<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Alltag eines Fotoproduzenten &#187; Verschlagwortung</title>
	<atom:link href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/category/verschlagwortung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de</link>
	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 07:57:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Wie nutze ich Verschlagwortungs-Tools am besten?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/20/wie-nutze-ich-verschlagwortungs-tools-am-besten/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/20/wie-nutze-ich-verschlagwortungs-tools-am-besten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 07:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Keywording]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[übersetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[verschlagworten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6741</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Artikel habe ich 15 kostenlose Tools zur Verschlagwortung für Stockfotografen vorgestellt. Diese Fülle an Tools kann einen erschlagen.Viele sind ähnlich und deshalb ist nicht immer klar, wo deren Vorteile liegen. Ich selbst nutze am häufigsten die Tools PicNiche, Findphotokeywords und das Keyword-Tool von Google Adwords, mit etwas Abstand gefolgt von den eigenen Verkauf-Keywords [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Artikel habe ich <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/17/15-kostenlose-keyword-tools-fuer-stockfotografen/" target="_blank">15 kostenlose Tools zur Verschlagwortung für Stockfotografen</a> vorgestellt.</p>
<p>Diese Fülle an Tools kann einen erschlagen.Viele sind ähnlich und deshalb ist nicht immer klar, wo deren Vorteile liegen. Ich selbst nutze am häufigsten die Tools <a href="http://www.picniche.com/" target="_blank">PicNiche</a>, <a href="http://www.findphotokeywords.com/" target="_blank">Findphotokeywords</a> und das <a href="https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal" target="_blank">Keyword-Tool</a> von Google Adwords, mit etwas Abstand gefolgt von den eigenen Verkauf-Keywords der Bildagenturen, wie in Punkt 15 des oben verlinkten Artikels beschrieben. Diese Kombination deckt das breiteste Spektrum an unterschiedlichen Methoden und Datenquellen ab.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_AlDaPaRu_studenten_lernen_58_3350.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6744" title="Hände tippen auf Netbook" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_AlDaPaRu_studenten_lernen_58_3350.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a><br />
Doch worin unterscheiden sich die Tools?</p>
<p><strong>Datenbasis</strong></p>
<p>Grundsätzlich lassen sich die Tools unterscheiden, auf welche Daten sie zurückgreifen. Da gibt es die <strong>Anbieter-Daten</strong>, das heißt, die Tools untersuchen, welche Begriffe andere Fotografen für ihre Fotos genutzt haben. Diese Methode nutzen beispielsweise PicNiche oder FindPhotoKeywords. Das ist insofern hilfreich, weil diese Fotografen sich schon Gedanken gemacht haben über Verkäuflichkeit, Synonyme und so weiter. Außerdem berücksichtigen die Tools häufig nur die meistverkauftesten Fotos, was bedeutet, dass die Suchbegriffe schon gut zum Bild passen müssen, sonst wären sie nicht so oft verkauft worden.</p>
<p>Der große Nachteil bei diesen Daten ist der sogenannte &#8220;<strong>Keyword-Inzest</strong>&#8220;. Es werden immer die Begriffe der gleichen, weil beliebtesten, Fotos kopiert, was zu einer sehr starken Häufung einiger Suchwörter führt, während andere kaum erwähnt werden. Außerdem senkt es etwas die Verkaufschancen der eigenen Bilder, weil diese mit Keywords konkurrieren, für die andere Fotos längst deutlich höher im Suchranking der Bildagenturen liegen.</p>
<p>Die zweite wichtigste Datenquelle sind <strong>Sucher-Daten</strong>. Das bedeutet, dass Suchbegriffe analysiert werden, die tatsächlich von Leuten in Suchmaschinen eingetippt wurden. So arbeiten die Tools von Semanger oder dem Keyword Tool von Google Adwords. Der Vorteil dieser Daten ist, dass Leute die angezeigten Wörter tatsächlich verwenden. So lässt sich zum Beispiel herausfinden, ob die Leute bei einem Brötchen-Foto eher nach &#8220;Semmel&#8221;, &#8220;Schrippe&#8221;, &#8220;Wecke&#8221; oder &#8220;Rundstück&#8221; suchen würden. Da aber nicht jeder, der etwas in eine Suchmaschine eintippt, auch Fotos kaufen will, sind die Daten noch besser, welche tatsächlich von Bildsuchern erzeugt wurden. Diese Datenbasis nutzt beispielsweise das &#8220;Keywords Trends&#8221;-Tool von Shutterstock.</p>
<p>Sehr ähnlich sind die Daten, welche durch die Suche in oder Verkäufe von eigenen Bildern generiert werden. Dreamstime, Shutterstock und Bildmaschine zeigen den Fotografen zu ihren eigenen Verkäufen oder Bildern an, welche Begriffe dafür verwendet wurden. Das ist besonders nützlich, um die Reihenfolge der Wichtigkeit für die eigenen Keywords zu bestimmen, da einige Bildagenturen wie Fotolia oder Panthermedia den ersten Suchbegriffen eine größere Relevanz verleihen. Der Nachteil hier ist, dass meist nur Begriffe berücksichtigt werden, die ohnehin von einem selbst verwendet wurden. Das wiederum hat aber den Vorteil, dass man auch erkennen kann, welche Begriffe überflüssig sind. So kann Platz für bessere Suchbegriffe geschaffen werden.</p>
<p><strong>Sprache</strong></p>
<p>Die meisten Tools funktionieren nur auf englisch, was für deutsche Stockfotografen ein kleiner Nachteil sein kann. Einige Tools gibt es immerhin auch auf deutsch und ganz wenige unterstützen sogar sehr viele Sprachen. Knifflig wird es jedoch bei der Übersetzung, denn auch die deutschen Suchbegriffe sind bei vielen Agenturen nur schlechte Übersetzungen aus dem Englischen (sucht mal bei der deutschen Fotolia-Seite nach &#8220;entlebuch&#8221;). Deshalb gilt: Genau aufpassen, ob der Begriff wirklich so passt und Übersetzungen mittels <a href="http://translate.google.com" target="_blank">Google Translate</a> oder <a href="http://dict.leo.org/" target="_blank">LEO</a> überprüfen.</p>
<p><strong>Bedienbarkeit</strong></p>
<p>Die ausdrücklich für Stockfotografen entwickelten Tools lassen meist zu, dass der Nutzer von den vorgeschlagenen Keywords nur bestimmte Wörter markieren, eigene hinzufügen und die fertige Liste exportieren kann &#8211; meist in die Zwischenablage. Andere Tools, die eher für die Recherche gedacht sind, erlauben das nicht. Hier muss der Nutzer selbst tippen oder &#8220;Copy &amp; Paste&#8221; bemühen. Ich nutze sehr gerne das Firefox-Plugin &#8220;<a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/extended-copy-menu/" target="_blank">Extended Copy Menu</a>&#8220;, was mir die erlaubt, Text direkt ohne Formatierung in die Zwischenablage zu kopieren. Entgegen der Meldung auf der Firefox-Addon-Seite funktioniert das Plugin tadellos mit Firefox 7.</p>
<p>Zwei der genannten Tools sind Programme zum Runterladen, die natürlich nur auf bestimmten Betriebssystemen funktionieren, meist Windows, manchmal Mac, fast nie auf Linux. Die restlichen Tools sind über Webseiten abrufbar, sodaß sie fast unabhängig vom benutzten Betriebssystem funktionieren. JavaScript muss im Browser bei den meisten Tools jedoch aktiviert sein, damit sie bedienbar sind, das schränkt die Nutzung auf mobilen Geräten oft etwas ein.</p>
<p><strong>Wie verschlagworte ich?</strong></p>
<p>Im Grunde bin ich da sehr altmodisch und bediene mich einer Textdatei, in die ich die Suchbegriffe alter Fotos von mir kopiere und nach Bedarf in neue Fotos einfüge. Wenn ich jedoch Motive verschlagworten soll, die ich noch nicht im Portfolio haben oder die eine Auffrischung brauchen, nutze ich meist zuerst PicNiche und Findphotokeywords. Beide kommen ganz gut mit deutschen Begriffen klar und zusammen die Treffer nach einer manuellen Auslese einen soliden Grundbestand an Suchbegriffen.</p>
<p>Da die <strong>Übersetzung</strong> oft etwas holprig ist und der deutsche Datenbestand immer kleiner als der englische ist, suche ich dann noch nach paar englischen Begriffen auf englisch und schaue, ob ich die deutschen Entsprechungen schon in meiner Liste habe.</p>
<p>Mit dem Keyword Tool von Google Adwords runde ich das Set mit einigen Begriffen ab, welche hoch bei Google im Kurs stehen, weil sehr viele Bildkäufer erst über Google Images zu den Bildern in Agenturen gelangen.</p>
<p>Basierend auf den Daten der eigenen Fotos sortiere ich die ersten Begriffe nach <strong>Relevanz</strong>, damit die wichtigsten Suchwörter auch am besten bei den Bildagenturen abschneiden. Zuletzt schaue ich, ob wie viele Keywords ich gesammelt habe. Mein Ziel ist es, 30-50 Wörter zu finden. Bei weniger gehe ich die Schritte noch mal durch und nutze verstärkt Synonymdatenbanken, bei mehr streiche ich solange Wörter von der Liste, bis ich auf 50 Begriffe komme.</p>
<p>Dieses aufwändige Verfahren durchlaufe ich natürlich nicht für jedes einzelne Foto, meist aber schon mindestens 1-2 Mal pro Fotoserie zu einem Thema. Um innerhalb einer Serie bei Varianten gut verschlagworten zu können, ist dann das &#8220;Compare Keyword Lists&#8221;-Tool sehr hilfreich, um schnell sehen zu können, welche Begriffe zwar in dem einen, aber nicht im anderen Foto vorhanden sind.</p>
<p><strong>Generelle Tipps zur Nutzung der Tools</strong></p>
<p>Fotografen und Bildkäufer denken nicht identisch. Das muss sich jeder immer wieder ins Gedächtnis rufen, der seine Fotos verschlagwortet. Nur weil Fotografen bestimmte Begriffe gerne verwenden, heißt das nicht automatisch, dass Kunden auch oft danach suchen. Sehr deutlich wurde mir das beispielsweise bei Personenfotos, die Macrostockagenturen gerne nach diesem Muster verschlagworten: &#8220;Frau, weiblich, Europäer, 20-25 Jahre, 20-30 Jahre, jung, Twen, blond, lange Haare, langhaarig, einzelne Person&#8221;. Bis auf das Wort Frau werden die anderen Begriffe bei Microstock-Agenturen jedoch viel seltener genutzt, teilweise so selten, dass ich nur noch einen Bruchteil der genannten Begriffe verwende. Wichtig ist deswegen, dass immer solche Quellen und Tools zu Rate gezogen werden, dass beide Seiten abgedeckt werden.</p>
<p>Auch wer nur die deutschen Tools nutzt, darf nicht vergessen, dass diese Begriffe meist ebenfalls nur übersetzt aus dem Englischen sind, und deswegen geprüft werden muss, ob diese gut passen oder ob deutsche Muttersprachler nicht andere Begriffe häufiger verwenden. Auch andersrum gilt das, denn deutsche Fotos können &#8211; wenn man es richtig macht &#8211; auch von englischsprachigen Bildkäufern gefunden werden.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist das Wort &#8220;Handy&#8221;. Im Englischen wird das Gerät meist &#8220;cell phone&#8221; oder im Britischen &#8220;mobile phone&#8221; oder nur &#8220;mobile&#8221; genannt. Das bedeutet, dass der Fotograf auch das im Deutschen unüblichere &#8220;Mobiltelefon&#8221; und &#8220;mobil&#8221; und &#8220;Telefon&#8221; in die Verschlagwortungsliste aufnehmen sollte, damit die teilweise schlechten Übersetzungsprogramm garantiert die Bedeutung verstehen.</p>
<p>Die im Deutschen übliche Zusammensetzung von Substantiven bereitet Übersetzungsprogrammen ebenfalls Probleme, weil die Datenbank sehr groß sein muss und es &#8211; je länger das deutsche Wort wird &#8211; mehrere Bedeutungen enthalten kann. Ein konstruiertes Beispiel: Ist ein &#8220;Hausmeisterfotograf&#8221; ein &#8220;Fotograf der Hausmeister&#8221; oder der &#8220;Meisterfotograf des Hauses&#8221;? Für die Praxis heißt das: Bei zusammengesetzten Wörtern darauf achten, dass auch die Einzelteile separat in der Liste genannt werden.</p>
<p>Die Kontrolle der Länge ist auch eine gute Methode, um überflüssige Suchbegriffe zu streichen: Je länger das Wort, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Bildkäufer es benutzen werden.</p>
<p><em>Was für Tipps habt ihr noch zur Verschlagwortung?</em><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/e5427220cf1143f4b44cac3482669600" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F10%2F20%2Fwie-nutze-ich-verschlagwortungs-tools-am-besten%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/20/wie-nutze-ich-verschlagwortungs-tools-am-besten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>15 kostenlose Keyword-Tools für Stockfotografen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/17/15-kostenlose-keyword-tools-fuer-stockfotografen/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/17/15-kostenlose-keyword-tools-fuer-stockfotografen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Funde]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Keywording]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[verschlagworten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6656</guid>
		<description><![CDATA[Die Verschlagwortung ist für Stockfotografen meist eine lästige Sache. Dabei sind vor allem die Suchbegriffe ausschlaggebend, ob sich ein Foto oft oder gar nicht verkauft. Gute Fotografen wissen deshalb den Wert einer genauen, gründlichen Verschlagwortung zu schätzen. Ich hatte vor einigen Jahren schon einige hilfreiche Programme und Webseiten für die Verschlagwortung zusammengetragen, aber da das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verschlagwortung ist für Stockfotografen meist eine lästige Sache. Dabei sind vor allem die <strong>Suchbegriffe</strong> ausschlaggebend, ob sich ein Foto oft oder gar nicht verkauft.</p>
<p>Gute Fotografen wissen deshalb den Wert einer genauen, gründlichen <strong>Verschlagwortung</strong> zu schätzen. Ich hatte vor einigen Jahren schon <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/18/frag-den-fotograf-tipps-zur-verschlagwortung/" target="_blank">einige hilfreiche Programme</a> und Webseiten für die Verschlagwortung zusammengetragen, aber da das im Internet Lichtjahre sind, gibt es heute eine aktualisierte Übersicht.</p>
<p>Welche kostenlosen Tools helfen bei der Suche nach den richtigen <strong>Keywords</strong> oder der besseren Verschlagwortung?</p>
<p><strong>1. Tag Editor</strong></p>
<p>Der Tag Editor ist ein ganz neues Programm der Designerin <a href="http://www.artalis.de" target="_blank">Jacqueline Böttcher</a>, die es in erster Linie für sich selbst programmiert hat, um ihre eigenen Bilder schneller zu verschlagworten.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/TagEditor-screenshot1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6710" title="TagEditor-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/TagEditor-screenshot1.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a></p>
<p>Der Grundgedanke beim &#8220;Tag Editor&#8221; ist, dass der Nutzer sich Wortgruppen zu einem Oberbegriff anlegen kann, die dann alle als Suchbegriffe zum Foto hinzugefügt werden, wenn der Oberbegriff ausgewählt wird. Es können auch verschiedene &#8220;Tag-Listen&#8221; angelegt werden, damit zum Beispiel bei verschiedenen Themen der gleiche Oberbegriff andere Unterbegriffe enthalten kann. Diese Listen können auch exportiert und importiert werden.</p>
<p>Das Programm ist noch in der Beta-Phase und kann Bugs enthalten, aber die Programmiererin stellt es trotzdem schon hier <a href="http://www.artalis.de/pages/downloadacutes/tag-editor.php" target="_blank">kostenlos zum Download zur Verfügung</a> (nur für Win). Geplant sind im Programm noch ein Thesaurus und eine Übersetzung ins Englische.</p>
<p><strong>2. Picniche</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.picniche.com" target="_blank">Picniche-Webseite</a> von Rob Davis ist ein Tool, mit dem Stockfotografen analysieren können, wie groß Angebot und Nachfrage von Bildern mit bestimmten Suchbegriffen sind. Das ganze funktioniert in mehreren Sprachen, auch deutsch und der Clou: Es wird angezeigt, welche anderen Suchbegriffe die Fotos mit den eingegebenen Begriffen zusätzlich am meisten enthalten. Picniche gibt es auch für den Browser Firefox als &#8220;<a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/microstock-image-contributor-t/" target="_blank">Picniche Contributor Toolbar</a>&#8220;, bei der &#8211; unter anderem diese Begriffe auch gleich angeklickt und in die Zwischenablage exportiert werden können.</p>
<p><strong>3. Keyword Compare</strong></p>
<p>Tyler Olson von der Microstockgroup hat ein ganz <a href="http://microstockgroup.com/tools/keywordcompare.html" target="_blank">praktisches Tool</a> entwickelt, mit dem sich die Suchbegriffe von zwei Bildern vergleichen lassen: Welche Wörter sind identisch, welche nur in dem einen oder anderen Bild enthalten und wie sähe die kombinierte Liste aus? Außerdem zählt es auch gleich die Suchbegriffe. Das funktioniert in jeder Sprache und ich benutze es manchmal, wenn ich ein Bild mit einem Motiv habe, welches sich aus zwei Elementen zusammensetzt, die ich schon in anderen Fotos beschrieben habe.</p>
<p><strong>4. Microstock Keyword Tool</strong></p>
<p>Ebenfalls von der Microstockgroup bereitgestellt wurde <a href="http://microstockgroup.com/tools/keyword.php" target="_blank">ein Keyword-Tool</a>, welches basierend auf ähnlichen Bildern die relevantesten Suchbegriffe für das eigene Bild raussucht. Dafür werden in ein Suchfeld einige Begriffe eingegeben, die Sprache definiert (neun Sprachen stehen zur Auswahl) und angeben, ob man in Fotos, Illustrationen oder Vektoren suchen will. Dann wird einem angezeigt, welche Agenturfotos die genannten Begriffe enthalten. Daraus wählt man die Motive aus, die dem eigenen Foto am ähnlichsten sehen und bekommt dann eine Liste mit häufigsten verwendeten Suchbegriffen. Gesucht wird in der Datenbank der Bildagentur Shutterstock.</p>
<p><strong>5. Arcurs&#8217; Keywording Tool</strong></p>
<p>Das <a href="http://arcurs.com/keywording/" target="_blank">kostenlose Tool</a> des Fotografen Yuri Arcurs funktioniert genauso wie das &#8220;Microstock Keyword Tool&#8221; und war genaugenommen sogar eher online. Der größte Unterschied ist, dass hier nicht nur bei Shutterstock, sondern auch in den Bildern der Agentur Crestock gesucht werden kann. Dafür kann nicht nach Foto, Illustration oder Vektor gefiltert werden.</p>
<p><strong>6. Findphotokeywords</strong></p>
<p>Die Webseite mit dem klaren Namen <a href="http://www.findphotokeywords.com/" target="_blank">Findphotokeywords.com</a> des slowakischen Fotografen Maros Markovic nutze ich am häufigsten. Vom Prinzip her funktioniert sie wie das Microstock Keyword Tool oder das von Yuri Arcurs. Man kann Suchbegriffe in neun Sprachen eingeben, aussuchen, ob in Fotos, Illustrationen oder Vektoren gesucht werden soll und angeben, wie viele Treffer angezeigt werden sollen Der kleine, aber wichtige Unterschied ist, dass nicht nur eine oder zwei Agenturen durchsucht werden, sondern fünf! Fotolia, Shutterstock, Dreamstime, istockphoto und Getty Images. Damit sind sehr viele wichtige Webseiten abgedeckt und selbst wer nicht in englisch, sondern in deutsch verschlagwortet, bekommt bei drei Agenturen (Fotolia, istockphoto und Getty) immer noch viele relevante Treffer.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/findphotokeywords-screenshot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6715" title="findphotokeywords-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/findphotokeywords-screenshot.jpg" alt="" width="490" height="450" /></a><strong>7. StockPhoto Keyworder</strong></p>
<p>Beim <a href="http://www.stockphotokeyworder.com" target="_blank">Stockphoto Keyworder</a> muss der Nutzer erst fünf englische Begriffe in der linken Spalte eingeben, dann erscheinen auf Knopfdruck in der rechten Spalte häufig dazu passende Begriffe, die durch einen Klick in die linke Liste übernommen werden können. Wenn die Auswahl nicht ausreicht, kann der mittlere Knopf erneut gedrückt werden und so weiter. Anschließend kann die fertige Liste in die Zwischenablage kopiert werden.</p>
<p><strong>8. MyKeyworder</strong></p>
<p>Die Webseite <a href="http://www.mykeyworder.com/" target="_blank">Mykeyworder.com</a> funktioniert ebenfalls ähnlich wie die Tools 4-6, jedoch wieder mit einigen Unterschieden. Hier können zum einen endlich auch Begriffe ausgeschlossen werden und außerdem kann Flickr mit in die Suche einbezogen werden, was meist jedoch nicht so hilfreich ist. Nachteilig ist wieder, dass nur Shutterstock untersucht wird. Dafür gibt es als nettes Gimmick den &#8220;<a href="http://www.mykeyworder.com/optimization.php" target="_blank">Shutterstock Keyword Optimizer</a>&#8220;, bei dem ein Nutzer seine Mitgliedsnummer bei Shutterstock angeben kann und sich dann anzeigen lassen kann, welche seiner Fotos weniger als eine vom Nutzer definierte Anzahl an Suchbegriffen aufweisen. Wer will, kann sich auch eine Tagwolke ausgeben lassen.</p>
<p><strong>9. Stocktagger</strong></p>
<p>Der <a href="http://stocktagger.losmuchachos.at/" target="_blank">Stocktagger</a> wurde vom Österreicher Marcus Irsigler entwickelt, hauptsächlich für die Nutzung bei istockphoto, aber es funktioniert genausogut für andere Agenturen. Nach einer &#8211; leider notwendigen &#8211; Registrierung kann man ein Wort eingeben, zu dem Synonyme und andere ähnliche Wörter angezeigt werden. Diese können durch einen Klick auf ein Plus-Symbol in die eigene Liste übernommen werden oder durch einen Klick auf das Wort selbst werden zu dem neuen Wort wiederum Synonyme und ähnliche Wörter gesucht.</p>
<p><strong>10. Photo Keywording Tool</strong></p>
<p>Der Vollständigkeit halber gilt es noch das schwedische <a href="http://dusegard.se/PhotoKeywording.aspx" target="_blank">Photo/Image Keywording Tool</a> zu erwähnen. Das Prinzip ist identisch mit dem von Tool 4, es unterscheidet sich nur in der Anzeige der Keywords. Ist demnach Geschmackssache, was bequemer zu nutzen ist.</p>
<p><strong>11. Semanger Keywords</strong></p>
<p><a href="http://www.semager.de/keywords/" target="_blank">Semanger</a> ist eine semantische Suchmachine, welche nicht explizit für das Verschlagworten von Fotos gedacht ist, aber aus verschiedenen Gründen trotzdem gut dafür funktioniert. Es wird in ein Suchfeld ein deutscher Begriff eingegeben und man erhält eine Liste verwandter Wörter, Synonyme und passende Assoziationen. Die Daten kommen von der Suchmachine Yahoo/Bing und einem eigenen Index mit vielen .de- und .org-Domains. Da das Tool nicht für die Bildbranche gedacht ist, gibt es auch viele unpassende Treffer. Der Vorteil ist jedoch im Gegensatz zu den Tools, welche auf eine oder mehrere Bildagenturen als Datenbasis zurückgreifen, dass man keinen &#8220;Keyword-Inzest&#8221; betreibt, also immer die ewig gleichen Begriffe benutzt werden, während Bildkäufer vielleicht ganz andere Suchbegriffe verwenden.</p>
<p><strong>12. ProStockMaster</strong></p>
<p>Die kostenlose Software <a href="http://prostockmaster.com/de/" target="_blank">ProStockMaster</a> (für Win und Mac) bietet eine Art Rumdum-Sorglos-Paket für Stockfotografen, mit der diese ihre Fotos verwalten, sortieren, hochladen und vorher eben auch verschlagworten können. Nach Eingabe einiger Begriffe werden ähnliche Wörter vorgeschlagen. Die Besonderheit: Die fertigen Suchbegriffe können auf Knopfdruck in viele verschiedene Sprachen übersetzt werden.</p>
<p><strong>13. Google Adwords Keyword Tool</strong></p>
<p>Das kostenlose <a href="https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal" target="_blank">Keyword-Tool von Google Adwords</a> kann man &#8211; ähnlich wie bei Semanger &#8211; ähnlich gut als Stockfotograf zweckentfremden. Gedacht ist das Tool für Werbetreibende, welche wissen wollen, welche Suchbegriffe sie buchen sollten, damit ihre Online-Werbung am meisten geklickt wird. Dafür stellt Google sehr wertvolle Daten zur Verfügung: Die tatsächlichen Suchbegriffe, welche Leute wie Du und ich täglich bei Google eingeben. nach Eingabe eines oder mehrerer Begriffe schlägt das Tool weitere Wörter vor, die dazu passen könnten. Das beste: Diese lassen sich danach sortieren, wie häufig sie bei Google eingegeben werden. das heißt, dass ich wirklich die Begriffe nutzen kann, welche meine potentiellen Kunden ebenfalls in der Realität verwenden. Das ist auch der Grund, weshalb ich dieses Tool sehr gerne nutze.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/google-adwords-keyword-tool-screenshot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6717" title="google-adwords-keyword-tool-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/google-adwords-keyword-tool-screenshot.jpg" alt="" width="700" height="457" /></a></p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, aber es kann sein, dass man mehr Informationen erhält, wenn man sich vorher mit seinem kostenlosen &#8220;Google Adwords&#8221;-Konto einloggt.</p>
<p><strong>14. Shutterstock Keyword Trends</strong></p>
<p>Über das <a>Keyword Trends Tool</a> der Bildagentur Shutterstock hatte ich schon <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/13/neues-keyword-trends-tool-bei-shutterstock/" target="_blank">hier im Blog ausführlicher berichtet</a>. Damit lässt sich vergleichen, welche Suchbegriffe wann von Bildkäufern am meisten genutzt werden und welche Suchbegriffe häufiger eingetippt werden. Das Tool ist deshalb sehr wertvoll, weil wieder Daten von echten Bildkäufern genutzt werden.</p>
<p><strong>15. Suchbegriffe, die zu Verkäufen führen</strong></p>
<p>Das ist der Traum eines jeden Stockfotografen: Schon vorher zu wissen, welche Suchbegriffe wie oft tatsächlich zu Verkäufen führen. Mittlerweile bieten einige Bildagenturen diese Daten ihren Fotografen an, auf verschiedene Weisen. Die erste Agentur war Dreamstime, welche schon lange in der Verkaufsauflistung zeigt, welche Begriffe der Käufer verwendet hat. Wird dann auf das Bild geklickt, erscheinen alle Begriffe untereinander.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/dreamstime-keywords-screenshot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6719" title="dreamstime-keywords-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/dreamstime-keywords-screenshot.jpg" alt="" width="435" height="707" /></a>Shutterstock bietet in deren Beta-Testraum neue &#8220;<a href="http://submit.shutterstock.com/darkroom/gallery.mhtml" target="_blank">Image Gallery Stats</a>&#8221; an, in denen prozentual angezeigt wird, welche Suchbegriffe bei einem Foto am häufigsten zu einem Verkauf führten.</p>
<p>Still und leise hat auch die Bildmaschine umfangreiche neue Statistikfunktionen eingeführt. Eine sehr nützliche ist die Funktion, bei der angezeigt wird, wie häufig die Suchbegriffe eines Fotos zu einer Anzeige des Fotos führten.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/bildmaschine-keywords-screenshot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6720" title="bildmaschine-keywords-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/bildmaschine-keywords-screenshot.jpg" alt="" width="536" height="449" /></a></p>
<p>Diese Daten der Bildagenturen helfen vor allem dann, wenn man schon viele Fotos online hat und ähnliche Motive verschlagworten will.</p>
<p><strong>Hilfe, so viele Tools! Wie nutze ich die richtig?</strong></p>
<p>Die Vielzahl dieser Tools kann einen verwirren. Deswegen gibt es nächstes Mal einen Artikel darüber, wie man diese <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/20/wie-nutze-ich-verschlagwortungs-tools-am-besten/">Tools am besten kombiniert und optimal nutzt</a>.</p>
<p>Doch vorher würde ich gerne wissen:<br />
<em>Welche (kostenlosen) Keyword-Tools nutzt ihr am meisten und warum? Oder kennt ihr gar welche, die ich vergessen habe?</em></p>
<p><strong>Update: <img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/5ae628950c24463daeee882acc185d21" alt="" width="1" height="1" />16. FlemishTagger</strong></p>
<p>Der <a href="http://flemishdreams.com/tag/" target="_blank">FlemishTagger</a> erlaubt das Sortieren von fertigen Keyword-Listen, sowie eine Längenbegrenzung auf eine bestimmte Wortzahl sowie eine Rechtschreibprüfung. Außerdem werden Template-Listen für besonders häufig vorkommende Wortgruppen unterstützt.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F10%2F17%2F15-kostenlose-keyword-tools-fuer-stockfotografen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/17/15-kostenlose-keyword-tools-fuer-stockfotografen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Metadaten für Videos bei Shutterstock, Pond5 und Revostock</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/16/metadaten-fuer-videos-bei-shutterstock-pond5-und-revostock/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/16/metadaten-fuer-videos-bei-shutterstock-pond5-und-revostock/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 07:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Stock-Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[CSV]]></category>
		<category><![CDATA[CSV-Datei]]></category>
		<category><![CDATA[erstellen]]></category>
		<category><![CDATA[erzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[exportieren]]></category>
		<category><![CDATA[Footage]]></category>
		<category><![CDATA[Import]]></category>
		<category><![CDATA[importieren]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Pond5]]></category>
		<category><![CDATA[Revostock]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Stockvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6350</guid>
		<description><![CDATA[Wer irgendwann anfängt, nach Fotos auch Videos bei Agenturen hochzuladen, wird auf ganz neue Probleme stoßen. Eins dieser Probleme ist die Verschlagwortung und Beschriftung der Videos. Dabei könnte es so einfach sein: Genau wie Fotos können auch Videos Metadaten im IPTC-Standard speichern, indem einfach bei Adobe Bridge, Lightroom o.ä. auf &#8220;Dateieigenschaften&#8221; geklickt wird und dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer irgendwann anfängt, nach Fotos auch Videos bei Agenturen hochzuladen, wird auf ganz neue Probleme stoßen.</p>
<p>Eins dieser Probleme ist die <strong>Verschlagwortung </strong>und <strong>Beschriftung </strong>der Videos.</p>
<p>Dabei könnte es so einfach sein: Genau wie Fotos können auch Videos Metadaten im IPTC-Standard speichern, indem einfach bei Adobe Bridge, Lightroom o.ä. auf &#8220;Dateieigenschaften&#8221; geklickt wird und dort die entsprechenden Felder wie Titel, Beschreibung und Keywords ausgefüllt werden. Leider können bisher nur die Agenturen <strong><a href="http://www.pond5.com/index.php?ref=stylephotographs" target="_blank">Pond5</a></strong>* und <a href="http://www.revostock.com/?a_aid=91638" target="_blank"><strong>Revostock</strong></a>* diese Daten einlesen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/video-metadata.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6354" title="video-metadata" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/video-metadata.jpg" alt="" width="509" height="400" /></a><br />
Bei <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank"><strong>Shutterstock</strong></a>* gibt es immerhin eine Notlösung.</p>
<p>Dort können die <strong>Metadaten</strong> als <strong>CSV-Datei</strong> hochgeladen werden. Leider gibt es da einige Stolpersteine. Shutterstock verlangt, dass die CSV-Datei vier Spalten hat: Filename, Description, Keywords, Model Release. Darunter stehen dann die Informationen der jeweiligen Videos. Das Feld &#8220;Model Releases&#8221; darf nur die Eigenschaft &#8220;I want to upload a release now&#8221; oder &#8220;No release required&#8221; enthalten.</p>
<p>Das Blöde ist, dass beim Speichern einer CSV-Datei mit Excel als Trennzeichen Semikolons benutzt werden. Shutterstock verlangt aber <strong>Kommas</strong> als Trennzeichen. Außerdem will Shutterstock, dass jedes Feld vorne und unten von Anführungszeichen begrenzt ist. Wenn ich diese jedoch bei Excel eingebe, spuckt er mir beim Speichern in einer CSV-Datei jeweils drei statt ein Anführungszeichen aus.</p>
<p>Selbst die Anleitung bei Shutterstock ist nicht ganz richtig. Diese sieht so aus:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/import-shutterstock-metadata-for-video.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6355" title="import shutterstock metadata for video" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/import-shutterstock-metadata-for-video.png" alt="" width="812" height="339" /></a>Richtig wäre hingegen eine CSV-Datei, die so aussieht:</p>
<blockquote><p>Filename,Description,Keywords,Model Release<br />
&#8220;2011a_maria_auf_wiese_01_1259.mov&#8221;,Pensive girl daydreaming,&#8221;woman, pensive, thinking, nature, meadow, dreaming, smiling, happy&#8221;,&#8221;I want to upload a release now&#8221;<br />
&#8220;2011a_mint_leaves_01_1425.mov&#8221;,&#8221;Panning over peppermint leaves&#8221;,&#8221;mint, peppermint, leaves, leaf, nature, herb, herbs, pan, panning&#8221;,&#8221;No release required&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Bisher <strong>exportiere </strong>ich deswegen die Daten von einer normalen Excel-Tabelle (.xls) in eine CSV-Datei. Die Option findet ihr im &#8220;<strong>Speichern unter&#8230;</strong>&#8220;-Menü unten bei &#8220;Dateityp&#8221;. Danach öffne ich die CSV-Datei mit einem Texteditor und rufe die &#8220;Suchen/Ersetzen&#8221;-Funktion auf. Damit ersetze ich alle Semikolons durch Kommas und &#8220;&#8221;" durch &#8220;. Ist etwas umständlich, geht aber trotzdem schneller, als die Daten für 20 Videos bei Shutterstock per Hand in jedes Feld kopieren zu müssen.</p>
<p>In <strong>Kurzfassung</strong>: Alle Spalten müssen durch Kommas getrennt sein. <em>Alle</em> Spalten müssen vorne und hinten ein Anführungszeichen haben, nur die erste Zeile mit den Überschriften <em>kann</em>, <em>muss </em>aber keine Anführungszeichen haben.</p>
<p>Revostock und Pond5 erlauben zwar auch den <strong>Import </strong>einer CSV-Datei, was ich bisher aber nicht notwendig empfand, da beide Agenturen die Metadaten auslesen können und das schneller geht als erst eine auf die Agentur zugeschnittene CSV-Datei zu erstellen.</p>
<p>Damit ich nicht den <strong>Überblick </strong>über meine Videos und die Metadaten verliere, habe ich eine Excel-Tabelle, in der ich für jedes Video den Titel, die Beschreibung und die Suchbegriffe aufliste und vermerke, bei welchen Agenturen ich das Video hochgeladen habe und ob es angenommen oder abgelehnt wurde.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/fc1047678539406b81866da5d8a429f9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Wie beschriftet ihr eure Videos? Kennt ihr einen besseren Weg, eine für Shutterstock passende CSV-Datei zu erzeugen?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F07%2F16%2Fmetadaten-fuer-videos-bei-shutterstock-pond5-und-revostock%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/16/metadaten-fuer-videos-bei-shutterstock-pond5-und-revostock/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Problem der richtigen Verschlagwortung und Suchbegriffe</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/17/das-problem-der-richtigen-verschlagwortung-und-suchbegriffe/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/17/das-problem-der-richtigen-verschlagwortung-und-suchbegriffe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 06:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Age Fotostock]]></category>
		<category><![CDATA[Alamy]]></category>
		<category><![CDATA[AlamyRank]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Dreamstime]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Long Tail]]></category>
		<category><![CDATA[Pareto]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Suchergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Suchwörter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=5247</guid>
		<description><![CDATA[Vor paar Wochen gab es im Blog der Bildagentur AGE Fotostock einen Artikel mit dem &#8211; frei übersetzten &#8211; Titel &#8220;Ist das das Beste, was Stockfotografen können?&#8221; Zu lesen war eine Polemik, dass viele Stockfotografen total unkreativ seien und ihnen nur Klischees einfallen würden. Als Beispiel würde das Thema &#8220;Energie sparen&#8221; gewählt. Gezeigt wurden viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor paar Wochen gab es im Blog der Bildagentur AGE Fotostock einen Artikel mit dem &#8211; frei übersetzten &#8211; Titel &#8220;<a href="http://blog.agefotostock.com/post/2011/03/18/Is-this-the-best-that-stock-photographers-can-do.aspx" target="_blank">Ist das das Beste, was Stockfotografen können?</a>&#8221;</p>
<p>Zu lesen war eine Polemik, dass viele Stockfotografen total unkreativ seien und ihnen nur Klischees einfallen würden. Als Beispiel würde das Thema &#8220;Energie sparen&#8221; gewählt. Gezeigt wurden viele Fotos von Personen, die Geldscheine und wahlweise eine Energiesparlampe oder einen Stromstecker in der Hand hielten. In der Tat nicht sehr originell.</p>
<p>Als Gegenbeispiel wurde dieser Werbe-Clip eines Supermarktes gewählt, der viele kleine Dinge zeigt, die Energie sparen können:</p>
<p><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bqHKFCERm3Y&amp;rel=0&amp;hl=es_ES&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/bqHKFCERm3Y&amp;rel=0&amp;hl=es_ES&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Tropfende Wasserhähne, recyclete Getränkedosen, Schaltknüppel im Auto, mit der Hand getrocknetes Geschirr, Wäscheleinen und so weiter. Diese Positiv- und Negativbeispiele zeigen zwei Dinge deutlich: Das Problem der <strong>Innovation </strong>und das der <strong>Suchbegriffe</strong>. Über den &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/07/14/der-widerspruch-zwischen-originalitaet-und-verkaeuflichkeit/" target="_blank">Widerspruch zwischen Originalität und Verkäuflichkeit</a>&#8221; habe ich vor einem Jahr schon geschrieben. Deshalb will ich heute auf die problematischen Suchbegriffe eingehen.</p>
<p>Es gibt genug Bildagenturen, die ein Foto von einem Schaltknüppel ablehnen würden, wenn die Suchbegriffe &#8220;Energie&#8221; oder &#8220;sparen&#8221; darin vorkommen würden. Das gleiche gilt für <strong>viele Motive</strong> des als positiv gelobten Videos. Andererseits gibt es in Bildagenturen keinen Mangel an solchen Motiven. Wer nach Wäscheleine oder Geschirr sucht, findet genug Bildmaterial. Es ist nur nicht immer mit &#8220;Energie sparen&#8221; verschlagwortet.</p>
<p>Für die Agenturen ist es immer leicht, nach kreativen Bildideen zu rufen. Sobald aber die <strong>Verschlagwortung </strong>etwas kreativer wird, gibt es Ärger. Bestes Beispiel ist neben der superkritischen Agentur istockphoto auch Dreamstime, die vor kurzem <a href="http://www.dreamstime.com/thread_7808" target="_blank">ein Programm gestartet</a> haben, bei denen Fotografen und Bildkäufer unpassende Suchbegriffe eines fremden Fotos melden können und pro erfolgreicher Meldung Geld verdienen. Als Strafe kann es sein, dass der gemeldete Fotograf sein komplettes Portfolio neu verschlagworten muss, nicht nur das beanstandete Bild.</p>
<p>Da überlegen sich Fotografen zwei Mal, ob sie lieber ein Suchbegriff zuviel oder zu wenig benutzen. Ich habe am Anfang meiner Verschlagwortung vor paar Jahren noch locker 100-150 Suchbegriffe pro Bild gehabt. Als immer mehr Bildagenturen jedoch ein Limit von maximal 50 Wörtern pro Bild eingeführt hatten, habe ich meine Suchbegriffe auf 50 reduziert. Mittlerweile nutze ich manchmal nur noch 30-40 Wörter, um ein Foto zu verschlagworten.</p>
<p>Der Grund ist: Es gibt zwei Ansätze bei der Verschlagwortung: Den<strong> Long-Tail-Ansatz</strong> und den <strong>Bestseller-Ansatz</strong>:</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail" target="_blank">Long-Tail-Ansatz</a> basiert auf der Annahme, dass viele selten gekaufte Produkte in einem Laden zusammen mehr Umsatz erwirtschaften als die wenigen häufig verkauften Produkte zusammen. Der Long-Tail-Ansatz wurde auch schon konkret auf den <strong>Microstock</strong>-Bereich z.B. <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/31/the-long-tail-der-lange-schwanz-in-der-stockfotografie/" target="_blank">hier in meinem Blog</a> oder <a href="http://www.microstockdiaries.com/microstock-and-the-long-tail.html" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.niltomil.com/microstock-world/the-long-tail/" target="_blank">hier</a> besprochen.</p>
<p>Der Bestseller-Ansatz basiert auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip" target="_blank">Pareto-Prinzip</a>, welches besagt, dass 80% eines Ziels in 20% der Gesamtzeit erreicht werden und für die restlichen 20% die anderen 80% der Zeit gebraucht wird. In der Wirtschaftswelt wird das Prinzip so formuliert: 20% der Kunden sorgen für 80% der Umsätze.</p>
<p><strong>Was heißt das konkret für die Stockfotografie und die Verschlagwortung?</strong></p>
<p>Wer nach dem Long-Tail-Prinzip verschlagwortet, benutzt so viele Wörter wie möglich, in der Hoffnung, dass sich bei diesen &#8220;exotischeren&#8221; Suchbegriffen über die Zeit hinweg trotzdem genug Verkäufe ansammeln, weil es eben weniger Fotos mit diesen speziellen Suchbegriffen gibt. Ein gutes Beispiel ist <a href="http://www.zoonar.de/blog/2011/04/12/auf-den-titel-dank-falunrot/" target="_blank">dieser Bildverkauf</a>, bei dem die Bildredakteurin der FAZ gezielt nach der Farbe &#8220;Falunrot&#8221; gesucht hatte.</p>
<p>Wer den Bestseller-Ansatz benutzt, hält seine Keywords so knapp wie möglich und nur so ausführlich wie nötig. Das hat zwei Gründe: Zum einen suchen die meisten Kunden nach ganz einfachen Begriffen. Die Bildagentur Dreamstime zeigt dem Fotografen an, mit welchen Suchbegriffen ein Foto gefunden wurde und oft ist es ganz banal: Eine Frau mit Schnupfen? Kunde suchte nach &#8220;cold tissue&#8221; (wobei &#8220;cold&#8221; hier nicht mit &#8220;kalt&#8221; sondern mit &#8220;Erkältung&#8221; übersetzt werden sollte). Eine Frau mit Spiegel in der Hand? Suche nach &#8220;mirror woman&#8221;. Mein Lieblingsbeispiel ist das folgende Foto, was bei Dreamstime bisher 13x verkauft wurde. Fast immer wurde nur nach &#8220;women&#8221; gesucht:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-group-women.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5846" title="keywords-group-women" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-group-women.jpg" alt="" width="408" height="573" /></a><br />
Da die beliebten und häufig gesuchten Begriffe ja auch beim Long-Tail-Ansatz verwendet werden, bleibt die Frage nach dem Vorteil von weniger Suchwörtern für den Fotografen? Einerseits hat der Fotograf weniger Arbeit bei der Verschlagwortung, andererseits &#8211; und das ist für mich viel wichtiger &#8211; erhöht es die <strong>Relevanz </strong>eines Bildes. Viele Bildagenturen sortieren die Suchergebnisse nach Relevanz und benutzen dafür komplizierte Formeln, die häufig geändert und wie ein Betriebsgeheimnis gehütet werden. Nur Alamy erklärt das Prinzip ihres &#8220;<a href="http://www.alamy.com/contributors/alamysearch/stock-photography-alamysearch.asp" target="_blank">AlamyRanks</a>&#8221; deutlich und offen. Es besagt, dass unter anderem die Formel &#8220;Views / Klicks + Verkäufe&#8221; benutzt wird, um die Suchergebnisse zu sortieren. Je niedriger der Wert, desto besser.</p>
<p>Angenommen, Bild A hat viele Suchbegriffe, wird deshalb bei einer Suche häufiger angezeigt, aber nicht jedes Mal angeklickt, weil die entfernteren Suchbegriffe nicht zum Bild passen. Bei dem Frauenfoto oben hätte ich z.B. &#8220;Haarschmuck&#8221; als Suchbegriff nehmen können, weil eine Frau eine Stoffblume im Haar trägt. Wenn jemand nach dem Wort sucht, wird mein Bild angezeigt. Aber der gezeigte Haarschmuck ist dem Bildsucher nicht groß genug im Bild, deswegen klickt er es nicht an und kauft ein anderes.</p>
<p>Bild B enthält weniger Suchbegriffe, die das Bild aber alle sehr passend beschreiben. Deswegen wird es zwar weniger häufig angezeigt, aber öfter angeklickt und gekauft. Sagen wir, Bild A bekommt 20 Ansichten, 15 Klicks und 10 Verkäufe. Der AlamyRank wäre 0,8. Bild B bekommt nur 10 Ansichten, aber 10 Klicks und ebenfalls 10 Verkäufe. Der AlamyRank wäre 0,5 und damit vorteilhafter. Obwohl Bild B nur halb so oft angezeigt wurde und weniger Klicks und gleich viel Verkäufe hat, ist der AlamyRank besser und deshalb wird es bei den Suchergebnissen höher und öfter angezeigt.</p>
<p>Andere Bildagenturen haben ähnliche Formeln. Die <strong>Qualität </strong>der Verschlagwortung ist demnach ein wichtiger Faktor, der beeinflußt, wie prominent die eigenen Fotos bei den Suchergebnissen angezeigt werden. Da ich anhand meiner eigenen Daten eher der Auffassung bin, dass die Bildkäufer nach wenigen, aber sehr relevanten Begriffen suchen, verschlagworte ich immer öfter nach dem Bestseller-Prinzip statt wie früher nach dem Long-Tail-Prinzip.</p>
<p>Das führt jedoch dazu, dass die von AGE Fotostock bemängelte <strong>Kreativität</strong> den Bildern nicht sichtbar wird, weil sie nicht in den Schlagwörtern beschrieben wird. Oder weil die Bilder wegen &#8220;zu geringer Verkaufschancen&#8221; abgelehnt wurden.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9dd3a6c5c65d426f89393aa4b5f3fd0e" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Wie verschlagwortet ihr? Eher kurz oder ausführlich? Und welche Vor- und Nachteile sehr ihr darin?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F05%2F17%2Fdas-problem-der-richtigen-verschlagwortung-und-suchbegriffe%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/17/das-problem-der-richtigen-verschlagwortung-und-suchbegriffe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Probleme mit Sonderzeichen in IPTC-Feldern beim Bildagentur-Import</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/02/probleme-mit-sonderzeichen-in-iptc-feldern-beim-bildagentur-import/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/02/probleme-mit-sonderzeichen-in-iptc-feldern-beim-bildagentur-import/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 06:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Bridge CS5. Lightroom 3]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Photoshop CS5]]></category>
		<category><![CDATA[ASCII]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Bildunion]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalstock]]></category>
		<category><![CDATA[ImagePoint]]></category>
		<category><![CDATA[IPTC]]></category>
		<category><![CDATA[ISO]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaute]]></category>
		<category><![CDATA[UTF-8]]></category>
		<category><![CDATA[XMPLegacy IPTC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=5916</guid>
		<description><![CDATA[Mit jeder neuen Version von Adobe Photoshop gibt es nicht nur neue Funktionen, sondern auch neue Bugs und neuen Ärger. Manchmal entsteht der Ärger nicht mal durch die Bugs, sondern die korrekt arbeitenden Funktionen. Was ist das Problem? Mit Photoshop CS5 hat Adobe die Behandlung von IPTC-Daten geändert. Das betrifft auch Adobe Bridge CS5 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit jeder neuen Version von Adobe Photoshop gibt es nicht nur neue Funktionen, sondern auch neue Bugs und neuen <strong>Ärger</strong>. Manchmal entsteht der Ärger nicht mal durch die Bugs, sondern die korrekt arbeitenden Funktionen.</p>
<h3>Was ist das Problem?</h3>
<p>Mit <strong>Photoshop CS5</strong> hat Adobe die Behandlung von <strong>IPTC-Daten </strong>geändert. Das betrifft auch <strong>Adobe Bridge CS5</strong> und <a href="http://www.foto-talk.relota.com/bildverwaltung-tools/2833-photoshop-cs5-iptc-umlaute.html" target="_blank">vielleicht</a> Adobe Lightroom 3)</p>
<p>Diese <a href="http://livedocs.adobe.com/en_US/Bridge/2.0/help.html?content=WSfd1234e1c4b69f30ea53e41001031ab64-734a.html" target="_blank">IPTC-Informationen</a> (IPTC CORE, IPTC-IIM, Legacy) werden bei CS5 jetzt im UTF-8 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichenkodierung" target="_blank">Zeichensatz</a> statt als 8Bit-ISO-<strong>Zeichensatz </strong>gespeichert. Im Grunde kein Problem. Schwierig wird es nur, wenn Sonderzeichen wie im Deutschen vor allem Umlaute wie ä,ö, ü oder das ß hinzukommen. Das Problem ist, dass Sonderzeichen in jedem Zeichensatz an einer anderen Stelle abgespeichert werden.</p>
<p>Wenn ein Programm oder eine Datenbank die Titel, Bildbeschreibungen oder Suchbegriffe aus den IPTC-Feldern ausliest, aber den benutzten Zeichensatz nicht abfragt, erkennt oder nutzen kann, führt das zu krpytischen Zeichen. In der Praxis sieht das dann zum Beispiel so aus:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/umlaute-bildmaschine.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5921" title="umlaute-bildmaschine" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/umlaute-bildmaschine.jpg" alt="" width="156" height="240" /></a></p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-umlaute-imagepoint.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5922" title="keywords-umlaute-imagepoint" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-umlaute-imagepoint.jpg" alt="" width="382" height="266" /></a></p>
<p>Häßlich, nicht wahr? Außerdem führt das dazu, dass Bildkäufer die eigenen Fotos nicht finden, weil diese nie die kryptischen Zeichen eingeben werden.</p>
<h3>Wer hat Schuld?</h3>
<p>Wer hat Schuld am Problem? Adobe, weil es früher funktioniert hatte? Oder die Bildagenturen, weil sie die Daten nicht richtig importieren?</p>
<p>Technisch gesehen hat Adobe keine Schuld. Laut IPTC-Standard dürften für den alten <a href="http://www.photometadata.org/META-Resources-metadata-types-standards-IPTC-IIM" target="_blank">Legacy IPTC-IIM-Standard</a> nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ASCII" target="_blank">ASCII-Zeichen</a> verwendet werden, da sind nun mal keine Sonderzeichen dabei. Laut dem neuen <a href="http://www.photometadata.org/META-Resources-metadata-types-standards-XMP" target="_blank">XMP-Standard</a>, in dem Adobe die Metadaten speichert, dürfen Sonderzeichen ausdrücklich benutzt werden und bei den meisten Bildagenturen klappt der Import auch.</p>
<p>Probleme machen vor allem einige deutsche Bildagenturen. Bei mir tritt das Problem bei diesen Agenturen auf:</p>
<ul>
<li>Bildmaschine</li>
<li>Bildunion</li>
<li>ImagePoint</li>
<li>Digitalstock</li>
</ul>
<p>Das bedeutet oft, dass deren Agentursoftware nicht die <em>neuen </em>XMP-Metadaten ausliest, sondern die ebenfalls immer automatisch mitgelieferten <em>alten </em>IPTC-Core-Metadaten.</p>
<p>Ich habe bei jeder Agentur nachgefragt und folgende Antworten bekommen:</p>
<ul>
<li><strong>Bildmaschine </strong>kennt das Problem und versucht, mit der Einführung des neuen Fotografen-Backends auch den Metadaten-Import zu aktualisieren. Die Umstellung auf den neuen Fotografen-Bereich ist aktuell für Mai 2011 geplant.</li>
<li><strong>Bildunion </strong>antwortete kurz: &#8220;Wir kennen das Problem und werden das schnellstmöglich korrigieren.&#8221;</li>
<li>Bei <strong>ImagePoint </strong>scheint zwar der Import die falschen Sonderzeichen anzuzeigen (siehe Screenshot oben), aber beim Durchlaufen des internen Prüfsystems werden die Daten neu berechnet und die Umlaute danach wieder korrekt angezeigt. Wir haben das mit einigen meiner Fotos getestet und es funktioniert.</li>
<li><strong>Digitalstock </strong>hat das Problem zur Kenntnis genommen, ist aber mehr damit beschäftigt reihenweise Bilder abzulehnen als sich um das Problem zu kümmern. Scherz beiseite: Digitalstock ist informiert und will sich darum kümmern. Viel Hoffnung habe ich jedoch nicht, dass es schnell geschehen wird.</li>
</ul>
<h3>Was ist die Lösung?</h3>
<p>Naheliegend wäre, die Verschlagwortung einfach mit einem anderen Programm zu machen. Das ist aber keine Lösung, weil Photoshop bei einer nachträglichen Bearbeitung einer Datei wieder alle Metadaten im UTF8-Zeichenformat speichern würde. Im Idealfall würden alle betroffenen Bildagenturen den neuen XMP-Standard benutzen. Der kann übrigens theoretisch sogar die Model- und Property-Releases <a href="http://www.microstockdiaries.com/what-a-release-matching-spreadsheet-can-do-for-your-stock-photo-distribution.html" target="_blank">automatisch zuordnen</a>. Den obigen Antworten nach sollte das bald geschehen sein. Bis dahin hilft nur ein Umweg.</p>
<h3>Was ist die Notlösung?</h3>
<p>Das kleine kostenlose Freeware-Programm <a href="http://www.sno.phy.queensu.ca/~phil/exiftool/" target="_blank">ExifTool</a> erlaubt zahlreiche Eingriffe in IPTC-Daten. Zum Beispiel kann damit vorgegaukelt werden, ein Foto wäre mit einer Hasselblad gemacht worden, obwohl es nur eine Canon war und ähnliches. In unserem Fall brauchen wir aber das Feature, was uns erlaubt, Zeichensätze umzuwandeln, genauer beschrieben in <a href="http://www.sno.phy.queensu.ca/~phil/exiftool/faq.html#Q10" target="_blank">FAQ 10</a>.</p>
<p>Bei mir sieht das konkret so aus: Ich habe mir das Programm<strong> exiftool.exe</strong> runtergeladen. Da es ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommandozeile" target="_blank">Kommandozeilen</a>-Programm ist, kann ich eine Batch-Datei anlegen.Wie das geht? Ihr erstellt eine .txt-Datei, die genauso wie das Hauptprogramm heißt (also exiftool.txt) und schreibt darin:</p>
<blockquote><p>exiftool -tagsfromfile @ -iptc:all -codedcharacterset= %*<br />
pause</p></blockquote>
<p>Danach speichert ihr die Textdatei und benennt sie in &#8220;exiftool.bat&#8221; um. Die bat-Datei und exe-Datei müssen im gleichen Ordner liegen. Wenn ihr jetzt eure JPG-Dateien im gleichen Ordner habt, müsst ihr sie nur auf die bat-Datei ziehen und das Programm wandelt den Zeichensatz zurück in das alte ISO-Format, mit dem alle Agenturen klarkommen. Wer etwas fitter mit Kommandozeilen ist, kann sich das Ganze auch anders oder bequemer programmieren. Den obigen &#8220;Pause&#8221;-Befahl habe ich nur eingefügt, damit ihr eine Bestätigung seht, dass alles korrekt konvertiert wurde. Wer Ahnung hat, kann das weglassen. Exiftool erstellt übrigens eine Sicherheitskopie von jeder umgewandelten Datei, ihr braucht also keine Angst zu haben, etwas unwiderruflich falsch zu machen.</p>
<p><em>Wie sieht es bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit Umlauten gemacht? Welche Agenturen bereiten Probleme? Welche Lösungen habt ihr für euch gefunden?</em><br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e17c041ecfb9404f921ab7eaf8a8b1f9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span style="color: #888888;">(Danke an ManfredG für seine Hinweis in </span><a href="http://www.foto-talk.relota.com/bildverwaltung-tools/2833-photoshop-cs5-iptc-umlaute.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">diesem Thread</span></a><span style="color: #888888;">)</span></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F05%2F02%2Fprobleme-mit-sonderzeichen-in-iptc-feldern-beim-bildagentur-import%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/02/probleme-mit-sonderzeichen-in-iptc-feldern-beim-bildagentur-import/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Shutterstock verrät endlich die Suchbegriffe der Bildkäufer</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/28/shutterstock-verraet-endlich-die-suchbegriffe-der-bildkaeufer/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/28/shutterstock-verraet-endlich-die-suchbegriffe-der-bildkaeufer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 06:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Keywording]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=5904</guid>
		<description><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich mit einer Bildagentur rede und wir über Verbesserungsvorschläge reden, wünsche ich mir, dass die Agentur den Fotografen zeigt, welche Suchbegriffe ein Bildkäufer benutzt hat, um ein Foto zu finden. Dass es technisch möglich ist, beweist seit langem Dreamstime*. Nun &#8211; endlich &#8211; führt auch Shutterstock diese Funktion ein. Ja, wirklich, ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Mal, wenn ich mit einer Bildagentur rede und wir über Verbesserungsvorschläge reden, wünsche ich mir, dass die Agentur den Fotografen zeigt, welche <strong>Suchbegriffe </strong>ein Bildkäufer benutzt hat, um ein Foto zu finden. Dass es technisch möglich ist, beweist seit langem <a href="http://www.dreamstime.com/register-resi702958" target="_blank">Dreamstime</a>*.</p>
<p>Nun &#8211; endlich &#8211; führt auch <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank">Shutterstock</a> diese Funktion ein. Ja, wirklich, ab sofort können Fotografen sehen, durch welche <strong>Keywords </strong>ihre Bilder am meisten verkauft wurden.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/shutterstock-keywords.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5905" title="shutterstock-keywords" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/shutterstock-keywords.jpg" alt="" width="680" height="441" /></a></p>
<p>Bislang ist diese <strong>Funktion </strong>etwas versteckt. Ihr findet sie, wenn ihr in Eurem Fotografen-Account rechts auf das schwarze &#8220;Shutterstock Darkroom&#8221;-Logo klickt und dort auf &#8220;<a href="http://submit.shutterstock.com/darkroom/gallery.mhtml" target="_blank">Image Gallery Stats</a>&#8221; (oder ihr benutzt meinen Link). Dort werden dann zu jedem Bild in Eurem Portfolio die fünf meistbenutzten Suchbegriffe angezeigt, wegen denen Euer Bild verkauft wurde. Wenn ihr darunter auf &#8220;Show all keywords&#8221; klickt, erscheint eine Liste mit allen Suchbegriffen, absteigend nach Häufigkeit sortiert.</p>
<p>Am Beispiel oben seht ihr zum Beispiel, dass das Bild vor allem wegen der <strong>Seitenansicht </strong>(profile, side view) gekauft wurde. Interessant ist auch, dass das fälschlicherweise benutzte Keyword &#8220;men&#8221; (Mehrzahl von Mann) keinen stört und auch zu Verkäufen führte. Ich vermute aber, dass die Suchbegriffe erst seit kurzem gezählt werden, denn auch bei meinen Bestsellern werden nicht mal die Hälfte der Suchbegriffe angezeigt. Da Shutterstock sehr viel verkauft, werden diese Statistiken sicher erst in paar Wochen aussagekräftiger, wenn die <strong>Datenbasis</strong> groß genug geworden ist. Diskutiert werden kann über die Funktion <a href="http://submit.shutterstock.com/forum/viewtopic.php?t=104491" target="_blank">hier</a> im Shutterstock-Forum.</p>
<p>Was haben Fotografen von dieser Anzeige? Viel!</p>
<p>Fotografen können nun sehen, <strong>welche</strong> Suchbegriffe am erfolgversprechendsten sind. Das sind nicht immer die, die ich selbst vermute. Eine andere Erkenntnis ist auch, dass die ganz offensichtlichsten Suchbegriffe am meisten zum Verkauf führen. Zuviel &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/03/20/sind-ihr-geld-wert-suchfunktion-und-suchworter/" target="_blank">Kreativität</a>&#8221; bei der Vergabe von Suchbegriffen ist nicht immer hilfreich und kann sogar kontraproduktiv wirken. Dazu kommt in den nächsten Wochen ein ganzer Blog-Artikel.</p>
<p>Trotz meiner Euphorie über die endlich sichtbaren Käufer-Suchbegriffe kann die Funktion eins nicht: Sie verrät leider nicht, welche fehlenden Suchbegriffe zu mehr Verkäufen geführt hätten. Das geht nur manchmal indirekt, wenn Fotografen sehen, dass einige Fotos einer  Serie sich besser als andere aus der gleichen Serie verkaufen, weil dort  Suchbegriffe dabei sind, die den anderen Bildern fehlen. Die könnten  dann ergänzt werden (wenn es vom Motiv passt), um mehr Verkäufe zu  erzielen.</p>
<p>Deshalb ist diese Funktion für Fotografen bares Geld wert und ich wünsche mir weiterhin, dass andere Bildagenturen da schnell nachziehen werden.</p>
<p><em>Ich bin gespannt: Was sind Eure ersten Erkenntnisse bei der Auswertung? Ändert ihr Eure <strong>Verschlagwortung</strong>?</em><br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/96a8f3ac63b542848918b3629282d041" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span style="color: #888888;">* Affiliate</span></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F04%2F28%2Fshutterstock-verraet-endlich-die-suchbegriffe-der-bildkaeufer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/28/shutterstock-verraet-endlich-die-suchbegriffe-der-bildkaeufer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trends in Werbeslogans für Stockfotos nutzen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/09/08/trends-in-werbeslogans-fur-stockfotos-nutzen/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/09/08/trends-in-werbeslogans-fur-stockfotos-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Funde]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Charts]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=4151</guid>
		<description><![CDATA[Neulich bin ich über eine hilfreiche Webseite gestolpert. Auf slogans.de findet ihr den Slogometer! Dort werden Werbesprüche auseinandergenommen und die Wörter nach ihrer Häufigkeit sortiert. Hier mal die 20 beliebtesten Wörter aus der Werbung von 2009/2010. Außerdem können die Wörter nach ihrer Beliebtheit in verschiedenen Epochen (50er Jahre, 60er Jahre, etc.) angezeigt werden und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich bin ich über eine hilfreiche Webseite gestolpert.</p>
<p>Auf slogans.de findet ihr den <a href="http://www.slogans.de/slogometer.php?Year=2010" target="_blank"><strong>Slogometer</strong></a>! Dort werden Werbesprüche auseinandergenommen und die Wörter nach ihrer Häufigkeit sortiert. Hier mal die 20 beliebtesten Wörter aus der Werbung von 2009/2010.</p>
<div id="attachment_4291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 891px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/09/werbeslogans-2010.jpg"><img class="size-full wp-image-4291" title="werbeslogans-2010" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/09/werbeslogans-2010.jpg" alt="Die 20 meistgenutzten Wörter in Werbeslogans von 2010" width="881" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Die 20 meistgenutzten Wörter in Werbeslogans von 2010</p></div>
<p>Außerdem können die Wörter nach ihrer Beliebtheit in verschiedenen Epochen (50er Jahre, 60er Jahre, etc.) angezeigt werden und wie in anderen Charts auch werden die Neueinsteiger, Aufsteiger und Absteiger gesondert markiert.</p>
<p>Was nützt das einem <strong>Stockfotografen</strong>? Sehr viel! Die Werbeagenturen brauchen für die <strong>Slogans </strong>auch Bilder zur Illustration, die sie häufig bei Bildagenturen kaufen.</p>
<p>Wer es schafft, in diesem Sammelsurium so trivialer Worte wie &#8220;hier, mehr, ich, sie, gut&#8221; <strong>Trends</strong> zu erkennen und sie passend zu bebildern, kann durch mehr Verkäufe mehr Geld verdienen. Eine Hilfe ist zum Beispiel, sich auf die Substantive und Verben zu konzentrieren. Da wären unter anderem &#8220;leben, erleben, Energie, Power, Zukunft, Liebe, Qualität, Urlaub, entdecken, genießen&#8221;. Außerdem sind das gleich Hilfen für die richtige <strong>Verschlagwortung </strong>von Stockfotos.</p>
<p>Der <strong>Vergleich </strong>mit den älteren Slogan-Trends lässt auch einiges erkennen.</p>
<p>Abgesehen davon, dass Anglizismen in der Werbung deutlich zunehmen, ist auch eine Verschiebung der <strong>Ansprache </strong>zu erkennen. Waren in den 1950er Jahren &#8220;Man, sie, ihr, du, ich&#8221; die vorherrschenden Personalpronomen, dominieren 2010 die Fürwörter &#8220;Wir, dein, sie, ich&#8221;. Die Ansprache wird persönlicher, Gruppen und Gemeinsamkeiten werden wichtiger.</p>
<p>Einen <strong>Wandel </strong>gibt es auch bei den Substantiven. In den 1950er Jahren wurden meist klassische Genussmittel wie Bier, Kaffee, Sekt, etc. benannt und Werte wie Kraft, Sicherheit, Frische und Fortschritt. Das gibt es heute kaum noch. Stattdessen gibt es Werte, Natur, Internet, Art, Style und Design. Wenn ich das als Laie interpretiere: Weg vom konkreten <strong>Nutzen</strong> hin zum diffusen <strong>Lebensgefühl</strong>. Ich vermute sogar, dass mit Werbeanzeigen von heute viel einfacher ganz andere Produkte beworben werden könnten als früher. Macht den Test: Schaut Euch Werbung an und blendet den Markennamen und das Logo aus. Funktioniert es?<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/8d0c8c2782fa4b5fbd3ff2bf5e036b8c" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was könnt ihr für hilfreiche Informationen aus den beliebtesten Werbeslogans ziehen?</em></p>
<p><span style="color: #888888;">(P.S. Ich weiß, dass &#8220;man&#8221; kein Personalpronomen ist, aber es dient der Kundenansprache)</span><em><br />
</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2010%2F09%2F08%2Ftrends-in-werbeslogans-fur-stockfotos-nutzen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/09/08/trends-in-werbeslogans-fur-stockfotos-nutzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rätsel um verschwundene IPTC-Daten in Photoshop und Bridge gelöst?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/12/05/raetsel-um-verschwundene-iptc-daten-in-photoshop-und-bridge-geloest/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/12/05/raetsel-um-verschwundene-iptc-daten-in-photoshop-und-bridge-geloest/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 08:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Bridge]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[IPTC]]></category>
		<category><![CDATA[IPTC-Standard]]></category>
		<category><![CDATA[IrfanView]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[XML]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo Group]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=2919</guid>
		<description><![CDATA[Im Juli hatte ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich nach den Ursachen für fehlende IPTC-Daten in Fotos gesucht habe, wenn diese auf eine bestimmte Art in Adobe Photoshop oder Bridge bearbeitet werden. Die Metadaten können mit Photoshop selbst meist ausgelesen werden und ich merke diesen Fehler erst, wenn ich meine Fotos zu Bildagenturen hochlade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli hatte ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich nach den <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/28/uebernahme-der-iptc-infos-abhangig-von-ja-was-eigentlich/" target="_self">Ursachen für fehlende IPTC-Daten</a> in Fotos gesucht habe, wenn diese auf eine bestimmte Art in <strong>Adobe Photoshop</strong> oder Bridge bearbeitet werden. Die Metadaten können mit Photoshop selbst meist ausgelesen werden und ich merke diesen Fehler erst, wenn ich meine Fotos zu Bildagenturen hochlade und dort keine oder nicht alle<strong> IPTC-Daten</strong> angezeigt werden. Auf meinem Rechner kann ich es überprüfen, indem ich schaue, ob <a href="http://www.irfanview.de" target="_blank">IrfanView</a> die IPTC-Daten auslesen kann.</p>
<p>Mittlerweile weiß ich, wie das Problem gelöst werden kann. Der Leser Peter hat in einem <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/28/uebernahme-der-iptc-infos-abhangig-von-ja-was-eigentlich/comment-page-1/#comment-1819">Kommentar</a> unter dem Artikel eine <strong>mögliche Ursache</strong> genannt und in der <a href="http://www.stockphoto.net/Subscriptions.php" target="_blank">STOCKPHOTO-Yahoo Group</a> bin ich auf eine weitere gestoßen. Deswegen hier vier Gründe, die unter Umständen zu fehlenden IPTC-Daten führen.</p>
<ol>
<li>Die simple Variante: Wer seine Bilder mit der Funktion &#8220;Für Web und Geräte speichern&#8221; sichert, verliert die Metadaten. Das lässt sich leicht beheben, indem auch Bilder für das Internet mit der Funktion &#8220;Speichern unter&#8230;&#8221; gesichert werden, nur in geringerer JPG-Qualität.</li>
<li>Einige ältere Versionen von Adobe Bridge können unter Umständen die Metadaten nur als <a href="http://www.photometadata.org/META-101-metadata-types" target="_blank">XMP</a> abspeichern statt als &#8220;legacy&#8221; IPTC. Wenn andere Software dann nur IPTC, aber nicht XML-Metadaten auslesen kann, sieht es schlecht aus. Das ist ein Ansatz aus dem genannten Forum und er klingt verwandt mit dem dort ebenfalls als nächstes beschriebenen.</li>
<li>Jetzt kommt der Punkt, der mein Problem am wahrscheinlichsten beschreibt: Es scheint, dass manche Software die Metadaten nur auslesen kann, wenn sie &#8220;an einem Stück&#8221; geschrieben wurden oder nur, wenn sie zusammen beim Speichern geschrieben wurden. Wer ein gespeichertes Bild z.B. in Bridge bearbeitet, muss es ja nicht zwangsweise neu speichern, nachdem er neue Metadaten eingetragen hat. Das wäre dann etwas, was einige Programme nicht richtig interpretieren können. Die Lösung hier heißt: Ein weiterer Speicherschritt muss her, am besten nach der Verschlagwortung eines Ordners als gespeicherte Aktion. Beim neuen Speichern werden auch die Metadaten &#8220;synchronisiert&#8221; und die Bildagenturen können die Daten auslesen. So mache ich das jetzt und seitdem habe ich keine Probleme.</li>
<li>Peter hat vermutlich das Gleiche Problem auf eine ähnliche Weise beschrieben: &#8220;Es gibt wohl zwei IPTC-Standards und die meisten Programme arbeiten mit dem Standard-1. Photoshop (hier: CS3 für Mac, aber auch Elements 6.0 für Windows) übernimmt vorhandene IPTC-Daten nach Standard-1 meist problemlos auch in den Standard-2. Damit kommen die Agenturen meist auch klar. Problematisch wird es, wenn man zwischen den Standards wechselt, also mit einem Programm nach Standard-1 nachbessern will, aber schon Standard-2 im Bild steht. Manche Agenturen lesen dann trotzdem Standard-2 aus, andere wieder nach Standard-1. Und wenn man – wie Du – gerade die andere Variante zum Verschlagworten hatte, kommt bei der Agentur womöglich nichts mehr an oder es sind veraltete Daten, wenn im falschen Standard nachgebessert wurde. Ich hab das Problem gerade bei Veer.&#8221;</li>
</ol>
<p>Etwas frustrierend war, dass auch ein wochenlanger Mail-Wechsel mit dem Adobe-Kundendienstnichts nicht zu diesen Ergebnissen geführt hat, da der Support-Mitarbeiter das Problem weder nachvollziehen konnte, weil er keine Fremdprogramme benutzen wollte. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>&#8220;Guten Tag,</p>
<p>anbei eine Beispieldatei, bei der ich die Metadaten mit Bridge und Photoshop auslesen kann, aber alle anderen Programme (z.B. IrfanView) und auch Bildagenturen die IPTC-Daten nicht lesen können.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Kneschke, vielen Dank für Ihre Anfrage.</p>
<p>Leider kann ich das Problem nicht nachstellen da mir die von Ihnen genannten Programme dazu fehlen. So wie bei Ihnen werden mir in den Adobe Programmen die IPTC-Daten vollständig angezeigt. Das heisst, ein Bildfehler kann nicht vorliegen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Leider scheint der Mitarbeiter insofern recht zu haben, dass das Problem nicht auf der Seite von Adobe liegt, denn die definierten Standards für Metadaten lassen ein nachträgliches Schreiben von Metadaten zu. Hier eine Übersicht über die festgelegten Definitionen für <a href="http://www.iptc.org/std/Iptc4xmpCore/1.0/documentation/Iptc4xmpCore_1.0-doc-CpanelsUserGuide_13.pdf" target="_blank">ITPC- und XML-Metadaten</a>. Trotzdem wäre es doch für Adobe ein Leichtes, in den Voreinstellungen eine Funktion anzubieten, die automatisch ein Bild komplett in identischer Qualität speichert, wenn ein Teil der Metadaten geändert wird. Die Funktion wäre mächtig, da beim Speichern als JPG Verluste auftreten, aber wer wie ich in der beste Qualitätsstufe speichert, kann freiwillig 1-2 zusätzliche Speicherungen verkraften.</p>
<p>Kurz zusammengefasst: Wer Probleme mit verschwundenen IPTC-Daten hat, die sich nicht auf Punkt 1 zurückführen lassen, sollte die betreffenden Bilder noch mal neu abspeichern.</p>
<p><em>Hat Euch das geholfen? Oder ist jetzt mehr unklar als vorher?</em><br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/e05c13c08eed4a9aa62b8453cf2943a1" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2009%2F12%2F05%2Fraetsel-um-verschwundene-iptc-daten-in-photoshop-und-bridge-geloest%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/12/05/raetsel-um-verschwundene-iptc-daten-in-photoshop-und-bridge-geloest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frag den Fotograf: Tipps zur Verschlagwortung</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/18/frag-den-fotograf-tipps-zur-verschlagwortung/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/18/frag-den-fotograf-tipps-zur-verschlagwortung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 07:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frag den Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Bridge]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Alamy]]></category>
		<category><![CDATA[beliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Dreamstime]]></category>
		<category><![CDATA[finden]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Getty Images]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[istockphoto]]></category>
		<category><![CDATA[Keyword-Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[PantherMedia]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[suchen]]></category>
		<category><![CDATA[Suchwörter]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=1527</guid>
		<description><![CDATA[Durch diesen Blog häufen sich Anfragen von Fotografen in meinem Postfach, die Fragen an mich haben. Da dieser Blog nur ein kleiner Teil meiner Arbeit als Fotoproduzent ist, finde ich leider nicht immer die Zeit, jedem ausführlich zu antworten. Deswegen picke ich mir für die Rubrik &#8220;Frag den Fotograf&#8221; ab und zu einige Fragen heraus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch diesen Blog häufen sich <strong>Anfragen </strong>von Fotografen in meinem Postfach, die Fragen an mich haben. Da dieser Blog nur ein kleiner Teil meiner Arbeit als Fotoproduzent ist, finde ich leider nicht immer die Zeit, jedem ausführlich zu antworten. Deswegen picke ich mir für die Rubrik &#8220;<strong>Frag den Fotograf</strong>&#8221; ab und zu einige Fragen heraus, die ich in größerer Runde beantworten möchte, damit gleich alle Leser (und Leserinnen) an der Antwort teilhaben können. Und bitte, scheut euch nicht. Wer zusätzlich Antworten hat, kann sie gerne in den Kommentaren hinterlassen. Der Fragesteller wird diese ebenfalls lesen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1529" title="Mit Lupe im Internet" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/03/a80ba_alex_mit_laptop_karton_und_lupe_01_3627.jpg" alt="Mit Lupe im Internet" width="524" height="350" /></p>
<p>Dieses Mal schrieb mir ein Fotograf aus Mannheim:<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Hallo Robert,<br />
habe mal eine Frage zu Deiner Stock-Fotografie, vorausgesetzt, Du möchtest mir antworten:<br />
Wie sind Deine Erfahrungen im Bereich Verschlagwortung?<br />
Kann man ohne weiteres alles in Deutsch bearbeiten, oder bringt es Vorteile, das ganze von vorneherein in Englisch durchzuführen.<br />
Wie viel Anlaufzeit hattest Du, bis Du einigermaßen zufrieden warst mit den Verkaufsergebnissen?&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Ich verschlagworte grundsätzlich alle meine Fotos in deutscher Sprache. Zum einen deshalb, weil die meisten meiner Bildagenturen deutsche Suchbegriffe akzeptieren und einige Agenturen verschlagworten die Fotos sowieso selbst. Bei den wenigen Agenturen, die englische Schlagworte verlangen, bediene ich mich eines Tricks. Ich nutze die Übersetzungsfunktion für das kontrollierte Vokabular einer großen Bildagentur und kopiere mir diese Suchbegriffe.</p>
<p>Wichtiger als die Sprache der Suchbegriffe ist jedoch die <strong>Wortwahl</strong>. Meine Tests haben beispielsweise ergeben, dass ein Wort in seiner ursprunglüchen <strong>Wortart</strong>, vor allem bei Verben und Substantiven, am meisten gesucht wird. Deshalb ist  &#8220;laufen&#8221; als Suchbegriff sinnvoller als &#8220;Lauf&#8221; oder &#8220;Haus&#8221; nützlicher als &#8220;häuslich&#8221;. Bei Adjektiven ist entgegen dieser Regel lieber nach dem Substantiv gesucht, also z.B. &#8220;Stärke&#8221; statt &#8220;stark&#8221; oder &#8220;Größe&#8221; statt &#8220;groß&#8221;.</p>
<p>Vor wenigen Tagen habe ich bei einer Bildagentur die <strong>Suche </strong>eines Kunden verfolgen können. Dieser suchte erst nach &#8220;Größenverhältnis&#8221;, fand nur 6 Fotos, versuchte es danach mit &#8220;Größen&#8221; und erhielt 33 Treffer und erst bei der Suchkombination &#8220;groß klein&#8221; erhielt er 353 Bilder zur Auswahl, auf denen es genug Beispiele für das ursprünglich gesuchte &#8220;Größenverhältnis&#8221; gab.</p>
<p>Auch andere <strong>Ergebnisse </strong>sind interessant: So verkaufen sich Fotos mit dem Suchbegriff &#8220;Flagge&#8221; besser als &#8220;Fahne&#8221;. Mehr Leute suchen nach &#8220;Fotografie&#8221; als nach &#8220;Fotograf&#8221;. Je länger ein Suchbegriff ist, desto seltener wird er genutzt. Trotz aller Konzeptwörter sollte die konkrete Beschreibung der Gegenstände auf einem Foto nicht vergessen werden. Wenn ein Verkehrsschild auf einem Foto zu sehen ist, reicht nicht der Begriff &#8220;Verkehrsschild&#8221;, sondern auch die dargestellte Verkehrsregel sollte als Suchbegriff genutzt werden, z.B. &#8220;Parkverbot&#8221;, &#8220;Vorfahrt beachten&#8221; etc.</p>
<p>Einige Bildagenturen helfen den Fotografen, indem sie z. B. wie <strong>Dreamstime </strong>angeben, welche Suchbegriffe zum Verkauf eines Fotos führten. Ich weiß, dass einige andere Agenturen diese Daten ebenfalls intern auswerten. Es wäre hilfreich, wenn diese mit den Fotografen geteilt werden würden. Shutterstock, Panthermedia, Digitalstock und einige andere Bildagenturen zeigen beispielsweise Listen der Suchbegriffe, die am häufigsten von den Kunden genutzt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1528" title="Dreamstime-Keyword-Sales" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/03/dreamstime-keyword-sales.jpg" alt="Dreamstime-Keyword-Sales" width="449" height="150" /><br />
Regelmäßige <strong>Zeitschriftenlektüre </strong>trainiert auch die Sensibilität für die richtigen Suchbegriffe. Wer sich in einer bunten Zeitschrift die Fotos nicht nur anschaut, sondern überlegt, warum das Foto gekauft wurde, findet viele Informationen. Vor allem im Titel des Textes, Untertitel  oder in der Bildunterschrift stehen oft die Worte, nach denen der Bildredakteur gesucht hat, um das Foto zu finden.</p>
<p>Im Internet gibt es viele <strong>hilfreiche Programme</strong>, die bei der Erstellung oder der Analyse von Suchbegriffen nützlich sind, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><a href="http://dusegard.se/PhotoKeywording.aspx" target="_blank">Photo/Image Keywording Tool</a> erlaubt das Verschlagworten anhand beliebter ähnlicher Fotos</li>
<li><a href="http://stocktagger.losmuchachos.at/" target="_blank">Stocktagger</a> schlägt ähnliche Suchbegriffe anhand des &#8220;kontrollierten Vokabulars&#8221; von Getty Images und istockphoto vor</li>
<li><a href="http://arcurs.com/keywording/" target="_blank">Photokeywords</a> erlaubt ebenfalls die Suche nach ähnlichen Fotos und schlägt passende Suchbegriffe vor</li>
<li><a href="http://www.findphotokeywords.com/" target="_blank">Findphotokeywords</a> wie das vorige Programm, nur viel ausführlicher, dafür aber häufige Nutzung nur gegen Entgelt</li>
<li><a href="http://www.picniche.com/" target="_blank">PicNiche</a> analysiert Angebot und Nachfrage bestimmter Suchbegriffe</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es Programme, die zwar nicht für die Stockfotografie erfunden wurden, aber helfen, das <strong>Suchverhalten </strong>der Menschen besser zu verstehen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.google.de/trends" target="_blank">Google Trends</a> zeigt an, nach was bevorzugt bei Google gesucht wird</li>
<li><a href="https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal" target="_blank">Google Adword Keyword-Tool</a> schlägt relevante ähnliche Suchbgeriffe vor</li>
<li><a href="http://freekeywords.wordtracker.com" target="_blank">Wordtracker Keywords</a> schlägt ebenfalls ähnliche Suchwörter vor</li>
<li><a href="http://metager.de/asso.html" target="_blank">MetaGer-Web-Assoziator</a> liefert Assoziationen zu Wörtern</li>
<li><a href="http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php" target="_blank">Keyword-Datenbank</a> liefert viele Daten zu aktuellen Suchanfragen im Internet</li>
<li><a href="http://www.visualthesaurus.com" target="_blank">Visual Thesaurus</a> visualisiert die Nähe verschiedener verwandter Wörter</li>
<li><a href="http://www.kwmap.com/" target="_blank">KwMap</a> zeichnet ähnliche Suchbegriffe visuell nach und listet sie zusätzlich alphabetisch auf</li>
</ul>
<p>Nach dieser Informationsflut sollte der Verschlagworter noch mal sein Werk begutachten und einen Schritt zurück treten. Ist wirklich jedes der gewählten Suchbegriffe für mein Foto relevant? Wenn Dich ein Bildredakteur anrufen würde und jedes Wort mit Dir durchgehen würde, könntest Du jeden Deiner Begriffe glaubhaft verteidigen? Wenn nicht, fällt Dein Foto vielleicht dem &#8220;<strong>Keyword-Spam</strong>&#8221; zum Opfer. Keyword-Spam bedeutet, dass sehr beliebte Suchbegriffe für ein Foto benutzt werden, damit es bei Suchen häufig angezeigt wird, obwohl diese Wörter nicht zum Foto passen. Das ist bei vielen Bildagenturen ein Ablehnungsgrund. Vor allem istockphoto und Alamy sind in dieser Hinsicht sehr streng.</p>
<p><strong>Meine Art</strong> der Verschlagwortung ist bestimmt nicht die beste, aber bisher bin ich damit klar gekommen. In regelmäßigen Abständen schaue ich in meine und die <strong>Statistiken </strong>der Bildagenturen, welche Suchbegriffe besonders beliebt sind und richte meine Fotosessions danach aus. Danach nutze ich einige der oben angegebenen Webseiten, um bei unsicheren Keywords herauszufinden, welche Variation am gelungendsten wäre. Danach verschlagworte ich das Foto nach sichtbaren Motivteilen (Mann, Tisch, Akte, Telefon, Anzug, &#8230;), dann folgen die Konzeptwörter (Business, Arbeit, Hektik, Bürokratie, &#8230;) und zum Schluss technische Beschreibungen (Freisteller, Studioaufnahme, isoliert, Textfreiraum, &#8230;). Zum Schluß werden alle Wörter nach Relevanz geordnet, also die wichtigsten nach vorn, der Rest nach hinten.</p>
<p>Nach einer Weile habe ich so einen kompakten Satz an Suchbegriffen, die ich für neue Fotos schnell übernehmen kann. Ich mache das mit Copy &amp; Paste in einem Textprogramm, wer will, kann auch <strong>Adobe Bridge </strong>komfortable dafür einrichten. Hier eine <a href="http://www.ahnungseinheit.de/PDF/Bridge_eigene_Stichwortsets.pdf" target="_blank">Anleitung</a>. Wer bequem ist, kann sich sogar fertige Keyword-Listen dafür <a href="http://www.controlledvocabulary.com/products/bridge.html" target="_blank">kaufen</a>.</p>
<p>Puh, das war eine lange Antwort. Jetzt interessiert mich, wie ihr Eure Fotos verschlagwortet. Wie ist Eure Vorgehensweise? Was für Erfahrungen habt ihr mit unterschiedlichen Methoden gemacht?<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/eacbcc1b51ae4963840c8c05858ef8df" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2009%2F03%2F18%2Ffrag-den-fotograf-tipps-zur-verschlagwortung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/18/frag-den-fotograf-tipps-zur-verschlagwortung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

