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Mein neues Fotobuch „People“

Taraaa! Tusch! Ich habe mein neu­es Fotobuch ver­öf­fent­licht. Der Titel „People“ ist eben­so ori­gi­nell wie der des letz­ten Buches „Faces“, aber er beschreibt den Inhalt am bes­ten. Es war auch an der Zeit: Mein letz­tes Fotobuch „Faces“ erschien Anfang 2007 und in die­sen zwei Jahren habe ich mich wei­ter­ent­wi­ckelt.

Fotobuch "People"
So gibt es im neu­en Buch viel mehr Außenaufnahmen und Arbeiten „on loca­ti­on“, zum Beispiel bei Models zu Hause oder im Büro. Außerdem habe ich bei­spiels­wei­se end­li­ch eini­ge Senioren foto­gra­fie­ren kön­nen. Das Buch ist haupt­säch­li­ch dafür gedacht, neu­en Models oder Geschäftspartnern einen Eindruck davon zu ver­mit­teln, in wel­cher Richtung ich tätig bin und wie mein foto­gra­fi­scher Stil aus­sieht. Sozusagen mein gedruck­tes Portfolio.

Trotzdem ist es mög­li­ch, das Buch mit ins­ge­samt 110 Fotos auf 40 Seiten zu kau­fen (Informationen zur Verarbeitung und Preis). Die ers­ten drei Interessenten erhal­ten das Buch für 36 Euro inklu­si­ve Versand. Einfach eine Mail an mich schrei­ben.

Fotos an der frischen Luft

Frisch ist noch unter­trie­ben. Das Thermometer zeig­te 0°C an und das ges­tern um 16 Uhr. Da fällt mir ein: Habt Ihr auch die Uhren in Euren Digitalkameras wie­der auf Winterzeit umge­stellt?

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Ich woll­te mit einem Kumpel paar tou­ris­ti­sche Köln-Fotos machen. Er mus­s­te absa­gen (Gute Besserung!), aber ich woll­te trotz­dem raus. Zum einen sind Außenaufnahmen eine will­kom­me­ne Abwechslung zu den Studio-People-Fotos, zum ande­ren bin ich neu­er­dings in einer Foto-Gruppe, in die wir zum nächs­ten Mal eini­ge Baustellenfotos mit­brin­gen sol­len.

Dabei fie­len mir eini­ge Dinge auf:

1. Ich fin­de mei­ne Stativschelle für das 70-200er Tele nicht mehr.
2. Die Sonne geht im November schon ziem­li­ch früh unter.
3. Metallstative bei Minusgraden tun weh.
4. Wer eine gro­ße Kamera auf einem Stativ an eine Straße stellt, sorgt dafür, dass die Autos deut­li­ch lang­sa­mer fah­ren.
5. Es scheint kaum noch Baustellen in Köln-Mülheim zu geben.
6. Trotz Stativ kann eine Aufnahme auch durch den Druck auf den Auslöser ver­wa­ckeln. (Ich gebe zu, dass das foto­gra­fi­sches Grundwissen sein soll­te, aber ich foto­gra­fie so sel­ten mit Stativ, dass ich die­se Lektion ab und zu auf­fri­schen muss.)

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Außerdem habe ich wie­der gemerkt, wie sehr ich die digi­ta­le Technik lie­be. Vor zehn Jahren, kann ich mich erin­nern, stand ich bei Langzeitbelichtungen noch mit Zettel und Stift neben der Kamera, um die Blende/Verschluss-Werte sorg­fäl­tig auf­zu­schrei­ben. Nach ca. einer Woche ver­such­te ich dann, die Negative zu ver­glei­chen und Lehren dar­aus zu zie­hen. Heute sehe ich sofort, wenn ich etwas fal­sch gemacht habe.

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Soll ich noch einen Trick ver­ra­ten? Der deko­ra­ti­ve Vogel auf dem Köln-Panorama ist im Original nur halb so groß. Aber ich habe nie behaup­tet, authen­ti­sche Bilder zu machen.