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Frage von Photography Q & A – Selbstvermarktung für Fotografen

Vor über zwei Jahren habe ich hier im Blog das Buch „Photography Q&A“ von Zach Arias vorgestellt und meine Leser aufgefordert, mir ebenfalls Fragen in den Kommentaren zu stellen. Zwei dieser Fragen wollte ich dann im Blog beantworten.

Die erste Frage, welche Blitze ich benutze, habe ich vor langer Zeit hier beantwortet.

Kompass-V04-wide-selbstvermarktung_kleinHeute ist nun die zweite Frage an der Reihe, die sich rund um das Thema „Selbstvermarktung“ dreht. Genau genommen haben mehrere Leser ähnliche Fragen gestellt, welche das Thema „Selbstvermarktung“ mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufgreifen.

Hier die Fragen:

„Vorweg erstmal: interessanter Blog, ich bin gerade “drübergestolpert”.
Daraus ergibt sich auch meine Frage:
Wie wichtig sind diese Standbeine für Fotografen? Ich kenne kaum einen Fotografen, der “nur” Bilder anbietet. Es werden Blogs betrieben, Workshops oder Coachings angeboten, Bücher geschrieben. Alles sehr zeitaufwändige Tätigkeiten. Sind diese Aspekte überlebenswichtig geworden als Fotograf? Oder stellen diese Bereiche einfach einen netten Nebenverdienst dar, der auch noch Spaß macht? Gruß, Johannes“

„Meine Frage: Wie wichtig ist Facebook-Marketing für dich und akquirierst du auch größere Kunden über deine Facebookseite? Vielen Dank! Justus“

„Womit lässt sich deiner Meinung nach besser/eher Geld verdienen? Mit einem erfolgreichen Blog oder mit Stockfotos?“

„Hallo Robert,
meine Frage bezieht sich auf das eigene “Branding”, also wie stellt man es an, seine eigene “Marke” als Fotograf bekannter zu machen. Und welche Methoden/Mittel bieten sich an? Als Einzelkämpfer (ohne Angestellte) ist das ein Faktor, der neben der eigentlichen Arbeit oft zu kurz kommt. Wie machst du dir einen Namen bzw. wir hast du es geschafft, den “Robert Kneschke” bekannt zu machen? Spielt in der Stockfotografie beispielsweise die Menge der Fotos, die man in Agenturen platziert hat, eine entscheidende Rolle? Sprich: ab wann sucht jemand in der Agentur oder einer Suchmaschine gezielt nach deinem Namen, um Fotos von dir angezeigt zu bekommen? Und einen eigenen “Bildstil” zu entwickeln, um sich von der Masse abzuheben, wird nach meiner Einschätzung immer schwieriger. Ist es vor allem und zuerst ein Blog, das Aufmerksamkeit erregt? Ist es das Kommentieren bei anderen, sind es Facebook & Co? Viele Grüße, Nora“

Damit ihr meine Antwort richtig einordnen könnte, möchte ich betonen, dass ich nur von der Stockfotografie lebe und keine Aufträge annehme. Das heißt, viele der Marketing-Maßnahmen, die ich für unnötig halte, mögen für einen Auftragsfotografen überlebenswichtig sein und andersrum.

Im Gegensatz zu einigen meiner Fotografie-Kollegen sind meine Aktivitäten neben der Kamera eher gering. Ich betreibe zwar seit ca. acht Jahren gerne diesen Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ und im Laufe der Jahre sind meine beiden Sachbücher „Stockfotografie“* und „Die Arbeit mit Models“* hinzugekommen. Vorträge und Seminare gebe ich jedoch nur selten, vielleicht zwei bis vier Mal im Jahr (das nächste Mal übrigens wieder auf der Photokina 2016).

Aber ganz nüchtern betrachtet: Ich könnte locker auf die wenigen Einnahmen der Bücher, vom Blog und den Vorträgen verzichten und damit vielleicht sogar mehr verdienen, weil ich in der freien Zeit mehr Stockfotos produzieren würde.

Andere Kollegen haben hingegen bergeweise Workshops, DVDs und Seminare im Angebot, veröffentlichen deutlich mehr Artikel in ihren Blogs und ihren Social-Media-Kanälen und so weiter. Der Unterschied ist jedoch: Diese Leute leben eben hauptsächlich davon, diese Produkte sind ein wichtiger, wenn nicht der größte, Teil ihrer Einnahmequellen. Vielleicht könnte man diese Leute korrekter als „Foto-Trainer“ statt als „Fotografen“ bezeichnen. Das mag seine Berechtigung haben, ist aber als Unterscheidung wichtig, weil die Zielgruppe eine andere ist. Wer sich als Fotograf selbst vermarkten will, muss „Kunden“ für Aufträge erreichen. Wer als „Foto-Trainer“ unterwegs sein will, sucht andere Fotografen als Kunden. Ein gutes Beispiel ist Calvin Hollywood, der sich öffentlich immer öfter als Foto-Coach statt als Bildbearbeiter darstellt.

In diese „Falle“ bin ich selbst anfangs getappt: Die ursprüngliche Idee zu meinem Blog war, mich bei mehr Bildkäufern bekannt zu machen. Da ich aber von Foto-Themen mehr Ahnung habe als vom Verkauf, interessieren sich vor allem andere Fotografen, aber nicht so sehr Bildkäufer für diese Themen im Blog.

Damit ist mein Blog nicht so sehr ein Marketing-Instrument, welches mehr Bildkäufe bringt, sondern ein Hilfsmittel, um mich bei Kollegen und Agenturmitarbeitern bekannter zu machen, welche dann mit mir Informationen und ähnliches austauschen. Das ist nützlich, aber schwer in „mehr „Umsatz“ zu messen.

Ein Blog von einem Fotografen, den ich gerne verfolge, und der sich konsequent an potentielle Kunden richtet, ist der vom Kollegen Till Erdmenger.

Ähnliches gilt für die Facebook-Präsenz: Während Kollegen wie Matthias Schwaighofer mindestens mehrere Postings täglich absetzen, sind es bei mir alle paar Tage einer. Auch hier gilt wieder: Ich muss keine Aufträge an Land ziehen, weil ich das sowieso nicht anbiete. Natürlich kann es passieren, dass ein Fotograf, der meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgt, ebenfalls Grafikdesign für andere Kunden macht und dabei mal einige meiner Stockfotos kauft, weil er mich durch meine Veröffentlichungen immer im Hinterkopf hat. Ich vermute jedoch dass dieser Effekt zu vernachlässigen ist. Die meisten Kunden bei Bildagenturen brauchen ein bestimmtes Motiv und suchen dieses, indem sie Suchbegriffe bei den Agenturen eintippen.

Je spezieller jedoch die Nische, die ein Fotograf bedient, desto eher können sich Social-Media-Kanäle oder Blogs lohnen, um sich als Experte für dieses Gebiet profilieren zu können.

Natürlich ist es möglich, mit einem Blog mehr Geld zu verdienen als mi Stockfotos, sei es durch Werbung, Ebooks, Affiliate-Marketing oder andere Methoden, aber das erfordert grundsätzlich andere Fähigkeiten als welche, die nötig sind, um mit Stockfotos erfolgreich zu sein.

Ein „Branding“ ist im Bereich der Stockfotografie deutlich weniger nötig als in anderen Bereichen. Ich weiß, dass einige Branchengrößen sehr erfolgreich bei Bildagenturen sind, über die in der Öffentlichkeit fast nichts bekannt ist. „Africa Studio“*, „Ioannis Kounadeas“* oder „Gina Sanders“* sind nur einige Beispiele. Während Auftragsfotografen gerne wegen ihres „eigenen Stils“ gebucht werden, sind Stockfotografen Lieferanten für Mainstream-Looks, die sich naturgemäß weniger stark voneinander abheben oder teilweise sogar kopieren.

Viele Tipps für erfolgreiches Fotografen-Marketing bietet übrigens mein Kollege Michael Omori Kirchner an.

Wie wichtig ist das Selbstmarketing für euch?
Was funktioniert am besten für euren Bereich?

* Affiliate

Studie: Social Media Webseiten entfernen Copyright-Informationen

Viele Social Media-Webseiten, welche das Hochladen von Bildern anbieten, entfernen dabei Copyright-Informationen und andere Metadaten. Zu diesem Schluss kommt eine Praxis-Studie des IPTC-Councils, welches für die Einhaltung des IPTC-Metadaten-Standards verantwortlich ist.

Für Fotografen ist die Erkenntnis nicht mehr überraschend, aber diese geballten Dreistigkeiten als Übersicht präsentiert zu bekommen, zeigt gut, wie ignorant viele deser Seiten mit Urhebern umgehen.

Zum Vergrößern das Bild anklicken

Im Zeitraum vom Oktober 2012 bis März 2013 hat eine Arbeitsgruppe des IPTC-Councils fünfzehn Webseiten getestet, indem dort mit Metadaten (EXIF/IPTC) versehene Bilder hoch- und runtergeladen wurden. Danach wurde geschaut, welche Metadaten auf der Webseite selbst angezeigt werden und welche nach dem Runterladen noch im Bild vorhanden waren. Getestet wurden unter anderem Facebook, Twitter, Flickr, Google+, Pinterest, 500px, Tumblr und mehr.

Die Ergebnisse

Die linke Spalte zeigt an, welche Daten auf der Webseite korrekt angezeigt werden, die mittlere Spalte zeigt, welche Daten im Bild blieben, wenn das Bild mit der Funktion „Speichern als…“ runtergeladen wurde und die rechte Spalte zeigt, welche Informationen erhalten blieben, wenn ein Download-Button o.ä. genutzt wurde, sofern dieser auf der Webseite angeboten wird.

Ein grüner Kreis zeigt an, dass alle Anforderungen erfüllt wurden, ein gelber Kreis zeigt, dass einige Anforderungen erfüllt wurden und der rote Kreis markiert ungenügende Ergebnisse, die verbessert werden sollten. Grau bedeutet, dass dieser Bereich nicht getestet wurde.

Die Auswertung

Erstaunlich ist, dass KEINE einzige Webseite komplett im grünen Bereich liegt. Bei genauerer Betrachtung der Versuchsanordnung würde ich das aber auch nicht so eng sehen, weil zum Beispiel der grüne Punkt bei der Copyright-Anzeige nur vergeben wurde, wenn alle vier IPTC-Copyright-Felder (Titel, Ersteller, Copyright-Vermerk und Credit) angezeigt werden. Da bei mir zum Beispiel Ersteller, Copyright und Credit sehr ähnlich sind, reicht mir da schon die gelbe Markierung.

Insofern hat Google+ am besten abgeschnitten was die Beibehaltung der Metadaten angeht, gefolgt von Dropbox. Am schlimmsten sieht ironischerweise bei den meistgenutzten Diensten Facebook, Flickr und Twitter aus. Dort werden Metadaten und Copyright-Informationen gnadenlos aus den Fotos gelöscht. Dabei schreiben sowohl Vorschriften der Europäischen Union als auch der USA vermeintlich klar vor, dass Urheberrechtsinformationen nicht aus digitalen Medien entfernt werden dürfen. Leider hat sich schon bei anderen Themen wie Datenschutz gezeigt, dass Facebook & Co. sich recht wenig um Gesetze scheren.

Die Lösung

Eine Lösung für das Problem liegt auf der Hand: Die betreffenden Webseiten nicht nutzen. Da aber Fotografen Social Media-Webseiten vorteilhaft für die Kundenpflege oder das Akquirieren von Aufträgen nutzen können, ist das nicht immer der beste Weg. Bis dahin bleibt wohl nur die Möglichkeit, eigene Fotos immer nur in kleiner Auflösung und mit einem sichtbaren Urheberrechtsvermerk auf den Bildern auf solche Webseiten zu laden. Ich habe einmal den Fehler gemacht, das nicht zu tun und sofort wurde das Bild massenhaft illegal im Netz verbreitet.

Wie geht ihr mit Social Media-Seiten um?

Darf man gekaufte Stockfotos bei Facebook posten? Die große Umfrage

Ich hätte nicht gedacht, dass die Antwort auf diese Frage so schwer fällt. Selbst die größte Bildagentur der Welt scheint nicht in der Lage zu sein, darauf eine Antwort zu geben. Aber der Reihe nach.
Desöfteren haben mich sowohl Fotografen als auch Bildkäufer gefragt, ob sie Fotos bei Facebook nutzen dürften. Ich wußte keine genaue Antwort und habe mich damit herausgeredet, dass die jeweiligen Lizenzbedingungen von der betreffenden Bildagentur und von Facebook eingehalten werden müssten.
Deshalb dachte ich, frage ich die Leute, die es am besten wissen müssen: Die Bildagenturen selbst. Schließlich müssten die erstens ihre eigenen Lizenzen und die erlaubten Verwendungen am besten im Kopf haben und zweitens ist Facebook ja keine unbekannte Seite mehr, sodaß in der Praxis längst klar sein sollte, dass auf Facebook eine unvorstellbar große Menge an Bildern hochgeladen wird.
Ich schickte vier einfache Fragen an zehn große Micro- und Macrostock-Agenturen, an Corbis, Getty Images, Mauritius Images und Plainpicture, an Fotolia, Dreamstime, iStockphoto, Shutterstock, Depositphotos und Veer. Die vier Fragen lauteten:
  1. Darf man bei ihrer Bildagentur gekaufte Bilder bei Facebook nutzen?
  2. Wenn ja, mit welcher Lizenz und unter welchen Bedingungen (Größe etc.) genau?
  3. Wenn nein, welcher Passus des Lizenzvertrags verbietet das genau?
  4. Welche Überlegungen gibt es, in Zukunft die Stockfoto-Verwendung bei Facebook rechtssicher zu gestalten?
Die Resultate haben mich überrascht.
Alle fettgedruckten Hervorhebung in den Agenturantworten erfolgten durch mich.
Als erstes antwortete Dreamstime in Form von Carmen Pietraru (Qualitätskontrolle und Kundendienst) sehr ausführlich auf englisch, die Antworten habe ich für den Blog übersetzt:
„Unsere Lizenzbedingungen erwähnen nur die am häufigsten vorkommenden Nutzungen und die Liste ist nicht vollständig, deshalb ist Facebook nicht explizit erwähnt. Wir empfehlen allen Bildkäufern, immer mit unserem Kundendienst Rücksprache zu halten, wenn sie Fragen zur Nutzung oder notwendigen Lizenzen haben.
Facebook ist unserer Meinung nach ein Markt mit einem riesigen Potential (er hat schon über eine Millarde Mitglieder), deshalb haben wir kürzlich unsere neue Webseite timelineimages.com gestartet, speziell ausgerichtet auf die Facebook-Nutzung.
Die meisten Bildagenturen sind auf ein Business-To-Business-Konzept ausgerichtet. Dreamstime hat bis zu einem gewissen Grad das gleiche Konzept, obwohl wir auch eine breite Masse an Käufern haben, welche Endnutzer der Bilder sind. Mit TimelineImages schwenkten wir auf das Business-To-Consumer-Modell umd sprechen die Leute an, die Bilder hauptsächlich brauchen, um ihre Profile oder Nachrichten in sozialen Netzwerken wie Facebook visuell zu verbessern.
Hier noch einige detaillierte Antworten auf Deine Fragen:
Zu 1. Ja, Bilder von Dreamstime dürfen auf Facebook genutzt werden, solange sie nicht als Profilfoto genutzt werden, insbesondere wenn es um Bilder mit Models oder Leuten geht. Der Bildnachweis (zum Beispiel „Das ist ein Foto mit Models“ [Anmerkung R. Kneschke: im Sinne der Abgrenzung von gestellten Fotos gegenüber dokumentarischen Aufnahmen]) ist nur erforderlich, wenn es der generelle Kontext der Nutzung erfordert, wie bei jeder anderen Web-Nutzung auch der Fall ist. Ein Beispiel: Wenn du eins unserer Bilder nutzt, um einen Artikel zu illustrieren, ist es empfehlenswert, den Bildnachweis anzubringen, um die Bildquelle und den Urheber zu würdigen. Dasselbe ist erforderlich, wenn du das Bild einfach in eins deiner Facebook-Alben hochlädst, nur um das Missverständnis zu vermeiden, dass Du das Copyright für das Bild vorenthalten würdest or Leute annehmen lässt, Du hättst das Bild gemacht. So lange das Bild gekauft und korrekt genutzt wird, dürfen Bilder von Dreamstime bei Facebook genutzt werden.
Zu 2. Facebook sollte als Medium betrachtet werden. Leute fragen uns, ob sie unsere Bilder für eine private Nutzung auf Facebook nehmen dürfen oder für Facebook-Anwendungen, deshalb unterscheiden sich manchmal die notwendigen Lizenzen. Persönliche Nutzung (als Titelbild für die Zeitleiste oder in einem Marketing-Artikel zum Beispiel) ist von der „Standard Royalty Free“-Lizenz abgedeckt, welche die günstigste Lizenz auf unserer Seite ist. Die Nutzung des Bildes in einer Facebook-Anwendung kann von verschiedenen Lizenzverträgen abgedeckt werden, inklusive der Standard-Lizenz. Das hängt davon ab, wie genau das Bild benutzt wird. Am häufigsten ist die „Web-Extended Licence W-EL“ notwendig, aber Kunden können die Bilder auch unter der „Unlimited Seats Licence U-EL“ runterladen und auch unter der „Sell The Rights Licence SR-EL“.

Zu 3. Wie schon gesagt, wir erlauben die Facebook-Nutzung, aber wie bei jeder anderen Nutzung auch gelten die üblichen Einschränkungen zu sensiblen Themen und zur Modelfreigabe. [Anmerkung Robert Kneschke: Versucht nicht, die deutsche Übersetzung auf der Dreamstime-Seite zu lesen, die ist automatisiert übersetztes Kauderwelsch.]

Zu 4. Als Ergänzung zu Dreamstime ist Timelineimages.com unsere aktuellste Lösung, um Facebook-Nutzern schnell und einfach Zugriff auf qualitativ hochwertige Bilder für die Facebook-Nutzung zu geben.“

Danach kam die Antwort von Susanne Mendack, die in Deutschland die Pressearbeit für Corbis und Veer macht:

„Ich habe mit den USA gesprochen, es ist leider nicht möglich, Ihre Fragen so, wie sie gestellt sind, zu beantworten. Es hängt von jeder einzelnen Lizenz ab, die ein Kunde erwirbt, ob er damit auch soziale Medien ‚bespielen‘ darf. Jede Lizenz ist anders, jede Kollektion ist anders, es gibt bei Corbis ja viele verschiedene High-End-Kollektionen und das, was in der Lizenz des Kunden steht, gilt. Wenn Sie eine Tendenz wissen möchten – man darf die Fotos eher nicht auf Facebook und Co. posten. Das ist auch im Interesse des Fotografen.“

Als nächstes kam die Antwort der PR-Agentur von Getty Images:

„[…] Wie bereits besprochen, haben wir Ihre Anfrage selbstverständlich an Getty Images weitergeleitet, wiederholt angefragt und entsprechend besprochen. Entgegen unserer Erwartungen und mit Hinweis auf zeitliche Engpässe liegt uns aktuell allerdings noch kein offizielles Statement von Getty Images vor. „

Danach folgte  – mit viel Wartezeit – die sehr ausführliche Antwort von Fotolia:

„Vielen Dank für deine Geduld und dafür, daß Du auch uns die Möglichkeit einräumst, uns zu diesem wichtigen Thema zu äußern.  Wir möchten im Zusammenhang mit unseren Antworten darauf hinweisen, daß wir uns nur zum aktuellen Stand der Diskussion um Social Media und explizit auf die aktuellen Facebook Terms of Service (Tos) sowie unserer aktuellen ToS beziehen können – beides kann sich in der schnelllebigen Zeit rasch ändern. Keiner weiß, was Facebook und Co. morgen machen werden.

– Darf man bei Fotolia gekaufte Bilder bei Facebook verwenden?

Ja, aber mit Einschränkungen. Eine Verwendung von Fotolia-Content auf Facebook ist aufgrund der dortigen Nutzungsbedingungen leider nur unter Einschränkungen möglich. Hintergrund ist neben der umfassenden Nutzungsrechtseinräumung, die sich Facebook regelmäßig bereits mit der Einstellung jeden Contents an diesem übertragen lässt (inkl. der Möglichkeit, selbst Sublizenzen an Dritte zu vergeben), eben auch die seitens Facebook automatisch vorgesehene und vom Einsteller nicht abwählbare Möglichkeit zum Download und Nutzung des Contents. Diese Weiterverbreitung des Contents widerspricht den Vorgaben von Fotolia.

Dennoch ist es möglich, Fotolia-Content auf Facebook einzusetzen, sofern man sich zuvor mit den Nutzungsbedingungen von Facebook und und den Lizenzbestimmungen von  Fotolia beschäftigt und bestimmte grundlegende Regeln bei der Verwendung von RF-Content beachtet.

Solange Fotolia-Bilder nicht in ihrer von Fotolia bereitgestellten Form („stand-alone“, d.h. nicht bearbeitet, wie heruntergeladen)  bei Facebook hochgeladen werden, sondern Teil einer neuen Komposition eines neuen Werks sind (Anzeige, Flyer, …) sollte es keine Probleme geben.

– Wenn ja, mit welcher Lizenz und unter welchen Bedingungen (Größe etc.) genau?

Eine Lizenz, die die Verwendung auf Facebook oder anderen Social Media Plattformen explizit regelt, gibt es noch nicht.

Grundsätzlich gilt bei der Online-Verwendung  unseres Contents und bei Facebook gleichermaßen: Fotolia gestattet ist die Verwendung von Bildern mit einer maximalen Auflösung von 1000 x 1000 Pixeln bei 72 dpi. Natürlich verbieten sich auch hier beleidigende oder sonstwie rechtsverletzende Verwendungen, ebenso der Einsatz als Avatar. Man darf also kein Fotolia-Bild als Profilfoto verwenden und eine Fake-Identität schaffen. Und wie bei jeder Verwendung sollten Urheber und Quelle genannt werden. Auch hier reicht die Nennung im Impressum/Info der betreffenden Facebook-Seite.

– Wenn nein, welcher Passus des Lizenzvertrags verbietet das genau?

Gemäß unseren Verträgen darf unser Content nicht „stand-alone“ verteilt oder vertrieben werden. Auch dürfen keine Unterlizenzen eingeräumt werden. Das gilt überall, also auch bei Facebook. Und auch wenn der Facebook-Nutzer sich im Zweifelsfall nicht darüber im Klaren ist, räumt er Facebook (oder anderen Plattformbetreibern) bereits durch den Upload von Bildern bedeutende, wenn auch beschränkte Nutzungsrechte ein, veröffentlicht den Content und ermöglicht in vielen Fällen Dritten die weitere Nutzung des Contents durch die Bereitstellung per Download.

Fotolias Download-Verträge (sowohl Standard als auch die Erweitere Lizenz) enthalten die maßgebenden Einschränkungen in ihren jeweiligen Ziffern 2. und 3.

Ziff. 2 Unterlizenz: Das Nicht Exklusiv Herunterladende Mitglied ist nicht zur Gewährung weiterer Unterlizenzen berechtigt.“

=> Eine Unterlizenz lassen sich Facebook et al. explizit einräumen.

Ziff 3 Einschränkungen (a): „Unterlizenzierung, Verkauf, Abtretung oder Übertragung jeglicher Rechte aus diesem Vertrag. Verkauf, Lizenzierung oder Vertrieb des Werkes oder einer Bearbeitung des Werkes als Stand-Alone-Image-Datei oder als Bestandteil einer Online- oder jeglicher anderen Datenbank oder jeglicher Derivate, die das Werk in einer Form enthalten, die es Dritten ermöglichen, das Werk herunterzuladen, zu extrahieren oder sich Zugang zum Bild als Stand-Alone-Image-Datei zu verschaffen;“

Ziff 3 Einschränkungen (c): „die öffentliche Zugänglichmachung eines Werkes online in einem herunterladbaren Format, Bereitstellung eines Werkes in elektronischen Foren oder Boards;“

=> Auch wenn der Facebook-Nutzer sich im Zweifelsfall nicht darüber im Klaren ist, durch den Upload von Bildern (vor allem ab einer bestimmten Dateigröße), räumt er Facebook (oder anderen Plattformbetreibern) Unterlizenzen ein, macht er den Content öffentlich zugänglich und ermöglicht in vielen Fällen den Download des Contents durch Dritte.

– Welche Überlegungen gibt es, in Zukunft die Stockfoto-Verwendung bei Facebook rechtssicher zu gestalten?

Ohne Zweifel sehen wir hier einen sehr lebendigen Markt. Es ist kein leichtes Unterfangen, die Interessen, der Kunden, der Urhebern, von Facebook und Fotolia gleichermaßen unter einen Hut zu bekommen. Fotolia anerkennt die immense Verwendung von Bild-Content in Social Media und den daraus entstehenden Bedarf einer für Kunden wie Fotografen gleichermaßen vertretbaren Regelung. Daher arbeiten wir daran, die Bilder für Facebook/Social-Media in Zukunft geregelt nutzbar zu machen und zu vereinfachen.“

Trotz mehrfacher Nachfragen und Wartezeiten von einigen Wochen wurde ich bei Shutterstock vom Vizepräsidenten Gerd Mittmann leider nur vertröstet, aber ich schiebe die Antwort gerne nach, wenn sie noch kommen sollte.

Bei Mauritius Images wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass eine Verwendung deren Bilder bei Facebook wegen der oben genannten Unterlizenzierung nicht erlaubt sei. Ich bat darum, mir eine zitierfähige Antwort per Email zuzuschicken, das ist jedoch bis heute nicht erfolgt.

Auch von plainpicture, Depositphotos und Bigstock erhielt ich trotz Nachfragen leider keine Antwort.

Mich wurmte auch, dass Getty Images als mit Abstand weitweit größte Bildagentur nicht in der Lage sei, meine Fragen zu beantworten. Deswegen startete ich einen zweiten Versuch und fragte nicht als Pressevertreter, sondern als Käufer an. Und siehe da, auf einmal ging es sehr schnell. Ich bekam einen Anruf eines Kundenberaters, welcher mir seine Antwort auch noch per Email zur Bestätigung schickte:

„Hallo Herr Kneschke,

sie können lizenzfreies Material von GETTY IMGES auch auf webbasierten sozialen oder Community-Netzwerken nutzen. Allerdings erstreckt sich diese Nutzung nicht auf bezahlte Werbeflächen.

Bei lizenpflichtigen Bildern finden Sie bei der Preiskalkulation unter „Internet und APP“ den Punkt „Web – Social Media“ welchen Sie bei der Honorarberechnung angeben können.

Kommen Sie bei Fragen gerne auf mich zurück.

Beste Grüße aus München,
Mustafa Cihangir
(Sales & Service Representative)“

Zusammenfassung

Ob gekaufte Stockfotos bei Facebook genutzt werden dürfen, hängt demnach stark von der Agentur ab, bei welcher diese gekauft werden. Einige verbieten diese Nutzung ausdrücklich, andere erlauben sie mit Einschränkungen, die unterschiedlich ausfallen. Andere Agenturen lassen ihre Kunden leider völlig im Unklaren. Im Zweifelsfall empfehle ich deshalb, die Bildagentur vor einer konkreten Verwendung zu fragen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Stockfotos auf Facebook gemacht?

Test und Verlosung des Ringblitz-Adapters Roundflash

Vor knapp vier Monaten habe ich hier im Blog den neuen Ringblitz-Adapter „Roundflash“ vorgestellt.


In den letzten Monaten habe ich einige Gelegenheiten gehabt, die Alternative zum echten Ringblitz auszuprobieren. Nach den Testbildern im oben verlinkten Beitrag will ich euch heute einige weitere Fotos zeigen, die mit dem Roundflash entstanden sind und über meine Erfahrungen berichten.


Im Foto der lachenden Frau ganz oben kam der Blitz mit dem Ringblitz-Aufsatz wirklich als einzige Lichtquelle zum Einsatz. Fotografiert habe ich mit meiner Canon 5D Mark II und dem Canon Speedlite 580 EX II und dem Roundflash. Belichtungszeit war 1/160 Sekunde bei Blende 3,5 (ISO 100). Als Objektiv hatte ich das Canon 24-70mm genommen, bei Brennweite 35 und mit ca. 0,75 Metern Abstand zum Model.


Beim springenden Musiker oben war die Ausrüstung die Gleiche, jedoch war das eine Außenaufnahme, wo der Blitz nicht die ganze Arbeit verrichten musste. Diesmal mit 1/170, Blende 4 (ISO 200) und bei 2,25 Metern Abstand fotografiert. Die Blitzleistung habe ich manuell erhöht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass der besondere Look des Ringblitzes vor allem dann wirkt, wenn er von nahem eingesetzt wird. Je weiter weg der Ringblitz vom fotografierten Motiv ist, desto eher wirkt er wie eine Punktlichtquelle. Deswegen eignet er sich auch besonders gut für Makroaufnahmen. Je dichter der Ringblitz am Model ist, desto größer ist auch der kreisrunde Lichtreflex in den Augen. Sehr gut zu erkennen ist das beim Mann mit der Grimasse. Allerdings kann dieser ungewöhnliche Lichtreflex im Auge auch ablenken, weshalb ich ihn bei einigen Fotos auch retuschiert habe, sodaß er nicht mehr wie ein Donut, sondern nur noch wie ein Kreis aussieht.


Bei den Fotos von Maschinen der Lebensmittelindustrie habe ich gemerkt, dass der Ringblitz-Adapter auch nicht die richtige Wahl ist, wenn Geräte mit viel Metall/Chrom oder anderen spiegelnden Flächen fotografiert werden sollen, weil das ungefähr so uncool aussieht als würde man in einen Spiegel blitzen.

Hier auch mal ein Vergleich eines Fotos mit und ohne den Roundflash-Ringblitz (klicke die Bilder zum Vergrößern):

(mit Roundflash)
(ohne Roundflash)

Das Zusammenfalten des Roundflash bereitet mir auch nach einigen Malen noch etwas Kopfzerbrechen, da ich immer Angst habe, beim Drehen und Falten des Roundflash würde ich etwas brechen können. Glücklicherweise gibt es jetzt eine Video-Anleitung für den Auf- und Abbau.


Auch ohne den „speziellen Ringblitz-Look“ eignet sich der Roundflash hervorragend als Mittel zur Kontrastkontrolle, mit dem man regeln kann, wie stark die Schatten einer anderen Lichtquelle auf dem Model wirken sollen, da der Ringblitz die Schatten direkt von der Kameraachse meist ohne zusätzlichen Eigenschatten aufhellt. Wenn es richtig angestellt wird, ist kaum zu bemerken, dass  überhaupt ein Ringblitz (wenn im Bild unten auch ein anderer als der Roundflash) im Einsatz war:


Ohne den Aufhellblitz von vorne wären die sonnigen Stellen jedoch schon ausgefranst bzw. die schattigen Stellen zu dunkel.

Mittlerweile wird der Roundflash auch direkt in Deutschland vertrieben (für 129 Euro inkl. Versand über www.roundflash.de).

Verlosung

Der Erfinder des Roundflash war so freundlich, mir ein Exemplar des Roundflash-Ringblitz-Adapaters für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du nur zwei Dinge tun:

  1. Schreibe einen Kommentar unter diesen Artikel, dass Du den Roundflash gewinnen willst.
  2. Klicke „Gefällt mir“ auf meiner Facebook-Seite. Wenn Du schon Fan bist, alles bestens. Zwei Hinweise noch: Verwechsle bitte nicht meinen privaten Facebook-Account mit meinem öffentlichen und achte darauf, dass ich deinen Kommentar auch deinem Facebook-Account zuordnen kann.


Die Verlosung endet am 18.05.2012, den Gewinner werde ich dann über Facebook benachrichtigen.

Stockfotografie-News 2012-04-13

Nach einigen Wochen wird es mal wieder Zeit, meine Notizen zusammenzusuchen und Euch einen Überblick über die Bilderbranche zu verschaffen.

Seltsamerweise gibt es seit Jahresbeginn kaum wirklich wichtige Nachrichten, was mir etwas Angst macht, da die Ruhe vor dem Sturm bisher kein gutes Zeichen war.

Aber freuen wir uns bis dahin, dass mal für paar Wochen alles beim Alten bleibt und schauen uns an, was es trotzdem Neues gibt:

  • Die Firma PocketWizard hat ihre bei Profifotografen beliebten Funkauslöser Plus II verbessert: Die neue „Plus III“-Reihe hat mehr Funktionen und ist sogar billiger. Einziger Haken: E-TTL wird nicht unterstützt, wer darauf verzichten kann, sollte zugreifen.
  • Getty Images vertreibt jetzt über 800.000 Videos über die Mediensuchmaschine my-picturemaxx.
  • Fotolia-Fotos können mit dem neuen Adobe-Plugin jetzt auch direkt aus der Adobe Creative Suite CS5 abgerufen werden.
  • Noch mal Fotolia: Die Bildagentur hat jetzt die Crowdsourcing-Logo-Webseite wilogo.com aufgekauft. Damit dehnt die Agentur das „User Generated Content“-Modell auf einen weiteren Geschäftsbereich aus.
  • Fotolia die dritte: Heute am Freitag, den 13.4. findet in Berlin die Vernissage um 18 Uhr für die Ausstellung „Me Myself & I. Stockfotografen im Selbstportrait“ statt, welche bis zum 13. Juli 2012 im FotoliaLAB zu sehen ist. Ich bin dort ebenfalls mit einem amüsanten Selbstportrait zu sehen.
  • Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellt jetzt seine Fotos und Videos, zum Beispiel Weltraumaufnahmen, unter einer Creative Commons CC-BY 3.0-Lizenz gratis zur Verfügung. Über die Erfahrungen des Bundesarchivs mit einer ähnlichen Entscheidung habe ich hier berichtet.
  • Für Android-Smartphones gibt es jetzt eine App namens „Microstock Report„, welche die Fotografen-Einnahmen bei 29 Microstock-Bildagenturen anzeigt und auswertet.
  • Dreamstime experimentiert gerade mit Preisänderungen.
  • Zoonar bietet jetzt Getty Images als Partneragentur an. Fotografen sollten sich jedoch nicht der Illusion hingeben, ihre Bilder in eine hochwertige Getty-Kollektion zu bekommen, viel wahrscheinlicher ist es, dass die Bilder für Abo-Verkäufe via Thinkstock und photos.com genutzt werden.
  • Außerdem kündigte Zoonar an, dass die Kommissionen für Partnerverkäufe von 60% auf 50% reduziert werden. Damit scheint leider auch bei Zoonar das Rennen nach unten zu beginnen.
  • Panthermedia hat jetzt ein Vertriebsbüro in Mailand, Italien, aufgemacht und deren Webseite gibt es nun auch in italienisch.
  • Bei Birgit Engelhardt gibt es ihre Hausarbeit zum Thema „Urheberrecht und Fotografie“ zum kostenlosen Download.
  • Wo wir beim Thema Recht sind: Bildersuchmaschinen wie Google Images dürfen nun auch widerrechtlich veröffentlichte Fotos anzeigen. Das Internet sorgt schon für seltsame Rechtssprechungen…
  • Ebenfalls lesenswert ist der Beitrag im Blog des Journalisten-Verbands DJV, der sich in der aktuellen Debatte zum Urheberrecht für letzteres stark macht.
  • Die Keywording-Firma DokFünf veranstaltet gerade einen Fotowettbewerb zum Thema „Schlagwort Copy Space: Wer hat das Blaue vom Himmel verkauft„. Ich sitze mit in der Jury, also strengt euch an.
  • Die Statistik-Seite istockcharts.de wurde leider eingestellt, weil immer mehr Fotografen nur anonymisiert angezeigt werden wollten, was einerseits die Anzeige immer nutzloser machte und andererseits unfair gegenüber den Fotografen war, die ihre Daten weiterhin öffentlich anzeigen lassen haben. Details gibts hier in der Facebook-Gruppe „United Stock Artists“.
  • Als Erinnerung: Ich habe meinen Facebook-Account radikal aufgeräumt und akzeptiere jetzt nur noch Leute, die ich persönlich kennengelernt habe und werde dort auch eher private Dinge posten. Wer weiterhin über Facebook über meine beruflichen Aktivitäten informiert werden will, dem empfehle ich, meiner „Facebook-Seite“ zu folgen.
  • Das deutsche Foto-Forum „Foto-Talk Relota“ hat „wegen eines amtsmüden Administrators“ endgültig die Pforten geschlossen. ursprünglich hatte Thomas Seegers geplant, das Forum jemand anderem anzuvertrauen, aber er hat sich aus Datenschutzgründen anders entschieden. Ich bastle bereits an einem neuen deutschen Microstock-Forum, welches ich in paar Tagen im Blog vorstellen werde.
  • Übrigens: Ich habe gerade eine Teilzeit-Stelle als Produktions-Assistenz in Köln zu vergeben. Bewerbungen sind willkommen.

Habe ich etwas vergessen? Dann tragt das gerne in den Kommentaren nach.