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Die sechs Nachteile von Exklusivität für Fotografen in Bildagenturen

Was sind die Nachteile, wenn ein Fotograf Bilder exklusiv nur über eine Bildagentur anbietet? Letztes Mal hatte ich hier die sieben Vorteile aufgelistet, welche für Exklusivität sprechen. Heute widmen wir uns den sechs Nachteilen.

  1. Abhängigkeit von Marktschwankungen
    Der Bildermarkt ändert sich schnell, der Microstock-Bereich noch schneller. Ständig erscheinen neue Agenturen auf der Bildfläche, andere verschwinden wieder (erinnert sich noch jemand an „Lucky Oliver“?), die Honorare und Preise sind ständigen Schwankungen unterworfen. Wer da nur auf ein Pferd setzt – sprich: exklusiv bei einer Bildagentur verkauft – ist diesen Schwankungen hilflos ausgeliefert. Denken wir nur an die Honorarkürzungen von istockphoto oder Fotolia. Während nicht-exklusive Fotografen eine Agentur nicht mehr beliefern und sich lieber auf lukrativere konzentrieren können, sind einem Exklusivfotografen wegen Kündigungsfristen, Upload-Limits und Arbeitsaufwand meist die Hände gebunden. 

    Die Marktschwankungen betreffenaber nicht nur den Bildermarkt, sondern auch die Währungen. Bei der Belieferung nur einer Agentur ist der Fotograf bei der Höhe seiner Einnahmen komplett abhängig von den wechselnden Wechselkursen. Da mich jedoch ca. die Hälfte der Agenturen in Euro und die andere Hälfte in Dollar auszahlt, gleichen sich für mich diese Schwankungen gut aus.

  2. Schlechtere Marktübersicht
    Ähnlich wie beim ersten Punkt haben exklusive Fotografen einen Nachteil, was die Marktübersicht angeht. Das betrifft zum einen konkret die Umsatzentwicklung, die Fotografen mit einem ähnlichen Portfolio bei verschiedenen Agenturen genauer vergleichen können. Dazu kommen Informationen aus den Agentur-Foren, zu Bestsellern, beliebten Suchbegriffen und so weiter. 

    Wenn ich mit exklusiven istock-Fotografen rede, merke ich beispielsweise oft, dass diese denken, es sei unglaublich kompliziert, bei vielen Agenturen parallel Bilder hochzuladen, weil das bei istockphoto mangels FTP-Zugang und wegen deren kontrollierten Vokabulars viel zeitaufwändiger ist. Das verzerrt die Entscheidung, ob es sich lohnen würde, vielleicht doch lieber seine Bilder weiter zu streuen. Viele Informationen können sich exklusive Fotografen auch im Internet selbst zusammensuchen, aber spätestens bei genauen Geschäftszahlen wie Umsatz, RPI oder RPD haben sie immer einen Nachteil.

    Bei mir kommt hinzu, dass ich mittlerweile viele Mitarbeiter und Inhaber von Bildagenturen persönlich kenne und diese mir manchmal interne Details erzählen, weil sie wissen, dass ich vertraulich damit umgehen kann. Wäre ich ein exklusiver Fotograf, würde nur eine Agentur ihr Wissen mit mir teilen.

  3. Keine Risikostreuung bei unterschiedlichen Bildmotiven
    Wenn ich vergleiche, welche Motive sich bei welchen Bildagenturen am besten verkaufen, fällt mir immer eins auf: Obwohl jede Agentur fast die gleichen Bilder von mir anbietet, verkaufen sich diese je nach Agentur ganz unterschiedlich. Ein Foto bei Shutterstock, was mir dort bisher eine dreistellige Summe eingebracht hat, wurde von Fotolia noch gar nicht verkauft. Und andersrum. 

    Das schadet einem exklusiven Fotografen zweierlei: Erstens verpasst er vielleicht einen neuen Bestseller, weil er das Foto bei der falschen Agentur hochlädt und zweitens wiegt er sich in trügerischer Sicherheit zu wissen, welche Motive verkäuflich sind. Letzteres finde ich viel wichtiger, weil sich die Schwankungen unterschiedlicher Motive unter dem Strich sicher ausgleichen. Zu wissen, welche Motive potentielle Goldgruben sind ist jedoch unschätzbar.

  4. Kein Direktverkauf möglich
    Exklusivverträge sehen im Detail unterschiedlich aus. Oft verbieten sie jedoch einen Direktverkauf, manchmal komplett, manchmal nur die RF-Lizenzen. Istockphoto verbietet seinen Exklusivfotografen sogar den Verkauf der abgelehnten Bilder, die dann ungenutzt auf der Festplatte schlummern müssen, während sie bei einer anderen Agentur vielleicht zum Bestseller geworden wären (siehe 3.). 

    Wenn mich ein Kunde anspricht, kann ich ihm über meinen Bildershop ein Motiv direkt verkaufen und erhalte 100% des Bildpreises. Wer das gesuchte Motiv zum Beispiel bei istockphoto exklusiv anbietet, muss den Kunden dorthin schicken und erhält nur 20-45% der Einnahmen.

  5. Agenturen werden durch Exklusivität gestärkt
    Mitarbeiter von Bildagenturen werden in diesem Punkt keinen Nachteil erkennen können. Für Fotografen ist es aber sehr relevant. Je mehr exklusive Bilder eine Agentur hat, desto besser und fester kann sie Kunden, Partneragenturen und Fotografen an sich binden. Das bedeutet jedoch auch, dass die Bildagentur mehr Macht bekommt. Wenn sie dann Verträge oder Honorare zum Nachteil der Fotografen einseitig ändert, sind den Fotografen die Hände gebunden.
  6. Nicht-Exklusivität kann lukrativer sein
    Kommen wir zu einem der gewichtigsten Argumente gegen Exklusivität, auch wenn bei diesem Punkt die Meinungen stark auseinander gehen. Ich glaube: Wenn Fotografen es gut anstellen, ist Nicht-Exklusivität finanziell lohnender. Diese Aussage wird immer unbewiesen bleiben, weil es nur eine vergleichsbasierte „was wäre, wenn“-Annahme ist. 

    Ich habe für mich jedoch genug Umsatzzahlen vieler Bildagenturen. Ich verdiene eine gute vierstellige Summe bei Fotolia, aber: Es sind weniger als 50% meiner gesamten Agentureinnahmen. Selbst wenn ich also durch eine Exklusivität bei Fotolia das Doppelte verdienen würde, hätte ich Umsatzeinbußen. Nicht eingerechnet sind noch die zweitrangigen Einnahmen durch Buchverkäufe, den Blog und so weiter, die dann ebenfalls geringer ausfallen würden.

    Die Top-Stockfotografen scheinen es ähnlich zu sehen: Yuri Arcurs, Andres Rodriguez, Ron Chapple (iofoto), James Steidl (jgroup), Cathy Yeulet (monkeybusinessimages), Iryna Kurhan, Dmitriy Shironosov (pressmaster), Jean-Marie Guyon (CandyBox Photography), alle bleiben lieber nicht-exklusiv; und ich bin mir sicher, dass sie alle mehr als einmal Exklusivangebote bekommen haben.

Der Wechsel ist schwer

Ein Punkt, der sowohl exklusive als auch nicht-exklusive Fotografen gleichermaßen trifft, ist der schwere Wechsel zwischen beiden Modellen: Viele Fotografen beliefern anfangs mehrere Bildagenturen – auch deshalb, weil istockphoto eine Exklusivität erst ab 250 Verkäufen anbietet – und wenn sie sich später für einen Exklusivvertrag entscheiden, müssen sie ihre Bilder bei anderen Agenturen löschen. Es fällt schwer, ein Portfolio zu löschen, was einem Geld bringt. Auch die Zeit des Hochladens und Einpflegens in die Agenturen wäre dann verschenkt. Einige Bildagenturen wie Dreamstime verbieten es auch, mehr als 70% der Bilder zu löschen, die weniger als sechs Monate in der Agentur zum Verkauf stehen. Macrostock-Agenturen haben da in der Regel noch längere Vertragslaufzeiten von ein, zwei oder sogar drei Jahren.

Auch die Kündigung einer Exklusivität wird einem nicht leicht gemacht. Mit dem Verzicht auf die Exklusivität würde der Umsatz sofort um mindestens die Hälfte schrumpfen und dann dauert es je nach Portfolio-Größe unterschiedlich lange, diese Bilder bei anderen Agenturen hochzuladen und dort Verkäufe zu erzielen.

Exklusiv oder nicht? Wie soll ich mich entscheiden?

Für mich überwiegen vor allem die ersten beiden und der letzte Nachteil alle Vorteile der Exklusivität. Deswegen habe ich mich gegen Exklusivität entschieden. Vor allem für Teilzeit-Stockfotografen kann jedoch der Zeit-Vorteil ausschlaggebend sein, sich dafür zu entscheiden. Das muss jeder für sich selbst abwägen.

Jetzt seid ihr dran: Warum habt ihr euch für oder gegen Exklusivität entschieden? Habt ihr es bereut? Welche Änderungen habt ihr nach einem Wechsel festgestellt? Welche Vor- oder Nachteile sind für Euch am gewichtigsten?

Die sieben Vorteile von Exklusivität für Fotografen in Bildagenturen

Warum bin ich nicht exklusiv bei einer Bildagentur? Manchmal werde ich von Lesern meines Buches „Stockfotografie“* gefragt, warum ich meine Fotos nicht exklusiv über eine Agentur verkaufen lasse. Im Buch liste ich einen Teil meiner Umsätze pro Agentur auf. Mit Abstand am meisten verdiene ich zur Zeit bei Fotolia*. Deshalb bekomme ich ab und zu Mails wie diese von Lukas:

„Ich bin neu bei der Stockfotografie seit November 2010 und habe mir jetzt ihr Buch Stockfotografie gekauft und bin fleissig am Lesen und lernen. Ich habe vorhin gerade die Verkaufszahlen der einzelnen Fotografen, wie auch Ihnen kurz überflogen und ich stelle mir jetzt eine kurze Frage: Sie verdienen bei Fotolia deutlich mehr als bei allen anderen, warum bieten Sie dort ihre Bilder nicht gleich voll-exklusiv an? Der Aufwand wäre doch viel geringer und der Verdienst etwa gleich hoch?“

Meine Antwort in Kurzform ist immer: Es hat seine Gründe. Heute will ich diese Gründe aber ausführlich beleuchten und erklären, wann es auch sinnvoll sein kann, sich exklusiv an eine Agentur zu binden.

Vorher jedoch eine Begriffsbestimmung: Es gibt verschiedene Arten von Exklusivität, zum Beispiel Bildexklusivität, Preisexklusivität oder Fotografenexklusivität. Die Unterschiede erläutere ich in meinen Buch genauer, kurz nur: In diesem Text geht es um die Fotografenexklusivität, bei der sich der Fotograf verpflichtet, alle seine Fotos nur über die eine Agentur anzubieten. Einige der Punkte lassen sich aber auch auf eine Bildexklusivität beziehen, bei der der Fotograf sich bereit erklärt, nur bestimmte Bilder exklusiv über eine Agentur zu vertreiben.


Konkret gibt es bei den einzelnen Verträgen Ausnahmen und Unterschiede, deswegen vor der Entscheidung für oder gegen Exklusivität bei einer Agentur den Exklusivvertrag aufmerksam mit Hinblick auf die unten aufgezählten Punkte lesen.

Was sind die Vorteile von Exklusivität bei einer Bildagentur?

  1. Zeitersparnis
    Dieser Punkt liegt auf der Hand. Wer nur eine Agentur, statt – wie ich – mehr als 15 beliefert, spart dadurch viel Zeit. Durch eine Optimierung des Workflows und Verwendung von IPTC und FTP lässt sich zwar viel Zeit sparen, aber es ist immer schneller und einfacher, seine Fotos nur an eine Agentur zu senden.
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  3. Optimierung von Verschlagwortung und Bildqualität
    Jede Agentur achtet auf andere Details bei der Bewertung von Bildern: Schärfe, Bildrauschen, chromatische Aberration usw. Wer nur eine Agentur hat, kann sich bei der Retusche ganz darauf konzentrieren, wo seine Agentur am kritischsten ist und diese Bildfehler bevorzugt korrigieren. Auch das spart Zeit, führt manchmal aber dazu, dass man mit der Zeit betriebsblind wird und andere Bildfehler nicht mehr als so störend wahrgenommen werden. 

    Auch die Verschlagwortung kann der exklusiv belieferten Agentur angepasst werden. Das betrifft sowohl die Menge der Suchbegriffe, die Sprache (deutsch, englisch, französisch, andere Sprachen?) und viele Details, die sich ansonsten bei vielen Agenturen unterscheiden: Soll nur Einzahl oder auch Mehrzahl verwendet werden? Werden Verben gebeugt oder nur im Infinitiv gebraucht? Sind Markennamen oder Redewendungen erlaubt?

    Viele exklusive Fotografen können diesen Vorteil zu ihren Gunsten noch weiter ausbauen, wenn sie ihre Kenntnisse über die Funktionsweise der agenturinternen Suchfunktion vertiefen. Die meisten Bildagenturen schützen ihren Suchalgorhythmus wie einen geheimen Schatz, aber durch eigene Tests oder Erfahrungsberichte in Foren (agenturintern oder externe Foren wie microstockgroup oder Foto-Talk) lässt sich viel rausfinden: Wie geht die Suche mit Bindestrichen, Umlauten oder Sonderzeichen um? Nach welchen Prinzipien übersetzt die Suche? Gibt es ein kontrolliertes Vokabular?

     

  4. Bessere Rechtekontrolle
    Ein Fotograf findet eins seiner Fotos auf einer dubiosen Internetseite. Die Art der Nutzung gefällt ihm nicht. Womöglich wurde das Foto sogar gestohlen. Ein nicht-exklusiver Fotograf müsste jetzt bei allen Bildgenturen, bei denen er das Foto anbietet, herausfinden, ob es ordnungsgemäß lizenziert wurde. Wenn es nicht gekauft, sondern gestohlen wurde, muss der Fotograf meist selbst tätig werden, weil jede Agentur sagen kann: „Ach, das Bild kam nicht von uns, das bieten sie doch auch bei der Konkurrenz an“.Ein exklusiver Fotograf hat es deutlich einfacher: Das Foto wird nur bei einer Agentur angeboten, demnach muss der potenzielle Dieb es dort gefunden haben. Die Agentur kann dann die eigene Rechtsabteilung, welche Routine besitzt, auf den Fall ansetzen.
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  6. Keine Preiskonkurrenz und höhere Preise
    Wer seine Fotos nur bei einer Agentur anbietet, kann klar sagen, wie viel die Bilder kosten. Bei einer Belieferung von vielen Agenturen können Käufer überlegen: Das Bild in Web-Auflösung kostet bei Agentur X am wenigsten, bei Agentur Y habe ich sowieso ein Abo, bei Agentur Z kostet die Merchandising-Lizenz weniger. Gefällt dem Kunden ein Bild so gut, dass er unbedingt genau dieses, kein ähnliches, will, ist er bei exklusiven Fotos eher bereit, einen höheren Preis zu zahlen, weil er die Bildagenturen nicht „gegeneinander ausspielen“ kann. 

    Das wissen auch die Bildagenturen und verkaufen deswegen ihre exklusiven Fotos oft auch teurer. Bei istockphoto kosten exklusive Fotos 50-100% mehr, bei Fotolia können exklusive Fotografen selbst entscheiden, ob sie ihre Preise höher setzen wollen, bis zu einer Verdreifachung der normalen Preise ist möglich.

     

  7. Bessere Positionierung in den Suchergebnissen
    Vor kurzem hat die Firma Lookstat ein Experiment gemacht: Wie stark werden die Fotos von Exklusivfotografen bei den Suchergebnissen von istockphoto bevorzugt? Das Ergebnis ist erhellend: Die Bilder von exklusiven Fotografen werden ca. vier Mal häufiger als die von nicht-exklusiven Fotografen angezeigt. Das führt zu mehr Verkäufen und mehr Einnahmen der Exklusivfotografen.Dieser Vorteil ist umso stärker ausgeprägt, je mehr Motive die Bildagentur zur Suchanfrage im Archiv hat, zum Beispiel bei Exklusivfotografen, die viele Business-, Lifestyle- oder Wellness-Fotos anbieten. Logisch: Sind bei einem Thema nur wenige Fotos vorhanden, muss häufiger auf das Material der nicht-exklusiven Fotografen zurückgegriffen werden. 

    Bei anderen Agenturen ist das Missverhältnis nicht so krass, aber dennoch bemerkbar. So verdienen zum Beispiel Fotografen, die sich exklusiv bei Fotolia verpflichten, ungefähr doppelt so viel pro Bild wie nicht-exklusive Fotografen. Bei Dreamstime können Fotografen sich sogar ausrechnen lassen, welche Mehreinnahmen sie durch eine Exklusivität dort generieren könnten. Bei mir wären das ca. 20% mehr pro Abo-Verkauf, 86% mehr pro Credit-Verkauf und unter dem Strich ca. doppelt so hohe Einnahmen wie bisher. Auch hier wieder die Formel „Exklusivität-Einnahmen = Nichtexklusivität-Einnahmen x 2“.

     

  8. Bessere Honorarbeteiligung
    Die erwähnten Mehreinnahmen sind nicht nur ein Ergebnis besserer Positionierung bei den Suchergebnissen, sondern auch durch eine besserer Honorarbeteiligung. In der Regel zahlt jede Bildagentur, welche beide Modelle (exklusiv/nicht-exklusiv) anbietet, den exklusiven Fotografen mehr Prozente des Umsatzes aus. Bei istockphoto erhalten Fotografen dann statt 15-20% sagenhafte 20-45% der Einnahmen. Bei Fotolia sind es 42-63% für Exklusivfotografen statt 25-46%. Dreamstime schüttet 60% statt 25-50% aus. Einige Macrostock-Agenturen akzeptieren nur exklusive Fotografen oder Bilder und haben deswegen keine unterschiedlichen Honorare.Die Honorarbeteiligung muss jedoch relativ gesehen werden. Es hilft wenig, wenn eine Agentur 90% dem Fotografen der Einnahmen verspricht, jedoch kaum Verkäufe generiert. Deswegen lohnt sich ein Exklusivvertrag nur mit großen Bildagenturen, die regelmäßig viele Umsätze erzielen.
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  10. Mehr Anreize
    Zusätzlich zu den genannten Vorteilen bietet jede Bildagenturen weitere Anreize für die Exklusivität. Diese können ganz unterschiedlich ausfallen. Dreamstime bietet für Exklusivfotografen 20 Cent pro hochgeladenem akzeptierten Foto an – auch nachträglich – und eine um 50% höhere Upload-Quote. Auch istockphoto erlaubt seinen „Exklusives“, mehr Bilder hochzuladen und schenkt den Fotografen Visitenkarten mit ihren Motiven. Auch die Teilnahme an den sogenannten „istockalypse“-Workshops ist nur exklusiv möglich. Fotolia bietet exklusiven Fotografen die Möglichkeit, ihre Bilder von den billigen Abonnements auszuschließen.

Wow, sieben Vorteile für Exklusivität bei Bildagenturen? Wo ist da der Haken? Geduld. Im nächsten Artikel am Montag zähle ich die sechs Nachteile der Exklusivität auf, die meines Erachtens nach mindestens genauso schwer wiegen wie die Vorteile.

Bis dahin berichtet doch in den Kommentaren, welche Vorteile ihr für Euch seht? Bitte vermeidet die Nachteile, die können wir im nächsten Artikel diskutieren.