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Bildagenturen

Meine Bestseller-Fotos 2009

Letzte Woche hatte ich einen Artikel über die meistverkauftesten Fotos verschiedener Bildagenturen 2009. In den Kommentaren tauchte mehrmals die Frage auf, welche meiner Fotos sich 2009 am besten verkäuft hätten. Ja, warum nicht mal nachschauen?

Die Mitarbeiter von Fotolia und iStockphoto haben sich die Mühe gemacht (Danke Murat und Sven Ole), mal zu filtern, welche meiner Fotos in deren Microstock-Agenturen am gefragtesten waren.

Meine Topseller 2009 bei Fotolia

Nachdenklicher Mann
Mann mit Gedankenblase

2009 wurde das Foto 280x runtergeladen.

Mann trägt Frau huckepack
Huckepack tragen

Dieses Foto wurde im letzten Jahr 86x verkauft.

Frau mit Klemmbrett
Lachende Frau mit Klemmbrett

Den dritten Platz erzielte dieses Foto 2009 mit 64 Downloads.

Interessanterweise sind von meinen zehn bestverkauftesten Fotolia-Fotos 7, die im Dezember 2008 während eines Workshops mit Yuri Arcurs entstanden sind. Das kann zweierlei bedeuten. Entweder ist die Bedeutung richtig gewählter, professioneller Models mit dazu passender Visagistin und Stylistin sehr wichtig für die Verkäuflichkeit von Bildern oder – da alle diese Fotos exklusiv über Fotolia angeboten werden – es gibt eine Bevorzugung exklusiver Fotos in den Suchergebnissen. Wahrscheinlich wird es eine Kombination aus beidem sein.

Meine Topseller 2009 bei iStockphoto

Schaufensterpuppen
Schaufensterpuppen

Mit 71 Downloads liegt dieses Bild 2009 vorn. Ironischerweise musste dieser Laden, der im August 2008 geöffnet wurde, vor einigen Wochen wieder schließen. Schade drum, ich hatte geplant, dort noch einige Fotos zu machen.

Frau mit Fieberthermometer
Mit Grippe im Bett

Lag es an der Schweinegrippe? Das Fototo wurde 2009 45x runtergeladen.

Lachende Frau mit Klemmbrett
Grinsen und notieren

Ebenfalls 45 Downloads konnte das Foto verbuchen, bei Fotolia in der vertikalen Variante beliebt, bei iStockphoto in der horizontalen.

Obwohl ich bei iStockphoto keine exklusiven Bilder habe, verkaufen sich dort oft ganz andere Motive gut als bei anderen Agenturen. Ich vermute, dass das am Kontrollierten Vokabular liegt, welches die Suchanfragen der Käufer ganz anders filtert als ein offenes System.

Meine Macrostock-Besteller

Mutter liest vor
Den Kindern vorlesen

Dieses Foto wurde 2009 insgesamt 10x verkauft.

Frau mit Tabletten
Durchblick bei vielen Medikamenten

2009 wurde auch das Foto 10x runtergeladen.

Frau hört Musik
Wohnen und hören

Das Foto auf dem dritten Platz schaffte 2009 noch 5 Downloads.

Hier zeigt sich auch der Unterschied zwischen Microstock und Macrostock. Die Verkaufszahlen sind deutlich geringer. Ungefähr 1/10 der Microstock-Verkäufe. Die Umsätze mit den Bildern können jedoch mit denen der Microstock-Bestseller mithalten bzw. übertreffen sie sogar. Außerdem gibt es im Macrostock-Bereich bei mir Fotos, die sich nur 3x oder 4x verkauft haben, jedoch mehr Einnahmen als das Foto mit 10x Verkäufen generiert haben. Die Schwankungen sind viel stärker. Wenn ich jedoch die Entwicklung von 2008 zu 2009 vergleiche, sind die Einnahmen pro Macrostock-Verkauf deutlich zurückgegangen.

Bildagenturen

Die Bestseller-Fotos von 2009

In den letzten Wochen gab es sowohl von der Bildagentur istockphoto als auch von Fotolia Pressemeldungen, in denen deren erfolgreichste Bilder 2009 vorgestellt wurden. Das brachte mich auf die Idee, auch bei einigen anderen Agenturen zu fragen, welche Bilder sich dort 2009 am besten verkauft haben.

Corbis

Unsortiert hier die fünf bestverkauftesten Fotos von Corbis aus dem Bereich “Creative”, nur RM-Fotos, also ohne Editorial- oder RF-Fotos.

© Simon Jarratt/Corbis

© Simon Jarratt/Corbis

© Richard Schultz/Corbis

© Richard Schultz/Corbis

© Bernd Vogel/Corbis

© Bernd Vogel/Corbis

© Louis Moses/Corbis

© Louis Moses/Corbis

© Kate Kunz/Corbis

© Kate Kunz/Corbis

Deutlich zu sehen ist die Dominanz der Themen Business und Natur, gerne auch in Kombination. Interessant finde ich, dass “technische Mängel” wie starke Vignettierung und Schlagschatten, was vor allem bei Microstock-Agenturen ein Ablehnungsgrund wäre, der Verkäuflichkeit nicht hinderlich ist.

Shutterstock

Die Bildagentur Shutterstock hat mir die 15 bestverkauftesten Fotos (Illustrationen und Vektoren nicht berücksichtigt) zugesandt, von denen ich diese fünf repräsentativsten rausgesucht habe.

© Yuri Arcurs/Shutterstock

© Yuri Arcurs/Shutterstock

© Denis Vrublevski/Shutterstock

© Denis Vrublevski/Shutterstock

© Ilja Mašík/Shutterstock

© Ilja Mašík/Shutterstock

© Mark Cinotti/Shutterstock

© Mark Cinotti/Shutterstock

© Gilles Lougassi/Shutterstock

© Gilles Lougassi/Shutterstock

Bei der Agentur, die nur Abonnement-Modelle anbietet, liegen ganz “klassische” Motive vorne, gerne auch Hintergründe und Texturen wie die hier abgebildeten Wassertropfen oder Bienenwaben und ein Lederpolster. Von den 15 Bildern sind nur fünf mit Menschen, davon die gezeigten Fotos mit Familie und Arzt, noch ein Bergsteiger, ein Kind und eine schöne Frau. Es gibt sogar ein offizielles Statement, welche Bilder 2009 am gefragtesten waren:

“Die Download-Zahlen aus dem Jahr 2009 zeigen ein erhöhtes Interesse an grünen und alternativen Energien. Darüber hinaus gab es eine Bewegung weg von inszenierten, portraitartigen Bildern hin zu Bildern mit Menschen, die natürlich handeln. Fotos mit Natur-Sets und beruflichen Sets erfreuten sich ebenso großer Beliebtheit wie schon in den letzten Jahren.”

Getty Images

Getty wollte mir die meistverkauftesten Bilder nicht zeigen, dafür aber die meistgesuchten Creative-Bilder 2009. Nicht berücksichtigt sind wieder Editorial-Bilder.

© Siri Stafford/Getty Images

© Siri Stafford/Getty Images

© Charles Gullung/Getty Images

© Charles Gullung/Getty Images

© Tanya Johnston Illustration & Design/Getty Images

© Tanya Johnston Illustration & Design/Getty Images

© Michael Hall/Getty Images

© Michael Hall/Getty Images

© Antoine Rouleau/Getty Images

© Antoine Rouleau/Getty Images

Alle der fünf gezeigten Fotos sind RM-Bilder, was die im Vergleich zu den RF-Bestsellern der anderen Agenturen skurileren Motive und schnappschussmäßigere Anmutung der Bilder erklärt. Das letzte Fotos ist übrigens aus der Flickr-Collection. Erstaunt bin ich vor allem über die Dreieck-Illustration. Danach suchen Kunden? Da habe ich noch einiges zu lernen.

Fotolia

Der Vollständigkeit halber hier auch noch die Bestseller, die schon in den anderen Blogs etc. vorgestellt wurden.

© Pressmaster - Fotolia.com

© Pressmaster - Fotolia.com

© Ioannis Kounadeas - Fotolia.com

© Ioannis Kounadeas - Fotolia.com

© Monkey Business - Fotolia.com

© Monkey Business - Fotolia.com

Allein diese drei gezeigten Fotos wurden zusammen fast 10.000 runtergeladen. Konservativ kalkuliert müsste damit der Fotograf mit jedem dieser Bilder mindestens 3000 Euro verdient haben. Gefragt sind anscheinend vor allem Grppenaufnahmen, von Familien und Business-Leuten.

iStockphoto

Die Microstock-Tochter von Getty Images ist nicht so geheimniskrämerisch und zeigt ebenfalls deren vier meistverkaufteste Motive 2009, diesmal sogar nach Beliebtheit sortiert.

© panorios/iStockphoto

© panorios/iStockphoto

© anouchka/iStockphoto

© anouchka/iStockphoto

© Andresr/iStockphoto

© Andresr/iStockphoto

© H-Gall/iStockphoto

© H-Gall/iStockphoto

Die Themen Natur, Business, Gruppen sind auch hier am gefragtesten. Die ersten drei Fotos haben sich nach Angaben der Bildagentur zusammen fast 20.000 Mal verkauft. Wenn die Angaben beider Bildagenturen stimmen, hätte damit iStockphoto gegenüber Fotolia deutlich die Nase vorn. Das vierte Foto ist übrigens von einem deutschen Fotografen. Interessant ist auch zu sehen, wie zum Beispiel das zweite Bild mit der entspannten Frau auf verschiedene Weise von Kunden eingesetzt wurde.

123rf

Die beliebtesten Fotos 2009 stellt auch die Bildagentur 123rf vor, jeweils getrennt nach “per Credit”-Downloads und Abo-Verkäufen. Deutlich wird zum Beispiel, dass den Abo-Kunden Hintergründe, Texturen und Icons wichtiger sind als den Gelegenheitskäufern.

© 123rf

© 123rf

Die gesamten Bilder in groß und anklickbar gibt es in diesem Blogbeitrag der Bildagentur.

Was sagt ihr zu der Zusammenstellung? Überrascht? Altbekannt? Welche Trends vermutet ihr für 2010?

Trends

Kein Jammern über gespartes Geld in Printmedien

Ein kleines Bild in einer lokalen Tageszeitung für 50 Euro? Ein kleines Foto in einer großen Illustrierten für dreistellige Summen? Utopisch? Nein, bis vor wenigen Jahren war das die untere Preisgrenze für Fotolizenzen in Printmedien.

Wer das im Kopf durchrechnet, kommt schnell auf 3.000 bis 10.000 Euro pro Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift allein für Bildrechte. Neben den Personalkosten war das “früher” einer der größten Kostenfaktoren bei der Produktion von Magazinen.

Heute ist alles anders. Microstock-Agenturen bieten Fotos für ein Bruchteil des Preises an und dank Abo-Modellen und billigen Credits ist es möglich, ein komplettes Heft für wenige hundert Euro mit ansehnlichen Bildern zu füllen. Dass diese Möglichkeit tatsächlich genutzt wird, wird in meiner Zeitschriftenanalyse sichtbar.

Doch was ist ständig in der Presse zu lesen? Verleger jammern über fehlende Anzeigen, Umsatzeinbrüche und Leserschwund. Ich bestreite nicht, dass das aus Sicht der Printmedien Anlass zur Sorge gibt, aber aus Sicht der Fotografen stellt sich das ganz anders dar.

Der – teilweise schwierige – Strukturwandel im Bildermarkt von teuren Macrostock-Agenturen hin zu günstigen Microstock-Agenturen ging für viele Profi-Fotografen mit Umsatzeinbußen und neuen Herausforderungen einher. Fast bin ich geneigt zu schreiben, der indirekte Honorarverzicht der Fotografen (und nicht zu vergessen der schreibenden Journalisten) federt die Probleme der Printmedien immerhin so sehr ab, dass sie nur kränkeln statt im Sterbebett zu liegen. Wenn es die Microstock-Agenturen nicht gäbe, hätte nicht jede noch so kleine Orts-, Innungs- oder Berufskrankenkasse ihre eigene vierfarbige Mitgliederzeitschrift, da bin ich mir sicher. Ich kann mir nicht vorzustellen, um wie viele Zeitschriften die deutsche Medienlandschaft ärmer wäre, wenn es keine Billigfotos mehr gäbe, aber ich vermute, dass ich nicht jeden Titel vermissen würde.

Ein weiterer Weg ist der Schritt in Richtung PR: Viele Zeitschriften scheuen sich schon lange nicht mehr, die professionellen Fotos direkt aus den Archiven von Firmen und Agenturen zu nutzen – kostenfrei, versteht sich. Ich hatte vor einigen Wochen eine Sendung eines Verlags mit Zeitschriften aus der Computer/Elektronik-Branche, in denen sich kein einziges (in Zahlen: 0) gekauftes Foto befand.

Aber vielleicht hängen beide Probleme auch zusammen? Die Zeitschriften sparen an ihrem Kapitel – billige Einheitsfotos statt großformatiger Exklusivfotos und Standard-Agenturmeldungen statt preisgekrönte Reportagen von Edelfedern – und die Leser wenden sich frustriert ab, um Ähnliches günstiger oder gleich gratis im Internet zu finden (obwohl sich auch die Online-Ausgaben der Printmedien Mühe geben, Leser zu frustrieren).

Was sagt ihr dazu?

Bildagenturen

Neues Geschäftsmodell? Foto-Lotterie für Fotografen (aka “working on spec”)

Im September 2008 hatte ich einem Mailwechsel mit dem Betreiber der Webseite microshooting.de, in dem er mich von den Vorzügen seines Geschäftsmodells überzeugen wollte. Vor kurzem bekam ich einige Mails von Blog-Lesern, was ich denn von der Webseite FocalPop.com halten würde. Nachdem ich sie mir angeschaut habe und diese ein ähnliches Geschäftsmodell wie microshooting.de betreibt, möchte ich genauer erklären, was das für Fotografen bedeutet.

Screenshot der Startseite von FocalPop

Screenshot der Startseite von FocalPop

Beide Webseiten arbeiten nach dem “Working For Spec“-Prinzip.

Das bedeutet: Ein Kunde kann einen Auftrag, in unserem Fall entweder die Suche nach einem Foto oder einer Illustration online platzieren und angeben, wie viel er dafür zahlen möchte. Registrierte Fotografen und Designer können sich diese Gesuche durchlesen und die gewünschten Bilder aus ihrem Archiv suchen oder dafür neu produzieren. Der Kunde bekommt die fertigen Ergebnisse unverbindlich zur Ansicht und kann entscheiden, ob er welche davon zum vorher angegebenen Preis kaufen möchte oder nicht. Für Designwünsche wie Logoentwürfe oder Webseitengestaltung gibt es ebenfalls eine “Work For Spec”-Seite namens CrowdSpring.

Das Spec in Working for Spec steht deshalb für Speculation oder zu deutsch Spekulation. Ein Fotograf, der daran teilnimmt, weil nicht, ob er für seine Arbeit entlohnt wird oder ob er “umsonst” gearbeitet hat. Verständlicherweise gingen schnell Grafiker und andere Berufsgruppen auf die Barrikaden, da sie nicht an einer Lotterie teilnehmen wollen, bei der unklar ist, ob sie für ihre Mühen Geld sehen werden. Stockfotografen weren sich jetzt am Kopf kratzen und fragen, was daran so anders als am Geschäftsmodell der Stockfotografie sein soll? Hier eine Übersicht der Vor- und der Nachteile des Geschäftsmodells, auch im Vergleich zur Stockfotografie.

Vorteile

  • Die ausgeschriebenen Honorare der beiden oben genannten Webseiten liegen deutlich höher als Microstock-Preise, teilweise auch etwas über Macrostock-Preisen. Bei microshooting.de war der Minimalpreis 300 Euro, bei FocalPop liegen die bisherigen Gebote zwischen 70 und 200 US-Dollar.
  • Die Provisionen für den Gewinner-Fotografen sind ebenfalls deutlich höher als bei vielen Bildagenturen. Während viele Microstock-Agenturen die Fotografen mi 20-50% abspeisen, zahlte microshooting.de 80% aus, FocalPop gibt 70% Provision an den Fotografen weiter.
  • Die freie Zeit von Fotografen zwischen Aufträgen kann produktiv genutzt werden und die laufenden Fixkosten (Studiomiete, etc.) können so besser kompensiert werden.
  • Je nachdem, ob der Kunde Exklusivität wünscht, kann der Fotograf unter Umständen ein auf das Gesuch passende Foto aus seinem Archiv verwenden und hat so keinen Aufwand.

Nachteile

  • Die ausgeschriebenen Honorare sind in der Regel niedriger als wenn der Kunde direkt mit einem Fotografen verhandeln würde.
  • Der Fotograf kann nie sicher sein, ob er für seine Arbeit entlohnt wird. Es kann auch vorkommen, dass keiner der beteiligten Künstler Geld erhält, weil dem Kunden alle Entwürfe nicht zusagen.
  • Je nachdem, welche Exklusivität der Kunde wünscht, kann der Fotograf nicht auf sein Archiv zurückgreifen, sondern muss eine konkrete Bildidee umsetzen.
  • Die freie Studiozeit kann ein Fotograf besser nutzen, indem er universell nutzbare Motive im Studio fotografiert, statt ein bestimmtes Motiv, welches unter Umständen nicht gebraucht wird.
  • Je leichter das gesuchte Motiv umzusetzen ist, desto mehr Fotografen beteiligen sich an dem “Bieter-Wettkampf”, je komplexer das Motiv, desto größer ist das Risiko, dass der Kunde nicht zufrieden ist. Beide Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass das Foto eines Fotografen gekauft wird.
  • Zehn ähnliche und weitere Gründe gegen “Work for Spec” führt die Webseite der Kampagne “No!Spec” hier an.

Der größte Unterschied zwischen “Work for Spec” und Stockfotografie ist, dass Stockfotografen möglichst vielseitig nutzbare Bilder produzieren, bei denen sie unter dem Strich mit einem gewissen, kalkulierbaren Umsatz rechnen können. Bei den oben genannten Webseiten hingegen sind die Gesuche teilweise so konkret, dass es es im fast unmöglich ist, solche Motive im Voraus zu fotografieren und diese hinterher auch so speziell sein können, dass sie für Bildagenturen wenig interessant sind. Hier mal zwei Beispiele von echten Anfragen bei microshooting.de:

“Beschreibung Frau:
Junge Frau, 20-25 jahre, südamerikanischer, rassiger Typ mit dunklen, langen Haaren, hübsch & sexy, schöne Beine, offener, freundlicher Gesichtsausdruck, eher “süß” (auf keinen Fall “Vamp” oder agressiv verführerisch).
Dress:
leichte Bekleiduung: Hot Pants (Jeans) oder kurzes Kleid (Rock) in typisch-südländischem Kleidungsstil
Postion:
Frontal stehend, schmaler Stand, in Tanzbewegung”

oder

“Junger männlicher Metzger, dunkelhaarig und sportlich, weiße (evtl. schwarze) Metzger-Kleidung (modern), Accessoires (Knöpfe, Halstuch) nicht in Blau oder Gelb, unsere Hausfarben sind Rot (HKS 14) und Grün (HKS 57), ohne Uhr oder Schmuck.
Er weißt auf etwas hin, präsentiert etwas, ähnlich wie unser Vorgänger (s. Bild), schaut den Kunden an. Ohne Hintergrund (Freisteller)”

Wie ihr oben seht, halten sich die Vor- und Nachteile ungefähr die Waage. Trotzdem prognostizierte ich bei meinem eingangs erwähnten Mailwechsel, dass dieses Konzept keine Zukunft haben würde. Nach rund einem Jahr Geschäftsbetrieb kündigte microshooting.de im September 2009 die Einstellung des Portals an.

Meine Argumente sind heute die gleichen wie damals: Wer relativ generische Motive sucht, die Fotografen leicht liefern könnten, findet diese mittlerweile schneller und billiger bei Bildagenturen. Je komplexer das gewünschte Motiv ist, desto weniger sind die Fotografen bereit, das Risiko der Produktion auf sich zu nehmen und desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Fotograf das Bild im Falle einer Ablehnung durch den Kunden anderweitig nutzen kann. Dazu kommt, dass viele Bildagenturen selbst eine Art “Work For Spec” anbieten, indem sie Bildsuchern erlauben, unverbindliche Suchanfragen an Fotografen schicken zu lassen, wie das die Agenturen Panthermedia, ImagePoint und einige andere erlauben. Die eben beschriebenen Phänomene lassen sich dort gut beobachten.

Einen Vorteil gibt es jedoch für Stockfotografen, den ich noch nicht erwähnt habe. Die Anfragen auf den genannten Webseiten sind nicht fiktiv, sondern echt. Das heißt, der Fotograf bekommt kostenlos Kundenwünsche frei Haus geliefert und gewinnt dadurch einen Eindruck, welche Motive bisher bei den Bildagenturen nicht oder nur schwer zu finden sind.

Was sagt ihr zu diesem Geschäftsmodell? Habt ihr konkrete Erfahrungen mit den genannten Webseiten machen können?

Bildagenturen

Die Zukunft: Geotagging in Bildagenturen

Ich wage mal einen Blick in die Zukunft:

Der Bildkäufer sucht idyllische Strandfotos einer ganz bestimmten Region. Bisher musste er dafür hoffen, dass die Fotografen den Ort bei den Suchbegriffen erwähnt haben und das auch in der gleichen Schreibweise.
Nun kann er einfach auf einer Weltkarte navigieren und den Bereich markieren, in dem die Fotos entstanden sein sollen. Aus dieser Auswahl kann er dann wie gewohnt nach anderen Schlagwörtern suchen.

Dank moderner GPS-Technologie können heute beim Fotografieren problemlos die Satellitenkoordinaten gespeichert werden, an denen jedes Foto entstand. Beim Kopieren auf den Computer können diese Daten dann den Fotos als Metadaten hinzugefügt werden. Mit einigen Programmen können die GPS-Daten auch nachträglich zu bestehenden Fotos hinzugefügt werden, z.B. mit Adobe Lightroom und Plugin, dem IPTC-Writer 2.0 oder GeoSetter.

Für den Studiofotografen bringt die Technik kaum Vorteile, aber sie ist vor allem für Reise- und Naturfotografen spannend, bei denen es sehr darauf ankommt, wo genau ein Foto entstanden ist. Bei Flickr gibt es jetzt schon ca. 84 Millionen Bilder, die auf einer Weltkarte nach ihren Aufnahmeorten sortiert sind.

Peinliche Situationen, wie Werbung von Reiseveranstaltern mit Bildern aus der Karibik für Urlaub in Spanien sollten dann der Vergangenheit angehören.

Ich bin gespannt, wann die erste Bildagentur die Suche nach GPS-Daten ermöglicht. Wird es wieder eine Microstock-Agentur sein? Oder kommt die Innovation diesmal von einer Macrostock-Agentur?

Was meint ihr, wer wird das Rennen machen?

Internet-Funde

Google-Bildersuche verändert Stockfotografie

Seit gut vier Wochen gibt es von Google eine Bildersuche, mit der auch nach ähnlichen Fotos gesucht werden kann. Mit einem Klick auf ein Bild, was dort als Suchergebnis angezeigt wird, können nun bequem potentiell verwandete Fotos angeschaut werden.
Google Similar Images Logo
Auch wenn Google selbst keine Fotos verkauft, bietet diese Bildersuche einen Anlass, über die Roole von Google in der Stockfotografie nachzudenken.

Die Google-Bildersuche names Google Images existiert schon seit Jahren, wurde lange aber von den Bildagenturen stiefmütterlich behandelt. Zwar wissen die Bildagenturen mittlerweile, das Suchmaschinenoptimierung notwendig ist, aber bisher wird sich darauf konzentriert, dass die Agenturwebseite bei Suchanfragen wie “Bildagentur”, “Fotos kaufen”, “lizenzfreie Bilder” oder “Stockfotografie” etc. weit oben steht.

Nur wenige Bildagenturen lassen zu, dass deren Fotos dort als Suchergebnis angezeigt werden können, denn die Furcht vor dem Bilderklau war und ist groß. Immerhin ist in vielen Köpfen noch verankert: “Was Google liefert, ist kostenlos”.

Das führte dazu, dass der Großteil der angezeigten Bilder als öffentlichen Foto-Communities wie Flickr stammt oder aus den unzähligen Blogs, Webseiten und Marktplätzen mit ihren kleinen Produktfotos, Vorschaubildern oder Schnappschüssen.

Das Hauptproblem der Google-Bildersuche war lange, dass die gezeigten Ergebnisse davon abhingen, welche Bildbeschreibung zum Foto und welcher Text beim Foto stand. Diese Texte genügten selten den Anforderungen einer professionellen Verschlagwortung und entspechend zufällig sahen auch die Suchtreffer aus.

Für die Stockfotografie kam hinzu, dass viele weitere Suchmöglichkeiten fehlten – wie nach Ausrichtung, Exklusivität, Preis – oder nicht genau genug waren – wie bei der Größenangabe.

Die Ablehnung der Fotoanbieter weicht jedoch auf. Da einige Microstock-Agenturen stark darauf bedacht sind, ihre Suchbegriffe suchmaschinenoptimiert in ihren Webseiten zu platzieren, nimmt auch die Menge von Agenturmaterial bei der Google Bildersuche zu.

Dass Suchtreffer bei Google Images nicht nur Foto-Diebstahl, sondern auch Bildverkäufe ermöglichen, merke ich immer, wenn ich per Email Anfragen bekomme von Leuten – meist freiberuflichen Grafikdesignern – die eins meiner Fotos (mit meiner Webadresse als Wasserzeichen) über Google Images oder die Suchfunktion von Flickr gefunden haben und nun wissen wollen, wie viel eine bestimmte Verwendung kosten würde.

Vom Finanzvolumen überwiegen sicher noch die traditionellen Käuferkreise wie Verlage oder Werbeagenturen, aber durch die Einführung von Microstock ist die reine Anzahl von neuen Käufern viel größer geworden – und die sind gewohnt, mit Google zu suchen, weil es ihnen bekannt ist.

Wenn Google nun eine Suche nach Farben in einem Foto oder ähnlichen Motiven anbietet, wird damit keine neue bahnbrechende Technologie genutzt. Die hatten Bildagenturen früher. Aber was Google anbietet, wird schnell zum Standard und Bildagenturen, die in einem Jahr noch keine Farbsuche oder eine Funktion “Ähnliche Fotos anzeigen” haben, werden schnell ins Hintertreffen geraten.

Außerdem zeigt es, dass Google in der Bildbranche so viel Potenzial sieht, dass sie in diesem Bereich auch finanziell investiert. Der Schritt zu einer “Google Bildagentur“, die nach dem Prinzip von Fotofinder funktionieren könnte, ist noch wahrscheinlicher geworden.

Trends

Rückblick auf Stockfotografie-Prophezeiung

Wie ironisch kann das Leben sein?

Ende 2006 wagte der Gründer der Microstock-Bildagentur LuckyOliver, Bryan Zmijewski, einige Phrophezeiungen, wie sich der Bildermarkt 2007 entwickeln würde.

Schauen wir von 2009 mal darauf zurück und schauen, was aus seinen Vorhersagen geworden ist.

  • “2007 werden mehr Bilder verkauft als in den letzten drei Jahren zusammen.”

Ich habe keine konkreten Zahlen, aber angesichts des steigenden Microstock-Erfolgs halte ich die Aussage für eingetroffen.

  • “Ich sage voraus, dass die Microstock-Industry 2007 stark wachsen wird, entweder durch die Zahl der Anbieter oder das Verschmelzen von traditionellen Anbietern mit Microstock-Agenturen.”

Da hatte Bryan ebenfalls recht. Es gibt etliche neue Microstock-Agenturen, die sich gerade so über Wasser halten, Peter Sylent von Sylent Press bietet die Microstock-Linie “peoplepics” an, etc.

  • “Ich denke, dass mindestens ein großer Name in der Internet-Welt in das Microstock-Geschäft einsteigen wird.”

Wenn wir die Telekom als “großen Namen in der Internet-Welt” akzeptieren, ist diese Voraussage mit zwei Jahren Verspätung eingetroffen.

  • “Flickr wird 2007 keine Fotos verkaufen.”

2007 nicht, aber seit 2008 verkauft Flickr Fotos – über den Branchenprimus Getty Images. Hier irrte sich Bryan.

  • “Ich denke, Getty wird einige Probleme wegen starker Änderungen der Distributionskanäle haben.”

Siehe voriger Punkt: Getty hatte das Problem, dass Flickr selbst Fotos verkaufen wollte, aber Getty machte das, was er immer am besten konnte: Konkurrenten aufkaufen.

  • “Die Bildagenturen, die 2007 blühen werden, sind die, welche Nutzer mit Inhalten und Kommunikation an der Stange halten. Dazu zähle ich meine eigene Agentur LuckyOliver, sowie istockphoto und Veer.”

Hier trifft die Ironie ins Volle: LuckyOliver ist mittlerweile pleite, aber istockphoto geht es gut und auf dem Veer Marketplace werden jetzt die Fotos der eingestellten Microstock-Agentur SnapVillage zu finden sein.

  • “Ich denke, Nischen-Agenturen werden 2007 weiter wachsen. Mittelständische Bildagenturen werden ausgequetscht.”

Hm, hierzu kann ich nichts sagen, weder zustimmend noch ablehnend. Was meint ihr?

  • “2007 werden die Microstock-Seiten ihre Fotografenanzahl erhöhen, während die der traditionellen Bildagenturen konstant bleiben wird.”

Genau das ist geschehen, Bryan.

  • “Microstock-Agenturen werden in den nächsten Jahren ihre Preise moderat erhöhen.”

Auch das ist geschehen.

  • “Traditionelle RF-Preise werden nach unten gehen.”

Ja, die Preise sinken.

  • “Die Preismodelle ‘Rights-ready’ und ‘custom stock’ sind zu verwirrend für Käufer, deshalb werden diese Modelle wieder verschwinden.”

Auch da hat er recht. Getty Images, die “rights-ready” eingeführt hatten, haben Anfang 2009 das Modell für Fotos eingestellt, jetzt gilt es nur noch für Videos.

  • “Das Abo-Modell von Shutterstock wird weiter erfolgreich Änderungen bei Bildagenturen und Käufer-Wechsel erwirken.”

Mittlerweile sind viele Bildagenturen dazu übergegangen, das Abo-Modell von Shutterstock zu kopieren oder zu verbessern. Die Voraussage stimmt.

Neun von zwölf Treffern. Nicht schlecht. Wie siehen Eure Prognosen für 2010 aus?

Stock-Videos

Als die Stockfotos laufen lernten

Nach langem Warten ist es soweit: Ich halte meine neue Kamera Canon 5D Mark II in der Hand. Der ausschlaggebende Grund für den Kauf war, dass diese Kamera auch Videos in Full-HD-Qualität (1.900 x 1080 Pixel) aufnehmen kann.

Ich denke, dass Stock-Footage der Zukunftsmarkt sein wird und ich möchte dabei sein.

Deshalb will ich in Zukunft in diesem Blog auch über das Geschäft mit Stock-Videos berichten. Welche Themen verkaufen sich? Wie wandle ich die Videos für die Agenturen um? Wie sieht ein geeigneter Workflow für die Video-Produktion aus? Was brauche ich außer der Kamera noch? Wo kann ich meine Videos verkaufen?

Euch als Leser möchte ich fragen, was ihr davon haltet? Wollt ihr Infos über Stock-Videos? Und keine Angst, über die Stockfotografie werde ich auch weiterhin ausführlich berichten.

Trends

Top 10 der meistgesuchten Stockfoto-Keywords

Wer mit Stockfotografie Geld verdienen will, sollte wissen, welche Motive sich gut verkaufen. Einige Bildagenturen veröffentlichen deshalb regelmäßig ihre Listen mit den Begriffen, die Käufer am meisten suchen.

Von Shutterstock gibt es z.B. eine “Top 100″-Liste, die nach mehreren Kriterien sortiert werden kann,aber auch Bildagenturen wie PantherMedia, ImagePoint oder Digitalstock haben solche Statistiken im Nutzerbereich.

Paar am StrandIch habe die Listen der meistgenutzten Suchbegriffe von sieben verschiedenen Bildagenturen zusammengefasst und die geballte  “All-Time-Top 10″-Keyword-Liste erstellt:

  1. Familie
  2. Weihnachten
  3. Frau
  4. Menschen
  5. Business
  6. Auto
  7. Wasser
  8. Kinder
  9. Blumen
  10. Mann

Fairerweise muss ich anmerken, dass sich “Familie” und “Weihnachten” die Spitzenposition teilen, aber da Weihnachten ein saisonal benutzter Begriff ist, habe ich ihn auf Platz 2 verwiesen.

Familie beim Frühstücken
Weitere beliebte Begriffe (aus den Plätzen 11-30 ohne Sortierung) sind:

  • Erotik
  • Hintergrund
  • Medizin
  • Natur
  • Strand
  • Wellness
  • Büro
  • Arbeit
  • Frühling
  • Musik
  • Ostern
  • Computer
  • Massage
  • Baby
  • Sport
  • blau
  • alt
  • Akt
  • Fußball

Für die Reisefotografen sicher wissenswert: Die meistgesuchten deutschen Städte sind:

  1. Berlin
  2. Hamburg
  3. München

Wie würde wohl ein Foto aussehen, was ALLE der 10 beliebtesten Suchbegriffe vereint? Eine Familie in Business-Kleidung im blumendekorierten Auto mit Weihnachtsbaum auf dem Dach im Teich versinkend?

Aber mal im Ernst: Obiges Foto vereint allein vier der zehn Begriffe (Frau, Mann, Menschen, Wasser) und drei weitere aus den Top 30 (Strand, Natur, Wellness). Das zweite Foto enthält gleich die Hälfte der Top 10 (Familie, Kinder, Frau, Mann, Menschen). Es ist also möglich, viele der Begriffe zu einem Foto zu kombinieren.

Übrigens sind auch die Mehrzahl/Einzahl-Formen beliebte Suchvarianten, also z.B. Kind, Frauen, Blume oder Männer. Die Suchbegriffe “Erotik/Akt” tauchen zwar bei den beliebtesten Suchen immer weit vorne auf, verkaufen sich aber eher selten. Hier reicht es den Suchern oft, sich an den Suchtreffern zu erfreuen.

Wie sieht Euer Foto aus, auf das die meisten der obigen Suchbegriffe zutreffen würden?

Internet-Funde

Die Rolle von Stockfotos in Blogs

Kann es sein, dass Blogs in den USA bunter sind als in Deutschland?

Wer sich die “25 Best Blogs 2009“-Liste der Zeitschrift TIME anschaut, merkt, dass es dort sichtbar bunter zugeht als hierzulande. Häufig werden Stockfotos genommen, auch und vor allem bei News- und Politik-Blogs wie beispielsweise “The Huffington Post” oder “Talking Points Memo“. Aber auch in Lifestyle-Blogs wie “Lifehacker” werden symbolische Fotos zur Bebilderung genutzt.

Sockfotos in Blogs
In der deutschen Blogsphäre hingegen lassen sich vor allem drei Arten erkennen, wie Bilder in Blogs genutzt werden. Diese Einschätzung basiert auf den beliebtesten Blogs in den Deutschen Blogcharts.

  1. Es werden einfach keine bis fast keine Fotos verwendet. Dazu zählt z.B. der lawblog, der Blog von Stefan Niggemeier oder der Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache.
  2. Es werden nur Produktfotos, Logos oder PR-Fotos benutzt. Das macht z.B. der Basic Thinking Blog oder Nerdcore.
  3. Fast nur selbstgemachte Fotos werden gezeigt. Hier gehören z.B. Spreeblick, der Kochblog 1x umrühren bitte, oder das Upload Magazin.

Es gibt nur wenige deutsche Blogs, die Stockfotos einsetzen. Woran könnte das liegen?

Hier meine Vermutungen:

  • Die USA sind Deutschland in Technikdingen immer voraus. Klingt vereinfachend, traf bisher aber fast immer zu. Während Blogs hierzulande noch nicht als ernstzunehmende Konkurrenten der anderen Massenmedien gesehen werden, buhlen US-Blogs längst auf Augenhöhe um die Gunst der Konsumenten. Der us-amerikanische Technikblog TechCrunch.com hat z.B. monatlich über 1,8 Millionen Abonnenten. Dazu nutzen sie Bilder wie die professionellen Vorbilder.
  • Analog zu den deutschen Tageszeitungen, die sich im Vergleich zu den US-Zeitungen sehr textreich und bildarm präsentieren, hat sich diese Vorliebe auch auf Blogs übertragen.
  • Selbstgemachte Fotos sind billiger als Stockfotos.
  • Keine oder eigene Fotos zu nutzen, ist rechtlich sicherer. Die Abmahnwellen, z.B. durch Marion’s Kochbuch mögen vor allem Kochblogs noch in Erinnerung sein. Dass selbst Stockfotos vor Abmahnungen nicht schützen, bewies letztes Jahr die Bildagentur Getty Images mit einer eigenen Abmahnwelle.
  • Stockfotos sehen zu steril und klischeehaft aus. Es gibt hier, hier und hier genug lustige Beispiele, wie unoriginelle Stockfotos aussehen. Fast eine Art Hassliebe pflegt Stefan Niggemeier in seinem Blog, in dem er regelmäßig unpassende Verwendungen von Stockfotos vorstellt.

Dabei glaube ich, dass sorgfältig gewählte Stockfotos zum Erfolg eines Blog beitragen können. Warum?

  • Fotos bringen “Farbe in den Blog”.
  • Es ist erwiesen, dass eine visuelle Unterstützung von Textinhalten das Lernen erleichtert.
  • Eine gut gewählte Bildsprache macht den Blog unverwechselbar. Text sieht immer gleich aus.
  • Suchmaschinenoptimierung: Mittlerweile sucht Google nicht mehr nur nach Wörtern, sondern auch nach Bildern. Ich sehe in meinen Statistiken regelmäßig, dass Besucher durch Googles Bildersuche auf meinen Blog kommen. Ebenso werden Fotos zu Artikeln in der Blogübersicht des Google RSS-Readers angezeigt und wirken dort als Blickfang.

Wer neugierig geworden ist, wie das Angebot und die Preise von Stockfotos momentan aussehen, findet viele günstige Fotos zum Beispiel bei den Microstock-Bildagenturen Shutterstock, istockphoto, fotolia oder Dreamstime.

Was meint ihr? Diskutiert mit, indem ihr Eure Meinung in den Kommentaren schreibt oder gleich als eigenen Beitrag  – am besten mit Trackback – in Eurem Blog.

Danke für Euren bisherigen Kommentare. Im zweiten Teil habe ich darauf geantwortet.