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12 Tipps für Model-Posen

Sowohl von Models als auch von Fotografen wird oft gefragt: „Gibt es irgend­wo eine Liste mit einer Sammlung von Posen für Models, die ich nut­zen kann?“ Ja, gibt es. Sogar meh­re­re.

Hier eine Übersicht über frei im Internet ver­füg­ba­re Sammlungen von Posen für Fotomodels:

  • Der Klassiker ist sicher die Sammlung von Posen auf dreamnude.de: Hier gibt es über 160 Posen zum Anschauen mit einem digi­tal geren­der­ten Model. Die Posen sind vor allem für Aktaufnahmen gedacht und unter­teilt in die Bereiche „Klassik“, „Hocke“, „Möbel“, „Pin-Up“, „Mystic Dance“, „Portrait“ und „Poledance“. Für die Stockfotografie und „beklei­de­te Models“ ist vor allem der Bereich „Portrait“ inter­es­sant.
  • In der Fotocommunity gibt es hier und hier lan­gem zwei Zeichnungen mit zusam­men über 240 Posen, die auch wie­der meist bei der Aktfotografie zum Einsatz kom­men. Der Nachteil hier ist, dass die Posen rela­tiv grob und klein gezeich­net und damit schwer zu erken­ne­nen sind.
  • Ungefähr die glei­chen Zeichnungen gibt es grö­ßer als aus­führ­ba­res Programm namens „ModelPoses 1.1 Pro“.
  • Auf der Webseite der Zeitschrift GLAMOUR gibt es hier 11 Tipps, wie typi­sche Modelposen bes­ser gelin­gen, zum Beispiel das Abstützen des Kopfs oder wie die Hände rich­tig in der Hosentasche lie­gen.
  • Der Hobbyfotograf Dirk Rosenberger hat sich die Mühe gemacht, in sei­nem „Posing Guide“ über 450 Posen mit ech­ten, (leicht) beklei­de­ten Models abzu­lich­ten. Die ca. 50 MB gro­ße PDF bie­tet er hier zum Download an. Die Bilder sind rela­tiv groß und gut erkenn­bar.
  • Selten genug: Hier gibt es eine Auswahl an 30 action­rei­chen Model-Posen für Männer.
  • Der istock-Fotograf Justin Horrocks bie­tet hier eben­falls eine PDF namens „Posing Guide“ mit 192 Posen, die von einem weib­li­chen Model dar­ge­stellt wer­den. Ich fin­de, die­se eig­nen sich gut für Wellness-Motive in der Stockfotografie.
  • Über 500 ana­to­mi­sch kor­rek­te Posen mit guter Sortierung (lau­fen, gehen, schie­ßen, sit­zen, etc.) gibt es auf der Webseite Posemaniacs.com, dar­ge­stellt von einem Mann ohne Haut, wie wir ihn aus dem Biologie-Unterricht ken­nen.
  • Auch der Fotograf Wendell Teodoro hat auf sei­ner Webseite hier unzäh­li­ge hoch­auf­lö­sen­de Fotos von Models, die nicht nur beein­dru­ckend aus­se­hen, son­dern neben­bei auch Anregungen für Posen geben.
  • Wer möch­te, kann sich auf die­ser japa­ni­schen Webseite selbst sei­ne Posen zusam­men­bas­teln. Aber fragt mich bit­te nicht, wie das geht, ich habe es auch noch nicht ganz durch­schaut.
  • Der Fotograf Michael Ray hat auf sei­ner Webseite „Posing 101 for Models“ kei­ne fer­ti­gen Posen ver­öf­fent­licht, dafür vie­le hilf­rei­che Tipps für Posen, z.B. was man mit den Händen machen kann, wie man „gehen“ simu­liert oder wel­che Fehler ver­mie­den wer­den soll­ten.
  • Bei Flickr gibt es auch eine Gruppe, in der Fotos mit tol­len Model-Posen gesam­melt wer­den. Nein, stimmt nicht, es gibt min­des­tens noch eine.
  • Speziell für Hochzeitsfotos gibt es hier 21 Posen.
  • Bei easyposing.de wird ein Din A1-Poster mit 50 Model-Posen ver­kauft
  • Eigentlich für vir­tu­el­le Welten gedacht sind die­se Renderings, aber Fotografen kön­nen sich von die­sen Posen im Stehen, Knien und Sitzen auch für Fotoshootings inspi­rie­ren las­sen.
  • Das PoseBook als PDF stellt über 400 Posen für weib­li­che und männ­li­che Models zusam­men, außer­dem ein Special für Posen mit Accessoires und für die rich­ti­ge Beinhaltung.
  • Speziell für Schwangere mit Babybauch gibt es hier eine Anleitung, wel­che Posen beson­ders gut wir­ken und wel­che lie­ber nicht umge­setzt wer­den soll­ten.
  • Wer lie­ber was in den Händen hal­ten will, kann sich auch Bücher mit Modelposen kau­fen. In der Regel unter­schei­den sich die­se Bücher auch wenig von den kos­ten­lo­sen Beispielen oben und so sind die Kommentare zu den Büchern bei amazon.de auch sehr gemischt. Trotzdem hier eine Auswahl*:


    500-model-poses

Von Modelstyle gibt es auch ein eBook zum Kaufen und Runterladen. In mei­nem Blog gibt es auch eine aus­führ­li­che Rezension für das obge­bil­de­te Buch „500 Poses für Photographing Women“.

Nach die­ser Flut an Posen noch ein Wort der Warnung: Die bes­te Pose hilft nichts, wenn sie dem Model nicht steht oder nicht die Aussage trans­por­tiert, die erreicht wer­den soll. Auch das Licht, die Kleidung und die Kameraperspektive ent­schei­den mit, wie eine Pose wirkt.

Noch eine zwei­te Warnung: Wer sich mehr als eins der PDFs run­ter­la­den will, soll­te die Dateinamen ändern, weil die glei­chen „Posing Guide“-Dateien son­st über­schrie­ben wer­den.

Wer trotz mei­ner inten­si­ven Suche noch mehr Quellen für gute Posen gefun­den hat, die hier nicht ste­hen, kann die­se ger­ne in den Kommentaren nach­tra­gen.

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