Schlagwort-Archive: Köln

Kostenloser Shuttertalk-Vortrag in Köln am Freitag, den 5.6.2015

Diesen Frühling tourt die Bildagentur Shutterstock auf ihrer „Creators Tour“ durch Deutschland und besucht vie­le Design-Events in gro­ßen Städten und ver­an­stal­tet auch eige­ne „Shuttertalks“, wo Fotografen Tipps und Tricks rund um die Stockfotografie geben.

Alle Termine und mehr Infos fin­det ihr im Link oben.

Shuttertalk-Koeln-01-06-2015 09-56-43
Besonders vor­stel­len möch­te ich zwei Veranstaltungen, weil ich dort selbst der Referent sein wer­de.

Am Freitag, den 5.6.2015 wer­de ich in Köln einen kos­ten­lo­sen Vortrag zur „Arbeit mit Models“ hal­ten. Wenn ihr ande­re Fragen habt, ste­he ich natür­li­ch auch zur Verfügung. Die Location ist der STARTPLATZ, Im Mediapark 5, 50670 Köln, Uhrzeit von 18–20 Uhr. Die Vortrag ist kos­ten­los, um eine Anmeldung hier wird gebe­ten.

Mitte August 2015 wer­de ich vor­aus­sicht­li­ch in Frankfurt am Main eben­falls abends einen Vortrag für Shutterstock hal­ten, die genau­en Details wer­den spä­ter noch bekannt­ge­ge­ben.

Ich freue mich auf euer Erscheinen!

Photokina 2014 – Meine Eindrücke und Entdeckungen

Nach zwei Tagen auf der Fotomesse Photokina, nach Hunderten geschüt­tel­ten Händen und zig aus­ge­tausch­ten Visitenkarten wird es Zeit, ein ers­tes Fazit zu zie­hen.

Erster Eindruck: Es ist ins­ge­samt etwas klei­ner und über­sicht­li­cher gewor­den. Gefühlt haben auch nicht mehr Canon und Nikon die größ­ten Stände, son­dern Samsung. Von Canon hat­te ich mir ja eine bes­se­re Profi-Kamera als die 5D Mark III erhofft, wel­che der Nikon D800 – auch im Megapixel-Bereich – das Wasser rei­chen kann, von nütz­li­chen Features wie WLAN, HDMI, Klappdisplay, etc. mal ganz abge­se­hen. Dafür wird die Canon 7D Mark II prä­sen­tiert, wel­che schnell ist (10 Bilder/Sekunde) und bes­se­re Video-Funktionen bie­ten soll. Beeindruckend ist anders.

Auch wenn ich mein Arbeitstier, die 5D Mark III nicht wech­seln wer­de, hat mich hin­ge­gen die „SmartCam“ Samsung NX-1 beein­druckt: Eine spie­gel­lo­se Systemkamera mit 28,2 Megapixeln, 4K-Video, 15 Bildern/Sekunde, RAW, Bluetooth, USB 3.0 und so wei­ter. Dagegen sieht die 7D Mark II schon bei der Präsentation alt aus.

Dass auch Sony es ern­st meint mit der Alpha 7-Reihe und dem Angriff auch die bei­den Foto-Schwergewichte Canon und Nikon, zeigt die Einführung des „Pro Support“. Ähnlich wie der CPS oder NPS bie­tet Sony ab April 2015 welt­weit Profi-Fotografen, wel­che Sony-Kameras nut­zen, einen beson­de­ren Service. Neben den neu­en Objektiven von Sony gibt es jetzt auch die 50mm-Festbrennweite Mitakon Speedmaster von Zyoptics (Halle 5.1, Stand K49) für den Sony-E-Mount mit einer Lichtstärke von – hal­tet euch fest – f/0,95!

Der neue Polaroid Cube
Der neue Polaroid Cube

Auffällig vie­le „Action-Kameras“ gab es auch zu sehen, beson­ders gefal­len hat mir der klei­ne „Polaroid Cube“, ein Würfel mit je ca. 35mm Kantenlänge. Dagegen wirkt die GoPro Hero wie ein rie­si­ger Klotz und trotz­dem lie­fert das Mini-Ding Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Wo wir von der GoPro reden: Der Hersteller Knog (Halle 6, Stand C18) bie­tet sehr schi­ckes Videolicht für die GoPro und das iPho­ne, lei­der mit einer schwa­chen Leuchtdauer.

Passend zu den gan­zen Action-Cams gab es auch viel Zubehör für die 360°-Fotografie und für Videos. Nennenswert fand ich hier vor allem den Smartphone Gimbal Gyro-Pod SP1 von Jobo (Halle 9.1, Stand C13), weil die­ser sehr leicht und kom­pakt ist. Damit kann eine Zwei-Achsen-Bildstabilisierung bei einer Akku-Laufzeit von über 3 Stunden erreicht wer­den.

Wer sich bis zu 10 Fotos aus­dru­cken will, kann das wäh­rend der Photokina ent­we­der an eini­gen Kodak–Druckern in Halle 9 machen oder bei CEWE (Halle 4.2, Gang B). Sehr schick ist, dass CEWE jetzt das qua­dra­ti­sche Format und ein Panorama-Format (5x15 cm) unter­stützt, also ide­al für Smartphone-Fotos. Die Handys wer­den wäh­rend der Zeit am Fotodrucker sogar auf­ge­la­den. Da hat mal jemand mit­ge­dacht! Eine ande­re Idee für die Verwendung von Panoramafotos ist die MyClock von Brisa (Halle 9.1, Stand D30).

Wer sich für schö­nes Design (Braun) inter­es­siert, fin­det viel­leicht die „Relonch Camera“ (Halle 2.2, Stand C20) span­nend. Hier wird das iPho­ne mit einer Kamerahülle ver­bun­den, wel­che eine 40mm-Festbrennweite (umge­rech­net ca. 70mm) mit Blende f2 und einen APS-C Sensor nutzt. Leider bleibt es bei der Optik, weil als Auflösung aktu­ell nur 0,4 MP geplant sind, die Lieferung frü­hes­tens im Herbst 2015 erfol­gen soll und der Preis mit 499 USD recht statt­li­ch ist.

Computergeschnittenes Passepartout
Computergeschnittenes Passepartout

Für die Hochzeits- und Portraitfotografen noch zwei Präsentationstipps: Bei der Firma Wizard of Europe (Halle 9, Stand F45) gibt es auto­ma­ti­sche Passepartoutschneider, den Wizard 8000 und 9000, mit denen sich sehr coo­le Sachen als Passepartout umset­zen las­sen. Sehr ele­gan­te USB-Sticks und edle Verpackungen dazu gibt es von Photoflashdrive (Halle 9, B25), damit Hochzeitsfotografen die digi­tal fäl­li­gen Bilder ange­mes­sen ver­schi­cken kön­nen.

Was fan­det ihr auf der Photokina die­ses Mal beson­ders span­nend?

Photokina 2012 – Erste Splitter und Eindrücke

Nach mei­nem ers­ten Tag auf der Photokina möch­te ich euch kurz auf eini­ge Dinge hin­wei­sen, die mir beim Rundgang auf­ge­fal­len sind: Spannende Produkte, lus­ti­ge Gimmiks oder kos­ten­lo­se Proben und Geschenke. Meine Auswahl ist garan­tiert nicht objek­tiv, allein des­halb nicht, weil ich es am ers­ten Tag nur durch ca. die Hälfte der Hallen geschafft habe.

Foto: Koelnmesse
  • Die Firma foo­lo­gra­phy (Halle 5.1/Stand F6) aus Wiesbaden bie­tet einen kabel­lo­sen Barcode-Scanner an, mit dem Fotos auto­ma­ti­sch mit ver­schie­de­nen Barcodes ver­se­hen wer­den kön­nen. Das ist nütz­li­ch für Fotografen, die stän­dig gro­ße Fotomengen pro­du­zie­ren, zum Beispiel Schulfotografen oder in der Produktfotografie. Mögliche Anwendungsbereiche sind auto­ma­ti­sier­tes Zuordnen der Fotos zu bestimm­ten Kindern oder Produkten, damit die­se im Online-Shop oder bei Abzügen sofort sor­tiert wer­den. Außerdem hat die Firma einen auto­ma­ti­schen GPS-Sender/Empfänger für’s Geotagging, wel­cher nicht den Blitzschuh blo­ckiert.
  • Wer im Studio mit den Funkauslösern von PocketWizard (Halle 9.1/Stand C20) arbei­tet, den wird es viel­leicht freu­en, dass es jetzt Adapter für Studioblitze von Elimchrom, Alienbees und den Einstein E640 gibt, die natür­li­ch viel güns­ti­ger sind als wenn man einen der Transceiver dafür opfern muss.
  • Die Firma Sevenoak (Halle 9/Stand E81) hat eini­ge inter­es­san­te DSLR-Rigs und ande­re Video-Zubehörteile, zum Beispiel einen USB-Follow-Focus für Canon-Kameras.
  • Wer Babys und Kinder im Studio foto­gra­fiert, wird die Requisiten und Hintergründe von Fotostilfondo (Halle 9.1/Stand E14) und Huachang (Halle 5.1/Stand F28) lie­ben. Besonders die Hintergründe von Huachang wir­ken sehr rea­lis­ti­sch, sodass ich mir sogar eine Verwendung für Stockfotos bei gerin­ger Blende vor­stel­len könn­te.
  • Lastolite (Halle 9.1/Stand C10) arbei­tet wei­ter dar­an, Generatoren über­flüs­sig zu machen, indem sie jetzt eine neue Softbox-Linie vor­stel­len, in die zwei Speedlites gleich­zei­tig gesteckt wer­den kön­nen, um die Lichtleistung zu ver­dop­peln. Die gro­ßen Blitzhersteller kon­tern das mit klei­ne­ren und leis­tungs­fä­hi­ge­ren Generatoren.

Mein ers­ter Eindruck gene­rell:

Die drei domi­nie­ren­den Themen, die bei der letz­ten Messe noch nicht so stark im Mittelpunkt stan­den, sind auf jeden Fall Video-Zubehör, Smartphone-Nutzung und LED-Licht.

Ständig bret­zeln einem die maxi­mal auf­ge­dreh­ten LED-Panels der asia­ti­schen Hersteller ins Gesicht, sodass man vor lau­ter Licht kaum erken­nen kann, was die­se einem anbie­ten wol­len. Von qua­dra­ti­sch, recht­eckig, in Modulbauweise, als Ringlicht (inter­es­san­ter Ansatz bei Rotolight (Halle 9.1/Stand D23)) und in vie­len ande­ren Spielarten wer­den LEDs als Dauerlichtquellen ein­ge­setzt.

Für die Videofilmer gibt es hau­fen­wei­se Schulterrigs, Follow-Focus-Zubehör, Matte-Boxen, Dollys, Schwebestative, Handgriffe, Kameraschienen und so wei­ter. Teilweise zei­gen die Hersteller so viel Zubehör an einer Kamera, dass die­se dar­un­ter nur noch sche­men­haft zu erah­nen ist.

Smartphones sind die neu­en spie­gel­lo­sen Kameras. Das erkennt man nicht nur dar­an, dass Samsung wahr­schein­li­ch den größ­ten Stand auf der Messe hat, um ihre Handys und vor allem den Kamera-Handy-Hybrid „Galaxy Camera“ vor­zu­stel­len, bei dem man nach paar Minuten wirk­li­ch nicht mehr weiß, ob man jetzt einen Fotoapparat oder ein Telefon bedient. Außerdem gibt es unzäh­li­ge Gimmicks für die Smartphones, allen vor­an die bedruck­ba­ren Handy-Hüllen, gefolgt von Smartphone-Druckern und Apps zum Verschicken der digi­ta­len Fotos als Postkarte etc. Interessant auch die App plus Hardware Triggertrap (Halle 5.2/ Stand E25), mit der ein Smartphone an die DSLR ange­schlos­sen wer­den kann und die­se ermög­licht, die Kamera mit­tels Sound, Bewegungen, Entfernung, Gesichtserkennung etc. aus­zu­lö­sen und vie­les mehr.

Ganz viel Gratis-Zeug (manch­mal nur, solan­ge der Vorrat reicht) gibt es hier:

  • FotoTV* (Halle 5.1/Stand A24) ver­schenkt auf der Messe Gutschein-Codes im Wert von 19,95 Euro, mit dem man sich kos­ten­los fünf belie­bi­ge Filme aus deren Programm anschau­en kann.
  • Mit dem Gutschein-Code „A4geschenkt“ (gül­tig bis 30.11.2012) ver­schenkt die Firma druckstdu.de (Halle 6.1/Stand A67) je einen A4-Kalender zum Selbergestalten.
  • Nützliche Microfaser-Tücher für Touchscreens, Monitore und ähn­li­ches bie­tet die Firma Alpine Innovations (Halle 9.1/Stand D27) an und ver­teilt Gratis-Proben ihrer Mini-Tücher inklu­si­ve Verpackung.
  • Auch am Stand des Taschenherstellers f-stop (Halle 5.1/Stand B28) wer­den Microfaser-Tücher ver­teilt.
  • In der aktu­el­len Ausgabe 10/2012 der DigitalPhoto gibt es gra­tis die Vollversion der Analoglook-Software DXO Filmpack 2. Die Zeitschriften (und etli­che ande­re) lie­gen auch im Bereich „Fachpresse“ am Eingang Nord (Nähe Halle 8) zum Mitnehmen aus.

Was sind eure Highlights der Photokina?

* Affiliate

Verlosung: 5x2 Tickets für die Photokina 2012

Am Dienstag, den 18. September 2012 ist es wie­der soweit. Die Photokina, welt­weit größ­te Messe für Fotografen und Bildbearbeiter, öff­net in Köln ihre Pforten. Fünf Tage lang prä­sen­tie­ren sich über 1200 Aussteller aus 45 Ländern und ihre Produktneuheiten. Wie auch die letz­ten bei­den Jahre wer­de ich wie­der vor Ort sein und für Euch mög­lichst vie­le hilf­rei­che Geräte, nütz­li­che Tipps und lus­ti­ge Gymmicks vor­stel­len.

Wie 2010 auch wer­de ich auf der Photokina am Freitag, den 21.09.2012 wie­der einen Vortrag im Rahmen der „Meet the Professionals“-Reihe hal­ten, in der Halle 4.1, Stand I 50/ I 59. Thema wird wie­der sein: „Was macht ein gut ver­käuf­li­ches Foto aus?“ Aber es wird auch vie­le ande­re gute Referate zu Themen wie „Urheberrecht“, „Namensnennung“ oder Bildportale geben. Eine Übersicht bekommt ihr mit der Veranstaltungssuche, lei­der sind dort noch nicht alle Termine ein­ge­tra­gen.

Damit auch jeder die Chance haben kann, den zu erle­ben oder ein­fach neu­gie­rig über die Messe zu schlen­dern, ver­lo­se ich 5 x 2 Online-Tickets für die Photokina im Wert von 58 Euro.

Was müsst ihr dafür tun?

Hinterlasst ein­fach einen Kommentar unter die­sem Artikel mit dem Satz „Ja, ich will die Tickets gewin­nenund mit eini­gen Vorschlägen, über wel­che Foto-Themen ihr in mei­nem Blog in Zukunft bevor­zugt oder mehr etwas lesen wol­len wür­det. Wenn die Vorschläge oder der Satz feh­len, zäh­le ich den Kommentar nicht.

Der Einsendeschluss ist Dienstag, der 28. August 2012. Danach wer­de ich aus allen gül­ti­gen Blog-Kommentaren mit­tels dem Zufallsgenerator von random.org die fünf Gewinner zie­hen, die sich über zwei Tickets freu­en dür­fen. Die Tickets berech­ti­gen ent­we­der eine Person, die Messe an zwei Tagen zu besu­chen oder erlau­ben zwei Personen einen gemein­sa­men Tagesbesuch der Messe.

Der Rechtsweg ist aus­ge­schlos­sen.

Ich drü­cke euch die Daumen und wün­sche euch viel Glück.

Konzertfotos von Auletta in Köln

Am 15.8.2011 spiel­te die Mainzer Band „Auletta“ in Köln im Luxor und ich war dabei, um für das Musikmagazin bloom.de die­se Konzertreview zu schrei­ben. Da die Fotos dort lei­der etwas kurz kom­men, gibt es hier noch mal einen Überblick über die schöns­ten Aufnahmen. Wer Auletta nicht kennt, kann hier einen kur­zen Ausschnitt des Konzerts sehen und wer gen­au hin­schaut, ent­deckt mich bei ca. Minute 1:17 auch links am Bühnenrand:

Obwohl gute Voraussetzungen herrsch­ten, um Konzertfotos zu machen, war es trotz­dem eine ziem­li­che Herausforderung. Zu den guten Voraussetzungen gehör­te ein inti­mer Club, der zwar gefüllt, aber nicht voll war. Außerdem war die Bühne nah am Publikum, sodaß die Band auch mit dem Publikum zusam­men auf dem Bild sein konn­te und der Tourmanager gab mir die Erlaubnis, auch seit­li­ch auf die Bühne zu gehen, um eini­ge Fotos zu machen.

Deutlich schwie­ri­ger war es jedoch, gute Einstellungen für die Kamera zu fin­den, weil es zum einen rich­tig dun­kel war und kaum Lichttechnik benutzt wur­de. Im Grunde wur­de die Band stän­dig von paar roten Scheinwerfern beleuch­tet und nur manch­mal gin­gen auch paar gel­be Spotlights an. Wer es schon mal pro­biert hat, weiß, dass rotes Licht bei Konzertfotos sehr grau­sam sein kann, da es ers­tens die digi­ta­le Belichtungstechnik durch­ein­an­der bringt und zwei­tens Details in der Haut etc. stark ver­schwin­den lässt. Das ist in Clubs oft Absicht, weil die Leute dann schö­ner aus­se­hen (den­ke an ver­schwin­den­de Pickel), aber auf Fotos sieht es oft kata­stro­phal aus.


Deswegen habe ich meist dann brauch­ba­re Bilder erhal­ten kön­nen, wenn zusätz­li­ch ein, zwei gel­be Scheinwerfer von vor­ne angin­gen.


Trotzdem mus­s­te ich ins­ge­samt meist mit ISO 6400 und Blende 2.8 foto­gra­fie­ren,  um halb­wegs akzep­ta­ble Belichtungszeiten von 1/40 bis 1/100 Sekunden erhal­ten zu kön­nen. Als Kamera kam wie­der die Canon 5D Mark II zum Einsatz, als Objektiv das 24-70mm f2.8 IS USM L, weil ich das Luxor kann­te und wuß­te, dass es zu den klei­ne­ren Bühnen gehört. Alle Fotos wie immer ohne Blitz.


Ich kann es dem Sänger Alexander Zwick nicht ver­übeln, dass er bei die­sem über­wie­gend jun­gen, weib­li­chen Publikum nur Augen für sei­ne Fans hat­te, aber da habe ich als Fotograf gemerkt, dass erfah­re­ne­re Musiker auf­fäl­lig öfter in die Kamera schau­en und für die­se regel­recht posie­ren, da es eben auch in ihrem Interesse ist, span­nen­de Fotos zu erhal­ten. Genau genom­men hat der Sänger nur ein Mal bewußt in Richtung der – nicht zu über­se­hen­den – Kamera geschaut und ich war glück­li­cher­wei­se geis­tes­ge­gen­wär­tig genug, schnell abzu­drü­cken.


Ein Foto, was das Verhältnis von Sänger und Band ganz gut beschreibt.


Die Begleitmusiker neben dem Sänger wer­den meist ver­nach­läs­sigt und auch für mich war es schwie­rig, Fotos vom neu­en Bandmitglied, dem Keyboarder Chris Stiller zu machen, weil er ein­ge­keilt zwi­schen Rhythmusgitarrist und Schlagzeuger in einer Ecke stand. Immerhin, ein vor­zeug­ba­res Foto von ihm hier.


Noch ein Profi-Tipp: Konzertfotografen ste­hen oft ganz dicht an der Bühne, meist eher am Rand, also gen­au da, wo die gro­ßen Boxentürme ste­hen. Das ist weder kurz- nach lang­fris­tig gut für die Ohren. Deswegen habe ich meist spe­zi­el­le Ohrstöpsel von Alpine* dabei, wel­che die Frequenzen unter­schied­li­ch stark fil­tern, sodaß die Lautstärke gedämmt wird, aber die Musikverständlichkeit gut erhal­ten bleibt.

Was sagt ihr zu den Fotos? Was ist euer Favorit?

* Affiliate-Link