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	<title>Alltag eines Fotoproduzenten &#187; Statistik</title>
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	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
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		<title>Die meistverkauften Fotos bei Fotolia in 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich schon die Bestseller 2011 von istockphoto vorgestellt hatte, hat auch die Microstock-Bildagentur Fotolia Anfang diesen Jahres geschaut, welche ihrer Bilder sie im vorigen Jahr am meisten verkauft hat. Hier die drei Bilder, welche weltweit am meisten verkauft wurden, sortiert nach Häufigkeit der Downloads: Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) waren 2011 fast die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/15/die-meistverkauftesten-fotos-bei-istockphoto-in-2011/" target="_blank">Bestseller 2011 von istockphoto</a> vorgestellt hatte, hat auch die Microstock-Bildagentur <strong>Fotolia</strong> Anfang diesen Jahres geschaut, welche ihrer Bilder sie im vorigen Jahr am meisten verkauft hat.</p>
<p>Hier die drei Bilder, welche weltweit am meisten verkauft wurden, sortiert nach Häufigkeit der Downloads:</p>
<div id="attachment_7193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/12331389/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7193 " title="Portrait of attractive young female showing a thumbs up" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/Yuri-Arcurs_12331389.jpg" alt="" width="512" height="439" /></a><p class="wp-caption-text">1. Platz: © Yuri Arcurs - Fotolia.com (Dänemark) (3749 Downloads)</p></div>
<div id="attachment_7190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/26103148/partner/200576396" target="_blank"><img class="size-full wp-image-7190" title="Abstract vector background" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/articular_26103148.jpg" alt="" width="512" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">2. Platz: © articulator - Fotolia.com (Ungarn) - (3662 Downloads)</p></div>
<div id="attachment_7191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/22355574/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7191 " title="touchscreen interface" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/itestro_22355574.jpg" alt="" width="512" height="431" /></a><p class="wp-caption-text">3. Platz: © itestro - fotolia.com (Italien) (3271 Downloads)</p></div>
<p>Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) waren 2011 fast die gleichen Bilder beliebt.</p>
<p>Die lachende Frau von Yuri Arcurs erzielte hier 1397 Downloads, auf dem zweiten Platz folgt dieses Geschenke-Bild mit 1220 Downloads</p>
<div id="attachment_7192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/18047910/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7192" title="Gifts with red ribbons isolated on white" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/Mikhail-Mishchenko_18047910.jpg" alt="" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">© Mikhail Mishchenko - fotolia.com (Russland)</p></div>
<p>und auf dem dritten Platz landete wieder das Touch-Screen-Bild von itestro mit 1126 Downloads.</p>
<p><strong>Einige Rechenspiele</strong></p>
<p>Die drei bestverkauftesten Bilder bei Fotolia 2011 haben zusammen 10682 Downloads erzielt. Die drei besten Bilder wurden 2011 im deutschsprachigen Raum 3743 Mal verkauft. Das bedeutet hochgerechnet, dass Deutschland für über ein Drittel der Fotoverkäufe verantwortlich ist. Das mag bei anderen Agenturen etwas anders sein, aber diese Zahl zeigt sehr deutlich, wie wichtig Deutschland in der Stockfotografie-Branche ist.</p>
<p>Nicht ganz so offensichtlich, aber ebenso interessant ist ein anderer Zahlenvergleich: Vor zwei Jahren haben Fotolia und istockphoto ebenfalls ihre <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/02/08/die-bestseller-fotos-von-2009/" target="_blank">Bestseller und deren Verkaufszahlen</a> veröffentlicht. Fotolia gab an, dass damals die Top 3 knapp 10.000 Downloads erzielen konnten, das bedeutet eine leichte Steigerung. istockphoto hingegen erzielte 2009 mit den drei besten Bildern fast 20.000 Downloads. Letztes Jahr schafften die Top 3 aber &#8220;nur&#8221; noch ca. 13.000 Downloads (optimistisch gerundet).</p>
<p>Auch auffällig ist, dass bei beiden Agenturen vor zwei Jahren ganz andere Bilder die Nase vorn hatten als diesmal. Anhand der Dateinummern kann man ganz gut erkennen, dass letztes Jahr ziemlich neue Fotos zu Bestsellern wurden. Das spricht dafür, dass es sich immer noch lohnen kann, frisches Material für die Agenturen zu produzieren.</p>
<p><strong>Mein Bestseller bei Fotolia 2011</strong></p>
<p>Als ich letztes Mal meinen Bestseller bei istockphoto für 2011 vorgestellt hatte, gab es verwunderte Kommentare ob der geringen Umsätze, die ich damit erzielt habe. Bei Fotolia sah das 2011 ganz anders aus. Mit 1087 Downloads erzielte dieses eher schlichte Foto von vielen hochgestreckten Daumen bei mir einen Umsatzrekord von knapp 2000 Euro:</p>
<p><a href="http://de.fotolia.com/id/23788653/partner/200576396"><img class="aligncenter size-full wp-image-7196" title="fotolia-bestseller" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/fotolia-bestseller.jpg" alt="" width="399" height="240" /></a><br />
Das Foto hatte ich im Juni 2010 hochgeladen und seitdem hat es eine beachtliche Karriere hingelegt. Bei <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/07/microstock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer/" target="_blank">Stock Performer</a> sieht die Entwicklung des Bildes grafisch so aus: (die rote Linie zeigt die Downloads, die blauen Balken die Umsätze in Dollar)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/stockperformer-bestseller-analyse.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-7197" title="stockperformer-bestseller-analyse" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/stockperformer-bestseller-analyse.jpg" alt="" width="682" height="308" /></a><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/9ea8f515ebd649f393615da9cabd4d33" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was waren 2011 eure Bestseller bei Fotolia?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2012%2F01%2F27%2Fdie-meistverkauften-fotos-bei-fotolia-in-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Fotografen mit den größten Portfolios bei Shutterstock (und andere Statistiken)</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/19/fotografen-mit-den-groessten-portfolios-bei-shutterstock-und-andere-statistiken/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/19/fotografen-mit-den-groessten-portfolios-bei-shutterstock-und-andere-statistiken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Anmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
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		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Top 15]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kann aus dem Stehgreif sagen, welche Fotografen die meisten Bilder bei der Microstock-Bildagentur Shutterstock* haben? Nein, es sind nicht die üblichen Verdächtigen. Hier mal die Top 15 Fotografen mit den meisten Bildern bei Shutterstock: Helga Esteb: 67.798 Dateien (Celebrity) John T Takai: 67.272 Dateien (Illustrationen) Netfalls: 53.646 Dateien (People, Lifestyle) Yuri Arcurs: 53.388 Dateien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kann aus dem Stehgreif sagen, welche Fotografen die meisten Bilder bei der Microstock-Bildagentur <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank">Shutterstock</a>* haben?</p>
<p>Nein, es sind nicht die üblichen Verdächtigen.</p>
<p>Hier mal die <strong>Top 15 Fotografen</strong> mit den meisten Bildern bei Shutterstock:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=564025&amp;ref=183121" target="_blank">Helga Esteb</a>: 67.798 Dateien (Celebrity)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=388663&amp;ref=183121" target="_blank">John T Takai</a>: 67.272 Dateien (Illustrationen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=4425&amp;ref=183121" target="_blank">Netfalls</a>: 53.646 Dateien (People, Lifestyle)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=2700&amp;ref=183121" target="_blank">Yuri Arcurs</a>: 53.388 Dateien (People, Lifestyle)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=76219&amp;ref=183121" target="_blank">wavebreakmedia</a>: 52.062 Dateien (People, Lifestyle)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=9549&amp;ref=183121" target="_blank">P.Uzunova</a>: 47.320 Dateien (Hintergründe, Reisen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=842245&amp;ref=183121" target="_blank">Featureflash</a>: 43.734 Dateien (Celebrity)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=483673&amp;ref=183121" target="_blank">lineartestpilot</a>: 41.395 Dateien (Illustrationen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=150613&amp;ref=183121" target="_blank">Gregory Gerber</a>: 40.824 Dateien (Food)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=67766&amp;ref=183121" target="_blank">Elnur</a>: 39.780 Dateien (Freisteller)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=106408&amp;ref=183121" target="_blank">Shebeko</a>: 38.168 Dateien (Food)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=146584&amp;ref=183121" target="_blank">High Leg Studio</a>: 37.632 Dateien (Illustrationen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=5880&amp;ref=183121" target="_blank">Kheng Guan Toh</a>: 37.349 Dateien (Illustrationen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=66483&amp;ref=183121" target="_blank">ilolab</a>: 36.373 Dateien (Hintergründe, Texturen)</li>
<li><a href="http://www.shutterstock.com/gallery.mhtml?id=90370&amp;ref=183121" target="_blank">Vit Smolek</a>: 35.684 Dateien (Abstrakt)</li>
</ol>
<p>Diese Liste ist nur ein winziger <strong>Ausschnitt</strong> aus den Daten, die der russische Fotograf <strong>Serge Black</strong> auf seiner Seite <a href="http://www.microstocktime.com/" target="_blank">Microstock time</a> zur Verfügung stellt. Die Liste umfasst bei ihm alle Shutterstock-Mitglieder, die mindestens ein Bild hochgeladen haben, das sind ca. 33.200 Leute. Außerdem schlüsselt er das Verhältnis von Fotos/Illstrationen im Portfolio auf, von vertikalen/horizontalen Bildern und so weiter.</p>
<p>Es gibt desweiteren eine Übersicht, wie das Verhältnis insgesamt zwischen <a href="http://www.microstocktime.com/tool/stats/ss/info/specialization/" target="_blank">Fotografen und Illustratoren</a> gewichtet ist und über die Entwicklung der <a href="http://www.microstocktime.com/tool/stats/ss/info/registration/" target="_blank">Neuanmeldungen</a> von Fotografen. Ich habe letzteres mal grafisch aufbereitet:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/shutterstock-neuanmeldungen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7008" title="shutterstock-neuanmeldungen" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/shutterstock-neuanmeldungen.jpg" alt="" width="629" height="348" /></a>Das Boomjahr war demnach 2009, beim Rückgang der Anmeldungen für 2011 muss jedoch berücksichtigt werden, dass die vorliegenden Zahlen noch vom Oktober 2011 sind, aber selbst bis zum Jahresende wird der Wert von 2010 sicher nicht wieder aufgeholt werden.</p>
<p>Hier noch die grafische Übersicht über die <strong>Verteilung der Portfoliogrößen</strong> unter allen Mitgliedern:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/shutterstock-portfolio-sizes1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7022" title="shutterstock-portfolio-sizes" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/shutterstock-portfolio-sizes1.jpg" alt="" width="750" height="354" /></a><br />
Ca. 49% der Fotografen haben demnach weniger als 100 Bilder im <strong>Portfolio</strong>. Die 25 Kontributoren mit den größten Portfolios hingegen haben zusammen ca. eine Million Dateien im Angebot. Ein Hinweis zum Lesen des Diagramms. Es ist logisch, dass die Zahl nach oben hin immer weiter abnimmt, weil jeder der Fotografen einer höheren Portfolio-Größe automatisch auch bei den geringeren Portfolio-Größen mitgerechnet wird (abgesehen von der ersten &#8220;weniger als 50 Dateien&#8221;-Kategorie). Ich selbst habe ca. 600 Fotografen vor mir, die ein größeres Portfolio haben als ich.</p>
<p><em>Und wie steht ihr da? Was für spannende Rückschlüsse lassen sich aus diesen Daten noch ziehen?</em><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/5bc9eef4ebec44c292c793dfe0511abe" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><span style="color: #888888;">* Affiliate-Link</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Microstock-Statistiken analysieren mit Stock Performer</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/07/microstock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/07/microstock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertung]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Alvarez]]></category>
		<category><![CDATA[Microstock]]></category>
		<category><![CDATA[RPD]]></category>
		<category><![CDATA[RPI]]></category>
		<category><![CDATA[Stock Performer]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer viele Fotos bei mehreren Microstock-Bildagenturen online hat, wird unweigerlich auf dieses Problem stoßen: Wie viel habe ich mit meinen Fotos verdient? Die Microstock-Agenturen machen es den Fotografen sehr schwer, genau zu analyisieren, wie viel sie an einem Bild verdient haben. Noch schwieriger ist es, herauszufinden, wie viel man pro Shooting verdient hat oder wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer viele Fotos bei mehreren Microstock-Bildagenturen online hat, wird unweigerlich auf dieses Problem stoßen: Wie viel habe ich mit meinen Fotos verdient?</p>
<p>Die Microstock-Agenturen machen es den Fotografen sehr schwer, genau zu analyisieren, wie viel sie an einem Bild verdient haben. Noch schwieriger ist es, herauszufinden, wie viel man pro Shooting verdient hat oder wie viel ein Shooting pro Monat einbringt. Fast alle Bildagenturen haben zwar eine Verkaufsansicht, welche anzeigt, welche Fotos zuletzt verkauft wurden. Aber könnt ihr beispielsweise aus dem Stehgreif sagen, welches Foto von euch bei den Microstock-Agenturen im letzten Monat am meisten verkauft wurde? Ich kann das bei mehreren tausend Verkäufen im Monat nicht mehr ohne Hilfe. Genau diese Lücke will das neue Tool &#8220;<a href="http://www.stockperformer.com/" target="_blank"><strong>Stock Performer</strong></a>&#8221; schließen.</p>
<div id="attachment_6799" class="wp-caption aligncenter" style="width: 689px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-screenshot.jpg"><img class="size-full wp-image-6799" title="stock-performer-screenshot" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-screenshot.jpg" alt="" width="679" height="661" /></a><p class="wp-caption-text">Übersichtsseite</p></div>
<p style="text-align: left;">Stock Performer ist ein webbasiertes Analyse-Programm, welches Microstock-Fotografen bei der Verkaufsanalyse des eigenen Portfolios helfen soll: &#8220;Stop guessing. Start knowing.&#8221; ist deren Motto. Entwickelt wurde Stock Performer vom bekannten Stockfotografen <strong><a href="http://www.vela-photo.com/blog/" target="_blank">Luis Alvarez</a></strong> (der hier im Blog schon einen <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/01/18/tutorial-fur-blitzaufbau-bei-portraits-hip-hop-look/" target="_blank">Gastauftritt </a>hatte) und dem Programmierer <strong>Oliver Rivo</strong>.</p>
<p>Die Seite ist noch in der <strong>Beta-Phase</strong> und zur Zeit werden <strong>vier Microstock-Agenturen</strong> ausgewertet: istockphoto, Fotolia, Shutterstock und Dreamstime. Weitere sollen bald folgen. Der Aufbau von Stock Performer ist momentan dreigeteilt: Übersicht (Overview), Verkäufe (Top Sales) und Kollektionen (Collections). Die Übersicht sehr ihr oben.</p>
<p>Dort seht ihr auf einen Blick die zuletzt verkauften Bilder, eine grafische Darstellung der Umsätze (blaue Balken) und Verkäufe (rote Linie) des aktuellen Monats sowie einen Performance-Wert. Dieser zeigt an, wie viel Prozent ihr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vormonats verdient habt, also wenn dort eine positive Prozentzahl steht, seid ihr gut, wenn dort ein Minus vor der Zahl steht, seid ihr schlechter dabei als letzten Monat.</p>
<p>Unten ist eine <strong>Gesamtübersicht</strong> über Uploads (grauer Bereich), Umsatz und Verkäufe über alle Jahre hinweg. Die einzelnen Werte können mit einem Klick auf die Icons rechts auch ausgeblendet werden. Unter der Grafik stehen die Agenturnamen. Wenn ihr darauf klickt, könnt ihr die drei Werte auch für jede Agentur einzeln anzeigen lassen oder mehrere Agenturen miteinander vergleichen. Beim Klick auf einen der Tages-Balken kommt ihr zu einer sehr ausführlichen Tagesübersicht, wo die Downloads aller Agenturen im Detail angezeigt werden. Werte wie RPD (Return per Download) und die Gesamtumsätze der einzelnen Agenturen werden ebenfalls angezeigt.</p>
<div id="attachment_6802" class="wp-caption aligncenter" style="width: 596px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-top-sales.jpg"><img class="size-full wp-image-6802" title="stock-performer-top-sales" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-top-sales.jpg" alt="" width="586" height="403" /></a><p class="wp-caption-text">Verkaufsansicht</p></div>
<p>Die <strong>Verkaufsansicht</strong> zeigt, wie der Name vermuten lässt, die <strong>Top-10-Verkäufe</strong> der teilnehmenden Agenturen. Es lässt sich filtern, welche Agenturen angezeigt werden sollen und ob die Sortierung nach Umsatz oder Downloads erfolgen soll. Außerdem kann man sich aussuchen, ob die Top-Verkäufe pro Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr angezeigt werden sollen. Ich nutze diese Ansicht sehr gerne, weil ich so zum Beispiel sehr einfach sehen kann, was meine aktuellen <strong>Bestseller</strong> sind. Spannend ist auch, dass bei sehr ähnlichen Portfolios fast bei allen Agenturen ganz andere Motive regelmäßig auf den ersten Plätzen landen.</p>
<div id="attachment_6803" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-collections.jpg"><img class="size-full wp-image-6803" title="stock-performer-collections" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/stock-performer-collections.jpg" alt="" width="600" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Detailansicht einer Collection</p></div>
<p>Sehr hilfreich ist auch der dritte Teil der Seite, die <strong>Kollektionsansicht</strong>. Bei istockphoto und bei Fotolia kann der Fotograf seine Bilder in Lightboxen bzw. Galerien sortieren. Ich nutze das beispielsweise, um meine Bilder nach Fotoshootings zu sortieren, damit ich weiß, welches Model oder welches Shooting besonders lukrativ war. Diese Kollektionen werden von Stock Performer ausgelesen und ausgewertet. Auch bei Dreamstime und Shutterstock kann der Fotograf Lightboxen bzw. Bildersets anlegen, aber diese werden leider (noch?) nicht berücksichtigt.</p>
<p>Auf einer Übersichtsseite werden die Namen der Kollektionen, die Agentur, aus der sie stammt, die Anzahl der enthaltenen Bilder, die bisher erzielten Downloads, der monatliche RPI (Return per Image), der durchschnittliche RPD, die <strong>Sell-Through-Rate</strong> und das Erstellungsdatum angezeigt. Nach diesen Daten kann man die Kollektionen auch sortieren lassen. Besonders wenn man die Kollektionen nach dem monatlichen RPI sortiert, lässt sich ganz gut sehen, welche Serien am besten laufen.</p>
<p>Für jede Kollektion gibt es eine Detailansicht, wo ein grafischer Verlauf der monatlichen Umsätze, Downloads und Uploads in die Kollektion zu sehen ist sowie weitere nützliche statistische Werte, zum Beispiel die Entwicklung des RPI oder RPD im Verlauf mehrerer Jahre. Natürlich werden auch die Bilder der Kollektion angezeigt, sortiert nach der Höhe der erzielten Umsätze.</p>
<p>Im Gegensatz zu einigen anderen Analyse-Tools wie <a href="www.microstockanalytics.com/" target="_blank">Microstock Analytics</a> oder <a href="http://www.lookstat.com" target="_blank">Lookstat</a> verlangt Stock Performer nicht die Eingabe der Account-Namen und Passwörter für die betreffenden Webseiten. Stattdessen wird ein <strong>Plugin</strong> für Firefox, Chrome oder Safari installiert, welches die gleichen Cookies benutzt, die von den Bildagenturen auf dem Rechner abgelegt werden, um die Daten zu extrahieren.</p>
<p>Ich habe schon ganz früh begonnen, Stock Performer auszuprobieren und als <strong>Beta-Tester</strong> geholfen, das Tool um einige nützliche Funktionen zu erweitern. Einige Details gibt es jedoch, welche noch nicht möglich sind. So vermisse ich beispielsweise die Möglichkeit eines CVS-Exports der gesamten Daten, um eigene Analysen zu erstellen, zum Beispiel um die Entwicklung von Abo-Downloads vs. Einzel-Downloads zu vergleichen. Auch wäre eine Keyword-Analyse toll, wie sie Microstock Analytics schon anbietet. Laut Luis ist jedoch auch in dieser Richtung einiges geplant. Auch eine Zusammenführung der gleichen Bilder oder Kollektionen über mehrere Agenturen hinweg ist noch nicht möglich.</p>
<p>Was bisher allen Tools fehlt, ist eine Agentur-Unterstützung, die über die 2-5 großen englischen Microstock-Agenturen hinaus geht. Der große Haken ist meist, dass die Agenturen selbst es nicht gerne sehen, wenn fremde Entwickler so massiv auf deren <strong>Datenbestand</strong> zugreifen. Das ist unter anderem auch der Grund, warum Shutterstock und 123rf beim Einloggen das Lösen eines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Captcha" target="_blank">CAPTCHA</a> verlangen. Andererseits sind die Agenturen selbst schuld, weil es bisher keine Agentur schafft, ihren Fotografen diese wertvollen Verkaufsdaten auf übersichtliche, hilfreiche Art und Weise zu präsentieren.</p>
<p>Vor allem die<strong> Profi-Fotografen</strong> wissen jedoch, dass die Analyse der Verkaufszahlen und Bestseller ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs ist. Die Anbieter der Analyse-Tools lassen sich ihren Service deshalb auch gut bezahlen.</p>
<p>Stock Performer wird anfangs zwei Versionen anbieten: Eine &#8220;<strong>Basic Package</strong>&#8220;, was nur die Übersichtsgrafiken enthält für 9 Euro pro Monat und das &#8220;<strong>Premium Package</strong>&#8221; mit allen oben beschriebenen Funktionen für 29 Euro pro Monat. Für die ersten 14 Tage gibt es einen &#8220;<strong>Free Trial</strong>&#8220;, also eine kostenlose Probephase.</p>
<p>Auf der MicrostockExpo habe ich auch mit dem Entwickler des oben erwähnten MicrostockAnalytics-Tool gesprochen und werde das in nächster Zeit ebenfalls testen und vergleichen.</p>
<p><strong>VERLOSUNG:</strong><br />
Luis und Oliver möchten &#8220;Stock Performer&#8221; kontrolliert starten, das heißt, nach und nach neue Mitglieder aufnehmen, damit die Seite nicht überlastet wird und sie Fehler schneller beheben können. Für Euch Blog-Leser habe ich zwei garantierte Plätze ausgehandelt, die das Tool unverbindlich einen ganzen Monat kostenlos ausprobieren können. Diese beiden Plätze verlose ich unter allen Leuten, die diesen Artikel bis zum 15.11.2011 kommentieren.</p>
<p><em>Welche statistischen Werte würdet ihr am liebsten mit so einem Tool analyisieren? Was interessiert euch am meisten?</em><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/89f3c263f41f4df8afe45c275963e2a8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F11%2F07%2Fmicrostock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Keyword-Trends-Tool bei Shutterstock</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/13/neues-keyword-trends-tool-bei-shutterstock/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 11:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Keyword Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Bildagenturen überbieten sich mit Aktionen zur Kundengewinnung: 10% Rabatt hier, 20% da, dort ein Amazon-Gutschein ab einer Mindestbestellmenge, hier die Verlosung einer Reise oder eines iPad. Für die Fotografen haben die Bildagenturen nur selten guten Nachrichten parat, eher schocken sie mit Honorarkürzungen oder Ablehnungsorgien. Eine positive Ausnahme ist Shutterstock. Vor einigen Wochen schenkten sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele <strong>Bildagenturen </strong>überbieten sich mit Aktionen zur <strong>Kundengewinnung</strong>: 10% Rabatt hier, 20% da, dort ein Amazon-Gutschein ab einer Mindestbestellmenge, hier die Verlosung einer Reise oder eines iPad.</p>
<p>Für die <strong>Fotografen </strong>haben die Bildagenturen nur selten guten Nachrichten parat, eher schocken sie mit Honorarkürzungen oder <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/09/die-ablehnquoten-von-bildagenturen/">Ablehnungsorgien</a>. Eine positive Ausnahme ist <strong>Shutterstock</strong>. Vor einigen Wochen schenkten sie den Fotografen die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/28/shutterstock-verraet-endlich-die-suchbegriffe-der-bildkaeufer/">Testversion eines Tools</a>, mit dem diese sehen können, welche Suchbegriffe am häufigsten zum Verkauf eines Bildes führten.</p>
<p>Gestern gab Shutterstock ein weiteres hilfreiches <strong>Keyword-Analyse-Tool</strong> namens &#8220;<a href="http://submit.shutterstock.com/darkroom/keyword_trends.mhtml" target="_blank">Keywords Trends</a>&#8221; in der Testphase frei. Das besteht aus zwei Teilen.</p>
<p>Einerseits gibt es eine Diagramm-Ansicht, bei der Fotografen die Häufigkeit von verwendeten Suchbegriffen im Zeitverlauf vergleichen können. Das ist zum Beispiel hilfreich, um rauszufinden, wann genau es sich lohnt, <strong>saisonale Fotos</strong> zum Thema Weihnachten, Ostern, Thanksgiving oder Neujahr hochzuladen. Weihnachtsbilder werden zum Beispiel ab Mitte August verstärkt gesucht, die Kurve steigt steil an und Ende November nimmt sie ebenso steil wieder ab.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-keyword-trends-holidays.jpg"></a><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-keyword-trends-holidays.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6390" title="shutterstock-keyword-trends-holidays" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-keyword-trends-holidays.jpg" alt="" width="884" height="644" /></a><br />
Eine weitere Möglichkeit der Nutzung ist der Vergleich verschiedener Themengebiete. Hier zum Beispiel die Ansicht, welche Ethnien am meisten gesucht werden:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-keyword-trends-ethnic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6391" title="shutterstock-keyword-trends-ethnic" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-keyword-trends-ethnic.jpg" alt="" width="657" height="535" /></a>Nach Asiaten wird etwas mehr gesucht als nach Afrikanern. Interessant auch, dass der Begriff &#8220;caucasian&#8221; für &#8220;weiße&#8221; Menschen ganz unten rangiert, vermutlich, weil die Bildsucher standardmäßig davon ausgehen, weiße Menschen angezeigt zu bekommen.</p>
<p>Andere Nutzungsmöglichkeiten wären der Vergleich der gefragtesten Hunderassen (Labrador Retriever), der am häufigsten gesuchten Farbe (grün) oder der Vergleich von Synonymen, um zu sehen, welche von Bildkäufern am meisten genutzt werden.</p>
<p>Der zweite Teil des Tools ist eine <strong>Anzeige der Suchbegriffe</strong>, die der Fotograf am meisten für seine Bilder verwendet (Common) und eine Anzeige, mit welchen Begriffen Bildkäufer die Fotos des Fotografen am häufigsten kaufen(Most Downloaded).<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-most-common-keywords.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6397" title="shutterstock-most-common-keywords" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/shutterstock-most-common-keywords.jpg" alt="" width="160" height="529" /></a></p>
<p>Bei einem Fotografen, der perfekt in der Verschlagwortung und Motivwahl ist, würden idealerweise beide Anzeigen identisch aussehen. Wer häufig Wörter als Suchbegriffe benutzt, die von den Kunden nicht gebraucht werden, sollte seine Verschlagwortung überdenken. Auch ich habe sofort einige sehr nützliche Anregungen sehen können. Zum Beispiel verschlagworte ich zu häufig mit &#8220;Gesicht&#8221; (face), was Käufer kaum benutzen.</p>
<p><em>Hinweis</em>: Zur Zeit werden nur die Suchanfragen ab Januar 2011 komplett ausgewertet. Suchanfragen von 2010 flossen bisher nur zum Teil in die Anzeige ein, was die Ergebnisse vor 2011 sehr schwanken lässt, vor allem bei weniger gebräuchlichen Wörtern. Im Laufe der Zeit wird die Anzeige jedoch immer genauer, je mehr Daten verwendet werden.</p>
<p>Ein ähnliches Tool namens &#8220;<a href="http://www.picniche.com/index.aspx" target="_blank">Picniche</a>&#8221; gibt es schon seit einiger Zeit von Rob Davis, mit dem Unterschied, dass dieses das Verhältnis zwischen angebotenen und verkauften Dateien mit bestimmten Suchbegriffen analysiert.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/a8b5df41efe64ea390ab78716b524cd2" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was sagt ihr zu dem &#8220;Keyword Trends&#8221;-Tool? Was für Schlussfolgerungen könnt ihr daraus ziehen?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F07%2F13%2Fneues-keyword-trends-tool-bei-shutterstock%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauchen Microstock-Agenturen eher Profi-Fotografen oder Amateure?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/11/brauchen-microstock-agenturen-eher-profi-fotografen-oder-amateure/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 07:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Amateurfotogr]]></category>
		<category><![CDATA[Dreamstime]]></category>
		<category><![CDATA[fotolia]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[istockphoto]]></category>
		<category><![CDATA[Microstock]]></category>
		<category><![CDATA[Pareto-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Profi-Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin so stolz auf euch Leser! Vor paar Wochen hatte ich im Blog den Artikel „Die sechs Nachteile von Exklusivität für Fotografen in Bildagenturen“ geschrieben und im Anschluss daran entstand eine sehr ausführliche Diskussion der Leser, die trotz ihrer Länge und gegensätzlichen Meinungen sehr sachlich blieb. Das gefällt mir und es zeigt, dass gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin so stolz auf euch Leser! Vor paar Wochen hatte ich im Blog den Artikel „<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/23/die-sechs-nachteile-von-exklusivitaet-fuer-fotografen-bei/">Die sechs Nachteile von Exklusivität für Fotografen in Bildagenturen</a>“ geschrieben und im Anschluss daran entstand eine sehr ausführliche Diskussion der Leser, die trotz ihrer Länge und gegensätzlichen Meinungen sehr sachlich blieb.</p>
<p>Das gefällt mir und es zeigt, dass gut geführte Diskussionen auch zum Nachdenken anregen. Mir stellten sich beim Lesen zwei Fragen, von denen ich heute einer nachgehen will.</p>
<p>Einer der Diskussionsstränge in den Kommentaren war die Frage: Brauchen <strong>Microstock</strong>-Bildagenturen <strong>Profi-Fotografen</strong> als Lieferanten oder könnten sie genauso gut nur von den Bildern der <strong>Hobby-Fotografen</strong> leben?</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/fotograf-robert-kneschke.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6313" title="fotograf-robert-kneschke" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/fotograf-robert-kneschke.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><br />
Hier mal stellvertretend zwei der Kommentare, die einmal den Pro- und einmal den Kontra-Standpunkt vertreten:</p>
<p>So <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/23/die-sechs-nachteile-von-exklusivitaet-fuer-fotografen-bei/comment-page-1/#comment-19120">argumentiert Max</a>:</p>
<blockquote><p>„Keine 10% der Fotografen bei den Micros sind Profis. Das Bildangebot würde dramatisch sinken, sollten die Amateure aussteigen. Speziell istock bewegt sich auf einer kritischen Linie. Nur mit dem Angebot der Exklusiven wäre istock mit der zusätzlichen Vetta und Gettylinie viel zu teuer. […] Ich glaube, dass bei den exklusiven Profis die Umsatzentwicklung in den nächsten Jahren abflacht. Der qualitative Unterschied zwischen Profis und Amateuren wird sichtbar kleiner. Zudem werden teure Produktionen für Profis immer riskanter. Die Gruppe der Top-Producer wird aber nicht wesentlich größer werden. Weil das in der Regel ganze Teams sind, weniger Einzelfotografen. Bei abflachender Umsatzentwicklung wird das für Teams aber immer schwieriger. “</p></blockquote>
<p>Dagegen <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/23/die-sechs-nachteile-von-exklusivitaet-fuer-fotografen-bei/comment-page-1/#comment-19122">meint Walter</a>:</p>
<blockquote><p>„ &#8216;Keine 10% der Fotografen bei den Micros sind Profis.&#8217; Sicher richtig – aber von denen kommen wahrscheinlich die Hälfte der verkauften Bilder. Bei Shutterstock gibt es derzeit 15 Millionen Bilder von rund 300.000 Fotografen. Ergibt 50 Bilder pro Fotografen. Wenn man bedenkt, wie viele Fotografen aber mehr als 1000 Bilder haben, bleiben für viele Fotografen nur mehr 30 Bilder im Durchschnitt über. Und diese Bilder sind wahrscheinlich auch nicht die Topseller.<br />
Ich glaube, dass auch in der Stockfotografie von 20% Fotografen 80% Umsatz erwirtschaftet wird. Und das sind dann eben die 10% Profis und 10% &#8216;Semiprofis&#8217;.“</p></blockquote>
<p>Beide Argumente klingen erst mal plausibel. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Ich kann natürlich nicht die Umsätze der Top-Fotografen mit den Gesamteinnahmen der Bildagenturen vergleichen, aber zumindest eine Annäherung ist über einen Vergleich möglich.</p>
<p><strong>Meine Vorgehensweise</strong></p>
<p>Dazu habe ich zuerst bei den drei Agenturen <strong>istockphoto</strong>, <strong>Fotolia </strong>und <strong>Dreamstime</strong> geschaut, welches die Fotografen mit den meisten Verkäufen sind. Bei Fotolia konnte ich die 17 Top-Fotografen durch die <a href="http://www.fotolia.com/Info/Ranking" target="_blank">Ranking-Liste</a> identifizieren, zusätzlich habe ich die Daten der drei größten <a href="http://www.fotolia.com/Info/Collection" target="_blank">Infinite-Kollektionen</a> berücksichtigt. Bei Dreamstime gibt es eine <a href="http://www.dreamstime.com/statistics-community" target="_blank">Liste der 15 Top-Fotografen</a> zu sehen. Bei istockphoto war die Identifizierung der 20 Top-Fotografen etwas schwieriger. Ich habe mit etwas Recherche jedoch <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/03/die-top-20-fotografen-bei-istockphoto/">diese Liste</a> zusammenstellen können. Bei Shutterstock gibt es meines Wissens leider keine Möglichkeit, die Top-Fotografen zu erkennen. Falls jemand eine Idee hat, bitte melden.</p>
<p>Ich habe dann geschaut, wie viele Bilder die Agenturen zu gut verkäuflichen Keywords wie „<em>woman</em>“ oder „<em>business</em>“ insgesamt im Angebot haben. Danach habe ich gezählt, wie viele Bilder die Top-Fotografen zusammen zu diesem Stichwort im Portfolio haben und wie viel Prozent des gesamten Bildbestands zu diesem Thema das ausmacht. Zum Schluss konnte ich diese Zahlen in Relation zur Gesamtmenge der aktiven Fotografen der Bildagentur setzen. Damit würde ich die Frage beantworten können, welchen Anteil am Gesamtbestand einer Agentur die Profi-Fotografen einbringen.</p>
<p><strong>Die Auswertung</strong></p>
<p>Schauen wir uns zuerst Fotolia an:</p>
<p>Insgesamt hat die Agentur ca. 120.000 aktive Kontributoren. Beim Stichwort „woman“ hat Fotolia ca. 1.497.000 Dateien im Angebot und ca. 1.229.000 mit dem Suchbegriff „business“. Die 20 Top-Fotografen bei Fotolia haben ca. 129.000 Fotos mit dem Keyword „woman“ und 77.000 mit „business“.</p>
<p>Damit sind allein die 20 Top-Fotografen für 8,6% (woman) bzw. 6,3% (business) des gesamten Bildbestands verantwortlich. Diese 20 Fotografen machen jedoch nur 0,017% der gesamten Fotografen aus. Das heißt vereinfacht formuliert: Bei den beiden untersuchten Begriffen liefern die Top-Fotografen ca. vierhundertmal so viel Bilder wie es ihrer Menge entsprechen würde (konkreter: 376x bis 514x so viel). Das übertrifft bei weitem die <strong>Pareto-Regel</strong>. Mehr dazu gleich.</p>
<p>Bei Dreamstime sieht es ähnlich aus:</p>
<p>Insgesamt beliefern ca. 115.000 Fotografen die Agentur. Zum Thema „woman“ hat Dreamstime ca. 1.463.000 Bilder, zum Thema „business“ ca. 854.000 Bilder im Angebot. Die Top-15-Fotografen entsprechen ca. 1,3% aller Fotografen, ihr Anteil am Suchbegriff „business“ jedoch 6,9% (11.820 Bilder) bzw. 16,6% beim Begriff „woman“ (22543 Bilder). Die Pareto-Regel wird hier sogar deutlich übererfüllt.</p>
<p>Auch istockphoto liefert ähnliche Werte: Die Agentur wird von ca. 100.000 Fotografen beliefert. Die Top-20 sind für 3-4% des Bildbestands bei den genannten Suchbegriffen verantwortlich, auch wenn ihr Anteil nur 0,02% aller Fotografen beträgt. Damit liefern sie 150-200x so viel Fotos wie es ihrer Menge entsprechen würde.</p>
<p>Wer nachrechnen will, kann mit einem Klick auf dieses Bild meine Kalkulation anschauen. Die Suchanfragen habe ich am 17. Juni 2011 gestellt:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-analyse-top-fotografen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6315" title="microstock-analyse-top-fotografen" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-analyse-top-fotografen-300x163.jpg" alt="" width="300" height="163" /></a><br />
<strong>Was besagt die Pareto-Regel?</strong></p>
<p>Die Pareto-Regel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip" target="_blank">besagt</a>, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Vielfach wird diese Regel auf ganz unterschiedliche Bereiche angewandt. Im Falle der Stockfotografie würde die abgewandelte Pareto-Regel lauten: Ca. 80% des Umsatzes werden von 20% der Fotografen erwirtschaftet.</p>
<p><strong>Das Ergebnis</strong></p>
<p>Gehen wir davon aus, dass ein Profi-Fotograf bei einer Microstock-Agentur im Durchschnitt mindestens genauso pro Bild verdient wie ein durchschnittlicher Fotografen. Diese Annahme ist sehr wahrscheinlich, da die Profi-Bilder häufig aufwändiger und teurer inszeniert sind und damit Bildkäufer häufiger ansprechen.</p>
<p>Mit dieser Annahme und der eben errechneten Erfüllung der Pareto-Regel gemessen am Bildbestand können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen: Ja, die 20% der bestverkaufenden Fotografen in einer Bildagentur erwirtschaften auch mindestens 80% des Umsatzes.</p>
<p>Auf die eingangs erwähnte Diskussion bezogen, bedeutet das: Bildagenturen können es sich – mittlerweile – eher leisten, auf die Amateure zu verzichten als auf die Profis. In der Praxis sichtbar wird das gut an den Honoraränderungen. Die letzten Honoraränderungen sowohl von <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/09/08/istockphoto-senkt-fotografenhonorare-auf-bis-zu15/" target="_blank">istockphoto</a> und <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/01/21/stockfotografie-news-2011-01-21/" target="_blank">Fotolia</a> benachteiligten diejenigen, welche wenig Umsätze erzielen und belohnen (bzw. bestrafen zumindest nicht) diejenigen, welche viel verdienen.</p>
<p><em>Was sagt ihr? Teilt ihr meine Einschätzung oder seid ihr anderer Meinung? Oder habe ich nur viele Rechenfehler auf einmal begangen?</em><br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/46bb8bb9c8b24f1498b31c81f0971899" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei Jahre Microstock &#8211; Meine Umsätze und Erfahrungen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/05/drei-jahre-microstock-meine-umsaetze-und-erfahrungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 06:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdienst]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit insgesamt drei Jahren verkaufe ich mittlerweile Fotos im Microstock-Bereich. Darüber habe ich nach einem Jahr und nach zwei Jahren schon einen Rückblick geschrieben. Auch diesmal will ich wieder auswerten, wie sich mein Portfolio und meine Umsätze entwickelt haben. Wie die letzten Male auch werde ich bei meinem dritten Rückblick nur über die fünf führenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit insgesamt drei Jahren verkaufe ich mittlerweile Fotos im <strong>Microstock</strong>-Bereich. Darüber habe ich nach <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/06/23/ein-jahr-microstock-mein-ruckblick">einem Jahr</a> und nach <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/06/23/ein-jahr-microstock-mein-ruckblick">zwei Jahren</a> schon einen Rückblick geschrieben.</p>
<p>Auch diesmal will ich wieder auswerten, wie sich mein Portfolio und meine Umsätze entwickelt haben. Wie die letzten Male auch werde ich bei meinem dritten Rückblick nur über die <strong>fünf führenden Microstock-Agenturen</strong> berichten, also <a href="http://www.istockphoto.com/style-photographs" target="_blank">istockphoto</a>*, <a href="http://www.fotolia.com/partner/200576396" target="_blank">Fotolia</a>*,<a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank"> Shutterstock</a>*, <a href="http://www.dreamstime.com/res702958-dreamstime" target="_blank">Dreamstime</a>* und <a href="http://www.123rf.com/src_stylephotographs" target="_blank">123rf</a>*. Als Ausgangswerte zähle ich die letzten zwölf Monate von Mai 2010 bis Juni 2011.</p>
<p><strong>Portfolio-Größe</strong></p>
<p>Wie viele Bilder habe ich bei welcher Agentur online? Hier die Bildagenturen sortiert nach Portfolio-Größe. Die Zahlen in Klammern sind die Werte von Mitte 2010, gefolgt von Mitte 2009.</p>
<ul>
<li>Fotolia: knapp 4900 Dateien (2950 / 850)</li>
<li>123rf: 3900 Dateien (2200 / 600)</li>
<li>Dreamstime: 3800 Dateien (2100 / 550)</li>
<li>Shutterstock: knapp 3800 Dateien (2000 / 650)</li>
<li>istockphoto: knapp 1350 Dateien (1100 / 500)</li>
</ul>
<p>Durchschnitt: 3350 Bilder pro Agentur</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-portfolio-entwicklung-in-3-jahren.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6257" title="microstock-portfolio-entwicklung-in-3-jahren" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-portfolio-entwicklung-in-3-jahren.jpg" alt="" width="588" height="344" /></a>Die gleiche Anzeige als Grafik zeigt, dass die Kurve nach einem schleppenden Start im ersten Jahr gerade nach oben geht. Nur istockphoto flacht deutlich ab, weil ich die Agentur seit November 2010 wegen des niedrigen Fotgorafenhonorars <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/04/konsequenzen-aus-der-istockphoto-honorarsenkung/">nicht mehr beliefere</a>. Als umsatzstärkste Agentur bekommt Fotolia von mir manchmal exklusive Fotos, was sich in einem Vorsprung von ca. 1000 Bildern bemerkbar macht. Die <strong>Annahmequoten</strong> sind im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben, bei Interesse deshalb bitte dort nachlesen.</p>
<p><strong>Umsätze</strong></p>
<p>Kommen wir zum Punkt, der die meisten interessiert. Wie viel verdient man mit dieser Menge an Fotos? Ganz ordentlich:</p>
<p>In den letzten 12 Monaten habe ich pro Monat durchschnittlich folgendes verdient, sortiert nach Höhe der Einnahmen. Die Einnahmen habe ich für eine bessere Vergleichbarkeit in Euro umgerechnet. In Klammern dahinter der durchschnittliche Monatsverdienst des Jahres davor:</p>
<ul>
<li>Fotolia: 2275 Euro pro Monat (908 Euro)</li>
<li>Shutterstock: 828 Euro pro Monat (354 Euro)</li>
<li>Dreamstime: 227 Euro pro Monat (93 Euro)</li>
<li>istockphoto: 164 Euro pro Monat (156 Euro)</li>
<li>123rf: 88 Euro pro Monat (35 Euro)</li>
</ul>
<p>Durchschnittliche <strong>Einnahmen pro Monat</strong>: 3582 Euro (im Vorjahr pro Monat: 1546 Euro)</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-umsatz-entwicklung-in-3-jahren.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6259" title="microstock-umsatz-entwicklung-in-3-jahren" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/microstock-umsatz-entwicklung-in-3-jahren.jpg" alt="" width="608" height="347" /></a>Auch diese Zahlen habe ich hübsch grafisch für euch aufbereitet. Es sind zwei Dinge bemerkenswert. Zum einen sind die Einnahmen bei allen Bildagenturen um mehr als das Doppelte gestiegen, obwohl mein Portfolio nur um ca. ein Drittel gewachsen ist. Das kann entweder bedeuten, dass es immer noch genug neue Kunden gibt, die Microstock-Agenturen für sich entdecken oder die Belohnungssysteme der Bildagenturen für Fotografen mit mehr Verkäufen wirken sich wirklich so direkt auf die Einnahmen aus. Je mehr Verkäufe ein Fotograf erzielt, desto höher steigt er im Ranking und parallel dazu seine Honorarbeteiligung. Leider bin ich bei Shutterstock schon an der obersten Grenze angelangt, ich darf demnach im nächsten Jahr nur eine geringe Steigerung erwarten.</p>
<p>Der zweite bemerkenswerte Umstand ist, dass meine Einnahmen bei <strong>istockphoto </strong>immer noch sehenswert sind und vor allem nach einem Einbruch zum Jahresende hin wieder auf das Vorjahresniveau angestiegen sind &#8211; ohne frische Bilder im Portfolio:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/istock-umsatz-entwicklung-in-12-monaten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6260" title="istock-umsatz-entwicklung-in-12-monaten" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/istock-umsatz-entwicklung-in-12-monaten.jpg" alt="" width="499" height="328" /></a></p>
<p><strong>Anreize<br />
</strong>Die verschiedenen Bildagenturen haben unterschiedliche Systeme,  um Fotografen zu motivieren und erfolgreiche Teilnehmer zu belohnen.</p>
<p>Bei <strong>istockphoto</strong> gibt es ein Ranking-System,  gestaffelt nach Downloads. Je mehr Verkäufe ein Fotograf hat, desto  höher steigt er im Rang. Das wiederum erlaubt den Fotografen, mehr  Bilder pro Woche hochzuladen. Nach dem zweiten Jahr hatte ich den “Silber”-Status erreicht. Dann jedoch hat istockphoto ihr Ranking-System auf ein <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/09/08/istockphoto-senkt-fotografenhonorare-auf-bis-zu15/">&#8220;Redeemed Credit&#8221;</a>-System umgestellt, was für die meisten nicht-exklusiven Fotografen eine Honorarkürzung darstellte. Nach diesem System würde ich nie mehr als 16% erhalten statt wie bisher 20%.</p>
<p><strong>Fotolia</strong> staffelt das Ranking ebenfalls nach  Downloads. Mit jeder Ranking-Stufe gibt es mehr Geld beim Verkauf und  der Fotograf kann auf Wunsch höhere Verkaufspreise einstellen. Kurz nach Ende des zweiten Jahres hatte ich den “Gold”-Status errreicht, jedoch wurden im Januar die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/01/21/stockfotografie-news-2011-01-21/">Honorare gesenkt</a>, was für mich wieder 31% des Verkaufspreises bedeutete. Vor paar Wochen jedoch stieg ich in den Smaragd-Rang auf und erhalte damit 37%.</p>
<p>Das Anreiz-System bei <strong>Shutterstock </strong>ist anders.  Anfangs bringt jedes  verkaufte Foto dem Fotografen 0,25 US-Dollar. Wer  mehr als 500  US-Dollar eingenommen hat, bekommt danach pro Verkauf 0,33  USD,  bei mehr als 3000 USD Umsatz dann 0,36 USD pro Verkauf. Nach insgesamt 10.000 USD Verkaufserlösen bekommt man 0,38 USD pro  Verkauf. Diese Hürde habe ich schon Ende 2010 genommen und verharre hier auf hohem Niveau.</p>
<p>Noch einen anderen, sehr sympathischen, Weg geht <strong>Dreamstime</strong>.  Je häufiger ein Foto verkauft wurde, desto teurer wird es. Mittlerweile habe ich fünf Fotos im vierten Level und 83 Bilder im dritten Level. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatte ich keine Bilder im vierten und nur 17 im dritten Level.</p>
<p><strong>123rf</strong> hat meines Wissens nach kein Anreiz-und Belohnungsystem.</p>
<p><strong>Ziele<br />
</strong>Letztes  Jahr hatte ich mir Ziele gesetzt, die ich bis heute  erreichen wollte. Ich wollte bei jeder Agentur mindestens 3000 Bilder, bei istockphoto 2000 Bilder online haben. Bis auf istock habe ich das deutlich übertroffen. Bei den Agenturen Fotolia und Shutterstock, die auch Videos annehmen, wollte ich mindestens 150 Videos online haben. Das Ziel habe ich leider <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/16/zwei-jahre-footage-fur-video-agenturen-meine-einnahmen-und-erfahrungen/">knapp verfehlt</a>. Außerdem wollte ich pro Monat über 2000 Euro Umsatz mit allen fünf Agenturen erzielen, auch das habe ich locker erreicht. Letzte Ranking-Stufe bei Shutterstock? Geschafft. Smaragd bei Fotolia? Geschafft. Bei Dreamstime 10 Bilder im vierten  Level und 50 im dritten? Nicht ganz geschafft.</p>
<p>Jetzt ist es Zeit für neue Ziele: Bei den vier aktiv belieferten Agenturen will ich nach einem Jahr 5500 Dateien online haben, bei Fotolia 7000. Pro Monat will ich im nächsten Jahr mindestens 5000 Euro pro Monat mit den genannten Agenturen verdienen. Die nächste Ranking-Stufe Saphir werde ich bei Fotolia in einem Jahr sicher nicht erreichen. Aber 60.000 Ranking-Punkte sollten schon drin sein.</p>
<p><strong>Mitmachen<br />
</strong>Wer jetzt Lust bekommen hat, sein eigenes Experiment zu wagen,   kann sich über folgende Affiliate-Links bei den Bildagenturen anmelden:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fotolia.com/partner/200576396" target="_blank">Fotolia</a></li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/style-photographs" target="_blank">istockphoto</a></li>
<li><a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank">Shutterstock</a></li>
<li><a href="http://www.dreamstime.com/res702958-dreamstime" target="_blank">Dreamstime</a></li>
<li><a href="http://www.123rf.com/src_stylephotographs" target="_blank">123rf</a></li>
</ul>
<p><em>Wie sehen Eure Ergebnisse im Microstock-Bereich aus? Wie habt ihr Euch im letzten Jahr verbessert?</em></p>
<p>Wenn Euch dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich über einen Klick auf den <a href="../2011/03/04/meine-artikel-koennen-jetzt-per-flattr-unterstuetzt-werden/" target="_blank">Flattr-Button</a> unter diesem Text.</p>
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<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/af3fd8c1cce7496d90c2913610a9f3f2" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwei Jahre Footage für Video-Agenturen &#8211; Meine Einnahmen und Erfahrungen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/16/zwei-jahre-footage-fur-video-agenturen-meine-einnahmen-und-erfahrungen/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/16/zwei-jahre-footage-fur-video-agenturen-meine-einnahmen-und-erfahrungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Stock-Videos]]></category>
		<category><![CDATA[ClipCanvas]]></category>
		<category><![CDATA[Clipdealer]]></category>
		<category><![CDATA[Footage]]></category>
		<category><![CDATA[fotolia]]></category>
		<category><![CDATA[istockphoto]]></category>
		<category><![CDATA[istockvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Pond5]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Revostock]]></category>
		<category><![CDATA[RPD]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Stock Footage]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfood]]></category>
		<category><![CDATA[Umsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoagentur]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Fotos verkaufe ich seit einer Weile auch Footage. Footage sind kurze Video-Clips, die genau wie Bilder über Agenturen verkauft werden können. Meine ersten Videos meiner Canon 5D Mark II habe ich im Mai 2009 hochgeladen. Mittlerweile sind ca. zwei Jahre vergangen und ich will eine erste Bilanz ziehen. Wie viel habe ich verdient, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Fotos verkaufe ich seit einer Weile auch Footage. Footage sind kurze Video-Clips, die genau wie Bilder über Agenturen verkauft werden können. Meine ersten Videos meiner Canon 5D Mark II habe ich im Mai 2009 hochgeladen. Mittlerweile sind ca. zwei Jahre vergangen und ich will eine erste Bilanz ziehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pond5.com/index.php?ref=stylephotographs"><img class="aligncenter size-full wp-image-6145" title="screenshot-pond5-video-footage" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/screenshot-pond5-video.jpg" alt="" width="532" height="515" /></a><br />
Wie viel habe ich verdient, hat es sich gelohnt, was habe ich gelernt?</p>
<p>Zur Zeit beliefere ich aktiv sechs Video-Agenturen: <a href="http://www.pond5.com/index.php?ref=stylephotographs" target="_blank">Pond5</a>*, <a href="http://de.fotolia.com/partner/200576396" target="_blank">Fotolia</a>*, <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank">Shutterstock</a>*, <a href="http://www.revostock.com/?a_aid=91638" target="_blank">Revostock</a>*, <a href="http://www.clipcanvas.com/search?producer_name=robert+kneschke&amp;r=stock-video-cdcbeaa6" target="_blank">ClipCanvas</a>* und <a href="http://de.clipdealer.com/index.php?partner=874" target="_blank">Clipdealer</a>*. Bis vor zehn Monaten hatte ich auch noch <a href="http://www.istockphoto.com/style-photographs" target="_blank">istockphoto</a>* beliefert, bis dort die Umsatzbeteiligung auf <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/04/konsequenzen-aus-der-istockphoto-honorarsenkung/" target="_blank">15% gekürzt</a> wurde. Einige thematisch passende Videos habe ich auch bei <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/25/lebensmittel-fotos-bei-stockfood/" target="_blank">Stockfood</a>.</p>
<p><strong>Portfolio-Größe</strong></p>
<p>Bei den genannten sechs Agenturen habe ich mittlerweile so viele Videos online, sortiert nach Menge:</p>
<p>Pond5: 122 (Annahmequote: 100%)<br />
ClipCanvas: 120 (Annahmequote: 100%)<br />
Clipdealer: 109 (Annahmequote: 90%)<br />
Shutterstock: 97 (Annahmequote: 81%)<br />
Fotolia: 83 (Annahmequote: 70%)<br />
Revostock: 69 (Annahmequote: 96%)<br />
istockphoto: 35 (Annahmequote: 75%)<br />
Stockfood: 9 (Annahmequote: 100%)</p>
<p>Wie ihr sehen könnt, habe ich in zwei Jahren ca. 120 Motive erstellt. Das ist relativ wenig und gut ein Drittel habe ich auch erst in den letzten Monaten gefilmt, nachdem ich vorher viele Fehler gemacht hatte, aus denen ich lernen konnte. Zu Revostock habe ich erst seit paar Wochen nachträglich mein Material hochgeladen und viel ist noch in der Warteschlange, weshalb die Zahlen hier sehr niedrig sind. Die <strong>Annahmequoten</strong> sind relativ hoch, gemessen daran, dass meine ersten Videos noch keine perfekte Qualität hatten. Hier habe ich das Glück, dass der Markt noch jung ist und viele Agenturen selbst noch nicht genau wissen, was sich gut verkaufen könnte und deshalb lieber etwas mehr als zuwenig annehmen.</p>
<p><strong>Motive</strong></p>
<p>Ursprünglich war mein Plan gewesen, die Motive als Video umzusetzen, die sich bei mir als Fotos am besten verkaufen: Schöne, glückliche Menschen. Bisher habe ich von 120 Videos nur ca. ein Drittel mit Personen. Das liegt vor allem daran, dass es zum Üben einfacher war, Naturaufnahmen oder Objekte zu filmen, ohne sich um Regieanweisungen für das Model kümmern zu müssen. Außerdem habe ich erst seit einigen Monaten Dauerlicht, ohne das die Ausleuchtung im Studio zu schwierig wäre.</p>
<p>Auch die Nachbearbeitung der Videos erforderte einiges an Übung, um nachträglich Weißabgleich oder Sättigung zu korrigieren und kleine Bildfehler auszubessern. Die Codierung der Videos in ein möglichst geeignetes Format für die Agenturen kostete mich auch viele Versuche und erst vor ca. zwei Monaten habe ich endlich zufriedenstellende Einstellungen finden können.</p>
<p><strong>Verkäufe und Umsätze</strong></p>
<p>Wie verkaufen die Agenturen nun? Hier meine Liste, sortiert nach Umsatz:</p>
<p>Pond5: 9 Verkäufe, 225 $ Umsatz (RPD 25 $)<br />
Fotolia: 18 Verkäufe, 110 Euro (RPD 6,11 Euro)<br />
Shutterstock: 5 Verkäufe, 49,25 $ Umsatz (RPD 9,85 $)<br />
istockphoto: 4 Verkäufe, 35,30 $ Umsatz (RPD: 8,83 $)<br />
ClipCanvas: 1 Verkauf, 24,50 $ Umsatz (RPD 24,50 $)<br />
Clipdealer: 0 Verkäufe, kein Umsatz bisher<br />
Revostock: 0 Verkäufe, kein Umsatz bisher<br />
Stockfood: 0 Verkäufe, kein Umsatz bisher</p>
<p>Gesamte Verkäufe: 37, Gesamtumsatz: ca. 411 US-Dollar, Durchschnitt-RPD: 11,10 $</p>
<p>411 Dollar? Wenn man die nackten Zahlen nüchtern betrachtet, könnte man glatt den Glauben an den Footage-Markt verlieren. Angesichts der Tatsache, dass ich über 1000 Euro Investitionskosten hatte (Stativ, Videoneiger, LED-Dauerlicht, LitePanels-Dauerlicht, Hedler-Dauerlicht, Software) und noch mehr dazukommen muss, um bessere Videos zu machen, ist es bislang eindeutig ein Minusgeschäft. Hier erhoffe ich mir durch mein neues People-Material eindeutig mehr. Für den Gesamtumsatz habe ich übrigens die Euro-Angaben von Fotolia in Dollar umgerechnet, um eine Summe bilden zu können.</p>
<p>Der niedrige <strong>RPD</strong> (Revenue per Download) bei Fotolia liegt vor allem an den dort möglichen günstigen Abo-Downloads für Videos, was viele Videofilmer davon abhält, dort Material hochzuladen. trotzdem (oder vielleicht genau deshalb), konnte Fotolia deutlich mehr absolute Verkäufe und auch Umsatz erzielen als andere Agenturen, bei denen ich teilweise deutlich weniger Videos im Angebot habe.</p>
<p>Bei Revostock und Clipcanvas bin ich erst seit kurzem, weshalb die Videos dort kaum Zeit hatten, Verkäufe zu generieren. Die fehlenden Verkäufe bei Clipdealer irritieren mich immer. Ich kann nur vermuten, woran das liegt: Ich verschlagworte meine Videos nur in englisch und die Suchbegriffe werden von Clipdealer ins Deutsche übersetzt. Vielleicht sitzen die meisten Käufer in Deutschland und finden durch eine holprige Übersetzung meine Videos nicht.</p>
<p><strong>Die Zukunft</strong></p>
<p>Die ersten Ergebnisse sind sehr ernüchternd, aber meine Anfangsinvestitionen sind getätigt und <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/08/12/10-tipps-fuer-video-aufnahmen-mit-einer-dslr/" target="_blank">die gröbsten Fehler</a> habe ich begangen und kann sie nun vermeiden. Deshalb werde ich mindestens ein Jahr fleißig weiter Videos hochladen. Ich hoffe, dass ich in einem Jahr von 120 Videos auf mindestens 300 komme. Mal sehen, wie sich das dann auf die Downloads auswirkt.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/07eb453aa1ca4d61b48cbe56801dfd26" width="1" height="1" alt=""><br />
<span style="color: #888888;">* Affiliate-Link</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Top-20-Fotografen bei istockphoto</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/03/die-top-20-fotografen-bei-istockphoto/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/03/die-top-20-fotografen-bei-istockphoto/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 14:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[istock]]></category>
		<category><![CDATA[Liste]]></category>
		<category><![CDATA[Top 20]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Fotografen verkaufen bei der Microstock-Bildagentur istockphoto am meisten Bilder? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Während Fotolia hier und Dreamstime hier eine übersichtliche Tabelle zeigen, gibt es bei istockphoto nichts dergleichen. Zwar gibt es eine Statistik bei istockcharts.de, aber die Hälfte der Fotografen sind dort nur in anonymisierter Form zu finden. Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Fotografen verkaufen bei der Microstock-Bildagentur <strong>istockphoto </strong>am meisten Bilder? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Während <a href="http://www.fotolia.com/Info/Ranking" target="_blank">Fotolia hier</a> und <a href="http://www.dreamstime.com/statistics-community" target="_blank">Dreamstime hier</a> eine übersichtliche Tabelle zeigen, gibt es bei istockphoto nichts dergleichen. Zwar gibt es eine <strong>Statistik </strong>bei <a href="http://istockcharts.multimedia.de/" target="_blank">istockcharts.de</a>, aber die Hälfte der Fotografen sind dort nur in anonymisierter Form zu finden.</p>
<p>Deshalb ich ich per Hand (und Google) die 20 istock-Fotografen rausgesucht, die insgesamt am meisten Dateien verkauft haben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=629407" target="_blank">Yuri Arcurs</a> (über 1,2 Millionen Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=162596" target="_blank">Lise Gagne</a>* (über 1,1 Millionen Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=469721" target="_blank">DNY59</a>* (über 0,9 Millionen Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=351711" target="_blank">Sean Locke</a>* (über 760.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=262458" target="_blank">hidesy</a>* (über 600.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=206914" target="_blank">jhorrocks</a>* (über 480.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=614972" target="_blank">alexsl</a>* (über 420.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=300612" target="_blank">urbancow</a>* (über 340.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=91126" target="_blank">duncan1890</a>* (über 320.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=475444" target="_blank">Nikida</a>* (über 320.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=374198" target="_blank">nico_blue</a>* (über 320.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=276296" target="_blank">spxChrome</a>* (über 320.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=631058" target="_blank">Liliboas</a>* (über 310.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=136247" target="_blank">blackred</a>* (über 310.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/monkeybusinessimages" target="_blank">monkeybusinessimages</a> (über 300.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/sodafish" target="_blank">sodafish</a>* (über 300.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=362802" target="_blank">dra_schwartz</a>* (über 290.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=307230" target="_blank">caracterdesign</a>* (über 280.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=12239" target="_blank">track5</a>* (über 270.000 Downloads)</li>
<li><a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=555372" target="_blank">webphotographeer</a>* (über 270.000 Downloads)</li>
</ol>
<p>Das Sternchen bedeutet, dass diese Fotografen <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/20/die-sieben-vorteile-von-exklusivitat-fur-fotografen-in-bildagenturen/" target="_blank">exklusiv</a> bei istockphoto sind. Wir sehen, dass 18 Fotografen oder 90% der Top-Fotografen bei istock exklusiv sind. Sind die hier genannten Download-Zahlen identisch, erfolgte die Sortierung der Liste nach Portfoliogröße.</p>
<p>Die Liste ist übrigens ein Nebenergebnis meiner Recherche für eine interessante Frage, die in den Kommentaren meines Artikels &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/23/die-sechs-nachteile-von-exklusivitaet-fuer-fotografen-bei/" target="_blank">Die sechs Nachteile von Exklusivität für Fotografen in Bildagenturen</a>&#8221; aufkam, und die ich in Kürze hier beantworten will: Für wie viele Bilder in Microstock-Agenturen sind Profis verantwortlich? Meine Vermutung, die auch von Walter in den Kommentaren geäußert wird, ist, dass die Pareto-Regel auch in der Stockfotografie Anwendung findet, die besagt, dass 80% des Inhalts von 20% der Fotografen geliefert wird. Ich bin am Auszählen, das Ergebnis kommt bald.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/02fc262d65d34e22bdac7883d8e1dddc" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Das Problem der richtigen Verschlagwortung und Suchbegriffe</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 06:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Age Fotostock]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor paar Wochen gab es im Blog der Bildagentur AGE Fotostock einen Artikel mit dem &#8211; frei übersetzten &#8211; Titel &#8220;Ist das das Beste, was Stockfotografen können?&#8221; Zu lesen war eine Polemik, dass viele Stockfotografen total unkreativ seien und ihnen nur Klischees einfallen würden. Als Beispiel würde das Thema &#8220;Energie sparen&#8221; gewählt. Gezeigt wurden viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor paar Wochen gab es im Blog der Bildagentur AGE Fotostock einen Artikel mit dem &#8211; frei übersetzten &#8211; Titel &#8220;<a href="http://blog.agefotostock.com/post/2011/03/18/Is-this-the-best-that-stock-photographers-can-do.aspx" target="_blank">Ist das das Beste, was Stockfotografen können?</a>&#8221;</p>
<p>Zu lesen war eine Polemik, dass viele Stockfotografen total unkreativ seien und ihnen nur Klischees einfallen würden. Als Beispiel würde das Thema &#8220;Energie sparen&#8221; gewählt. Gezeigt wurden viele Fotos von Personen, die Geldscheine und wahlweise eine Energiesparlampe oder einen Stromstecker in der Hand hielten. In der Tat nicht sehr originell.</p>
<p>Als Gegenbeispiel wurde dieser Werbe-Clip eines Supermarktes gewählt, der viele kleine Dinge zeigt, die Energie sparen können:</p>
<p><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bqHKFCERm3Y&amp;rel=0&amp;hl=es_ES&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/bqHKFCERm3Y&amp;rel=0&amp;hl=es_ES&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Tropfende Wasserhähne, recyclete Getränkedosen, Schaltknüppel im Auto, mit der Hand getrocknetes Geschirr, Wäscheleinen und so weiter. Diese Positiv- und Negativbeispiele zeigen zwei Dinge deutlich: Das Problem der <strong>Innovation </strong>und das der <strong>Suchbegriffe</strong>. Über den &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/07/14/der-widerspruch-zwischen-originalitaet-und-verkaeuflichkeit/" target="_blank">Widerspruch zwischen Originalität und Verkäuflichkeit</a>&#8221; habe ich vor einem Jahr schon geschrieben. Deshalb will ich heute auf die problematischen Suchbegriffe eingehen.</p>
<p>Es gibt genug Bildagenturen, die ein Foto von einem Schaltknüppel ablehnen würden, wenn die Suchbegriffe &#8220;Energie&#8221; oder &#8220;sparen&#8221; darin vorkommen würden. Das gleiche gilt für <strong>viele Motive</strong> des als positiv gelobten Videos. Andererseits gibt es in Bildagenturen keinen Mangel an solchen Motiven. Wer nach Wäscheleine oder Geschirr sucht, findet genug Bildmaterial. Es ist nur nicht immer mit &#8220;Energie sparen&#8221; verschlagwortet.</p>
<p>Für die Agenturen ist es immer leicht, nach kreativen Bildideen zu rufen. Sobald aber die <strong>Verschlagwortung </strong>etwas kreativer wird, gibt es Ärger. Bestes Beispiel ist neben der superkritischen Agentur istockphoto auch Dreamstime, die vor kurzem <a href="http://www.dreamstime.com/thread_7808" target="_blank">ein Programm gestartet</a> haben, bei denen Fotografen und Bildkäufer unpassende Suchbegriffe eines fremden Fotos melden können und pro erfolgreicher Meldung Geld verdienen. Als Strafe kann es sein, dass der gemeldete Fotograf sein komplettes Portfolio neu verschlagworten muss, nicht nur das beanstandete Bild.</p>
<p>Da überlegen sich Fotografen zwei Mal, ob sie lieber ein Suchbegriff zuviel oder zu wenig benutzen. Ich habe am Anfang meiner Verschlagwortung vor paar Jahren noch locker 100-150 Suchbegriffe pro Bild gehabt. Als immer mehr Bildagenturen jedoch ein Limit von maximal 50 Wörtern pro Bild eingeführt hatten, habe ich meine Suchbegriffe auf 50 reduziert. Mittlerweile nutze ich manchmal nur noch 30-40 Wörter, um ein Foto zu verschlagworten.</p>
<p>Der Grund ist: Es gibt zwei Ansätze bei der Verschlagwortung: Den<strong> Long-Tail-Ansatz</strong> und den <strong>Bestseller-Ansatz</strong>:</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail" target="_blank">Long-Tail-Ansatz</a> basiert auf der Annahme, dass viele selten gekaufte Produkte in einem Laden zusammen mehr Umsatz erwirtschaften als die wenigen häufig verkauften Produkte zusammen. Der Long-Tail-Ansatz wurde auch schon konkret auf den <strong>Microstock</strong>-Bereich z.B. <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/31/the-long-tail-der-lange-schwanz-in-der-stockfotografie/" target="_blank">hier in meinem Blog</a> oder <a href="http://www.microstockdiaries.com/microstock-and-the-long-tail.html" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.niltomil.com/microstock-world/the-long-tail/" target="_blank">hier</a> besprochen.</p>
<p>Der Bestseller-Ansatz basiert auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip" target="_blank">Pareto-Prinzip</a>, welches besagt, dass 80% eines Ziels in 20% der Gesamtzeit erreicht werden und für die restlichen 20% die anderen 80% der Zeit gebraucht wird. In der Wirtschaftswelt wird das Prinzip so formuliert: 20% der Kunden sorgen für 80% der Umsätze.</p>
<p><strong>Was heißt das konkret für die Stockfotografie und die Verschlagwortung?</strong></p>
<p>Wer nach dem Long-Tail-Prinzip verschlagwortet, benutzt so viele Wörter wie möglich, in der Hoffnung, dass sich bei diesen &#8220;exotischeren&#8221; Suchbegriffen über die Zeit hinweg trotzdem genug Verkäufe ansammeln, weil es eben weniger Fotos mit diesen speziellen Suchbegriffen gibt. Ein gutes Beispiel ist <a href="http://www.zoonar.de/blog/2011/04/12/auf-den-titel-dank-falunrot/" target="_blank">dieser Bildverkauf</a>, bei dem die Bildredakteurin der FAZ gezielt nach der Farbe &#8220;Falunrot&#8221; gesucht hatte.</p>
<p>Wer den Bestseller-Ansatz benutzt, hält seine Keywords so knapp wie möglich und nur so ausführlich wie nötig. Das hat zwei Gründe: Zum einen suchen die meisten Kunden nach ganz einfachen Begriffen. Die Bildagentur Dreamstime zeigt dem Fotografen an, mit welchen Suchbegriffen ein Foto gefunden wurde und oft ist es ganz banal: Eine Frau mit Schnupfen? Kunde suchte nach &#8220;cold tissue&#8221; (wobei &#8220;cold&#8221; hier nicht mit &#8220;kalt&#8221; sondern mit &#8220;Erkältung&#8221; übersetzt werden sollte). Eine Frau mit Spiegel in der Hand? Suche nach &#8220;mirror woman&#8221;. Mein Lieblingsbeispiel ist das folgende Foto, was bei Dreamstime bisher 13x verkauft wurde. Fast immer wurde nur nach &#8220;women&#8221; gesucht:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-group-women.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5846" title="keywords-group-women" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/keywords-group-women.jpg" alt="" width="408" height="573" /></a><br />
Da die beliebten und häufig gesuchten Begriffe ja auch beim Long-Tail-Ansatz verwendet werden, bleibt die Frage nach dem Vorteil von weniger Suchwörtern für den Fotografen? Einerseits hat der Fotograf weniger Arbeit bei der Verschlagwortung, andererseits &#8211; und das ist für mich viel wichtiger &#8211; erhöht es die <strong>Relevanz </strong>eines Bildes. Viele Bildagenturen sortieren die Suchergebnisse nach Relevanz und benutzen dafür komplizierte Formeln, die häufig geändert und wie ein Betriebsgeheimnis gehütet werden. Nur Alamy erklärt das Prinzip ihres &#8220;<a href="http://www.alamy.com/contributors/alamysearch/stock-photography-alamysearch.asp" target="_blank">AlamyRanks</a>&#8221; deutlich und offen. Es besagt, dass unter anderem die Formel &#8220;Views / Klicks + Verkäufe&#8221; benutzt wird, um die Suchergebnisse zu sortieren. Je niedriger der Wert, desto besser.</p>
<p>Angenommen, Bild A hat viele Suchbegriffe, wird deshalb bei einer Suche häufiger angezeigt, aber nicht jedes Mal angeklickt, weil die entfernteren Suchbegriffe nicht zum Bild passen. Bei dem Frauenfoto oben hätte ich z.B. &#8220;Haarschmuck&#8221; als Suchbegriff nehmen können, weil eine Frau eine Stoffblume im Haar trägt. Wenn jemand nach dem Wort sucht, wird mein Bild angezeigt. Aber der gezeigte Haarschmuck ist dem Bildsucher nicht groß genug im Bild, deswegen klickt er es nicht an und kauft ein anderes.</p>
<p>Bild B enthält weniger Suchbegriffe, die das Bild aber alle sehr passend beschreiben. Deswegen wird es zwar weniger häufig angezeigt, aber öfter angeklickt und gekauft. Sagen wir, Bild A bekommt 20 Ansichten, 15 Klicks und 10 Verkäufe. Der AlamyRank wäre 0,8. Bild B bekommt nur 10 Ansichten, aber 10 Klicks und ebenfalls 10 Verkäufe. Der AlamyRank wäre 0,5 und damit vorteilhafter. Obwohl Bild B nur halb so oft angezeigt wurde und weniger Klicks und gleich viel Verkäufe hat, ist der AlamyRank besser und deshalb wird es bei den Suchergebnissen höher und öfter angezeigt.</p>
<p>Andere Bildagenturen haben ähnliche Formeln. Die <strong>Qualität </strong>der Verschlagwortung ist demnach ein wichtiger Faktor, der beeinflußt, wie prominent die eigenen Fotos bei den Suchergebnissen angezeigt werden. Da ich anhand meiner eigenen Daten eher der Auffassung bin, dass die Bildkäufer nach wenigen, aber sehr relevanten Begriffen suchen, verschlagworte ich immer öfter nach dem Bestseller-Prinzip statt wie früher nach dem Long-Tail-Prinzip.</p>
<p>Das führt jedoch dazu, dass die von AGE Fotostock bemängelte <strong>Kreativität</strong> den Bildern nicht sichtbar wird, weil sie nicht in den Schlagwörtern beschrieben wird. Oder weil die Bilder wegen &#8220;zu geringer Verkaufschancen&#8221; abgelehnt wurden.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9dd3a6c5c65d426f89393aa4b5f3fd0e" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Wie verschlagwortet ihr? Eher kurz oder ausführlich? Und welche Vor- und Nachteile sehr ihr darin?</em></p>
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		<title>Shutterstock verrät endlich die Suchbegriffe der Bildkäufer</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 06:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildkäufer]]></category>
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		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich mit einer Bildagentur rede und wir über Verbesserungsvorschläge reden, wünsche ich mir, dass die Agentur den Fotografen zeigt, welche Suchbegriffe ein Bildkäufer benutzt hat, um ein Foto zu finden. Dass es technisch möglich ist, beweist seit langem Dreamstime*. Nun &#8211; endlich &#8211; führt auch Shutterstock diese Funktion ein. Ja, wirklich, ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Mal, wenn ich mit einer Bildagentur rede und wir über Verbesserungsvorschläge reden, wünsche ich mir, dass die Agentur den Fotografen zeigt, welche <strong>Suchbegriffe </strong>ein Bildkäufer benutzt hat, um ein Foto zu finden. Dass es technisch möglich ist, beweist seit langem <a href="http://www.dreamstime.com/register-resi702958" target="_blank">Dreamstime</a>*.</p>
<p>Nun &#8211; endlich &#8211; führt auch <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank">Shutterstock</a> diese Funktion ein. Ja, wirklich, ab sofort können Fotografen sehen, durch welche <strong>Keywords </strong>ihre Bilder am meisten verkauft wurden.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/shutterstock-keywords.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5905" title="shutterstock-keywords" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/shutterstock-keywords.jpg" alt="" width="680" height="441" /></a></p>
<p>Bislang ist diese <strong>Funktion </strong>etwas versteckt. Ihr findet sie, wenn ihr in Eurem Fotografen-Account rechts auf das schwarze &#8220;Shutterstock Darkroom&#8221;-Logo klickt und dort auf &#8220;<a href="http://submit.shutterstock.com/darkroom/gallery.mhtml" target="_blank">Image Gallery Stats</a>&#8221; (oder ihr benutzt meinen Link). Dort werden dann zu jedem Bild in Eurem Portfolio die fünf meistbenutzten Suchbegriffe angezeigt, wegen denen Euer Bild verkauft wurde. Wenn ihr darunter auf &#8220;Show all keywords&#8221; klickt, erscheint eine Liste mit allen Suchbegriffen, absteigend nach Häufigkeit sortiert.</p>
<p>Am Beispiel oben seht ihr zum Beispiel, dass das Bild vor allem wegen der <strong>Seitenansicht </strong>(profile, side view) gekauft wurde. Interessant ist auch, dass das fälschlicherweise benutzte Keyword &#8220;men&#8221; (Mehrzahl von Mann) keinen stört und auch zu Verkäufen führte. Ich vermute aber, dass die Suchbegriffe erst seit kurzem gezählt werden, denn auch bei meinen Bestsellern werden nicht mal die Hälfte der Suchbegriffe angezeigt. Da Shutterstock sehr viel verkauft, werden diese Statistiken sicher erst in paar Wochen aussagekräftiger, wenn die <strong>Datenbasis</strong> groß genug geworden ist. Diskutiert werden kann über die Funktion <a href="http://submit.shutterstock.com/forum/viewtopic.php?t=104491" target="_blank">hier</a> im Shutterstock-Forum.</p>
<p>Was haben Fotografen von dieser Anzeige? Viel!</p>
<p>Fotografen können nun sehen, <strong>welche</strong> Suchbegriffe am erfolgversprechendsten sind. Das sind nicht immer die, die ich selbst vermute. Eine andere Erkenntnis ist auch, dass die ganz offensichtlichsten Suchbegriffe am meisten zum Verkauf führen. Zuviel &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/03/20/sind-ihr-geld-wert-suchfunktion-und-suchworter/" target="_blank">Kreativität</a>&#8221; bei der Vergabe von Suchbegriffen ist nicht immer hilfreich und kann sogar kontraproduktiv wirken. Dazu kommt in den nächsten Wochen ein ganzer Blog-Artikel.</p>
<p>Trotz meiner Euphorie über die endlich sichtbaren Käufer-Suchbegriffe kann die Funktion eins nicht: Sie verrät leider nicht, welche fehlenden Suchbegriffe zu mehr Verkäufen geführt hätten. Das geht nur manchmal indirekt, wenn Fotografen sehen, dass einige Fotos einer  Serie sich besser als andere aus der gleichen Serie verkaufen, weil dort  Suchbegriffe dabei sind, die den anderen Bildern fehlen. Die könnten  dann ergänzt werden (wenn es vom Motiv passt), um mehr Verkäufe zu  erzielen.</p>
<p>Deshalb ist diese Funktion für Fotografen bares Geld wert und ich wünsche mir weiterhin, dass andere Bildagenturen da schnell nachziehen werden.</p>
<p><em>Ich bin gespannt: Was sind Eure ersten Erkenntnisse bei der Auswertung? Ändert ihr Eure <strong>Verschlagwortung</strong>?</em><br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/96a8f3ac63b542848918b3629282d041" alt="" width="1" height="1" /><br />
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