<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Alltag eines Fotoproduzenten &#187; Models</title>
	<atom:link href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/category/models/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de</link>
	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 07:57:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Vorteile und Nachteile einer Modelvertrag-Tabelle</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/03/vorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/03/vorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 08:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[100%-Ansicht]]></category>
		<category><![CDATA[CSV]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentumsfreigabe]]></category>
		<category><![CDATA[Excel]]></category>
		<category><![CDATA[Model Release]]></category>
		<category><![CDATA[Modelvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Modelvertrag-Tabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Property Release]]></category>
		<category><![CDATA[Release Matching Spreadsheet]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6928</guid>
		<description><![CDATA[Je größer das eigene Stockfoto-Portfolio wird, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten. Oder im Umkehrschluss: Desto wichtiger ist es, Ordnung und Struktur in den eigenen Datenbestand zu bringen. Ein Mittel, was dabei helfen kann, ist eine &#8220;Modelvertrag-Tabelle&#8220;. Lee Torrens hat diese Art der Tabelle vor einem halben Jahr als &#8220;Release Matching Spreadsheet&#8221; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je größer das eigene Stockfoto-Portfolio wird, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten. Oder im Umkehrschluss: Desto wichtiger ist es, Ordnung und Struktur in den eigenen Datenbestand zu bringen. Ein Mittel, was dabei helfen kann, ist eine &#8220;<strong>Modelvertrag-Tabelle</strong>&#8220;.</p>
<p>Lee Torrens hat diese Art der Tabelle vor einem halben Jahr als &#8220;<a href="http://www.microstockdiaries.com/what-a-release-matching-spreadsheet-can-do-for-your-stock-photo-distribution.html" target="_blank">Release Matching Spreadsheet</a>&#8221; in seinem Blog vorgestellt und nachdem ich sie erstellt hatte, hat sie mir schon zwei Mal viel Arbeit erspart.</p>
<h3><strong>Was ist eine Modelvertrag-Tabelle?</strong></h3>
<p>In einer Modelvertrag-Tabelle werden alle Bilder eines Fotografen aufgelistet und welche <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/12/model-vertrag-hinweise-aktualisierung-und-uebersetzung/" target="_blank">Modelverträge</a> und Eigentumsfreigaben zu den jeweiligen Fotos gehören. Diese Tabelle wird genutzt, um den Bildbestand eines Fotografen schneller und automatisiert zu Bildagenturen zu liefern.</p>
<h3><strong>Die Vorteile einer solchen Tabelle</strong></h3>
<p>Wer für sein gesamtes Portfolio eine Modelvertrag-Tabelle hat, kann sich das <strong>Zuordnen</strong> von Modelverträgen und Eigentumsfreigaben für jedes einzelne Foto per Hand sparen, wenn er seine Bilder bei Agenturen hochlädt. Das geht leider momentan noch nicht bei den meisten Microstock-Bildagenturen, aber beim Hochladen zu weiteren Bildagenturen wird die Tabelle hilfreich. Vor allem Macrostock-Agenturen sind es gewohnt, diese Daten als Excel-Tabelle zu erhalten.</p>
<p>Auch für <strong>Verhandlungen</strong> mit neuen Bildagenturen kann es ein großer Pluspunkt sein, diese Tabelle zu haben. Wenn Agenturen wissen, dass sie diese Daten automatisiert für alle Bilder übernehmen können, stärkt das die Verhandlungsmacht des Fotografen und er kann in anderen Bereich mehr herausschlagen. Tipps für erfolgreiche Verhandlungen mit Bildagenturen gibt es hier bald in einem eigenen Artikel.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist die <strong>Übersicht</strong>, die der Fotograf mit seiner Modelvertrag-Tabelle behält. Ich habe zum Beispiel mittlerweile über 200 verschiedene Models fotografiert. Einige davon kenne ich auch privat oder habe sie so oft fotografiert, dass ich mir deren Namen problemlos merken kann. Aber es kam schon vor, dass ich bei einem Gruppenfoto wissen musste, wer die abgebildeten Personen sind. Früher musste ich mir die eingescannten Model Releases im Ordner chronologisch sortiert anzeigen lassen und suchen, damit ich den Namen finde. Heute gebe ich einfach den Dateinamen in die Suchfunktion meiner Modelvertrag-Tabelle ein und ich werde zur Zeile geführt, in der die dazugehörigen Verträge stehen.</p>
<p>Viele <strong>Profi-Fotografen</strong> wie Andres Rodriguez, Yuri Arcurs, Mark Butler oder Ron Chapple nutzen so eine Tabelle, um ihr Portofolio breiter streuen zu können.</p>
<h3><strong>Der Nachteil einer Modelvertrag-Tabelle</strong></h3>
<p>Der <strong>Aufbau</strong> einer solchen Tabelle bedeutet etwas Arbeit, vor allem, wenn man schon einige tausend Bilder angesammelt hat, die nachträglich zugeordnet werden müssen. Außerdem bedeutet es doppelte Arbeit bei neuen Shootings, weil einerseits die Bilder in der Excel-Tabelle erfasst und trotzdem manuell bei den meisten Microstock-Agenturen mit MR und PR versehen werden müssen.</p>
<p>Den <strong>Lohn</strong> für eine solche Tabelle erhalten Fotografen vor allem dann, wenn sie dabei sind, ihren gesamten Bildbestand an neue oder weitere Bildagenturen zu liefern. Fast immer ist ein Teil der Forderung bei den Verhandlungen, dass das Portfolio so automatisiert wie möglich ins Agentur-Archiv übernommen wird. Idealerweise liefert der Fotograf nur eine externe Festplatte mit den Fotos, den Verträgen in einem eigenen Ordner und der Modelvertrag-Tabelle. Um den Rest kümmert sich die Agentur. Das <strong>Risiko</strong>, viel Zeit beim manuellen Hochladen zu neuen Agenturen zu verschwenden, die sich vielleicht als nicht lukrativ erweisen, wird so minimiert.</p>
<h3><strong>Wie muss eine Modelvertrag-Tabelle aussehen?</strong></h3>
<p>Wenn ihr euch entschieden habt, auch so eine Tabelle anzulegen, gibt es nur einige Grundregeln zu beachten.</p>
<p>In die erste Spalte der Tabelle kommt immer der Name des Fotos und in die danach folgenden Spalten jeweils die Modelverträge und Eigentumsfreigaben, die zu diesem Foto gehören. Das Ganze sieht dann beispielsweise so aus:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/modelvertrag-tabelle.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6932" title="modelvertrag-tabelle" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/modelvertrag-tabelle.jpg" alt="" width="700" height="135" /></a><br />
Die Farben in der ersten Spalte sind nur intern zur Auswertung für mich.</p>
<p>Ganz wichtig ist, dass die Tabelle <strong>maschinenlesbar</strong> sein muss. Das heißt, das wirklich jedes Foto, welches einen Vertrag benötigt, auch in der Tabelle einzeln aufgeführt wird. Abkürzungen wie &#8220;Alle Fotos im Ordner X benötigen Vertrag Y&#8221; funktionieren nicht. Fotos, welche keine Verträge benötigen, wie beispielsweise Obst-Freisteller oder Landschaftsaufnahmen, können, müssen aber nicht aufgeführt werden.</p>
<p>Die Tabelle kann mittels einer Tabellenkalkulationssoftware leicht in viele verschiedene Formate exportiert werden, aber als Standard nehmen Bildagenturen am liebsten das <strong>CSV-Format</strong>.</p>
<p>Sinnvoll ist es, das gesamte Portofolio in einer Tabelle abzudecken. Es wäre zwar möglich, verschiedene Tabellen für unterschiedliche Motive anzulegen, solange sie vom Format her 100% identisch sind, aber mir ist noch kein Grund eingefallen, was das für Vorteile hätte.<br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/753e3db043b049d389b69cae116c0bd0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Nutzt ihr schon so eine Tabelle? Oder wie behaltet ihr die die Zuordnung Eurer Modelverträge?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F12%2F03%2Fvorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/03/vorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gratis-Ebook: Aktuelle Modelhonorare für Stockfotos</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/09/06/gratis-ebook-aktuelle-modelhonorare-fur-stockfotos/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/09/06/gratis-ebook-aktuelle-modelhonorare-fur-stockfotos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 07:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografenhonorar]]></category>
		<category><![CDATA[gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Honorarliste]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Modelgage]]></category>
		<category><![CDATA[Modelhonorare]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgage]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6525</guid>
		<description><![CDATA[Vor paar Monaten erhielt ich das Buch &#8220;Honorare und Recht für Models&#8220;*. Ich staunte nicht schlecht, dass dort als Tagesgage für ein Stockmodel 800 Euro oder mehr aufgeführt wurden. Zwar weiß ich, dass das die Preise sind, die klassische Model-Agenturen verlangen, aber genau das ist einer der Gründe, warum ich nicht mit diesen Model-Agenturen arbeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor paar Monaten erhielt ich das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826691504/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826691504" target="_blank">Honorare und Recht für Models</a>&#8220;*. Ich staunte nicht schlecht, dass dort als Tagesgage für ein Stockmodel 800 Euro oder mehr aufgeführt wurden. Zwar weiß ich, dass das die Preise sind, die klassische Model-Agenturen verlangen, aber genau das ist einer der Gründe, warum ich nicht mit diesen Model-Agenturen arbeiten kann. Weil das Buch den Anschein erweckt oder die Hoffnung hat, analog zur <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/11/rezension-bvpa-der-bildermarkt-handbuch-der-bildagenturen-2011/" target="_blank">MFM-Liste für Bildhonorare</a> ein Standard-Nachschlagewerk zu sein und behauptet, nur die tatsächlichen Marktpreise wiederzugeben, wollte ich es genauer wissen.</p>
<p>Ich schrieb 50 Fotografinnen und Fotografen an, die ich kannte und von denen ich wusste, dass sie des öfteren Models für Bildagenturen fotografieren. Davon haben 30 geantwortet. Basierend auf dieser Umfrage habe ich ein kleines Ebook als PDF mit dem Titel &#8220;<strong>Analyse: Modelhonorare für Stockfotos &#8211; Aktuelle Marktwerte für Deutschland</strong>&#8221; verfasst, was ich hier als <strong><em>kostenloser Download </em></strong>anbiete:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vg04.met.vgwort.de/na/3b9260aa6bc14a319d31a002b6026724?l=http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/Analyse-Modelhonorare-fuer-Stockfotos-Robert-Kneschke.pdf"><img class="aligncenter size-full wp-image-6567" title="Gratis Download! Ebook Modelhonorare für Stockfotos" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/gratis-download.jpg" alt="" width="386" height="204" /></a>(auf das Bild klicken zum Downloaden oder auf dem Bild rechte Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8230;&#8221; wählen)</p>
<p>In dieser <strong>PDF</strong> findet ihr alle meine Fragen zu Model-Honoraren und die jeweiligen Antworten der Kollegen darauf. Neben einer grafischen Übersicht habe ich versucht, die Antworten zu analysieren und zum Beispiel geschaut, welche Kriterien die Höhe des Modelhonorars beeinflußen. Wie erwartet liegen die tatsächlichen Honorare für Stockmodels deutlich unter den zitierten Summen des Buches.</p>
<p>Da in Deutschland nicht so gern über Geld geredet wird, bevorzugten es die meisten Fotografen, <strong>anonym</strong> zu bleiben. Da ich jedoch die Arbeiten aller angeschriebenen Fotografen kenne, kann ich mir zumindest sicher sein, dass alle Teilnehmer genug Model-Erfahrung hatten, um die Umfrage fundiert zu beantworten.</p>
<p>Ein kleines <strong>Manko</strong> bisher ist, dass die meisten Fotografen nur im Microstock-Bereich ihre Bilder anbieten. Hier wäre es langfristig interessant zu sehen, ob im Macrostock-Bereich höhere Model-Honorare gezahlt werden und in welchen Bereichen sich diese bewegen.</p>
<p><em>Deswegen bin ich auch auf Eure Kommentare gespannt. Ist das Ebook hilfreich für Euch? Wie viel zahlt ihr Euren Stockmodels?</em></p>
<p><span style="color: #888888;">* Affiliate-Link</span><br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/8f5c791369e042cfbf8e7279d4cf3169" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F09%2F06%2Fgratis-ebook-aktuelle-modelhonorare-fur-stockfotos%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/09/06/gratis-ebook-aktuelle-modelhonorare-fur-stockfotos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: &#8220;Modelfotograf werden&#8221; von Jamari Lior</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/21/rezension-modelfotograf-werden-von-jamari-lior/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/21/rezension-modelfotograf-werden-von-jamari-lior/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 07:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Jamari Lior]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Modelfotograf werden]]></category>
		<category><![CDATA[Peoplefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6341</guid>
		<description><![CDATA[Oft bekomme ich Anfragen von jungen Fotografen: &#8220;Wie machst du das mit den Models?&#8221;, &#8220;Woher bekommst du deine Models&#8221;, &#8220;Wie gehst du mit denen um?&#8221; Mich irrieren diese Fragen oft, weil es mittlerweile so selbstverständlich geworden ist, Menschen zu fotografieren, dass ich es, glaube ich, schwieriger fände, ein Auto gut abzulichten als eine Familie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft bekomme ich Anfragen von jungen Fotografen: &#8220;Wie machst du das mit den Models?&#8221;, &#8220;Woher bekommst du deine Models&#8221;, &#8220;Wie gehst du mit denen um?&#8221; Mich irrieren diese Fragen oft, weil es mittlerweile so selbstverständlich geworden ist, Menschen zu fotografieren, dass ich es, glaube ich, schwieriger fände, ein Auto gut abzulichten als eine Familie mit drei Kindern und einem Hund.</p>
<p>Deswegen ist es ganz gut, dass jetzt das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330068/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827330068" target="_blank"><strong>Modelfotograf werden</strong></a>&#8220;* von Jamari Lior erschienen ist. Jamari war selbst jahrelang Model, bevor sie die Seiten gewechselt hat und jetzt knallbunte, oft märchenhafte, bezaubernde Fotos erstellt. Genau mein Geschmack. Einen lesenswerten <a href="http://www.j-maya.de/blog/" target="_blank">Blog</a> hat sie übrigens auch.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330068/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827330068"><img class="aligncenter size-full wp-image-6345" title="cover-modelfotograf-werden" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/cover-modelfotograf-werden.jpg" alt="" width="420" height="494" /></a></p>
<p>Das Buch hat nur sechs Kapitel, die sich insgesamt jedoch über 220 Seiten erstrecken. In den ersten beiden Kapiteln wird der <strong>Einstieg</strong> abgehandelt. Was für Arten von Modelfotografie (Beauty, Lifestyle, Akt, etc.) gibt es, was sollte ein Modelfotograf schon können und welche Vor- und Nachteile hat diese Art der Fotografie. Welchen Künsternamen und was für ein Logo sollte ich mir suchen? Sehr ausführlich wird auch das <strong>erste Shooting</strong> durchgegangen, was besonders für Anfänger interessant ist. Gut beschreibt sie auch die Verantwortung, welche auf einem Fotografen lastet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie als Fotograf haben in mancher Hinsicht eine undankbare Rolle beim Shooting. Wenn ein Bild gut wird, erhält in den Communites oft das Model das größte Lob. Dann heißt es &#8216;Wow, was bist du für ein schönes Modell!&#8217; Wenn Ihnen jedoch ein Bild nicht so gelingt, ernten Sie die größte Kritik.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im dritten Kapitel geht Jamari Lior auf die Vor- und Nachteile verschiedener <strong>Requisiten</strong> und Accessoires ein, beschreibt mögliche Shooting-<strong>Locations</strong> und ihre Merkmale und erklärt im folgenden Kapitel, wie beides für welche Themenbereiche optimal genutzt werden kann und was für <strong>Posen</strong> oder Anweisungen an Models hilfreich sind oder nicht.</p>
<p>Die letzten beiden Kapitel behandeln eher die <strong>Business</strong>-Seite. Wie gehe ich mit Absagen um? Wie viel zahle ich einem Model? Was muss ich rechtlich beachten? Sie gibt Tipps für die Geschäftsausstattung und wie Fotografen mit Kritik oder Kundenwünschen umgehen sollten.</p>
<p>Wie die meisten Bücher richtet es sich an <strong>Anfänger</strong>, die noch nie ein Model fotografiert haben oder bisher nur paar Mal ihre Freundin oder Freunde abgelichtet haben. Diese Fotografen werden sehr viele Informationen aus dem Buch ziehen können und für die ist es auf jeden Fall eine Empfehlung!</p>
<p>Jedoch darf ein Leser nicht erwarten, dass er nach dem Buch sofort in der Lage ist, diese wunderhübschen Beispielbilder aus dem Buch nachmachen zu können. Da gehört auch viel Zeit und Photoshopping dazu, was im Buch nur kurz auf ca. fünf Seiten behandelt wird. Außerdem zeigen sowohl die Beispielfotos als auch die Erklärungen im Buch, dass Jamari Lior häufig Subkulturen wie Gothics, Lolitas oder Cosplayer fotografiert und sehr fantasiebetonte Bilder macht. In diesen Bereichen kann sie deshalb ausführliche Tipps geben.</p>
<p>Klassische Lifestyle-Themen, wie sie vor allem in der <strong>Stockfotografie</strong> bevorzugt werden, kommen im Buch etwas kürzer weg und auch einige ihrer Business-Tipps lassen mich eher schmunzeln. Zum Beispiel glaube ich nicht, dass einem ein Friseur, denn man beim Klau der eigenen Bilder erwischt hat, in Zukunft kostenlos die Haare der Models stylen wird, wie auf Seite 57 vorgeschlagen. Auch die für Fotoaufnahmen erforderlichen Eigentumsfreigaben bei Locations in Privatbesitz wie Friedhöfen oder Lagerhallen werden eher als optional denn als obligatorisch verstanden.</p>
<p>Von diesen Details abgesehen ist das Buch aber ein guter Einstieg in die People-Fotografie.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/497f89aadabe4504949642d5f192ea0f" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span style="color: #888888;">* Affiliate-Link (Ich erhalte eine kleine Provision beim Kauf, ihr habt keine Nachteile dadurch)</span></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F08%2F21%2Frezension-modelfotograf-werden-von-jamari-lior%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/21/rezension-modelfotograf-werden-von-jamari-lior/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: &#8220;Picture Me &#8211; Tagebuch eines Topmodels&#8221; von Sara Ziff und Ole Schell</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/07/rezension-picture-me-tagebuch-eines-topmodes-von-sara-ziff-und-ole-schell/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/07/rezension-picture-me-tagebuch-eines-topmodes-von-sara-ziff-und-ole-schell/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 06:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Ole Schell]]></category>
		<category><![CDATA[Picture Me]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Ziff]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Nötigung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch eines Topmodels]]></category>
		<category><![CDATA[Topmodels]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=6091</guid>
		<description><![CDATA[Ein Leben auf Laufstegen, vor Scheinwerfern und im Blitzlichtgewitter, unterwegs in Flugzeugen, jeder Tag in einer anderen Stadt: Paris, Rom, Mailand, New York. Hört sich traumhaft an? Für Top-Models ist das Alltag, der aber schnell langweilig wird und nervenaufreibend ist. Das ehemalige Top-Model Sara Ziff hat diesen Alltag zusammen mit ihrem Freund, dem Filmschulabsolventen Ole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leben auf Laufstegen, vor Scheinwerfern und im Blitzlichtgewitter, unterwegs in Flugzeugen, jeder Tag in einer anderen Stadt: Paris, Rom, Mailand, New York. Hört sich traumhaft an? Für <strong>Top-Models</strong> ist das Alltag, der aber schnell langweilig wird und nervenaufreibend ist.</p>
<p>Das ehemalige Top-Model <strong>Sara Ziff</strong> hat diesen Alltag zusammen mit ihrem Freund, dem Filmschulabsolventen <strong>Ole Schell</strong>, auf Video festgehalten. Herausgekommen ist die Dokumentation &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004AUDKUI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004AUDKUI" target="_blank">Picture Me &#8211; Tagebuch eines Topmodels</a>&#8220;* auf DVD. Sara Ziff wurde 1982 in New York City geboren und begann im Alter von 14 Jahren mit der Arbeit als Model. Schnell wurde sie für große Kampagnengebucht, unter anderem von Dolce &amp; Gabbana, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Stella McCartney, GAP, Ralph Lauren und so weiter.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004AUDKUI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004AUDKUI"><img class="aligncenter size-full wp-image-6097" title="picture-me-cover" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/06/picture-me-cover.jpg" alt="" width="378" height="521" /></a><br />
Die <strong>Dokumentation </strong>ist im Stil eines Video-Tagesbuchs gehalten, gefilmt wurde mit einer kleinen Kompaktkamera. Die Bildqualität ist entsprechend, einige Szenen sind verwackelt, aber das unterstreicht gut das Normale, Ungeschminkte. Denn viele der gezeigten Top-Models haben hinter den Kulissen ungekämmte Haare, schlechte Haut, Augenringe, rauchen viel, essen ungesund und leben gestresst. Kein Wunder bei den Anforderungen, die der Job als Top-Model mit sich bringt.</p>
<p>In der Hochsaison, wenn auf den &#8220;Fashion Weeks&#8221; die großen Modeschauen der Top-Designer laufen, bedeutet das für die teilnehmenden Models ca. vier Wochen mit höchstens 4-5 Stunden Schlaf pro Nacht, kaum Zeit zum Essen, ständige Flugreisen, Hektik und Stress. Das ist ein Knochenjob, der dann auch entsprechend gut bezahlt wird. An manchen Tagen hat Sara sechsstellige Summen verdient, mit 20 Jahren hat sie sich ein Haus in New York gekauft, weil sie nicht wusste, wohin mit ihrem Geld.</p>
<p>Überhaupt wird im Film viel über <strong>Geld</strong> geredet: Oft ist es die einzige Motivation, so jung so lange von der Familie weg zu sein, die Strapazen und die ständigen Anmachen und sexuellen Übergriffe auf sich zu nehmen. Sara erzählt von sexueller Belästigung mit 16 Jahren, auch einige andere berichten das erste Mal vor der Kamera von ihren demütigenden Erlebnissen. Die Dunkelziffer ist weit höher, da sich die wenigsten aktiven Models trauen, öffentlich von <strong>sexueller Nötigung</strong> zu sprechen, wenn alte Männer mit einem großen Budget im Rücken sich Gefügigkeit erkaufen, damit das Model eine Chance auf den Auftrag hat. So kann der Film nur zaghaft an der Oberfläche kratzen und auch Themen wie <strong>Drogenmissbrauch</strong> und finanzielle Abhängigkeit der Models von ihrer Model-Agentur werden im Film nur &#8211; aber immerhin &#8211; angedeutet.</p>
<p>Zum Thema, ob Models dumm seien, wird eine nachvollziehbare Erklärung geliefert: Viele Models werden schon mit 14-15 Jahren entdeckt und haben dann schlicht keine Zeit für Schule mehr, wenn sie im Model-Business ganz weit oben mitspielen wollen. Auch Sara hat ihre Schulausbildung abgebrochen und sich erst mit Ende 20 an der Universität eingeschrieben.</p>
<p>In Deutschland gibt es die DVD mit deutschen Untertiteln und einer deutschen Synchronisation. Beides habe ich jedoch schnell ausgeschaltet und den Film in englisch gesehen, weil die Synchronstimmen deutlich zu alt und abgeklärt für die jungen Models im Film klingen.</p>
<p>Wer Model-Ambitionen hat, kann im empfehlenswerten Film &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004AUDKUI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004AUDKUI" target="_blank">Picture Me</a>&#8220;* für ca. 14 Euro hinter die Kulissen der Branche schauen. Wer aber danach denkt, die Models würden ja nur geradeaus laufen müssen, kann sich noch dieses <a href="http://vimeo.com/10262243" target="_blank">beeindruckende Video</a> anschauen, in der ein Model Fotografenanweisungen minutiös umzusetzen versteht.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/09fbd86aa9a041ff90037326d704f3ef" width="1" height="1" alt=""><br />
<span style="color: #888888;">* Affiliate-Link (Ich erhalte beim Kauf eine kleine Provision, ihr zahlt nicht mehr)</span></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F06%2F07%2Frezension-picture-me-tagebuch-eines-topmodes-von-sara-ziff-und-ole-schell%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/07/rezension-picture-me-tagebuch-eines-topmodes-von-sara-ziff-und-ole-schell/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stockfotografie-Interview mit Kirstin P. (Teilzeit-Model)</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/18/stockfotografie-interview-mit-kirstin-p-teilzeit-model/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/18/stockfotografie-interview-mit-kirstin-p-teilzeit-model/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 07:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbymodel]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kirstin P]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Model-Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Pay-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=5239</guid>
		<description><![CDATA[Ab und zu interviewe ich Personen aus der Stockfotografie-Branche. Nach Bildredakteuren, Agenturmitarbeitern und Stockfotografen soll jetzt auch mal ein Model an die Reihe kommen. Kirstin habe ich über die Model-Kartei kennengelernt, als ich nach passenden Leuten für mein Fitness-Shooting gesucht habe. Fangen wir an. Hallo Kirstin, stell dich bitte mal kurz vor. Hallo, mein Name [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu interviewe ich Personen aus der Stockfotografie-Branche. Nach Bildredakteuren, Agenturmitarbeitern und Stockfotografen soll jetzt auch mal ein Model an die Reihe kommen. Kirstin habe ich über die Model-Kartei kennengelernt, als ich nach passenden Leuten für mein Fitness-Shooting gesucht habe. Fangen wir an.</p>
<p><strong>Hallo Kirstin, stell dich bitte mal kurz vor.</strong><br />
Hallo, mein Name ist Kirstin, ich bin 41 Jahre alt, komme aus dem Rhein-Main-Gebiet und als Beruf kann ich irgendwie mehrere angeben: als Hauptberuf Mama, dann Betriebswirtin, dann Hausfrau… und seit 3 Jahren Model. Meine Hobbys: meine Familie, Latein- und Standard-Turniertanz, Tauchen, Urlaub in fernen Ländern, Kochen und Lesen.<strong> </strong></p>
<div id="attachment_5812" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_gestik_mimik_web.jpg"><img class="size-full wp-image-5812" title="kirstin_gestik_mimik_web" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_gestik_mimik_web.jpg" alt="Die Mimiken von Kirstin (Foto: http://www.reinhard-berg.de )" width="540" height="797" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mimiken von Kirstin (Foto: www.reinhard-berg.de )</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie bist Du darauf gekommen, Model werden zu wollen? Wie alt warst Du da?</strong><br />
Total untypisch habe ich erst im „zarten Alter“ von 38 Jahren angefangen zu modeln. Eine sehr gute Freundin von mir arbeitet als Visagistin und suchte im Auftrag eines Brautstudios Models für eine Modenschau auf einer Brautmesse. Sie kam auf mich, da wir zusammen Turnier tanzen und sie weiß, dass ich geradeaus im Takt laufen kann. So kam ich zu meinem ersten Job! Und das Feedback nach der Modenschau war so positiv, dass ich mich mal neugierig in die Richtung informiert habe… dass das draus werden kann, was heute ist, hätte ich damals nie gedacht!</p>
<p><strong>Wie war Dein Anfang? Was hast Du getan, um bekannter zu werden und Aufträge zu bekommen?</strong><br />
Ich habe mich auf einer kostenfreien Modelplattform im Internet angemeldet (damals Model.de – die gibt’s heute in der Form leider nicht mehr!) und im Umkreis Fotografen gesucht, über die ich an Bildmaterial kam. Über diese Plattform kam ich auch an meine ersten richtigen Aufträge, da dort z.B. eine Agentur Best-Ager-Modelle für Promotions für einen Damenausstatter gesucht hat. Dann habe ich mich bei der „Model-Kartei“ angemeldet, im Laufe der letzten Jahre passendes Bildmaterial zu meinem Portfolio erarbeitet – und seitdem geht es langsam, aber doch stetig, bergauf.<br />
Apropos passendes Bildmaterial gleich ein Tipp für alle Newcomer: da vielleicht doch mal einen richtigen Profi fragen, ob das Bildmaterial zum Typ passt. Ich habe am Anfang z.B. alle möglichen Katalog-Szenen nachgestellt und künstlerische Beauty-Bilder mit  „Bling Bling“ im Gesicht – wunderschön anzuschauen, für mich als Model aber nicht zu gebrauchen, da sie an meinem Markt komplett vorbeigingen!!! Erst als ich Bilder als Mama, beim Kochen, im Büro gemacht habe, zeigten die Agenturen Interesse.<br />
Mein großer Dank geht daher an das Model Sonja Barisic, bei der ich vor 3 Jahren just for  fun ein Laufstegtraining  absolviert habe – ohne ihren Rat würden wir Beiden heute das Interview nicht führen! Sonja führt mittlerweile erfolgreich ihre <a href="http://www.barisic-modelmanagement.com/">eigene Agentur</a> und ich freue mich, auch bei ihr unter Vertrag zu sein.</p>
<div id="attachment_5810" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/Kirstin_188_web.jpg"><img class="size-full wp-image-5810" title="Kirstin_188_web" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/Kirstin_188_web.jpg" alt="Kirstin mit Pferd (Foto: www.ajorns.com)" width="800" height="533" /></a><p class="wp-caption-text">Kirstin mit Pferd (Foto: www.ajorns.com)</p></div>
<p><strong>Was ist Dein Ziel als Model? Was willst Du erreichen oder auf welches Level strebst Du?</strong><br />
Da ich Familie habe und arbeite, bin ich zeitlich und örtlich gebunden und muß auch mal einen Job ablehnen, wenn’s z.B. vom Büro aus nicht klappt. Daher freue ich mich über jeden Auftrag, egal wie groß das Budget ist. Referenzen bzw. zufriedene Kunden sind mir sehr wertvoll und oft kam nach einem kleinen Auftrag ein größerer nach oder ich wurde weiterempfohlen…  Klar träume ich wie jedes Model, das Gesicht einer großen oder sogar weltweiten Kampagne zu werden – ob sich der Traum erfüllt, ich halte Dich gerne auf dem Laufenden!</p>
<p><strong>Wie viel Zeit und Aufwand investierst Du in Dein &#8220;Model-Sein&#8221;?</strong><br />
Schwer zu sagen &#8211; pro Tag ca. 1/2 bis 1 Stunde, verteilt auf den ganzen Tag… zum Checken der Mails und Nachsehen, ob interessante Jobs angeboten werden. Um Kontakt zu „meinen“ Fotografen und zu befreundeten Models zu halten – ein gutes Netzwerk ist das A und O in diesem Job! Alle 2 Monate versuche ich, ein TfP-Shooting zu organisieren, um mein Modelbook voranzubringen. Und natürlich neue Bilder zu bekommen, die ich an meine Agenturen weitergeben kann – um mich da wieder ins Gespräch zu bringen. Sport und gesunde Ernährung mache ich nicht nur wegen des Modelns, daher zähle ich das hier mal nicht zu.</p>
<p><strong>Du gehörst mit über 40 Jahren nicht mehr zu den jungen Mädchen, die vom Model-Sein träumen. Hat das mehr Vorteile oder Nachteile und wenn ja, welche?</strong><br />
Definitiv Vorteile, denn es gibt einfach nicht so viele 41-Jährige auf dem Markt! Nachteil ist, dass man von einer Agentur leider nicht mehr aufgebaut wird, sondern das komplette Bildmaterial selber mitbringen muss.</p>
<div id="attachment_5809" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/2010b_niki_renate_kirstin_entspannung_07_3193.jpg"><img class="size-full wp-image-5809" title="Freundinnen im Fitnesscenter" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/2010b_niki_renate_kirstin_entspannung_07_3193.jpg" alt="Kirstin beim Fitnessshooting mit Robert Kneschke" width="524" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Kirstin beim Fitnessshooting mit Robert Kneschke</p></div>
<p><strong>Was für Tipps würdest Du einem jungen 16jährigen Mädchen geben, was unbedingt Model werden will?</strong><br />
Ich glaube, dazu kann ich wenig sagen, da ich ja erst so spät angefangen habe. Mein allergrößter Tipp ist: zahle NIE bei Agenturen für die Aufnahme in die Kartei, egal welchen Betrag. Eine gute Agentur baut ihre Models auf, organisiert die Sedcard-Shootings und vermittelt Dich danach, um diese Kosten wieder reinzuholen. Finger weg von Agenturen, die sofort mit Aufträgen locken und anscheinend nur auf DICH gewartet haben. Unbedingt das Kleingedruckte lesen, gerade wenn man im Internet sucht. Leider gibt’s da viele schwarze Schafe&#8230;</p>
<p><strong>Gibt es Richtlinien bezüglich der Frisur, des Äußeren oder der eigenen Kleidung, die Du Neueinsteigern ans Herz legen würdest?</strong><br />
Die klassischen Modelmasse bezüglich Größe und Konfektion sollten erfüllt werden. Keine Piercings im Gesicht, keine Tattoos, natürliche Fingernägel. Gepflegte dezente Kleidung. Und High Heels sollten definitiv kein Feind sein.</p>
<p><strong>Du hast viele unbezahlte (TfP-) Shootings, sowie bezahlte Shootings hinter Dir. Wo liegen da aus Deiner Sicht die Unterschiede?</strong><br />
Bei TfP kann ich mitbestimmen, wie ich das Ergebnis haben möchte. Sei es die Visa, die mich so stylt, wie ich mich schön finde bis hin zu der Kleidung und den Szenen, die geshootet werden. Und der Endbearbeitung der Bilder (mach da doch bitte die Falte noch ein bisschen kleiner <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Das geschieht in Absprache mit dem Fotografen, der Visa und mir, so daß alle am Ende happy sind mit dem Ergebnis.<br />
Bei Pay bin ich mehr oder weniger „nur“ die Marionette des Kunden – ich muß so aussehen, wie er es will. Ich muß zuhören, wie er das fertige Bild haben will und dementsprechend agieren. Und ich muß damit einverstanden sein, wie das fertige Bild dann noch bearbeitet wird. Das ganze in der schnellstmöglichen Zeit. Wenn dann mal was schiefgeht, steigt der Stresspegel mehr als bei einem TfP-Shooting!</p>
<div id="attachment_5813" class="wp-caption aligncenter" style="width: 607px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_MonteMare.jpg"><img class="size-full wp-image-5813" title="kirstin_MonteMare" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_MonteMare.jpg" alt="Kirstin in einer Werbung für MonteMare" width="597" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Kirstin in einer Werbung für MonteMare</p></div>
<p><strong>Was waren das für bezahlte Jobs? Worin unterscheiden sich Stockfotos für Dich von anderen Aufträgen?</strong><br />
Meine Auftraggeber sind bisher z.B. das Monte Mare, verschiedene Hotels, Versicherungen, eine Helikopterflugschule und letzte Woche habe ich meinen ersten kleinen Werbeclip gedreht, der bald im Internet laufen wird.<br />
Stockfotos sind für mich eigentlich nicht anders als „normale“ Pay-Shootings, da ich als Model ja eher im Lifestyle-Bereich arbeite und nicht Kleidung für Kataloge oder auf dem Laufsteg präsentiere.</p>
<p><strong>Wie präsentierst Du Dich, um einen Pay-Job zu bekommen? Bei Du bei einer Agentur oder wirst Du aktiv?</strong><br />
Beides – ich bin sowohl bei verschiedenen Agenturen in Frankfurt, Wiesbaden, Mannheim und Köln gelistet als auch selber im Internet unterwegs. Aktuell prüfe ich die Möglichkeit einer eigenen Homepage und stocke regelmäßig mein Bildmaterial auf. Ohne eigenes Engagement geht aber gar nichts!</p>
<p><strong>Hand aufs Herz: Wie viel verdienst Du ca. bei einem Pay-Job?</strong><br />
Zwischen 50 Euro Warengutschein und 1.000 Euro aufs Konto war schon alles dabei. Davon gehen dann aber noch meine Kosten und vor allem die Steuern ab…. Und wann der nächste Pay-Job kommt, das weiß man leider nie… kann in der nächsten Woche sein oder erst im nächsten Monat….</p>
<div id="attachment_5814" class="wp-caption aligncenter" style="width: 130px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/Pola-Gesicht-lachend.jpg"><img class="size-full wp-image-5814" title="Pola Gesicht lachend" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/Pola-Gesicht-lachend.jpg" alt="Kirstin ungeschminkt - Ihr Portrait-Pola" width="120" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kirstin ungeschminkt - Ihr Portrait-Pola</p></div>
<p><strong>Wie bereitest Du Dich auf ein Shooting vor? Unterscheidet sich das bei TfP und Pay? Was musst Du dafür von einem Fotografen vorher wissen?</strong><br />
Also die Vorbereitung eines TfP-Shootings ist für mich definitiv aufwändiger, weil ich mir da natürlich Gedanken machen muss, WAS ich eigentlich als Endergebnis haben möchte. Und dann dementsprechend Kleidung besorge, die Location, die Visa – und natürlich den passenden Fotografen.<br />
Bei Pay telefoniere ich meist nur kurz mit dem Kunden / Fotografen, wann ich wo sein soll, was für Farben er bei der Kleidung wünscht und ob eine Visa vor Ort ist oder ich geschminkt erscheinen soll bzw. bekomme die ganzen Infos von der Agentur. Das war’s dann auch schon…</p>
<p><strong>Bei Stockfotos weiß man nie vorher, wo ein Foto auftauchen wird? Was hast Du da schon erlebt? Wie ist das Gefühl dabei?</strong><br />
Definitiv <em>stolz</em> – neulich hatte ich z.B. die Werbung unseres örtlichen Fitness-Studios im Briefkasten, auf der ein Bild aus <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/12/16/gruppe-im-fitnesscenter-mein-bisher-aufwaendigstes-shooting/">unserem Fitness-Shooting</a> war – zwar nicht von mir, sondern von Model Niki, aber ich hab mich gefreut wie Bolle! Und auf zwei ganzseitige Prints in einer Frauenzeitschrift von meiner kleinen Tochter und mir ist meine Maus noch stolzer als ich!</p>
<p><strong>Wie reagieren Deine Freunde, Kollegen und Verwandtschaft, wenn sie Dich irgendwo unerwartet sehen?</strong><br />
Überrascht und begeistert – manchmal auch verwirrt, weil sie mich nicht gleich erkennen… neidisch war bisher keine(r), alle freuen sich mit mir und sind interessiert, was es Neues gibt.</p>
<div id="attachment_5811" class="wp-caption aligncenter" style="width: 507px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_DSC_6482.jpg"><img class="size-full wp-image-5811" title="kirstin_DSC_6482" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/kirstin_DSC_6482.jpg" alt="Shooting für eine Goldschmiedin (Fotograf: Andi Schumi)" width="497" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Shooting für eine Goldschmiedin (Fotograf: Andi Schumi / http://andi.model-kartei.de)</p></div>
<p><strong>Welche Fotos machen Dir als Model am meisten Spaß?</strong><br />
Die, bei denen ich mich nicht verstellen muss, sondern wo ich einfach ICH sein kann, z.B. als Mama… Und natürlich Shootings mit anderen Modellen zusammen, da ich da immer viel mitnehme an Infos – und nebenbei noch mein Netzwerk ausbaue.</p>
<p><strong>Von vielen Amateur-Fotografen, die das erste Mal ein Model fotografieren wollen, höre ich oft, dass sie nicht wissen, wie sie es finden, ansprechen oder anleiten sollen. Kurz: Sie trauen sich nicht. Was rätst Du denen?</strong><br />
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Vielleicht erstmal Bekannte fragen, mit denen man sich versteht und die mit einem geduldig sind. Sind die Bilder so, dass man damit zufrieden ist, im Internet nach entsprechenden (kostenfreien!) Plattformen suchen und schauen, wer an Models aus der Gegend kommt. Und dann einfach nett fragen, am besten mit einer konkreten Idee, was man shooten möchte. Wenn ein Model absagt, einfach dranbleiben und das nächste Model fragen. Und ganz wichtig: das ganze nicht zu ernst sehen und Spaß beim Shooten haben! Jeder hat mal angefangen, auch ein Starfotograf oder Topmodel!!!</p>
<p><strong>Im Internet und auch in meinem Blog sind Anleitungen für Model-Posen sehr beliebt. Was hältst Du davon?</strong><br />
Grundanleitungen sind o.k. – wobei man Körperspannung und wie man wo was drehen muss, dass man gut dasteht, eher schwer beschreiben kann. Ich lerne am meisten aus den Shootings mit anderen Models – da kann man sich viel abschauen. Beim Posen für Kleidung die Augen auf, was die Models in den Katalogen so machen, wie sie die Hände halten, die Accessoires präsentieren, stehen&#8230; und dann selber vor dem Spiegel üben üben üben… evtl. mit einer Freundin dabei, die die Versuche fotografiert. Ganz wichtig ist auch die Mimik im Gesicht – zwanzig Posen mit dem gleichen Gesichtsausdruck sind eher „suboptimal“…</p>
<div id="attachment_5808" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/2010b_niki_detlev_renate_kirstin_spinning_03_3224.jpg"><img class="size-full wp-image-5808" title="Spinning-Gruppe trainiert" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/2010b_niki_detlev_renate_kirstin_spinning_03_3224.jpg" alt="Nochmal Kirstin bei meinem Fitness-Shooting" width="524" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Nochmal Kirstin bei meinem Fitness-Shooting</p></div>
<p><strong>Was macht für Dich einen guten Fotografen aus? Wie sollte er mit Dir umgehen?</strong><br />
Respektvoll, freundlich, ehrlich. Kein „wow super Pose“ und er denkt sich „oh weh“.  Gute Fotografen sehen das ganze Bild, also nicht nur das Technische (Beleuchtung stimmt, Schärfe), sondern ob der Hintergrund passt, die Kleidung gut sitzt, die Haare liegen – einfach alles!</p>
<p><strong>Was war das lustigste Erlebnis mit einem Fotografen?</strong><br />
Kann mich nicht entscheiden – einmal wollte eine „gebuchte“ Katze nicht so, wie der Fotograf und hat sich mehr unter die Studio-Couch verkrümelt, als sich shooten zu lassen. Irgendwann saß sie dann in der Requisite und da haben wir sie nicht mehr rausbekommen… oder das Shooting für eine Helikopterflugschule, wo wir in wilden Kurven über den Flugplatz heizten, bis wir eine Ermahnung des Towers bekamen… auch nicht schlecht war ein Shooting mit einem Pferd, das mitten im Shooting neben mir eingeschlafen ist!</p>
<p><strong>Was war das ärgerlichste Erlebnis mit einem Fotografen?</strong><br />
… dass wir soooo viele geniale Bilder geschossen hatten, dass seine Speicherkarten komplett voll waren und wir deshalb das Shooting beenden mussten <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  !</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/ae5b1a071867485299eff593fa60c3d5" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was würdet ihr ein Model gerne fragen? Vielleicht gibt es eine Antwort in den Kommentaren.</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F04%2F18%2Fstockfotografie-interview-mit-kirstin-p-teilzeit-model%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/04/18/stockfotografie-interview-mit-kirstin-p-teilzeit-model/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Belegfoto mit Model</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/28/belegfoto-mit-model/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/28/belegfoto-mit-model/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 06:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Belegexemplar]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Samira Summer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=4527</guid>
		<description><![CDATA[Normalerweise schicke ich ja den Models Belegexemplare, wenn in Veröffentlichungen ein Foto von mir mit dem Model als Motiv benutzt wurde. Danke an dieser Stelle auch mal wieder an die vielen Kollegen und Blog-Leser, die mir manchmal ebenfalls Referenzen zuschicken. Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie und für was meine Fotos benutzt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise schicke <em>ich</em> ja den Models <strong>Belegexemplare</strong>, wenn in Veröffentlichungen ein Foto von mir mit dem Model als Motiv benutzt wurde. Danke an dieser Stelle auch mal wieder an die vielen Kollegen und Blog-Leser, die mir manchmal ebenfalls Referenzen zuschicken. Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie und für was meine Fotos benutzt werden.</p>
<p>Diesmal hat mir das Model, in diesem Fall <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/02/10/frohliche-fotos-mit-samira-summer/" target="_blank">Samira Summer</a>, selbst ein Foto geschickt, wie sie vor einem ihrer Fotos in einem <strong>REWE-Supermarkt</strong> posiert. Ob sie auch Autogramme geben musste, ist nicht bekannt.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/10/referenzfoto-samira-summer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4528" title="referenzfoto-samira-summer" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/10/referenzfoto-samira-summer.jpg" alt="" width="594" height="421" /></a><br />
Übrigens habe ich mit Samira Summer vor wenigen Wochen ein zweites <strong>Shooting </strong>in einem Fitnesscenter gehabt, von dem ich Euch nächste Woche einige Bilder zeigen werde.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2010%2F10%2F28%2Fbelegfoto-mit-model%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/28/belegfoto-mit-model/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Model-Release-Details bei Shutterstock nachtragen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/05/26/model-release-details-bei-shutterstock-nachtragen/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/05/26/model-release-details-bei-shutterstock-nachtragen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Model Release]]></category>
		<category><![CDATA[Shutterstock]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Suchfunktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=3756</guid>
		<description><![CDATA[Mitte März hat die Microstock-Bildagentur Shutterstock* eine neue Funktion eingeführt: Bildkäufer können nun auch nach Details des Model-Releases suchen, zum Beispiel nach Alter, Geschlecht, Ethnie oder Anzahl der Personen. Dafür müssen die Fotografen die entsprechenden Informationen beim Hochladen neuer Model-Releases zusätzlich eingeben. Ich hatte mich gefragt, wo ich diese Informationen für meine älteren, längst hochgeladenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte März hat die Microstock-Bildagentur <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref= 183121" target="_blank"><strong>Shutterstock</strong></a>* eine neue Funktion eingeführt: Bildkäufer können nun auch nach <a href="http://submit.shutterstock.com/forum/viewtopic.php?t=79389&amp;highlight=release" target="_blank">Details des Model-Releases</a> suchen, zum Beispiel nach Alter, Geschlecht, Ethnie oder Anzahl der Personen. Dafür müssen die Fotografen die entsprechenden Informationen beim Hochladen neuer Model-Releases zusätzlich eingeben.</p>
<p>Ich hatte mich gefragt, wo ich diese Informationen für meine älteren, längst hochgeladenen Model-Releases nachtragen kann, damit diese ebenfalls bei der neuen Suchfunktion berücksichtigt werden. Der Shutterstock-Support gab mir die Auskunft, dass das in der Rubrik &#8220;<a href="http://submit.shutterstock.com/saved_releases.mhtml" target="_blank">Gespeicherte Freigaben</a>&#8221; erfolgen kann.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/05/shutterstock-releases.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3757" title="shutterstock-releases" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/05/shutterstock-releases.jpg" alt="shutterstock-releases" width="481" height="245" /></a></p>
<p>Wer das noch nicht nachgeholt hat, sollte das tun, um häufiger über die Shutterstock-Suche gefunden zu werden. Die &#8220;Volkszugehörigkeit&#8221; sollte jedoch <a href="http://submit.shutterstock.com/ethnicities_explanation.mhtml" target="_blank">korrekt angegeben</a> werden und im Zweifel lieber frei gelassen werden, wenn unklar ist, wo genau das Model herkommt.<br />
<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/7fa3d8ada1f84a1a80732d811e137e59" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2010%2F05%2F26%2Fmodel-release-details-bei-shutterstock-nachtragen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/05/26/model-release-details-bei-shutterstock-nachtragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frag den Fotograf: Dürfen Models häßlich und dreckig sein?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/08/09/frag-den-fotograf-durfen-models-haslich-und-dreckig-sein/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/08/09/frag-den-fotograf-durfen-models-haslich-und-dreckig-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frag den Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktivitätsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[dick]]></category>
		<category><![CDATA[Dreck]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[häßlich]]></category>
		<category><![CDATA[Häßlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=2421</guid>
		<description><![CDATA[Diesmal möchte ich keine Email beantworten, sondern eine Frage. Diese wurde mir auf der Foto-Webseite fokussiert.com in diesem Kommentar zu einem Artikel von mir gestellt. Skip schreibt da: &#8220;[...] Zum Thema, an das ich mich wieder erinnerte: Ich bin über Dein Blog überhaupt mit Stockfotos in Berührung gekommen. Erst da wurde mir als (Print-)Medienlaien überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal möchte ich keine Email beantworten, sondern eine Frage. Diese wurde mir auf der Foto-Webseite fokussiert.com in <a href="http://fokussiert.com/2009/08/05/skurriles-portraet-serie-oder-schnappschuss/#comment-24160" target="_blank">diesem Kommentar</a> zu einem Artikel von mir gestellt.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/08/2005_anja_beim_schminken_03_8007.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2424" title="Beim Schminken" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/08/2005_anja_beim_schminken_03_8007.jpg" alt="Beim Schminken" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Skip schreibt da:</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] Zum Thema, an das ich mich wieder erinnerte:<br />
Ich bin über Dein Blog überhaupt mit Stockfotos in Berührung gekommen. Erst da wurde mir als (Print-)Medienlaien überhaupt klar: Wo sollen denn sonst die Fotos in der Apothekenrundschau und &#8220;familie &amp; Co.&#8221; herkommen.</p>
<p>Und genau so sehen die Fotos in den Datenbanken auch immer aus: Leicht zu konsumieren, keine Ecke, keine Kontraste, keine inhaltliche Tiefe, Beiwerk zum Artikel. Dabei technisch natürlich hoch professionell produziert.</p>
<p>Das fällt vor allem bei Deinen Familienfotos auf, wo die Kinder immer sauber sind und die Haare ordentlich gekämmt. Und wenn Dreck, dann ist der sauber aufgetragen. Jeder Fleck perfekt. <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Da werden Menschen im Raum bei einer Tätigkeit abgebildet.</p>
<p>Die Frage ist: Muss das so sein? Verdient man mit &#8220;unordentlicheren&#8221; Settings und Modellen kein Geld?&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Antwort in Kürze lautet: Nein, das muss nicht so sein.</p>
<p>Aber die Antwort auf die zweite Frage lautet: Ja, damit verdient man kein, bzw. zu wenig Geld.</p>
<p>Doch jetzt hole ich mal aus: Es steht jedem Fotografen frei, sich &#8220;<strong>häßliche Models</strong>&#8221; zu suchen, diese zu fotografieren und den Bildagenturen anzubieten. Je nach Bildagentur werden diese entweder schon von der Bildredaktion abgelehnt oder aber auch angenommen. Abgelehnt werden sie meist deshalb, weil die Bildagenturen wissen, dass deren Kunden die Bilder aller Wahrscheinlichkeit nach kaum kaufen würden. Warum sollten sie auch? So lange genug Fotos von schönen Menschen angeboten werden, wird die Werbung oder der Artikel lieber damit illustriert.</p>
<p>Mittlerweile ist dank der <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Attraktivit%C3%A4tsforschung" target="_blank">Attraktivitätsforschung</a></strong> erwiesen, dass es Kriterien gibt, die alle Menschen oder mindestens Menschen aus dem gleichen Kulturkreis als &#8220;schön&#8221; ansehen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mir lieber schöne Menschen als häßliche Menschen anschaue. Außerdem gehe ich davon aus, dass es den meisten ebenso geht. Deswegen wird lieber ein Foto mit einem schönen statt mit einem häßlichen Menschen gekauft.</p>
<p>Das Ganze lässt sich auch spielerisch beweisen. Die Bildagentur Dreamstime hat vor kurzem ein Rate-Spiel names &#8220;<a href="http://www.dreamstime.com/stock-photography-rank/res702958-photos" target="_blank">Stock Rank</a>&#8221; veröffentlicht, wo dem Spieler immer zwei verschiedene Fotos gezeigt werden. Er muss dann raten, welches sich schon verkauft hat und welches nicht. Sind auf beiden Bildern Menschen zu sehen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich eher das mit den schöneren Menschen schon verkauft hat.</p>
<p>Dass sich schöne Menschen gut verkaufen, sehe ich an meinen Umsatzzahlen. Mit über 100 Models habe ich bisher zusammengearbeitet, ca. zur Hälfte männlich und weiblich. Bei den weiblichen Models verkaufen sich diese besser, die ich auch als &#8220;schöner&#8221; empfinden würde. Bei den männlichen Models fällt mir so ein Urteil schwerer, da Männer per se für mich weniger attraktiv sind. Hier greife ich deshalb gerne auf die Meinungen weiblicher Freunde zurück, um Männermodels auszusuchen.</p>
<p>Zwar heißt es von Bildagenturen immer wieder: Wir suchen natürliche, &#8220;echte&#8221; Menschen, keine Top-Models. Das heißt aber nicht, dass häßliche Typen willkommen wären. Die Models sollen gut aussehen, aber nicht so perfekt schön sein, dass sich die Betrachter nicht mehr damit identifizieren können oder wollen.</p>
<p>Es gibt aber eine Ausnahme: Fotos von sehr <strong>dicken Menschen</strong>, von Gesichtern mit vielen, dicken Eiterpickeln, zernarbte Körper und so weiter würden sich bestimmt verkaufen lassen. Jedoch nur mit den passenden Suchbegriffen wie &#8220;dick&#8221;, &#8220;häßlich&#8221; oder &#8220;Pickel&#8221;. Aber finde mal ein Model, dass keine Probleme damit hat, wenn Leute ihr ins Gesicht sagen: &#8220;Darf ich zu Deinem Foto schreiben, dass es häßlich aussieht?&#8221;</p>
<p>Selbst wenn das Model einwilligt, bleibt das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz. Wie ich <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/20/stockfotos-kaufen-verbotene-nutzungen/">hier in einem langen Artikel</a> gezeigt habe, verbieten alle Bildagenturen die Nutzungen von Fotos in einem diffamierenden oder beleidigenden Kontext. Wenn dann das Foto vom Pickelgesicht für eine Akne-Werbung genutzt würde, könnte das Model vor Gericht gute Chancen auf Schadensersatz wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten haben.</p>
<p>Manchmal sagen mir Leute: &#8220;Diese ganzen Schönheiten auf den Titeln von TV-Zeitschriften, das ist doch nicht mehr schön, das will ich nicht sehen&#8221;. Aber damit meinen sie nie, dass sie häßliche Models sehen wollen. Sie erkennen nur, dass die Retusche so übertrieben ist, dass die Schönheit Illusion bleiben muss, obwohl sie doch lieber an echte, &#8220;natürliche&#8221; Schönheit glauben wollen. Deswegen ist die Kunst bei der Retusche auch, die Models schöner zu machen, ohne den Betrachter erkennen zu lassen, was da verändert wurde.</p>
<p>Selbst <strong>Model-Agenturen</strong>, die sich auf Models &#8220;abseits des Mainstream&#8221; spezialisiert haben, um es mal dezent auszudrücken, wie z.B. &#8220;<a href="http://www.ugly.org" target="_blank">Ugly Models</a>&#8221; in London oder &#8220;<a href="http://www.autseider.de/" target="_blank">Autseider</a>&#8221; in Berlin, reden nie von häßlichen Models, sondern immer von &#8220;interessanten Gesichtern&#8221;, &#8220;Menschen mit Charaktern&#8221; oder &#8220;Leuten mit Wiedererkennungswert&#8221;.</p>
<p>Wer echte Fotos sucht, muss bei den Nachrichten-Agenturen schauen. Da werden Fotografen ja hochkant gefeuert, wenn sie auch nur etwas Himmel retuschieren. Autihenzitätist deren höchstes Gut, deswegen sind deren Bilder unbearbeitet und die Menschen und Orte eben mit Kanten und Dreck.</p>
<p>Und was ist mit dem Dreck? Gegen Dreck haben Bildagenturen nichts, vorausgesetzt, er passt zum Bildkonzept. Ein Bauer oder Bauarbeiter darf auch mal ein dreckiges Hemd tragen und Schmutz unter den Fingernägeln haben. Aber dreckige Kinder unter dem Weihnachtsbaum? Wäre das glaubwürdig? Okay, vielleicht, aber anders gefragt: Hätten sich die Eltern das gewünscht?</p>
<p>Eben habe ich überlegt, ob ich diesen Blog-Artikel nicht nutzen sollte, um einen Aufruf zu starten. Ich könnte fragen, wer meint, richtig häßlich zu sein und für Stockfotos modeln möchte. Irgendwie befürchte ich jedoch, dass ich dann Models absagen müsste, wenn sie für den Suchbegriff &#8220;häßlich&#8221; zu &#8220;schön&#8221; sind. Was für eine Welt.</p>
<p>Okay, was meint ihr? Verdient man mit &#8220;unordentlichen&#8221; Models kein Geld? Warum kaufen Designer so selten Fotos von häßlichen Models?<br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/fd76f1f21e314fc3b4eea22fd1bbcbac" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2009%2F08%2F09%2Ffrag-den-fotograf-durfen-models-haslich-und-dreckig-sein%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/08/09/frag-den-fotograf-durfen-models-haslich-und-dreckig-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie Models sich bei mir bewerben</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/18/wie-models-sich-bei-mir-bewerben/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/18/wie-models-sich-bei-mir-bewerben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Anschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Modelbewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelsuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?p=2144</guid>
		<description><![CDATA[Auf meiner Webseite, in meinem Blog und bei Model-Plattformen wie der Model-Kartei suche ich regelmäßig nach Menschen, die von mir fotografiert werden möchten. Ich schreibe bewußt nicht Models, da ich auch gerne mit Anfängern arbeite oder Leuten, die kein Interesse an einer Model-Karriere haben, sondern vor allem professionelle Fotos von sich haben möchten. Bildagenturen lieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meiner Webseite, in meinem Blog und bei Model-Plattformen wie der <a href="http://www.model-kartei.de/sedcard/fotograf/9499/">Model-Kartei</a> suche ich regelmäßig nach Menschen, die von mir fotografiert werden möchten.</p>
<p>Ich schreibe bewußt nicht <em>Models</em>, da ich auch gerne mit Anfängern arbeite oder Leuten, die kein Interesse an einer Model-Karriere haben, sondern vor allem professionelle Fotos von sich haben möchten.  Bildagenturen lieben Fotos mit natürlich wirkenden Menschen, deshalb risikiere ich gerne, jemanden zu fotografieren, der vielleicht keine guten &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/08/30/12-tipps-fuer-model-posen/" target="_self">Standard-Posen</a>&#8221; drauf hat, dafür aber eine gewinnende Ausstrahlung.</p>
<p>Regelmäßig bekomme ich deshalb Emails von Leuten, die sich als Model bei mir bewerben. Vor einer Weile hatte ich im Blog ja geschrieben, was <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/03/05/10-5-4-fehler-bei-model-bewerbungen/">typische Fehler</a> bei Model-Bewerbungen sind und auch der Fotograf Omori hat <a href="http://www.omori.de/1194/die-10-haeufigsten-fehler-bei-der-modelbewerbung/" target="_blank">viele Hinweise</a> dazu veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://de.fotolia.com/id/13408905"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="Blick durch Rahmen" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/07/a90a_sufyan_business_rahmen_01_4764.jpg" alt="Blick durch Rahmen" width="350" height="524" /></a></p>
<p>Heute will ich anhand einiger Beispiele zeigen, was bei einer <strong>Bewerbung </strong>wirkt und was stört. Die Mails sind alle echt und unverändert, aber ich habe alle Daten, welche die Identität des Absenders verraten könnten, umgewandelt oder gelöscht.</p>
<p><strong>Die 1. Mail:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Hallo<br />
Ich habe gelesen, dass Sie Modele suchen.<br />
Ich bin Schauspielerin und arbeite nebenbei als Model. Über eine Antwort, würde ich mich freuen.<br />
Mit freundlichem Gruss<br />
[voller Name + Handynummer]</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
[Adresse/Handynummer]<br />
konf.- gr. 38- 40<br />
21 jahre<br />
171cm<br />
90- 66- 95<br />
einsatzgebiete:<br />
portrait, fashion, glamour, editorial&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut finde ich die Aufzählung der wichtigen Daten wie Adresse, Alter, Größe, etc. in Stichwortform untereinander.  Nachteilig ist, dass mir so eine Mail nichts über das Model verrät. Warum sie modelt, wie lange schon, welche Erfahrungen sie hat, wie sie auf mich aufmerksam geworden ist und was genau sie von mir möchte. Wer die Mail aufmerksam liest, kann letzteres vielleicht kombinieren, explizit steht aber nirgends, dass sie z.B. mit mir zusammenarbeiten möchte oder nicht doch ihre Schwester vorschlagen will. Sie hat auch zwei Fotos angehangen, die jedoch so ähnlich waren, dass eins gereicht hätte.</p>
<p><strong>Die nächste Mail:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;guten abend,<br />
mein name ist [Name] ,ich habe im intenet durch zufall gelesen das sie immer  models suchen .<br />
hiermit möchte ich gerne meine tochter [Name] als kindermodel bei ihnen bewerben!</p>
<p>name: [...]<br />
wohnort: [...]<br />
telefon: [...]<br />
geburtstag: [...].2005<br />
haarfarbe: braun<br />
augenfarbe: dunkel braun/fast schwarz<br />
konfektionsgrösse: 92<br />
schuhgrösse: 24<br />
körpergrösse: 93 cm<br />
nationalität: [...]</p>
<p>erfahrungen:<br />
[Name] hat schon einige erfahrungen gesammelt als fotomodel.<br />
sie wurde schon 3mal für [...] fotografiert.<br />
für das geschäft [...] in [...] (herbst/winter collection).<br />
für 2 fotoläden(bilder fürs schaufenster und diverse shootings für privat(familie)</p>
<p>zur person:<br />
sie ist ein aufgewäcktes kind ,freundlich,wandelbar und hat wie man auch auf den bildern erkennen kann regelrecht viel spass am posen,sie lässt sich allgemein gern fotografieren.<br />
sie fällt durch ihren grossen runden fast schwarzen augen auf,und hat immer ein lächeln im gesicht.</p>
<p>sie ist bei der werbeagentur [...] gemeldet(nichts vertraglich)<br />
und bei [...] in hamburg</p>
<p>wir sind sehr flexibel,haben bus bahn und auto direkt vor der tür:-)  !!!<br />
wir würden uns sehr über ihre mail freuen,lg [Name der Mutter]</p>
<p>in der nächsten mail sende ich ihnen einige bilder von meiner tochter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!&#8221;</p></blockquote>
<p>Inhaltlich fand ich die Mail ausreichend, sie enthält alles Wesentliche, was mich interessiert und nützlich ist. Aber die Form. Wenn ich &#8220;aufgewäckt&#8221; lese oder mehr als ein Ausrufezeichen hintereinander sehe, verkrampfen sich meine Augen und ich kann die anghängten Fotos kaum noch würdigen. Ich verlange von Models ja nicht, dass sie einen Universitätsabschluss haben, aber die Grundlagen von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung wären doch schön. Ansonsten wirkt der Absender dumm und das ist kein Eindruck, den jemand von sich erzeugen will, oder? Auch Mail-Adressen wie &#8220;hasimausi87&#8243;, &#8220;schnutengirlie&#8221; oder &#8220;crazygirl&#8221; wirken unseriös. Am besten sind da immer noch Vorname und Nachname.</p>
<p><strong>Kommen wir zu Nummer 3:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;guten tag</p>
<p>mein name ist [Name]  ich wohne in [Ort] und bin 18 jahre alt<br />
ich bin 1,71 groß und bin ein süddländischer typ ich habe modelerfahungen vor der kamara meine kontatdaten sind einmal meine nummer [Handynummer] und einmal meine email  mit der ich ihnen grade schreibe ich bin sehr dizipliniert und gehe immer auf den fotographen ein und verweigere nicht die anforderungen die an mir gestellt werden ichhabe eine sehr starke ausdauer und werde nicht so schnell stressig von einem sehr langen arbeitstag ich halte durch bis zum ende<br />
ich schicke ihnen noch ein paar bilder von mir mit<br />
mit freundlishen grüßen [Name]&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich habe zwar schon von einigen Models gehört, dass meine Foto-Shootings entpannter ablaufen als bei einigen anderen Fotografen, aber solche Mails machen mir etwas Angst. Für mich klingt das als ob für den Absender das Modeln eine Strafe sei, der er sich beugen muss. Es gelten auch die Anmerkungen zur Rechtschreibung zur letzten Email. Zusätzlich war kein Betreff angegeben und als Absender nur eine kryptische Zahlenkombination (à la 6453 29484746383) zu lesen. Ein Wunder, dass mein Spam-Filter die Mail nicht aussortiert hat. Die angehängten Fotos waren okay: klein, verschiedene Outfits und Gesichtsausdrücke. Was er von mir möchte, steht jedoch nicht in der Mail. Soll ich seine Fotos kommentieren oder ihn als Model buchen? Oder ihn wegen zu vieler harter Shootings trösten?</p>
<p><strong>Die 4. Mail geht da anders ran:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;sehrte Damen u. Herren ,<br />
ich würde mich gerne bei ihnen Bewerben as Model.</p>
<p>da ich meine Ganzen bilder auf einer CD habe und eine Fertige Set Card und nur 4 bis 5 Fotos klein genug sind um sie per e-mail zu schicken werde ich dieswe fotos abschicken dazu tue ich noch ein drei ganz normale bilder mit rein die nicht bearbeitet worden sind. dait sie ein gutes bid von mir machen können&#8230;..ich würde mich wirklich sehr freuen wenn sie mir die möglichkeit geben mich bei ihnen persöhnlich vorzustellen um ihnen zu bewesen das ich das zeug dazu habe mit ihrer hilfe an viele aufträge ran zu kommen.</p>
<p>Grösse:                   (1.87cm)<br />
Augen Farbe:           (Grünbraun)<br />
Haar Farbe:             (Schwarz)<br />
Konfektionsgrösse:    (48)&#8230;(102/(84/86)<br />
Jeans Grösse:           (31/34)<br />
Schuh Grösse:          (42)</p>
<p>Referenzen:<br />
[Firma] [...]parfüm presentation Deutschland weit.<br />
[Firma]  (foto shoot mit [Name] u. Laufsteg).<br />
[Firma]  (winter mode Laufsteg).<br />
[Firma]  (designer Anzug Laufsteg).<br />
[Firma]  (Designer AnzugLaufsteg).<br />
[Firma]  (sommer mode Laufsteg).</p>
<p>Das Jahr 2008 habe ich nicht mehr Gemodelt da ich Vater wurde und ich viel zeit mit mein Sohn und meiner Frau verbracht habe&#8230;aber ich würde so gerne wieder anfangen und würde mich gerne bei ihnen vorstellen ich weiss eigentlich macht man die bewerbuung anders aber ich wollte damit nur zeigen das ich es wirklich sehr möcht&#8230;<br />
würde mich sehr freuen wenn sie sich melden..mir die möglichkeit geben&#8230;<br />
mit freundlichen grüssen [Name]&#8220;</p></blockquote>
<p>Bei einer Bewerbung gilt wie bei anderen Bewerbungen auch, dass sich das Model von seiner besten Seite zeigen sollte. In dieser Mail werde ich jedoch in jeder Zeile auf die Fehler hingewiesen, die das Model eben gemacht hat und die ich sonst nie bemerkt hätte: Fotos nicht fertig, lange Auszeit, Bewerbung anders geplant. Außerdem ist der Grundtenor der Mail: &#8220;Was ich als Model will&#8221;. Die Vorteile für den Fotografen werden nirgends erwähnt. Immerhin waren die Fotos im Angang ausreichend und die Referenzen sind ebenfalls von großen Firmen. Aber da alle Referenzen Laufsteg-Jobs sind, wäre eine Erklärung schön gewesen, warum das Model Stockfotografie machen möchte. Außerdem fehlt der Ort in der Mail und so sehe ich nicht, welche Entfernung zwischen mir und dem Model liegt.</p>
<p><strong>Wie schreibe ich eine gute Model-Bewerbung?</strong></p>
<p>Liebe Models, ich beiße Euch keinen Kopf ab, wenn ihr einige Fehler in der Bewerbung macht. Wenn ich einen guten Eindruck habe und einige Daten fehlen, frage ich auch noch mal nach. Aber ich möchte doch die Gewissheit haben, dass ihr vor der Bewerbung überlegt habt, was ihr wollt.</p>
<p>Schreibt mir, wie und warum ihr mich gefunden hat und was genau ihr Euch vorstellen könnt (Kennenlern-Gespräch, Test-Shooting, nur bezahlte Aufträge, etc.). Lest Euch die Mail vor dem Abschicken noch mal durch, um kleine Tippfehler zu korrigieren. Ja, ist lästig und dauert, macht aber einen besseren Eindruck. Und es es gibt nur einen ersten Eindruck. Außerdem wirkt eine Massen-Anrede wie &#8220;sehr geehrte Damen und Herren&#8221; oder &#8220;Hallo&#8221; sehr unpersönlich. das haben bisher alle vier Kandidaten falsch gemacht.</p>
<p>Aber nun zu den positiven Beispielen. Davon will ich mehr lesen.</p>
<p><strong>Die fünfte Mail:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Sehr geehrter Herr Kneschke,</p>
<p>Hiermit bewerbe ich mich bei ihnen als Modell ,<br />
Erfahrungen bringe ich mit da ich schon mehrmals in meiner Umgebung für eine Modeagentur gearbeitet habe.<br />
Und das Modeln mir neben bei Spaß macht.<br />
Leider bin ich nicht die Größte und bin deswegen etwas eingeschränkt.<br />
Aber ich habe Spaß am leben und bin offen für neues!</p>
<p>Meine Angaben hierzu sind:<br />
Größe :   167<br />
Gewicht : 53</p>
<p>Brustumfang:  80<br />
Tailenumfang: 70<br />
Hüftumfang:    80</p>
<p>Konvektionsgröße :34 /36<br />
Schuhgröße:  39</p>
<p>Meine Adresse lautet:<br />
[Name+Adresse]</p></blockquote>
<p>Die Bewerbung ist okay, die angehängten Fotos waren auch nützlich und es ist die erste Mal mit direkter Anrede. Da das Model sehr jung aussieht, fehlt mir nur eine Altersangabe, da ich bei Minderjährigen eine Einverständniserklärung der Eltern brauche und das vor einem Shooting klären will. Da der Wohnort der Bewerberin weit von Köln entfernt ist, hätte ich mir noch einen Satz dazu gewünscht, wie flexibel das Model beim Reisen ist.</p>
<p><strong>Hier noch eine gelungene Bewerbung:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Sehr geehrter Herr Kneschke,<br />
mein Name ist [Name], ich bin 20 Jahre alt und komme aus [...].</p>
<p>Über Ihre Internetseite habe ich erfahren, dass Sie ständig neue Gesichter für diverse Fotoproduktionen suchen.<br />
Sehr gerne würde ich mich dafür bewerben.<br />
Ich habe schon einige Shootings absolviert und fühle mich vor der Kamera sehr wohl.<br />
Besuchen Sie doch auch meine Internetseite www.[Webseite].de .</p>
<p>Im Anhang sende ich Ihnen meine Setcard.</p>
<p>Wenn Sie Interesse an meiner Person haben, dann melden Sie sich doch einfach bei mir.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
[voller Name]&#8220;</p></blockquote>
<p>Premiere! Die erste komplett fehlerfreie Email an mich.  Außerdem ist sie kurz und knapp, freundlich formuliert, der Hinweis auf eine Webseite mit mehr Informationen und im Anhang eine Sedcard als JPG mit sieben professionellen Fotos, die das Model auch lachend und in Aktion zeigen. In der Sedcard stehen auch die Daten wie Alter, Größe, Konfektionsgröße etc., die in der Mail fehlen. Nur ein kleiner Minuspunkt: Die genannte Webseite führt zu einer Seite, wo sich das Model als Sängerin präsentiert. Eine Darstellung als Model wäre angebrachter und ist mit einer einfachen Unterseite leicht umzusetzen.</p>
<p><strong>Zuletzt noch eine Mail, die heute in meinem Postfach lag:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Hallo Robert,</p>
<p>ich bin eben auf deine Website gestoßen, und habe Gefallen an deinen Fotos (und dem Video) gefunden.<br />
Falls ich für ein Projekt in Frage kommen sollte, würde ich mich sehr freuen.<br />
Jetzt mal zu den Daten, die nicht fehlen dürfen (Smiley)</p>
<p>Alter: 21 / Studentin<br />
Wohnort: [Ort] (Reisen ist prinipiell kein Problem, kommt immer auf die Planung an &#8211; und inwieweit es sich finanziell lohnt)<br />
Größe: 1,64m<br />
Konfektionsgröße: 35<br />
Kontaktdaten: Mail (steht oben *g*) Handy: [Nummer] (D2)<br />
Erfahrungen / Referenzen:<br />
Ich hatte bis jetzt 7 Fotoshootings mit (meiner Meinung nach) tollen Ergebnissen (Bilder sind im Anhang). Mit Stockfotografie hatte ich bisher noch keinen Kontakt, würde das aber gerne ändern. Ob ich dafür in Frage komme, kannst du sicher am besten entscheiden.</p>
<p>Über eine Rückmeldung (egal ob positiv oder negativ) würde ich mich freuen!<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
[voller Name]&#8220;</p></blockquote>
<p>Auch hier hat das Model alles richtig gemacht. Die mitgeschickten Fotos waren etwas zu groß, aber die Auswahl der Bilder war passend. Übrigens ist dieses Model das erste, welche die große Entfernung zwischen Köln und dem Wohnort des Models kommentiert und darauf hingewiesen hat, unter welchen Bedingungen das kein Problem wäre.</p>
<p><strong>Erfolg mit der Bewerbung?</strong></p>
<p>Ja, ich habe schon Models fotografiert, deren Bewerbung mir nicht gefallen hat. Ja, ich habe auch Models ablehnen müssen, deren Bewerbung gut war. Fotogenes Aussehen des Models ist Pflicht, eine gute Bewerbung die Kür. Aber ja, ich habe schon Models abgelehnt, die ganz passend gewesen wären, weil die Bewerbung sehr schlampig oder unhöflich war.</p>
<p><em>Was sind Eure Erfahrungen? Was stört Euch bei Bewerbungen von Models am meisten? Worüber freut ihr Euch am meisten bei Bewerbungsmails?</em><br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/20fade426cfa4d459348dc4e21f10960" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2009%2F07%2F18%2Fwie-models-sich-bei-mir-bewerben%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/07/18/wie-models-sich-bei-mir-bewerben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bezahlung der Models</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/09/29/bezahlung-der-models/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/09/29/bezahlung-der-models/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 08:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Adpic]]></category>
		<category><![CDATA[Andres Rodriguez]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gage]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Baumann]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Nachteil]]></category>
		<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[prozentuale Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Chapple]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stundenlohn]]></category>
		<category><![CDATA[TfCD]]></category>
		<category><![CDATA[TfDVD]]></category>
		<category><![CDATA[TfP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteil]]></category>
		<category><![CDATA[Yuri Arcurs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stockfotografie.wordpress.com/?p=413</guid>
		<description><![CDATA[Wie läuft das? Oft bekomme ich Mails von anderen Fotografen, wie ich meine Models bezahle. Um einige der Fragen zu beanworten, stelle ich in diesem Beitrag einige Wege vor, wie Models bezahlt werden. Ich versuche, den Beitrag allgemeiner zu halten und auch die Honorierungen anderer Fotografen mit einfließen zu lassen. Grundsätzlich lassen sich in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie läuft das</em>? Oft bekomme ich Mails von anderen Fotografen, wie ich meine Models bezahle. Um einige der Fragen zu beanworten, stelle ich in diesem Beitrag einige Wege vor, wie Models bezahlt werden. Ich versuche, den Beitrag allgemeiner zu halten und auch die Honorierungen anderer Fotografen mit einfließen zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2008/09/a80b_helena_portrait_fordernd_01_7552.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-510" title="Hand aufhalten" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2008/09/a80b_helena_portrait_fordernd_01_7552.jpg" alt="" width="350" height="524" /></a></p>
<p>Grundsätzlich lassen sich in der Stockfotografie <strong>drei Arten der Bezahlung</strong> unterscheiden:</p>
<p>1. Kommerzielles TfP (Bezahlung durch Fotos)<br />
2. Gemeinsames Risiko (Prozentuale Beteiligung)<br />
3. Cash auf die Kralle (Stundenlohn oder Pauschale)</p>
<p><strong>1. Kommerzielles TfP (Bezahlung durch Fotos)</strong><br />
TfP bedeutet &#8220;Time for Prints&#8221; oder frei erklärt: Der Fotograf und das Model bringen ihre Zeit für das Fotoshooting ein und beide bekommen danach als Bezahlung die fertigen Fotos. Mittlerweile gibt es auch &#8220;<strong>TfCD</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>TfDVD</strong>&#8220;, wo das Model die Fotos nicht mehr als Abzug, sondern nur noch als CD oder DVD bekommt.</p>
<p>In der Regel sind diese Vereinbarungen nichtkommerziell. Es gibt aber Stockfotografen, die sich im Modelvertrag <strong>alle kommerziellen Nutzungsrechte</strong> für die Fotos sichern. Das Model darf die Fotos nur unkommerziell nutzen. Wenige &#8211; ich behaupte mal, nur die unerfahrenen &#8211; Fotografen haben in ihren Verträgen stehen, dass sowohl Fotograf als auch Model die Fotos kommerziell nutzen können. Für die Nutzung in Bildagenturen sind solche Verträge jedoch schwierig, da der Fotograf dann nicht sicher sein kann, dass seine Fotos &#8220;frei von Rechten Dritter&#8221; sind.</p>
<p>Ich selbst nutze diese Zahlungsvariante eher selten und auch nur, falls das Model auf mich zukommt und um Fotos bittet. Auch andere Kriterien spielen eine Rolle, die ich unten erläutere.</p>
<p><strong>2. Gemeinsames Risiko (Prozentuale Beteiligung)</strong><br />
Bei dieser Zahlungsvariante werden die Models an den Verkaufserlösen der Fotos beteiligt.<br />
Im Model-Vertrag wird hier festgehalten, wieviel <strong>Prozent </strong>das Model von dem Gewinn erhält. Das beginnt bei 10%, aber es gibt auch Models, die 80% fordern &#8211; meist aber nicht erhalten. Üblich sind 25% bis 50%. Der genaue Satz richtet sich unter anderem nach den schon erwähnten Kriterien.</p>
<p>Bei <strong>mehreren Models</strong> auf einem Foto ist empfehlenswert, den Prozentsatz zu reduzieren. Sonst kann es passieren, dass der Fotograf drei Models je 40% zahlen muß und im Grund mehr ausgibt als einnimmt.<br />
Der <strong>Vorteil </strong>dieser Methode ist, dass der Fotograf kein Risiko eingeht, wenn sich die Fotos nicht so gut verkaufen wie erhofft. Das ist besonders bei &#8220;verrückteren&#8221; Shooting-Ideen sinnvoll, für die der Fotograf keine Erfahrungen im Verkauf hat. Für mich ist ein netter Nebenaspekt auch, dass ich öfter mit den Models in Kontakt stehe.</p>
<p>Das kann aber auch ein <strong>Nachteil</strong> sein. Der Verwaltungsaufwand ist viel größer, da jeder Verkauf gut nachgewiesen werden muss und die Models dann Rechnungen stellen müssen bzw. Gutschriften erhalten. Vor allem für die Microstock-Fotografie ist das sehr unhandlich, bei Mid- und Macrostock-Agenturen aber gut machbar. Viele Fotografen nutzen für die Verwaltung Datenbanken wie Access oder einfach eine gut sortierte Excel-Tabelle. Meine Excel-Tabelle listet z.B. die Dateinamen der Fotos, Verkaufsdatum, die Agentur, den Kunden (wenn bekannt), den Preis der Agentur, meinen Anteil und den Anteil der Models. Mit Visual Basic-Skripten lassen sich die Prozente automatisch per Knopfdruck ausrechnen. Damit nicht an zig Models monatlich einige Euro überwiesen werden müssen, bieten sich gesammelte Auszahlungen pro Quartal an.</p>
<p>Ein weiterer <strong>Nachteil </strong>ist, dass die Zahlungen theoretisch endlos laufen und so mit immer mehr Models der Verwaltungs- und Zeitaufwand exponential steigt. Einige Fotografen lösen das, indem sie die Zahlungen zeitlich begrenzen (z.B. auf ein oder zwei Jahre), andere Fotografen setzen eine Obergrenze, bis zu welchem Betrag sie die Beteiligung auszahlen.</p>
<p>Ein <strong>Vertrauen </strong>seitens des Models in den Fotografen und <strong>Geduld </strong>muss natürlich vorhanden sein. So kommt es in der Praxis vor, dass ein Foto in einer Zeitschrift gedruckt &#8211; und vom Model gesehen wird &#8211; und der Fotograf die Abrechnung der Agentur aber erst danach erhält und das Model informieren kann.</p>
<p>Diese Zahlungsweise habe ich am Anfang sehr häufig genutzt, da ich meine Investitionen damit gering halten konnte. Die Nachteile sind in der Praxis aber schnell bewußt geworden, sodaß ich nun öfter einen Stundenlohn vereinbare. Für &#8220;Testshootings&#8221; mit neuen Models oder ungewöhnlichen Typen finde ich diese oder die erste Variante aber immer noch praktisch.</p>
<p><strong> 3. Cash auf die Kralle (Stundenlohn oder Pauschale)</strong><br />
Wie der Name schon sagt, gibt es hier Bargeld. Entweder wird mit dem Model ein Stundenlohn vereinbart oder eine Pauschale, z.B. für einen halben Tag (4 Stunden) oder eine Tagesgage (8 Stunden). Die <a href="http://www.trendy-models.de/fotograf/verdienst.html" target="_blank">Werte</a> können hier stark schwanken und reichen von 10 bis 80 Euro die Stunde oder 100 bis 500 Euro Tagesgage. Was vereinbart wird, hängt wieder von verschiedenen Kriterien ab.<br />
Wichtig ist, dass im Vertrag festgehalten wird, für was der Betrag gezahlt wird (in der Regel für &#8220;Fotos vom [DATUM]&#8220;) und eine Quittung geschrieben wird, um es in der Buchhaltung richtig abzurechnen.</p>
<p><strong>Wie machen es die Profis?</strong><br />
<a href="http://www.arcurs.com">Yuri Arcurs</a>, ein Microstock-Fotograf, welcher sich rühmt, der Fotograf mit den meistverkauften Bildern der Welt zu sein, zahlt seinen Models 50 bis 100 US-Dollar pro Stunde. Vorher verlangt er jedoch von neuen Models, dass sie drei Fotoshootings kostenlos machen, da die Einarbeitung Zeit kostet.</p>
<p>Der ebenfalls sehr erfolgreiche Microstock-Fotograf <a href="http://www.andresr.com" target="_blank">Andres Rodriguez</a> arbeit auf TfP-Basis und zahlt seine Models mit 10 ausgedruckten Fotos bzw. einem Fotobuch mit 20 Fotos aus und den bearbeiteten Fotos auf CD.</p>
<p>Der Fotograf und Inhaber der Bildagentur <a href="http://www.adpic.de" target="_blank">Adpic</a>, Martin Baumann, zahlt seinen Models &#8221; je nach Thema, Verwertbarkeit sowie Zeitaufwand der Aufnahmen&#8221; 30 bis 100 Euro.</p>
<p>Der Stockfotograf <a href="http://www.ronchapple.com/" target="_blank">Ron Chapple</a> bezahlt seine Models aus buchhalterischen Gründen per Scheck. Die Höhe des Honorars hängt vom Alter und der Erfahrung der Models und dem Budget für das entsprechende Shooting ab.</p>
<p>Einige Werbefotografen lassen für Aufträge auch die Kunden das Model bezahlen, sichern sich aber das Recht zu, zusätzliche Aufnahmen (sogenannte &#8220;<strong>Outtakes</strong>&#8220;) für Bildagenturen nutzen zu dürfen.</p>
<p><strong>Kriterien für die Bezahlung<br />
</strong>Wieviel ein Model verlangen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählt vor allem, wie viel Erfahrung das Model vor der Kamera hat. Auch nachweisbares Schauspieltalent kann honoriert werden. Je gefragter der Look des Models ist, sowohl vom Fotografen als auch von Bildagentur-Kunden, desto mehr ist der Fotograf bereit zu zahlen.</p>
<p>Je mehr Models bei einer Fotosession mitmachen, desto geringer ist oft die Gage pro Model. Zum einen sind die Models dann nicht ständig Hauptbestandteil der Fotos und zum anderen gibt es mehr Wartezeiten, wenn Einzelaufnahmen der anderen Models anstehen. Viele Fotografen handeln auch Halbtages- oder Tagesgagen aus, bei denen der Stundensatz in der Regel niedriger ist als bei einer Buchung von z.B. zwei Stunden.<br />
Wenn das Model einige oder sogar alle bearbeiteten Fotos eines Shootings erhält, fällt die Bezahlung meist geringer aus (siehe 1.). Dazu kommen noch viele andere Faktoren wie beispielsweise Anfahrtsweg oder Übernachtungskosten.</p>
<p><strong>Unterm Strich</strong><br />
Letztendlich ist alles Verhandlungssache zwischen dem Fotograf und dem Model. Wenn ein Fotograf unbedingt mit einem Model arbeiten will, wird er hohe Gagen akzeptieren, umgekehrt geben sich Newcomer-Models gerne mit Fotos zufrieden, wenn die Bilder des Fotografen die Sedcard oder das Portfolio des Models aufbessern. Dazwischen ist &#8211; mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen &#8211; alles möglich.</p>
<p>Wie handhabt ihr als Fotografen die Bezahlung Eurer Models? Worauf achtet ihr? Was sind Eure Erfahrungen als Model?<br />
<em><br />
Euch gefällt der Artikel? Dann abonniert doch kostenlos den <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/feed">RSS-Feed</a>.</em><br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/7ee8468f68f74330946349246fe162a2" width="1" height="1"></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2008%2F09%2F29%2Fbezahlung-der-models%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/09/29/bezahlung-der-models/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>24</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

