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Microstock-Einnahmen und Kommissionen – Wohin geht das Geld?

Im Juli veröffentlichte Steve Gibson in seinem „Microstock Insider“-Blog einen lesenswerten Artikel, in dem er – jetzt gut festhalten – eine Lanze für niedrige Fotografenhonorare bricht. Mit seiner Erlaubnis habe ich diesen Artikel übersetzt und ich bin gespannt, ob ihr seine Ausführungen unterstreichen würdet. Los geht’s, Steve:

Wie wird das Geld, was ein Bildkäufer ausgibt, zwischen Fotografen, der Bildagentur und einigen Mittelsmännern aufgeteilt?

Die Antwort ist relativ einfach: Manchmal ist es einfach nicht klar.

Als erstes eine Begriffsklärung:

  • Honorar (Royalty) – Die Bezahlung, die ein Fotograf oder Illustrator erhält, wenn eins seiner Werke verkauft wurde.
  • Kommission – Das Geld, das eine Bildagentur vom Verkauf erhält für die Ausführung der Transaktion und um Kosten abzudecken. Kommissionen werden auch an Wiederverkäufer (Verteiler) und Vermittler, die Käufer bringen, ausgeschüttet. (Traditionelle Bildagenturen bzw. Macrostock-Agenturen nennen oft ihre Kommissionsrate, also den Betrag, den sie einbehalten, im Gegensatz zur Honorarrate.

Oft wird auch das Wort „royalty“ für Kommissionen benutzt. Ich bin nicht sicher, wie das zustande kam, denn es sorgt auf jeden Fall für Konfusionen und ein kurzer Blick auf die großen Microstock-Seiten zeigt, dass vor allem Begriffe wie „Einnahmen“ oder „Auszahlungsbetrag“ verwendet werden, um die Situation zu klären. Es ist nicht hilfreich, dass wir in einer Industrie arbeiten, deren Geschäftsmodell auf Amateurfotografen gegründet wurde und in die uns „royalties“ auszahlt für unsere „royalty-free“-Fotos (natürlich sind diese nur royalty-free für den Käufer).

Der Unterschied zwischen Kommissionen und Honorar kann auch wichtige Steuerunterschiede bringen, denn als Fotograf, der an einem Affiliate-Programm teilnimmt, verdient man sowohl Kommissionen für empfohlene Käufer als auch Honorar für die verkauften Bilder.

Wie wird der Honorar-Kuchen aufgeteilt?

Es gibt drei Hauptausgaben zu berücksichtigen, wenn die Dienste betrachtet werden, die digitale Downloads anbieten und bei der Aufteilung der Honorare:

  • Geld zum Betrieb des Dienstes und für die Finanztransaktionen
  • Marketing- und Werbungskosten
  • Honorare für die Urheber

Jeder dieser Ausgaben enthält Kosten und eine Gewinnspanne. Zum Beispiel könnte es einen Dollar kosten, ein Foto zu machen, aber um im Geschäft zu bleiben, musst Du zwei Dollar beim Verkauf dafür berechnen, wenn Du auch die nächste Kamera, das Dach über dem Kopf und Deinen Gewinn bezahlen willst.

Wiederverkäufe (Syndikation) & Affiliate-Verkäufe

Diese Verkäufe haben unterschiedliche Kosten für eine Bildagentur, denn eine dritte Partei fand den Käufer, womit die direkten Marketingkosten null sind (das Branding ausgenommen) und im Falle eines Wiederverkäufers muss die Agentur nicht dessen Webseite betreiben oder Kundenservice anbieten. Andererseits generieren solche Verkäufe zusätzliche Kosten durch die Affiliate- oder Wiederveräufer-Kommissionen.

Beim Thema „Wiederverkauf“ machen wir ein ganz anderes Fass aus: Einige Agenturen zahlen einen höheren Preis für Wiederverkäufer-Verkäufe (obwohl man nicht wirklich mehr pro Verkauf erhält), da die Agentur selbst weniger pro Verkauf verdient – der Wiederverkäufer behält seinen Teil der Kommission. Wiederverkäufer-Verkäufe sind etwas anderes als Affiliate-Verkäufe, da die Agentur bei letzteren trotzdem Kundendienst, Zahlungsabrechnung, Seitenzugriff für den Download und so weiter anbieten muss. Bei den Wiederkäufern sorgen diese selbst dafür.

Grob gesprochen gibt es drei verschiedene Typen von Microstock-Käufern, die den Agenturen unterschiedliche Einnahmen bringen und unterschiedliche Ausgaben erfordern:

Ausgaben Käufertyp Direktverkauf  Affiliate-Kauf  Wiederverkäufer
Such-API Ja Ja Ja
Hosting und Bandbreite Ja Ja Ja
Fotografenverwaltung Ja Ja Ja
Bildredaktion Ja Ja Ja
Fotografenhonorar Ja Ja Ja
Webseiten-Frontend Ja Ja Nein
Kundenservice Ja Ja Nein
Zahlungsabwicklung Ja Ja Nein
Marketing und PR Ja Nein Nein
Kommissionen an Dritte Nein Ja Ja

Darüber hinaus haben alle Agenturen zusätzliche Kosten wie sie andere Firmen auch haben, zum Beispiel Buchhaltung, Personalkosten, Management und so weiter.

Wie viel Geld wird nun dafür ausgegeben?

Das ist die Eine-Million-Dollar-Frage. Mit Ausnahme der Honorarsätze und Kommissionen halten die Agenturen diese Informationen sehr geheim. Shutterstock jedoch hat einige dieser Informationen im Rahmen des geplanten Börsengangs veröffentlicht. Dadurch bekommen wir eine ungefähre Vorstellung, wie die Top-Microstockagenturen ihre Einnahmen ausgeben:

Zu den Betriebskosten zählen die Fotografenhonorare, Kreditkartengebühren, Bildredaktion, Kundendienstkosten, Infrastrukturkosten für das Betreiben der Webseite und den dazugehörigen Angestellten, Raummieten und andere Kosten. Im oben verlinkten IPO werden die gezeigten Segmente noch genauer definiert.

Wie steht Microstock im Vergleich zu anderen Industrien da?

Im Microstock-Bereich bleibt das meiste Geld bei den Agenturen. Es gibt verschiedene Gründe dafür, unter anderem den Fakt, dass bei niedrigen Verkaufspreisen die Kosten des Verkaufs verhältnismäßig hoch sind. Wie du sicher weißt, muss man viele billige Fotos verkaufen, um die Kosten für deren Erstellung wieder einzuspielen.

Was ist mit anderen virtuellen Gütern wie iTunes und Apps?

Microstock scheint dem Vergleich ganz gut standzuhalten. Bei iTunes verdient ein Musiker ca. 9 Cent bei einem Verkaufspreis von 1,29 USD. Das ist der Betrag, der übrig bleibt, nachdem die Plattenfirma ihren (großen) Anteil an den ca. 70 Cent genommen hat, die Apple ihnen gibt (Zahlen gelten nur für die USA).

Unabhängige Musiker können die gesamten 70 Cent behalten, werden aber oft für das Hosting, Setup-Kosten und jährliche Gebühren etc. zur Kasse gebeten. Du siehst, welcher große Teil durch die Betriebskosten (Apple) und das Marketing (Plattenfirma) anfällt. Ich habe gelesen, dass die Musiker bis zu 50% des Plattenfirma-Anteils verdienen können, wenn die Kosten der Plattenfirma eingespielt wurden. Diese Teilung der Einnahmen ist nichts Neues, auch vor den digitalen Downloads bekamen Musiker nur einen kleinen Prozentsatz vom Preis der Platte ab.

Für den „Apps Store“ nimmt Apple eine Kommission von 30%, damit verbleiben 70% bei den Entwicklern der Software. Diese müssen für den Zugriff auf die Entwicklungssoftware bezahlen (ca. 99 – 299 USD pro Jahr). Diese Verteilung ist ähnlich wie bei iTunes, nur ohne den Marketing-Anteil der Plattenfirma. Der Entwickler bekommt die vollen 70%, muss jedoch das komplette Marketing übernehmen und sich um die Kundenbetreuung kümmern. Wie wir am Beispiel von Shutterstock gesehen haben, waren das dort fast 30% der Einnahmen. Der Android-Marktplatz hat ebenfalls den 70%-Anteil für seine Entwickler.

Aber Alamy kann 60% (40% Kommission) bei Fotos auszahlen?

Sie machen das bei ihren Bildern mit Standardpreisen, aber sie haben eine 50-50 Verteilung für ihre „Novel Use“-Bilder, was meines Erachtens ein besserer Vergleich mit Microstock ist. 60% Kommission nimmt Alamy auch für Vertriebs(partner)-Verkäufe.

Bis jetzt war es nicht Alamys Hauptgeschäftsfeld, ein Marktplatz im Microstock-Stil zu sein. Außerdem hat Alamy eine Geschichte von Änderungen an der Kommissionsstruktur, wenn sich die Geschäfte ändern und ich denke, das sollte jede Firma tun – es sind nicht nur die Microstock-Agenturen, die gezwungen sind, ihre Kommissionen zu ändern. Ich denke auch nicht, dass es fair ist, Alamy direkt mit Microstock-Agenturen zu vergleichen.

Ich kenne nicht die internen Details von Microstock- oder Macrostock-Agenturen, aber ich denke, es ist nachvollziehbar zu sagen, dass Alamy nur eine Handvoll Verkäufe braucht, um eine Zeitschriftenwerbung in Auftrag geben zu können, während eine Microstock-Agentur vermutlich über 1000 Bilder verkaufen muss, um sich die gleiche Anzeige leisten zu können. Die Kosten, um 1000 Kunden zu gewinnen, sind deutlich höher als nur einen Kunden zu gewinnen (Ich habe den Fakt ignoriert, dass durch niedrigere Bildpreise es einfacher sein kann, mehrere Verkäufe zu generieren wie auch den Fakt, dass es wahrscheinlich teurer ist, einen Macrostock-Kunden zu gewinnen als einen Microstock-Kunden).

Gib 5 Dollar über Paypal oder eine Kreditkarte aus und ca. 10% des Geldes werden von den Transaktionskosten aufgefressen. Gib einige hundert Dollar aus und die Kosten sinken auf einige Cent. Das ist der Grund, warum Agenturen Rabatte auf große Credit-Verkäufe geben. Auf einer Microstock-Seite können die Kosten, die entstehen, wenn jemand fünf Minuten auf eine Email antwortet oder der IT-Mitarbeiter einige Minuten an einem Serverproblem arbeitet, schnell den Gewinn eines Bildverkaufs vernichten.

Beweise der Geschichte

Clustershot war ein gutes Beispiel einer Bildagentur, die den Markt betrat, um Umsätze zu erzielen, aber nicht die Arbeit der Fotografen beworben hat. Deren Kommission vor nur 12%, was 88% für die Fotografen bedeutete (die auch die Paypal-Bearbeitungsgebühren zahlen mussten), lasst uns also 15% Kommission sagen. Mit diesem Level konnten sie ihre Kosten decken und damit meine ich, sie gingen bankrott. „Kosten decken“ heißt, kein Geld, keine Zeit oder sonstige Anreize zu haben, in den Service zu investieren. Es sieht so aus als wären 15% nicht genug Geld, um Downloads und Zahlungen zu bearbeiten.

Alamy beendete ihr „Alamy Red„-Kommissionssystem, bei dem sie nur 20% Kommission nahmen, aber eine Annahmegebühr von 2 Dollar verlangten und eine monatliche Hosting-Gebühr.

50% Honorar mag als attraktiv gelten, aber ich glaube, es gibt genug Beweise, dass Microstock-Agenturen, die 50% Honorar bieten, generell stagnieren, ich vermute, weil die Agenturen nicht genügend Ressourcen haben, um ins Wachstum zu investieren. Schaut man sich die Honorare bei den Top-Agenturen an (und ich mir die Agenturen mit den höchsten Umsätzen), fällt auf, dass alle deutlich weniger als 50% Honorar zahlen. Die verlinkte Tabelle ist grob sortiert nach Einnahmen und meist stimmt das mit der Sortierung des Honoraranteils überein – in anderen Worten: Ein hoher Honoraranteil ist für Fotografen nichts wert, du bist besser dran, über eine Agentur mit einem niedrigeren Honoraranteil zu verkaufen, die in der Lage sind, deutlich mehr zu verkaufen (und das eben auch machen!).

Es ist üblich für neue Start-Up-Agenturen, einen hohen Honoraranteil zu versprechen, um Fotografen anzulocken, egal, ob das ein weises Geschäftsmodell ist oder nicht. Es ist definitiv kein Signal, was als „wenn die das können, könnten es die anderen auch machen“ gelesen werden sollte. Als absolutes Minimum muss eine Agentur nachhaltig wirtschaften, aber sie brauchen mehr als das, sie müssen profitabel sein, um weiter investieren zu können, um wachsen zu können oder Risikokapital anzulocken.

Es scheint als wären ca. 30% Kommission ein üblicher Standard, den man nehmen sollte für das Hosting, die Downloadverwaltung und die Zahlungsabwicklung für irgendeine Transaktion virtueller Güter. Man könnte noch ergänzen, dass beim Bilderverkauf noch einige weitere Kosten anfallen, da zum Beispiel die Suche deutlich komplexer ist.

Subventionierung höherer Honorare

Einige Agenturen bieten mehr Honorar für exklusive Bilder (die zum gleichen Preis verkauft werden) und/oder höhere Honorare für umsatzstarke Fotografen. Während diese Fotografen qualitativ hochwertige Bilder haben, die zu reduzierten Kosten in der Bildredaktion führen, ist es mit Blick auf die Honorartabellen sehr offensichtlich, dass die Agenturen mit gestaffelten Honoraren den umsatzschwachen Fotografen deutlich niedrigere Honorare zahlen im Vergleich zu den Agenturen, die ein Honorar für alle anbieten. Während gestaffelte Honorare einen Anreiz schaffen, qualitativ bessere Bilder hochzuladen und mehr Verkäufe zu generieren, werden gleichzeitig die umsatzschwachen Fotografen bestraft, indem sie die höheren Honorare der Top-Fotografen subventionieren.

Doppeldeutige Worte: Worauf man beim Vergleich von Honoraranteilen achten sollte

Man könnte leicht annehmen, dass, wenn eine Agentur 25% Honoraranteil zahlt, man bei einem Bildverkauf für 5 Dollar 1,25 Dollar abbekommen würde. Das kann aber falsch sein. Wer die Vertragsbedingungen genau durchliest, merkt, dass er meist nur Anspruch auf 25% der „tatsächlichen Umsätze“, der „Nettoerlöse“ o.ä. hat. Einige Agenturen bieten einen festen Betrag pro Verkauf oder gekaufter Bildgröße, andere Agenturen bieten eine Prozentzahl, bei der es wichtig ist, dass das Verkaufssystem genau verstanden wird. Bietet die Agenturen zum Beispiel Rabatte bei Großeinkäufen an und werden diese Rabatte an den Fotografen weitergegeben?

Schlussfolgerung

Vor fünf Jahren lag der typische Microstock-Honoraranteil bei 30-50% und wurde seitdem niedriger und niedriger, weil die Agenturen immer mehr der Einnahmen für sich behalten.

Wo geht das ganze Geld hin? Das meiste Geld wird für das Marketing ausgegeben, aber ich vermute, dass große Teile auch in die Bilanz wandern, um sich als Agentur attraktiver für Investoren zu machen. iStockphoto gab hinter vorhgealtener Hand auch zu, dass sie nicht genug Profit mit ihrem Unternehmen machen würden, als sie zuletzt ihre Honorarstruktur änderten.

Es scheint eine gute Idee zu sein, als Fotografen „mit unseren Füßen abzustimmen“ und nur dort unsere Bilder hochzuladen, wo die Agenturen sich mit niedrigen Kommissionen zufrieden geben, aber die (vielleicht traurige) Wahrheit ist: Die Agenturen, die erfolgreich sind, wie die Plattenfirmen im Beispiel, sind die, welche den Großteil der Einnahmen wieder in Promotion und Marketing stecken. 50% von wenigen oder keinen Verkäufen ist weit weniger wünschenswert als 17% von etlichen Verkäufen.

Warum ich meine Referal-Links zu Dreamstime entfernt habe

Vor paar Tagen hatte ich einen Skype-Chat mit Lee Torrens vom Blog microstockdiaries.com über einen neuen Kommissionsrechner, den er vorgestellt hat.

Dabei kam raus, dass die Microstock-Agentur Dreamstime einen sehr gewagten Schritt gegangen ist. Seit kurzer Zeit werden die Honorare für Affiliate-Links, die zu Dreamstime führen nicht aus dem Marketing-Budget von Dreamstime bezahlt, sondern gehen ausschließlich zu Lasten der Fotografen.

Doch kurz einen Schritt zurück:

Was sind überhaupt Affiliate-Links?

Affiliate-Links sind Empfehlungslinks, bei denen derjenige, der den Link gesetzt hat, eine Provision bekommt, wenn derjenige, der den Link klickt, dort etwas kauft oder – je nach Affiliate-Programm – etwas ähnliches macht.

Bei Dreamstime war das so: Wenn sich ein neuer Fotograf oder ein neuer Bildkäufer über einen Affiliate-Link bei Dreamstime registriert hat, bekam der Verlinkende von den neuen Fotografenumsätzen oder den Bildverkäufen einige Prozente ab. Das ist immer noch so.

Was aber seit kurzem anders ist: Während Dreamstime diese Prozente bisher – wie alle anderen Bildagenturen auch – aus eigener Tasche bezahlt hat, werden diese jetzt den Fotografen abgezogen, denn seit einigen Tagen steht auf dieser Dreamstime-Seite:

„For each transaction, the photographer receives a 25-50 percent Revenue Share, which is calculated based on the net sales amount for the transaction, after referral fees have been paid“ [Hervorhebung von mir]

Das heißt: Wer sich als Fotograf über einen Affiliate-Link bei Dreamstime registriert, bekommt die ersten drei Jahre weniger Geld, weil die Prozente für den „Empfehlenden“ vom neuen Fotografen abgezogen werden. Anders formuliert: Wer sich als neuer Fotograf über einen solchen Link registriert, verdient weniger Geld als wenn er sich direkt bei Dreamstime anmelden würde.

Wenn sich ein Bildkäufer über einen Affiliate-Link bei Dreamstime registriert und ein Bild kauft, werden die Prozente für diesen Bildkauf bei dem Fotografen abgezogen, der das Bild anbietet.

Während vorher Affiliate-Links zu Dreamstime eine coole Sache waren, weil alle Seiten etwas davon hatten, hat sich das jetzt geändert.

Deswegen hat sich Lee Torrens entschieden, alle seine Affiliate-Links zu Dreamstime zu entfernen.

Ich habe mich ebenfalls dazu entschieden und habe gestern die wenigen Affiliate-Links zu Dreamstime von meinem Blog entfernt, weil ich nicht möchte, dass die Leser, die auf meine Links klicken, in irgendeiner Form benachteiligt werden.

Ich empfehle auch, ebenfalls die Affiliate-Links auf euren Blogs und Webseiten zu entfernen. Auch wer das Facebook-Promotion-Tool von Dreamstime benutzt, sollte sich bewußt sein, dass er weniger für Verkäufe auf diesem Weg bekommt als wenn er Verkäufer zu anderen Bildagenturen weist mit fairen Affiliate-Links.

 Was meint ihr? Welche Bildagentur hat das beste Affiliate-Programm?

Update 14.07.2012: Nur eine kurze Klarstellung: Bisher hatte Dreamstime den Affiliate-Anteil aus eigener Tasche bezahlt, jetzt wird dieser Anteil zwischen Dreamstime und den Fotografen geteilt, nicht komplett auf den Fotografen abgewälzt. Das heißt, die Änderung ist trotzdem zu Ungunsten der Fotografen, weshalb ich bei der Entfernung der Links bleibe.

Update 17.07.2012: Der Dreamstime-Gründer und CEO Serban Enache hat in den Kommentaren zu Lees Artikel kritisiert, dass die Informationen nicht ganz korrekt seien, aber zugegeben, dass die neue Formulierung auf der Webseite nicht ganz „klar“ seien. Bisher fand jedoch keine Umformulierung auf deren Webseite statt.

Update 18.07.2012: Dreamstime hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass die Änderung rückgängig gemacht wird und alle Affiliate-Kosten wieder komplett von Dreamstime getragen werden.

Die Microstock-Industrie im Jahr 2011 – Teil 3: Die Agentur-Seite

Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege Kzenon in seinem empfehlenswerten Blog eine Artikel-Serie über die Lage der Microstock-Industrie auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Letztes Mal gab es den zweiten Teil, davor den ersten und heute folgt der dritte Teil:

Im zweiten Teil der Serie schauten wir uns an, welchen Herausforderungen die Fotografen in der Microstock-Industrie heute gegenüberstehen. Lasst uns nun im dritten Teil über die Agenturen reden.

Was zuerst auffällt, wenn man sich die Agenturen betrachtet: Es gibt viele davon. Nicht so viele wie Fotografen natürlich, aber nichtsdestotrotz brauchen sie einen USP (Unique Selling Point; Alleinstellungsmerkmal). Der war zwar schon immer nötig, aber in einem schnell wachsenden Markt konnte das Fehlen einer guten Strategie oder eines Unterscheidungsmerkmals gut verborgen werden. Trotzdem scheiterten viele Bildagenturen und der Druck, herauszuragen wird noch schlimmer werden.


Eine Antwort auf diese Herausforderung war und ist es vielleicht immer noch, die Agentur mit dem niedrigsten Preis zu sein. Aber langfristig kann man nicht nur über den Preis konkurrieren (und tatsächlich verlangsamt sich der Lauf nach dem niedrigsten Preis), weil kein Geschäft überleben kann, wenn der Preis seiner Produkte gegen Null tendiert. Außerdem werden die Fotografen professioneller und bauen sich eigene Alleinstellungsmerkmale auf, weshalb Microstock auf der (zugegebenermaßen kleinen) guten Seite weniger eine Massenware sein wird als es früher war. Es wird einen Kampf um gute Talente geben und dieser kann nicht ohne eine faire Bezahlung gewonnen werden.

Deshalb müssen andere Wege als Preissenkungen und das Zurückfahren von Fotografenanteilen gefunden werden. Wie immer sind diese Wege grob gesagt Inhalts- und Kundenmanagement.

  1. Ein offensichtliches Beispiel ist der Weg der exklusiven Inhalte. Das wird für eine Weile funktionieren. Die Gefahr ist nur bei einer immer steigenden Anzahl Bilder, dass es immer möglich ist, gute Fotos auch woanders zu finden. Das Konzept mag trotzdem funktionieren (wenn auch nicht so gut wie vorher), weil es mit nur einer exklusiven Quelle, um ein Bild runterzuladen, für Kunden einfacher zu kontrollieren ist, wie oft ein Bild schon heruntergeladen und eventuell genutzt wurde – vielleicht auch von der Konkurrenz. Eine Bildagentur, die es schafft, viele exklusive Inhalte zu einem guten Preis zu verkaufen, kann vielleicht auch talentierte Fotografen anlocken, die nach einem Weg suchen, sich von der Last der Bilderverwaltung zu befreien und sich stärker auf das Fotografieren und Bildbearbeiten konzentrieren wollen. Deshalb erwarte noch härtere Versuche von Agenturen, ihren Fotografenstamm zu zementieren.
  2. Agenturen werden weiter nach mehr Inhalten und anderen Arten von Inhalten suchen. Nichtsdestotrotz wird eine Zeit kommen, in der die schiere Masse an Inhalten ihren Reiz verliert. Mit 15 oder 20 Millionen Bildern auf Lager sehen weitere 500.000 Bilder für die großen Agenturen nicht so erstrebenswert aus wie es noch vor drei Jahren der Fall war. Deshalb wird es in Zukunft eine stärkere Segmentierung bei der Art der Inhalte geben. Einige Agenturen führen die Herde an mit einem vollen Set an Medieninhalten wie redaktionellen und kommerziellen Fotos, Illustrationen, Musik, Videos, Programmcode-Schnipseln und so weiter. Diesen Agenturen wird gefolgt werden. Jede Agentur, die es aus dem Stand schafft, solch ein volles Set an Medientypen anzubieten, zeigt immer auch, dass sie in der Lage ist, ein komplexes IT-System am Laufen zu halten, was dafür notwendig ist. Das nenne ich Vertrauen aufbauen.
  3. Ein anderer vielversprechender Weg, vielleicht der Königsweg, ist es, seine Bilder den Kunden zugänglicher zu machen. Das bedeutet, die beste Unterteilung zu haben, die besten Ranking-Algorithmen, die beste Muster- und Farberkennung und die bestmögliche Kontrolle über Bildbeschreibungen und die Suchbegriffe. Agenturen gehen schon diesen Weg. Die besten Bildagenturen haben schon jetzt Ranking-Algorithmen, die sensibel auf Suchbegriffe reagieren – was ein großer Schritt nach vorne ist – und erlauben eine große Auswahl an Möglichkeiten, die Suchergebnisse zu filtern und zu sortieren. Trotzdem haben nur sehr wenige Agenturen eine richtige gute Begriffsklärung bei mehrdeutigen Suchwörtern oder ein halbwegs zuverlässiges Übersetzungssystem. Weiterhin gibt es noch bessere Wege, um zwischen Haupt-Suchbegriffen und weniger wichtigen Suchwörtern zu unterscheiden. Zu diesem wichtigen Thema kann noch viel geschrieben werden und es ist sicher eine nähere Betrachtung in einem späteren Blog-Artikel wert.
  4. Wo wir bei Segmentierung und Differenzierung sind: Einige Agenturen beginnen zu verstehen, dass es tatsächlich verschiedene Werte für verschiedene Inhalte gibt. Einige Premium-Fotos sollten einfach nicht zu traditionellen Microstock-Preisen verkauft werden, obwohl sie perfekt als lizenzfreie Bilder verkauft werden können. Deshalb werden Premium-Kollektionen in Zukunft zunehmen.
  5. Aktive Inhalte-Entwicklung als Gegensatz zur Methode „Einfach warten und gucken, was uns die Fotografen anbieten“, wird eine größere Rolle spielen. Lokale Bilder müssen angelockt werden und da sollte man nicht nur „China, Korea und Brasilien“ denken, sondern zum Beispiel auch „Oktoberfest“. Ich bin davon überzeugt, dass mittelfristig „Inhalte-Entwicklung“ auch „Inhalte-Überwachung“ bedeutet, oder weniger euphemistisch formuliert: Die peinlichen Bilder der Anfangszeit müssen endlich aussortiert werden. Und davon gibt es eine ganze Menge.
  6. Agenturen müssen zukünftig weiter versuchen, neue Märkte zu erschließen. Es gibt unglaublich viele Märkte da draußen, die kaum angefasst wurden und nur darauf warten, beackert zu werden.
  7. Bildagenturen scheinen die Idee nicht zu mögen, ihre Bildlieferanten als Geschäftspartner zu sehen. Langfristig lässt sich das jedoch nicht vermeiden, sie als solche zu behandeln, wenn die Agenturen gute Talente halten wollen. Dafür müssen sie den Fotografen auch viel bessere Mitgliedsbereiche geben. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre ein zweigeteilter Mitgliedsbereich, einer für das Editieren von Inhalten, einer für die finanziellen Belange. So wäre es möglich, dass ein Fotograf seine Bildbearbeitung oder Verschlagwortung auslagert und trotzdem die Kontrolle über seine Finanzen behält. Es ist eine Schande, dass das heutzutage bei den meisten Agenturen nicht möglich ist. Dazu kommt, dass die Werkzeuge, welche die Bildagenturen den Fotografen bieten, um ihre Verkäufe zu analysieren, gelinde gesagt ein Witz sind.
  8. Es gibt noch viele andere Dinge zu tun oder zu berücksichtigen. Ach, am Ende des Tages müssen auch Agenturen ihre Marketing-Gelder sinnvoll einsetzen. Das mag nach einer Banalität klingen, aber es ist trotzdem wahr: Sei cool und erzähle den anderen davon auf eine Art und Weise, die glaubhaft ist.

Rezension: Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0 von David Scott Meerman

Klappern gehört zum Handwerk. Auch für Fotografen gilt, dass nicht unbedingt die technisch besten am besten von ihrem Beruf leben können, sondern die, welche sich am besten zu vermarkten wissen. Deswegen verwundert es nicht, dass ich auch ab und zu Marketing-Bücher lese und vorstelle.

Wer sich fragt, nach welchen Regeln ich meine Präsenz im Internet verfolge, findet diese gut formuliert im Buch „Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0„* mit dem Untertitel „Wie sie im Social Web News Releases, Blogs, Podcasting und virales Marketing nutzen, um ihre Kunden zu erreichen“ von David Meerman Scott. Nach dem Erfolg der ersten Auflage ist jetzt die 2. aktualisierte Auflage im mitp-Verlag für 24,95 Euro erhältlich.


Vor allem für Fotografen, welche sich ihr Geschäft neu aufbauen oder bisher im Internet nur passiv als Leser unterwegs waren, fasst das Buch als erstes zusammen, wie sich die klassische Marketing-Methoden tatsächlich von denen im Internet unterscheiden. Einige der wichtigsten Unterschiede sind zum Beispiel, dass die Zielgruppenansprache im Web viel genauer geschehen kann und auch muss, dass die Adressaten viel besser aktiv eingebunden werden können und dass eine Fixierung auf Mainstream-Medien nicht mehr nötig, ja, manchmal sogar kontraproduktiv sein kann, wenn dadurch Ressourcen an anderer Stelle fehlen.

Konkret für Fotografen könnte das bedeuten, dass beispielsweise ein Hochzeitsfotograf oft mehr davon hat, sich aktiv in Hochzeitsforen zu beteiligen und seine Webseite für regionale Suchmachinen zu optimieren als von einem Interview mit ihm ein einer bundesweiten Tageszeitung.

Der Autor erklärt, wie man im Netz für Kunden schreibt, welche Marketing-Möglichkeiten Foren, Blogs, Wikis, Podcasts, Pressemitteilungen und Suchmaschinen bieten und reichert das mit vielen Beispielen an. Er sagt auch, dass nicht für jeden jede Möglichkeiten gleich passend ist. Beispielsweise habe ich keinen Podcast und höre auch fast keine, weil Fotografie für mich ein visuelles Medium ist, was sich schwer in eine reine Audioform gießen lässt.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Da ich eine journalistische Vorgeschichte habe, hatte ich die Vorgehensweisen, die im Buch gut beschrieben werden, schon vorher verinnerlicht. Die meisten Inhalte des Buchs waren nicht neu für mich, trotzdem würde ich ihnen zustimmen. Da ich mit meinem Blog auch von Interesse für Marketing-Verantwortliche bin und nebenbei für eine Musikseite schreibe, an die viele Musik-Promoter ihre Wünsche richten, weiß ich, dass heute noch viele Leute, die etwas bewerben wollen, im Internet die gleichen Fehler machen. Im Buch steht, wie genau diese Fehler vermieden werden können.

Wer sich schon etwas intensiver mit Internet-Marketing beschäftigt hat oder sich gut mit Social-Media-Dynamik auskennt, wird im Buch kaum Neues finden. Es richtet sich vor allem an Einsteiger. Wer aber bisher keine Strategie hat, wie er als Fotograf seine Kunden im Internet finden und umwerben kann, dem wird dieses Buch gut weiterhelfen. Da Stockfotografen nur begrenzt Kontakt mit den Käufern ihrer Bilder haben, ist für diese das Buch nicht ganz so hilfreich, wie es für Fotografen ist, die wirklich selbst Kundenaquise betreiben.

Disclaimer: Mein Buch „Stockfotografie„* erschien ebenfalls im mitp-Verlag.

* Affiliate-Link

Großes Gewinnspiel zur Feier des 500. Artikels

Vor ca. dreieinhalb Jahren habe ich meinen Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ gestartet. Mit diesem Artikel erreiche ich die magische Grenze von 500 Artikeln im Blog!
Das muss gefeiert werden. Da ich Euch nicht alle in eine Bar einladen kann, um eine Runde auszugeben, möchte ich lieber einen Haufen Preise verlosen.

Mit der freundlichen Unterstützung vieler namenhafter Firmen habe ich eine Verlosung auf die Beine gestellt, die jedem Fotografen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Das Beste dabei ist: Die Gewinner können sich ihre Preise selbst aussuchen! Wie genau das funktioniert, erkläre ich unten bei „Wer ermittelt den Gewinner?“.

WAS gibt es zu gewinnen?

Ich verlose 13 Preise im Gesamtwert von ca. 880 Euro, die mir freundlicherweise von den Firmen zur Verfügung gestellt wurden.

  • Preis A – Buchpaket „Marketing für Fotografen“ im Wert von ca. 85 Euro
    Der mitp-Verlag veröffentlicht nicht nur regelmäßig tolle Fotografie-Bücher, sondern hat auch viele gute Titel aus dem Bereich IT, Neue Medien und Marketing im Programm.
    Für Fotografen sind die neuen Medien wie Facebook, Twitter, Blogs und Web-Foren wichtige Werkzeuge für die Selbstvermarktung geworden. Doch wie stellt man das richtig an? Im Buchpaket „Marketing für Fotografen“ findet ihr die drei Bücher „Online-Marketing und Recht“ von Martin Schirmbacher, „Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0“ von David Meerman Scott (großartiges Buch, lese ich gerade) und „Social Media Monitoring“ von Jim Sterne.
  • Preis B – Software ACDSee Pro 4 von Globell im Wert von ca. 175 Euro

    ACDSee Pro ist eine Workflow-Software für Fotografen von Globell, mit der Fotografen leicht ihre Bilder verwalten und organisieren können. Außerdem können Fotos (auch JPGs) zerstörungsfrei bearbeitet werden (Tonwerte, Vignettierung, chromatische Abberation, Farbsäume, etc.), umfangreiche Metadaten-Verwaltung inklusive IPTC-Core 1.1-Unterstützung, Geotagging, FTP-Upload und vieles mehr ist möglich. Die Software ist für PC, kompatibel mit Windows 7.
  • Preis C – Buchpaket „People-Fotografie“ im Wert von ca. 110 Euro

    Im Verlag Addison-Wesley sind einige großartige Bücher zum Thema „People-Fotografie“ erschienen und da ich weiß, dass einige meiner Leser sehr gerne mehr mit Menschen arbeiten würden, haben wir das ideale Einsteiger-Paket für den Anfang zusammengestellt: „Making Of… Menschenbilder“ von Cora und Georg Banek, „Im richtigen Licht: Menschen“ von Hicks, Wood, Larg und Schultz und das brandneue Buch „Modelfotograf werden“ von Jamari Lior. Wer alle drei gelesen hat, sollte keine Probleme mehr mit Menschen vor der Kamera haben.
  • Preis D – Farbkalibrierungsgerät Spider3Elite im Wert von ca. 175 Euro
    Wer professionell fotografiert, muss seine Farben im Griff haben. Das geschieht zum einen mit korrekten Farbprofilen und richtigem Weißabgleich, zum anderen durch eine Farbkalibrierung des Monitors. Deshalb verlose ich den Spider3Elite von DataColor, welches für zuverlässige Farben auf euren Monitoren sorgt. Neben den richtigen Farben und Kontrasten sorgt der Spider3Elite auch für einen Helligkeitsausgleich bei wechselndem Umgebungslicht, ermöglicht die Kalibrierung von mehreren Geräten mit dem StudioMatch-Assistenten und funktioniert am PC und MAC.
  • Preis E – Farbkalibrierungsgerät ColorChecker Passport im Wert von ca. 98 Euro

    Passend zum Kalibrierungsgerät für den Monitor gibt es von der Firma X-Rite den ColorChecker Passport. Das ist eine dreiteilige Farbtafel, die bei einer Fotosession kurz mit fotografiert wird, damit später am Computer die Farben so eingestellt werden können wie sie in Wirklichkeit waren. Wer auf farbgetreue Aufnahmen angewiesen ist wie Produkt- oder Modefotografen, wird dieses Teil lieben. Eine Farbtafel (im Bild ganz oben) mit verschiedenen Grautönen und den Standardfarben sorgt für ideale Graustufen und verhindert Farbstiche. Die Tafel darunter erleichtert die Wiedergabe schwieriger Farbtöne und drittens gibt es eine Grautafel für den Weißabgleich. Mit der Software können dann passende Farbprofile erstellt werden.
  • Preis F – Mein Buch „Stockfotografie. Geld verdienen mit eigenen Fotos“ in der Neuauflage im Wert von ca. 30 Euro

    Da gibt es nicht viel zu sagen. Mein Buch „Stockfotografie“ ist das Nachschlagewerk für alle, die mit dem Verkauf von Fotos Geld verdienen wollen.
  • Preis G – Den Kameragurt Sun-Sniper „Pro“ – Steel & Bear im Wert von ca. 69 Euro

    Die Firma California Sunbounce stellt nicht nur gute Reflektoren her, die ich oft und gerne benutze, sondern auch tolle Kameragurte. Ich verlose den Kameragurt Sun-Sniper „Pro“ – Steel & Bear. Das Besondere daran ist, dass die Kamera kugelgelagert am Gut befestigt wird und so erstens lässig an der Hüfte hängt, zweitens den Hals und Rücken durch bessere Gewichtverteilung schont und drittens sogar gegen Diebstahl versichert ist, sollte es einem Dieb gelingen, den stahlseilgesicherten Gurt mit einem Messer zu durchtrennen.
  • Preis H – Zwei Packungen „eneloop XX“ Hochleistungsakkus im Wert von ca. 30 Euro
    Die Firma Sanyo stellt nicht nur Elektrogeräte, sondern auch tolle Batterien her, genauer gesagt eneloop-Akkus. Diese Akkus haben sich unter Fotografen schnell einen tadellosen Ruf erworben, weil sie eine sehr geringe Selbstentladung bei hoher Kapazität haben. Das bedeutet in der Praxis, dass Blitze, Funkauslöser und andere Geräte, die auf AA-Akkus angewiesen sind, deutlich länger arbeiten. Ich weiß das, weil ich selbst seit Jahren ausschließlich mit den eneloop-Akkus arbeite. Sanyo hat mir für das Gewinnspiel 2 Packungen (also 8 Stück) ihrer neuen Hochleistungsakkus eneloop XX bereit gestellt, die 2500 mAh Leistung haben. Ideal zum Beispiel für 2 Systemblitze.
  • Preis I – Entrauschungssoftware Noise Ninja Pro Bundle im Wert von ca. 55 Euro
    Einer der häufigsten Ablehnungsgründe von Fotos bei Bildagenturen ist zu starkes Bildrauschen. Doch die Firma PictureCode hat eine Abhilfe: Die Entrauschungssoftware NoiseNinja, entweder als Standalone-Version oder als Plugin für Photoshop, Aperture oder (auf Umwegen) Lightroom (erhältlich für Win 32 Bit/64 Bit und Mac). Es braucht etwas Zeit, um die vielen Regler des Programms kennenzulernen, doch wer das gemeistert hat, wird dieses Tool nicht mehr missen wollen. Wenn es ein Pflicht-Plugin für Photoshop gibt, ist es Noise Ninja.
  • Preis J – Gutschein von Klick.de für Leinwand, Poster, Alu-Dibond o.ä. im Wert von 40 Euro

    klick.de ist ein Online-Fotoentwickler, der unter anderem Eure Bilder als Poster, auf Leinwände, Aluminium oder Acryl-Glas druckt. Die Seite gehört übrigens zu WhiteWall und hat demnach Erfahrungen im Laborbereich. Was ich woanders auch noch nicht gesehen habe: klick.de bietet sogar runde Drucke an! Verlost wird hier ein 40-Euro-Gutschein, mit dem ihr Euch aus der Produktpalette etwas aussuchen könnt.
  • Preis K – 50 Credits der Bildagentur Fotolia im Wert von ca. 60 Euro
    Beim Gewinnspiel sollen nicht nur die Fotografen, sondern auch die Bildkäufer etwas gewinnen können. Deshalb stellt die Microstockagentur Fotolia 50 Credits zur Verfügung, mit denen der Gewinner bis zu 50 Bilder (in der Größe XS) kostenlos runterladen kann oder einige Fotos in Druckgröße. Die Credits können nicht in Euro umgewandelt werden.
  • Preis L – Gutschein von 4foto.com für Fotoacrylglas, Leinwand, Poster o.ä. im Wert von 50 Euro
    4foto.com ist eine relativ junge deutsche Firma, welche sich auf hochwertige Foto-Produkte wie Leinwände, Poster, etc. spezialisiert hat. Ihr Premium-Produkt ist Fotoacrylglas, bei dem ein richtig ausbelichtetes Foto zwischen eine Alu-Dibond-Platte und eine Acrylglasplatte befestigt wird. Der Gewinner erhält einen 50-Euro-Gutschein und kann damit z.B. ein Foto als Fotoacrylglas im Format 30×45 cm ausbelichten lassen oder als Leinwand im Format 40×60 oder oder oder.
  • Preis M – Software Portrait Professional Studio 9 im Wert von ca. 70 Euro

    Die Firma Globell hat nicht nur das oben erwähnte ACDSee im Programm, sondern auch „Portrait Professional„.  Das ist eine geniale Software, die es erlaubt, mit nur wenigen Klicks eine komplette Beauty-Portrait-Retusche an einem Foto vorzunehmen. Ich war zuerst skeptisch, aber die Testversion hat mich restlos überzeugt. Einfach Augen, Nase, Mund anklicken und das Programm begradigt das Gesicht, glättet die Haut, lässt Augen und Zähne strahlen und so weiter. Das funktioniert mit Frontal- und Profilaufnahmen. Wer mir nicht glaubt, kann gerne die kostenlose Testversion runterladen. Eine echte Zeitersparnis für alle Fotografen, die oft Portraits, Hochzeitsbilder, Bewerbungsfotos etc. machen. Verlost wird hier die Studio-Variante, welche zusätzlich zu den genannten Funktionen eine 16-Bit-Unterstützung bietet, als Photoshop-Plugin einsetzbar ist und Stapelverarbeitung erlaubt.

WIE nehme ich an der Verlosung teil?

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, verlinke bitte einfach in Deinem Blog, bei Twitter oder Facebook auf diesen Artikel und poste den entsprechenden Link hier als Kommentar.

  • Beim Blog ist das die Artikel-URL
  • bei Twitter der Status-ID-Link
  • bei Facebook der Facebook-ID-Link (der Link, der hinter dem Datum unter Eurem Post versteckt ist, sieht aus wie www.facebook.com/[username]/post/[langeZahl]).

Wichtig: In jedem Kommentar muss zusätzlich zum Link kurz stehen, welche Kategorie (siehe linke Spalte) ihr in diesem Blog am besten findet und zu welchen Themen ihr gerne mehr von mir lesen würdet.

Da ich am liebsten euren Blog-Link sehe, können Blog-Besitzer ihre Gewinnchancen verdoppeln, indem sie zusätzlich einen Twitter- oder Facebook-Link als zweiten Kommentar posten.

Damit ich Euch informieren kann, falls ihr gewonnen habt, gebt bitte eine gültige Email-Adresse an, welche ihr auch regelmäßig abruft.

WANN ist Einsendeschluss?

Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 1. 7.2011 um 22 Uhr.

WER ermittelt den Gewinner?

Nach Ablauf der Zeit werde ich auf der Webseite random.org die Gewinner ziehen, indem ich Zahlen ermitteln lasse von 1 bis zum letzten Kommentar vor dem Einsendeschluss.

Es wird keinen Hauptpreis geben, da mich selbst bei anderen Gewinnspielen manchmal der zweite oder dritte Preis mehr interessiert hätte als der Hauptpreis.
Deswegen läuft es so: Der Kommentator, der bei der von random.org ermittelten Liste ganz oben steht, darf sich als erstes einen Preis aussuchen. Der darunter von den übrig gebliebenen Preisen und so weiter, bis alle Preise weg sind. Wer sich fünf Tage nach meiner Kontaktaufnahme nicht gemeldet hat, um seinen Gewinn auszusuchen, verspielt diesen und ich gebe weiteren Teilnehmern eine Chance.

Das Kleingedruckte
Alle Angaben sind ohne Gewähr und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es können nur Kommentare gewinnen, welche alle Teilnahmebedingungen (siehe oben) eingehalten haben. Reine Affiliate-, Gutschein-, AdSense-, Gewinnspiel- oder ähnliche Blogs dürfen nicht teilnehmen.

Okay, ich freue mich auf Eure rege Teilnahme! Viel Spaß!