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Wie läuft ein Foto-Shooting ab? Mein Business-Team-Shooting als Beispiel

Wow, es ist schon ein drei­vier­tel Jahr her.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist vor allem eins in Erinnerung geblie­ben bei mei­nem letz­ten gro­ßen Shooting: Die brü­ten­de Hitze in Köln, bei der ich die Models genö­tigt hat­te, trotz­dem lan­gär­me­li­ge Hemden zu tra­gen und in einem unkli­ma­ti­sier­ten Büro her­um­zu­sit­zen.

Diskussion in einem dynamischen Business Team mit Tablet Computer im Freien

Großes Shooting“ heißt für mich: Ein Shooting mit mehr als 6 Models, in die­sem 7 Models, mit dabei im Hintergrund mei­ne Kollegin Jasmin, wel­che vor allem Videos gemacht hat sowie ein Assistent.

Die Idee

Uns stan­den eini­ge Schulungsräume in Köln zur Verfügung, wel­che leer rela­tiv unspek­ta­ku­lär wir­ken. Gefüllt mit vie­len Models jedoch ergibt das eini­ge glaub­wür­di­ge Business-Situationen, die wir dar­stel­len woll­ten. Die Räume hat­ten den wei­te­ren Vorteil, dass sie eben­er­dig waren, wir konn­ten also nicht nur innen, son­dern auch drau­ßen vor der Tür foto­gra­fie­ren und somit die spie­geln­den Glasfassaden nut­zen.

Junge Business Frau surft mit ihrem Tablet PC im Internet und nutzt Apps

Die Models

Geplant waren acht Models, es gab lei­der eine kurz­fris­ti­ge Absage, was wir bei der Anzahl der gebuch­ten Models jedoch berück­sich­tigt hat­ten. Mit fast allen Models hat­te ich schon – oft mehr­mals – zusam­men­ge­ar­bei­tet, ich wuss­te also, dass ich mich auf sie ver­las­sen konn­te.

Business Team bei Planung der Finanzen mit Tablet PC am Tisch

Die Gruppe soll­te bunt gemischt sein, sowohl vom Alter, den Haarfarben und Geschlechtern. Das ist uns ganz gut gelun­gen, lei­der ist uns der mul­ti­kul­tu­rel­le Touch durch die Absage des afri­ka­nisch­stäm­mi­gen Models ver­lo­ren gegan­gen.

Den Models habe ich eini­ge Kleidungsvorschläge mit­ge­ge­ben, damit deren Kleidung wäh­rend des Shootings gut zusam­men­pas­sen wird.

Das Thema

Das Thema des Shootings war „Business-Team“ und wegen der Hitze haben wir auf die Jackets, Anzüge und Krawatten ver­zich­tet. Das war eine gute Entscheidung, fin­de ich, weil die Bilder dadurch trotz der Business-Atmosphäre locker und weni­ger for­mal wir­ken.

Die Requisiten

Zur Vorbereitung hat mei­ne flei­ßi­ge Assistentin unzäh­li­ge gene­ri­sche Balkendiagramme, Tortendiagramme, Tabellen, Kursverläufe und ande­re sta­tis­ti­sche Spielereien erstellt, die jedoch auf ech­ten Daten basie­ren, damit sie auch rea­lis­ti­sch aus­se­hen. Wer gen­au hin­schaut, sieht sogar mei­ne Modelverträge, wel­che die Models gleich vor lau­fen­der Kamera aus­fül­len konn­ten.

Tisch im Büro mit Händen und vielen Dokumenten von oben

Die Models wur­den gebe­ten, wenn vor­han­den, ihre Tablet Computer, Aktenmappen etc. mit­zu­brin­gen und wir haben selbst alle unse­re Tablets, Laptops und einen gro­ßen Packen neu­tra­li­sier­ter Kugelschreiber ein­ge­packt. Neutralisiert heißt, dass wir vor­her alle Logos, Markennamen etc. von den Geräten ent­fernt haben, damit die Bilder spä­ter leich­ter zu retu­schie­ren sind.

Die Technik

Zum Einsatz kam mei­ne bewähr­te Kombination aus Canon 5D Mark III*, als Objektiv das Arbeitstier 24–70 mm f2.8 II von Canon*, zwei exter­ne Speedlites* mit pas­sen­der Lastolite-Softbox* und diver­sem Zubehör. Die genaue Zusammenstellung für das ent­fes­sel­te Blitzen könnt ihr in die­sem Artikel nach­le­sen.

Foto: Tim E. Klein
Foto: Tim E. Klein

Um das Licht noch bes­ser len­ken zu kön­nen, war mein treu­er California Sunbounce in der Größe Mini* in der Silber/Weiß-Bespannung dabei und auch hilf­reich. Vor Ort konn­ten wir auch eine Leiter nut­zen für eini­ge Bilder:

Geschäftsleute stehen als dynamisches Team in einer Formation

Die Aufnahme-Daten

Am häu­figs­ten kam die Brennweite im Bereich 40-50mm zum Einsatz, gefolgt von den bei­den Extremen 24mm und 70mm. ISO-Wert war fast immer ISO 200, Belichtungszeit war meist 1/125 Sekunde. Als Blende habe ich meist Blende f/5.0 bis f/7.1 gewählt.

Entgegen mei­ner Predigt, dass sich Hoch- und Querformat-Bilder die Waage hal­ten soll­ten, habe ich dies­mal fast nur hori­zon­tal gear­bei­tet, was sicher auch dar­an liegt, dass sich die­ses Format bei Gruppen ein­fach anbie­tet, wenn ich die Leute nicht über­ein­an­der sta­peln will.

Voller Einsatz, hier mit einem Ringflash-Adapter (Foto: Tim E. Klein)
Voller Einsatz, hier mit einem Ringflash-Adapter (Foto: Tim E. Klein)

Vor dem Shooting

Einen Tag vor dem Shooting haben Jasmin und ich alle Bilder von den Wänden gehängt und die Tische und Stühle so ange­ord­net, wie wir sie brau­chen. Außerdem haben wir liter­wei­se Getränke im haus­ei­ge­nen Kühlschrank gela­gert, damit unse­re Models am nächs­ten Tag bei der Hitze nicht dehy­drie­ren.

Am Shootingtag habe ich die Models begrüßt, sie unter­ein­an­der vor­ge­stellt, falls sie sich noch nicht kann­ten und mir deren Kleidung zei­gen las­sen.

Jedes Model bekam eine Anweisung, wel­che Kleidung er oder sie anzie­hen sol­le sowie eine „Wechselkleidung“, wel­che sie ca. nach der Hälfte des Shootings auf mein Kommando wech­seln soll­ten.

Gruppe Geschäftsleute im Kreis stapelt die Hände zur Motivation

In der Zwischenzeit haben wir mit dem Assistenten das Licht ein­ge­rich­tet und die ers­te Szene mit Requisiten ein­ge­rich­tet.

Das Shooting beginnt

Zuerst soll­ten die Models sich an den Tisch set­zen und die Verträge unter­schrei­ben. Dabei habe ich das Licht mit den Models getes­tet und gleich eini­ge ver­käuf­li­che Fotos gemacht.

Danach habe ich vor allem Szenen vor­ge­ge­ben (Vertragsverhandlung, etc.) und die Models unter­ein­an­der agie­ren las­sen. Zwischendurch habe ich aber manch­mal auch ganz kon­kre­te Aufstellungen vor­ge­ben.

Wichtig ist es, immer die Augen offen zu hal­ten. So durf­te zum Beispiel ein Teil der Models zwi­schen­durch Pause machen und als die­se vor der Tür Smalltalk mach­ten, sah das so gut aus, dass wir das dana­ch gleich als nächs­te Szene über­nom­men haben.

Drei Geschäftsleute stehen im Gespräch miteinander in der Pause vor dem Büro

Zwischendurch habe ich auch eini­ge Videos pro­biert, aber das habe ich schnell wie­der Jasmin über­las­sen.

Mittags gab es eine hal­be Stunde Pause, in der wir Pizza für alle geor­dert haben (mer­ke: hung­ri­ge Models haben grim­mi­ge Gesichter). Danach kam der Kleidungswechsel und wei­ter ging’s.

An die­ser Stelle noch mal einen herz­li­chen Dank an alle Models und die ande­ren Beteiligten, die trotz über 35°C stand­haft bei der Sache waren und sich die Anstrengung nicht haben anmer­ken las­sen.

Nach dem Shooting

Jetzt beginnt der lang­wei­li­ge­re Teil. Die Räume wer­den wie­der her­ge­rich­tet, die lee­ren Flaschen abge­ge­ben und die Daten dop­pelt gesi­chert.

Am nächs­ten Tag mit einer Nacht Schlaf dazwi­schen wer­den die Bilder gesich­tet, sor­tiert und für die aus­ge­wähl­ten Bilder ent­wi­ckelt und von RAW ins TIFF-Format umge­wan­delt. Meinen Capture-One Workflow dazu fin­det ihr hier.

Dann folgt die übli­che Bildretusche, die Verschlagwortung und das Hochladen. Die Models erhal­ten alle eine DVD mit den fer­ti­gen Bildern sowie eini­ge Abzüge (wie hier beschrie­ben).

Mittlerweile fin­den sich die Bilder vom Shooting auf Webseiten und in Werbematerial von Anwälten, Versicherungen, Medien, Unternehmungsberatungen, Weiterbildungsinstituten und so wei­ter.

Die fertigen Bilder

Die Bilder könnt ihr zum Beispiel bei Fotolia* oder Shutterstock* kau­fen, die Videos auch. Zusätzlich habe ich ein ein­mi­nü­ti­ges Showreel mit den bes­ten Ergebnissen erstellt:

Was sagt ihr zu den Bildern?

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Making-Of: Supermarkt-Stockfoto-Shooting aus der Sicht eines Fotoassistenten

Meine Erfahrungsberichte von Shootings schei­nen recht beliebt zu sein. Heute gibt es aber mal einen Erfahrungsbericht der ande­ren Art, da ich den Fotoassistent mei­nes letz­ten Shootings gefragt habe, ob er nicht mal ein Shooting aus sei­ner Schild schil­dern will. Los geht’s:

Mein Name ist Markus Mainka und ich woh­ne in der Nähe von Stuttgart. Ich bin gelern­ter Verkehrsplaner und eines mei­ner Hobbys ist schon seit vie­len Jahren Planespotting bzw. die Flugzeugfotografie. Meine Bilder kann man unter ande­rem hier betrach­ten. In den letz­ten Monaten habe ich auch ver­mehrt Fotos bei Microstock-Agenturen (vor allem Reise- und Food-Bilder) hoch­ge­la­den. Da die Anforderungen dort sich jedoch erheb­li­ch von der Flugzeugfotografie unter­schei­den und ich mich auch an die People-Fotografie wagen will, habe ich Robert gefragt, ob ich ihm bei einem sei­ner Shootings assis­tie­ren darf, um einen Einblick in sei­ne Arbeitsweise zu erhal­ten. Vor eini­gen Wochen war sei­ne Assistentin ver­hin­dert und so sprang ich kurz­fris­tig ein.

Die Location

Thema des Shootings war „Supermarkt“ und der Treffpunkt war um 6:30 Uhr vor einer bekann­ten Kölner Supermarktkette und zwar an einem Wochentag, so dass nor­ma­ler Kundenverkehr herr­schen wür­de und wir den Supermarkt somit nicht für uns allei­ne hat­ten, was aber erstaun­li­cher­wei­se nur weni­ge Probleme mit sich brach­te. Der frü­he Beginn war wich­tig, da unter der Woche mor­gens noch kein gro­ßer Andrang herrsch­te. Vor allem am spä­ten Vormittag wur­de es jedoch spür­bar leb­haf­ter.

Obwohl der Supermarkt sehr zen­tral liegt, ist er recht groß­zü­gig ange­legt, mit Treppen, die ins unte­re Geschoss füh­ren, so dass sich die Kunden eini­ger­ma­ßen ver­teilt haben. Vor allem der Eingangsbereich mit der Obst- und Gemüseabteilung bot sehr viel Platz zwi­schen den Regalen. So konn­te man die Ausrüstung auf­stel­len und die Kunden konn­ten den­no­ch pro­blem­los an uns vor­bei­kom­men. Zudem gab es eine Drogerieabteilung, die auch in ande­ren Märkten nor­ma­ler­wei­se eher weni­ger fre­quen­tiert wird. Hier konn­te man Bilder vor hohen Regalen schie­ßen.

Die Teilnehmer

Am Shooting nah­men ins­ge­samt vier Models teil, wobei Robert mit zwei von ihnen bereits zusam­men­ge­ar­bei­tet hat und ich sie von sei­nen frü­he­ren Bildern kann­te. Mehr waren nicht nötig und bei den meis­ten Einstellungen kamen ohne­hin nur jeweils zwei Models zum Einsatz. Lediglich bei den Bildern an der Kasse (Warteschlange) sind alle vier gleich­zei­tig zu sehen. Zudem war ein Art Director anwe­send. Die Filialleitung erlaub­te uns, den Mitarbeiterraum mit­zu­be­nut­zen, so dass wir das nicht benö­tig­te Equipment dort las­sen konn­ten. Außerdem konn­ten sich die Models dort umzie­hen. Bevor es los­ging, wur­de die von den Models mit­ge­brach­te Kleidung für das Shooting aus­ge­wählt und der Körperschmuck abge­legt.

Was mir sofort auf­fiel, war die Professionalität der Models, obwohl für alle das Modeln nur ein Hobby ist und sie haupt­be­ruf­li­ch einer ande­ren Beschäftigung nach­ge­hen bzw. stu­die­ren. So war es für sie kein Problem, auf Ansage zu lächeln oder eine ande­re Anweisung von Robert zu befol­gen. Dadurch ver­lief das Shooting recht zügig und der Spaß kam den­no­ch nicht zu kurz.

Der Ablauf

Nach dem Aufbau der Ausrüstung und dem Umziehen der Models ging es direkt in den Verkaufsraum, wo wir nach dem Einstellen des Lichts und des Weißabgleichs sofort los­leg­ten. Da – wie erwähnt – die Räumlichkeiten recht groß­zü­gig waren, gab es kaum Probleme mit dem nor­ma­len Kundenbetrieb. Und wenn ein Kunde doch mal gen­au dahin mus­s­te, wo wir gera­de stan­den, war es auch kein Problem, das Shooting für ein paar Sekunden zu unter­bre­chen: der Supermarktkunde hat natür­li­ch immer Vorrang vor unse­rem Shooting!

Ich hät­te erwar­tet, dass uns mehr Einkäufer anspre­chen wür­den, was wir da tun wür­den oder uns von wei­tem beob­ach­ten wür­den. Doch die meis­ten haben uns kaum beach­tet, was sicher­li­ch dar­an lag, dass sie ledig­li­ch schnell ihre Einkäufe erle­di­gen woll­ten oder weil in der Medienstadt Köln Film- und Fotoaufnahmen kei­ne Seltenheit sind. Ich bin mir sicher, dass dies in Stuttgart anders sein wür­de.

Als der Kundenstrom es zuließ, haben wir eini­ge Szenen an der Kasse geschos­sen. Auch wenn es bei Stockbildern immer sehr schwie­rig ist, es vor­her ein­zu­schät­zen, so mei­ne ich, dass die­se Fotos sich am bes­ten vom gan­zen Shooting ver­kau­fen wer­den (zusam­men mit dem Foto, das einen Marktleiter sym­bo­li­sie­ren soll). Lustigerweise dach­ten eini­ge Kunden, dass die­se Kasse tat­säch­li­ch geöff­net war und stell­ten sich hin­ten an, obwohl eigent­li­ch offen­sicht­li­ch war, dass wir dort unse­re Fotos schie­ßen. Manche lie­ßen sich selbst nach einem Hinweis nicht davon abbrin­gen, wei­ter in der künst­li­chen Schlange zu ste­hen.

Ohne Pause haben wir eine Szene nach der ande­ren bis kurz vor 13 Uhr umge­setzt. Anschließend wur­de der Papierkram (Model- und Property-Releases) erle­digt und die Models beka­men ihr Honorar.

Die Requisiten

Es gab nur weni­ge Requisiten, die spe­zi­ell für die­ses Shooting besorgt wur­den. Im Prinzip waren es ledig­li­ch die roten Kittel, die zum Einsatz kamen und eine Schiefertafel. Alle ande­ren hat­ten wir sowie­so zur Hand, wie zum Beispiel Smartphones oder Geldscheine und EC-Karten.

Die Ausrüstung

Es kam wie­der die bewähr­te mobi­le Ausrüstung von Robert zum Einsatz, die er zum Beispiel im Beitrag zum Universität-Shooting beschrieb. Abweichend davon wur­den die Fotos jedoch mit der neu­en Canon 5D Mark III* geschos­sen. Zudem wur­de für man­che Bilder das 50mm f1.8 Festbrennweiten-Objektiv* benutzt.

Der Einsatz des Canon Speedlite 580 EX II-Blitzes* an der gro­ßen Lastolite Ezybox* sorg­te für einen mini­ma­len Platzbedarf und erspar­te uns die Suche nach einer Steckdose bei einem Locationwechsel. Hätten wir Studioblitze mit Netzanschluss benutzt, so bestün­de zudem die Gefahr, dass Kunden über die Kabel stol­pern. Von der ande­ren Seite wur­den die Models mit dem Mini-Reflektor* von California Sunbounce auf­ge­hellt. Zudem war selbst­ver­ständ­li­ch die Deckenbeleuchtung des Supermarktes ein­ge­schal­tet.

Die gera­de geschos­se­nen Bilder wur­den an ein iPad* gesen­det. So konn­te man in Sekundenschnelle das Foto in gro­ßer Auflösung betrach­ten, die Schärfe kon­trol­lie­ren und mög­li­che Fehler erken­nen bzw. Verbesserungspotentiale sofort umset­zen.

Die Nachbereitung

Den größ­ten Zeitaufwand wird wohl die Retusche der Markennamen und geschütz­ten Logos in Anspruch neh­men – weni­ger in der Gemüseabteilung, dafür mehr bei den Drogeriefotos, auch wenn sich Robert durch die stark geöff­ne­te Blende viel Retuschearbeit erspart hat. Im Bereich der Kasse gab es viel groß­for­ma­ti­ge Werbung mit dem Logo des Marktes.

Das Fazit

Insgesamt hat Robert 800 bis 900 Fotos geschos­sen, von denen wohl so um die 100 in die ver­schie­de­nen Agenturen hoch­ge­la­den wer­den. Ich war erstaunt, wie man mit letzt­end­li­ch ein­fa­chen Mitteln erstaun­li­che Ergebnisse ablie­fern kann. Doch in mei­nen Augen ist eigent­li­ch nicht nur das Technische oder das Shooting-Thema haupt­säch­li­ch für den Erfolg ver­ant­wort­li­ch, son­dern es sind auch die Models. Wenn man Roberts Fotos von vor ein paar Jahren mit den heu­ti­gen ver­gleicht, so kann man – mei­ne ich – auch eine deut­li­che Entwicklung bei der Auswahl der Models fest­stel­len und die­ser Eindruck hat sich vor Ort bestä­tigt. Bei der gro­ßen Auswahl an ähn­li­chen Motiven in den Datenbanken der Agenturen ent­schei­det wohl oft die Ausstrahlung eines Models dar­über, war­um sich ein Kunde für ein bestimm­tes Foto ent­schei­det.

[Kleine Ergänzung von Robert: Die fer­ti­gen Bilder gibt es ent­we­der ein­zeln über Westend61 zu kau­fen oder gebün­delt auf der VCD „At The Supermarket“.]

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Wie berei­tet ihr euch auf gro­ße Shooting vor?

Making-Of eines Stock-Fotoshootings in Universität

Wie gen­au ent­ste­hen Stockfotos? Heute will ich euch wie­der einen Einblick geben in die Arbeit, die hin­ter der Produktion einer Bildstrecke steht.


Die Idee

Um als Stockfotograf erfolg­reich zu sein, gehört eine genaue Analyse des Marktes. Welche Motive ver­kau­fen sich gut, wel­che Bilder ver­kau­fe ich am meis­ten? Da mein Shooting in einer Uni-Bibliothek vor ca. drei Jahren sehr gut lief, ent­schied ich mich, ein ähn­li­ches Shooting anzu­ge­hen, dies­mal jedoch nicht in der Bibliothek, son­dern in den Unterrichtsräumen einer Uni.


Die Location

Okay, eine Uni oder etwas ver­gleich­ba­res soll­te es sein. Ich such­te mir im Internet raus, wel­che Institutionen im Großraum Köln dafür in Frage kämen. Diese kon­tak­tier­te ich tele­fo­ni­sch und stell­te mei­ne Idee kurz vor. Einige lehn­ten direkt ab, mit ande­ren traf ich mich zu einem direk­ten Gespräch. Die Uni, mit der ich mich letzt­end­li­ch einig wur­de, hat­te Häuser an ver­schie­de­nen Standorten, die ich bei einem zwei­ten Termin zusam­men mit einem Uni-Mitarbeiter besuch­te, um zu ent­schei­den, wel­che Räume für das Shooting am bes­ten geeig­net wären. Ich ent­schied mich für einen Raum im obers­ten Stockwerk in einer ehe­ma­li­gen Altbau-Schule. Dieser hat­te den Vorteil, dass die Räume und Fenster einer­seits hoch und dadurch der Raum schön hell war, ande­rer­seits gab es einen sehr foto­ge­nen Flur mit brei­ter Treppe, den ich eben­falls für Fotos nut­zen konn­te.


Die Models

Mir war klar, dass ich für ein Uni-Shooting vie­le Leute bräuch­te. Sonst sähe der Raum schnell zu leer aus und die Fotos wür­den nicht glaub­haft wir­ken. Außerdem woll­te ich ver­su­chen, nicht nur euro­päi­sche Models aus­zu­wäh­len, son­dern einen mul­ti­kul­tu­rel­len Look zu bekom­men. Ich ent­schied mich dafür, zehn Models zu buchen. Neun Studierende und eine älte­re Person, die den Lehrer oder Dozenten mimen soll­te. Das gestal­te­te sich sogar viel schwie­ri­ger als die jun­gen Personen zu fin­den. Fünf der ein­ge­la­de­nen Models waren Leute, mit denen ich schon ein Shooting gemacht hat­te. Das soll­te das Risiko mini­mie­ren, dass zu vie­le Models kurz­fris­tig absprin­gen. Letztendlich hat nur ein Model krank­heits­be­dingt abge­sagt, was aber bei der Menge der Models mit ein­kal­ku­liert war.

Die Requisiten

Für die Auswahl der Requisiten habe ich mir vor­her vie­le ande­re Uni-Fotos ange­schaut, um zu sehen, was benö­tigt wird. Hauptsächlich waren das Hefte, Hefter, Stifte, Laptops und Handys. Die Schreibwaren kauf­te ich vor­her ein, ent­fern­te etwai­ge Logos und Text, die Stifte nahm ich aus mei­nem Requisitenschrank und für die Laptops und Handys bat ich die Models, ihre Geräte mit­zu­brin­gen, wenn vor­han­den. Außerdem war die Universität so freund­li­ch, mir eini­ge hip­pe Apple-Geräte aus dem Rechenzentrum aus­zu­lei­hen, die ich in den Hintergrund stel­len konn­te. Das war übrigsens der anstren­gends­te Teil des gesam­ten Shootings: Die Transportkisten mit drei Rechnern drei Stockwerke hoch in unse­ren Raum zu schlep­pen.


Die Technik

Für das Shooting kam eine sehr mobi­le Variante mei­nes Equipments zum Einsatz. Als Kamera wie immer die Canon 5D Mark II, dazu zur Hälfte das 24-70mm f2.8 Objektiv* und zur ande­ren Hälfte die 85mm f1.2 Festbrennweite. Neben dem Tageslicht von drau­ßen sorg­te ein Canon Speedlite 580 EX II-Blitz* an der gro­ßen Lastolite Ezybox* für Aufhellung, manch­mal auch oder statt­des­sen der California Sunbounce Mini*-Reflektor. Der Blitz wur­de draht­los mit den PocketWizard MiniTT1–Funkauslösern* gezün­det und um die Gefahr von Verwacklungen zu redu­zie­ren, kam mein Manfrotto Monopod* zum Tragen.


Das Shooting

Das Shooting selbst wur­de für 10 Uhr ange­setzt, ich war schon ab 9 Uhr vor Ort, um zusam­men mit mei­ner Assistentin des Tages, der hilf­rei­chen Gabi WehZet (die in ihrem Blog sicher auch bald was über das Shooting schrei­ben wird), das Licht auf­zu­bau­en und die Geräte nach oben zu wuch­ten. Gabi war übri­gens auch so nett, eini­ge Making-of-Fotos zu machen, die hier im Artikel ein­ge­streut sind. Kurz vor zehn Uhr tru­del­ten die ers­ten Models ein, die einen eige­nen Raum für ihre Sachen und zum Umziehen beka­men. Ich ließ mir die mit­ge­brach­te Kleidung jeweils kurz zei­gen und such­te mir etwas aus, damit die Farben ins­ge­samt gut zusam­men pass­ten.


Ca. 10:15 Uhr begann ich mit den ers­ten Models zu foto­gra­fie­ren, wäh­rend die letz­ten nach am Umziehen waren. Am zeit­auf­wän­digs­ten waren die Anweisungen an die Models. Wenn fünf oder mehr Leute im Bild sind, mus­s­te ich den Personen nach­ein­an­der ihre Kommandos geben oder Rollen zuwei­sen (wie „flüs­te­re bit­te mal mit Deinem Banknachbarn“) und gleich­zei­tig dar­auf ach­ten, dass am Schluss das ers­te Model eben­falls immer noch rich­tig posier­te. Außerdem setz­te ich die Models stän­dig um, damit ich mög­lichst vie­le Varianten auf den Bildern haben konn­te.


Der Dozent kam auf den Fotos weni­ger zum Einsatz als ursprüng­li­ch geplant, aber ich hat­te Glück, denn er muss in sei­nem Hauptberuf vie­le Präsentationen hal­ten und des­halb konn­te er, auch wenn er mal nicht im Bild war, mit sei­nem Vortrag die Blicke der Studenten auf sich len­ken, damit die Bilder natür­li­cher wirk­ten. Alle jun­gen Models, die nicht im Vordergrund waren, wur­den auf Plätze im Hintergrund ver­teilt, damit der Raum vol­ler wirkt.


Mittags gab es eine Pizza-Pause mit Cola und fünf Pizzen vom Lieferdienst, dana­ch soll­ten die meis­ten Models einen Kleidungswechsel machen und wei­ter ging es mit Fotos im Treppenhaus. Das war jedoch dunk­ler als gedacht, wes­halb wir dann ca. 14:30 Uhr das Shooting been­de­ten und mit dem Abbauen began­nen.


Die Nachbearbeitung

Am Ende des Tages hat­te ich 350 Fotos auf mei­ner Speicherkarte, von denen ich ca. 115 für die Bildagenturen aus­wähl­te. Bearbeitet wur­den die Bilder nur mini­mal, der Hauptteil bestand aus einer Anpassung von Sättigung, Helligkeit und Kontrast, der Rest war Retusche von den Logos und Markennamen auf den Computern.


Das Ergebnis

Das Shooting ist seit einem guten hal­ben Jahr bei den Bildagenturen zum Verkauf und hat ins­ge­samt schon über 6000 Downloads erzielt. Die Verkäufe setz­ten vor allem nach ca. zwei Monaten ein, vor­her dach­te ich fast, die Bilder wür­de nie­mand haben wol­len. Aber es brauch­te sei­ne Zeit, bis sich die Bestseller her­aus­kris­tal­li­sier­ten, die jetzt meh­re­re hun­dert Downloads haben.

Was sagt ihr zu den Fotos? Wie wür­det ihr so ein Shooting umset­zen?

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Tutorial: Fotos von rauchenden Glühbirnen machen

Der letz­te Gastbeitrag von Daniel über die Entstehung beein­dru­cken­der Tropfenfotos kam sehr gut an. Deswegen freue ich mich, dass Daniel bereit war, auch zu die­sen genia­len Fotos von rau­chen­den Glühbirnen ein Making-Of zu schrei­ben. Das Foto hier ihr auch bei Fotolia und es ist von der Redaktion auf 500px.com aus­ge­wählt wor­den und hat bereits über 12500 Klicks:

Mein Name ist Daniel Nimmervoll, eini­ge ken­nen mich viel­leicht schon durch das Tutorial von den Wassertropfen-Fotos.

Meine Glühbirnen-Aufnahmen sind jedoch wesent­li­ch ein­fa­cher zu rea­li­sie­ren als die Wassertropfen-Aufnahmen. Alle die­se Fotos habe ich im Mai 2009 gemacht, damals woll­te ich mei­ne neue Studioausrüstung tes­ten. Meine Studioblitze kamen so zum ers­ten Mal zum Einsatz.

Der Aufbau:

Das Schwierigste ist, das im Glas kei­ne stö­ren­den Reflexionen sicht­bar sind. Deshalb habe ich hier ein Lichtzelt genom­men und links und rechts davon je einen Studioblitz mit einer klei­nen Softbox gestellt. Die Glühbirne habe ich in eine Baustellenfassung ein­ge­schraubt, die mit­tels Dimmer in der Helligkeit gere­gelt wer­den kann.


Die Vorbereitung:

Zuerst ein­mal: Ich möch­te aus­drück­li­ch dar­auf hin­wei­sen, das gewis­se Schutzmaßnahmen berück­sich­tigt wer­den müs­sen! Eine Schutzbrille sowie schnitt­fes­te Kleidung und Handschuhe sind Pflicht.

Wie bekommt man Risse in das Glas, sodass der Wolframdraht frei liegt?

Ich habe dazu die Glühbirne mit einer Zange an der Fassung genom­men, dann mit einem Lötbrenner* die Glühbirne so lan­ge ange­heizt, bis das Glas schmilzt und das Gas ent­weicht. (Vorsicht: Gibt eine Stichflamme!) Danach wird die Glühbirne schnell unter kal­tes flie­ßen­des Wasser gehal­ten, was man am bes­ten vor­her schon auf­ge­dreht hat. Dadurch zer­springt das Glas. Als nächs­tes habe ich mit einer klei­nen Zange vor­sich­tig die ein­zel­nen Glaselemente ent­fernt, um den Wolframdraht frei zu legen.


Auch das Foto ist über Fotolia erhält­li­ch.

Das Shooting:

Die prä­pa­rier­te Glühbirne vor­sich­tig in die Fassung schrau­ben. Kamera, Licht, alle Einstellungen noch­mal über­prü­fen. Den Dimmer auf ganz dun­kel dre­hen. Dadurch glüht der Draht 1–2 Sekunden län­ger und nicht ganz so hell, son­st wäre er über­be­lich­tet. Ohne das Gas, was nor­ma­ler­wei­se in den Glühbirnen drin­nen ist, glüht die Birne näm­li­ch weit­aus hel­ler.
Wenn alles kon­trol­liert wur­de, einen Fernauslöser in die eine Hand und in die ande­re den Einschalter für die Glühbirne neh­men.

Glühbirne ein­schal­ten. Der Wolframdraht beginnt jetzt sofort zu glü­hen und zu rau­chen. Nach ca. einer hal­ben Sekunde das ers­te Foto machen und je nach­dem, wie schnell die Blitze wie­der ein­satz­be­reit sind, kann man even­tu­ell noch ein zwei­tes Foto machen. Nach max. zwei Sekunden ist der Wolfgramdraht ver­glüht. Am längs­ten bren­nen die 100-Watt-Birnen.

Als Objektiv kam ein 50mm-Objektiv (wirkt bedingt durch Crop-Faktor der Kamera wie ein 75mm-Objektiv) zum Einsatz bei ISO 100 und Blende 9 und einer Verschlusszeit von 1/125 Sekunde.


Danach habe ich noch ein Foto von der Fassung gemacht. Wichtig ist, dass das Foto an glei­cher Stelle mit dem sel­ben Licht auf­ge­nom­men wird, damit es dana­ch bei der Fotomontage von der Perspektive und Beleuchtung her passt und echt wirkt.

Zusätzlich habe ich noch eini­ge Farbexperimenten pro­biert. Bisschen krea­tiv darf man da schon sein. So habe ich bei dem Foto mit dem roten Rauch vor die Blitze eine rote Farbfolie gehan­gen. Das Foto mit dem blau­en Rauch ist kom­plett in Photoshop ent­stan­den.


Mehr Bilder und Infos fin­det ihr auf mei­ner Webseite www.nimmervoll.org. Falls Ihr Fragen habt, dann immer her damit in den Kommentaren. Ich wer­de ver­su­chen, die­se zu beant­wor­ten. [Update:] Außerdem gibt es von mir jetzt das Buch „Highspeed Fotografie“* mit viel mehr Tipps zum Thema.

* Affiliate

Tutorial: Drei einfache Licht-Setups mit 2–3 Blitzen im Studio

Wie schon erwähnt habe ich auf der ers­ten Microstock Expo 2011 in Berlin eini­ge Artikel-Ideen bekom­men.

Der Stockfotograf Luis Alvarez hat­te bei der MEXPO auch ein Beauty-Shooting orga­ni­siert. Einige Blog-Leser ken­nen ihn viel­leicht schon von sei­nem Gastbeitrag „Tutorial für Blitzaufbau bei Portraits im Hip Hop Look“ oder von sei­nem Statistik-Service Stock Performer. Luis hat mir erlaubt, die drei Licht-Setups vom Shooting vor­stel­len zu dür­fen.

Das ers­te Set mit der lang­haa­ri­gen Aljona ist ziem­li­ch ein­fach und der Aufbau wird so ähn­li­ch ger­ne in den Hochglanz-Modemagazinen ver­wen­det, weil er mit mini­ma­len Mitteln einen coo­len Look erzeugt. Hier seht ihr zuer­st eins der fer­ti­gen Fotos. Mehr Fotos könnt ihr hier sehen und auch kau­fen*.


Das Model steht auf einer dun­kel­grau­en Hintergrundrolle, die mit einem Normalreflektor ange­blitzt wird. Dieser Blitz erzeugt den wei­ßen Kreis im Hintergrund. Die Stärke des Blitzes regelt logi­scher­wei­se die Helligkeit des wei­ßen Kreises. Als Hauptlicht dient ein sehr hoch ste­hen­der Blitz mit Beauty Dish, der ganz leicht nach links ver­setzt ist. Die Höhe des Blitzes ist wich­tig, damit die Haare oben auch etwas Licht abbe­kom­men.

Den genau­en Aufbau und die tat­säch­li­che Höhe des Beauty Dish seht ihr auf dem Setup-Foto unten hin­ten.


Im Vordergrund seht ihr den Set-Aufbau für das zwei­te Model, die bezau­bern­de Yolanda. Hier wie­der eins der fer­ti­gen Fotos, mehr davon sind hier erhält­li­ch*.

Obwohl bei die­sem Blitzaufbau drei Blitze benutzt wer­den, ist das Setup noch ein­fach als das ers­te, denn alle Blitze sind nur mit Normalreflektoren aus­ge­stat­tet.  Der Hauptblitz steht direkt auf der Sichtachse des Models hin­ter und über dem Fotografen. Für die Lichtkanten (auch „rim light“ genannt) an den Armen und im Gesicht des Models sor­gen zwei wei­te­re Blitze, die ca. im 30°-Winkel hin­ter dem Model ste­hen, aber tie­fer mon­tiert sind als das Hauptlicht. Das Setup-Foto oben soll­te da kei­ne Fragen offen las­sen. Eine wich­ti­ge Rolle spielt auch der farb­li­ch auf das Model abge­stimm­te Hintergrundkarton, damit die Fotos stim­mig wir­ken.

Das drit­te und letz­te Setup wur­de für die blon­de Valerie ein­ge­rich­tet. Hier eins der fer­ti­gen Fotos, mehr davon gibt es wie­der hier zu sehen*.


Der Aufbau ist fast iden­ti­sch mit mei­nem nor­ma­len Lichtaufbau, den ich im Studio nut­ze. Im Unterschied zu mei­nem Aufbau setzt Luis jedoch auf einen grau­en Hintergrund. Als Hauptlicht dient eine gro­ße Octobox von schräg rechts. Direkt auf der ande­ren Seite des Models sorgt ein Blitz mit einer ver­ti­ka­len Softbox (ein soge­nann­tes „Strip-Light“) wie­der für die Lichtkante am Arm und Haar des Models, wobei ich die Lichtstärke nach­träg­li­ch gese­hen etwas run­ter­ge­re­gelt hät­te.

Unten im Bild seht ihr noch mal die genaue Aufstellung der Blitze und als Bonus den Profi-Microstocker Andres Rodriguez bei der Arbeit.


Wer noch mehr Material sehen will, fin­det im Blog von Gerhard Seybert wei­te­re Fotos und ein „Behind The Scenes“-Video und auch bei den offi­zi­el­len Videos* ist etwas vom Shooting zu sehen.

Ich fin­de, dass die­se drei Setup-Beispiele gut zei­gen, wie mit rela­tiv ein­fa­chen Mitteln und meist nur durch eine Änderung der Blitzposition und der Hintergrundfarbe ein ganz ande­rer Stil auf den Fotos erzeugt wer­den kann. Um alle Sets nach­zu­bau­en, braucht man nur drei Blitzköpfe, ein Hintergrundsystem mit drei Hintergrundkartons, ein Beauty Dish, eine Octobox und ein Strip-Light. Notfalls kann für den Anfang auch auf die Lichtformer und den drit­ten Blitz und die ver­schie­de­nen Hintergründe ver­zich­tet wer­den.

Jetzt seid ihr dran: Welcher der drei Looks gefällt euch am bes­ten? Warum?

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