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Stockfotografie-News 2011-05-13

Uhh, Freitag, der 13. Schlechte Nachrichten? Teilweise ja, leider. Die wohl dreisteste zuerst:

  • Die Firma TwitPic hat jetzt einen Vertrag mit der Bildagentur WENN geschlossen, welcher der Bildagentur erlaubt, Nutzerbilder kommerziell zu verwerten. Oder kurz formuliert: TwitPic verkauft jetzt die Fotos ihrer Nutzer, ohne sie vorher zu fragen. Und das Fotografenhonorar? Davon kein Wort. TwitPic ist ein Dienst, der es Twitter-Nutzern erleichtert, auch Fotos über Twitter zu versenden. Ich empfehle jedem, der TwitPic nutzt, in seinem Account nachzuschauen, ob er dort „wertvolle“ Fotos drin hat und diese zu löschen.
  • Interessant ist auch das Krisenmanagement von TwitPic. Vor paar Tagen veröffentlichte TwitPic in ihrem Blog eine Reaktion auf den Sturm der Entrüstung mit dem – frei übersetztem – Titel „Deine Inhalte – Dein Copyright„. Darin schreiben sie, dass das alles ein Missverständnis sei und das Copyright selbstverständlich beim Nutzer bleibe. Dabei geht es in der Diskussion gar nicht um das Copyright bzw. die Urheberrechte. Es geht um die Nutzungsrechte, die TwitPic verkauft und das ist etwas vollkommen anderes. Das steht jedoch nicht in deren Blog.
  • Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Bildagentur Panthermedia erhöht die Preise für ihre Bilder-Abonnements. So kostet beispielsweise das Jahresabo mit 100 Webbildern pro Monat 99 Euro statt 39 Euro. Das bedeutet für Fotografen, dass sie anteilig ebenfalls mehr Honorar bekommen. Grund für die Preiserhöhung ist, dass die Einführungsphase des Abo-Angebots abgelaufen sei und jetzt die „üblicheren Marktpreise“ gelten würden. Da es in der Vergangenheit auch Probleme mit den Partner-Agenturen gab, welche das Abo vertrieben, werden jetzte härtere Regeln eingeführt. Außerdem erhalten Fotografen eine Mindestbeteiligung pro Download im Partner-Abo von 30 Cent.
  • istockphoto führt eine neue Kollektion namens Photo+ ein. Das ist eine Sammlung besonderer Bilder nichtexklusiver Künstler, die dann zum gleichen – sprich: höheren – Preis angeboten werden wie Kollektion Exklusive+. Der Fotografenanteil bleibt aber weiterhin gleich, also ab 15%. Immer noch zu niedrig, finde ich. Im Forum sind auch vermehrt Meinungen zu lesen, dass noch eine weitere Kollektion (insgesamt gibt es jetzt mindestens 7, wenn ich richtig gezählt habe) die Käufer eher verwirren würde.
  • Noch mal istock: Dieser sehr lesenwerte Artikel von Cnet enthält viele weitere wichtige Fakten und Ankündigungen. So wird erwähnt, dass Videos mittlerweile für über 10% des Umsatzes bei istockphoto verantwortlich sind. Deshalb wird unter anderem eine höherpreisge Vetta Video-Kollektion geplant und auch der Vertrieb von hochauflösenden 2K- und 4K-Videos (zum Vergleich: FullHD hat ca. 2MP pro Standbild, 4K-Videos haben 12,5 MP pro Standbild.) Außerdem wird die Aufnahme von PNG-Fotos geplant, welche den Vorteil hätte, zusätzlich zum Motiv einen Alphakanal abzuspeichern, welcher Bildkäufern das Freistellen von Motiven erleichtert.
  • Die Bildagentur Zoonar hat jetzt auch die bekannte deutsche Bildagentur Mauritius Images als Partner gewonnen. Damit wird Imagebroker mit seinen strengen Vorschriften und kaum kontrollierbaren Bilderfluss als Distributionskanal immer uninteressanter.
  • Die Bildmaschine hat ihre Webseite geändert. Leider ist es im Fotografen-Bereich bei kosmetischen Änderungen geblieben, grundlegende Verbesserungen gibt es leider kaum.

Was waren für Euch die wichtigsten Foto-News der letzten Wochen? Ergänzungen bitte wie immer in den Kommentaren.

Probleme mit Sonderzeichen in IPTC-Feldern beim Bildagentur-Import

Mit jeder neuen Version von Adobe Photoshop gibt es nicht nur neue Funktionen, sondern auch neue Bugs und neuen Ärger. Manchmal entsteht der Ärger nicht mal durch die Bugs, sondern die korrekt arbeitenden Funktionen.

Was ist das Problem?

Mit Photoshop CS5 hat Adobe die Behandlung von IPTC-Daten geändert. Das betrifft auch Adobe Bridge CS5 und vielleicht Adobe Lightroom 3)

Diese IPTC-Informationen (IPTC CORE, IPTC-IIM, Legacy) werden bei CS5 jetzt im UTF-8 Zeichensatz statt als 8Bit-ISO-Zeichensatz gespeichert. Im Grunde kein Problem. Schwierig wird es nur, wenn Sonderzeichen wie im Deutschen vor allem Umlaute wie ä,ö, ü oder das ß hinzukommen. Das Problem ist, dass Sonderzeichen in jedem Zeichensatz an einer anderen Stelle abgespeichert werden.

Wenn ein Programm oder eine Datenbank die Titel, Bildbeschreibungen oder Suchbegriffe aus den IPTC-Feldern ausliest, aber den benutzten Zeichensatz nicht abfragt, erkennt oder nutzen kann, führt das zu krpytischen Zeichen. In der Praxis sieht das dann zum Beispiel so aus:

Häßlich, nicht wahr? Außerdem führt das dazu, dass Bildkäufer die eigenen Fotos nicht finden, weil diese nie die kryptischen Zeichen eingeben werden.

Wer hat Schuld?

Wer hat Schuld am Problem? Adobe, weil es früher funktioniert hatte? Oder die Bildagenturen, weil sie die Daten nicht richtig importieren?

Technisch gesehen hat Adobe keine Schuld. Laut IPTC-Standard dürften für den alten Legacy IPTC-IIM-Standard nur ASCII-Zeichen verwendet werden, da sind nun mal keine Sonderzeichen dabei. Laut dem neuen XMP-Standard, in dem Adobe die Metadaten speichert, dürfen Sonderzeichen ausdrücklich benutzt werden und bei den meisten Bildagenturen klappt der Import auch.

Probleme machen vor allem einige deutsche Bildagenturen. Bei mir tritt das Problem bei diesen Agenturen auf:

  • Bildmaschine
  • Bildunion
  • ImagePoint
  • Digitalstock

Das bedeutet oft, dass deren Agentursoftware nicht die neuen XMP-Metadaten ausliest, sondern die ebenfalls immer automatisch mitgelieferten alten IPTC-Core-Metadaten.

Ich habe bei jeder Agentur nachgefragt und folgende Antworten bekommen:

  • Bildmaschine kennt das Problem und versucht, mit der Einführung des neuen Fotografen-Backends auch den Metadaten-Import zu aktualisieren. Die Umstellung auf den neuen Fotografen-Bereich ist aktuell für Mai 2011 geplant.
  • Bildunion antwortete kurz: „Wir kennen das Problem und werden das schnellstmöglich korrigieren.“
  • Bei ImagePoint scheint zwar der Import die falschen Sonderzeichen anzuzeigen (siehe Screenshot oben), aber beim Durchlaufen des internen Prüfsystems werden die Daten neu berechnet und die Umlaute danach wieder korrekt angezeigt. Wir haben das mit einigen meiner Fotos getestet und es funktioniert.
  • Digitalstock hat das Problem zur Kenntnis genommen, ist aber mehr damit beschäftigt reihenweise Bilder abzulehnen als sich um das Problem zu kümmern. Scherz beiseite: Digitalstock ist informiert und will sich darum kümmern. Viel Hoffnung habe ich jedoch nicht, dass es schnell geschehen wird.

Was ist die Lösung?

Naheliegend wäre, die Verschlagwortung einfach mit einem anderen Programm zu machen. Das ist aber keine Lösung, weil Photoshop bei einer nachträglichen Bearbeitung einer Datei wieder alle Metadaten im UTF8-Zeichenformat speichern würde. Im Idealfall würden alle betroffenen Bildagenturen den neuen XMP-Standard benutzen. Der kann übrigens theoretisch sogar die Model- und Property-Releases automatisch zuordnen. Den obigen Antworten nach sollte das bald geschehen sein. Bis dahin hilft nur ein Umweg.

Was ist die Notlösung?

Das kleine kostenlose Freeware-Programm ExifTool erlaubt zahlreiche Eingriffe in IPTC-Daten. Zum Beispiel kann damit vorgegaukelt werden, ein Foto wäre mit einer Hasselblad gemacht worden, obwohl es nur eine Canon war und ähnliches. In unserem Fall brauchen wir aber das Feature, was uns erlaubt, Zeichensätze umzuwandeln, genauer beschrieben in FAQ 10.

Bei mir sieht das konkret so aus: Ich habe mir das Programm exiftool.exe runtergeladen. Da es ein Kommandozeilen-Programm ist, kann ich eine Batch-Datei anlegen.Wie das geht? Ihr erstellt eine .txt-Datei, die genauso wie das Hauptprogramm heißt (also exiftool.txt) und schreibt darin:

exiftool -tagsfromfile @ -iptc:all -codedcharacterset= %*
pause

Danach speichert ihr die Textdatei und benennt sie in „exiftool.bat“ um. Die bat-Datei und exe-Datei müssen im gleichen Ordner liegen. Wenn ihr jetzt eure JPG-Dateien im gleichen Ordner habt, müsst ihr sie nur auf die bat-Datei ziehen und das Programm wandelt den Zeichensatz zurück in das alte ISO-Format, mit dem alle Agenturen klarkommen. Wer etwas fitter mit Kommandozeilen ist, kann sich das Ganze auch anders oder bequemer programmieren. Den obigen „Pause“-Befahl habe ich nur eingefügt, damit ihr eine Bestätigung seht, dass alles korrekt konvertiert wurde. Wer Ahnung hat, kann das weglassen. Exiftool erstellt übrigens eine Sicherheitskopie von jeder umgewandelten Datei, ihr braucht also keine Angst zu haben, etwas unwiderruflich falsch zu machen.

Wie sieht es bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit Umlauten gemacht? Welche Agenturen bereiten Probleme? Welche Lösungen habt ihr für euch gefunden?

(Danke an ManfredG für seine Hinweis in diesem Thread)

Stockfotografie-News 2011-03-18

An diesem Freitag ist es wieder soweit: Nachrichten aus der bunten Bilderwelt. Kurz und knackig.

  • Canon hat ein neues Blitzgerät veröffentlicht, das Canon Speedlite 320EX*. Highlight ist neben der Funktion zum Entfesselten Blitzen („wireless slave“) auch ein integriertes LED-Licht für Videoaufnahmen. Den Produktfotos nach sieht die Lichtquelle jedoch ziemlich klein aus, was zu harten Schattenkanten führen würde. Ein Praxistest steht noch aus.
  • Die Bildagentur Bildmaschine plant eine Änderung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen und damit auch eine Änderung der Fotografenhonorare. Für Fotografen, die innerhalb von 12 Monaten weniger als 1000 Fotos liefern oder weniger als 1000 Euro jährlich dort umsetzen, wird das Honorar von zur Zeit 50% auf bis zu 40% sinken, für andere Fotografen auf bis zu 60% steigen. Dass viele Hobby-Fotografen jetzt frustriert ihren Account dort gekündigt haben, hat die Agentur wahrscheinlich mit einkalkuliert bzw. sogar erhofft.
  • Die Agentur Dreamstime hat ihre Upload-Funktionen um die Möglichkeit erweitert, manuell oder automatisch aus den EXIF-Daten die GPS-Koordinaten eines Fotos einzulesen. Diesen Schritt habe ich schon lange erwartet von den Bildagenturen und ich bin mir sicher, dass Fotolia, istockphoto und Shutterstock nachziehen werden.
  • Es ist immer sinnvoll, zu wissen, was einer der meistverkaufenden Stockfotografen weltweit plant. Deshalb der Hinweis auf dieses Interview, in dem Yuri Arcurs ankündigt, in den nächsten Monaten seinen eigenen Bildershop zu eröffnen. Ich bin gespannt, wie sich das auf die großen Microstock-Agenturen auswirken wird: Mehr Umsätze für die verbliebenen Fotografen oder weniger Umsätze, weil Yuri denen die Kunden „weglocken“ wird?
  • Die Video-Agentur Pond5 wird in Kürze auch Bilder und Vektorgrafiken* verkaufen. Der Bildupload wird in Kürze möglich sein.
  • Asterix hätte jetzt gesagt: „Die spinnen, die Franzosen“. Aber so abwegig sind die Gedanken des französischen Rechtsanwalts nicht, der „royalty free“-Microstock-Fotos in Frankreich verbieten lassen will.
  • Noch mehr Lesestoff: Im Microstockgroup-Forum wird eine Rebellion der Video-Künstler bei istockphoto beschrieben. Grund ist wieder eine Honorarkürzung.
  • Die Analyse- und Backend-Firma Lookstat unterstützt jetzt in ihrem Analyse-Bereich endlich auch den Datenimport von Fotolia.
  • Der Deutsche Journalistenverband DJV hat ein aktuelles PDF gratis veröffentlicht, in dem Fotojournalisten viele hilfreiche Vertragsmuster, Gesetzestexte und mehr finden.
  • Zu guter Letzt der Overkill: 15 kostenlose Ebooks für Fotografen zu den Themen Recht, Foto-Business und eben Fotografie listet das Magazin Fotografr auf.
  • Wem das immer noch nicht genug ist, der findet hier 23 kostenlose Ebooks für Selbständige und Webworker. Achtet besonders auf die Ebooks „Tipps für die Existenzgründung in der Kreativbranche“ und „Starting A Photography Business“.

Habe ich eine Neuigkeit übersehen? Dann bitte in den Kommentaren nachtragen.

* Affiliate-Link

Stockfotografie-News 2011-01-21

Wer als Stockfotograf paar Wochen Pause macht, kann sich auf umfangreiche Lektüre einstellen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Als Anhaltspunkt hier einige Updates:

  • Die Frage lag auf der Hand, seitdem Shutterstock die Agentur BigStockPhoto gekauft hatte: Können Fotografen von Shutterstock ihre Bilder automatisch zu BigStock senden? Lange hieß es, nein, das sei nicht möglich, nun geht es doch: Vorerst dürfen ausgewählte Fotografen (mit großen Portfolios und vielen Verkäufen) ihre Bilder automatisch zu BigStock kopieren, danach soll der Prozeß schrittweise für mehr Kontributoren geöffnet werden.
  • Die Bildmaschine kündigte per Email an ihre Fotografen einen „kompletten Relaunch“ für das zweite Quartal 2011 an. Im Zuge der Neuausrichtung wurde der Bildbestand von 1,5 Millionen Bilder neu gesichtet und Bilder gelöscht, die entweder weniger als 5 Megapixel hatten, deren Verschlagwortung nicht optimal war oder bei der die Bildmaschine keine Vermarktungschancen sieht. Vor allem letzteres rief bei Fotografen hämische Kommentare hervor, die über die Bildagenturen seit mehreren Jahren keine Bilder verkaufen konnten.
  • Begeisterung löste hingegen eine andere Meldung aus: Die Bildagenturen Fotolia und Dreamstime liefern keine Bilder mehr an Pixmac. Auf den ersten Blick ist es vielleicht verwunderlich, dass eine Vertragskündigung Jubel auslöst, aber die Hintergründe lassen einem schon ein Kribbeln über den Rücken laufen. Ich hatte vor einigen Wochen im Blog über Pixmac berichtet und das fiel nicht positiv aus. Mittlerweile erhebt Dreamstime offiziell den Vorwurf, dass Pixmac Bilder entgegen vertraglichen Vereinbarungen verkaufen würde und – noch schlimmer – Verkäufe nicht immer mit Fotografen abrechnen würde. Viele Fotografen melden sich auch in deutschen und englischen Foren, dass zum Beispiel Namen falsch zugeordnet würden, fremde Bilder im eigenen Portfolio zu finden seien und vieles mehr. Das kann ich aus eigener Hand bestätigen, da ich selbst mehrere fremde Bilder in meinem Portfolio fand. Da bekommt die aktuelle Pressemitteilung von Pixmac, in der sie von „fairen Regeln“ sprechen, einen bitteren Beigeschmack.
  • Übrigens: Wer meint, er habe mit Pixmac nichts zu tun, sollte nicht so sicher sein. Wer zum Beispiel bei BigStock, 123rf, Fotolia, Dreamstime oder Imagebroker Bilder verkauft und dort die Weitergabe seiner Bilder an Partneragenturen erlaubt hat, könnte seine Fotos bei Pixmac finden. Ob unter seinem Namen, ist jedoch nicht immer gesichert. Erster Anhaltspunkt zur Suche: Bei Pixmac nach einem häufigen Keyword der eigenen Bilder suchen und unter „Erweiterte Suche“ im Feld „Urheber“ seinen Benutzernamen bei einem der genannten Bildagenturen eintragen.
  • Alamy sucht professionelle Videofilmer, die ihr Footage über die Bildagentur vermarkten wollen. Damit sind ausdrücklich jedoch keine Fotografen gemeint, die bisher nur ein bißchen an der Videofunktion ihrer DSLR herumspielen. Wie ich zum Beispiel.. 🙂
  • Nachdem istockphoto die Honorare für Fotografen Anfang des Jahres gesenkt hatte, sie danach minimal angepasst hat, es zur Weihnachtszeit einen großangelegten Betrugsversuch gab und die Suche momentan nicht richtig funktioniert, geht istockphoto den einzig logischen Schritt: Die Bildagentur hebt die Preise an. Betroffen sind nicht nur Fotos, sondern hauptsächlich Videos.
  • Aber auch Fotolia senkt wieder die Fotografenhonorare: Nicht-exkusive Fotografen bekommen ab nächste Woche nur noch 20 statt 25% (Ranking Weiß), 23 statt 28% (Bronze), 25 statt 31% (Silber) oder 31 statt 34% (Gold). Exklusive Fotografen erhalten dann nur noch 35 statt 42% (Ranking Weiß), 40 statt 45% (Bronze) oder 45 statt 48% (Silber). Ein kurzes Durchrechnen ergab: Ich werde vermutlich einen dreistelligen Honorarverlust haben.
  • Noch mal istockphoto: Die Firma Lookstat hat errechnet, dass bei wichtigen Suchbegriffen wie „Business“ oder „Medizin“ exklusive Bilder 4x häufiger als nicht-exklusive Bilder bei istockphoto angezeigt werden.
  • Paul Melcher stellt in seinem Blog die Firma X-Pire vor und mit ihr einen interessanten Ansatz, wie es in Zukunft vielleicht möglich sein könnte, die „rights managed“-Lizenzierung von Bilder zu neuem Glanz zu verhelfen.
  • Nachdem Yuri Arcurs seine Bildbearbeitung nach Indien ausgelagert hat, crowdsourct er jetzt auch seine Art Direction. Vielleicht sollte ich das auch mal machen.
  • Nach einigen anderen Bildagenturen hat jetzt auch Veer ein Riesen-Shooting namens „Photo Op 2010“ organisiert. Die Ergebnisse, Making-Of-Fotos und ein Making-Of-Video gibt es hier zu sehen.
  • Da ich vor kurzem verschiedene Software zum Erstellen einer eigenen Bildagentur vorgestellt habe, soll dieser Hinweis nicht fehlen: Am 28.1. stellt der Journalistenverband DJV in einem Online-Seminar das hauseigene DJV-Bilderportal vor, mit dem Fotografen selbst ihre Bilder vermarkten können.
  • Nicht nur für Fotografen, sondern für alle Selbständigen interessant ist dieses Flussdiagramm, welches einem die Frage beantwortet: „Wann sollte ich umsonst für jemanden arbeiten?“

Was sagt ihr zu den Neuigkeiten? Habe ich etwas vergessen? Wenn ja, dann bitte wieder als Kommentar ergänzen.

Stockfotografie-News 2009-10-02

Morgen ist Tag der Deutschen Einheit, heute ist Nachrichtentag im Blog. Los geht’s:

  • Die Distributionsplattform iSyndica vertreibt jetzt nicht nur Fotos und Videos an Bildagenturen, sondern auf Wunsch des Fotografen wahlweise auch an Social Media-Webseiten wie Facebook, Twitter, Flickr, YouTube usw.
  • Getty Images veröffentlicht eine neue Ausgabe ihres Kundenmagazins CloseUp, auch online anzusehen. Die aktuellen Bestseller findet ihr übrigens auf Seite Drei.
  • Die Video/Bild-Agentur ClipDealer bietet nun die Option, bei Verkäufen Benachrichtigungsmails zu schicken.
  • Die Berliner Bildagentur Bildmaschine kürzt zum 01.01.2010 die Fotografenhonorare von 60% auf 50%. Dafür fällt die ominöse „Auslagenpauschale“ von 5% weg.

Und nun los, ab ins Wochenende!