gimmick-02

Zuerst dachte ich, Fotolia hätte sich nicht lumpen lassen und mir eine Mini-Kamera geschenkt. Aber wer durch den Sucher des ca. zehn Zentimeter breiten Apparats schaut und auf den Auflöser drückt, bekommt eine Dia-Show mit zehn Motiven aus der Bildagentur zu sehen. Ich war mir erst nicht sicher, was ich damit anfangen soll, aber dann dachte ich mir, dass die kleine Kamera eine gute Requisite abgäbe. Sie geht nicht kaputt (bzw. und selbst wenn, wäre es nicht so tragisch) und nicht nur kindliche Models schauen bestimmt eine Weile interessiert durch den Sucher.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit allgemein: 0
Nützlichkeit für Fotografen: 5

Aus anderen Quellen kenne ich noch einige weitere Gimmicks von Agenturen, die ebenfalls erwähnenswert sind.

Cover_Getty_Images
Foto: Getty Images

Getty Images verschickt an seine Kunden ein kleines Taschenbuch im DinA6-Format mit dem Titel „Der Doppelmord in der Rue Morgue„. Literatur-Kenner merken jetzt, dass das doch der Krimi von Edgar Allan Poe ist, abgedruckt leider nur in einer gekürzten Fassung. Auch das Ende fehlt. Das können die Krimi-Fans dann auf der Webseite von Getty Images lesen. Das ist clever gemacht und erfüllt das Kriterium eines guten Werbegeschenks: Den Kunden an die Firma zu binden und idealerweise zu einem Kauf anzuregen.

Hipness-Faktor: 4
Nützlichkeit allgemein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 0

Die kleine Bildagentur Apply Pictures verschickte vorletzte Weihnachten an Bestandskunden echte Handschellen. Der beiliegende Flyer erklärte den Grund: „Unsere Bilder werden sie fesseln“. Die Materialkosten für so ein Geschenk sind hoch, aber die Agentur bleibt in Erinnerung. Und hätte ich nicht nur ein Bild der Handschellen, sondern gleich die echten Handschellen bekommen, würden sie jetzt in meinem Requisitenschrank liegen und des öfteren zum Einsatz kommen.

Hipness-Faktor: 5
Nützlichkeit allgemein: 2
Nützlichkeit für Fotografen: 5

mauritius-lineal

Mauritius Images verschickte vor einer Weile ein Lineal an einige Kunden. Nicht irgendein Lineal, sondern ein 30cm-Teil aus Aluminium und mit drei Seiten, auf denen insgesamt 5 verschiedene Maßstäbe angebracht waren (1:10, 1:25, 1:100 usw.) Das ist für die Zielgruppe Fotografen und noch mehr für Designer sehr praktisch und ich habe es schon benutzt, um verkleinerte Skizzen zu zeichnen.

Hipness-Faktor: 0
Nützlichkeit allgemein: 5
Nützlichkeit für Fotografen: 5

Welche Werbegeschenke welcher Agenturen sind Euch am meisten in Erinnerung geblieben. Und warum?

Gewinner der Foto-Puzzles

Vor einer Woche habe ich hier im Blog zwei kostenlose Foto-Puzzles mit dem eigenen Bild verlost. Gestern war Teilnahmeschluss und heute habe ich den Zufallszahlengenerator auf Umrechnung.org angeschmissen, um mir aus den zehn Teilnehmern zwei Gewinner picken zu lassen.

Der erste Gewinner erhält das 1000-Teile-Puzzle, der zweite Gewinner das 500-Teile-Puzzle.

Wer hat gewonnen? Trommelwirbel… und…

gewinner-foto-puzzle

Kommentar 3: Spielkind (1000 Teile)
Kommentar 6: Denny (500 Teile)

Gezählt wurden nur die Kommentare, welche die Teilnahmebedingungen erfüllten, chronologisch sortiert.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner, den Gutschein-Code für Euer Puzzle schicke ich Euch gleich per Mail.

Geschenkidee: Foto-Puzzle mit eigenen Fotos (mit Verlosung)

Vor einigen Tagen habe ich von der Firma Puzzle & Play das Angebot erhalten, mal deren Foto-Puzzles zu testen, indem ich mir kostenlos eins meiner Fotos als Puzzle drucken lassen konnte. Warum nicht, ich hatte nix zu verlieren.

Gestern ist das Puzzle angekommen und da ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis bin, möchte ich das Puzzle als Geschenkidee für Weihnachten kurz vorstellen.

Unter www.fotopuzzle.de bietet die Firma ein, eigene Fotos als Puzzle drucken zu lassen. Drei Varianten stehen zur Auswahl:

  • 200 Teile (14,90 Euro, fertig ca. DinA3 groß)
  • 500 Teilen (19,90 Euro, fertig ca. etwas mehr als DinA3 groß)
  • 1000 Teilen (29,90 Euro, fertig ca. etwas mehr als DinA2 groß) Hier gibt es das auch als Weihnachts-Special für 24,90 Euro

Dazu kommen noch 4,90 Euro Versandkosten. Ein Nachteil: Die Versandkosten können nicht für mehrere Puzzles mit verschiedenen Motiven zusammengefasst werden.

foto-puzzle-1

Zum Vergleich: Fertige Puzzles kosten je nach Anzahl der Teile zwischen 8 und 12 Euro. Die Kartongröße, die Größe und Varianz der einzelnen Puzzle-Stücke, die Kartondicke usw. entsprechen so sehr denen feriger kommerzieller Puzzles, dass ich fast vermuten würde, dass die gleiche Maschine benutzt wird. Beim 200-Teile-Puzzle sind die Puzzelstücke etwas größer, sodaß es sich besser für kleinere Kinder und Senioren eignet. Der Karton meines Puzzles ist mit ca. DinA3-Größe viel zu groß für die enthaltenen Puzzle-Stücke (siehe Foto unten), da hätte ein platzsparender halb so großer Karton locker gereicht. Ich denke, dass alle Puzzle-Größen den gleichen Karton haben und es so beim kleinsten Puzzle möglich ist, dass z.B. Kinder direkt auf dem Karton puzzlen können, wenn das Motiv sonst zu schwer wäre.

foto-puzzle-2

Die Bestellung ist sehr einfach und schnell, in höchstens drei Minuten war ich mit dem kompletten Bestellvorgang fertig. Leider gibt es nur Überweisung oder Vorkasse als Bezahlmöglichkeit, PayPal z.B. wäre auch nett gewesen. Beim Bestellen kann dem Foto ein Titel gegeben werden, der zusammen mit dem Foto vorne auf den Karton gedruckt wird. Zwar kann für den Karton zwischen acht Farbverläufen gewählt werden, aber leider ist die Schriftart vorgegeben. Für mein Tulpen-Motiv ist sie ganz passend, aber wer einen technischere Motive drucken lässt, würde sich vielleicht eine serifenlose Schrift wünschen.

foto-puzzle-3

Wer sich ein Foto sucht, was als Puzzle gedruckt werden soll, sollte einige Tipps beachten:

  • Empfohlene Mindestgröße der Fotos sind 4 Megapixel
  • Das Motiv sollte viele abwechslungsreiche Farben und Formen haben
  • Je mehr große einfarbige Flächen (z.B. wolkenloser Himmel) auf dem Puzzle, desto schwerer wird es
  • Das Motiv sollte sich auch als Wanddekoration o.ä. eignen

Mir fiel die Motivwahl etwas schwer, da ich hauptsächlich Menschen fotografiere und auch bei meinen Natur- und Landschaftsaufnahmen gerne viel Platz lasse (Stichwort Textfreiraum), aber mit dem Tulpenfeld bin ich ganz zufrieden. Und da wir uns ja in einem Stockfotografie-Blog befinden, kann ich es nicht lassen, noch zwei Tipps zu geben.

Die Motive auf Puzzles sind in der Regel urheberrechtlich geschützt. Wer also Puzzle-Teile für den Verkauf über Bildagenturen abfotografieren will, z.B. Motive wie diese hier, der kann das nur mit seinen eigenen Fotos machen (bzw. das Ganze gleich digital simulieren). Wer viele geeignete Motive hat, den interessiert vielleicht das „Wiederverkäufer-Programm„, mit dem z.B. Fotografen ihren Kunden Puzzles mit eigenen Motiven anbieten können.

Verlosung
Wer selbst testen möchte, ob meine Erfahrungen der Wahrheit entsprechen, kann an einer kleinen Verlosung teilnehmen. Unter allen Leuten, die diesen Artikel bis einschließlich Dienstag, den 01.12.2009 kommentieren UND ihr Foto zeigen (am besten per Link), was sie gerne als Puzzle haben würden, verlose ich zwei Gutscheine, je 1x für ein 1000-Teile-Puzzle und 1x für ein 500-Teile-Puzzle. Die Gewinner werden per Email benachrichtigt und kurz im Blog bekannt gegeben.
Update 27.11.2009:
Wie mir die Firma eben mitteilte, ist es seit einigen Tagen möglich, die Versandkosten bei mehreren Puzzles zusammenzufassen. Außerdem ist die Zahlung per PayPal und Kreditkarte in Arbeit.