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	<title>Alltag eines Fotoproduzenten &#187; Gastartikel</title>
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	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
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		<title>Die Microstock-Industrie im Jahr 2011 &#8211; Teil 3: Die Agentur-Seite</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 07:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege Kzenon in seinem empfehlenswerten Blog eine Artikel-Serie über die Lage der Microstock-Industrie auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Letztes Mal gab es den zweiten Teil, davor den ersten und heute folgt der dritte Teil: Im zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege <strong>Kzenon</strong> in seinem <a href="http://www.kzenon.info/" target="_blank">empfehlenswerten Blog</a> eine Artikel-Serie über die Lage der <strong>Microstock-Industrie</strong> auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Letztes Mal gab es den zweiten Teil, davor den ersten und heute folgt der <a href="http://www.kzenon.info/2011/07/17/the-microstock-industry-in-2011-pt-3-the-agency-side" target="_blank">dritte Teil</a>:</p>
<p>Im <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/07/die-microstock-industrie-im-jahr-2011-%e2%80%93-teil-2-die-anbieter-seite/" target="_blank">zweiten Teil der Serie</a> schauten wir uns an, welchen Herausforderungen die Fotografen in der Microstock-Industrie heute gegenüberstehen. Lasst uns nun im dritten Teil über die <strong>Agenturen</strong> reden.</p>
<p>Was zuerst auffällt, wenn man sich die Agenturen betrachtet: Es gibt viele davon. Nicht so viele wie Fotografen natürlich, aber nichtsdestotrotz brauchen sie einen USP (Unique Selling Point; Alleinstellungsmerkmal). Der war zwar schon immer nötig, aber in einem schnell wachsenden Markt konnte das Fehlen einer guten Strategie oder eines <strong>Unterscheidungsmerkmals</strong> gut verborgen werden. Trotzdem scheiterten viele Bildagenturen und der Druck, herauszuragen wird noch schlimmer werden.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/2011a_claudia_business_mit_klemmbrett_03_1628.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6466" title="Kontrolleurin zÃ¤hlt mit Checkliste" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/2011a_claudia_business_mit_klemmbrett_03_1628.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a><br />
Eine Antwort auf diese Herausforderung war und ist es vielleicht immer noch, die Agentur mit dem niedrigsten <strong>Preis</strong> zu sein. Aber langfristig kann man nicht nur über den Preis konkurrieren (und tatsächlich verlangsamt sich der Lauf nach dem niedrigsten Preis), weil kein Geschäft überleben kann, wenn der Preis seiner Produkte gegen Null tendiert. Außerdem werden die Fotografen professioneller und bauen sich eigene Alleinstellungsmerkmale auf, weshalb Microstock auf der (zugegebenermaßen kleinen) guten Seite weniger eine Massenware sein wird als es früher war. Es wird einen Kampf um gute Talente geben und dieser kann nicht ohne eine faire Bezahlung gewonnen werden.</p>
<p>Deshalb müssen andere Wege als <strong>Preissenkungen</strong> und das Zurückfahren von Fotografenanteilen gefunden werden. Wie immer sind diese Wege grob gesagt Inhalts- und <strong>Kundenmanagement</strong>.</p>
<ol>
<li>Ein offensichtliches Beispiel ist der Weg der <strong>exklusiven</strong> Inhalte. Das wird für eine Weile funktionieren. Die Gefahr ist nur bei einer immer steigenden Anzahl Bilder, dass es immer möglich ist, gute Fotos auch woanders zu finden. Das Konzept mag trotzdem funktionieren (wenn auch nicht so gut wie vorher), weil es mit nur einer exklusiven Quelle, um ein Bild runterzuladen, für Kunden einfacher zu kontrollieren ist, wie oft ein Bild schon heruntergeladen und eventuell genutzt wurde &#8211; vielleicht auch von der Konkurrenz. Eine Bildagentur, die es schafft, viele exklusive Inhalte zu einem guten Preis zu verkaufen, kann vielleicht auch talentierte Fotografen anlocken, die nach einem Weg suchen, sich von der Last der Bilderverwaltung zu befreien und sich stärker auf das Fotografieren und Bildbearbeiten konzentrieren wollen. Deshalb erwarte noch härtere Versuche von Agenturen, ihren Fotografenstamm zu zementieren.</li>
<li>Agenturen werden weiter nach mehr Inhalten und anderen Arten von Inhalten suchen. Nichtsdestotrotz wird eine Zeit kommen, in der die schiere Masse an Inhalten ihren Reiz verliert. Mit 15 oder 20 Millionen Bildern auf Lager sehen weitere 500.000 Bilder für die großen Agenturen nicht so erstrebenswert aus wie es noch vor drei Jahren der Fall war. Deshalb wird es in Zukunft eine stärkere <strong>Segmentierung</strong> bei der Art der Inhalte geben. Einige Agenturen führen die Herde an mit einem vollen Set an Medieninhalten wie redaktionellen und kommerziellen Fotos, Illustrationen, Musik, Videos, Programmcode-Schnipseln und so weiter. Diesen Agenturen wird gefolgt werden. Jede Agentur, die es aus dem Stand schafft, solch ein volles Set an Medientypen anzubieten, zeigt immer auch, dass sie in der Lage ist, ein komplexes IT-System am Laufen zu halten, was dafür notwendig ist. Das nenne ich Vertrauen aufbauen.</li>
<li>Ein anderer vielversprechender Weg, vielleicht der Königsweg, ist es, seine Bilder den Kunden zugänglicher zu machen. Das bedeutet, die beste Unterteilung zu haben, die besten <strong>Ranking-Algorithmen</strong>, die beste Muster- und Farberkennung und die bestmögliche Kontrolle über Bildbeschreibungen und die Suchbegriffe. Agenturen gehen schon diesen Weg. Die besten Bildagenturen haben schon jetzt Ranking-Algorithmen, die sensibel auf Suchbegriffe reagieren &#8211; was ein großer Schritt nach vorne ist &#8211; und erlauben eine große Auswahl an Möglichkeiten, die Suchergebnisse zu filtern und zu sortieren. Trotzdem haben nur sehr wenige Agenturen eine richtige gute Begriffsklärung bei mehrdeutigen Suchwörtern oder ein halbwegs zuverlässiges Übersetzungssystem. Weiterhin gibt es noch bessere Wege, um zwischen Haupt-Suchbegriffen und weniger wichtigen Suchwörtern zu unterscheiden. Zu diesem wichtigen Thema kann noch viel geschrieben werden und es ist sicher eine nähere Betrachtung in einem späteren Blog-Artikel wert.</li>
<li>Wo wir bei Segmentierung und Differenzierung sind: Einige Agenturen beginnen zu verstehen, dass es tatsächlich verschiedene Werte für verschiedene Inhalte gibt. Einige <strong>Premium-Fotos</strong> sollten einfach nicht zu traditionellen Microstock-Preisen verkauft werden, obwohl sie perfekt als lizenzfreie Bilder verkauft werden können. Deshalb werden Premium-Kollektionen in Zukunft zunehmen.</li>
<li>Aktive Inhalte-Entwicklung als Gegensatz zur Methode &#8220;Einfach warten und gucken, was uns die Fotografen anbieten&#8221;, wird eine größere Rolle spielen. Lokale Bilder müssen angelockt werden und da sollte man nicht nur &#8220;China, Korea und Brasilien&#8221; denken, sondern zum Beispiel auch &#8220;Oktoberfest&#8221;. Ich bin davon überzeugt, dass mittelfristig &#8220;Inhalte-Entwicklung&#8221; auch &#8220;Inhalte-Überwachung&#8221; bedeutet, oder weniger euphemistisch formuliert: Die peinlichen Bilder der Anfangszeit müssen endlich aussortiert werden. Und davon gibt es eine ganze Menge.</li>
<li>Agenturen müssen zukünftig weiter versuchen, <strong>neue Märkte</strong> zu erschließen. Es gibt unglaublich viele Märkte da draußen, die kaum angefasst wurden und nur darauf warten, beackert zu werden.</li>
<li>Bildagenturen scheinen die Idee nicht zu mögen, ihre Bildlieferanten als <strong>Geschäftspartner</strong> zu sehen. Langfristig lässt sich das jedoch nicht vermeiden, sie als solche zu behandeln, wenn die Agenturen gute Talente halten wollen. Dafür müssen sie den Fotografen auch viel bessere Mitgliedsbereiche geben. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre ein zweigeteilter Mitgliedsbereich, einer für das Editieren von Inhalten, einer für die finanziellen Belange. So wäre es möglich, dass ein Fotograf seine Bildbearbeitung oder Verschlagwortung auslagert und trotzdem die Kontrolle über seine Finanzen behält. Es ist eine Schande, dass das heutzutage bei den meisten Agenturen nicht möglich ist. Dazu kommt, dass die Werkzeuge, welche die Bildagenturen den Fotografen bieten, um ihre Verkäufe zu analysieren, gelinde gesagt ein Witz sind.</li>
<li>Es gibt noch viele andere Dinge zu tun oder zu berücksichtigen. Ach, am Ende des Tages müssen auch Agenturen ihre <strong>Marketing</strong>-Gelder sinnvoll einsetzen. Das mag nach einer Banalität klingen, aber es ist trotzdem wahr: Sei cool und erzähle den anderen davon auf eine Art und Weise, die glaubhaft ist.</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/5885bd22396f407880c512947dde1f7f" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Die Microstock-Industrie im Jahr 2011 – Teil 2: Die Anbieter-Seite</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 07:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege Kzenon in seinem empfehlenswerten Blog eine Artikel-Serie über die Lage der Microstock-Industrie auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Letztes Mal gab es den ersten Teil, heute folgt der zweite Teil: Im ersten Teil des Artikels haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege <strong>Kzenon</strong> in seinem <a href="http://www.kzenon.info/" target="_blank">empfehlenswerten Blog</a> eine Artikel-Serie über die Lage der <strong>Microstock-Industrie</strong> auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Letztes Mal gab es den ersten Teil, heute folgt der <a href="http://www.kzenon.info/2011/07/12/the-microstock-industry-in-2011-pt-2-the-contributor-side/" target="_blank">zweite Teil</a>:</p>
<p lang="de-DE">Im <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/03/die-microstock-industrie-im-jahr-2011-%e2%80%93-teil-1-analyse/">ersten Teil des Artikels</a> haben wir uns angeschaut, wie die Microstock-Industrie heute aussieht. Aber was bedeutet das? Es gibt, abhängig von deiner Funktion und Position im Markt, verschiedene Antworten. Lass uns zuerst die Anbieterseite anschauen. Für die <strong>Anbieter</strong> und <strong>Fotografen</strong> gibt es viele Konsequenzen.</p>
<p lang="de-DE"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/2011a_claudia_business_rahmen_01_1494.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6464" title="GeschÃ¤ftsfrau schaut durch Rahmen aus Fingern" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/2011a_claudia_business_rahmen_01_1494.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a></p>
<ol>
<li>
<p lang="de-DE">Um zu &#8220;überleben&#8221;, müssen die Kontributoren <strong>bessere Inhalte</strong> produzieren. &#8220;Besser&#8221; wird hier in einem weiten Sinne benutzt, ich meine damit nicht nur die visuelle Qualität eines Bildes – Fotografen lieben es, sich darauf zu konzentrieren. Ich meine auch, dass ein Bild ein Konzept rüberbringen muss und die Beschreibung und die Suchbegriffe hat, um das Konzept so zu verbalisieren, dass es von den Suchmaschinen, Ranking-Algorithmen der Bildagenturen und den Kunden, die danach suchen, verstanden wird. Anbieter müssen nicht nur Fotografie verstehen, sondern auch eine Agentur (und deren IT-System), dass sie wie Luft behandelt, einen Kunden, den sie nicht kennen und ein Thema (in den Bildern), das nicht ihres ist. Kurz: Sie müssen viel besser werden, Gleichungen mit vielen unbekannten Variablen zu lösen.</p>
</li>
<li>
<p lang="de-DE">Anbieter müssen <strong>mehr Inhalte</strong> produzieren und in der Lage sein, diese Inhalte durch die Vermarktungskette zu schleusen. Sie werden sehr sorgfältig entscheiden müssen, ob sie alles selbst machen wollen oder ob es nicht klüger wäre, andere Leute einige Aufgaben übernehmen zu lassen, entweder aus qualitativen oder ökonomischen Gründen. Um das zu entscheiden, müssen sie sich ihrer benutzten Prozesse bewusst werden, diese verschlanken und so zu gestalten, dass sie extern ausgelagert werden können. Anbieter müssen wirtschaftlich arbeiten und wie eine Firma agieren.</p>
</li>
<li>
<p lang="de-DE">Wie bei jeder Firma wird die Fähigkeit es wichtiger, schnell zu handeln und seine <strong>Ressourcen richtig einzusetzen</strong>. Microstock ist ein Spiel, wo die Anbieter erst das Geld auf den Tisch legen, ohne zu wissen, ob sie von dieser Investition profitieren werden. Je mehr produziert wird, desto mehr Ressourcen müssen benutzt werden. Das ist eine finanzielle und eine logistische Frage. Für die meisten neuen Fotografen liegt der Schwerpunkt auf der ersten Frage, für die etablierten Fotografen auf der zweiten Frage.</p>
</li>
<li>
<p lang="de-DE">Anbieter müssen den Markt noch genauer beobachten. Heute arbeiten immer noch viele Fotografen ohne jegliche <strong>Marktrecherche</strong> oder produzieren ihre Motive nach dem Grundsatz &#8220;Einfach fotografieren und sehen, was passiert&#8221;.</p>
</li>
<li>
<p lang="de-DE">Die besten Microstock-Fotografen könnten versuchen, den Markt nicht nur zu beobachten, sondern ihn auch zu entwickeln, bestimmte Stile und Moden umzusetzen und diese zu bewerben. Sie können <strong>Marktführer werden</strong>, denen andere folgen und die kopiert werden. Das passierte in der Vergangenheit bei einigen wie <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/11/09/frag-den-fotograf-wie-fotografiere-ich-wie-yuri-arcurs/">Yuri Arcurs&#8217; Stil</a> der Business-Fotografie und den weißen 3D-Männern von Ioannis Kounadeas. Selbst wenn das nicht für jeden funktionieren wird, ist es einen Versuch wert. Auf diesem Weg können Anbieter ihr eigenes Markenzeichen werden und ihr Stil kann erkannt und aktiv danach gesucht werden, sprich: Designer bookmarken sich deren Portfolios. Das ist offensichtlich eine gute Position für die Anbieter. Solche Anbieter werden der Porsche der Automarken sein und dadurch mehr verkaufen in einem Markt, wo die Unterscheidung durch den Preis schwierig ist.</p>
</li>
</ol>
<p lang="de-DE">Es wird auch weiterhin die Art von Anbietern geben, die einfach die Fotos ihrer Haustiere zu den Bildagenturen hochladen und sie werden paar Euro verdienen. Aber sie werden nicht den Markt beeinflussen oder genug produzieren, um auf einem professionellen Level zu arbeiten.</p>
<p lang="de-DE">Nachdem das gesagt wurde, bleiben einige Fragen offen und ich gestehe, dass ich bis jetzt keine klaren Antworten darauf habe.</p>
<ol>
<li>
<p lang="de-DE">Sollten Fotografen <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/23/die-sechs-nachteile-von-exklusivitaet-fuer-fotografen-bei/">nichtexklusiv</a> oder <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/20/die-sieben-vorteile-von-exklusivitat-fur-fotografen-in-bildagenturen/">exklusiv</a> anbieten? Die Frage wurde woanders ausgiebig diskutiert mit keinem klaren Ergebnis. Ich möchte der Diskussion einen wichtigen Punkt hinzufügen: Von den Agenturen, die es wert wären, exklusiv beliefert zu werden, wickeln einige alle ihre Finanztransaktionen in US-Dollar ab. Für die meisten Anbieter außerhalb der USA birgt das ein unkalkulierbares <strong>Wechselkurs-Risiko</strong>. Der US-Dollar wird wahrscheinlich in Zukunft weiter gegenüber anderen Währungen an Wert verlieren und ist tatsächlich schon so weich geworden wie die Währung einer Bananenrepublik. Deshalb: Anbieter würden dann nicht nur alle Eier in einen Korb packen, sondern auch noch unsicher über die Größe des Korbes sein.</p>
</li>
<li>
<p lang="de-DE">Wenn sich ein Anbieter für <strong>Nicht-Exklusivität</strong> entscheidet, sollte er versuchen, so viele Agenturen wie möglich zu beliefern oder lieber eine Auswahl vornehmen? Während der erste Impuls wahrscheinlich ist, seine Bilder über so viele Kanäle wie möglich zu verkaufen, gibt es nichtsdestotrotz zwei Dinge zu berücksichtigen. Erstens zahlt es sich nicht aus, überall anzubieten. Es gibt Agenturen, die so wenig verkaufen, dass der Aufwand der Belieferung in keinem Verhältnis zum erzielten Gewinn steht. Zweitens sollte über die – nicht so offensichtliche – Möglichkeit der Kannibalisierung und Marktpositionierung nachgedacht werden. Einige Agenturen bieten ihre Inhalte so billig an und sehen so schäbig aus, dass es dem Image eines Anbieters, seinem Portfolio und seinem RPI schaden kann, dort gefunden zu werden.</p>
</li>
</ol>
<p lang="de-DE">Wohin führen diese Überlegungen? Anbieter werden weniger Fotografen und mehr Geschäftsleute werden. Diese Entwicklung wird – das sollte bemerkt werden – nicht aktiv von den Agenturen unterstützt; andernfalls hätten sie andere Mitgliedsbereiche auf ihren Webseiten. Nichtsdestotrotz ist es unvermeidbar. Diese Aufgabe kann nicht von allen Anbietern bewältigt werden, deshalb wird sich der Markt weiter differenzieren: Eine dicke Masse von Fotografen, die nur manchmal was hochladen, einige, die in der Mitte kämpfen und eine dünne Sahneschicht von Profis an der Spitze. Wähle jetzt deinen Bereich.</p>
<p lang="de-DE">Im nächsten Teil der Serie wollen wir uns die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/10/die-microstock-industrie-im-jahr-2011-teil-3-die-agentur-seite/">Aufgaben aus Agentursicht</a> anschauen.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/a9660380d04d47cf9cc03666288345de" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Die Microstock-Industrie im Jahr 2011 – Teil 1: Analyse</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 06:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege Kzenon in seinem empfehlenswerten Blog eine Artikel-Serie über die Lage der Microstock-Industrie auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Los geht es heute mit dem ersten Teil: Wenn Du ein Microstock-Lieferant bist, ein Fotografenkollege oder einfach die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Vor einigen Wochen veröffentlichte mein geschätzter Microstock-Kollege <strong>Kzenon</strong> in seinem <a href="http://www.kzenon.info" target="_blank">empfehlenswerten Blog</a> eine Artikel-Serie über die Lage der <strong>Microstock-Industrie</strong> auf englisch. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentliche ich in meinem Blog seine Serie von mir ins Deutsche übersetzt. Los geht es heute mit dem <a href="http://www.kzenon.info/2011/07/03/the-microstock-industry-in-2011-pt-1-analysis" target="_blank">ersten Teil</a>:</p>
<p lang="de-DE">Wenn Du ein Microstock-Lieferant bist, ein Fotografenkollege oder einfach die Diskussion in den einschlägigen Foren verfolgst, wirst Du die Klagen bemerkt haben über fallende RPIs (Return per Image; Umsatz pro Bild), wachsende Konkurrenz und generell den Abwärtstrend der Industrie. Der Konsens scheint zu sein, dass früher alles besser war.</p>
<p lang="de-DE"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/2010_heinz_business_gestikuliert_05_6326_retuschiert.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6458" title="Unternehmer zeigt Marktanalyse" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/2010_heinz_business_gestikuliert_05_6326_retuschiert.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a></p>
<p lang="de-DE">Ist das so? Bis zu einem gewissen Grad: ja. Ist das schlecht? Nicht unbedingt.</p>
<p lang="de-DE">Du solltest wissen, dass es wirklich ein goldenes Zeitalter für Microstock gab. Das war, als die Industrie jung genug war, um von professionellen Fotografen verachtet zu werden, aber erwachsen genug, um eine starke Kundenbasis zu haben. Es gab Land abzustecken und relativ wenig <strong>Konkurrenz</strong>. Selbst minderwertige oder gar total triviale Bilder konnten verkauft werden, einfach weil sie billig waren. Konzeptionell gute Bilder, gut umgesetzt, konnten dir ein Vermögen bringen.</p>
<p lang="de-DE">Nun, das ist vorbei. Es gibt keine Verkäufe mehr für den USB-Stick mit geringer Schärfentiefe oder die nicht ganz so umwerfend ausgeleuchtete Tomate auf weißem Hintergrund. Die Archive der Agenturen sind voll mit diesen Motiven und die meisten existierenden Bilder haben so viel <strong>Verkäufe</strong> und &#8220;Ranking-Saft&#8221; angesammelt, dass sie für lange Zeit immer an die Oberfläche der Suchergebnisse gespült werden. Wenn jemand nach einem trivialen (lies: austauschbaren) Bild sucht, werden sie den Impuls haben, dieses von der ersten Seite der Suchergebnisse auszuwählen. Soviel dazu.</p>
<p lang="de-DE">Auf der anderen Seite gibt es <strong>kein Ende</strong> der Stockfotografie nur weil es genug Bilder gibt, genauso wie es kein Ende der Wissenschaft gibt, nur weil wir schon eine Menge wissen. Es wird immer Nischen geben, es wird Änderungen geben, wie wir Bilder aufnehmen, beim Geschmack der Bildkäufer und die Art, wie Models ihre Haare machen wird 2013 ebenfalls anders sein. Versprochen.</p>
<p lang="de-DE">Nachdem wir das gesagt haben: Ja, Microstock ist erwachsen geworden. Um an der Spitze zu bleiben, braucht es konzeptionelleres Denken, technische Finesse und – nicht zu vergessen – mehr Ressourcen als früher. Dafür gibt es verschiedene Gründe.</p>
<p lang="de-DE">Mehr und mehr <strong>Profi-Fotografen</strong> betreten den Markt und auch mehr der damaligen Amateure, die ihre ersten Gebiete auf dem Microstock-Land absteckten, wurden ebenfalls zu Profis. Das bedeutet, das sowohl die Bildqualität und -quantität besser wird. Das letztere umso schneller, weil viele Profis ihre alten Archivbilder in atemberaubendem Tempo zu den Agenturen schicken.</p>
<p lang="de-DE">Käufer werden <strong>selektiver</strong>. Sie sind jetzt einfach gewöhnt an hohe Qualität selbst im unteren Ende des Preissegments. Wir haben sie darauf trainiert. Wir können darüber jammern, aber ich sehe keinen Weg, das zu ändern. Akzeptiere es.</p>
<p lang="de-DE">Der Markt kann nicht ewig in dem Tempo wie bisher weiterwachsen. Es gab tatsächlich eine Zeit als die Nachfrage nach Microstock-Bildern schneller wuchs als das Bruttoinlandsprodukt von China. Jedoch haben heute die meisten Leute, die als Microstock-Kunden in Betracht kommen, schon mal davon gehört. Das bedeutet nicht, dass es <strong>kein Wachstum</strong> in der Zukunft geben wird – dass die Welt immer visueller wird ist schon seit tausenden Jahren ein Trend, von dem ich kein Ende absehen kann – aber das inflationäre Wachstum nach dem großen Knall ist vorbei.</p>
<p lang="de-DE">Diese Dinge sind offensichtlich, aber was bedeuten sie? Die Antwort ist unterschiedlich für die verschiedenen Mitspieler des Marktes. Schauen wir uns im nächsten Teil der Serie die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/07/die-microstock-industrie-im-jahr-2011-%e2%80%93-teil-2-die-anbieter-seite/">Fotografen-</a> bzw. <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/10/die-microstock-industrie-im-jahr-2011-teil-3-die-agentur-seite/">Anbieterseite</a> an.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/f22221ec05604f58be3a46f06d0482d9" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><em>Was sagt ihr zu der Analyse? Würdet ihr sie teilen oder wie seht ihr das?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F08%2F03%2Fdie-microstock-industrie-im-jahr-2011-%25e2%2580%2593-teil-1-analyse%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		<title>Tutorial: Geniale Tropfenfotos selbst machen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 06:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
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		<category><![CDATA[Daniel Nimmervoll]]></category>
		<category><![CDATA[fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Making-Of]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tröpchenfotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor paar Monaten entdeckte ich im Newsstream meines Facebook-Accounts paar wirklich coole Fotos. Im Grunde sehr simpel: Bunte Tröpfchen, die ins Wasser fallen. An sich nichts Neues. Aber: Der Fotograf Daniel Nimmervoll perfektionierte diese Art der Fotos immer weiter, bis aus den einfachen Tropfenfotos plötzlich komplexe Wassergebilde wurden. Deshalb habe ich ihn gefragt, ob er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor paar Monaten entdeckte ich im Newsstream meines Facebook-Accounts paar wirklich coole Fotos. Im Grunde sehr simpel: <strong>Bunte Tröpfchen</strong>, die ins Wasser fallen. An sich nichts Neues. Aber: Der Fotograf Daniel Nimmervoll perfektionierte diese Art der Fotos immer weiter, bis aus den einfachen Tropfenfotos plötzlich komplexe Wassergebilde wurden. Deshalb habe ich ihn gefragt, ob er uns verraten möchte, wie er gelernt hat, solche genialen Bilder zu machen:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_7951.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5879" title="tropfenfoto_MG_7951" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_7951.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a><br />
Deshalb heute Vorhang auf für den <strong>Gastartikel </strong>von <a href="http://www.nimmervoll.org" target="_blank">Daniel Nimmervoll</a>:</p>
<p><em>______ab hier schreibt Daniel____ </em></p>
<p>Mein Name ist Daniel Nimmervoll, ich bin aus Österreich und  fotografiere nun seit drei Jahren. Ich würde mich als  ambitionierter Hobbyfotograf  bezeichnen. Seit zwei Jahren versuche ich  mich auch in der  Stockfotografie. Bisher begeisterte mich die Makro-Fotografie, vor allem Insekten haben es mir  angetan. Doch seit neuestem bin ich  einer neuen &#8220;Sucht&#8221; verfallen.</p>
<p>Im Dezember 2010 stieß ich zufällig auf <a href="http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=407068" target="_blank">diesen Thread im DSLR-Forum</a> und habe mir dabei prompt den Tropfenvirus eingefangen. Dieser Thread ist für mich besonders, weil sich hier  alle gegenseitig weiterhelfen. [Anmerkung R. Kneschke: Der Thread ist wirklich sehr lesenwert und ein  Paradebeispiel für das Lernen von Fototechniken im Internet] Fast alle  geben ihre Erfahrungen preis und teilen sie mit anderen. Das möchte ich heute auch. Wie mache ich meine Tropfenfotos?</p>
<h3><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3383.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5880" title="tropfenfoto_making_of_MG_3383" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3383.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a><br />
Mein Aufbau</h3>
<p>Angefangen habe ich mit einem normalen <strong>Infusionsset</strong>. Da ist aber das Timing  recht schwierig. Deshalb habe ich mir den <a href="http://www.cognisys-inc.com/stopshot/stopshot.php?osCsid=5330a7916f5cc4997b50112bdc9c0049" target="_blank">Stopshot von Cognisys</a> zugelegt.  Damit lässt sich jeder Tropfen perfekt auf Millisekunden  genau einstellen. Ein  Magnetventil öffnet sich z. B. für 50 ms (Damit wird  der 1. Tropfen erzeugt. Ist die  Zeit kürzer, wird er kleiner), ist dann  für z. B. 90 ms geschlossen und öffnet sich dann nochmal für z. B. 44 ms für  den 2. Tropfen. Das lässt sich mit dem  Controller einstellen. Wenn der  2. Tropfen nun die <strong>Lichtschranke </strong>passiert hat,  löst z.B. nach 120 ms die  Kamera aus.</p>
<p>Damit kann man sich wesentlich besser auf die Formen und das Licht inkl.  der Farben konzentrieren.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3385.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5882" title="tropfenfoto_making_of_MG_3385" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3385.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a></p>
<p>Für  die Beleuchtung ist es wichtig, dass man <strong>Blitze</strong> verwendet, die eine  sehr  kurze Abbrenndauer haben, um die schnellen Bewegungen einzufrieren. Ich   verwende dazu den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NQQ316/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000NQQ316" target="_blank">Canon 580 EX II</a>* und weiters hab ich mir zwei  gebrauchte <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00005K47M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00005K47M" target="_blank">Canon  540 EZ</a> gekauft. Hier ist es wichtig, die Leistung auf  1/32 oder 1/64 bzw. 1/128  zu drosseln. Dadurch erreicht man die  Abbrennzeiten von &lt;1/10000 sek. Die  Kamera stelle ich dabei auf ISO 200 und verwende die Blende 16, um genügend  Schärfentiefe zu bekommen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3390.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5883" title="tropfenfoto_making_of_MG_3390" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3390.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Die Wanne besteht aus <strong>Plexiglas</strong> und sollte möglichst flach sein (z.B. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002Q0VNBC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002Q0VNBC" target="_blank">so eine</a>*). Optimaler  Wasserstand ist 1,5 bis 2,5 cm. Meine  Wanne ist 85 cm lang. Je länger die  Wanne ist, umso flacher kann man  die Tropfen fotografieren ohne den Rand hinten  bzw. vorne zu sehen. Die  Wanne könnte also auch noch länger sein. Um das Licht  weicher zu machen, steht vor den hinteren Blitzen eine matte   Plexiglasscheibe. Hier muss man etwas experimentieren, um ein schönes  Licht zu  bekommen. Bereits kleinste Veränderungen können eine große  Auswirkung haben.  Zum Beispiel wie schräg die Plexiglasscheibe steht, wie weit  die Blitze entfernt stehen oder  welche Brennweite bei den Blitzen  eingestellt ist.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3392.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5885" title="tropfenfotos_making_of_MG_3392" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3392.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a></p>
<p>Auf dem Bild ist mein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NQQ316/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000NQQ316" target="_blank">Canon Speedlight 580 EX II</a>* mit einem selbstgebauten Snoot zu sehen. Die Blitze werden über Funk (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003158TRC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003158TRC" target="_blank">RF-602 von YongNuo</a>*)  ausgelöst. Um Farbe ins Spiel zu bekommen verwende ich das <a href="http://www.lee-farbfilter.de/products/de/Musterhefte/LEE-Farbfilter-Musterheft.html" target="_blank">Lee  Musterheft</a>. Diese Filterfolien haben die perfekte Größe für die Blitze.</p>
<p>Damit die Tropfenfotos nicht flau, sondern schön knackig werden, ist es  wichtig, dass das meiste Licht von hinten kommt. Der  vordere Blitz soll nur den &#8220;Fuß&#8221; vom Tropfen etwas aufhellen und somit   habe ich mir einen Snoot gebastelt. Einfach schwarze Strohhalme  abgeschnitten  und in einem zurecht geformten Karton hinein geklebt.</p>
<p>Um die <strong>Oberflächenspannung</strong> des Wassers zu verringern, gebe ich 1-2 Tropfen Klarspüler in die Wanne. Beim Tropfwasser  kann man viel experimentieren. Sehr gute Erfahrungen  habe ich mit  <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003R9J7QE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003R9J7QE" target="_blank">Guarkernmehl</a>* </strong>gemacht. Für einen Liter reicht hier schon ein  Teelöffel.  Dieses koche ich kurz auf und wird dann zwei Mal mit einem Kaffeefilter   filtriert. Das erste Mal, wenn&#8217;s noch heiß ist und das zweite Mal, wenn das Wasser dann Zimmertemperatur  hat. Einige haben auch mit Zuckerwasser  recht gute Erfahrungen gemacht. Probiert  habe ich auch schon Glycerin,  jedoch war ich mit den Ergebnissen nicht so  zufrieden. Was auch immer gut aussieht, ist Milch, vor allem, weil es die Farben des  Blitzlichtes sehr gut absorbiert. Je nach Geschmack kann man auch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PWL6EA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=riolyrics-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002PWL6EA" target="_blank">Lebensmittelfarbe</a>* rein geben. Mache  ich öfters beim Guarkernmehl. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Mit diesem Aufbau erhält man dann unter anderem solche Fotos:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3083.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5887" title="tropfenfoto_MG_3083" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3083.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Eines meiner ersten Foto mit dem Stopshot, hier mit normalem kalten  Leitungswasser.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3217.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5888" title="tropfenfoto_MG_3217" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_3217.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Für  solch ein Foto braucht man 3 Tropfen. Der 3. ist quasi vor wenigen   Millisekunden eingeschlagen. Hier habe ich Milch verwendet, die grün  angeblitzt  worden ist. Übrigens, das Foto schaffte es im <a href="http://colorfoto-creativ.de/wettbewerb-archiv/image-details.html?tx_cfcimages_pi1[competitionId]=40&amp;tx_cfcimages_pi1[imageId]=128124" target="_blank">Fotowettbewerb 29</a> der ColorFoto auf Platz 2.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_9134.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5890" title="tropfenfoto_MG_9134" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_9134.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Im Tropfenwasser hatte ich hier Guarkernmehl mit roter Lebensmittelfarbe.</p>
<p>Eine  Handvoll Leute im DSLR Forum haben herausgefunden, das man unter   bestimmten Umständen auch sehr hohe Tropfen erzeugen kann. Dadurch, dass  wir  solche Fotos vorher noch nirgendwo anders in dieser Form gesehen  haben, halten  sich bisher alle zurück, das Geheimnis preiszugeben. Nur soviel: Mit viel Geduld und Übung kann jeder dahinter  kommen. Die Tropfen steigen dabei auf über 20 cm Höhe und  dadurch ergeben sich  wiederum ganz andere Möglichkeiten in der Form und  der Bildgestaltung.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_4935.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5891" title="tropfenfoto_MG_4935" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_4935.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a></p>
<p>Ich hab das Foto &#8220;<strong>Dildo</strong>&#8221; genannt <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich hatte hier <strong>Glycerin</strong> verwendet und den  Blitz nur auf den oberen Bereich mit dem Snoot und einer roten Folie  gerichtet.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_6270.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5895" title="tropfenfoto_MG_6270" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/04/MG_6270.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a><br />
&#8220;Chaos-Tropfen&#8221;</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/05/MG_0455.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6424" title="tropfenfoto_MG_0455" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/05/MG_0455.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a><br />
Ob  sich sowas auch verkaufen lässt? Ich hätte es bei der Bildagentur <strong>Stockfood</strong> versucht. Die haben bisher jedoch wenig Interesse gezeigt. Bei <strong>Fotolia</strong> bekomme  ist eine Ablehnung nach der anderen. Bisher haben es nur wenige  Fotos geschafft,  angenommen zu werden. Ich denke, dass diese  Bildagenturen solche Fotos  nicht gebrauchen können. Sind wohl zu viel  Kunst.</p>
<p>Deshalb habe ich es bei <a href="https://de-at.whitewall.com/nimmervoll" target="_blank"><strong>WhiteWall</strong></a> versucht  und siehe da, hier wurden sogar schon einige in den Kunstmarkt aufgenommen. Auch bei <strong>Flickr </strong>findet ihr <a href="http://www.flickr.com/photos/61976116@N03/sets/72157626543772886/with/5639315571/" target="_blank">meine Tropfen-Galerie</a> mit den besten Ergebnissen.</p>
<p>Vielleicht  noch kurz für alle Stopshot-Interessenten. Ich habe mich vor  allem  auch deshalb dafür entschieden, weil man damit auch <strong>Ballistik-Shootings</strong> machen kann. Habe mir dafür schon mal den <a href="http://www.cognisys-inc.com/catalog/product_info.php?cPath=21&amp;products_id=108&amp;osCsid=5330a7916f5cc4997b50112bdc9c0049" target="_blank">Cross Beam Sensor</a> mitbestellt. Für  den Fall, dass ich mal platzende Luftballons oder dergleichen im   spannendsten Moment fotografieren will, hab ich mir damals auch noch das <a href="http://www.cognisys-inc.com/catalog/product_info.php?cPath=21&amp;products_id=29&amp;osCsid=5330a7916f5cc4997b50112bdc9c0049" target="_blank"> Mikrofon</a> mitbestellt, welches die Kamera durch Geräusche auslösen kann.</p>
<p>Ich hoffe das euch meine Fotos gefallen. Aktuelle werdet ihr auch immer auf  meiner Webseite <a href="http://www.nimmervoll.org" target="_blank">www.nimmervoll.org</a> finden.</p>
<p><em>Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen, ich versuche sie dann zu beantworten.</em></p>
<p><em>Update 23.7.2011: </em>Auf Wunsch des Fotografen wurden einige Bilder ausgetauscht oder entfernt.<em><br />
</em></p>
<p><span style="color: #888888;">* Affiliate-Link</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind 20% Fotografen-Anteil heute noch gerechtfertigt?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/03/23/sind-20-fotografen-anteil-heute-noch-gerechtfertigt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 07:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografenanteil]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografenhonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Getty Images]]></category>
		<category><![CDATA[istockphoto]]></category>
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		<category><![CDATA[lizenzfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Microstock]]></category>
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		<category><![CDATA[rights managed]]></category>
		<category><![CDATA[Royalty-Free]]></category>
		<category><![CDATA[Weststock]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Artikel erschien im Februar 2011 hier im Microstockgroup-Blog unter der Überschrift &#8220;Is 20% Royalty for RF reasonable today?&#8221;. Mit freundlicher Genehmigung des Autors Jim Pickerell veröffentliche ich hier meine deutsche Übersetzung: Sind 20% Fotografen-Anteil heute noch gerechtfertigt? Das Konzept der &#8220;lizenzfreien&#8221; (&#8220;royalty free&#8221; oder &#8220;RF&#8221;) Fotografie wurde Anfang der 1990er Jahre erfunden, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Artikel erschien im Februar 2011 <a href="http://blog.microstockgroup.com/is-20-royalty-for-rf-reasonable-today/" target="_blank">hier</a> im Microstockgroup-Blog unter der Überschrift &#8220;Is 20% Royalty for RF reasonable today?&#8221;. Mit freundlicher Genehmigung des Autors Jim Pickerell veröffentliche ich hier meine deutsche Übersetzung:</p>
<p><strong>Sind 20% Fotografen-Anteil heute noch gerechtfertigt?</strong></p>
<p>Das Konzept der &#8220;lizenzfreien&#8221; (&#8220;royalty free&#8221; oder &#8220;RF&#8221;) Fotografie wurde Anfang der 1990er Jahre erfunden, weil viele Bildkäufer es unfair fanden, wenn Bildpreise auf der Art ihrer Nutzung basierten anstatt auf den Kosten ihrer Produktion. Dieses nutzungsbasierte Abrechnungssystem (&#8220;rights managed&#8221; bzw. &#8220;lizenzfrei&#8221; oder &#8220;RM&#8221; war damals noch nicht mal ein Begriff) war ein besonderes Problem für Bildkäufer, weil es sie verpflichtete, die zukünftigen Nutzungen eines lizenzierten Bildes genau zu verfolgen, um sicherzugehen, dass sie es nicht über die gekaufte lizenz hinaus einsetzten. Kunden wollten einen Weg, um diesen administrativen Aufwand zu vermeiden.</p>
<p>
Viele der <strong>CD-ROM-Hersteller</strong> der ersten Generation traten an Fotografen mit Nischenkollektionen heran und kauften die Bilder vollständig auf. Sie wählten 50 bis 100 Bilder zu einem bestimmten Thema und kauften die kompletten Eigentumsrechte für durchschnittlich 50 US-Dollar pro Bild. Normalerweise waren die Bilder &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Outtake" target="_blank">Outtakes</a>&#8220;, die schon eine Weile ungenutzt im Archiv des Fotografen lagen und 2.500 &#8211; 5.000 US-Dollar waren ein gutes Angebot für eine Handvoll Bilder, die nie benutzt worden waren.</p>
<p>
Anfang 1992 gab es Bedarf für Fotos mit höherer Qualität und die Firma <strong>Photodisc</strong> suchte nach Bildern, deren Qualität denen glich, die Artdirektoren bei den professionellen Bildagenturen finden konnten. Die ersten CD-Titel von Photodisc kosteteten 299,95 US-Dollar und enthielten ca. 400 Aufnahmen mit ca. 6,5 MB. Viele dieser Bilder auf den ersten CDs wurden von der in Seattle beheimateten Bildagentur <strong>Weststock</strong> geliefert. Diese Fotos wurden von professionellen Stockfotografen produziert und wurden strenger nach Qualität ausgewählt als das bei vielen Foto-CDs von Konkurrenzfirmen der Fall war. Bei den ausgewählten Bildern waren auch einige dabei, die im gedruckten Katalog von Weststock waren (was viele der betroffenen Fotografen aufregte). [Anmerkung: R. Kneschke: Die Aufnahme eines Fotos in den Druckkatalog einer Bildagentur bedeutete einen starken Anstieg der Verkäufe des gezeigten Bildes, was durch das Angebot auf einer günstigen Foto-CD behindert wurde.] Photodisc wurde schnell zum Markführer beim Verkauf von &#8220;royalty free&#8221; Foto-CD-Roms.</p>
<p>
Rick Groman, einer der Eigentümer von Weststock, verhandelte das Angebot für die Fotografenhonorare mit Photodisc. Angesichts der Tatsache, dass diese Foto-CDs ein neues und ungewisses Geschäftsmodell mit einer neuen Technologie waren, argumentierte Photodisc, dass eine neue Form der Honorierung nötig war.</p>
<p>
Photodisc erklärte, dass sie<strong> riesige Ausgaben</strong> hatten für das hochqualitative Einscannen der Foto-Negative, die Farbkorrektur der digitalen Dateien und das Produzieren der CDs. Außerdem kamen immense Kosten für den Druck und den Versand von gedruckten Katalogen hinzu, um potentiellen Kunden das Produkt zu zeigen, was sie anbieten wollten. Schließlich musste der Preis des neuen Produkts auch niedrig genug angesetzt werden, um für Kunden mit begrenzten Etats attraktiv zu sein.</p>
<p>
Deshalb konnte Photodisc den Fotografen nicht die traditionellen Bildagentur-Honorare von 50% der Netto-Einnahmen zahlen. Man einigte sich, dass Photodisc 20% der Verkaufspreise als Honorar zahlen konnte. Die Bildagentur Weststock nahm noch ihren üblichen Honoraranteil von diesen 20%, sodaß die Produzenten der Bilder 10% der Bruttoeinnahmen erhielten. Das bedeutete: Wenn eine Foto-CD für 300 US-Dollar verkauft wurde, verdiente ein Fotograf, der eins von den 400 Bildern auf der CD besaß, daran 7,5 US-Cents. So kam es, dass der 20%-Anteil der Marktstandard für die Lizenzierung von &#8220;royalty free&#8221;-Bildern wurde. Es herrschte die allgemeine Meinung, ohne dass es irgendwo formell garantiert wurde, dass der Reichtum irgendwann mit den Fotografen geteilt werden würde, die mitgeholfen hatten, das neue Geschäftsmodell zum Laufen zu bringen.</p>
<p>
<strong>Ist dieser Fotografenanteil heute noch gerechtfertigt?</strong></p>
<p>
Die 80% der Einnahmen, die Photodisc einbehielt, ermöglichten es der Firma, schnell zu wachsen. 1997 wurde sie an <strong>Getty Images</strong> für beeindruckende 150 Millionen US-Dollar verkauft, von denen nichts mit den Fotografen geteilt wurde, welche die Firma Photodisc mit dem Produkt belieferten, was sie verkaufen konnten. Als sich das Geschäftsmodell weiter entwickelte, ist es auch interessant zu sehen, wie die <strong>Kosten sanken</strong>. Nachdem die Lieferungen von CD-Rom zum Internet wechselten, gab es keine Kosten mehr für die Produktion der CDs. Das Internet machte das Marketing ohne gedruckte Kataloge möglich und die Kosten für den Druck und Versand dieser Kataloge entfielen ebenso. Durch das Internet wurde es notwendig, die Bilder zu verschlagworten, damit sie gefunden werden konnten, aber es ist schwer vorstellbar, dass diese Verschlagwortungskosten die gesparten Marketing-Kosten überstiegen hätten.</p>
<p>
Außerdem sorgte die verbesserte Technik der neueren Digitalkameras dafür, dass keine Negative mehr gescannt und digitalisiert werden mussten. Eine Weile hatten die Agenturen und Vertriebspartner noch Kosten für die Farbkorrektur der digitalen Bilder, die von den Fotografen geliefert wurden. Aber heute müssen die Fotografen auch das übernehmen, ansonsten werden die Fotos einfach nicht mehr angenommen.</p>
<p>
Es gibt Kosten für den Speicherplatz und den Internet-Traffic, aber auch diese Kosten sind sehr wahrscheinlich nicht so hoch wie die Kosten, die Photodisc damals 1992 hatte. Meistens sahen es die Verkäufer der Foto-Produkte einfach nicht für notwendig an, ihren Reichtum mit den Bild-Erzeugern zu teilen. Wenn die Produzenten gewillt sind, ihre Fotos für weniger zu produzieren, denken die Verkäufer, dass das auch alles ist,  was sie verdienen. Es gibt Ausnahmen: <strong>Alamy </strong>zahlt seinen RF-Fotografen 60% der Einnahmen &#8211; genauso viel, wie sie den RM-Fotografen zahlen &#8211; und interessanterweise haben sie ein profitables Geschäft. Einige <strong>Microstock-Firmen </strong>zahlen höhere Anteile als 20% zumindest einigen ihrer Fotografen, aber die Microstock-Bildagentur <strong>istockphoto</strong> hat beschlossen, dass selbst <a href="http://blog.microstockgroup.com/istock-royalty-changes-simplified-version/" target="_blank">20% Fotografenanteil zu viel sind</a>.</p>
<p>
<strong>Über den Autor: <a href="http://blog.microstockgroup.com/author/jim-pickerell/" target="_blank">Jim Pickerell</a></strong>
<p>
<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/Jim-Pickerell.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5364" title="Jim Pickerell" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/Jim-Pickerell.jpg" alt="" width="171" height="180" /></a><br />
Jim Pickerell ist seit fast 50 Jahren in der Stockfotografie als Fotograf und Macrostock-Agentur-Inhaber aktiv und betreibt seit 20 Jahren einen Stockfotografie-Newsletter.  Er hat viele Änderungen am Markt durchlebt und ist oft in der Lage, Neueinsteigern hilfreiche Perspektiven aufzuzeigen. Jim veröffentlicht das Newsletter-Abo <a href="http://www.selling-stock.com/" target="_blank">www.selling-stock.com</a> und <a href="http://www.photolicensingoptions.com/" target="_blank">www.photolicensingoptions.com</a>, wo Leser für einzelne Artikel bezahlen. Um jeden Samstag eine <em>kostenlose</em> Email mit den Zusammenfassungen der News-Artikel der vorherigen Woche zu erhalten, <a href="http://www.photolicensingoptions.com/signup/default.aspx?email=%7BEmailAddress%7D" target="_blank">klicke hier</a> und dann auf &#8220;Subscribe&#8221; zur Bestätigung.</p>
<p>
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e992864afb0b461cb3e67db84b0eeaa2" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F03%2F23%2Fsind-20-fotografen-anteil-heute-noch-gerechtfertigt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Küche für 99 Euro als Requisite selbst bauen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/03/21/tutorial-kueche-fuer-99-euro-als-requisite-selbst-bauen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 07:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gibt es was Leckeres: Der Fotograf Jörg Hempelmann vom Essener Fotostudio Picture-Factory zeigt, wie sich Fotografen aus dem Nichts eine komplette Küche als Location für ein Fotoshooting selbst bauen können. Alles, was ihr braucht, sind 3 x 2 Meter Platz und&#8230; ach, lest selbst: ____________________ Viele Stockfotografen kennen das leidige Thema: Wie kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es was Leckeres: Der Fotograf <strong>Jörg Hempelmann</strong> vom Essener Fotostudio <a href="http://www.picture-factory.de">Picture-Factory</a> zeigt, wie sich Fotografen aus dem Nichts eine komplette <strong>Küche als Location</strong> für ein <strong>Fotoshooting </strong>selbst bauen können. Alles, was ihr braucht, sind 3 x 2 Meter Platz und&#8230; ach, lest selbst:</p>
<p>____________________</p>
<p>Viele Stockfotografen kennen das leidige Thema: Wie kann ich ohne großen Aufwand Bilder produzieren, die aus dem alltäglichen Leben gegriffen sind?</p>
<p>Gern werden in den Frauenmagazinen Bilder gezeigt, die aus dem Bereich Küche kommen. Jeder hat zuhause eine Küche. Aber ist sie auch zeitgemäß? Ist die Farbe aktuell, ist sie nicht zu dunkel und habe ich genug Platz, um vernünftig meine Licht zu positionieren? Vor dem gleichen Problem standen wir auch bei unserem ersten Küchenshooting.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-6_klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5258" title="set_kueche-6_klein" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-6_klein.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a><br />
Wir selbst haben eine offene Küche mit sehr viel Platz. Die Oberfläche ist aus Kirsche und die Arbeitsplatten und Rückwände sind aus Granit. Das erste Shooting, was wir dort realisiert haben, klappte ganz gut, aber gekauft werden nur die Nahaufnahmen, wo man die Küche nur erahnen kann. Fazit: Die Küche war vom Design nicht mehr zeitgemäß und die Farben passten nicht. Aber jetzt eine neue Küche nur für Shootings kaufen wäre doch ein bißchen zu viel des Guten.</p>
<p>Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Küche im Studio aufzubauen. Mehrfach bei Ebay geschaut, ob eine weiße Küche dort günstig zu ersteigern war. Aber unter 500€ war da nichts zu machen. Also mußten wir uns etwas anderes einfallen lassen, um eine Küche zu simulieren. Dabei entstand folgende Idee:</p>
<p>Alles, was bei der Küche im Hintergrund seinen sollte, wird unscharf dargestellt, aber man sollte noch erkennen, dass es sich um Küchenutensilien handelt. Also mußte ein Regal her, wo man Tassen und Teller offen reinstellen kann. Damit war das Thema <strong>Hintergrund </strong>bis auf die Töpfe und Pfannen an der Wand schon erledigt. Vom Platzbedarf brauchten wir nur eine <strong>weiße Wand</strong> von ca. 3m und eine Raumbreite von ca. 2m. Das reichte für das Küchenset vollkommen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-9_klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5260" title="set_kueche-9_klein" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-9_klein.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a><br />
Moderne Küchentheken mit <strong>Kochfeld</strong> sieht man fast überall. Also mußte eine Thekennachbildung her. Hierfür haben wir zwei weiße Tische 1m x 0,6m genommen, sie länglich zusammengestellt und die Küchentheke war schon fast perfekt. Das Einzige, was noch nicht stimmte, war die Arbeitshöhe. Hierfür haben wir einfache Obstkästen genommen und die Tische damit um ca. 20cm erhöht. Jetzt noch ein Holzschneidebrett für die Gemüseschneidaktion platziert. Diese Holzbreit überdeckte gleichzeitig die Stoßnaht der beiden Tische und dann war die Theke schon fertig.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-8_klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5259" title="set_kueche-8_klein" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-8_klein.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a><br />
Es fehlten noch Utensilien wie Teller, Messer, Gemüse, Töpfe, und so weiter. Die Töpfe stehen doch nicht einfach so auf einer Arbeitsplatte rum? Ein Kochfeld mußte her. Aber jetzt extra ein Cerankochfeld kaufen, das würde unser Budget sprengen. Also entschlossen wir uns, eine große 60 x 60cm Granitfliese aus dem Baumarkt für 5 Euro zu nehmen, da das Kochfeld sowieso nur im Anschnitt und in der Unschärfe erscheinen sollte. Wie man es auf den Bildern sieht, kann man es nicht erkennen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-2_klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5257" title="set_kueche-2_klein" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/set_kueche-2_klein.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a><br />
Als wir nach dem Shooting zusammengerechnet haben, was das Ganze gekostet hat, mußten wir schmunzeln. Genau <strong>99 €</strong> hat dieses Set gekostet.</p>
<p>Hier die Aufstellung der Teile:</p>
<ul>
<li>2 x Lackregal weiß je 20€</li>
<li>2 x Tisch mit Beinen 1m x 0,6m je 22€</li>
<li>1 x Holzschneidebrett 7€</li>
<li>1 x Granitfliese 5€</li>
<li>4 x Styroporplatten für Rückwand Regal 3 €</li>
</ul>
<p>Dies bekommt ihr alles beim gelben Möbelhaus und im Baumarkt. Viel Spaß beim Nachbauen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/setaufbau_kueche_kueche.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5256" title="LightingSetup" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/03/setaufbau_kueche_kueche.jpg" alt="" width="800" height="650" /></a><br />
<strong>Über Picture-Factory:</strong><br />
Die Picture-Factory ist ein Fotostudio in Essen. Wir sind ein Fotografenteam von 3 Fotografen und haben die Schwerpunkte People- und Hochzeitsfotografie. Seit November 2010 sind wir auch in dem Bereich der Stockfotografie tätig und haben innerhalb von 4 Monaten ein Stock von ca. 1700 Bildern aufgebaut.</p>
<p>____________________</p>
<p><em>Wie findet ihr diesen Trick? Habt ihr auch schon Locations für ein Fotoshooting simuliert und was habt ihr dafür benutzt?</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial für Blitzaufbau bei Portraits (Hip Hop Look)</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/01/18/tutorial-fur-blitzaufbau-bei-portraits-hip-hop-look/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Beauty Dish]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
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		<category><![CDATA[Lichtsetup]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Alvarez]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
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		<category><![CDATA[Ringblitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor paar Wochen saß ich mit dem Fotografen Luis Alvarez in einer schicken Bar in Berlin-Mitte, die ungelogen einen Laptop-Besucher-Ratio von fast 1:1 hatte.  Luis fotografiert exklusiv für istockphoto und Getty Images und schreibt den sehr empfehlenswerten Blog vela-photo.com, in dem er Bildaufbau-Tutorials, Analysen zur Stockfotografie und vieles mehr veröffentlicht. Wir wollten was zusammen machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor paar Wochen saß ich mit dem Fotografen<a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=454906" target="_blank"><strong> Luis Alvarez</strong></a> in einer schicken Bar in Berlin-Mitte, die ungelogen einen Laptop-Besucher-Ratio von fast 1:1 hatte.  Luis fotografiert exklusiv für istockphoto und Getty Images und schreibt den sehr empfehlenswerten Blog <a href="http://www.vela-photo.com/blog/" target="_blank">vela-photo.com</a>, in dem er Bildaufbau-Tutorials, Analysen zur Stockfotografie und vieles mehr veröffentlicht.</p>
<p>Wir wollten was zusammen machen und haben uns überlegt, dass Luis einen Gastartikel schreiben könne. Da sein Blog in englisch gehalten ist, gibt es diesmal hier sein aktuelles Tutorial für den Blitzaufbau bei Portraits auch in deutsch.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen! (ab jetzt schreibt Luis)</p>
<p>__________________________________________________</p>
<p>Neulich war ein Freund von mir in Berlin zu Besuch. Er kommt ursprünglich aus Los Angeles und es hat nicht lange gedauert, bis ich ihn überzeugen konnte, für mich zu modeln! Das Shooting war besonders interessant, weil wir wenig Zeit hatten und ich einige <strong>Lichtaufbauten</strong> ausprobieren wollte.</p>
<p>Das Ergebniss ist eine<strong> Serie von Portraits</strong>, jedes ein bisschen anders.</p>
<p>Ich möchte gern mit euch vier der Licht-Einstellungen teilen und zeigen, wie jede Variation auf ein Bild wirkt.</p>
<h3>Ein Blitz</h3>
<p>Das erste Portrait wurde mit nur einem Blitz gemacht. Der Hintergrund war grau. In meinem Studio arbeiten wir nur mit Profoto und ich hab dafür ein <a href="http://www.profoto.com/products/light-shaping-tools/reflectors/softlight-reflector-silver">Profoto Beauty Dish</a> mit Glas-Deflektor und <a href="http://www.profoto.com/products/accessories/grids/widezoom-grid-10">Waabe</a> genutzt (Ich hab keinen Affiliate-Kontakt zu Profoto, die Links dienen lediglich der Information, so dass ihr wisst, was ich genau genutzt habe). Das <strong>Beauty Dish</strong> habe ich über dem Model rechts (also links vom Fotografen) positioniert.</p>
<div id="attachment_4845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-4845" title="luis-alvarez-01-MG_9519" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/01-MG_9519.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">100mm, f8, 1/160s</p></div>
<p>Dank des höheren Winkels, aus dem das Licht kommt, sind viele Schatten zu sehen, was einen sehr dramatischen Look ergibt. Der <strong>Glas-Deflektor</strong> sorgt dafür, dass das Licht ungleich auf das Model fällt und mehr Drama erzeugt. Das funktioniert sehr gut für ernste Porträts.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Licht Setup: Ein Blitz</strong><br />
<a rel="attachment wp-att-2341" href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/?attachment_id=2341"></a><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/02-portrait1-600x635.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4846" title="luis-alvarez-02-portrait1-600x635" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/02-portrait1-600x635.jpg" alt="" width="360" height="381" /></a></p>
<h3>Zwei Blitze</h3>
<p>Das erste Bild ist dunkel und ernst. In der nächsten Variante wollte ich den Hintergrund beleuchten.</p>
<p>Dafür habe ich einen normalen <a href="http://www.profoto.com/reflectors/zoom-reflector">Profoto Zoom Reflektor</a> mit <a href="http://www.profoto.com/products/accessories/grids/grid-20">Waabe</a> auf den Hintergrund gerichtet.</p>
<div id="attachment_4847" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-4847" title="luis-alvarez-03-MG_9541" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/03-MG_9541.jpg" alt="100mm, f7.1, 1/160s" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">100mm, f7.1, 1/160s</p></div>
<p>Man sieht sofort den grauen Hintergrund, wo vorhin nur schwarz zu sehen war. Das gibt dem Bild mehr Tiefe, weil das Model vom Hintergrund getrennt wird.</p>
<p>Das nächste Bild wurde mit genau den gleichen Einstellungen gemacht. Ich habe nur leicht den Winkel des Beauty Dishes geändert. Ihr seht, dass das Licht hauptsächlich auf den Kopf und den Oberkörper fällt. Der Hintergrund-Blitz wirkt bei dem Bild sehr gut!</p>
<div id="attachment_4848" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4848" title="luis-alvarez-04-MG_9603" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/04-MG_9603.jpg" alt="" width="400" height="600" /><p class="wp-caption-text">100mm, f9, 1/160s</p></div>
<p><strong>Licht Setup: Zwei Blitze</strong><br />
<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/05-portrait2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4849" title="luis-alvarez-LightingSetup" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/05-portrait2.jpg" alt="" width="400" height="423" /></a></p>
<h3>Vier Blitze</h3>
<p>Das Setup mit zwei Blitzen ist schön. Aber um den echten &#8220;<strong>Rapper Look</strong>&#8221; zu bekommen, möchte ich das Model vom Hintergrund noch mehr trennen und dem Bild mehr Dimension geben. Die kriegt man mit Licht von hinten. Ich habe zwei <a href="http://www.profoto.com/products/light-shaping-tools/softboxes/softbox-1x4-rf">Profoto Strip Lights</a> hinzugefügt, einmal links und rechts hinter dem Model. Ich habe auch die Hintergrundfarbe geändert, Lila ist viel lebendiger. Das Beauty Dish habe ich diesmal direkt vor dem Model und über der Kamera platziert, so sind die Schatten viel symmetrischer, was besser zum Konzept passt.</p>
<div id="attachment_4850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4850" title="luis-alvarez-06-MG_9800_2" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/06-MG_9800_2.jpg" alt="" width="400" height="600" /><p class="wp-caption-text">100mm, f9, 1/160s</p></div>
<p>Die kleine Sternchen habe ich mit Photoshop gemacht, das ist einer der Pinsel, die ab CS2 standardmäßig dabei sind.</p>
<p><strong>Licht Setup: 4 Blitze</strong></p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/07-portrait31.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4851" title="luis-alvarez-LightingSetup" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/07-portrait31.jpg" alt="" width="400" height="423" /></a></p>
<h3>Fünf Blitze (Vier Blitze und ein Ringblitz)</h3>
<p>Meine letzte Variation gibt dem Bild viel mehr <strong>Bling und Glamour</strong>, in dem ich einen <a href="http://www.profoto.com/products/heads/pro-heads/proring">Profoto Ringblitz</a> mit <a href="http://www.profoto.com/products/light-shaping-tools/ring-flash-reflectors-and-diffusers/pr-close-reflector-ring-flash">Reflektor</a> nutze. <strong>Ringblitze</strong> wirken immer gut auf Bildern, die werden sofort lebendig und glamourös! Für diese Einstellung bleiben alle andere Blitze unverändert.</p>
<div id="attachment_4853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4853" title="luis-alvarez-09-MG_9831" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/09-MG_9831.jpg" alt="" width="400" height="600" /><p class="wp-caption-text">100mm, f9, 1/160s</p></div>
<p>Ihr merkt, dass das Ringblitz einheitlich das ganze Model beleuchtet, von der Hose bis zum Kopf. Die Qualität des Lichtes ist sehr unterschiedlich im Vergleich zu den anderen Blitzen. Ringblitze produzieren einzigartiges Licht, sehr beliebt in der <strong>HipHop</strong>-Szene.</p>
<p><strong>Licht Setup: 5 Blitze</strong></p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/10-portrait4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4854" title="luis-alvarez-LightingSetup" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/01/10-portrait4.jpg" alt="" width="400" height="423" /></a><br />
Ich hoffe, die verschiedenen Licht-Diagramme waren hilfreich und haben euch gezeigt, wie man mit mehr und mehr Licht das Bild beeinflussen kann! Ich empfehle jedem, erstmal klein anzufangen und mit der Zeit immer mehr Licht zu nutzen, um besondere Bilder zu produzieren.</p>
<p><em>Welches Licht nutzt ihr? Und wie sehen die Bilder aus?</em></p>
<p>Ich werde demnächst die Photoshop-Datei vom vorletzten Bild auf meinem Blog veröffentlichen. So könnt ihr sehen, wie viel man mit <strong>Photoshop </strong>noch ändern kann!</p>
<p>Luis Alvarez</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildverteilung an Agenturen mittels FTP und Webserver</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/02/25/bildverteilung-an-agenturen-mittels-ftp-und-webserver/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute gibt es mal etwas Sinnvolles zum Basteln für die Informatiker, Programmierer und anderen IT-Berufler unter Euch. Im Blog von Dreamstime hatte der Softwareentwickler Marco Schwarz mal auf englisch eine Anleitung gepostet, wie man mittels eines eigenen Webservers ein Foto einfach automatisch an verschiedene Bildagenturen schicken kann. Ich bat ihn, diese Anleitung mal ins Deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>Heute gibt es mal etwas Sinnvolles zum Basteln für die Informatiker, Programmierer und anderen IT-Berufler unter Euch.</div>
<div>Im Blog von Dreamstime hatte der Softwareentwickler <a href="http://www.nailia.de" target="_blank"><strong>Marco Schwarz</strong></a> mal auf englisch eine Anleitung gepostet, wie man mittels eines eigenen <strong>Webservers </strong>ein Foto einfach automatisch an verschiedene Bildagenturen schicken kann. Ich bat ihn, diese Anleitung mal ins Deutsche zu übertragen. Viel Spaß beim Lesen und Danke an Marco.</div>
<div><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/02/A90b_renate_mit_kabeln_02_2903.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3498" title="Viele Kabel in Hand" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2010/02/A90b_renate_mit_kabeln_02_2903.jpg" alt="Viele Kabel in Hand" width="524" height="350" /></a></div>
<div>_______ab_hier_schreibt_Marco_____________</div>
<div>Wer kennt das nicht? Da hat man eine arbeitsreiche Woche hinter sich und eine Menge Bilder auf der Festplatte &#8211; und nun wollen diese zu den verschiedenen Bildagenturen.</div>
<div>Nehmen wir mal an, 50 Bilder mit einer durchschnittlichen Dateigröße von je 8MB sind zu verteilen. Das sind 400MB die zu jeder Agentur geladen werden müssen. In meinem Fall wäre dies bei 8 Agenturen ein Transfervolumen von ca. 3.2 Gigabyte.</div>
<div>Mit dem &#8216;traditionellen Weg&#8217;, also Upload zu jeder einzelnen Agentur per FTP-Client, dauert dies bei einer 16MBit DSL-Leitung ca. 9 Stunden (bei 100KB Upload-Geschwindigkeit).</div>
<div>Um dies zu beschleunigen, hatte ich die Idee, meinen Webserver zur Verteilung zu benutzen. Er steht im 1&amp;1-Rechenzentrum und hat eine etwas schnellere Anbindung als ich zu Hause <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </div>
<div>
<p>Zwei <strong>Voraussetzungen</strong> gibt es für die von mir beschriebene Methode:</div>
<div>
<ul>
<li>Der Webserver läuft mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linux" target="_blank">Linux</a></li>
<li>Ein Zugang per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Shell" target="_blank">SSH</a> ist möglich</li>
</ul>
<p>Wem das alles nichts sagt oder wer sich keinen Webserver zulegen will, der sollte sich mal <a href="http://vds.isyndica.com/Affiliate/rbk/photos" target="_blank">iSyndica</a>* ansehen, das Prinzip ist ähnlich.</div>
<div>Nun aber zum Verteilen der Bilder:</div>
<div>
<ol>
<li><strong>Verzeichnis anlegen</strong><br />
Zuerst sollte man sich ein Verzeichnis für die benötigten Scripte (siehe 2.) sowie die Bilddateien anlegen. Darauf achten, daß dieses nicht im Web-Verzeichnis liegt, wo über den Browser darauf zugegriffen werden kann &#8211; ansonsten könnte jemand auf die Benutzer/Passwortinformationen zugreifen!</li>
<li><strong>Scripte anlegen</strong><br />
Jede Seite erhält ein kleines Script, mit dem die Bilder aus dem aktuellen Verzeichnis zur Agentur geladen werden. Das sieht dann z.B. für die Agentut 123rf so aus:</p>
<p>&#8212; Start up123rf.sh &#8212;</p>
<p>#!/usr/bin/expect<br />
set timeout -1<br />
spawn ftp -v -i <a href="http://submit.123rf.com/">submit.123rf.com</a><br />
expect &#8220;Name (&#8221;<br />
send &#8220;der_benutzername_kommt_hierhin\n&#8221;<br />
expect &#8220;Password:&#8221;<br />
send &#8220;und_hier_das_passwort\n&#8221;<br />
expect &#8220;ftp&gt;&#8221;<br />
send &#8220;mput *.jpg\n&#8221;<br />
expect &#8220;ftp&gt;<br />
&#8220;send &#8220;quit\n&#8221;</p>
<p>&#8212; Ende &#8212;</p>
<p>Die Zeilen mit dem &#8220;Start&#8221; und &#8220;Ende gehören natürlich nicht mit in das Script.</p>
<p>Einfach Benutzername und Passwort durch die eigenen Werte ersetzen und  schon wird heftig hochgeladen.<br />
In der spawn-Zeile wird einfach für jede Agentur der entsprechende  FTP-Server eingetragen.<br />
Eventuell müssen die expect-Zeilen etwas angepasst werden, falls der  FTP-Server der Agentur andere Meldungen ausgibt.</p>
<p>Wenn mehrere Dateitypen geladen werden sollen, einfach weitere expect/send für das mput ergänzen, das kann dann z.B. so aussehen:</p>
<p>expect &#8220;ftp&gt;&#8221;<br />
send &#8220;mput *.jpg\n&#8221;<br />
expect &#8220;ftp&gt;&#8221;<br />
send &#8220;mput *.zip\n&#8221;<br />
expect &#8220;ftp&gt;&#8221;<br />
send &#8220;mput *.avi\n&#8221;</p>
<p>Muss in ein Unterverzeichnis auf dem FTP-Server gewechselt werden, folgendes Kommando anpassen und vor die mput-Befehle einfügen:</p>
<p>expect &#8220;ftp&gt;&#8221;<br />
send &#8220;cd ein_ftp_unterverzeichnis\n&#8221;</li>
<li><strong>Liste einiger Bildagenturen mit FTP-Servern<br />
</strong><a href="http://ftp.shutterstock.com/">ftp.shutterstock.com</a><a href="http://ftp.bigstockphoto.com/"><br />
</a><a href="http://upload.dreamstime.com/">upload.dreamstime.com</a><a href="http://ftp.bigstockphoto.com/"><br />
</a><a href="http://submit.fotolia.com/">submit.fotolia.com</a><a href="http://ftp.canstockphoto.com/"><br />
ftp.canstockphoto.com<br />
</a><a href="http://ftp.bigstockphoto.com/">ftp.bigstockphoto.com</a><a href="http://submit.fotolia.com/"></a><a href="http://ftp.clipdealer.com/"><br />
ftp.clipdealer.com</a><a href="http://ftp.crestock.com/"><br />
ftp.crestock.com</a><a href="http://ftp.digitalstock.de/"><br />
ftp.digitalstock.de</a><a href="http://panthermedia.net/"><br />
panthermedia.net</a><br />
usw.<br />
Eventuell müssen die FTP-Zugänge noch bei der jeweiligen Agentur freigeschaltet werden, falls man bis jetzt nur mit dem Webinterface geladen hat.</li>
<li><strong>Haupt-Script zum Aufruf der einzelnen Scripte anlegen</strong><br />
Man kann die Einzelscripte natürlich von Hand aufrufen, schneller gehts aber mit noch einem kleinen Script:</p>
<p>&#8212; Start upall.sh &#8212;<br />
#!/bin/bash<br />
./upshut.sh<br />
./upcan.sh<br />
./upbigs.sh<br />
./updream.sh<br />
./upfotolia.sh<br />
./uppanther.sh<br />
./upclip.sh<br />
./up123rf.sh<br />
&#8212; Ende &#8212;</p>
<p>Der Inhalt variiert natürlich je nach belieferten Agenturen. Die Namen der Scripte müssen denen entsprechen, die bei Schritt zwei vergeben wurden.</p>
<p>Zum Schluss für alle Scripte den Befehl</p>
<p>chmod 700 *.sh</p>
<p>ausführen, damit sie ausführbar, aber nicht für jeden lesbar sind.</li>
<li><strong>Bilder verteilen</strong><br />
Jetzt kommts: Sind alle Scripte vorhanden, lädt man seine Bilddateien auf den Webserver und ruft das Hauptscript auf:</p>
<p>./upall.sh</p>
<p>Nun kann man zusehen, wie die Verbindungen aufgebaut und die Bilder nacheinander geladen werden. Z. B. bei Shutterstock gibt es schon mal Transferraten von 4-5 Megabyte pro Sekunde &#8211; wenn gerade wenig los ist.</li>
<li><strong>Sicherheitshinweis</strong><br />
Vorsicht mit den Scripten und wo sie abgelegt werden! Sie enthalten Benutzername und Passwort für die Agenturen, das soll nicht in die falschen Hände gelangen!<br />
Ein Root-Server ist nicht für jeden geeignet, da man diesen selbst verwalten muss! Ein gemanagter Hosting-Vertrag tut es da auch oder ein gemanagter Server.</li>
<li><strong>Beispiele für geeignete Webserver-Angebote</strong><a href="http://www.1und1.info/xml/order/VirtualServer" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.1und1.info/xml/order/VirtualServer" target="_blank">1&amp;1 Virtual Server</a> (L,XL,XXL)<a href="http://www.1und1.info/xml/order/VirtualServer"><br />
</a><a href="http://www.1und1.info/xml/order/FirmenHomepageTariff" target="_blank">1&amp;1 Homepage</a> (Business Pro)<br />
<a href="http://www.hetzner.de/de/hosting/produkte_webspace/level19/" target="_blank">Hetzner Webhosting</a> (Level 19)<br />
<a href="http://www.hetzner.de/de/hosting/produktmatrix/rootserver-produktmatrix/" target="_blank">Hetzner Root Server</a><br />
<a href="http://www.hetzner.de/de/hosting/produktmatrix/managed-server-produktmatrix/" target="_blank">Hetzner Managed Server</a></li>
</ol>
</div>
</div>
<div><span style="color: #888888;">* Affiliate-Link</span></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Extra-Teil: Fotos von Bildagenturen in Geo, Geolino und Geolino Extra</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/06/21/extra-teil-fotos-von-bildagenturen-in-geo-geolino-und-geolino-extra/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 06:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Alamy]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Corbis]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Geolino]]></category>
		<category><![CDATA[Geolino Extra]]></category>
		<category><![CDATA[Getty Images]]></category>
		<category><![CDATA[laif]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanalyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es toll, wenn sich Leser aktiv an diesem Blog beteiligen. Der Leser Philipp Schroeder hat sich die Mühe gemacht, meiner Serie &#8220;Fotos von Bildagenturen in Zeitschriften&#8221; selbst etwas hinzuzufügen. Vorhang auf für seinen Beitrag: Zeitschriften: Geo, Geolino und Geolino Extra Ausgaben: von 2004 – 2008 Erscheinungsweise: monatlich Preis: 3 € Themen: Reportagen Verlag: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es toll, wenn sich Leser aktiv an diesem Blog beteiligen. Der Leser <strong>Philipp Schroeder</strong> hat sich die Mühe gemacht, meiner Serie &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/category/2008/07/10/einleitung-fotos-von-bildagenturen-in-zeitschriften/">Fotos von Bildagenturen in Zeitschriften</a>&#8221; selbst etwas hinzuzufügen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/06/zeitschriften-geo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2083" title="Zeitschriften Geo, Geolino, Geolino Extra" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/06/zeitschriften-geo.jpg" alt="Zeitschriften Geo, Geolino, Geolino Extra" width="469" height="703" /></a></p>
<p>Vorhang auf für seinen Beitrag:</p>
<p>Zeitschriften: <strong>Geo, Geolino und Geolino Extra</strong><br />
Ausgaben: von 2004 – 2008<br />
Erscheinungsweise: monatlich<br />
Preis: 3 €<br />
Themen: Reportagen<br />
Verlag: Verlag Gruner + Jahr AG &amp; Co. KG</p>
<p>Gezählt wurden die Bildcredits in rund 40 Heften. Leicht zu zälhen, da hinten im Impressum aufgelistet, allerdings dadurch den einzelnen Bildern schwerer zuzuordnen.</p>
<p><strong>Nach Häufigkeit sortierte Bildagenturen:</strong><br />
<a href="http://pro.corbis.com/" target="_blank">Corbis</a> (300)<br />
<a href="http://www.agentur-focus.de/" target="_blank">Agentur Focus</a> (277)<br />
<a href="http://www.gettyimages.com/" target="_blank">Getty Images</a> (179)<br />
<a href="http://www.dpa.de/" target="_blank">DPA</a> (89)<br />
<a href="http://www.mindenpictures.com/" target="_blank">Minden Pictures</a> (70)<br />
<a href="http://www.laif.de/" target="_blank">laif</a> (50)<br />
<a href="http://www.alamy.com" target="_blank">Alamy</a> (41)<em></em></p>
<p>Die  hohe Anzahl der bei Agentur Focus gekauften Bildrechte kommen durch die vielen Reportagenbilder. Tierfotos wurden hauptsächlich bei Minden Pictures gekauft und die bei der DPA gekauften Bilder stammen meistens aus der Rubrik Nachrichten aus aller Welt (News).</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2009%2F06%2F21%2Fextra-teil-fotos-von-bildagenturen-in-geo-geolino-und-geolino-extra%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Fotos sind bei Bildagenturen gefragt?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/05/welche-fotos-sind-bei-bildagenturen-gefragt/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Briefing]]></category>
		<category><![CDATA[f1online]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kirchner]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[Motive]]></category>
		<category><![CDATA[Pose]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute schauen wir mal in den Alltag eines anderen Fotografen. Hier ein Gastartikel von Michael Kirchner, der als Fotograf in der Nähe von Mannheim arbeitet und Fotos über die Bildagentur f1online verkauft. Außerdem bietet Michael in seinem Fotostudio Aktfotografie für Privatpersonen an und bloggt über seine Arbeit im Studio-Blog. Die Konkurrenz im Geschäft mit Bildagenturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1429 alignright" title="Michael Kirchner" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/03/michael-kirchner.jpg" alt="Michael Kirchner" width="100" height="100" />Heute schauen wir mal in den Alltag eines anderen Fotografen. Hier ein Gastartikel von <a href="http://www.omori.de" target="_blank"><strong>Michael Kirchner</strong></a>, der als Fotograf in der Nähe von Mannheim arbeitet und Fotos über die Bildagentur <strong><a href="http://www.f1online.de" target="_blank">f1online</a></strong> verkauft. Außerdem bietet Michael in seinem <a href="http://www.beauty-fotograf.de" target="_blank">Fotostudio</a> Aktfotografie für Privatpersonen an und bloggt über seine Arbeit im <a href="http://www.omori.de/news" target="_blank">Studio-Blog</a>.</p>
<hr />Die <strong>Konkurrenz </strong>im Geschäft mit Bildagenturen ist groß. Unzählige Fotografen — ob gelernte Fotografen oder Quereinsteiger — drängen in den Markt und schicken ihre Bilder an Bildagenturen. Bei dieser Situation ist klar, dass nur die besten Fotos eine Chance haben.</p>
<p>Technisch müssen die Bilder einwandfrei sein. Aber das reicht nicht. Bei guten Bildagenturen werden die Fotografen von Mitarbeitern der Agentur beraten, welche Bildsprache gerade angesagt ist und welche <strong>Motive </strong>gesucht sind.</p>
<p>Aus meinem letzten <strong>Briefing</strong>-Gespräch mit meiner Bildagentur habe ich die wichtigsten Punkte notiert und liste sie hier auf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1432" title="Pärchen im Sommer" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/03/p0708-24_241a-rk.jpg" alt="Pärchen im Sommer" width="300" height="450" /><br />
Gesucht sind vor allem Bilder</p>
<ul>
<li>mit sehr guten Models</li>
<li>mit Models, die natürlich schön sind, ohne zu viel Schminke oder Bildbearbeitung zu brauchen</li>
<li>mit Best Ager Models, die aber nicht wie Tante Erna aussehen dürfen, sondern eine vitale, jugendliche Ausstrahlung haben</li>
<li>mit Frauen als Models (verkauft werden ca. 80 % Frauen und 20 % Männer)</li>
<li>die on location aufgenommen wurden (Bilder vor neutralem Hintergrund gibt es schon zu viele)</li>
<li>mit modernen Möbeln (sehr gerade Kanten, kein Gelsenkirchner Barock)</li>
<li>die die Themen Gesundheit, Sicherheit, Glück, Gute Laune visualisieren</li>
<li>die als TableTop fotografiert sind (Symbolbilder)</li>
</ul>
<p>Achten sollte man darauf, dass</p>
<ul>
<li>Laptops nicht schwarz, sondern silbern oder weiß sind</li>
<li>Laptops (und andere Geräte) kein Logo aufweisen</li>
<li>Der Hintergrund perfekt ist, hier können schon Kleinigkeiten (wie schlecht montierte Fußleisten) zur Ablehnung der Fotos führen</li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1433" title="p0706-30_243aa-rk" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2009/03/p0706-30_243aa-rk.jpg" alt="p0706-30_243aa-rk" width="300" height="450" /><br />
Als Pose</p>
<ul>
<li> ist nicht unbedingt der direkte Blickkontakt mit der Kamera erforderlich</li>
<li>kann man das Model auch einmal gedankenverloren an ein Fenster stellen</li>
<li>ist auch CloseUp immer gefragt</li>
</ul>
<p>Alle diese Punkte sind nicht neu und eigentlich jedem Agentur-Fotografen bekannt. Aber: Es tut gut, sich immer wieder daran zu erinnern.</p>
<p>Habt ihr zusätzliche Tipps? Dann hinterlasst doch einfach einen Kommentar.</p>
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		</item>
	</channel>
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