Vor langer Zeit hatte ich hier im Blog einen Artikel zum Thema “10 Tipps zum Finden der eigenen Fotos” gepostet. Heute gibt es noch zwei kleine Hinweise, wie Fotografen ihre Fotos leichter finden können.
Tipp 11: MyON-ID Die Idee hinter der Webseite MyON-ID ist, dass sich Benutzer aus ihrem digital Datenstrom die Informationen über sich raussuchen können, mit denen sie sich am vorteilhaftesten präsentiert fühlen. Also so eine Art Yasni oder 123people, bei der die Nutzer die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, welche Suchergebnisse angezeigt werden. Ich nutze den Dienst jedoch etwas anders. Nutzer können kostenfrei zwei Suchbegriffe angeben, nach denen automatisch gesucht wird. Die neuen Ergebnisse werden dann regelmäßig angezeigt.
Ich habe als Suchbegriff meinen Namen eingegeben, weil ich damit auch bei den Microstock-Bildagenturen angemeldet bin. Wenn Bildkäufer dann gemäß den Nutzungsbedingungen zu einem gekauften Foto von mir als Credit “Foto: Robert Kneschke” schreiben, werde ich von MyON-ID darüber informiert. Ähnlich würde es funktionieren, wenn man sich bei Google Alerts eine automatische Meldung wünscht. Dieser Weg funktioniert natürlich nur, wenn ein Foto gekauft wurde. Die nächste Möglichkeit dient vor allem zum Finden illegaler Nutzungen der eigenen Fotos.
Tipp 12: Log-Dateien Viele Fotografen präsentieren ihre Bilder im Internet, um Käufer zu finden. Zwar entbrannte auch hier im Blog schon eine Diskussion, ob ein Fotograf seine Bilder zeigen dürfe, wenn er nicht möchte, dass sie kostenfrei genutzt werden, aber diese Meinung teile ich nicht. Je nachdem, wo der Fotograf seine Webseite hostet, bietet der Hoster (also die Firma, welche den Speicherplatz zur Verfügung stellt) mehr oder weniger umfangreiche Log-Dateien, die zeigen, was auf der Webseite angeklickt wurde.
Diese Log-Dateien verzeichnen auch, wenn von anderen Webseiten auf die eigene Seite verwiesen wird (sogenannte “Referrer“). Das ist meist vollkommen legitim. Manchmal kopieren aber Leute keine Fotos, sondern fügen sie in fremde Webseiten ein, indem sie auf die Originaldatei auf dem Server des Fotografen verlinken (sogenanntes “Hotlinking“). Solche Fälle lassen sich mit einem Blick in die Log-Datei erkennen. Hier ein Beispiel:
Die meisten Verweise auf meine Webseite kommen von Google, einige von meinem Blog. Aber von Seiten wie Kwick oder Jappy kommen ebenfalls Verweise. Das ist meist illegales Hotlinking der eigenen Fotos. Sam hat in seinem Blog hier übrigens berichtet, wie solche Seiten gesperrt werden können, damit sie keine Bilder mehr klauen können. (Da fällt mir ein, das steht auch schon lange auf meiner To-Do-Liste). So, jetzt seid ihr wieder dran. Gibt es noch andere Wege, durch die ihr Eure Fotos im Einsatz gefunden habt?
Heute gibt es mal etwas Sinnvolles zum Basteln für die Informatiker, Programmierer und anderen IT-Berufler unter Euch.
Im Blog von Dreamstime hatte der Softwareentwickler Marco Schwarz mal auf englisch eine Anleitung gepostet, wie man mittels eines eigenen Webservers ein Foto einfach automatisch an verschiedene Bildagenturen schicken kann. Ich bat ihn, diese Anleitung mal ins Deutsche zu übertragen. Viel Spaß beim Lesen und Danke an Marco.
_______ab_hier_schreibt_Marco_____________
Wer kennt das nicht? Da hat man eine arbeitsreiche Woche hinter sich und eine Menge Bilder auf der Festplatte – und nun wollen diese zu den verschiedenen Bildagenturen.
Nehmen wir mal an, 50 Bilder mit einer durchschnittlichen Dateigröße von je 8MB sind zu verteilen. Das sind 400MB die zu jeder Agentur geladen werden müssen. In meinem Fall wäre dies bei 8 Agenturen ein Transfervolumen von ca. 3.2 Gigabyte.
Mit dem ‘traditionellen Weg’, also Upload zu jeder einzelnen Agentur per FTP-Client, dauert dies bei einer 16MBit DSL-Leitung ca. 9 Stunden (bei 100KB Upload-Geschwindigkeit).
Um dies zu beschleunigen, hatte ich die Idee, meinen Webserver zur Verteilung zu benutzen. Er steht im 1&1-Rechenzentrum und hat eine etwas schnellere Anbindung als ich zu Hause
Zwei Voraussetzungen gibt es für die von mir beschriebene Methode:
Wem das alles nichts sagt oder wer sich keinen Webserver zulegen will, der sollte sich mal iSyndica* ansehen, das Prinzip ist ähnlich.
Nun aber zum Verteilen der Bilder:
Verzeichnis anlegen
Zuerst sollte man sich ein Verzeichnis für die benötigten Scripte (siehe 2.) sowie die Bilddateien anlegen. Darauf achten, daß dieses nicht im Web-Verzeichnis liegt, wo über den Browser darauf zugegriffen werden kann – ansonsten könnte jemand auf die Benutzer/Passwortinformationen zugreifen!
Scripte anlegen
Jede Seite erhält ein kleines Script, mit dem die Bilder aus dem aktuellen Verzeichnis zur Agentur geladen werden. Das sieht dann z.B. für die Agentut 123rf so aus:
Die Zeilen mit dem “Start” und “Ende gehören natürlich nicht mit in das Script.
Einfach Benutzername und Passwort durch die eigenen Werte ersetzen und schon wird heftig hochgeladen.
In der spawn-Zeile wird einfach für jede Agentur der entsprechende FTP-Server eingetragen.
Eventuell müssen die expect-Zeilen etwas angepasst werden, falls der FTP-Server der Agentur andere Meldungen ausgibt.
Wenn mehrere Dateitypen geladen werden sollen, einfach weitere expect/send für das mput ergänzen, das kann dann z.B. so aussehen:
Haupt-Script zum Aufruf der einzelnen Scripte anlegen
Man kann die Einzelscripte natürlich von Hand aufrufen, schneller gehts aber mit noch einem kleinen Script:
Der Inhalt variiert natürlich je nach belieferten Agenturen. Die Namen der Scripte müssen denen entsprechen, die bei Schritt zwei vergeben wurden.
Zum Schluss für alle Scripte den Befehl
chmod 700 *.sh
ausführen, damit sie ausführbar, aber nicht für jeden lesbar sind.
Bilder verteilen
Jetzt kommts: Sind alle Scripte vorhanden, lädt man seine Bilddateien auf den Webserver und ruft das Hauptscript auf:
./upall.sh
Nun kann man zusehen, wie die Verbindungen aufgebaut und die Bilder nacheinander geladen werden. Z. B. bei Shutterstock gibt es schon mal Transferraten von 4-5 Megabyte pro Sekunde – wenn gerade wenig los ist.
Sicherheitshinweis
Vorsicht mit den Scripten und wo sie abgelegt werden! Sie enthalten Benutzername und Passwort für die Agenturen, das soll nicht in die falschen Hände gelangen!
Ein Root-Server ist nicht für jeden geeignet, da man diesen selbst verwalten muss! Ein gemanagter Hosting-Vertrag tut es da auch oder ein gemanagter Server.
Im Juli hatte ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich nach den Ursachen für fehlende IPTC-Daten in Fotos gesucht habe, wenn diese auf eine bestimmte Art in Adobe Photoshop oder Bridge bearbeitet werden. Die Metadaten können mit Photoshop selbst meist ausgelesen werden und ich merke diesen Fehler erst, wenn ich meine Fotos zu Bildagenturen hochlade und dort keine oder nicht alle IPTC-Daten angezeigt werden. Auf meinem Rechner kann ich es überprüfen, indem ich schaue, ob IrfanView die IPTC-Daten auslesen kann.
Mittlerweile weiß ich, wie das Problem gelöst werden kann. Der Leser Peter hat in einem Kommentar unter dem Artikel eine mögliche Ursache genannt und in der STOCKPHOTO-Yahoo Group bin ich auf eine weitere gestoßen. Deswegen hier vier Gründe, die unter Umständen zu fehlenden IPTC-Daten führen.
Die simple Variante: Wer seine Bilder mit der Funktion “Für Web und Geräte speichern” sichert, verliert die Metadaten. Das lässt sich leicht beheben, indem auch Bilder für das Internet mit der Funktion “Speichern unter…” gesichert werden, nur in geringerer JPG-Qualität.
Einige ältere Versionen von Adobe Bridge können unter Umständen die Metadaten nur als XMP abspeichern statt als “legacy” IPTC. Wenn andere Software dann nur IPTC, aber nicht XML-Metadaten auslesen kann, sieht es schlecht aus. Das ist ein Ansatz aus dem genannten Forum und er klingt verwandt mit dem dort ebenfalls als nächstes beschriebenen.
Jetzt kommt der Punkt, der mein Problem am wahrscheinlichsten beschreibt: Es scheint, dass manche Software die Metadaten nur auslesen kann, wenn sie “an einem Stück” geschrieben wurden oder nur, wenn sie zusammen beim Speichern geschrieben wurden. Wer ein gespeichertes Bild z.B. in Bridge bearbeitet, muss es ja nicht zwangsweise neu speichern, nachdem er neue Metadaten eingetragen hat. Das wäre dann etwas, was einige Programme nicht richtig interpretieren können. Die Lösung hier heißt: Ein weiterer Speicherschritt muss her, am besten nach der Verschlagwortung eines Ordners als gespeicherte Aktion. Beim neuen Speichern werden auch die Metadaten “synchronisiert” und die Bildagenturen können die Daten auslesen. So mache ich das jetzt und seitdem habe ich keine Probleme.
Peter hat vermutlich das Gleiche Problem auf eine ähnliche Weise beschrieben: “Es gibt wohl zwei IPTC-Standards und die meisten Programme arbeiten mit dem Standard-1. Photoshop (hier: CS3 für Mac, aber auch Elements 6.0 für Windows) übernimmt vorhandene IPTC-Daten nach Standard-1 meist problemlos auch in den Standard-2. Damit kommen die Agenturen meist auch klar. Problematisch wird es, wenn man zwischen den Standards wechselt, also mit einem Programm nach Standard-1 nachbessern will, aber schon Standard-2 im Bild steht. Manche Agenturen lesen dann trotzdem Standard-2 aus, andere wieder nach Standard-1. Und wenn man – wie Du – gerade die andere Variante zum Verschlagworten hatte, kommt bei der Agentur womöglich nichts mehr an oder es sind veraltete Daten, wenn im falschen Standard nachgebessert wurde. Ich hab das Problem gerade bei Veer.”
Etwas frustrierend war, dass auch ein wochenlanger Mail-Wechsel mit dem Adobe-Kundendienstnichts nicht zu diesen Ergebnissen geführt hat, da der Support-Mitarbeiter das Problem weder nachvollziehen konnte, weil er keine Fremdprogramme benutzen wollte. Ich zitiere:
“Guten Tag,
anbei eine Beispieldatei, bei der ich die Metadaten mit Bridge und Photoshop auslesen kann, aber alle anderen Programme (z.B. IrfanView) und auch Bildagenturen die IPTC-Daten nicht lesen können.
Sehr geehrter Herr Kneschke, vielen Dank für Ihre Anfrage.
Leider kann ich das Problem nicht nachstellen da mir die von Ihnen genannten Programme dazu fehlen. So wie bei Ihnen werden mir in den Adobe Programmen die IPTC-Daten vollständig angezeigt. Das heisst, ein Bildfehler kann nicht vorliegen.”
Leider scheint der Mitarbeiter insofern recht zu haben, dass das Problem nicht auf der Seite von Adobe liegt, denn die definierten Standards für Metadaten lassen ein nachträgliches Schreiben von Metadaten zu. Hier eine Übersicht über die festgelegten Definitionen für ITPC- und XML-Metadaten. Trotzdem wäre es doch für Adobe ein Leichtes, in den Voreinstellungen eine Funktion anzubieten, die automatisch ein Bild komplett in identischer Qualität speichert, wenn ein Teil der Metadaten geändert wird. Die Funktion wäre mächtig, da beim Speichern als JPG Verluste auftreten, aber wer wie ich in der beste Qualitätsstufe speichert, kann freiwillig 1-2 zusätzliche Speicherungen verkraften.
Kurz zusammengefasst: Wer Probleme mit verschwundenen IPTC-Daten hat, die sich nicht auf Punkt 1 zurückführen lassen, sollte die betreffenden Bilder noch mal neu abspeichern.
Hat Euch das geholfen? Oder ist jetzt mehr unklar als vorher?
Tadaaa, Deine neue Kamera ist da. Du packt sie aus, freust Dich und willst die ersten Fotos machen. Mist, jetzt musst Du vorher die Batterie aufladen. Dann aber kann es losgehen.
Doch Stopp! Bevor Du die ersten Fotos mit Deiner neuen digitalen Spiegelreflexkamera machst, empfehle ich elf Einstellungen, die Du vornehmen solltest, damit Du besser fotografieren kannst. Einige Anmerkungen beziehen sich vor allem auf Canon-Kameras, da ich diese seit Jahren nutze, aber es kann sein, dass es vergleichbare Funktionen bei Nikon-DSLRs gibt.
Datum einstellen
Die Fotos werden dadurch nicht besser, aber auf jeden Fall kannst Du dann auch in zig Jahren anhand der EXIF-Daten noch erkennen, wann Du ein Foto gemacht hast.
ISO-Werte erweitern
Bei den Canon-Kameras gibt es in dem “Custom Functions”-Menü eine Funktion namens “ISO Expansion”, die aktiviert werden sollte. Damit werden nicht nur die hohen ISO-Werte zugänglich, sondern auch der ISO-Wert 50 statt ansonsten erst ISO 100. Bei knallendem Sonnenschein kann das manchmal den Ausschlag geben, wenn Du Blende nicht weiter geöffnet werden kann oder Du eine längere Belichtungszeit wünschst.
Speicherkarte formatieren
Auch dadurch werden die Fotos nicht besser, aber wer Speicherkarten nutzt, die vorher in anderen Kameramodellen waren, kann unter Umständen das Zählsystem der Kamera verwirren, was Ddazu führt, dass Du auf Deiner Festplatte verschiedene Fotos mit dem gleichen Dateinamen erhältst. Ein hohes Datenverlustrisiko!
Piep-Töne ausschalten
Die Kameras sind so voreingestellt, dass ein Piepton nach erfolgter Fokussierung zu hören ist. Einige Fotografen mögen das, weil sie dann wissen, dass die Kamera mit dem Fokussieren fertig ist. Ich halte das erstens für unnötig, weil ich beim Fokussieren sowieso durch den Sucher oder auf den Display schaue und mir dort die beendete Fokussierung durch einen durchgehend leuchtenden Punkt angezeigt wird. Zweitens verhindert das Piepen Schnappschüsse und verschreckt vielleicht scheue Tiere. Zwei Gründe für mich, das Geräusch zu deaktivieren.
AdobeRGB einschalten / Update: RAW einschalten
Für Macrostock-Bildagenturen und den Druck von Bildern ist der AdobeRGB-Farbraum statt des voreingestellten sRGB-Farbraums die erste Wahl, da dieser mehr Farbinformationen aufnehmen kann. Unter dem Strich werden die Farben dann besser. Wer seine Bilder vor allem im Internet zeigen will, kann sie später per Photoshop-Aktion schnell wieder in sRGB umwandeln, behält aber in der RAW-Datei mehr Farbwerte. Ein Leser merkte richtigerweise an, dass der Farbraum einer RAW-Datei erst bei der Umwandlung zugewiesen wird. Demnach bezieht sich der eingestellte Farbraum vor allem auf die JPG-Dateien einer Kamera und wird damit irrelevanter. Wichtiger wird damit aber, an seiner Kamera die Aufnahme im RAW-Format einzustellen. Ich aktiviere parallel auch eine Aufnahme als kleines JPG, weil ich damit schneller Bildauswahlen treffen kann.
Neutralen Bilderstil einstellen
Heutzutage erlauben die Kameras schon die Grundfunktionen der Bildbearbeitung: Farbton, Schärfung, Farbsättigung. Diese sogenannten Bilderstile sind nett, aber vor allem für Stockfotografen nicht so nützlich, da die genauere Bearbeitung lieber am Computer erfolgen sollte. Hilfreich sind sie eher für Fotografen, die auf Veranstaltungen direkt gedruckte JPGs an Kunden verkaufen, zum Beispiel in Zoos oder Vergnügungsparks. Ich stelle den standardmäßig relativ stark geschärften Look auf Null, damit ich eine neutrale RAW-Datei erhalte, bei der ich zum Schluss selbst die Schärfe bestimmen kann.
Auto-Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung ein
Das Gegenteil nutze ich bei der Rauschreduzierung. Im schon erwähnten “Custom Functions”-Menü aktiviere ich die Rauschreduzierung, die bei Aufnahmen, die länger als eine Sekunde belichten, Hotpixel und Nebelbildung reduzieren, damit ich eben das nicht am Computer machen muss. Der große Nachteil: Die Technik funktioniert, indem die Kamera ein zweites Bild mit der gleichen Belichungszeit, aber geschlossenem Kameraverschluss macht, um die dort auftretenden Fehler im Originalbild zu beheben. Das führt logischerweise dazu, dass eine 30 Sekunden-Belichtung erst nach einer Minute fertig ist. Nix für Ungeduldige.
Netzgitter einblenden
Bei meiner Canon 5D Mark II kann ich wählen, ob ich bei Video-Aufnahmen dünne horizontale und vertikale Linien eingeblendet haben möchte oder nicht. Die Funktion heißt “Netzgitter”. Ich wähle immer der erste Netzgetter mit je 2 waagerechten und senkrechten Linien. Das ist sehr hilfreich, um den Horizont gerade auszurichten oder die Komposition zu verfeinern.
Focusing Screen auswechseln Wer diese praktische Funktion auch für Foto-Aufnahmen haben möchte, kann sich eine andere “Sucherscheibe”, im Original “Focusing Screen” genannt, einbauen. Seit einigen Jahren habe ich bei mir den Focusing Screen EG-D* drin und will ihn nicht mehr missen. Die Anordnung der Linien ist mit dem Netzgitter der Video-Aufnahmen identisch, aber die Linien selbst sind so dünn, dass sie nie stören, aber immer sichtbar, wenn ich sie brauche.
Copyright setzen mit EOS Utility
Wer seine Fotos öffentlich zeigen will, risikiert schnell, dass die Bilder unerlaubt im Internet auftauchen. Da ist es praktisch, wenn in den Metadaten jeden Fotos automatisch ein Copyright-Vermerk hinzugefügt wird. Das kann bei vielen Canon-Kameras mit dem mitgelieferten Programm EOS Utility eingestellt werden. Das ist zwar keine allein ausreichende Methode, um seine Bilder zu schützen, aber besser als gar nichts.
Firmware überprüfen
Je nachdem, wie lange Dein Kameramodell auf dem Markt ist, kann es sein, dass es neue Firmware für den kamerainternen Chip gibt. Meistens verbessern sie die Kamerafunktionen oder beheben Fehler. Bei dem letzten Firmware-Update für die 5D Mark II wurde beispielsweise die Funktion ergänzt, Videos im manuellen Modus zu drehen.
Jetzt bist Du dran: Wie stellst Du Deine Kamera ein und warum? * = Affiliate-Link (Du zahlst nicht mehr, ich erhalte eine kleine Provision beim Kauf)
Habt ihr gestern Abend “Tatort” gesehen? Die Gerichtsmedizinerin Alberich nutzte darin den Ringblitz-Aufsatz von RayFlash, den ich hier im Blog schon mal besprochen hatte.
Neugierig, wie ich bin, habe ich mal geschaut, ob das in der Pathologie wirklich üblich ist, Ringblitze zu benutzen oder ob die Filmtypen das Ding nur gezeigt haben, weil es so schön futuristisch aussieht. Und Tatsache, es gibt einige Einführungen in die Forensische Fotografie, in der für Nahaufnahmen Ringblitze empfohlen werden. In einer der Anleitungen kann man dann zum Beispiel so was lesen:
“5.1. Überflüssiges Gewebe – das heißt nicht interessierende Anteile oder Teile, die das Objekt unserer fotografischen Begierde verdecken oder verunzieren, wird brutal aber glattrandig abgeschnitten.”
Jetzt weiß ich wieder, warum ich nicht in der Gerichtsmedizin arbeite.
Wie es der Zufall so will, schreiben heute auch die Kollegen von Strobist über verschiedene Ringblitz-Adapter, auch wenn sie bestimmt keinen “Tatort” gucken.
Vor einigen Tagen hat Canon den Vorhang gelüftet: Darunter war die neue Canon EOS 7D verborgen. Die Kamera soll die Lücke zwischen der Canon 50D und der 5D Mark II füllen.
Dazu gehört unter anderem eine Auflösung von 18MP, allerdings nicht als Vollformat-, sondern mit einem APS-C-großen Sensor. Außerdem kann die Kamera ebenfalls in FullHD aufnehmen und das – was mich als 5D Mark II-Besitzer etwas neidisch macht – wahlweise mit 24 oder 30 Frames per second.
Mit der 5D Mark II ist nur letzteres möglich, während die 24fps mit leicht weicheren Bewegungen eher an den klassischen Filmlook erinnern. Aber vielleicht wird das für die 5D Mark II ja mit einer Firmware nachgeliefert?
Das Sucherfeld soll erstmals 100% des tatsächlich fotografierten Bildes zeigen und eine integrierte elektrische Wasserwaage hilft beim Geradehalten der Kamera.
Die Kamera soll ab Oktober 2009 für ca. 1650 Euro (ohne Objektiv) oder für 2300 Euro zusammen mit dem Canon 15-85mm IS USM-Objektiv.
in Deinem Blog hast Du schon einmal verlauten lassen das die Sensor Reinigung nicht ganz ungefährlich ist. Aus diesem Grund habe ich die Reinigung in einer Canon Service Werkstatt machen lassen. Mit dem Ergebnis das ich vorher 2 Placken hatte und nach der Canon Service Reinigung sind es plötzlich 6 Placken. Fürs Wegstempeln sind es einfach zu viele. Das bedeutet das ich die Sensor Reinigung selber machen muß. Auf der anderen Seite will ich aber keine 250 Euro für irgendwelche Reinigungsmittel ausgeben. Mit den Mittelchen ( M-Alkohol)aus der Apotheke bekomme ich keine guten Ergebnisse. Es gibt nach der Trocknung sehr viele Schlieren. Des weiteren besteht auch die Gefahr, das in dem einen oder anderen Q-Tip ein Sandkorn vorhanden sein könnte. Was für eine Reinigungsflüssigkeit wird von Dir benutzt?”
Sensorreinigung ist in der Tat eine schwierige Angelegenheit. Ich versuche, meinen Sensor so selten wie möglich, aber so oft wie nötig zu reinigen. Bei meiner Canon 5D Mark II ist zwar eine integrierte Sensorreinigung eingebaut, aber durch die neue Videofunktion muss der Sensor trotzdem öfter gereinigt werden. Ein Staubfleck auf dem Sensor kann bei Fotos oft mit Photoshop leicht retuschiert werden, bei Videos ist das ungleich schwerer.
Ich reinige meinen Sensor in zwei Schritten. Zuerst puste ich eventuelle Staubkörner mit dem Blasebalg “Airbomb” von Giottos weg. Dabei halte ich die Kamera mit der Öffnung nach unten, so dass die Schwerkraft hoffentlich die Staubkörner nach unten, also aus dem Gehäuse zieht.Der Blasebalg eignet sich übrigens auch zur Staubentfernung von Objektiven und anderem Kamerazubehör.
Danach nutze ich die VisibleDust Vswabs 1.0x für den Vollformatsensor mit der passenden Reinigungsflüssigkeit. Das sind im Grunde lange Stäbchen, deren Ende genau so breit ist wie der Sensor. Deshalb gibt es auch für verschiedene Sensorgrößen (1x, 1,3x, 1,6x) unterschiedliche Swabs. Das Ende besteht aus einem weichen, fusselfreien Stoff, der mit der antistatischen, rückstandsfreien Flüssigkeit beträufelt wird. Der Stab wird nun ein Mal quer über den Sensor gezogen und fertig.
Das funktioniert und ich bin zufrieden damit. Es gibt jedoch unzählige Möglichkeiten zur Sensorreinigung. Da ich nicht alle ausprobiert habe, gibt es vielleicht welche, die besser sind, aber bisher bin ich mit dieser Methode ganz zufrieden und sehe keinen Grund zu wechseln.
Wie reinigt ihr Euren Sensor? Was könnt ihr empfehlen und was lieber nicht?
Ich finde es cool, so viele kreative Freunde zu haben. Vor allem, weil diese Freunde immer wieder Dinge produzieren, die auch mir helfen.
Georg, ein findiger Computer-Linguist und begnadeter Programmierer, hat vor einigen Jahren zum Beispiel das Projekt “Serchilo” ins Leben gerufen.
Das ist im Grunde eine Art, schneller und einfacher im Internet zu suchen. Nicht im Sinne einer Suchmaschine, sondern es erleichtert die Eingaben in Suchformularen auf Webseiten.
Kurz erklärt funktioniert das so:
Ich tippe bei mir in die Adressleiste meines Browsers einfach “getty wohnmobil“, drücke die Enter-Taste und als Ergebnis bekomme ich alle Fotos mit Wohnmobilen von Getty Images angezeigt.
Oder ich tippe “ist winter” ein und bekomme alle Winterbilder von istockphoto. Oder ich tippe “w Fotografie” um sofort zum Fotografie-Artikel von Wikipedia zu kommen. Cool ist z.B. auch “db berlin, köln”. Damit lande ich auf der Seite der Deutschen Bahn direkt bei den Zugverbindungen zwischen Berlin und Köln.
Im Prinzip funktioniert das System ähnlich der Suchleiste oben rechts bei Firefox, nur mit dem Unterschied, dass man nicht immer zwischen den verschiedenen vorgegebenen Webseiten wechseln muss.
Momentan sind bei Serchilo knapp 800 verschiedene Webseiten gespeichert, die mittels Kurz-Kommandos erreicht werden können. Wer will, kann mittels des offenen Wiki-Systems selbst Webseiten hinzufügen oder Georg kontaktieren, damit er sie ergänzt. Wer sich anmeldet, kann sich auch personalisierte Kommandos zusammenstellen.
Bei Serchilo sind zur Zeit ca. 17 Foto-Webseiten und Bildagenturen dabei, zum Beispiel:
Getty Images
Corbis
istockphoto
Fotolia
Fotofinder
Fotosearch
Dreamstime
ImagePoint
Bildmaschine
Zoonar
Flickr
Google Images
Photobucket
etc.
Nebenbei funktioniert Serchilo auch mit vielen anderen Webseiten, bei denen man meist immer Suchbegriffe eintippt, z.B.:
Amazon
Ebay
bahn.de
Wikipedia
Leo Übersetzungen
etc.
Serchilo ist übrigens kostenlos. Bei YouTube hat Georg auch ein Video zur Einführung hochgeladen:
Ich gebe zu, dass die Serchilo-Webseite anfangs etwas unübersichtlich aussieht. Aber wer wie ich den ganzen Arbeitstag vor dem Computer und Internet sitzt, wird dieses Tool nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nicht mehr missen wollen.
Hier steht, wie Serchilo für verschiedene Browser eingerichtet werden kann. Am bequemsten finde ich die Variante, Serchilo in der Adressleiste von Firefox zu nutzen. Hier gibt es noch einen anderen Artikel zu Einführung.
Probiert es aus!
Falls ihr Probleme habt, könnt ihr sie einfach in den Kommentaren posten.
In diesem Blog seid ihr es gewohnt, Meinungen und Antworten zu lesen. Diesmal muss ich Euch jedoch etwas fragen.
Gestern habe ich eine Fotosession fertig verschlagwortet und zu einigen Bildagenturen hochgeladen. Da wurde ich stutzig, denn obwohl ich an meinem Workflow nichts geändert habe, wurden die IPTC-Daten mit meinen Bildtiteln, der Bildbeschriftung und vor allem den Keywords nicht ausgelesen. Bei allen Agenturen.
Ich habe bei Adobe Bridge und in Adobe Photoshop (CS3) geschaut, dort werden die Daten wie gewohnt angezeigt. In IrfanView und anderen Programmen, welche sonst immer die IPTC-Daten anzeigen können, wurden sie auch nicht angezeigt.
Einziger Unterschied: Die JPG-Qualität - und die IPTC-Infos
Nun habe ich – einer leisen Ahnung folgend – meine Dateien statt wie gewohnt in der vollen Dateigröße (JPG-Qualität 12) via Aktion als JPG-Datei in Qualität 11 gespeichert. Dadurch wurden die Dateien von durchschnittlich ca. 9 MB auf knapp die Hälfte, also 4,5 MB reduziert. Und siehe da – sowohl bei IrfanView als auch bei den Bildagenturen werden die IPTC-Daten nun ausgelesen. Aber warum?
Mein Workflow sieht – wie immer – so aus:
RAW-Datei in Photoshop einlesen (entweder via CameraRaw oder CaptureOne)
Bild bearbeiten und als PSD abspeichern
IPTC-Daten der Bilder in Adobe Bridge ausfüllen (dabei werden die Daten direkt ins Bild geschrieben, nicht in die XML-Dateien)
Fotos über eine Aktion als JPG (Qualität 12) abspeichern
Die IPTC-Daten werden jetzt zwar in Adobe Photoshop und Bridge angezeigt, aber nicht anderen Programmen. Jetzt habe ich folgendes gemacht:
alle Fotos via Aktion öffnen und als JPG (Qualität 11) abspeichern
Nun können auch die anderen Programme und die Bildagenturen die IPTC-Daten lesen.
Liegt es an einem Programmierfehler von Adobe? Hat der IPTC-Standard Macken? Ich weiß es nicht.
Ich könnte jetzt den Kundenservice von Adobe in Anspruch nehmen, aber das letzte Mal, als ich von dort eine Antwort bekam wegen des “Weiche Kante”-Problems, war das DSLR-Forum viel schneller und hilfreicher. Bei meiner letzten Anfrage bekam ich nicht mal mehr eine Antwort.
Deswegen meine Frage an Euch: Könnt ihr das Problem reproduzieren? Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte?
Gerne probiere ich neue Möglichkeiten aus, um anderes Licht auf meine Motive werfen zu können. Schon lange wollte ich deshalb einen Ringblitz testen.
Ein Ringblitz ist – wie der Name erkennen lässt – ein ringförmiger Blitz, durch dessen Loch in der Mitte fotografiert werden kann. Das hat vor allem bei der Makrofotografie den Vorteil, dass das Objektiv keinen Schatten auf das Motiv werfen kann. Insgesamt besticht ein Ringblitz durch seine große Ausdehnung durch weiches, fast schattenfreies Licht. Bei Portraits erzeugt er zusätzlich diese coolen Kreise im Auge des Models.
Erste Makro-Testfotos mit dem RayFlash
Auf der Photokina 2008 habe ich das erste Mal eine Möglichkeit gesehen, “relativ” preiswert an einen Ringblitz zu kommen.Das System nennt sich RayFlash (manchmal auch RingFlash), wird in Deutschland von Kocktrade vertrieben und kostet ca. 240 Euro. Das klingt zwar viel, aber im Vergleich zu 470 Euro für den Ringblitz von Canon (Ringlite MR-14 EX) bis über 1100 Euro für einen Studio-Ringblitz von Bowens ist das wenig. Bei Amazon gibt es hier übrigens auch den RayFlash für unter 200 Euro. Aber Achtung: Da der Adapter genau vor das Objektiv passen muss, gibt es verschiedene Größen des RayFlashs für Canon, Nikon und die entsprechenden Blitzgeräte.
Der RayFlash wiegt knapp 400g und es gibt auch keine elektrischen Teile, die kaputt gehen könnten. Das Licht wird mittels Prismen und Reflektoren umgeleitet. Klingt einfach, die Herausforderung ist aber, dass der Blitz unten noch genauso hell wie oben leuchtet. Da der RayFlash ein komplett passives System ist, funktioniert auch weiterhin die ETTL-Steuerung am Blitz.
Ich habe jetzt den Ringflash Adapter Canon RAC170-2, der an meine 5D Mark II zusammen mit dem Canon Speedlite 580 EX II passt. So sieht das Teil aus. Oben ist eine Öffnung, die auf den Blitz geschoben wird. In der Mitte schaut dann das Objektiv durch. Es empfiehlt sich eine Nutzung ohne Sonnenblende am Objektiv, da es bei 72 oder 77mm-Linsen sonst sehr eng wird und die Blende Schatten werfen würde. Das kleine schwarze Ding vorne in der Packung ist ein keilförmiges Gummistück, mit dem bei Bedarf der RayFlash fester auf den Blitz geschoben kann, falls da noch Luft ist. Funktioniert also wie der Bierdeckel unter dem wackelnden Tisch.
Bei mir passt der RayFlash perfekt auf den Blitz, ohne den Gummikeil. Ich kann den Adapter mit einer Hand aufschieben, zum Abnehmen brauche ich aber zwei Hände, da ich sonst fürchte, der Blitzfuss könne beschädigt werden.
Aber nun los, paar Testfotos machen. Der Blendenverlust liegt bei ca. 1 Blende, also habe ich bei den Testfotos immer, wenn der RayFlash vor dem Blitz war, den Blitz eine Blende höhergestellt.
Das Foto zeigt, dass die Lichtverteilung eine ganz andere ist. Vollkommen schattenfrei wird das Licht zwar nicht, aber vor allem bei den ganz dichten Makroaufnahmen oben im Artikel wird schnell ein sehr gleichmäßiges Licht erzielt.
Auch bei Portraits schmeichelt der Ringblitz der Haut viel mehr als der nackte Speedlite. Statt direkt von vorne zu blitzen, steht der Blitz diesmal leicht versetzt links von der Kamera. Vergleiche vor allem die Schatten unter dem Kinn, an der Nase und wie die Haare beleuchtet werden.
Ringblitzähnlicher Reflex im Auge mit dem RayFlash-Adapter
Der von vielen geliebte Lichtkreis im Auge wollte sich bei mir nicht so recht einstellen. Das mag aber daran liegen, dass ich meine Portraits meist bei 80-105mm fotografiere. Wer mit einem Weitwinkel dichter rangeht, wird auch die Lichtquelle größer im Auge haben. Das Foto oben ist eine 100%-Vergrößerung von der Serie darüber. Da das Foto vertikal ist, ist auch der Blitz samt RayFlash um 90° gekippt. Wer genau hinschaut, sieht auch, dass der Lichtkreis nicht an allen Seiten gleich breit ist. Der Grund ist bei mir, dass der Rayflash bei mir unten leicht nach hinten kippt.
Die beiden Portrait-Aufnahmen oben sind direkt nacheinander gemacht worden und mit den selben RAW-Einstellungen unbearbeitet abgespeichert. Auffällig ist, dass die Hauttöne mit RayFlash etwas wärmer wirken. Ich habe eine Weile gebraucht, um herauszufinden, woran das liegen könnte. Das Foto unten verdeutlicht den Unterschied.
Beim normalen Blitzen mit dem Speedlite erziele ich mit dem Weißabgleich-Werkzeug in Photoshop an meiner weißen Wand eine Farbtemperatur von 5000 K, üblich für Kompaktblitze. Mit dem RayFlash als Aufsatz sinkt die Farbtemperatur auf ca. 4200 K. Wird die RAW-Datei also wie ein “normales” Blitzfoto entwickelt, ist es etwas zu warm. Ich weiß nicht, warum das so ist, vermute aber, dass es mit dem verbauten Material zusammenhängt, dass nicht komplett farbneutral ist.
Auch flackerte bei mir beim leichten Druck auf den Auslöser manchmal der Blitz. Ich denke, dass liegt an der TTL-Steuerung, die zwar weiterhin funktioniert, aber durch das Plastik davor behindert wird. Trotz dieser beiden Nachteile ist der RayFlash eine gute – und günstige – Möglichkeit, seiner Fototasche eine weitere Blitzvariante hinzuzufügen, ohne sich über zusätzliche Akkus, Kompatibilität, etc. Gedanken machen zu müssen.
Ich habe den RayFlash schnell lieben gelernt und bin jetzt öfter mit meinem Makro-Objektiv unterwegs. Zusammen mit Speedlite und Ray-Flash ergibt sich so auch ohne Studio fast totale Kontrolle des Lichts bei Makroaufnahmen. Als Beweis hier noch ein Foto von letzter Woche, was ich beim Spaziergang auf den Rheinwiesen aus der Hand geschossen habe. Versuch das mal ohne Ringblitz…
Direkt aus der Kamera ohne Nachbearbeitung (nur Crop und Tonwertkorrektur): 1/250s, f14, 105mm Macro, manuell geblitzt mit RayFlash + HighSpeed-Synchro
Ebenfalls wacker geschlagen hat sich der RayFlash auf einer Hochzeit, bei der ich Anfang Juni fotografiert habe. Normalerweise sollte man nie bei einer Hochzeit mit Zubehör arbeiten, was man nicht ausgiebig getestet hat, aber ich dachte mir, notfalls kann ich den Adapter immer noch abnehmen. Auffällig war, dass ich viele beeindruckende Kommentare der Hochzeitsgesellschaft bekommen habe und ich konnte mir sicher sein, dass mir jeder Platz gemacht hat. Dieser riesige Aufbau kann einem aber auch Respekt einflössen. Eine Freundin der Braut hat ein Foto von mir bei der Arbeit gemacht und es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Krass, gell?
Was sind Eure Erfahrungen mit Ringblitzen? Wenn ihr Fotos habt, die mit Ringblitzen gemacht wurden, könnt ihr das gerne in den Kommentaren posten.
Ein Blick hinter die Kulissen professioneller Fotografie: Der Autor Robert Kneschke ist Fotoproduzent und schreibt hier über seine Arbeit. Mit Tipps und Informationen für Fotografen, Models, Bildkäufer und Bildagenturen.
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