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Ringblitz in der Gerichtsmedizin

Habt ihr gestern Abend „Tatort“ gesehen? Die Gerichtsmedizinerin Alberich nutzte darin den Ringblitz-Aufsatz von RayFlash, den ich hier im Blog schon mal besprochen hatte.

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Neugierig, wie ich bin, habe ich mal geschaut, ob das in der Pathologie wirklich üblich ist, Ringblitze zu benutzen oder ob die Filmtypen das Ding nur gezeigt haben, weil es so schön futuristisch aussieht. Und Tatsache, es gibt einige Einführungen in die Forensische Fotografie, in der für Nahaufnahmen Ringblitze empfohlen werden. In einer der Anleitungen kann man dann zum Beispiel so was lesen:

„5.1. Überflüssiges Gewebe – das heißt nicht interessierende Anteile oder Teile, die das Objekt unserer fotografischen Begierde verdecken oder verunzieren, wird brutal aber glattrandig abgeschnitten.“

Jetzt weiß ich wieder, warum ich nicht in der Gerichtsmedizin arbeite.

Wie es der Zufall so will, schreiben heute auch die Kollegen von Strobist über verschiedene Ringblitz-Adapter, auch wenn sie bestimmt keinen „Tatort“ gucken.