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Stockfotografie-Quick-Tipp 2: Logos entfernen leicht gemacht

Für die einen ist es ein alter Hut, andere werden sich nach dem Lesen des Tipps eventuell die Haare raufen und fragen, warum sie jahrelang ihre Zeit verschwendet haben.

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Zum Vergrößern klicken…

Wie lange, glaubt ihr, habe ich zum Entfernen dieses Logos auf dem Turnschuh in Adobe Photoshop gebraucht?

Wer mehr als zwei Sekunden schätzt, liegt schwer daneben.

Einfach mit das Logo mit dem Lasso-Werkzeug (Tastaturkürzel „L“) selektieren, das geht noch schneller mit einem guten Grafiktablett*.

Nun die rechte Maustaste klicken (bzw. die entsprechend konfigurierte Taste am Tablett-Stift) und „Fläche füllen…“ wählen.flaeche-fuellenDort bei dem Feld „Inhalt:“ die Option „Inhaltsbasiert“ wählen.
„OK“ drücken. Fertig!

Beim wiederholten Wählen des „Fläche füllen…“-Befehls ist die letzte Option standardmäßig aktiviert, es geht also noch schneller.

Alles in allem habe ich ca. zwei Sekunden dafür gebraucht, um das Logo komplett von dem Schuh zu entfernen. Bei diesem komplizierten Muster hätte es mit den anderen üblichen Retusche-Werkzeugen wie „stempeln“, „pinseln“ oder „radieren“ deutlich länger gedauert. Die Funktion „Inhaltsbasiert Füllen“ ist seit Photoshop CS6 dabei.

Wer noch etwas tiefer in die Möglichkeiten des „Inhaltsbasierten Modifizierens“ tauchen will, findet hier einige offizielle Tutorials von Adobe dazu.

Viel Spaß mit diesem „Stockfotografie-Quick-Tipp“.

* Affiliate-Link

Updates für die Creative Cloud 2015 mit Adobe Stock Video

Gestern gab es von Adobe ein umfangreiches Update für die Creative Cloud 2015. Darunter sind auch für Stockfotografen einige wichtige News versteckt.

Schauen wir uns einige der Neuerungen mal an.

Adobe Stock Updates

Adobe Stock verkauft jetzt endlich auch Videos. Das funktioniert nicht nur über die Webseite, sondern auch direkt aus den Adobe-Programmen Premiere Pro CC oder After Effects CC.

Videos sind jetzt Teil von Adobe Stock
Videos sind jetzt Teil von Adobe Stock

Der Verkaufspreis beträgt 59,99 Euro in Deutschland bzw. 79,99 USD in den USA. Die Anbieter erhalten als Kommission 35%. Fotolia-Anbieter, die am Stichtag 30.11.2015 das Ranking Smaragd oder höher innehatten, erhalten eine um 5 Prozentpunkte höhere Kommission, also 40 % für Video-Verkäufe über Adobe Stock. Für Verkäufe über Fotolia gelten die bisherigen Kommissionen.

Trotz der unterschiedlichen Video-Verkaufspreise erhalten die Videografen immer die Kommissionen basierend auf dem höheren US-Preis, also jeweils 28 Credits (oder 32 für Smaragd-Leute und höher).

Ein Abo-Modell für Videos wie bei den Fotos ist für Adobe Stock aktuell nicht in Planung, wohl aber die Unterstützung von 4K-Videos.

Im letzten Update wurde Adobe Stock in Photoshop CC, Illustrator CC, InDesign CC, Premiere Pro CC und After Effects CC integriert. Neu ist jetzt, dass Adobe Stock auch direkt innerhalb von Dreamweaver CC, Animate CC (früher als Flash Professional bekannt) sowie Muse CC verfügbar ist.

Adobe Stock kann jetzt auch direkt innerhalb des Creative Cloud-Bibliothek-Panels durchsucht werden, ohne das Programm verlassen zu müssen. Bisher wurde man immer auf die Adobe Stock Webseite geleitet.

Kurz nebenbei: Nicht wundern, wenn die Verkaufsemails von Fotolia etwas anders aussehen als sonst, da wurden einige Text-Templates angepasst.

Der Ölfilter ist zurück

Bild ohne und mit Ölfilter
Bild ohne und mit Ölfilter

Die einen haben ihn schmerzlich vermisst, die anderen wissen nicht, wovon ich rede. Der Ölfilter in Photoshop ist wegen der großen Nachfrage zurück. Wer ihn nicht aktivieren kann, muss unter „Voreinstellungen/Leistung/Erweiterte Grafikprozessoreinstellungen“ den Punkt „OpenCL verwenden“aktivieren. Kleiner Tipp: Der Ölfilter eignet sich perfekt, um etwaige Kanten dezent zu glätten.

Individualisierbare Werkzeugleiste und neuer Startbildschirm in Photoshop

Endlich! In Photoshop können Nutzer jetzt entscheiden, welche Werkzeuge und in welcher Reihenfolge diese angezeigt werden sollen.

Beim Öffnen von Photoshop präsentiert sich außerdem eine Ansicht der zuletzt geöffneten Dateien sowie einige Dateigrößen-Presets, um noch schneller loslegen zu können.

Auch der neue Export-Dialog ist aufgeräumter und deutlich nützlicher. Da muss ich nicht mehr so stark dem „Für Web speichern…“-Dialog hinterher trauern.

Mehr Filterfunktionen für Schriften in Photoshop

Das neue Symbol für die Suche nach visuell ähnlichen Fonts
Das neue Symbol für die Suche nach visuell ähnlichen Fonts

Wer wie ich öfters Text über seine Bilder legen muss, kann aufatmen. In der neusten Photoshop-Version können Schriften endlich als Favoriten markiert werden, damit diese schneller gefunden werden. Besonders cool: Es gibt auch eine Funktion, mit der nur visuell ähnliche Schriften zum aktuell aktiven Font angezeigt werden.

Besserer SVG-Support

SVG-Dateien lassen sich jetzt in Illustrator besser exportieren und in Photoshop besser importieren.

Was sonst noch?

Illustrator hat ein neues Werkzeug zur Erstellung von komplexen Formen spendiert bekommen, was auch gut mit Touch-Geräten benutzbar ist.

 Zombie-Soldat springt durch einen Wald? Mit Adobe Fuse ein Kinderspiel...
Zombie-Soldat springt durch einen Wald? Mit Adobe Fuse ein Kinderspiel…

Mit Adobe Fuse lassen sich ganz leicht individuelle 3D-Figuren in Bilder oder animiert in Videos einfügen.

Adobe Audition erhält ein neues Remix-Werkzeug, welches ein Musikstück auf die gewünschte Laufzeit zuschneidet, ohne den Charakter des Songs zu verändern.

Mehr Neuerungen könnt ihr hier ansehen.

Über welche Funktionen freut ihr euch am meisten?

 

Geldscheine in Adobe Photoshop öffnen und bearbeiten?

Jedes Mal das gleiche Problem: Sobald auf einem meiner Stockfotos Geldscheine groß genug zu sehen sind, weigert sich Adobe Photoshop, die Dateien zu öffnen.

Die berühmt-berüchtigte Fehlermeldung sieht so aus:

adobe photoshop banknoten fehlermeldungDabei fotografiere ich nicht mal flach Geldscheine mit beiden Seiten direkt von oben, um sie mit einem High-Tech-Drucker ausdrucken zu können, sondern ich möchte Grafikdesignern und Werbetreibenden die Möglichkeit bieten, mit Fotos von Geldscheinen Werbung zu machen.

So sehen zum Beispiel zwei Fotos aus, je einmal mit Euroscheinen und Dollarnoten, die Photoshop für zu riskant hält, wenn sie in 21 Megapixel fotografiert wurden:

Zwei Hände halten einen Fächer aus Geldscheinen in Euro
Zwei Hände halten einen Fächer aus Geldscheinen in Euro
Zwei Hände halten Dollar Geld hoch als Fächer
Zwei Hände halten Dollar als Fächer

Im Internet gibt es wie so oft viele verschiedene Lösungsvorschläge. Leider sind die meisten davon veraltet und funktionieren deshalb nicht mehr: Imageready wurde eingestellt, auch das Einfügen aus der Zwischenablage geht nicht mehr.

Deshalb hier die aktuellen Lösungsvorschläge:

Möglichkeit 1:
Parallel Photoshop CS2 installieren. Das ist die letzte Version, bei der die Sperre noch nicht aktiv ist. Aber das bringt leider bei mir immer Probleme mit der korrekten Dateitypzuordnung von Fotos, was auf Dauer noch nerviger ist als das Umgehen der Banknoten-Sperre.

Möglichkeit 2:
Gimp oder Paint verwenden. Echt. Habe ich schon gemacht. Aber ich möchte schon gerne die mir vertrauten Werkzeuge und Funktionen der aktuellen Photoshop-Variante nutzen können.

Mein aktueller Favorit ist aber:

Möglichkeit 3:
Die Datei mit Illustrator (getestet mit Adobe Illustrator CC (2015)) öffnen. Dabei wird sie leider in 8Bit Farbtiefe (von 16 Bit) umgewandelt, aber egal. Dann „exportieren“ (nicht „speichern“!) als PSD-Datei mit Auflösung „hoch (300 ppi)“. Nun lässt sich diese PSD-Datei ohne Probleme von Photoshop öffnen.

Der Hintergrund der Sperre:

Die Sperre nennt sich Counterfeit Deterrence System (CDS) und wird von Adobe freiwillig implementiert, um das Fälschen von Geldscheinen zu erschweren.

Die rechtliche Grundlage für diese Sperre ist ein Beschluss der Europäischen Zentralbank, welcher hier nachgelesen werden kann.

Ziel ist es, zu verhindern, dass „Geldscheine“ hergestellt werden, welche den amtlichen Banknoten zum Verwechseln ähnlich sehen.

Grafikdesigner finden darin etliche Tipps und Vorschriften, was sie machen müssen, damit sie zum Beispiel „Spielgeld“, „Gutscheine“ oder sonstige Produkte mit Banknoten als Motiv gestalten dürfen.

Ich habe sicherheitshalber bei der Pressestelle der Deutschen Bundesbank nachgefragt, ob ich mich strafbar mache, wenn ich einen Weg veröffentliche, wie die Photoshop-Banknoten-Sperre umgangen werden kann, aber das ist nicht der Fall.

Das Fotografieren sowie das Bearbeiten von Banknoten ist generell kein Problem, solange zum Schluss kein Falschgeld oder täuschend echtes Geld hergestellt wird.

Kennt ihr weitere Möglichkeiten, um die Bearbeitungssperre für Geldscheine in Photoshop zu umgehen?

Verbessserungen in Adobe Photoshop CC (2014) und Lightroom CC

Seit ca. drei Jahren nutze ich jetzt schon die Adobe Creative Cloud, vor allem Photoshop und Bridge, aber auch Illustrator und Premiere.

Seit dem Wegfall der Box-Version mit der jeweils aktuellsten Version auf DVD, gibt es diese Programme nur noch im Abonnement bei der „Creative Cloud“.

Adobe begründete das unter anderem damit, dass neue Features und Bug-Fixes schneller und öfter veröffentlicht werden können. Das funktioniert fast so gut, dass ich es kaum mitbekomme. Fast ein Jahr habe ich deswegen noch mit „Adobe Photoshop CC“ gearbeitet, obwohl mir längst ein mögliches Update zu „Adobe Photoshop CC (2014)“ vorgeschlagen wurde. Vor zwei Monaten habe ich diesen Schritt endlich gewagt und er hat sich gelohnt.

Wie problemlos lief der Umstieg von „Photoshop CC“ auf „Photoshop CC (2014)“?

Einer der Gründe für meinen zögerlichen Umstieg waren die Erfahrungen der Vergangenheit, dass das Einrichten von neuer Software viel Arbeitszeit in Anspruch nimmt, die mit „richtiger“ Arbeit lukrativer angelegt wäre, vor allem bei Programmen, die ich viel selbst konfiguriere und an meine Bedürfnisse anpasse. Dazu gehören zum Beispiel Tastaturkürzel, die Ansicht der Menüs und speziell bei Photoshop auch meine ganzen erstellten Pinsel, Grafikstile, Aktionen und so weiter.

Das meiste wurde vom Installationsprogramm automatisch erkannt und übernommen.
Was ich noch machen musste: Alle selbst hinzugefügten Plugins (Portraiture, Noise Ninja, etc.) manuell vom alten Plugin-Ordner in den neuen Ordner verschieben und die Dateitypzuordnung bei Adobe Bridge anpassen, damit meine PSD- und RAW-Dateien auch mit der neuen „Photoshop CC (2014)“-Version geöffnet werden.

Was ist neu an „Photoshop CC (2014)“?

Ohne mich explizit mit den neuen Funktionen des Programms beschäftigt zu haben, sind mir in der täglichen Arbeit gleich viele kleine Verbesserungen aufgefallen, welche den Workflow deutlich verbessern oder beschleunigen. Zum Beispiel werden die 7 zuletzt benutzten Pinsel im Pinselfenster Photoshop-letzte-Pinselund die 16 zuletzt benutzten Farben im Farbfelder-Fenster separat oben angezeigt für einen schnelleren Zugriff:

Photoshop-letzte-Farben
Außerdem wurde die Aktionen-Verwaltung für die Batch-Bearbeitung von vielen Bildern komfortabler und übersichtlicher gestaltet. Für Stockfotografen, bei denen in der Regel viele Bilder bearbeitet oder geändert werden müssen, ein wahrer Segen.

Wer nicht nur Bilder retuschiert, sondern mit Photoshop auch erstellt oder Kompositionen bastelt, den wird das neue „Hilfslinienlayout“ freuen, mit dem sehr einfach benutzerdefinierte Raster erstellt werden können, an denen sich Objekte im Bild ausrichten lassen:

Photoshop-Hilfslinien-Layout

Die Verwendung von Schriften (Fonts) wurde ebenfalls vereinfacht. Endlich werden Schriften vor der Auswahl live im Layout angezeigt. Damit kann viel besser überprüft werden, welche Schrift am besten für die geplante Verwendung passt, ohne sich durch die Mini-Vorschau-Bildchen zu quälen.

Photoshop-Schriften-Live-Vorschau

Außerdem lassen sich über 1.000 Fontfamilien aus Adobe Typekit direkt im Schriftarten-Fenster (siehe das grüne Icon oben rechts) hinzufügen. Dafür gibt es sogar einen Filter (siehe das graue Icon oben links). Hier hätte ich mir jedoch mehr gewünscht: Am liebsten würde ich bestimmte Schriftarten als „Favoriten“ markieren und mir auf Knopfdruck nur diese Favoriten anzeigen lassen. Auch die Liste der zuletzt genutzten Fonts ist leider entfallen. Stattdessen können Fonts mit bestimmter Stärke, Größe und anderen Attributen definiert werden, die dann als „Werkzeugvorgabe“ für den späteren Zugriff gespeichert werden können. Generell wäre eine bessere Fontverwaltung hilfreich, zum Beispiel zum Zusammenfassen von identischen Schriftfamilien (siehe meine riesige Helvetica-Familie im Screenshot).

Für Fotografen sehr interessant ist die neue Funktion „Fokusbereich…“ (unter „Auswahl“), mit der eine Selektion basierend auf dem fokussierten Objekt vorgenommen wird. Das funktioniert erstaunlich gut und die Ergebnisse können noch mit dem „Kante verbessern“-Werkzeug feinjustiert werden. Die Auswahl im Beispielbild ist ein Klick:

Photoshop-Auswahl-nach-Fokusbereich

Zusätzlich wurden einige Bugs und Ungereimtheiten wie die Arbeit der „Weichen Kante“ sinnvoll verbessert: Da wird jetzt gefragt, ob die Auswahl am Bildrand ebenfalls weich sein soll oder nicht.

Einstellungen synchronisieren mit Adobe Photoshop CC 2014

Da Adobe seine Produkte immer mehr in die Cloud verlagert, beginnt die Firma immerhin, auch die Vorteile der Cloud in die Software einzubauen:
Ein Killer-Feature, was mit sicher Stunden an Arbeitszeit sparen wird, ist die neue Funktion „Einstellungen synchronisieren„. Hier können auf Knopfdruck alle persönlichen Einstellungen von Photoshop (Voreinstellungen, Arbeitsbereiche, Aktionen, Pinsel, Farbfelder, Stile, Verläufe, Formen, Muster, Konturen und Werkzeugvorgaben) in das eigene „Creative Cloud“-Konto hochgeladen werden und bei Bedarf wieder runtergeladen werden. Das spart enorm viel Zeit, wenn man Photoshop an einem anderen Rechner nutzen will oder seinen Computer neu installiert hat.

Leider funktioniert die Funktion bei mir noch nicht 100%, weil meine ca. 450 MB große Pinsel-Bibliothek die Cloud kapitulieren lässt. Nach einigen Wochen Support-Ping-Pong mit dem Kundendienst von Adobe haben wir immerhin einen manuellen Workaround gefunden: Auf der System-Festplatte im Ordner

„C: / Users / […] / AppData / Roaming / Adobe / Adobe Photoshop CC 2014 / Adobe Photoshop CC 2014 Settings“

finden sich alle Einstellungen, welche in die Cloud kopiert werden. Wird dieser Ordner gespeichert und auf einem anderen Computer oder einer Neuinstallation nach der Installation von Photoshop CC 2014 wieder eingefügt, sind auch alle Einstellungen wieder wie gewohnt in Photoshop vorhanden.

Die Fonts (wenn keine Typekit-Fonts verwendet werden) müssen übrigens weiterhin per Hand synchronisiert werden, weil diese über das Betriebssystem verwaltet werden. Auch die Plugins werden nicht synchronisiert, der Ordner

„C: / Program Files / Adobe / Adobe Photoshop CC (64 Bit)Plug-ins“

muss also weiterhin manuell gesichert und wieder eingefügt werden, wenn man nicht jedes Plugin neu per Hand installieren will.

Wer übrigens seine Farben, Textstile, Bilder etc. über verschiedene Rechner und Adobe-Programme synchronisieren will oder diese sogar mit anderen Kollegen teilen möchte, kann die neuen „Creative Cloud Libraries“ nutzen.

Es gibt sicher noch viele andere Neuerungen bei Photoshop, die ich entweder nicht entdeckt habe oder nicht benötige. Hier deshalb die offzielle Übersicht von Adobe.

Was ist neu in Lightroom CC?

Vor wenigen Wochen erst wurde Lightroom CC vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen dort sind die automatische Gesichtserkennung, das automatische Zusammenfügen von HDRs oder Panoramafotos auch von RAW-Bildern direkt in Lightroom, das nachträgliche Verändern des Radial- und Verlaufsfilter-Bereichs mittels Pinsel sowie etliche andere kleinere Änderungen und Verbesserungen.

Leider kann ich Lightroom CC immer noch nicht nutzen.
Ich bleibe bei dem – immerhin stabilen und robusten – Adobe Bridge zur Bilderverwaltung und Verschlagwortung, bis Lightroom es endlich schafft, Suchbegriffe in den Metadaten nicht automatisch alphabetisch zu sortieren. Ich bin nicht der einzige, den das stört. Da die Sortierung der Suchbegriffe bei der Bildagentur Fotolia wichtig ist für die Verkäuflichkeit der Bilder und Fotolia erst kürzlich von Adobe aufgekauft wurde, habe ich noch Hoffnung, dass dort jemand den Widerspruch erkennt und auflösen kann.

Was sagt ihr?
Welche neuen kleinen oder großen Funktionen sind bei eurer Photoshop-Arbeit am hilfreichsten?

Stockfotografie-News 2013-08-30

Bevor ich wie letztes Mal mehrere Monate an News aufarbeiten muss, kommt diesmal die geballte Ladung an (stock)fotografisch relevanten News etwas früher. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken:

  • Interesse daran, Fotograf für Google zu werden? Hier gibt es die Anforderungen und hier die Diskussion dazu.
  • Shutterstock und Facebook arbeiten ab sofort zusammen: Werbekunden, die bei Facebook Anzeigen schalten wollen, können dafür aus Bildern von Shutterstock wählen. Facebook ist damit auf einen Schlag Shutterstocks größter Abo-Kunde. Die Downloads werden in der „Single & Other Downloads“ auftauchen und mindestens wie ein normaler Abo-Download vergütet.
  • Die Bildagentur ARS Box steht zum Verkauf. Oder in anderen Worten: Sie wird geschlossen, wenn sich keiner findet, der sie weiter betreiben will.
  • Auch die britische Bildagentur Picturenation hat vor paar Tagen den Dienst eingestellt. Wer dort noch Guthaben hat, sollte sich da schnell melden.
  • iStockphoto bekommt langsam die Nachteile der Aufhebung des Upload-Limits zu spüren. Im Rahmen einer Umstrukturierung entschied sich die Agentur, Upload-Limits aufzuheben und inoffiziell de facto keine Bildkontrolle mehr vorzunehmen. Das bedeutete auch, keine Keywords mehr zu kontrollieren. Im heute verschickten Newsletter beklagt die Agentur, dass deren „Ähnliche Bilder“-Funktion oft unsinnige Vorschläge macht, was daran liegt, dass bei neuen Fotos die Keywords nicht mehr so gut passen.
  • Die Bildagentur Pitopia reagiert auf den Trend zu größeren Web-Lizenzen und führt als vierte Bildgröße eine Web-XL-Lizenz ein. Gleichzeitig werden die Nutzungsbedingungen geändert: Eine Social Media-Nutzung wird unter anderem ausgeschlossen, wenn der Fotograf es nicht ausdrücklich erlaubt und Kunden bekommen jetzt nur beim Kauf einer Print-Auflösung die Erlaubnis, die Bilder in Templates oder Produkten wie Kalendern und Postkarten zu nutzen.
  • Da liege ich mit meiner Canon 5D Mark II bzw. III ganz vorne: Infografik über die beliebtesten Kameras bei Stockfotografen.
  • Corbis versucht sich anscheinend am Zielgruppen-Marketing. Ein schwuler Asiate berichtet.
  • Models sind zu teuer für ein Fotoshooting? Hier einige kreative Ideen, wie man Models „faken“ kann.
  • Die Firma Lensrental hat ihre Daten zu Reparaturen von Objektiven ausgewertet: Welche Objektive gehen am meisten kaputt? Welche Kamerafirma hat die längsten Reparaturzeiten? Steht alles da.
  • Wer viel mit Photoshop und Bridge arbeitet, wird die Seite PS-Scrips.com lieben. Dort gibt es viele kostenlose Skripte für die Automatisierung von Routinearbeiten. Empfehlenswert beispielsweise die „Ersetzen/Ergänzen“-Funktion für viele Bilder auf einmal bei Bridge oder die Möglichkeit, Keywords in Bilder mittels CSV-Datei zu importieren.
  • Was darf eine Fotoproduktion heute noch kosten? Diese Frage beantwortet hier der Macrostockblog.
  • Einer der Gründe, warum ich (zusammen mit euch) für Reporter ohne Grenzen spende: Ein Fotojournalist nimmt unfreiwillig den Moment seines eigenen Todes durch Erschießen auf.
  • Die letzten Tage füllt ein Aufreger das Sommerloch, als bekannt wurde, dass die FDP, die NPD und eine Werbeagentur für einen Quarkhersteller das gleiche Stockvideo in einem Werbefilm verwendet haben. Kaum thematisiert wurde die Frage, ob das seitens der NPD erlaubt gewesen wäre, da in den Nutzungsbedingungen von Getty Images und iStockphoto „anstößige Nutzungen“ ausgeschlossen werden.
  • Seltsame Welt: Fotografen fordern seit langen, dass Urheberrechte an Fotos deutlich gemacht werden, jetzt fordern es auch Bildnutzer, weil sie ansonsten verklagt werden, wenn sie vermeintlich kostenlose Fotos aus Google Images benutzen.
  • Viele hilfreiche Tipps für Fotografen, welche die ersten Male mit einer DSLR filmen wollen, liefert Chase Jarvis hier in seinem Blog.
  • Ein weiterer Tipp für euch Filmleute da draußen: Wie leuchte ich am besten dunkle Haut aus?

Wie immer: Habe ich was vergessen? Dann rein in die News damit.