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Die zweite Fotosession mit einem älteren Ehepaar

Verliebt wie am ers­ten Tag: Und das seit vie­len Jahren. Die bei­den hei­te­ren Senioren habe ich schon vor drei Jahren foto­gra­fiert und war sehr zufrie­den mit den Ergebnissen.


Deshalb habe ich es mir nicht neh­men las­sen, bei­de noch mal ins Studio zu bit­ten. Während sie – Conny – öfter als Hobbymodell posiert, bleibt ihr Mann Erich son­st der Kamera fern, macht aber glück­li­cher­wei­se für mich immer eine Ausnahme und ich darf ihn somit scherz­haft „mein Exklusivmodell“ nen­nen. Diese Ausnahme hat Ernst immer­hin 2009 bis in die Tagesthemen der ARD gebracht, natür­li­ch mit einem Foto von mir:

Aber auch Conny macht sich gut als freun­di­che, auf­merk­sa­me Ärztin, wie ich fin­de:


Während jün­ge­re Models oft Probleme haben, Emotionen abseits von glück­li­ch lächeln oder den Fashion-Look „wie ein Reh im Scheinwerferlicht“ dar­zu­stel­len, albert das Ehepaar her­um wie eine gan­ze Theatergruppe und kann pro­blem­los auch nega­ti­ve Gefühle wie hier Frustration und Langeweile bei der jähr­li­chen Steuererklärung dar­stel­len:

Das Lachen haben sie natür­li­ch auch drauf. Bei der letz­ten Fotosession war der pin­ke Lippenstift nicht ganz glück­li­ch gewählt, des­we­gen haben wir uns dies­mal auf ein Knallrot geei­nigt, was wun­der­bar zu den gefärb­ten Haaren und auch dem roten Pullover passt.

Conny prä­sen­tiert auch ger­ne Mode und die Fotos von ihr als „Plus-Size-Model“ gehö­ren bei den Bildkäufern mit zu den belieb­tes­ten Motiven.

Wenn ich mir die Ergebnisse die­ser zwei­ten Fotosession mit denen der ers­ten Fotos anschaue, fällt mir auf, dass die ers­ten Motive gegen die­se hier rich­tig­ge­hend fade und blass aus­se­hen. Ohne einen Workshop oder eine Schulung besucht zu haben, scheint sich jah­re­lan­ge Übung glück­li­cher­wei­se doch in den Bildern nie­der­zu­schla­gen. Mal sehen, wie mei­ne Fotos dann erst in drei Jahren aus­se­hen wer­den.

Die Bilder kön­nen zum Beispiel hier lizen­ziert wer­den.

Was sagt ihr zu den Fotos? Wie seht ihr sie im Vergleich zu ers­ten Fotosession?

Lange blonde Haare und ein Lachen

Yep, ab und zu mache ich auch Fotos. Diesmal mit Linda, einer jun­gen Studentin mit ganz lan­gen glat­ten blon­den Haaren und einem sym­pa­thi­schen Lächeln.

Alberne ÄrztinDas Arztfoto oben ist übri­gens ein Schnappschuss, der nicht auf der Shootingliste stand. Aber ich fin­de das Bild irgend­wie gut, auch wenn ich noch nicht weiß, wofür es benutzt wer­den könn­te. Vielleicht zum Thema „Wo habe ich bloß wie­der mei­nen Kopf?“

Wilde Musik

In eine ähn­li­che Kategorie fällt das Foto mit dem Zopf vor dem Gesicht. Sieht unglaub­li­ch cool aus, aber der Sinn erschließt sich nicht sofort. Immerhin sind durch den Kopfhörer Assoziationen wie „Musik, Tanz, Spaß, Bewegung“ drin.

Frau schreitAußerdem habe ich wie­der mei­ne dunkle Portrait-Serie aus­ge­baut mit die­sem Schrei-Foto. Geblitzt habe ich hier mit einem ent­fes­sel­ten Ringblitz-Adapter, den ich hier im Blog schon rezen­siert habe.

Schnelle Schwimmerin

Besonders stolz bin ich auf die­ses Action-Foto einer Schwimmerin, wel­ches wir mit einem ein­fa­chen Trick insze­niert haben. Das ver­ra­te ich jetzt aber nicht, son­st wäre es ja kein Trick…

Laufen im Regen
Die meis­ten scheu­en sich, bei schlech­tem Wetter raus­zu­ge­hen, um Fotos zu machen. Da es zwar gereg­net hat, aber warm war, haben wir es gewagt und eini­ge Regenfotos gemacht.

Regentropfen

Hier der Beweis, dass es wirk­li­ch stark gereg­net hat und wir nicht ein­fach nach dem Regen die feucht-schimmernde Kulisse genutzt haben.

Warten an der Ecke

Auch ein schö­nes Foto, fin­de ich, mit viel Textfreiraum, redu­zier­ten Farben, aber einem leuch­ten­den Schal und der sehn­süch­ti­ge Blick beim Warten. Über Linda war noch der Name des Platzes zu lesen. Ich war unschlüs­sig, ob ich in las­sen soll­te oder nicht, ent­schied mich aber für eine Retusche, da dann der Platz gene­ri­scher wirkt und Käufer außer­halb Deutschlands viel­leicht inter­es­sier­ter sind.

Die Fotos von Linda kön­nen hier exklu­siv über die Bildagentur Fotolia erwor­ben wer­den.