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Weniger als 1% Fotografenhonorar? Depositphotos macht es möglich

Manchmal wer­de ich gefragt, nach wel­chen Kriterien ich ent­schei­de, bei wel­chen Bildagenturen ich mei­ne Fotos anbie­te. Neben eini­gen objek­ti­ven Faktoren wie Preis, Kommissionen, Uploadprozess und so wei­ter gehört dazu auch immer eine gehö­ri­ge Funktion Bauchgefühl. Bei der Agentur Depositphotos hat mein Bauch immer unan­ge­nehm geg­rum­melt. Die Agentur hat mehr­fach ver­sucht, mich mit vor­teil­haf­ten „Deals“ ins Boot zu holen und eine nüch­ter­ne Analyse ließ die Deals auch sehr ver­lo­ckend aus­se­hen. Aber dann kam wie­der das Bauchgrummeln.

screenshot-depositphotos
Der rote Spruch „Du wirst unse­ren Rabatt lie­ben!“ bekommt aus aktu­el­lem Anlass eine ganz eige­ne iro­ni­sche Wendung.

Es hat­te ver­schie­de­ne Ursachen:
Es fängt damit an, dass Depositphotos nach eige­nen Aussagen mit der Firma Depositfiles ver­bun­den ist und von ihr finan­ziert wird. Depositfiles ist ein Online-Datenspeicher, der von vie­len auch dazu genutzt wird, ille­gal urhe­ber­recht­li­ch geschütz­tes Material zu ver­tei­len.

Vor fast gen­au drei Jahren schrieb ich hier im Blog über deren unsäg­li­ches SMS-Download-Angebot. Andere Fotografen reg­ten sich vor paar Monaten auch über Bildverkäufe mit einer „erwei­ter­ten Lizenz“ auf, die auf der Depositphotos-Seite für 80 $ ange­bo­ten wird, von der Fotografen aber teil­wei­se nur 2,64 $ abbe­ka­men. Es scheint, als ver­su­che Depositphotos jetzt, die Fotografenhonorare mit einer inter­es­san­ten, wenn auch mehr als frag­wür­di­gen Methode wei­ter nach unten zu drü­cken.

Partnerprogramme/Reseller bei Depositphotos

Einige Fotografen hat­ten in die­sem Thread im Stockfotografie-Forum ent­deckt, dass Bilder von ihnen bei der deut­schen Agentur Shotshop ange­bo­ten wer­den, die von Depositphotos (DP) gelie­fert wer­den muss­ten. Wer es selbst über­prü­fen will, ob sei­ne Depositphotos-Bilder auch bei Shotshop zu fin­den sind, muss dort ein­fach nach einer Bildnummer von DP-Fotos suchen.

Das Agenturen Material von ande­ren Bildagenturen ver­kau­fen, ist nichts Neues. Spannend ist hier jedoch das Lizenz- und Abrechnungsmodell. Testkäufe von mir und ande­ren Fotografen erga­ben fol­gen­des: Wenn ein Kunde bei Shotshop ein Foto in vol­ler Auflösung für 29,90 Euro kauft, was über Depositphotos gelie­fert wur­de, erhält der Fotograf bei Depositphotos nur die Meldung, dass das Foto als „Abo-Download“ erwor­ben wur­de und der Fotograf dafür (je nach Ranking) zwi­schen 0,22 bis 0,26 Euro (0,30–0,36 $) erhält! Das wären weni­ger als 1% Fotografenanteil! Wie ist das mög­li­ch?

Auf mei­ne Anfrage an Shotshop ant­wor­te­te der Geschäftsführer Stephan Krömer nur:

[…] Wir nut­zen das Reseller Programm von Depositphotos und ich kann lei­der auch wirk­li­ch nur zu sämt­li­chen inter­nen Abrechnungsfragen von Deposit nur an Deposit selbst ver­wei­sen. Bei Agenturverträgen gibt es immer ein „Non-disclosure Agreement“, wel­ches man unter­schrei­ben muss und an das wir uns hal­ten müs­sen. […]“

Meine Anfrage an Depositphotos brach­te mir nur eine Copy & Paste-Standardantwort von Depositphotos ein, wel­che alle Fotografen erhiel­ten, die in den letz­ten bei DP nach Details frag­ten:

Hello Robert,

Our Partnership pro­grams have been crea­ted to boost contributors’s sales via new mar­kets. Our cont­ri­bu­tors were opted out of our Extended licen­se part­ner sales upon their requests, so their files are no lon­ger sold via our Extended licen­se part­ner sales. Shotshop is our API resel­ler. Shotshop purcha­ses our sub­scrip­ti­ons to resell our images under the Standard licen­se.

Depositphotos reser­ves the right to deter­mi­ne the con­di­ti­ons of its coöpe­ra­ti­on with Partner com­pa­nies. We sell tho­se files by sub­scrip­ti­ons (under the stan­dard licen­se), but it is up to our part­ners to set their pri­ces and the way to sell them as long as they stick to licen­se terms.

It is sta­ted in our Supply Agreement:
“Depositphotos reser­ves the rights to dis­tri­bu­te Files not only on the Website direct­ly, but also through Partners. Contributor agrees that Depositphotos has the right to grant or pass along to Partners under sepa­ra­te agree­ments spe­ci­fic rights, cons­traints, obli­ga­ti­ons, licen­ses and other legal and busi­ness mat­ters regar­ding Files. Depositphotos has the impli­cit right to pro­vi­de Partners with access to the Files accep­ted at the Website via its own pro­gram inter­faces (API) or any other means sanc­tio­ned and appro­ved by Depositphotos, pro­vi­ded such access does not bre­ach the pro­vi­si­ons of the Standard and Extended License Agreements. “

If cont­ri­bu­tors want to opt out of our part­nership pro­grams, we will exclu­de their port­fo­li­os from all our part­nership pro­grams upon their requests and their images will be sold sole­ly on depositphotos.com

Kind regards,
Vicky.“

Diese Erklärung wirft lei­der mehr Fragen auf als das sie Antworten lie­fert.

Fangen wir oben an: Shotshop ist ein Wiederverkäufer von Depositphotos mit einer API-Anbindung. Laut der Mail kauft Shotshop die Bilder mit einem Abo unter der Standardlizenz. Im Vertrag zum API-Programm steht bei Depositphotos jedoch fol­gen­des:

[…] Der Anbieter bie­tet dem Wiederverkäufer Dateien zu Standardpreisen oder über ein Abonnement an. Der Wiederverkäufer legt den Preis, den ihm sei­ne Käufer für die Dateien bezah­len, selbst fest. […]“

Weiterhin steht dort:

7. UNTERSAGTE HANDLUNGEN
[…] Der Verkauf von Dateien des Anbieters, ohne an ihn die ihm ver­trag­li­ch zuste­hen­de Gebühr zu ent­rich­ten. […]“

Die ers­te gro­ße Frage ist: Wieso darf Shotshop Fotos zu hohen Preisen ver­kau­fen, die­se aber zu den nied­ri­gen Abo-Preisen bei Depositphotos abrech­nen? Unter der erwähn­ten Standardlizenz ist ein Weiterverkauf auch aus­drück­li­ch aus­ge­schlos­sen.

Die zwei­te Frage ist: Wenn von einem Verkaufspreis von 29,90 Euro nur ca. 0,25 Euro beim Fotografen ankom­men, wie tei­len sich die rest­li­chen 29,65 Euro zwi­schen Shotshop und Depositphotos auf? Wer steckt sich den Löwenanteil ein?

Unten in der Mail von Depositphotos wird erwähnt, dass ein Ausschluss der eige­nen Bilder aus dem „Partnerprogramm“ mög­li­ch sei (wenn man eine Mail an support@depositphotos.com schreibt) und die Bilder dann nur über Depositphotos ver­kauft wür­den. Mir lie­gen jedoch Screenshots vor, die bewei­sen, dass das nicht ganz kor­rekt ist. Einige Fotografen hat­ten schon vor Monaten um die Deaktivierung ihrer Bilder vom Partnerprogramm gebe­ten, deren Fotos sind aber wei­ter­hin bei Shotshop zu fin­den. Auch Sean Locke hat in der Microstockgroup geäu­ßert, dass ihm per Mail aus­drück­li­ch zuge­si­chert wur­de, sei­ne Bilder wür­den nur über die Seite von Depositphotos ver­kauft, er aber trotz­dem sei­ne Fotos bei Shotshop fin­det.

Vielleicht liegt das an dem fei­nen sprach­li­chen Unterschied zwi­schen „Partnerprogramm“ und „Wiederverkaufer (Reseller)“, der in der Mail auf­ge­macht wird. Ein Fotograf bot fol­gen­den Erklärungsversuch an: Die Agentur Shotshop kauft die Bilder von Depositphotos als Abo, des­we­gen wür­den sie ja über Depositphotos ver­kauf wer­den. Zufriedenstellend wäre die­se gehirn­quet­schen­de Logik jedoch nicht.

Der Vorteil von Shotshop

Für Fotografen beson­ders ärger­li­ch ist auch das Verhalten von Shotshop. Die Berliner Agentur galt schon lan­ge als eine Agentur mit einem der kom­pli­zier­tes­ten Upload-Verfahren und gleich­zei­tig sehr vie­len Ablehnungen. Besonders beliebt bei Shotshop ist der Ablehnungsspruch: „Für die Vermarktung durch Shotshop nicht geeig­net“. Der ergibt end­li­ch Sinn, denn natür­li­ch ist es für die Agentur lukra­ti­ver, das glei­che Material von Depositphotos zu bezie­hen und dort deut­li­ch weni­ger als die 35–67% Fotografenanteil  für nicht­ex­klu­si­ves Material zah­len zu müs­sen.

Nur die Spitze des Eisbergs?

Shotshop ist nicht die ein­zi­ge Agentur, wel­che Material von Depositphotos ver­kauft. Eine ande­re Agentur ist bei­spiels­wei­se die indi­sche Agentur ibudgetphoto.com. (Deposit-Bilder wer­den dort unter dem Kürzel „DPPS_BILDNUMMER“ geführt) Testkäufe wur­den schon getä­tigt, aber Abrechnungen bei Depositphotos sind bis­her nicht erfolgt. Nachdem Depositphotos auf wie­der­hol­te Fragen nach einer Liste von Vertriebspartnern nicht reagiert hat, steht die ban­ge Frage im Raum: Wie vie­le Agenturen ver­trei­ben noch Bilder von Depositphotos mit einem bil­li­gen Abo? Das wür­de viel­leicht end­li­ch erklä­ren, war­um der Abo-Anteil bei Depositphotos so ver­dammt hoch ist.

Vertrauen in Partner

Üblicherweise läuft ein Deal zwi­schen meh­re­ren Bildagenturen so: Wenn eine Bildagentur das Bild einer ande­ren Bildagentur ver­kauft, tei­len sich bei­de Agenturen die Einnahmen 50:50 und der Fotograf bekommt von den 50% sei­nen ver­trag­li­ch ver­ein­bar­ten Anteil ab. Läuft die Vertriebskette über meh­re­re Agenturen, ver­län­gert sich das und der Fotograf bekommt sei­nen Anteil nur von 25% oder 12,5%. Aber weni­ger als 1% ist schon eine star­ke Leistung.

Da wir als Fotografen kaum Kontrollmöglichkeiten haben, wel­che Agentur wel­che Bilder wann ver­kauft hat, müs­sen wir Vertrauen in die Bildagenturen haben. Depositphotos ver­spielt die­ses Vertrauen gera­de mas­siv. Und mein Bauch grum­melt schon wie­der.

Habt ihr auch Bilder bei Depositphotos? Findet ihr die­se auch bei ande­ren Agenturen wie Shotshop wie­der?

Warum ich mein Adobe Creative Cloud-Abo gekündigt habe (und was ich jetzt nutze)

Ja, ich hat­te ein Adobe Creative Cloud Abo. Anderthalb Jahre lang war ich zah­len­der Kunde, weil ich das Abo ziem­li­ch früh nach der Einführung abge­schlos­sen hat­te.

Überzeugt hat­te mich vor allem der Preis. Ich hat­te mir sowie­so ca. alle ein bis zwei Jahre eine neue Photoshop-Version für vie­le hun­dert Euro gekauft. Unter dem Strich wür­de ich pro Monat nicht mehr zah­len. Damals galt das Einführungsangebot: 29,99 Euro net­to (Umsatzsteuer fiel für mich als Unternehmer nicht an) pro Monat für ein gan­zes Jahr. Macht ca. 360 Euro im Jahr und ich nut­ze seit­dem neben Photoshop und Bridge auch oft und ger­ne Adobe Première, Acrobat Pro, manch­mal After Effects und Illustrator und ganz sel­ten Dreamweaver. Nach Ablauf des Jahres zahl­te ich dann 49,99 Euro.

Ich weiß, dass das Thema die Gemüter sehr erregt, weil Adobe auch sehr rigo­ros auf die Cloud-Variante umge­stie­gen ist, ohne die DVD-Alternative offen zu las­sen. Aber da ich als Vollzeit-Fotoproduzent sowie­so den Hauptteil mei­ner Zeit ein Adobe-Produkt offen habe (meist ent­we­der Photoshop und/oder Bridge), sah ich kaum einen Unterschied.

In den andert­halb Jahren kam es auch nur ein Mal vor, dass ich im Zug auf dem Laptop Photoshop öff­nen woll­te, das aber nicht ging, weil seit dem letz­ten Öffnen 30 Tage ver­gan­gen waren und ich eine Online-Verbindung benö­tigt hät­te, um mich wie­der ein­zu­log­gen. Deswegen mel­de ich mich jetzt vor jeder Reise kurz die Creative Cloud ein.

Trotzdem habe ich vor einer Woche mein Abo bei der Creative Cloud gekün­digt!

Das hat­te zwei Gründe. Zum einen ist es Adobe aus mir uner­find­li­chen Gründen unmög­li­ch, jähr­li­che Abrechnungen anzu­bie­ten. Jeder Buchhaltungsposten kos­tet mich aber Zeit und damit auch Geld, wes­halb ich eine jähr­li­che Zahlungsweise bevor­zu­ge. Der Mitarbeiter beim tele­fo­ni­schen Kundendienst von Adobe wies mich jedoch auf eine Alternative hin: Adobe Creative Clouds für Teams.

Das ist im Grunde das Gleiche wie die Cloud, nur für Unternehmen statt Privatpersonen. Aber auch Selbständige oder Freiberufler als Einzelperson dür­fen die­se Version wäh­len. Es gibt außer­dem statt 20 GB dann 100 GB Speicherplatz in der Creative Cloud (was ich bis­her fast nie genutzt habe) sowie angeb­li­ch einen bes­se­ren Kundenservice. Dazu kurz ein Wort: Der tech­ni­sche Kundendienst von Adobe ist mit das mie­ses­te und unfä­higs­te, was ich je in mei­ner Software-Nutzung erfah­ren durf­te. Bisher habe ich immer bes­se­re und schnel­le­re Lösungen für ein Adobe-Problem gefun­den, wenn ich die Suchmaschinen, Foren oder Kollegen bemüht habe, statt mir direkt von Adobe hel­fen zu las­sen. Der kauf­män­ni­sche Kundendienst hin­ge­gen, also wenn es um Rechnungsfragen oder Bezahlung etc. geht, ist her­vor­ra­gend.

So emp­fahl mir der Adobe-Mitarbeiter, die Creative Cloud für Teams nicht direkt bei Adobe zu kau­fen, son­dern über einen der vie­len von Adobe auto­ri­sier­ten Fachhändler, die hier gelis­tet sind.

Diese bie­ten in der Regel auch die von mir gewünsch­te jähr­li­che Rechnungsstellung und sind sogar güns­ti­ger. Das ist der zwei­te Grund für mei­nen Umstieg.

Aktuell bie­ten sowohl Adobe als auch die Fachhändler die Creative Cloud für Teams für rund 40 Euro im Monat an*. Ich zah­le jetzt zwei Jahre lang 39 Euro net­to im Monat, zah­le also gegen­über mei­nem vor­he­ri­gen Abomodell über 131 Euro weni­ger im Jahr. Zwar kommt die Umsatzsteuer dazu, aber die bekom­me ich ja vom Finanzamt wie­der.

Wer als Fotograf, Grafikdesigner oder aus ande­ren Gründen jetzt ein Creative Cloud Abo für Einzelpersonen hat, soll­te mal schau­en, ob er hier nicht auch durch einen Umstieg spa­ren könn­te. Das Angebot gilt meist bis zum 28.02.2014.

Der Wechsel ist auch ganz leicht. Man bestellt ein­fach die Team-Variante beim Fachhändler mit der glei­chen Email-Adresse, die man für sei­ne Adobe-ID ver­wen­det und wenn der Zugang für die Team-Variante frei­ge­schal­tet wur­de, loggt man sich im Team-Bereich ein, lädt sich selbst mit der iden­ti­schen Email-Adresse ein, bestä­tigt die­se Email und kann sei­ne bis­he­ri­ge Creative Cloud-Installation ohne Neuinstallation wei­ter nut­zen. Danach ruft man ein­fach kurz beim Kundendienst von Adobe an (0800–752 25 80), die dann das bis­he­ri­ge Monatsabo kün­di­gen.

Welche Varianten oder Optionen nutzt ihr aktu­ell, falls ihr Adobe-Produkte nutzt?

* Bei Adobe gilt der Angebotspreis jedoch nur, wenn man vor­her eine Creative Suite (Version 3 bis 6) gekauft hat­te, was bei mir nicht der Fall war.

Stockfotografie-News 2011-10-01

Die letz­ten Wochen woll­te ich mich immer wie­der an die News set­zen, aber jedes­mal kam eine grö­ße­re Meldung von einer Bildagentur, die einen eige­nen Artikel wert war und die News wur­den auf­ge­scho­ben.

Jetzt arbei­te ich aber mal die lan­ge Liste an Neuigkeiten ab, damit ihr wie­der infor­miert und auf dem Laufenden seid.

  •  Die Bildagenturen schei­nen jetzt Studenten als zukünf­ti­ge Fotografen zu ent­de­cken: Alamy ver­spricht Studierenden jetzt 100% Umsatzbeteiligung für die ers­ten zwei Jahre. Zur Zeit kön­nen sich nur bri­ti­sche und us-amerikanische Studenten bewer­ben und es gibt einen stren­gen Auswahlprozess, damit wirk­li­ch nur Kunst- oder Designstudenten teil­neh­men.
  • Die Aktion ist lei­der schon vor­bei, ich möch­te sie jedoch trotz­dem erwäh­nen, weil es zur Alamy-Meldung passt: Dreamstime lock­te im September Studenten als neue Bildkäufer mit 25% Rabatt und einem Gewinnspiel.
  • Noch mal Alamy: Die Agentur zahlt jetzt auch über PayPal aus.
  • Bislang war Shutterstock nur als Abo-Agentur bekannt, jetzt will Shutterstock test­wei­se auch Einzelverkäufe ein­füh­ren. Über die genau­en Konditionen ist noch nicht viel bekannt, aber wahr­schein­li­ch soll der Verkaufspreis 19 US-Dollar betra­gen, Fotografen sol­len ja nach Gesamtverkäufen 20–30% des Umsatzes erhal­ten. Damit nimmt der Wettbewerb wie­der ein biß­chen mehr zu, denn es ist klar, dass Shutterstock damit in den Geschäftsgebieten ande­rer Agenturen wil­dern will, wenn die­se immer stär­ker ihre Abo-Modelle anbie­ten.
  • Fotolia hat mal wie­der still und heim­li­ch die Bedingungen für die Fotografen ver­schärft. Fotolia behält sich ab sofort das Recht vor, Fotografen, wel­che ihre Bilder auch bei bil­li­ge­ren Agenturen oder zu nied­ri­ge­ren Kommissionen anbie­ten, auf das Level „Weiß“ run­ter­zu­set­zen. Meine Vermutung: Betroffen sind vor allem Fotografen, wel­che auch über Agenturen wie Depositphotos, PhotoDune (Erweiterte Lizenz für 15 Dollar) oder IngImage (Abos für bis zu 5 Cent pro Download). Theoretisch könn­te Fotolia damit auch nicht-exklusive istockphoto-Anbieter (15–20% Honoraranteil) bestra­fen, aber ich bezweif­le stark, dass Fotolia es auf die­sen Kampf ankom­men las­sen will.
  • Protest scheint übri­gens etwas zu bewir­ken. Nach nur weni­gen Tagen rudert Veer mit ihrem umstrit­te­nen Abo-Programm zurück, dass eine Mindestauszahlung von 10 Cent pro Download ent­hielt und Fotografen pro erwei­ter­ter Lizenz mit bis zu 13 Cent abspei­s­te. Nach viel Kritik, auch von mei­ner Seite, wur­den die Bedingungen deut­li­ch ver­bes­sert, sodaß ich mei­nen Rat von „Finger weg!“ zu „Klingt gut“ ände­re.
  • Ironischerweise lockt Depositphotos gera­de Fotografen mit gro­ßen Portfolios mit eini­gen Versprechen wie bes­se­rer Platzierung in den Suchergebnissen etc. an. So lan­ge die Agentur jedoch die unsäg­li­ch nied­ri­gen Preise bei SMS-Bezahlung anbie­tet, ist mein Rat: Finger weg!
  • Noch mal Fotolia: Fotolia setzt ab sofort alle Bilder auf den Startpreis von 1 Credit, die sich inner­halb von sechs Monaten nicht ver­kauft haben, egal, wie oft sie ins­ge­samt ver­kauft wur­den. Nachdem ein Bild dann wie­der fünf Mal ver­kauft wur­de, kann der Fotograf den Startpreis wie­der höher set­zen. Das betrifft vor allem exklu­si­ve oder teil-exklusive Fotografen bei Fotolia und ärgert ins­be­son­de­re die Anbieter von sai­so­na­len Themen, die meist nur weni­ge Monate im Jahr ver­kauft wer­den. Die Regelung gab es schon vor­her, nur der Zeitraum wur­de von 12 auf 6 Monate ver­kürzt.
  • Vor zwei Tagen hat­te ich über Photolibrary und deren Übernahme von Getty Images geschrie­ben. Davon sind auch die Fotografen betrof­fen, die ihre Bilder bei Imagebroker anbie­ten. Deren RF-Bilder wer­den jetzt auch über Jupiterimages und Getty ver­trie­ben, für den Abo-Vertrieb via Thinkstock ist eine Opt-In-Möglichkeit geplant.
  • Immer wie­der unter­halt­sam zu sehen, was die Galeonsfigur der Stockfotografie vor­hat: Yuri Arcurs plant ein kos­ten­lo­ses 3-Jahres-Intensiv-Programm, um 10–20 Leuten (Stock-)Fotografie bei­zu­brin­gen. Die Teilnehmer soll­ten sich jedoch dar­auf ein­stel­len, Teil einer „Reality-TV-Show“ zu wer­den, sprich: sowas wie „Yuri sucht the next Super-Fotograf“. Außerdem kann die Ankündigung auch anders­rum gele­sen wer­den: Yuri erhält kos­ten­los 10–20 Auszubildende, deren Bilder er mun­ter ver­kau­fen darf.
  • Zum Abschluss noch etwas Lustiges: Kennt ihr Planking? Nein? Egal, ist schon wie­der out. Der neus­te Trend ist es, Stockfotos nach­zu­stel­len, wie hier auf der Seite Stockisthenewplanking zu sehen. Positiv zu erwäh­nen ist, dass die Macher angeb­li­ch jedes gezeig­te Stockfoto auch lizen­zie­ren und das Wasserzeichen aber drin las­sen, weil sich Inhalte über Tumblr & Co schnell ver­brei­ten. Interessant ist es auch zu sehen, war­um die Stockfotos meist per­fek­ter aus­se­hen: Liegt es am Licht, an der Kleidung, den Models? Wer sei­nen Blick dafür schärft, wird auch ver­käuf­li­che­re Fotos machen.

Habe ich was über­se­he? Dann bit­te in den Kommentaren nach­tra­gen.

Zugang zu Getty Images für Fotografen über Zoonar

Der Bildermarkt gleicht einem Wirbelwind. Agenturen tau­chen aus dem Nichts aus und ver­schwin­den genauso schnell wie­der oder wer­den gekauft, ver­kauft, ver­eint oder umbe­nannt.

Im Mai hat­te ich geschrie­ben, dass die Bildagentur Photolibrary vom Marktführer Getty Images auf­ge­kauft wur­de. Das hat­te ich damals schon kri­ti­sch kom­men­tiert und heu­te zeigt sich wie­der, wie­so.

Photolibrary war und ist einer der Vertriebspartner der deut­schen Bildagentur Zoonar, wel­che sich wirk­li­ch alle Mühe gibt, inter­es­san­te Vertriebspartner für ihre Fotografen zu gewin­nen.

Nach der Übernahme stell­te sich die Frage: Was pas­siert mit den Zoonar-Fotos bei Photolibrary? Kommen die auch zu Getty Images? Die kur­ze Antwort: Ja. Die lan­ge Antwort:

Der Inhaber von Zoonar, Michael Krabs, schick­te ges­tern die­se Mail an sei­ne Fotografen:

Sie haben sicher schon gehört, dass Getty Images unse­re Partneragentur Photolibrary gekauft hat und die­se zum Oktober 2011 schlie­ßen wird.

Umso mehr dürf­te es Sie freu­en, dass wir jetzt auch mit Getty Images einen Partner-Vertrag aus­ge­han­delt haben. Wir kön­nen Ihnen daher anbie­ten, alle Fotos, die Zoonar bereits bei Photolibrary ein­ge­spielt hat, direkt in den welt­wei­ten Getty-Vertrieb zu über­neh­men. Die Fotos wer­den dann bei Thinkstock, Photos.com und Jupiterimages ein­ge­spielt und über die Getty Abo-Modelle (Subscriptions) ver­kauft. Hier wer­den sehr hohe Umsatzraten erzielt.

Daher emp­feh­len wir Ihnen, den Vertrieb Ihrer Fotos über Getty Images zu akzep­tie­ren. Es wird sich für Sie aus­zah­len. Sollten Sie Ihre Fotos nicht über Getty Images ver­trei­ben wol­len, so möch­ten wir Sie bit­ten, die ent­spre­chen­den Fotos bis zum 09.10.2011 in der Zoonar-Partnerverwaltung für den Partner Photolibrary zurück­zu­zie­hen.

Alle Fotos, die Sie bis zum 09.10.2011 für den Partner Photolibrary abzie­hen, wer­den vor Ablauf der sechs­mo­na­ti­gen Frist ent­fernt, so dass sie nicht zu Getty Images über­tra­gen wer­den. In einen spä­te­ren Schritt, wer­den wir Ihnen dann auch anbie­ten, wei­te­re Fotos für Getty Images frei­zu­schal­ten. Hierfür sind aber noch eini­ge Entwicklungsarbeiten not­wen­dig. Sobald dies mög­li­ch ist, wer­den wir sie infor­mie­ren. Bitte rech­nen Sie aber erst in 2–3 Monaten damit.“

Dieses Angebot ist inso­fern inter­es­sant, das Getty ansons­ten stark auf Exklusivität pocht und in die­sem Fall dar­auf ver­zich­tet.

Für Fotografen mag es zwar pres­ti­ge­träch­tig sein, sagen zu kön­nen, dass ihre Bilder über Getty Images ver­trie­ben wer­den, aber bei nähe­rer Betrachtung wür­de ich zur Vorsicht raten.

Es wäre naiv zu glau­ben, dass Fotos in der Photolibrary-Kollektion bei Suchanfragen genauso behan­delt wer­den wie Premium-Kollektionen wie Stone+ oder dem Hulton Archiv. In der Mail oben klingt schon recht deut­li­ch an, was das Ansinnen von Getty ist: Mehr Material für Abo-Angebote zu erhal­ten, die über Thinkstock, Photos.com und Jupiterimages ver­kauft wer­den. Das ist ver­gleich­bar mit dem Grabbeltisch im Schlussverkauf, wäh­rend eine Etage dar­über die neue Herbstkollektion hängt.

Auf Nachfrage ging Herr Krabs noch mal ins Detail und erklär­te wei­te­re Einzelheiten des Angebots. Betroffen sind nur RF-Bilder, RM-Bilder in der Photolibrary über Zoonar wer­den nicht von Getty Images über­nom­men. Wer das Angebot nicht anneh­men möch­te und sei­ne gesam­ten Bilder aus dem Photolibrary-Partnerprogramm ent­fer­nen will, kann das bis zum 09.10.2011 ent­we­der manu­ell in sei­nem Fotografenaccount umstel­len oder bei über 2000 Bildern im Portfolio bie­tet Herr Krabs an, eine Mail inklu­si­ve des Accountnamens an info@zoonar.com zu schrei­ben, dann über­nimmt Zoonar die Deaktivierung.

Ausdrücklich wies Herr Krabs dar­auf hin, dass teil­neh­men­de Fotografen „recht schmerz­frei“ sein soll­ten, was die Pro-Bild-Umsätze angeht, auch wenn durch die schie­ren Mengen trotz der hohen Margen von Getty Images viel für den Fotografen abfallen wür­de. Das Angebot lohnt sich dem­nach nicht für Fotografen, die ihre Bilder schon sehr sinn­voll und breit gestreut haben. Er selbst wird sei­ne Bilder dort nicht anbie­ten und ich wer­de es eben­falls nicht tun. Theoretisch könn­ten die Bilder auch zu hohen Einzelpreisen ver­kauft wer­den, aber unge­fähr 98% der Verkäufe bei Photolibrary waren Abo-Verkäufe und ich sehe kei­nen Grund, war­um sich das bei Getty ändern soll­te.

Getty Images ver­sucht hier zum wie­der­hol­ten Male, ande­ren Abo-Anbietern Konkurrenz zu machen. Zuerst wur­den alle istock-Fotografen gezwun­gen, ihre Bilder bei Thinkstock auch im Abo zu ver­kau­fen, jetzt kommt mit der Photolibrary ein wei­te­rer Schwung an Bildern in die Sammlung. Je attrak­ti­ver Thinkstock oder Photos.com jedoch für Bildkäufer wer­den, desto weni­ger Honorar wer­den die Fotografen erhal­ten. Wer also zum Beispiel gut bei Shutterstock oder Fotolia ver­kauft, schnei­det sich mit­tel­fris­tig ins eige­ne Fleisch, wenn von dort Abo-Kunden zu den Getty-Abo-Modellen wech­seln.

Während der Fotograf bei Shutterstock, Fotolia etc. ca. 25–40 Cent pro Download erhält, ist noch nicht klar, wie viel Zoonar-Fotografen unter dem Strich pro Abo-Download erhal­ten wür­den. Auf jeden Fall wer­den es weni­ger als 25 Cent sein (soviel erhal­ten schon die Thinkstock-Lieferanten bei isto­ck minus der Zoonar-Anteil) und rein rech­ne­ri­sch (voll aus­ge­schöpf­tes Jahresabo) wären auch leicht Abo-Abrechnungen im ein­stel­li­gen Cent-Bereich mög­li­ch.

Deswegen: Wem egal ist, wie viel er ver­dient, solan­ge er nur bei Getty ist, der kann das Angebot anneh­men. Den ande­ren Fotografen emp­feh­le ich eher, sich das gründ­li­ch zu über­le­gen, vor allem, wenn sie ihre Bilder auch bei Shutterstock anbie­ten.

Was ist eure Entscheidung? Weiterhin über Photolibrary auch bei Getty im Abo ver­tre­ten zu sein oder lie­ber dar­auf ver­zich­ten?

Veer bietet jetzt Abo-Modell an – Einmalige Opt-Out-Chance für Fotografen

Die welt­weit größ­te Bildagentur Getty Images hat kürz­li­ch ihre Microstock-Fotografen bei istock­pho­to die Pistole auf die Brust gesetzt und gefor­dert: „Entweder wir dür­fen alle Deine Bilder auch als Abo-Download anbie­ten oder Du fliegst raus!“ So ver­sucht Getty, ihr Portal Thinkstock für Käufer attrak­ti­ver zu machen. Fotografen erhal­ten natür­li­ch ziem­li­ch wenig Geld für die­se Abo-Downloads.

Die zweit­größ­te Agentur Corbis muss sich gedacht haben: Was die kön­nen, schaf­fen wir auch. Deshalb bie­tet die Microstock-Tochter Veer der Bildagentur Corbis jetzt eben­falls ihre Bilder im Abonnement an. Immerhin sind sie im Gegensatz zu Getty so freund­li­ch und bie­ten den Fotografen eine ein­ma­li­ge Möglichkeit, ihre Bilder aus dem Abonnement zu ent­fer­nen. Doch dazu spä­ter mehr.


Was für Konditionen bie­tet das Veer-Abo für Fotografen?

Manchmal den­ke ich, Bildagenturen hal­ten ihre Lieferanten für blöd. Anders kann ich mir nicht erklä­ren, dass sie immer von den höchst­mög­li­ch zu erzie­len­den Honoraren reden, aber nie vom tiefst­mög­li­chen oder wenigs­tens vom Durchschnitt. Klar, es klingt bes­ser, wenn die Agentur sagt: „Der Fotograf kann pro Abo-Download bis zu 3,75 Dollar ver­die­nen“ statt „Der Fotograf wird nicht weni­ger als 10 US-Cent pro Abo-Download erhal­ten“.

Aber sei­en wir fair: Theoretisch ist das Modell von Veer fai­rer als bei den meis­ten ande­ren Bildagenturen. Der Fotograf erhält kei­ne fixe Summe pro Download, son­dern wird antei­lig an der Menge der Downloads betei­ligt. Übersetzt: Je weni­ger der Bildkunde am Tag run­ter­lädt, desto mehr ver­dient der Fotograf. Bei Abo-Modellen ande­rer Bildagenturen erhält der Fotograf immer die glei­che Summe und falls ein Bildkäufer sein Abo-Kontingent nicht aus­schöpft, streicht die Bildagentur den Gewinn ein.

Bei Veer erhält der Fotograf 3 Dollar, wenn der Abo-Kunde nur ein Bild am Tag run­ter­lädt. Wenn der Abo-Kunde jedoch 10 Bilder am Tag run­ter­lädt, bekommt der Fotograf nur noch 30 US-Cent. Bei 30 Bildern am Tag – der maxi­ma­len Downloadgrenze im Abonnement – erhält der Fotograf nur noch lächer­li­che 10 Cent. Die von Veer als höchs­ten Abo-Honorar in der Bilderbranche ange­prie­se­nen 3,75 Dollar sind nur eine Augenwischerei. Das ist näm­li­ch der Erlös für einen Abo-Download einer „Erweiterten Lizenz“, wel­che die Erlaubnis zur „unbe­grenz­te Vervielfältigung“ und einen Rechte-Schutz ent­hält. Wenn der Käufer jedoch 28 Abo-Bilder am Tag mit einer erwei­ter­ten Lizenz run­ter­lädt, erhält der Fotograf nur noch 13 US-Cent. Das wie­der­um ist für erwei­ter­te Lizenzen eher ein Rekordwert nach unten. Zum Vergleich: Normalerweise kos­tet ein Bild mit einer erwei­ter­ten Lizenz 100 Credits (ca. 100 Dollar) bei Veer. Die voll­stän­di­ge Übersicht der Preise und Honorare bei Veer gibt es hier als PDF.

Übrigens: Auch wenn Veer eine „Erweiterte Lizenz“ namens „Product For Resale“ anbie­tet, mit der ein Weiterverkauf, z.B: auf T-Shirts, in Webseiten-Templates oder auf Postern erlaubt ist, gibt es die­se Nutzung (noch) nicht im Abo.

Wichtiger Hinweis:
Diese fol­gen­de Information ist ganz neu und wird sicher hier im Blog noch aus­führ­li­cher bespro­chen, aber vor­weg:
Fotolia hat ange­kün­digt, sich die Möglichkeit offen zu hal­ten, Fotografen auf das Ausgangslevel „Weiß“ zurück­zu­set­zen, wenn sie ihre Bilder bei Agenturen anbie­ten, die unter den Preisen und Kommissionen für das Weiß-Ranking bei Fotolia lie­gen. Ich den­ke zwar, das betrifft eher Agenturen wie DepositPhotos, PhotoDune (Erweiterte Lizenzen für 15 Dollar) und ande­re, aber 10 Cent pro Abo-Download ist eben­falls deut­li­ch weni­ger als Fotolia mit 25 Cent min­des­tens pro Abo-Download zahlt.

In der Praxis gibt es ver­gleich­ba­re Abo-Modelle nur bei Panthermedia und Waldhäusl. Letztere will ihr Abo-Modell nicht wei­ter ver­fol­gen und in bei Panthermedia sahen mei­ne Durchschnittserlöse im Abo deut­li­ch mage­rer aus als die ver­spro­che­ne Beispielrechnung.  Deshalb habe ich dort das Abo schnell deak­ti­viert und auch bei Veer habe ich es aus­schal­ten las­sen.

Wie deak­ti­vie­re ich die Abos bei Veer?

Veer bie­tet Fotografen ein­ma­lig die Gelegenheit, das Abo für die eige­nen Fotos aus­zu­schal­ten. Hier die Anleitung:

  1. Dazu müs­sen Fotografen eine Email an „contributor@veer.com“ schrei­ben.
  2. Der Betreff muss lau­ten: „Subscription opt-out.“
  3. Im Text der Email muss ste­hen: „I do not wish to par­ti­ci­pa­te in the Veer Subscription pro­gram at this time. Please exclu­de my images from the sub­scrip­ti­on web site. Contributor Alias: _______“
  4. Im frei­en Feld zum Schluss muss euer Fotografenname bei Veer ste­hen, falls ihr dort z.B. ein Pseudonym nutzt.
  5. Falls ihr von einer ande­ren Email-Adresse schreibt als der, mit der ihr euch bei Veer ange­mel­det habt, müsst ihr die­se Anmelde-Mailadresse eben­falls im Text der Email ange­ben.

Wenn ihr auf die Adresse im Text bei 1. klickt, öff­net sich gleich eine Email mit den meis­ten not­wen­di­gen Angaben (bis auf euren Account-Namen), wenn ihr euren Browser mit einem Emailprogramm ver­knüpft habt.

Wer mit dem Gedanken lieb­äu­gelt, bei Veer Bilder zu ver­kau­fen, soll­te sich schnell anmel­den und  – mei­ne Empfehlung – gleich die Email schi­cken, um die Abos zu deak­ti­vie­ren.

Was sagt ihr zur Ankündigung von Veer? Wie ent­schei­det ihr euch und war­um?

Update 28.09.2011: Veer hat ange­kün­digt, das Abo-Modell noch mal zu über­ar­bei­ten zu wol­len, weil es zuviel Kritik dar­an gab.

Update 01.10.2011: Veer hat die Änderungen am Abo-Programm ver­öf­fent­licht. Demnach soll das Minimumhonorar pro Download jetzt 25 Cent betra­gen, außer­dem soll die Obergrenze auf 4,95 Dollar ange­ho­ben wer­den. Erweiterte Lizenzen sol­len vor­er­st nicht im Abo ange­bo­ten wer­den, Abo-Kunden erhal­ten nur die Möglichkeit, eine erwei­ter­te Lizenz etwas güns­ti­ger zu kau­fen, der Fotograf erhält dann 35 Dollar. Veer behält sich die Möglichkeit vor, spä­ter doch noch ein Abo für erwei­ter­te Lizenzen ein­zu­füh­ren, dann jedoch zu höhe­ren Preisen als bis­her ange­kün­digt. Wer als Fotograf sei­ne Bilder schon deak­ti­viert hat­te, kann sie bis zum 21. Oktober wie­der für das Abo-Programm akti­vie­ren, indem er eine Email an contributorhelp@veer.com schreibt mit dem Betreff „Opt in“.