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Vier Mädchen auf einem Haufen beim Shooting

Beim letzten Model-Casting hatte ich wieder so eine Idee. Nachdem sich nacheinander eine Asiatin, eine Afrikanerin und eine Europäerin bei mir vorgestellt hatten, dachte ich mir, warum machste nicht mal wieder ein Gruppen-Shooting?

Vier Frauen halten ihre Daumen hoch

Bei der Kombination bot sich das wie von selbst an: Mit dieser Mädchengruppe hatte ich verschiedene Ethnien und die drei wichtigsten Haarfarben abgedeckt. Die Herausforderung war jedoch, die Model-Anweisungen zu geben. Während ich mit dem Auge am Sucher hing und die Models von links nach rechts durchging und ihre Posen und Mimik leicht korrigierte, veränderte sich oft bei der ersten schon was, wenn ich bei der letzten angelangt war. Aber hey, das ist der Preis für verkäufliche Fotos. Auch die Kleidung musste farblich abgestimmt werden, weshalb ich mich in diesem Fall oft für ein neutrales Schwarz/Weiß/Grau-Gemisch entschieden habe.

Vier lachende Frauen feiern

Aber wenn man schon vier Frauen im Studio hat, kann man auch mal bei Stilfragen um Rat fragen und außerdem konnte die Kleidung auch gut getauscht werden, wenn eine nichts Passendes dabei hatte, um das Outfit der anderen zu ergänzen. Ein kleiner Wermutstropfen war jedoch, dass am Ende zwei Kleidungsstücke fehlten.

Frauen trösten weinende Freundin

Bei den Motiven wollte ich diesmal auch einige „modernere“ Themen verbildlichen. Die Trennung von der Freundin per SMS (oder machen das jetzt alle nur noch über Facebook?) und soziale Netzwerke zum Beispiel.

Vier Frauen laden Fotos ins Internet

Sehr erfreulich finde ich, dass die Bilder bei drei Microstock-Agenturen noch am gleichen Tag, an dem sie freigeschaltet wurden, Verkäufe erzielen konnten. Da kann man glatt in die Luft springen vor Freude… 🙂

Gemeinsamer Sprung im Park

Geplant war übrigens auch eine Art gestaffeltes Shooting, bei dem die Models zeitversetzt kommen und gehen, damit ich auch Einzelfotos machen kann, aber das hat nicht so funktioniert wie gedacht. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Shooting und bin mir sicher, dass ich mit einigen der Models noch mal arbeiten werde.

Noch eine junge Familie

Wieder hatte ich eine junge Familie im Studio.
Häschenohren zeigen

Bei diesem Foto fand ich es unglaublich schwer, es gut zu verschlagworten, da es für diese „Häschenohren“ keine eindeutige Bezeichnung gibt, bzw. ich auch die englische Entsprechung nicht finden konnte. Hat jemand eine Idee?

Feste feiernAuch mit diesem Foto hatte ich meine Probleme. Hier aber nicht bei den Suchbegriffen, sondern wegen der Komposition. Ich war hin- und hergerissen zwischen „zu chaotisch“ und „idealer Textfreiraum“. Ich habe mich dann für letztere Sichtweise entschieden.

Flugzeug spielen

Bei dem kleinen Mädchen konnten wir nicht erwarten, dass es die gesamte Zeit aufmerksam beim Shooting dabei ist, deswegen haben wir zwischendurch auch einige Paarbilder gemacht, während sich die Kleine ausgeruht hat.

Luftrüssel

Danach ging es bei Sonnenschein ab in den Park. Die Tochter ist immer noch leicht erschöpft.

Familie sitzt im Park

Die beiden kommenden Bilder sind meine Lieblingsfotos der Session. Ich finde, die kindliche Art kommt da sehr gut zum Vorschein.

Weide erreichen

Dieses Foto ist durch das Rennen leider etwas bewegungsunscharf, aber für mich ein passendes Symbolfoto für einen sorgenfreien Sommer.

Schmetterling fangen

Zu guter Letzt gab es noch ein Outdoor-Familienportrait. Die Komposition ist nicht die originellste, aber sie wirkt immer noch. Der Look wurde mit einer Kombination aus Weitwinkel-Objektiv (genauer: 28mm des 24-105mm) und meinem Ringblitz-Adapter auf dem Canon Speedlite 580 II erzielt.

Familie im Gras

Welches Foto ist Euer Favorit?

Jung und blond

Ich hatte mir vorgenommen, mehr Männer zu fotografieren. Vor allem, weil ich schon viele Fotos von jungen, blonden Mädchen im Portfolio habe. Wenn aber eine Fünfzehnjährige nett fragt und dazu noch ein sehr puppenhaftes Gesicht hat, sollte sie auch eine Chance bekommen.

Bei mir war ihr erstes richtiges Foto-Shooting und sie hat gemerkt, dass es „doch anstrengender als Schule“ ist. Aber dafür sind auch viele ansprechende Fotos entstanden.

Außerdem gab es eine halbe Premiere. Zum ersten Mal kam bei einem meiner Outdoor-Shootings der große 2x1m-Reflektor von California Sunbounce zum Einsatz, den der Vater des Model netterweise gehalten hat. Da es jedoch schon stark bewölkt war, ist der aufhellende Effekt nicht ganz so gut sichtbar wie bei Sonnenschein.

Der Einsatz von diesem Riesenteil erzeugte am Parkrand gleich einen kleinen Auflauf, aber da muss ein Model professionell sein und sich nichts anmerken lassen.