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iStock kürzt Fotografenhonorare (mal wieder)

Ich hät­te nicht gedacht, dass ich die­sen Artikel (schon wie­der) schrei­ben müss­te, aber anschei­nend doch. Schon vor eini­gen Wochen wur­de gemut­maßt, dass die Verhinderung von Bildlöschungen dazu dient, eine Honorarsenkung anzu­kün­den.

Gestern gab es die­se Rundmail von Getty Images an die iSto­ck–Kontributoren mit – ich zitie­re – „posi­ti­ven Neuigkeiten“.

2014_luisa_012_0671Ich will an die­ser Stelle nicht so ins Detail gehen, dass könnt ihr selbst in der Rundmail nach­le­sen. Fakt ist: Bisher beka­men nicht-exklusive Fotografen 15–19% Kommission, nun sind es nur noch 15%.

Ja, rich­tig gele­sen. Eine Honorarkürzung von bis zu 20% (wenn man zum Beispiel von 19 auf 15% Umsatzbeteiligung fällt), gilt anschei­nend als gute Sache.

Freuen kön­nen sich even­tu­ell Videografen und Illustratoren, die nun 20% erhal­ten. Damit es nach alter iStock-Manie schön kom­pli­ziert bleibt, gibt obi­ges nur für Credit-Sales und für Abo-Verkäufe gel­ten ande­re Regeln. Neue Regel: Schöpft ein Käufer sein Abo voll aus, bekommt der Fotograf 2 Cent. In Worten: Zwei US-Cent!

Schöpft der Kunde sein Abo nur zu 20% aus, erhält der Fotograf zum Beispiel 17 Cent (laut die­ser Rechnung von Michael Zwahlen). Zum Vergleich: Selbst wenn ein Käufer bei Shutterstock sein Abo voll aus­schöp­fen wür­de, erhält der Fotograf dort min­des­tens 25 Cent bis zu 38 Cent.

Ich will nicht wei­ter auf Details der Rundmail ein­ge­hen, son­dern einen ande­ren Aspekt beto­nen.

Gestern gab es tat­säch­li­ch eini­ge Fotografen, die iSto­ck ver­tei­digt haben, mit der Begründung, dass sie vom Umsatz her an drit­ter Stelle (nach Shutterstock und Fotolia) ste­hen wür­den.

Vor fünf Jahren jedoch stand iSto­ck bei den meis­ten Fotografen noch unan­ge­foch­ten auf dem ers­ten Platz. Außerdem setzt iSto­ck damit wie­der mal eine Signalwirkung: „Seht her, die Fotografen geben sich auch mit 15% zufrie­den“.

Wieso soll­ten ande­re Agenturen teil­wei­se mehr als das Doppelte an Fotografen aus­zah­len, wenn die­se Deppen (sor­ry) mit der Hälfte zufrie­den sind?

Und jetzt kommt die gro­ße Rechnung:
Schaut euch mal eure eige­nen Umsätze an und pro­biert fol­gen­des aus. Wenn Shutterstock und Fotolia eure Umsätze eigen­mäch­tig um 20% kür­zen wür­den, wäre das der Betrag, den euch iSto­ck im glei­chen Monat aus­zah­len wür­de (ggf. mit der obi­gen Reduzierung ein­ge­rech­net)?

Ich ken­ne etli­che Fotografen, bei denen das der Fall wäre (zum Beispiel hier bei Bernd). Muss ich aus­spre­chen, was das bedeu­ten wür­de? Kannibalisierung.

Dann denkt noch kurz dar­an, wie viel Arbeitszeit ihr braucht, um Bilder zu Shutterstock oder Fotolia hoch­zu­la­den und wie lan­ge es bei iSto­ck dau­ert.

Was mir schwer in den Kopf geht: Warum? Entweder ist iSto­ck nicht in der Lage, mit mehr als 80% Umsatzanteil der Credit-Sales pro­fi­ta­bel zu arbei­ten (wäh­rend Agenturen wie Zoonar das mit 20–30% schaf­fen).

Oder…
Ach, sol­che unfei­nen Gedanken mag ich gar nicht nie­der­schrei­ben.

Übrigens: Wer als iStock-Exklusivfotograf mit dem Gedanken spielt, die­se Exklusivität zu been­den, aber Probleme mit dem Export sei­ner Keywords hat, fin­det hier Abhilfe.

Was sagt ihr zur gest­ri­gen iStock-Rundmail?

Shutterstock kürzt Fotografen-Honorare

Lange Zeit hät­te kaum jemand geglaubt, dass sol­che Schlagzeilen die Runde machen. Shutterstock galt in der Branche als der Saubermann, was den Umgang mit Fotografen anging.

Nach dem Börsengang im Oktober 2012 scheint jedoch ein här­te­rer Wind zu wehen.

Die neue Kommisionsstruktur von Shutterstock
Die neue Kommisionsstruktur von Shutterstock (Klicken zum Vergrößern)

Zuerst wur­den im März 2013 die Lizenzbedingungen „ange­passt“. Da wur­de zum Beispiel die maxi­mal erlaub­te Druckauflage der Standardlizenz von 250.000 Kopien auf 500.000 Kopien ver­dop­pelt. Das bedeu­tet im Grunde eine indi­rek­te Honorarsenkung, weil weni­ger Kunden eine Erweiterte Lizenz (oder „Enhanced Licence“, wie Shutterstock es nennt) kau­fen müs­sen.

Am Freitag, den 22.01.2016 flat­ter­te den Fotografen eine wei­te­re Ankündigung von Shutterstock per Email ins Postfach.

Diese war gleich aus meh­re­ren Gründen dreist.
Zum einen ent­hielt sie den übli­chen Corporate-Blabla-Mist, bei dem mit vie­len Worten und Euphemismen wenig gesagt wird. Da heißt es:

At Shutterstock, one of our most import­ant goals is to dri­ve our contributor’s suc­cess by con­ti­nuous­ly deli­ver­ing new earnings oppor­tu­nities to you, our part­ners. Our enhan­ced licen­se pro­vi­des a great oppor­tu­ni­ty to licen­se your con­tent at a hig­her pri­ce point. Over the past year, we have been tes­ting ways to bet­ter com­mu­ni­ca­te the value of this pre­mi­um licen­se to our cust­o­m­ers.

We have deter­mi­ned that a fixed rate pay­ment for enhan­ced licen­ces limits our abili­ty to con­ti­nu­al­ly dri­ve more down­loads. Therefore, effec­tive January 25th 2016 the enhan­ced licen­se pay­out will move from a fixed rate of $28 to a tie­red per­cen­ta­ge model, simi­lar to our cust­om image licen­se. To help sim­pli­fy the earnings sche­du­le, your enhan­ced licen­se pay­out will now be deter­mi­ned by your earnings tier.

We are your part­ners and our job is to work tire­less­ly to ser­ve you and grow our mar­ket­pla­ce toge­ther.“

Nun, zyni­sche Stimmen haben ange­merkt, dass die bis­he­ri­ge fixe Kommission von 28 USD für einen EL-Verkauf „sim­ple“ genug sei.

Blödsinn ist in der aktu­el­len Form auch, war­um eine EL bei glei­chem Verkaufspreis, aber gerin­ge­rer Kommission zu mehr Verkäufen füh­ren soll­te. Doch dazu spä­ter mehr.

Dreist war es zudem, die­se Informationen an einem Freitagnachmittag zu ver­sen­den, ohne kon­kre­te Informationen dar­über, wie nun die neue Vergütung aus­se­hen soll. Das wur­de ges­tern nach­ge­reicht.

Oben ist als Screenshot die neue Honorarverteilung zu sehen. Damit erhal­ten Fotografen jetzt – je nach bis­he­ri­gem Gesamtumsatz – 20%, 25%, 28% oder 30% des Verkaufspreises einer EL.

Konkret heißt das: Die Top-Fotografen mit einem Gesamtumsatz von mehr als 10.000 USD erhal­ten statt 28 USD für eine EL nun:

30% von $199/2 = $29,85 für das 2 EL Paket
30% von $449/5 = $26,94 für das 5 EL Paket
30% von $1.699/25 = $20,38 für das 25 EL Paket

Fotografen mit weni­ger als 500 USD Gesamtumsatz erhal­ten nur:

20% von $199/2 = $19,90 für das 2 EL Paket
20% von $449/5 = $17,96 für das 5 EL Paket
20% von $1.699/25 = $13,59 für das 25 EL Paket

Das ist im ungüns­tigs­ten Fall weni­ger als die Hälfte wie bis­her.

Was bedeutet das für uns Fotografen?

Dieser Absatz ist Spekulation: Die Art, wie Shutterstock hier mit uns kom­mu­ni­ziert, lässt ver­mu­ten, dass die Aktionäre der Bildagentur immer stär­ker im Nacken lie­gen. Es geht nicht um das „Gemeinsame“ und die „Partnerschaft“, wie in der oben zitier­ten Mail ange­prie­sen. Seit dem Hoch des Shutterstock-Aktienkurses vor knapp zwei Jahren ging es vor allem berg­ab. Der Kauf von Fotolia durch Adobe ver­stärk­te die­sen Trend nur noch:

26-01-_2016_10-59-43Konkreter macht mir mehr Sorgen, was die Umstellung von fixen Kommissionen auf einen pro­zen­tua­len Anteil bedeu­ten könn­te. Damit wäre der Grundstein gelegt, um durch Senkungen des EL-Verkaufspreises mehr „Enhanced Licenses“ ver­kau­fen zu kön­nen.

Damit wür­de zum einen die Aussage in der Mail logi­scher, dass „mehr Downloads“ erzielt wer­den kön­nen und zum ande­ren ist es auch nur mach­bar, wenn kei­ne Fixpreise für die Fotografen mehr garan­tiert wer­den. Dazu kommt, dass die „neu­en“ Kommissionen, die ich oben aus­ge­rech­net habe, wie­der Makulatur wären und noch einen Schritt sin­ken könn­ten.

Was sagt ihr dazu?

Clipcanvas: Die ehrlichste Honorarkürzung der Welt

Am 22. April 2013 ver­schick­te die Video-Agentur Clipcanvas eine lan­ge Email mit dem Titel „Some unwel­co­me chan­ges we’re not so hap­py about“.

Bei so einem Betreff war klar, dass das, was fol­gen wür­de, kei­ne guten Nachrichten sein wür­den.

Ich grei­fe kurz vor­weg: Weil die­se Email die ehr­lichs­te Ankündigung einer Honorarkürzung ist, die ich je gele­sen habe, ohne den übli­chen „wir wol­len neue Vertriebskanäle auf­bau­en“ oder „wir müs­sen stär­ker Marketing betreiben“-Quatsch, möch­te ich sie in vol­ler Länge wie­der­ge­ben:

Hello [Vorname des Anbieters],

For us, the past year may be cha­rac­te­ri­sed by nice grow­th during last autumn, with increa­sing sales and an influx of more great con­tent, whi­le the past months have not been so great. For tho­se of you who have been rely­ing on us for a long time, and given us your sup­port, we are gra­te­ful.

We find our­sel­ves in a posi­ti­on whe­re we eit­her have to pack it up or dig in and walk on to our final batt­les. The main rea­son for this rela­tes to i) a dif­fi­cult European mar­ket with fal­ling sales, ii) con­ti­nued but unsuc­cess­ful efforts in secu­ring suf­fi­ci­ent fun­ding for new deve­lop­ment initia­ti­ves and grow­th, and iii) increa­sed costs rela­ting to a gro­wing con­tent base. Video is not inex­pen­si­ve to hand­le and this has now drai­ned our resour­ces to the point whe­re we are unable to sol­ve our pre­di­ca­ment unless we take some dra­s­tic mea­su­res. For this, we are sor­ry. We have been working to get our heads above water for a long time now, and it is qui­te hor­ri­ble for us to find our­sel­ves in this posi­ti­on.

Given the cur­rent cir­cum­stan­ces, we are sug­gesting to do the fol­lo­wing to increa­se our reve­nues and redu­ce our costs:
– redu­ce the royal­ty rate paid out to all pro­du­cers from 50% to 40% for the next 12 months, star­ting on April 30th;
– allow cer­tain pro­du­cers with a good track record to publish and mana­ge their own con­tent direct­ly;
– clo­se cer­tain pro­du­cer accounts that eit­her do not repre­sent con­tent we think makes much sen­se, or tho­se accounts that con­tain a lot of very similar/spammy/crowding out type of con­tent, and sub­se­quent­ly dele­te tho­se clips and port­fo­li­os ent­i­re­ly;
– update our main desi­gn, user inter­face and SEO pro­fi­le to bet­ter repre­sent a modern look to attract more gene­ral inte­rest and to increa­se our con­ver­si­on rates and sales; AND
– inte­gra­te auto­ma­ti­on for pay­outs so you no lon­ger need to request your pay­ments in order to get paid.

Other and more posi­ti­ve chan­ges will be con­side­red as soon as we feel con­fi­dent the cur­rent and sug­gested chan­ges are having a posi­ti­ve effect. We still belie­ve we’re in it for the long haul, so we’re not hap­py about some of the chan­ges we need to make at this point eit­her.

We do under­stand that we’re com­ple­te­ly depen­dent on your con­ti­nued sup­port. If we don’t have your sup­port, then plea­se walk away now. We have fought for a long time to gene­ra­te more sales for all of us, and made our pro­ces­ses both lea­ner and more effi­ci­ent, but com­pe­ti­ti­on is beco­m­ing increa­sin­gly inten­se and we’re afraid we might topp­le over if we don’t make the­se unpo­pu­lar deci­si­ons now. We think it would be real­ly sad to see eit­her you or us go, and we hope you feel the same.

The effect of the cur­rent and pro­po­sed chan­ges will secu­re our future exis­ten­ce and hope­ful­ly esta­blish a plat­form from whe­re we can build a bet­ter and more sustainable mar­ket­pla­ce. The alter­na­ti­ve is clo­sing down shop or sel­ling out to someo­ne who would pro­bab­ly deci­de to make tho­se chan­ges anyway…we pre­fer the first alter­na­ti­ve.

We are not per­tai­ning to be idi­ots and we are not try­ing to screw you over. We have just ran out of other via­ble opti­ons. While we rea­li­se this is most unwel­co­me just now, or at any time ever pro­bab­ly, but we would still like to sug­gest that things may look ent­i­re­ly dif­fe­rent in 12 months time from now, and hope that you will give us your sup­port one final time. For tho­se of you fami­li­ar with run­ning a busi­ness, we hope you see the logic in the mea­su­res we are taking, under­stand the posi­ti­on we are in and what we are try­ing to achie­ve.

Finally, we belie­ve the­re is a good space for Clipcanvas in this indus­try. It makes sen­se to keep a mix of play­ers around and for them to deve­lop along­s­ide each other. Some per­form excep­tio­nal­ly, whi­le others need to work har­der to catch up. We hope you belie­ve we should be one of tho­se that per­form and deser­ve to be part of your main out­lets, and that you’ll con­sider the real alter­na­ti­ve loo­m­ing, befo­re you deci­de if life is bet­ter without us han­ging around. We will work har­der, if pos­si­ble.

Sorry to bring you this news.

Kind regards,
Cato
CEO
Clipcanvas.com
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P.S. If anyo­ne would like to chat with me or talk on the pho­ne, plea­se con­tact sup­port direct­ly and we will arran­ge for this. I am not try­ing to hide the fact that part of the chan­ges sug­gested are real­ly unwel­co­me, and would wel­co­me your input if you want. Hopefully some good will come of this in the end.

Our mai­ling address is:
Clipcanvas
Martin Linges vei 15–25
Fornebu, Oslo 1364“

Ich war beein­druckt. Da redet jemand mit uns wie mit Menschen, nicht wie mit klei­nen Kindern, den man vor­gau­keln kön­ne, dass weni­ger Geld in der Tasche auch etwas Gutes sein kön­ne. Leider ändert das nichts an der Tatsache, dass die Honorare der Videografen um zehn Prozentpunkte gesenkt wur­den.

Der Kernsatz der Email ist – über­setzt von mir – fol­gen­der:

Die Alternative [zur Honorarkürzung] ist, den Laden dicht zu machen oder ihn an jeman­den zu ver­kau­fen, der sich wahr­schein­li­ch zu den glei­chen Änderungen ent­schlie­ßen wür­de.“

Je län­ger ich dar­über nach­den­ke, desto unfai­rer scheint mir die­ses Spiel.

Wenn Clipcanvas schlie­ßen wür­de, wür­den sich die Verkäufe auf ande­re Video-Agenturen ver­tei­len. Das wäre kurz­fris­tig posi­tiv für die Fotografen, weil sie dort oft ihre 50% statt der dann 40$ bei Clipcanvas bekä­men. Langfristig wür­de es jedoch zu einer wei­te­ren Konzentration bei den Agenturen füh­ren, die wie bei einem Oligopol übli­ch, zu einem Preisdruck nach unten füh­ren kann. Das wäre eben­falls nicht im Interesse der Videografen. Aber immer­hin wür­de das erst viel­leicht und auch erst spä­ter statt sofort gesche­hen.

Wenn Clipcanvas jedoch an eine kon­kur­rie­ren­de Videoagentur ver­kau­fen wür­de, ist die Gefahr tat­säch­li­ch groß, dass die Honorare tat­säch­li­ch gekürzt wer­den müs­sen, um den Kaufpreis wie­der rein­zu­ho­len und hof­fent­li­ch pro­fi­ta­bel zu wirt­schaf­ten, denn mit der bestehen­den Honorarverteilung scheint es Clipcanvas selbst ja nicht zu schaf­fen.

Momentan redet Clipcanvas von einer Reduzierung der Honoraranteile auf 12 Monate. Was kommt dana­ch? Entweder geht die Firma dann erst plei­te. Dann hät­te ich es bevor­zugt, wenn sich die Verkäufe in dem Jahr auf die ande­ren Videoagenturen auf­ge­teilt hät­ten, die 50% Honoraranteil zah­len. Oder Clipcanvas läuft sta­bil genug, um wei­ter zu exis­tie­ren. Perfekt und ehr­li­ch wäre eine Anhebung der gekürz­ten Honorare. Es wäre jedoch das ers­te Mal in der Branche und: Ich glau­be nicht dar­an.

Was denkt ihr dar­über?

Stockfotografie-News 2011-01-21

Wer als Stockfotograf paar Wochen Pause macht, kann sich auf umfang­rei­che Lektüre ein­stel­len, um auf dem Laufenden zu blei­ben. Als Anhaltspunkt hier eini­ge Updates:

  • Die Frage lag auf der Hand, seit­dem Shutterstock die Agentur BigStockPhoto gekauft hat­te: Können Fotografen von Shutterstock ihre Bilder auto­ma­ti­sch zu BigStock sen­den? Lange hieß es, nein, das sei nicht mög­li­ch, nun geht es doch: Vorerst dür­fen aus­ge­wähl­te Fotografen (mit gro­ßen Portfolios und vie­len Verkäufen) ihre Bilder auto­ma­ti­sch zu BigStock kopie­ren, dana­ch soll der Prozeß schritt­wei­se für mehr Kontributoren geöff­net wer­den.
  • Die Bildmaschine kün­dig­te per Email an ihre Fotografen einen „kom­plet­ten Relaunch“ für das zwei­te Quartal 2011 an. Im Zuge der Neuausrichtung wur­de der Bildbestand von 1,5 Millionen Bilder neu gesich­tet und Bilder gelöscht, die ent­we­der weni­ger als 5 Megapixel hat­ten, deren Verschlagwortung nicht opti­mal war oder bei der die Bildmaschine kei­ne Vermarktungschancen sieht. Vor allem letz­te­res rief bei Fotografen hämi­sche Kommentare her­vor, die über die Bildagenturen seit meh­re­ren Jahren kei­ne Bilder ver­kau­fen konn­ten.
  • Begeisterung lös­te hin­ge­gen eine ande­re Meldung aus: Die Bildagenturen Fotolia und Dreamstime lie­fern kei­ne Bilder mehr an Pixmac. Auf den ers­ten Blick ist es viel­leicht ver­wun­der­li­ch, dass eine Vertragskündigung Jubel aus­löst, aber die Hintergründe las­sen einem schon ein Kribbeln über den Rücken lau­fen. Ich hat­te vor eini­gen Wochen im Blog über Pixmac berich­tet und das fiel nicht posi­tiv aus. Mittlerweile erhebt Dreamstime offi­zi­ell den Vorwurf, dass Pixmac Bilder ent­ge­gen ver­trag­li­chen Vereinbarungen ver­kau­fen wür­de und – noch schlim­mer – Verkäufe nicht immer mit Fotografen abrech­nen wür­de. Viele Fotografen mel­den sich auch in deut­schen und eng­li­schen Foren, dass zum Beispiel Namen fal­sch zuge­ord­net wür­den, frem­de Bilder im eige­nen Portfolio zu fin­den sei­en und vie­les mehr. Das kann ich aus eige­ner Hand bestä­ti­gen, da ich selbst meh­re­re frem­de Bilder in mei­nem Portfolio fand. Da bekommt die aktu­el­le Pressemitteilung von Pixmac, in der sie von „fai­ren Regeln“ spre­chen, einen bit­te­ren Beigeschmack.
  • Übrigens: Wer meint, er habe mit Pixmac nichts zu tun, soll­te nicht so sicher sein. Wer zum Beispiel bei BigStock, 123rf, Fotolia, Dreamstime oder Imagebroker Bilder ver­kauft und dort die Weitergabe sei­ner Bilder an Partneragenturen erlaubt hat, könn­te sei­ne Fotos bei Pixmac fin­den. Ob unter sei­nem Namen, ist jedoch nicht immer gesi­chert. Erster Anhaltspunkt zur Suche: Bei Pixmac nach einem häu­fi­gen Keyword der eige­nen Bilder suchen und unter „Erweiterte Suche“ im Feld „Urheber“ sei­nen Benutzernamen bei einem der genann­ten Bildagenturen ein­tra­gen.
  • Alamy sucht pro­fes­sio­nel­le Videofilmer, die ihr Footage über die Bildagentur ver­mark­ten wol­len. Damit sind aus­drück­li­ch jedoch kei­ne Fotografen gemeint, die bis­her nur ein biß­chen an der Videofunktion ihrer DSLR her­um­spie­len. Wie ich zum Beispiel.. 🙂
  • Nachdem istock­pho­to die Honorare für Fotografen Anfang des Jahres gesenkt hat­te, sie dana­ch mini­mal ange­passt hat, es zur Weihnachtszeit einen groß­an­ge­leg­ten Betrugsversuch gab und die Suche momen­tan nicht rich­tig funk­tio­niert, geht istock­pho­to den ein­zig logi­schen Schritt: Die Bildagentur hebt die Preise an. Betroffen sind nicht nur Fotos, son­dern haupt­säch­li­ch Videos.
  • Aber auch Fotolia senkt wie­der die Fotografenhonorare: Nicht-exkusive Fotografen bekom­men ab nächs­te Woche nur noch 20 statt 25% (Ranking Weiß), 23 statt 28% (Bronze), 25 statt 31% (Silber) oder 31 statt 34% (Gold). Exklusive Fotografen erhal­ten dann nur noch 35 statt 42% (Ranking Weiß), 40 statt 45% (Bronze) oder 45 statt 48% (Silber). Ein kur­zes Durchrechnen ergab: Ich wer­de ver­mut­li­ch einen drei­stel­li­gen Honorarverlust haben.
  • Noch mal istock­pho­to: Die Firma Lookstat hat errech­net, dass bei wich­ti­gen Suchbegriffen wie „Business“ oder „Medizin“ exklu­si­ve Bilder 4x häu­fi­ger als nicht-exklusive Bilder bei istock­pho­to ange­zeigt wer­den.
  • Paul Melcher stellt in sei­nem Blog die Firma X-Pire vor und mit ihr einen inter­es­san­ten Ansatz, wie es in Zukunft viel­leicht mög­li­ch sein könn­te, die „rights managed“-Lizenzierung von Bilder zu neu­em Glanz zu ver­hel­fen.
  • Nachdem Yuri Arcurs sei­ne Bildbearbeitung nach Indien aus­ge­la­gert hat, crowd­sourct er jetzt auch sei­ne Art Direction. Vielleicht soll­te ich das auch mal machen.
  • Nach eini­gen ande­ren Bildagenturen hat jetzt auch Veer ein Riesen-Shooting namens „Photo Op 2010“ orga­ni­siert. Die Ergebnisse, Making-Of-Fotos und ein Making-Of-Video gibt es hier zu sehen.
  • Da ich vor kur­zem ver­schie­de­ne Software zum Erstellen einer eige­nen Bildagentur vor­ge­stellt habe, soll die­ser Hinweis nicht feh­len: Am 28.1. stellt der Journalistenverband DJV in einem Online-Seminar das haus­ei­ge­ne DJV-Bilderportal vor, mit dem Fotografen selbst ihre Bilder ver­mark­ten kön­nen.
  • Nicht nur für Fotografen, son­dern für alle Selbständigen inter­es­sant ist die­ses Flussdiagramm, wel­ches einem die Frage beant­wor­tet: „Wann soll­te ich umson­st für jeman­den arbei­ten?“

Was sagt ihr zu den Neuigkeiten? Habe ich etwas ver­ges­sen? Wenn ja, dann bit­te wie­der als Kommentar ergän­zen.

Konsequenzen aus der istockphoto-Honorarsenkung

Am 8. September 2010 trat eine Meldung von istock­pho­to unan­ge­kün­digt die Tür der Microstock-Community ein und bal­ler­te wild mit dem Maschinengewehr her­um.

Es ging unter ande­rem dar­um, die Fotografenhonorare bis auf ein his­to­ri­sches Industrietief von 15% zu sen­ken.

Nachdem alle Fotografen in Deckung gegan­gen sind, leg­te sich der Lärm und ein­zel­ne Fotografen hoben lang­sam die Köpfe. Zack, schlug istock­pho­to mit einer kom­pro­miss­lo­sen zwei­ten und drit­ten Nachricht hin­ter­her.

Hier eini­ge Sätze aus die­sen Meldungen, die viel­leicht in die Geschichte der größ­ten PR-Pannen ein­ge­hen wer­den:

For non-exclusive cont­ri­bu­tors the royal­ties will ran­ge from 15 to 20% for con­tent sold on iSto­ck.“

Since rough­ly 2005 we’ve been awa­re of a basic pro­blem with how our busi­ness works. As the com­pany grows, the over­all per­cen­ta­ge we pay out to cont­ri­bu­ting artists increa­ses. In the most basic terms that means that iSto­ck beco­mes less pro­fi­ta­ble with increa­sed suc­cess. As a busi­ness model, it’s sim­ply unsustainable: busi­nes­ses should get more pro­fi­ta­ble as they grow. This is a long-term pro­blem that nee­ds to be addres­sed.“

We expec­ted – and wan­ted – to pay more and more money out to cont­ri­bu­tors. But what we quick­ly rea­li­zed was that it’s one thing for the pay­out amount to increa­se over time, it’s ano­ther thing for that per­cen­ta­ge of our total cost to always increa­se over time.“

But money isn’t going to be what makes you all hap­py.“

Auf gut deut­sch lässt sich das – sehr frei – so über­set­zen: Je erfolg­rei­cher wir wer­den, desto weni­ger sehen wir ein, war­um wir das Geld mit unse­ren Fotografen tei­len soll­ten. Matt Antonino über­setzt die drit­te istock-Meldung ganz humor­voll (wenn es nicht so ern­st wäre) vom „Corporate Speak“ in „Plain English“.

Es wäre etwas ande­res, wenn eine Firma sagt, mit 50% kann ich nicht leben. Aber mit 80% Prozent nicht pro­fi­ta­bel sein zu kön­nen ist aus meh­re­ren Gründen kom­plett unglaub­wür­dig. Zum einen gelingt das ande­ren Bildagenturen seit meh­re­ren Jahrzehnten, auch mit 50–60% gut über die Runden zu kom­men. Die Bildagentur Zoonar zahlt sogar bis zu 80% an die Fotografen aus und wächst immer noch. Dazu kommt, dass die Pressemeldungen von istock­pho­to in den letz­ten Jahren vor Erfolg-Superlativen nur so wim­mel­ten.

Es könn­te natür­li­ch sein, dass istock­pho­to recht hat. Wenn eine Bildagentur mit 80% Agenturanteil (ohne Retusche und Verschlagwortung zu über­neh­men) nicht kon­kur­renz­fä­hig ist, hie­ße das ent­we­der, dass Fotografen sich wirk­li­ch mit weni­ger zufrie­den geben müss­ten, oder dass die Preise wie­der so weit ange­ho­ben wer­den müs­sen, dass es kei­ne Microstock-Preise mehr gibt. Dann wäre alles wie­der wie frü­her, rosa-flauschig und kusche­lig.

Wer jetzt ein­wirft, dass es ja nicht nur um den 80/20-Split gehe, son­dern auch dar­um, dass die exklu­si­ven Künstler im Laufe der Jahre immer mehr Prozente bekä­men, spricht einen wei­te­ren Punkt an, den ich unsin­nig fin­de. Natürlich bekom­men die­se Fotografen im Laufe der Zeit mehr. Aber das ist fair. Denn die Honorarerhöhung ist dann eine Belohnung für mehr Verkäufe, die wie­der­um istock­pho­to IMMER mehr ein­brin­gen als dem Fotografen. Selbst bei der höchst­mög­li­chen Stufe wür­de ein Fotograf 40% und istock­pho­to 60% bekom­men. Halten wir fest: Die höchst­mög­li­che Stufe ist die pro­zen­tua­le Verteilung, die tra­di­tio­nel­le Bildagenturen seit Jahrzeiten gezahlt haben, oft auch 50/50 oder 60/40. Ohne immer Exklusivität zu ver­lan­gen. Das funk­tio­nier­te auch. Übrigens hat sich ein Fotograf hier im istock­fo­rum die Mühe gemacht, aus­zu­rech­nen, wel­che Auswirkungen die Preisänderungen für exklu­si­ve istock-Fotografen haben. Sieht eben­falls nicht sehr erbau­li­ch aus.

Außerdem ist es unlo­gi­sch, wenn die istock-Argumentation stim­men soll­te, dass sie am Rande des Existensminimuns rum­krebs­en und nicht mehr Geld zah­len kön­nen, dass sie dann nach der neu­en Regelung das höchst­mög­li­ch zu errei­chen­de Honorar auf 45% anhe­ben. Es sei denn, das ist nur Augenwischerei, um auf dem Papier bes­se­re Optionen zu haben.

Aber ich glau­be nicht dar­an. Für mich ist die Honorarsenkung schlicht ein dreis­ter Versuch, ohne zusätz­li­chen Aufwand mehr Geld zu ver­die­nen. Auf dem Rücken der Fotografen. Punkt.

Reaktionen anderer Bildagenturen

Der Zorn der Fotografen auf istock­pho­to lässt die kon­kur­rie­ren­den Bildagenturen ent­we­der heim­li­ch oder auch laut froh­lo­cken.

  • So sprach die Agentur 123rf frus­trier­te isto­cker via Twitter an, doch zu ihnen zu kom­men.
  • Auch Alamy trös­te­te die Fotografen über Twitter und warb zeit­gleich für ihren 60%-Fotografenanteil.
  • Die rela­tiv neue Microstock-Agentur Stockfresh lässt es sich eben­falls nicht neh­men, eini­ge Seitenhiebe zu ver­tei­len.
  • Dreamstime presch­te am wei­tes­ten vor und bie­tet bis zum 15. November allen Fotografen, die vor­her exklu­siv bei einer Bildagentur waren, für jeden akzep­tier­ten Upload $0,20. Eindeutig ein Wink in Richtung der ver­är­ger­ten istock-Exklusivfotografen.

Meine Reaktion

Im Gegensatz zu ande­ren Fotografen lebe ich aus­schließ­li­ch von mei­nen Einnahmen der Stockfotografie. Jede Entscheidung will wohl­über­legt sein. Im letz­ten Jahr habe ich ca. 150 Euro pro Monat bei istock­pho­to ver­dient, in den letz­ten Monaten eher zwi­schen 150–200 Euro. Von den gesam­ten Einnahmen pen­delt istock­pho­to im Vergleich zu mei­nen ande­ren Bildagenturen glück­li­cher­wei­se nur an 7–9. Stelle. Mein RPD (Revenue per Download) lag bei ca. 1,10–1,20 Euro. Mein RPI (Return per Image) lag in den letz­ten Monaten bei ca. 0,19 Euro, Tendenz fal­lend. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag er bei isto­ck noch dop­pelt so hoch.

Anders gerech­net heißt das: Wenn ich jetzt bei 20% im Monat 200 Euro bei isto­ck ver­die­ne, erhält isto­ck 800 Euro. Wenn ich bei 15% ab dem nächs­ten Jahr 150 Euro ver­die­ne, wür­de istock­pho­to damit 850 Euro ver­die­nen. Das sehe ich nicht ein. Okay, ich wür­de mit mei­nen Verkäufen auf 16% kom­men, aber mit­tel­fris­tig nie auf 17%. Dazu kommt, dass neben der Honorarkürzung in der istockphoto-Meldung auch stand, dass viel mehr Bilder aus ande­re Kanälen über isto­ck ver­kauft wer­den sol­len. Das heißt, dass die Sichtbarkeit mei­ner nicht-exklusiven Bilder wei­ter abneh­men wird, was wie­der­um weni­ger Verkäufe bedeu­tet. Die ers­ten Motive aus der „Agency Collection“ deu­ten das bereits an.

In einem Kommentar zu mei­nem ers­ten Artikel über die Honorarkürzung hier im Blog hat Andreas gesagt:

Natürlich pro­bie­ren IS und Co. aus wie weit sie gehen kön­nen. Bieten doch genug Fotografen Ihre Bilder für 20% Anteil an, also war­um dann nicht auch für 15. Versteht mich nicht fal­sch, aber wenn nicht lang­sam mal signa­li­siert wird, dass die Fotografen nicht nur die Lakaien der BAs sind, wird die­ser Trend sich fortsetzen.Ich war nicht bereit bei 20% Verkaufsanteil mei­ne Bilder hoch­zu­la­den und ich ver­ste­he auch nicht, war­um die meis­ten nicht sofort Abstand neh­men.“

Dem kann ich nur zustim­men. Ich habe lan­ge über­legt, ob ich die Klappe hal­ten soll und ein­fach wei­ter­hin mei­ne 150 Euro im Monat ein­strei­che. Aber wenn ande­re Agenturen mer­ken, dass den Fotografen scheiß­egal ist, für wie wenig Anteil sie ihre Fotos ein­stel­len, wür­den sie viel­leicht nach­zie­hen und dann habe ich wahr­schein­li­ch deut­li­ch mehr Verluste. Es gibt wei­te­re Punkte, die gegen istock­pho­to spre­chen: Es ist bei mir die Agentur, wel­che bei der Bildauswahl am pin­ge­ligs­ten ist, das Hochladen der Fotos dau­ert im Vergleich zu ande­ren Agenturen deut­li­ch län­ger und das Upload-Limit ver­hin­dert, dass ich alle mei­ne Fotos hoch­la­den kann.

Deswegen: Seit Bekanntgabe der Honorarkürzungen lade ich kei­ne neu­en Bilder mehr hoch. Das wer­de ich unter den aktu­el­len Bedingungen auch wei­ter­hin nicht tun. Es lohnt sich ein­fach nicht. Ich spa­re Upload-Zeit, die Umsätze wer­den erst lang­sam abneh­men, da die alten Bilder drin blei­ben wer­den und mit der Zeit hof­fe ich, den Verlust durch die ande­ren Bildagenturen, wel­che alle mei­ne neu­en Fotos ver­trei­ben, auf­zu­fan­gen. Es ver­steht sich von selbst, dass ich Bildkäufer, die mich fra­gen, wo sie mei­ne Fotos kau­fen kön­nen, nicht mehr an isto­ck ver­wei­se, son­dern an die ande­ren Bildagenturen.

Reaktionen anderer Fotografen

Seit Bekanntmachung der Honorarsenkung habe ich mit vie­len Fotografen gespro­chen. Dabei ist mir etwas auf­ge­fal­len: Das Hochladen und Verschlagworten der Bilder zu istock­pho­to ist extrem umständ­li­ch und lang­wie­rig. Viele exklu­si­ve istock-Fotografen, die über­le­gen, zu ande­ren Bildagenturen zu wech­seln, befürch­ten des­we­gen, dass sich die­ser hohe Aufwand dann mul­ti­pli­ziert, wenn sie meh­re­re ande­re Agenturen belie­fern. Ich kann sie jedoch beru­hi­gen: Alle Bildagenturen die ich ken­ne, erfor­dern weni­ger Aufwand beim Hochladen der Bilder (vor­aus­ge­setzt, die Bildtitel, Beschreibung und Suchbegriffe wer­den mit­tels IPTC den Foto-Metadaten ange­han­gen).

Reaktionen im Netz

Auch die blog­gen­den Fotografen und Online-Journalisten lie­ßen sich die Meldung nicht neh­men und lie­fer­ten vie­le ver­schie­de­ne Meinungen und Hintergrund-Analysen. Von „Ich hab’s doch immer gesagt“ bis zu „Unverschämtheit!“. Hier eine Auswahl der rele­van­tes­ten Beiträge:

  • Cnet berich­tet dar­über, wie das Crowdsourcing-Modell von istock­pho­to nach hin­ten los­ge­hen kann.
  • Paul Melcher bet­tet die istock-Entscheidung in grö­ße­re Getty-Zusammenhänge ein.
  • Photo Business News ist einer der­je­ni­gen, die es schon immer gewußt haben wol­len.
  • Auch Jeremy Nicholl hat den Ärger vor­her­ge­se­hen.
  • Einen Bericht über die lang­fris­ti­gen Folgen der istock-Entscheidung für Microstock gibt es bei Lighting Essentials.
  • Eher isto­ck–freund­li­ch ist die Berichterstattung bei DPTnT.
  • Mehr aus der Käufer-Sicht schreibt der istock-Fotograf Sean Locke.
  • Doug Armand ver­gleicht das Vorgehen von isto­ck mit frü­he­ren Tricks von Getty Images.
  • Matt Antonino hat einen wüten­den­den, aber trotz­dem inhalt­li­ch gut argu­men­tie­ren­den Artikel gepos­tet.
  • Jen Grantham ist eben­falls frus­triert und lis­tet ihre Einwände auf.
  • Rob Davis stellt Alternativen für frus­trier­te isto­cker vor.
  • Eine der Fotografinnen, die ent­schie­den hat, ihre Bilder bei isto­ck zu ent­fer­nen.
  • Eine noch aus­führ­li­che­re Liste zu Berichten über die isto­ck Honoraränderung gibt es bei mys­tock­pho­to.


Was für Konsequenzen habt ihr aus der Ankündigung von istock­pho­to gezo­gen? Beißt ihr in den sau­ren Apfel oder ändert ihr Euer Upload- bzw. Kauf-Verhalten?