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	<title>Alltag eines Fotoproduzenten &#187; Bildagenturen</title>
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	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
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		<title>Die meistverkauften Fotos bei Fotolia in 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich schon die Bestseller 2011 von istockphoto vorgestellt hatte, hat auch die Microstock-Bildagentur Fotolia Anfang diesen Jahres geschaut, welche ihrer Bilder sie im vorigen Jahr am meisten verkauft hat. Hier die drei Bilder, welche weltweit am meisten verkauft wurden, sortiert nach Häufigkeit der Downloads: Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) waren 2011 fast die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon die <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/15/die-meistverkauftesten-fotos-bei-istockphoto-in-2011/" target="_blank">Bestseller 2011 von istockphoto</a> vorgestellt hatte, hat auch die Microstock-Bildagentur <strong>Fotolia</strong> Anfang diesen Jahres geschaut, welche ihrer Bilder sie im vorigen Jahr am meisten verkauft hat.</p>
<p>Hier die drei Bilder, welche weltweit am meisten verkauft wurden, sortiert nach Häufigkeit der Downloads:</p>
<div id="attachment_7193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/12331389/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7193 " title="Portrait of attractive young female showing a thumbs up" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/Yuri-Arcurs_12331389.jpg" alt="" width="512" height="439" /></a><p class="wp-caption-text">1. Platz: © Yuri Arcurs - Fotolia.com (Dänemark) (3749 Downloads)</p></div>
<div id="attachment_7190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/26103148/partner/200576396" target="_blank"><img class="size-full wp-image-7190" title="Abstract vector background" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/articular_26103148.jpg" alt="" width="512" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">2. Platz: © articulator - Fotolia.com (Ungarn) - (3662 Downloads)</p></div>
<div id="attachment_7191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/22355574/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7191 " title="touchscreen interface" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/itestro_22355574.jpg" alt="" width="512" height="431" /></a><p class="wp-caption-text">3. Platz: © itestro - fotolia.com (Italien) (3271 Downloads)</p></div>
<p>Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) waren 2011 fast die gleichen Bilder beliebt.</p>
<p>Die lachende Frau von Yuri Arcurs erzielte hier 1397 Downloads, auf dem zweiten Platz folgt dieses Geschenke-Bild mit 1220 Downloads</p>
<div id="attachment_7192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://de.fotolia.com/id/18047910/partner/200576396"><img class="size-full wp-image-7192" title="Gifts with red ribbons isolated on white" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/Mikhail-Mishchenko_18047910.jpg" alt="" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">© Mikhail Mishchenko - fotolia.com (Russland)</p></div>
<p>und auf dem dritten Platz landete wieder das Touch-Screen-Bild von itestro mit 1126 Downloads.</p>
<p><strong>Einige Rechenspiele</strong></p>
<p>Die drei bestverkauftesten Bilder bei Fotolia 2011 haben zusammen 10682 Downloads erzielt. Die drei besten Bilder wurden 2011 im deutschsprachigen Raum 3743 Mal verkauft. Das bedeutet hochgerechnet, dass Deutschland für über ein Drittel der Fotoverkäufe verantwortlich ist. Das mag bei anderen Agenturen etwas anders sein, aber diese Zahl zeigt sehr deutlich, wie wichtig Deutschland in der Stockfotografie-Branche ist.</p>
<p>Nicht ganz so offensichtlich, aber ebenso interessant ist ein anderer Zahlenvergleich: Vor zwei Jahren haben Fotolia und istockphoto ebenfalls ihre <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/02/08/die-bestseller-fotos-von-2009/" target="_blank">Bestseller und deren Verkaufszahlen</a> veröffentlicht. Fotolia gab an, dass damals die Top 3 knapp 10.000 Downloads erzielen konnten, das bedeutet eine leichte Steigerung. istockphoto hingegen erzielte 2009 mit den drei besten Bildern fast 20.000 Downloads. Letztes Jahr schafften die Top 3 aber &#8220;nur&#8221; noch ca. 13.000 Downloads (optimistisch gerundet).</p>
<p>Auch auffällig ist, dass bei beiden Agenturen vor zwei Jahren ganz andere Bilder die Nase vorn hatten als diesmal. Anhand der Dateinummern kann man ganz gut erkennen, dass letztes Jahr ziemlich neue Fotos zu Bestsellern wurden. Das spricht dafür, dass es sich immer noch lohnen kann, frisches Material für die Agenturen zu produzieren.</p>
<p><strong>Mein Bestseller bei Fotolia 2011</strong></p>
<p>Als ich letztes Mal meinen Bestseller bei istockphoto für 2011 vorgestellt hatte, gab es verwunderte Kommentare ob der geringen Umsätze, die ich damit erzielt habe. Bei Fotolia sah das 2011 ganz anders aus. Mit 1087 Downloads erzielte dieses eher schlichte Foto von vielen hochgestreckten Daumen bei mir einen Umsatzrekord von knapp 2000 Euro:</p>
<p><a href="http://de.fotolia.com/id/23788653/partner/200576396"><img class="aligncenter size-full wp-image-7196" title="fotolia-bestseller" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/fotolia-bestseller.jpg" alt="" width="399" height="240" /></a><br />
Das Foto hatte ich im Juni 2010 hochgeladen und seitdem hat es eine beachtliche Karriere hingelegt. Bei <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/07/microstock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer/" target="_blank">Stock Performer</a> sieht die Entwicklung des Bildes grafisch so aus: (die rote Linie zeigt die Downloads, die blauen Balken die Umsätze in Dollar)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/stockperformer-bestseller-analyse.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-7197" title="stockperformer-bestseller-analyse" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/stockperformer-bestseller-analyse.jpg" alt="" width="682" height="308" /></a><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/9ea8f515ebd649f393615da9cabd4d33" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was waren 2011 eure Bestseller bei Fotolia?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2012%2F01%2F27%2Fdie-meistverkauften-fotos-bei-fotolia-in-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Anleitung für Verhandlungen mit Bildagenturen</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2012/01/19/anleitung-fuer-verhandlungen-mit-bildagenturen/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2012/01/19/anleitung-fuer-verhandlungen-mit-bildagenturen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Stockfotograf]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Möglichkeiten haben Stockfotografen, mit ihren Bildagenturen zu verhandeln? Diese spannende Frage kam in der Diskussionsrunde bei der MicrostockExpo auf, die ich moderiert habe. Das Thema will ich heute näher beleuchten. Warum sollten Fotografen mit Bildagenturen verhandeln? Wer regelmäßig meinen Blog (und vor allem die Kommentare) liest, weiß, dass die Stockfotografie-Branche im letzten Jahrzehnt härter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Möglichkeiten haben <strong>Stockfotografen</strong>, mit ihren <strong>Bildagenturen</strong> zu verhandeln? Diese spannende Frage kam in der <a href="http://videos.microstockexpo.com/en/?affid=10005&amp;campaign=30000" target="_blank">Diskussionsrunde</a> bei der <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/09/microstockexpo-%e2%80%93-was-ich-dort-gelernt-habe/">MicrostockExpo</a> auf, die ich moderiert habe.</p>
<p>Das Thema will ich heute näher beleuchten.</p>
<h3>Warum sollten Fotografen mit Bildagenturen verhandeln?</h3>
<p>Wer regelmäßig meinen Blog (und vor allem die Kommentare) liest, weiß, dass die Stockfotografie-Branche im letzten Jahrzehnt härter geworden ist. Niemand hat etwas zu verschenken und die Fotografen sitzen mittlerweile meist am kürzeren Hebel. Wenn sich deshalb die Möglichkeit zu erfolgversprechenden Verhandlungen bietet, sollten Fotografen die Gelegenheit nutzen, ihre Position im Bildermarkt zu verbessern. Damit das klappt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.</p>
<h3><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/2011_danielavt_hasan_business_diskutieren_01_8092.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7174" title="Zwei junge Auszubildende reden" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2012/01/2011_danielavt_hasan_business_diskutieren_01_8092.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a><br />
Wann können Fotografen mit Bildagenturen verhandeln?</h3>
<p>Verhandlungen sind immer ein System aus „Nehmen und Geben“. Deshalb können nur die Fotografen erfolgreich verhandeln, welche etwas anzubieten haben, was Bildagenturen nützlich finden. In der Regel sind das – naheliegenderweise – Fotos. Aber es reicht nicht aus, paar hundert Urlaubsfotos aus der Toscana und Mallorca auf der Festplatte zu haben, um mit einer Agentur zu pokern.</p>
<p>Im Regelfall sind mehrere tausend Bilder im Portfolio das Minimum, um mit einer Agentur zu verhandeln. 3000 Fotos sollten es schon sein, ab 5000 Fotos ist es ziemlich sicher, dass einem die Bildagentur zumindest zuhört. Je qualitativ hochwertiger das Portfolio ist, desto geringer muss die Bildmenge sein. Zur Qualität gehören zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>eine gleichbleibende Produktionsqualität (z.B. nur Studiolicht, nur HDR-Aufnahmen)</li>
<li>international gültige <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/12/model-vertrag-hinweise-aktualisierung-und-uebersetzung/" target="_blank">Modelverträge</a> und Eigentumsfreigaben (üblicherweise in englisch)</li>
<li>schwerpunktmäßig gut verkäufliche Bildmotive (z.B. viele <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/03/29/gruppenfotos-in-einer-apotheke-mit-making-of-fotos/" target="_blank">Gruppenaufnahmen on Location</a> im Gegensatz zu vielen <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/05/24/der-vorteil-von-freistellern/" target="_blank">Freistellern</a> von Haushaltsgegenständen)</li>
<li>eine erkennbare Bildsprache / ein eigener Stil</li>
<li>Bildtitel, Bildbeschriftungen und Suchbegriffe in englisch in den <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/02/probleme-mit-sonderzeichen-in-iptc-feldern-beim-bildagentur-import/" target="_blank">IPTC-Feldern</a> (oder notfalls als CSV-Datei)</li>
<li>Maschinenlesbarkeit der Bildkollektion (dazu gehören z.B. eindeutige Dateinamen ohne Umlaute, Sonderzeichen und Leerzeichen)</li>
<li>eindeutig zuordbare Model Releases und Property Releases, in der Regel im Rahmen einer &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/03/vorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle/" target="_blank">Modelvertrag-Tabelle</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Wer ganz besondere Nischenthemen abdecken kann, die nur wenige Lieferanten bedienen können, hat auch schon mit einem Portfolio von einigen hundert Aufnahmen eine gute Verhandlungsposition. Dazu könnten beispielsweise Rastermikroskopaufnahmen von Krankheitserregern gehören, Fotos aus dem Weltraum, Unterwasseraufnahmen von seltenen Meerestieren, 3D-Detail-Illustrationen des menschlichen Körpers und so weiter.</p>
<p>Bei Pond5 verkauft zum Beispiel jemand regelmäßig authentische <a href="https://www.pond5.com/artist/holtocw" target="_blank">Videoaufnahmen von US-Militäreinheiten</a> im Einsatz in Afghanistan und anderen Krisenregionen. Dieser Videograf kann logischerweise besser Forderungen stellen als ein Hobbyfilmer, der sich auf Videos von Segelfliegern spezialisiert hat.</p>
<p>Ebenfalls wichtig ist der Punkt, ob die Agentur, welche Verhandlungspartner sein soll, schon viele Motive des gebotenen Themas im Archiv hat oder nicht.</p>
<p>Ein guter Indikator für die eigene Verhandlungsmacht ist es, wenn Bildagenturen von selbst Fotografen ansprechen und um deren Bilder bitten. Das machen vor allem neue Bildagenturen, aber auch große Bildagenturen wie Fotolia starten manchmal zeitlich begrenzte Aktionen wie die &#8220;<a href="http://www.microstockgroup.com/fotolia-com/news-operation-level-ground-attracts-artists-to-fotolia/" target="_blank">Operation Level Ground</a>&#8220;, bei denen <strong>Profi-Fotografen</strong> mit großen Portfolios vom Start weg bessere Konditionen geboten werden als Amateurfotografen.</p>
<p>Bei den Emails von Bildagenturen sollten die angesprochenen Fotografen jedoch unterscheiden, ob eine neue Bildagentur einen Massen-Standardtext an alle Fotografen geschickt hat, deren Email-Adressen die Firma in Blogs, Foren oder auf anderen Internetseiten gefunden hat oder ob die Firma einen gezielt mit Namen und konkreten Bezug auf das Portfolio anspricht. Vor allem dann hat der Fotograf sehr gute Chancen, Forderungen zu stellen.</p>
<h3>Was kann ein Fotograf bei Verhandlungen fordern?</h3>
<p>Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze, was Stockfotografen von Bildagenturen als Verhandlungsbasis verlangen können. Hier mal eine Auswahl:</p>
<ul>
<li><strong>Leichteres Einpflegen des Portfolios</strong>:<br />
Wenn eine Bildagentur Interesse an den Bildern eines Fotografen hat, liegt es auf der Hand, dass sie diesen Prozess so einfach wie möglich gestalten sollte. Profi-Fotografen haben üblicherweise externe Festplatten mit ihren Portfolios, auf denen auch die Verträge gespeichert sind und eine Excel-Tabelle, welche eine eindeutige Zuordnung der Fotos zu den jeweils notwendigen Verträgen erlaubt. Eine sehr häufige Fotografenforderung ist, die Bilder nach dem Einsenden der Festplatte ohne Zutun des Fotografen online zu stellen. Dadurch spart der Fotograf zum Beispiel die nervige Auswahl von Kategorien, das unzählige Anklicken von Häkchen und die Zuordnung der Verträge zu den Fotos. Diese Forderung wird fast immer von den Agenturen erfüllt bzw. wird oft selbst aktiv von den Bildagenturen angeboten. Das setzt jedoch voraus, dass der Fotograf sein Portfolio maschinell lesbar archiviert, also inklusive IPTC-Daten, <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/03/vorteile-und-nachteile-einer-modelvertrag-tabelle/" target="_blank">Release-Spreadsheet</a> und unverwechselbaren Dateinamen.</li>
<li><strong>100% Annahmequote</strong><br />
Über diese Forderung wird selten öffentlich geredet, was angesichts der hohen Ablehnungsquoten von Hobby-Fotografen verständlich ist. Beim Einpflegen eines großen Portfolios in eine neue Agentur muss darüber nicht mal immer explizit geredet werden, weil es für die Agentur sowieso leichter ist, einfach den kompletten Bildbestand durchzuwinken. Außerdem stellen diese Forderung oft Fotografen, deren technische Bildqualität durchweg so hoch ist, dass sie auch sonst kaum Ablehnungen zu befürchten haben. Falls die Bildagentur keine 100% Annahmequote garantieren will, sollte der Fotograf auf jeden Fall darauf bestehen, eine nachvollziehbare Übersicht der Ablehnungen zu erhalten, damit er den Überblick über die Verteilung seiner Bilder behält.</li>
<li><strong>Kein Upload-Limit</strong><br />
Manchmal beschränken Bildagenturen die Menge an Bildern, die ein Fotograf in einer Woche oder einem Monat zur Agentur hochladen kann, weil jede Agentur Kosten für die Überprüfung und Freischaltung (bzw. Ablehnung) eines Bildes hat. Etablierte Fotografen können fordern, von diesem Limit nicht betroffen zu sein, da sie (siehe oben) sowieso meist keine Kosten durch zuviele Ablehnungen verursachen.</li>
<li><strong>Keine Abo-Verkäufe</strong><br />
Abo-Modelle sind eine wichtige Einnahmequelle für Bildagenturen, aber oft nicht sehr lukrativ für Fotografen. Eine Forderung ist deswegen manchmal, Bilder vom Abonnement ausschließen zu können.</li>
<li><strong>Höhere Fotografenanteile</strong><br />
Auch diese Forderung wird selten öffentlich thematisiert, um keinen Futterneid anderer Fotografen zu wecken. Vor allem neue Bildagenturen lassen bei den Honorar-Prozenten durchaus mit sich reden. 10-20 Prozentpunkte mehr als öffentlich angegeben wurden mir schon angeboten.</li>
<li><strong>Bessere Ranking-Einstufung</strong><br />
Einige neue Bildagenturen haben ähnliche Ranking-Level wie Fotolia, istockphoto oder andere etablierte Agenturen. Ein Verhandlungspunkt kann sein, den Fotografen gleich auf dem hohen Ranking-Level einzustufen, was er schon bei anderen Bildagenturen erreicht hat. Das führt meist auch zu einer höheren Fotografenkommission.</li>
<li><strong>Eigene Marketing-Aktivitäten</strong><br />
In meiner Diskussionsrunde erwähnte Mark Butler von MonkeyBusiness Images, dass er gerne verstärkte Marketing-Bemühungen von den Agenturen fordert. Das heißt zum Beispiel, dass der Fotograf im Agentur-Newsletter vorgestellt oder in einer Pressemitteilung erwähnt wird oder dass er „Fotograf der Woche / des Monats“ wird oder dass auf der Agentur-Webseite eine Zeitlang gezielt auf seine Kollektion hingewiesen wird, natürlich immer mit Link auf das Fotografenportfolio, damit der Fotograf mehr Umsatz erzielt.</li>
<li><strong>Umsatzgarantie</strong><br />
Andres Rodriguez erzählte auf der MicrostockExo von einer weiteren sehr spannenden Strategie. Manchmal fragt er neue Agenturen, die ihn im Boot haben wollen, ob die Agentur eine bestimmte Umsatzsumme für den Fotografen innerhalb von sechs Monaten oder einem Jahr garantieren kann. Diese Summe soll die Agentur im Voraus bezahlen. Falls das Geld nicht durch reguläre Verkäufe wieder reinkommt oder die Agentur vorher pleite geht, behält der Fotograf das Geld. Das ist eine gute Möglichkeit, um zu testen, ob die Bildagentur Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell hat und längerfristige Strategien verfolgt.</li>
<li><strong>Einfluss auf Verkaufspreise</strong><br />
Diese Forderung ist seltener, weil sie für Kunden und andere Fotografen schnell erkennbar ist. Manchmal ist sie aber notwendig. So setzte der berühmte Stockfotograf Yuri Arcurs der Bildagentur Depositphotos die Pistole auf die Brust, nachdem ich <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/02/23/billig-billiger-depositphotos-warnung-an-fotografen/" target="_blank">hier im Blog</a> über das (zu) billige SMS-Angebot schrieb und ihn ein Fotograf bei Facebook darauf aufmerksam machte. Kurz darauf erreichte Yuri Arcurs, dass Depositphotos seine Bilder nicht mehr im billigen SMS-Angebot verramscht.</li>
</ul>
<h3>Kannibalisierung: Verhandlungen sind ein Weg, nicht das Ziel</h3>
<p>Mit dieser buddhistisch klingenden Weisheit meine ich, dass ein Fotograf vor lauter Verhandlungseifer eins nicht übersehen sollte: Will ich überhaupt bei dieser Agentur meine Bilder anbieten? Manchmal ist es schlicht ökonomisch unsinnig, eine hohe Honorarbeteiligung zu erkämpfen, wenn die Agentur die Bilder viel billiger als bei anderen Agenturen anbietet und unter dem Strich trotzdem weniger oder nur genauso viel übrig für den Fotografen bleibt. Diesen Kannibalisierungseffekt entdecken einige Fotografen erst, wenn die Umsätze bei ihrer „Stamm-Agenturen“ merklich zurück gehen und die Honorare der neuen Agenturen die Differenz nicht auffangen können.</p>
<p>Auch das Bauchgefühl sollte nicht unterschätzt werden. Gefällt mir das Aussehen der Webseite? Stimmt der Kontakt mit den Inhabern oder Mitarbeitern? Wirkt die Agentur seriös auf mich?</p>
<p>Ich habe schon mehrere lukrative Angebote von Agenturen abgelehnt, weil sie augenscheinlich direkte Konkurrenten meiner umsatzstärksten Bildagenturen werden wollten oder habe die Lieferung an Agenturen eingestellt, wenn ich gemerkt habe, dass mir deren Geschäftsgebaren nicht zusagt.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/731ec9ac9a9141d5a41edb72abbf51b0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Was für Deals konntet ihr bisher bei Verhandlungen mit euren Bildagenturen aushandeln?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2012%2F01%2F19%2Fanleitung-fuer-verhandlungen-mit-bildagenturen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die meistverkauften Fotos bei istockphoto in 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Fotos wurden bei der Microstock-Bildagentur istockphoto im Jahr 2011 am meisten verkauft? Die Agentur hat mal in den Statistiken gewühlt und zeigt hier ihre drei Bestseller des Jahres: Große Überraschungen gibt es da nicht. Am beliebtesten sind &#8211; ähnlich wie in den letzten Jahren &#8211; weiterhin ein Sonnenaufgang, ein Handkreis und ein Business-Team. Zusammen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Fotos wurden bei der Microstock-Bildagentur <strong>istockphoto</strong> im Jahr 2011 am meisten verkauft? Die Agentur hat mal in den Statistiken gewühlt und zeigt hier ihre drei <strong>Bestseller</strong> des Jahres:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/bestseller-istock-2011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6989" title="bestseller-istock 2011" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/bestseller-istock-2011.jpg" alt="" width="839" height="235" /></a></p>
<p>Große Überraschungen gibt es da nicht. Am beliebtesten sind &#8211; <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/02/08/die-bestseller-fotos-von-2009/" target="_blank">ähnlich wie in den letzten Jahren</a> &#8211; weiterhin ein <a href="http://www.istockphoto.com/stock-photo-9712604-spring-sunset.php" target="_blank">Sonnenaufgang</a>, ein <a href="http://www.istockphoto.com/stock-photo-12148264-multiracial-hands-making-a-circle.php" target="_blank">Handkreis</a> und ein <a href="http://www.istockphoto.com/stock-photo-10827673-business-colleagues-working-on-a-laptop.php" target="_blank">Business-Team</a>. Zusammen haben die drei Fotos schon über 11.000 <strong>Downloads</strong> dieses Jahr erzielt.</p>
<p>Eins der meistverkauftesten Fotos eines deutschen Anbieters war dieses Bild der <a href="http://deutsch.istockphoto.com/stock-photo-1775106-munich.php?st=395f84a" target="_blank">Münchener Skyline</a>:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/bestseller-istock-2011-dach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6990" title="bestseller-istock-2011-dach" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/bestseller-istock-2011-dach.jpg" alt="" width="367" height="243" /></a>In etwas mehr als fünf Jahren hat sich das Foto über 2.700 mal verkauft.</p>
<p>Mein <strong>persönlicher Bestseller</strong> bei istockphoto war 2011 das Bild dieser <a href="http://www.istockphoto.com/stock-photo-13761528-woman-with-tummyache.php" target="_blank">Frau mit Bauchschmerzen</a>, was ich <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/07/microstock-statistiken-analysieren-mit-stock-performer/" target="_blank">dank Stock Performer</a> schnell rausfinden konnte:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/stock-photo-13761528-woman-with-tummyache.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6992" title="stock-photo-13761528-woman-with-tummyache" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/stock-photo-13761528-woman-with-tummyache.jpg" alt="" width="253" height="380" /></a><br />
Das Bild wurde bisher in diesem Jahr 160 Mal verkauft und ich habe dafür knapp 130 US-Dollar bekommen. Das sind keine überragenden Zahlen, aber es muss berücksichtigt werden, dass ich bei istock seit über einem Jahr <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/10/04/konsequenzen-aus-der-istockphoto-honorarsenkung/" target="_blank">nicht mehr hochlade</a>, was sich bestimmt auch auf die Verkäufe meiner bisherigen Dateien auswirkt.</p>
<p>Von den anderen Bildagenturen habe ich noch keine <strong>Verkaufsanalysen</strong> für 2011 bekommen. Wenn diese noch welche liefern, werde ich natürlich auch deren Bestseller zeigen.</p>
<p><em>Was war euer bestverkauftes Bild 2011?</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F12%2F15%2Fdie-meistverkauftesten-fotos-bei-istockphoto-in-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme von dpa Picture-Alliance zu meinem Blog-Artikel</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/07/stellungnahme-von-dpa-picture-alliance-zu-meinem-blog-artikel/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/12/07/stellungnahme-von-dpa-picture-alliance-zu-meinem-blog-artikel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Chromorange]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[picture alliance]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebspartner]]></category>
		<category><![CDATA[Waldhäusl]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca. zwei Wochen hatte ich hier im Blog über Abrechnungsprobleme bei einigen Bildagenturen geschrieben. Mittlerweile habe alle drei im Artikel genannten Agenturen zu meinem Artikel Stellung genommen. Hier ihre Aussagen: Die Bildagentur Waldhäusl veröffentlichte am 1. Dezember einen Hinweis in deren Blog mit dem Titel &#8220;Prozedur für nicht abgerechnete Webverwendungen über Chromorange&#8220;. Darin schreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. zwei Wochen hatte ich hier im Blog über <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/25/abrechnungsstau-in-der-bildvertriebskette-waldhaeusl-chromorange-dpa-picture-alliance/" target="_blank">Abrechnungsprobleme bei einigen Bildagenturen</a> geschrieben.</p>
<p>Mittlerweile habe alle drei im Artikel genannten Agenturen zu meinem Artikel Stellung genommen. Hier ihre Aussagen:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/2011a_anne-lena_mit_mikrofon_07_2720.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6951" title="Hand hält Mikrofon" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/12/2011a_anne-lena_mit_mikrofon_07_2720.jpg" alt="" width="349" height="393" /></a></p>
<p>Die Bildagentur <strong>Waldhäusl</strong> veröffentlichte am 1. Dezember einen Hinweis in deren Blog mit dem Titel &#8220;<a href="http://blog.waldhaeusl.com/?p=1266" target="_blank">Prozedur für nicht abgerechnete Webverwendungen über Chromorange</a>&#8220;.</p>
<p>Darin schreibt die Agentur:</p>
<blockquote><p>&#8220;Liebe Fotografen,</p>
<p>in letzter Zeit häufen sich Beschwerden, dass Bilder, die über Chromorange vermarktet werden, auch nach langer Zeit nicht abgerechnet wurden. Es handelt sich dabei um Online-Verwendungen im Jahr 2009.</p>
<p>Es scheint, dass einige Verwendungen nicht richtig erfasst wurden. Daher gelangte in einzelnen Fällen das Honorar nicht zu Chromorange und in weiterer Folge auch nicht zu Ihnen.</p>
<p>Sammeln Sie Screenshots und URLs von Websites die nicht abgerechnete Bilder aus Ihrem Bestand zeigen und mailen Sie sie an uns. Wir werden diese an Chromorange zur Abrechnung weiterleiten.</p>
<p>Wir versuchen diese Fälle so rasch wie möglich zu klären und bedauern, dass einige Bildverwendungen dadurch erst verspätet zur Auszahlung kommen.</p>
<p>Vielen Dank für Ihr Verständnis!&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Geschäftsführer von <strong>Chromorange</strong> wiederum drohte mir mit rechtlichen Schritten, wenn ich ihn namentlich nennen oder zitieren würde.</p>
<p>Die Marketing-Managerin Nicole Hoffmann von der <strong>dpa Picture-Alliance GmbH</strong> schrieb mir eine Mail, die ich hier wiedergeben darf:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lieber Herr Kneschke,</p>
<p>mit Interesse haben wir Ihren Blogeintrag verfolgt. Als Bildvermarktungsagentur vertreiben wir unter anderem auch Bildmaterial, das wir von der Bildagentur Chromorange zur Vermarktung erhalten. Seien Sie versichert, dass wir alle uns bekannten Bildverwendungen zeitnah und ordnungsgemäß mit der Agentur abrechnen. Die Ausschüttung des Bildhonoraranteils erfolgt dabei zeitgleich mit der Rechnungsstellung zum Kunden, so dass wir hier sogar in Vorleistung gehen. Eine Abrechnung setzt allerdings voraus, dass uns die Nutzung des entsprechenden Bildes auch bekannt ist. Dies geschieht bei Zeitungen, Magazinen und deren online-Auftritten nun einmal branchenüblich durch Meldung der genutzten Bilder seitens der Publikationen, so dass es immer dann zu Verzögerungen im Ablauf kommen kann, wenn diese nicht zeitnah erfolgt.</p>
<p>Es mag sein, dass Ihnen diese vom Vertrauensverhältnis zwischen Agentur und Kunde geprägte Vorgehensweise nicht zweckmäßig erscheint, wir haben allerdings keinen Grund zur Annahme, dass dieses seit Jahrzehnten übliche Procedere nicht zielführend ist. Da die Verwendungsmeldungen unserer Kunden in der Regel nicht maschinell erstellt werden, ist es denkbar, dass Bilder übersehen oder mit falscher Bildnummer zurückgemeldet werden. Sollte aus solchem Grunde einmal ein Bild nicht korrekt abgerechnet worden sein, sind wir für jeden Hinweis dankbar und werden selbstverständlich derlei umgehend korrigieren.</p>
<p>Auch wenn wir Ihre Verärgerung über scheinbar unabgerechnetes Bildmaterial verstehen können, ist uns nicht ganz verständlich, warum Sie Herrn Eckhardts Reaktion auf Ihren Anruf emotional interpretieren. Als Vermarktungsagentur haben wir nicht nur keine direkte Geschäftsbeziehung mit den Fotografen bildgebender Agenturen, noch ist es &#8211; und dafür bitten wir Sie um Verständnis &#8211; weder zulässig, noch in Ihrem Sinne, vertriebliche Informationen telefonisch an nicht bekannte Anrufer weiterzugeben.</p>
<p>Zu Ihrem Unverständnis bezüglich des nicht genannten Urhebers bei Bildverwendungen können Sie versichert sein, dass alle unsere Kunden zur vollständigen Nennung verpflichtet sind. Sofern uns die Bilder jedoch ohne oder mit unvollständiger Nennung des Fotografen zur Vermarktung zur Verfügung gestellt werden, können auch unsere Kunden über die vorhandenen Informationen hinaus keine genaue Urhebernennung vornehmen.</p>
<p>Gerne stehen wir Ihnen für alle Ihre Rückfragen zur Verfügung und verbleiben mit besten Grüßen<br />
Nicole Hoffmann&#8221;</p></blockquote>
<p>Der schwarze Peter wird demnach von jeder Agentur weitergereicht, bis das Problem anscheinend beim Kunden, in diesem Fall dem <strong>Axel Springer Verlag</strong> zu liegen scheint. Ähnliches wurde schon in den Kommentaren des Ausgangsartikels vermutet (Stichwort Push-FTP).</p>
<p>In der Zwischenzeit habe ich Herrn Waldhäusl gebeten, meine Bilder aus den betroffenen Partner-Agenturen zu entfernen, der dieser Bitte auch entsprochen hat.</p>
<p>Ob sich der geschilderte &#8220;Stau&#8221; wirklich gelöst hat, werde ich in wenigen Monaten sehen, wenn die Honorare der von mir gemeldeten, bisher nicht abgerechneten Fotos, endlich eingegangen sind.</p>
<p><strong>U<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/254a6891fbbf4bcbaed01c8762ba67ee" alt="" width="1" height="1" />pdate 8.12.2011:</strong> Der oben verlinkte Blog-Beitrag bei Waldhäusl scheint auf deren Seite entfernt worden zu sein.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F12%2F07%2Fstellungnahme-von-dpa-picture-alliance-zu-meinem-blog-artikel%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abrechnungsstau in der Bildvertriebskette Waldhäusl, Chromorange, DPA/Picture Alliance</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/25/abrechnungsstau-in-der-bildvertriebskette-waldhaeusl-chromorange-dpa-picture-alliance/</link>
		<comments>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/11/25/abrechnungsstau-in-der-bildvertriebskette-waldhaeusl-chromorange-dpa-picture-alliance/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Chromorange]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[PA]]></category>
		<category><![CDATA[picture alliance]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Waldhäusl]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich musste ich im Blog über Honorarprobleme bei der Hamburger Bildagentur &#8220;Face To Face&#8221; berichten. Das betraf einen anderen Fotografen, aber parallel dazu habe ich selbst ebenfalls gemerkt, dass in einem meiner Vertriebskanäle Honorarprobleme auftauchen. Das Problem kurz skizziert: Ich vertreibe Macrostock-Fotos über die österreichische Bildagentur Waldhäusl. Deren Inhaber Franz Waldhäusl habe ich als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich musste ich im Blog über Honorarprobleme bei der <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/31/honorarprobleme-bei-hamburger-bildagentur/" target="_blank">Hamburger Bildagentur &#8220;Face To Face&#8221;</a> berichten.</p>
<p>Das betraf einen anderen Fotografen, aber parallel dazu habe ich selbst ebenfalls gemerkt, dass in einem meiner Vertriebskanäle Honorarprobleme auftauchen.</p>
<p>Das Problem kurz skizziert:</p>
<p>Ich vertreibe Macrostock-Fotos über die österreichische Bildagentur <a href="http://www.waldhaeusl.com" target="_blank">Waldhäusl</a>. Deren Inhaber<strong> Franz Waldhäusl</strong> habe ich als kompetenten, fairen Geschäftspartner erlebt.</p>
<p>Waldhäusl vertreibt meine Fotos auch über die deutsche Bildagentur <a href="http://www.chromorange.de/" target="_blank">Chromorange</a> mit dem Inhaber <strong>Reinhold Tscherwitschke</strong>. Das ist laut meinem Agenturvertrag auch zulässig.</p>
<p>Chomorange wiederum liefert die Bilder an die &#8220;<a href="http://www.picture-alliance.de/" target="_blank">Picture Alliance</a>&#8220;, dem Bildportal der Presseagentur <a href="http://www.dpa.de/" target="_blank">dpa</a>.</p>
<p>Nun finde ich seit Monaten wiederholt Fotos von mir im Internet, vor allem in Online-Ausgaben von Zeitungen des<strong> Axel Springer Verlags</strong> wie der Berliner Morgenpost, die seit Jahren Fotos von mir nutzen. Als Bildunterschrift ist dort jeweils &#8220;Foto: picture-alliance/chromorange&#8221;, &#8220;Foto: dpa/pa&#8221; oder &#8220;Foto: Chromorange&#8221; angegeben. Die älteste bisher gefundene Nutzung ist <a href="http://www.waldhaeusl.com/details.php?image_id=858547&amp;rf_l_suche=RF&amp;mode=search" target="_blank">dieses Foto von mir</a>, was <a href="http://www.welt.de/international/article3874549/Feminism-and-the-Male-Brain.html" target="_blank">seit Juni 2009</a> auf der Webseite der &#8220;Welt Online&#8221; zu sehen ist:<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/welt-online-fotonutzung-20091.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6910" title="welt-online-fotonutzung-2009" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/welt-online-fotonutzung-20091.jpg" alt="" width="600" height="565" /></a><br />
Das <strong>Problem</strong>: Um das Honorar zu erhalten, musste ich im April 2011, Mai, Oktober und November 2011 eine Beschwerde-Mail an Herrn Herr Waldhäusl schreiben, bis ich, nach ca. zweieinhalb Jahren das bescheidene Honorar von 2,56 Euro erhalten habe!</p>
<p>Das <strong>eigentliche Problem</strong> sind aber die Aussagen der Agenturmitarbeiter, warum die Auszahlung so lange dauert und viele weitere Bilder, die ebenfalls seit über anderthalb Jahren online genutzt werden und noch nicht mit mir abgerechnet wurden, zum Beispiel wieder eine Nutzung des Springer Verlags:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/welt-online-fotonutzung-2010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6912" title="welt-online-fotonutzung-2010" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/11/welt-online-fotonutzung-2010.jpg" alt="" width="600" height="529" /></a><br />
Auch hier habe ich nur stichprobenartig nach meinen Bildern gesucht. Jedes Mal, wenn ich eine weitere Stichprobe mache, kommen weitere Bilder zu Tage, für die mir bisher kein Honorar ausgezahlt wurde. Hier zum Beispiel eine <a href="http://www.morgenpost.de/familie/article1329424/Wenn-die-Liebe-im-Dauerstreit-ertrinkt.html" target="_blank">Nutzung vom Juni 2010</a>, diesmal in der Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost, wieder Springer Verlag.</p>
<p>Nachdem Waldhäusl mehrmals bei Chromorange wegen der <strong>fehlenden Abrechnung</strong> nachgehakt hatte, bekam ich im Mai 2011 als Antwort von Herr Tscherwitschke:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das aufgeführte Bild wurde uns von Springer nicht als Verwendung gemeldet. Der Grund ist ein technischen Fehler im Abrechnungstool der öfter auch angemerkt wurde und mittlerweile behoben worden ist. Ich sorge dafür, dass das Bild bei den nächsten Honorarabrechnungen berücksichtigt wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Als ich dann im Oktober 2011 immer noch kein Honorar gesehen habe und nochmals nachhakte, schrieb mir Herr Waldhäusl:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Problem liegt hier bei der Picture Alliance &#8211; diese Agentur verliert offensichtlich die Übersicht über die Verkäufe. Herr Tscherwitschke hat das letzte Bild (das mitden geteilten Gesichtern) bereits aus eigener Tasche abgerechnet. Wir erhalten das Honorar sobald wir unsere 100,&#8211; Honorargrenze bei Chromorange überschritten haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im November 2011 schrieb mir Herr Tscherwischke noch mal:</p>
<blockquote><p>&#8220;Chromorange hat keinerlei Einfluss auf das Abrechnungs Szenario von Partner und kann auch nicht für Honorare in Vorleistung gehen. Die Problematik liegt nicht bei uns Agenturen der Kunde muss die Verwendung bekannt geben. Macht er das nicht können wir die Honorare auch nicht ausbezahlen. Meiner Erfahrung nach werden alle Veröffentlichungen bekanntgegeben doch kann dies mehrere Monate in Anspruch nehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mehrere Monate? Okay. Aber Jahre? Fairerweise muss ich erwähnen, dass Herr Waldhäusl mir anbot, für gefundene Nutzungen das Honorar aus eigener Tasche vorzustrecken. Da Franz Waldhäusl ebenfalls Fotograf ist, hat er auch eine Stichprobe gemacht und ebenfalls eines seiner Fotos &#8211; auch über die PA &#8211; gefunden, was noch nicht abgerechnet wurde.</p>
<p>Der Geduldsfaden riss mir jedoch Mitte November 2011, als mir Herr Tscherwitschke von Chromorange schrieb:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bitte Sie, mir alle Veröffentlichungen bekannt zu geben, damit ich das Honorar von den Kunden einleiten kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei allem Respekt, aber das geht zu weit. Genau das sollte die Aufgabe einer Bildagentur sein, sonst könnte ich die Bilder gleich direkt verkaufen. Soll ich jetzt meine mehreren 1000 Bilder mit <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/20/bildersuche-mit-google-images-vs-tineye/" target="_blank">Google Images überprüfen</a> und mit meiner Honorarabrechnung abgleichen, um das mir zustehende Honorar einfordern zu können? Das <strong>Vertrauen</strong> in eine solche Agentur habe ich leider verloren.</p>
<p>Zwischenzeitlich rief ich sogar bei <strong>Sebastian Eckhardt</strong> an, einem Sachbearbeiter bei der Picture Alliance, der gar nicht darüber erfreut war, dass ich einige Glieder der Vertriebskette übersprang, um mich direkt an ihn zu wenden. Wirklich helfen konnte er auch nicht, versprach aber, sich die Sache mal anzuschauen, wenn ihm Chromorange einige Beispiele senden würde.</p>
<p>Warum ich dann diesen Artikel schreibe? Weil ich erstens nicht mehr daran glaube, dass die Bildnutzungen auf diesem Vertriebsweg wirklich lückenlos dokumentiert, kontrolliert und abgerechnet werden. Ich kann es weder nachweisen noch weiß ich, ob es Absicht oder Zufall ist, aber ich habe genug nicht abgerechnete Beispiele gesichert, um mir meine Gedanken zu machen.</p>
<p>Zweitens: Wer Bilder an die Picture Alliance/DPA liefert, sei es direkt oder über Vertriebspartner wie Chromorange, sollte selbst mit <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/09/12/alternativen-fuer-google-images-addon-fur-firefox-6/" target="_blank">Google Images oder anderen Tools</a> überprüfen, was er so an Treffern findet. Entweder über die Bildersuche mit eigenen Motiven oder indem die <strong>häufigen Bildcredits</strong> wie &#8220;PA/Chromorange&#8221;, &#8220;PA/Picture Alliance&#8221;, &#8220;PA/dpa&#8221; oder &#8220;Foto:Chromorange&#8221; bei Google Images eingegeben und die gefundenen Fotos nach eigenen Motiven durchstöbert werden. Ich habe auf beiden Wegen Treffer erzielt, die meisten Treffer mit meinen Bildern bekam ich mit der Suchanfrage &#8220;Foto:Chromorange&#8221;.</p>
<p><em>Und ihr? Habt ihr auch nicht abgerechnete Bilder von Euch gefunden?</em></p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/ab9489892e6345668555eb6865a3b466" alt="" width="1" height="1" />Update =01.12.2011: Die Bildagentur Waldhäusl nimmt zu diesem Problem in <a href="http://blog.waldhaeusl.com/?p=1266" target="_blank">ihrem aktuellen Blog-Beitrag</a> Stellung.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F11%2F25%2Fabrechnungsstau-in-der-bildvertriebskette-waldhaeusl-chromorange-dpa-picture-alliance%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frag den Fotograf: Lohnen sich die Microstock-Editorial-Angebote für mich?</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/10/24/frag-den-fotograf-lohnen-sich-die-microstock-editorial-angebote-fuer-mich/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Frag den Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Geisha]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kyoto]]></category>
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		<category><![CDATA[Setsubun]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Weile hatte ich folgende Mail von dem Studenten Till Scheel im Postfach: &#8220;Sehr geehrter Herr Kneschke, ich stehe momentan vor einer schwierigen Entscheidung, und da Sie in Ihrem Blog immer so hilfreich Auskunft geben, dachte ich, Sie könnten mir womöglich einen Tipp geben. Als ich vor knapp drei Jahren mit dem Photographieren begonnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile hatte ich folgende Mail von dem Studenten Till Scheel im Postfach:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sehr geehrter Herr Kneschke,</p>
<p>ich stehe momentan vor einer schwierigen Entscheidung, und da Sie in Ihrem Blog immer so hilfreich Auskunft geben, dachte ich, Sie könnten mir womöglich einen Tipp geben.</p>
<p>Als ich vor knapp drei Jahren mit dem Photographieren begonnen habe, hatte ich ein paar Bilder bei verschiedenen Microstock-Seiten hochgeladen (istock, Dreamstime), um zu sehen, ob sie angenommen werden. Einige Bilder wurden angenommen und haben sich inzwischen auch schon verkauft. Mir hat an dem Microstock-System immer die Freiheit gefallen, die der Photograph bei seiner Arbeit genießt. Andererseits hat mich die Art und der Look typischer Microstock-Bilder eher wenig begeistert.</p>
<p>Mittlerweile bin ich so weit, dass ich Photographie (in absehbarer Zukuft) zu meinem Beruf machen möchte. Nur die Richtung, in die es gehen soll, ist noch nicht ganz klar. Ich studiere zur Zeit Japanologie und habe im Rahmen dieses Studiums etwa anderthalb Jahr in Kyoto verbracht. Bei meinem letzten einjährigen Aufenthalt habe ich meine Bildsprache weiter entwickelt und eine riesige Zahl an Bildern aufgenommen. Mir ist dabei klar geworden, welche Art von Bildern ich gerne machen möchte. Nur wie sich diese Bilder am besten zu Geld machen lassen, kann ich nicht ganz einschätzen. Abgesehen von einigen wenigen Bildern, die ich als FineArt-Drucke verkaufe, lassen sich meine Bilder wohl am ehesten in die Kategorie <strong>Travel-Photography</strong> einordnen. Ich dachte daher, es sei wohl zunächst das Beste, mich bei einer <strong>auf Reisephotographie spezialisierten Macrostock-Seite</strong> zu bewerben, und dort bei Annahme einige hundert Bilder hochzuladen. Schon alleine damit all die Bilder nicht ungenutzt auf meiner Festplatte liegen.</p>
<p>Nun habe ich vor kurzem per Zufall gemerkt, dass sich auch bei Microstock-Seiten Bilder als &#8220;<strong>editorial</strong>&#8221; ohne Model- oder Property-Release hochladen lassen. Das bietet mir nun also noch eine weitere Möglichkeit, von der ich bisher nichts wusste.</p>
<p>Meine Frage nun an Sie:<br />
Ich habe eine unglaublich große Menge an Bildern speziell von Kyoto, die in meinen Augen eine gute Qualität besitzen. Denken Sie, diese Bilder würden sich bei einer traditionellen, auf Reisephotographie spezialisierten Seite besser verkaufen, oder lohnt es sich auch mit solchen Bildern bei einer Microstock-Seite einzusteigen?</p>
<p>Ich weiss natürlich nicht, ob sich so eine Frage überhaupt mit Gewissheit beantworten lässt. Ich lese jedoch regelmäßig Ihren Blog und hoffe, dass Sie mir mit Ihren umfangreichen Branchenkenntnissen weiterhelfen können.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Till Scheel&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit wir uns einen groben Eindruck von Tills Bildern verschaffen können, hat Till mir auf Nachfrage einige Beispiele geschickt, die ich hier gerne zeigen möchte. Mehr ist auch auf seiner Webseite <a href="http://www.kyoto-entdecken.de" target="_blank">kyoto-entdecken.de </a>zu sehen. Zu Erläuterung schreibt er:</p>
<p>&#8220;Die drei Bilder wurden an <strong>Setsubun</strong> aufgenommen. Setsubun ist in Japan ein wichtiges Fest zum Frühlingsbeginn, bei dem die bösen Geister vertrieben und die guten Geister in die Häuser der Menschen eingeladen werden. Auf allen drei Bildern sind <strong>Maiko</strong> zu sehen. Maiko sind junge Frauen, die sich noch in der Ausbildung zur <strong>Geisha</strong> befinden.</p>
<div id="attachment_6758" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun1.jpg"><img class="size-full wp-image-6758" title="setsubun1" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun1.jpg" alt="" width="465" height="700" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Maiko wirft Päckchen mit getrockneten Bohnen in die Menge, welche an Setsubun traditionell gegessen werden.</p></div>
<div id="attachment_6759" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun2.jpg"><img class="size-full wp-image-6759" title="setsubun2" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun2.jpg" alt="" width="700" height="465" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Maiko führt einen Tanz auf.</p></div>
<div id="attachment_6760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun3.jpg"><img class="size-full wp-image-6760" title="setsubun3" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/10/setsubun3.jpg" alt="" width="700" height="453" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Gruppe von Maiko kommt am Yasaka-Schrein an.</p></div>
<p>Ich hatte Till zu einem persönlichen Gespräch getroffen und seine Frage ausführlich beantwortet. Damit ihr auch etwas davon habt, hier meine Einschätzung:</p>
<p>Grundsätzlich habe ich ihm aus mehreren Gründen <strong>abgeraten</strong>, seine Bilder als <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/06/27/stockfotos-kaufen-unterschied-zwischen-redaktioneller-und-kommerzieller-nutzung/" target="_blank">Editorial-Material</a> bei Microstock-Agenturen anzubieten. Microstock ist und bleibt ein Massenmarkt, in dem Fotografen nur verdienen können, wenn sie ihre Bilder oft genug verkaufen können. Für die Agenturen gilt das nicht unbedingt, da die Fixkosten relativ gleich bleiben, egal, wie viel Bilder sie im Portfolio haben und hier leichter über den &#8220;<a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2009/03/31/the-long-tail-der-lange-schwanz-in-der-stockfotografie/" target="_blank">long tail</a>&#8221; verdient werden kann. Bei Fotos, die nur für eine redaktionelle Nutzung freigegeben werden können, weil keine <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/12/model-vertrag-hinweise-aktualisierung-und-uebersetzung/" target="_blank">Model-Verträge</a> oder Eigentumsfreigaben vorhanden sind, fällt schon mal ca. die Hälfte der potentiellen Käufer weg, weil diese Fotos für Werbezwecke brauchen.</p>
<p>Außerdem ernüchtert es einen schnell, wenn man sich beispielsweise die Zahlen bei <strong>istockphoto</strong> anschaut. Zum Thema &#8220;<a href="http://www.istockphoto.com/search/?facets={%2235%22:[%22japan%22]}#5434978" target="_blank">Japan</a>&#8221; werden dort momentan ca. 3350 Bilder angeboten. Nach Downloads sortiert hat das beliebteste Foto weniger als 50 Downloads und ab dem elften Foto liegen die Downloads im einstelligen Bereich. Davon kann ein Fotograf nicht leben. Zum Vergleich: Wenn der Filter &#8220;nur redaktionelle Bilder anzeigen&#8221; ausgeschaltet wird, haben die Bestseller zum Thema &#8220;Japan&#8221; über 3000 Verkäufe!</p>
<p>Ein Blick auf die Motive der redaktionellen Bestseller lässt &#8211; abgesehen von der Atomkatastrophe in Fukushima &#8211; grob zwei beliebte Themen erkennen: Menschengruppen (bei denen Releases sehr schwer zu beschaffen sind) und Technologie. Das traditionelle Japan oder kulturelle Themen sind weniger gefragt.</p>
<p>Durch das Japanologie-Studium und seine praktischen Kenntnisse vor Ort würde Till auch viel Wissen verschenken. Vor allem im Schulbuch- oder Reisebuch-Bereich sind ganz konkrete, genaue und ausführliche Angaben zum Foto Gold wert, die diese auch bereit sind zu bezahlen. Auch deswegen lassen sich solche Motive deutlich besser über spezialisierte Macrostock-Agenturen vermarkten. Spontan fielen mir da beispielsweise <strong>laif</strong> oder auch <strong>Mauritius</strong> und <strong>Imago</strong> ein.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Klischeehafte, sehr typische, generalisierte Bilder haben im Microstock gute Verkaufschancen, je spezieller das Motiv wird, desto besser ist es in einer Macrostock-Agentur aufgehoben.</p>
<p><em>Was meint ihr? Teilt ihr meine Einschätzung? Oder was würdet ihr Till raten?</em><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/aec0fc7e649b4e7a9d23293f62ec1458" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
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		<title>Zugang zu Getty Images für Fotografen über Zoonar</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/09/29/zugang-zu-getty-images-fuer-fotografen-ueber-zoonar/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 07:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bildermarkt gleicht einem Wirbelwind. Agenturen tauchen aus dem Nichts aus und verschwinden genauso schnell wieder oder werden gekauft, verkauft, vereint oder umbenannt. Im Mai hatte ich geschrieben, dass die Bildagentur Photolibrary vom Marktführer Getty Images aufgekauft wurde. Das hatte ich damals schon kritisch kommentiert und heute zeigt sich wieder, wieso. Photolibrary war und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildermarkt gleicht einem Wirbelwind. Agenturen tauchen aus dem Nichts aus und verschwinden genauso schnell wieder oder werden gekauft, verkauft, vereint oder umbenannt.</p>
<p>Im Mai hatte ich geschrieben, dass die Bildagentur <strong>Photolibrary</strong> vom Marktführer <strong>Getty Images</strong> aufgekauft wurde. Das hatte ich damals schon <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/05/06/getty-images-auf-einkaufstour-was-fuer-folgen-hat-die-picscout-uebernahme/" target="_blank">kritisch kommentiert</a> und heute zeigt sich wieder, wieso.</p>
<p>Photolibrary war und ist einer der Vertriebspartner der deutschen Bildagentur <strong>Zoonar</strong>, welche sich wirklich alle Mühe gibt, interessante Vertriebspartner für ihre Fotografen zu gewinnen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/getty-photolibrary.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6649" title="getty-photolibrary" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/getty-photolibrary.jpg" alt="" width="443" height="385" /></a></p>
<p>Nach der Übernahme stellte sich die Frage: <em>Was passiert mit den Zoonar-Fotos bei Photolibrary? Kommen die auch zu Getty Images?</em> Die kurze Antwort: Ja. Die lange Antwort:</p>
<p>Der Inhaber von Zoonar, <strong>Michael Krabs</strong>, schickte gestern diese Mail an seine Fotografen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie haben sicher schon gehört, dass Getty Images unsere Partneragentur Photolibrary gekauft hat und diese zum Oktober 2011 schließen wird.</p>
<p>Umso mehr dürfte es Sie freuen, dass wir jetzt auch mit Getty Images einen Partner-Vertrag ausgehandelt haben. Wir können Ihnen daher anbieten, alle Fotos, die Zoonar bereits bei Photolibrary eingespielt hat, direkt in den weltweiten Getty-Vertrieb zu übernehmen. Die Fotos werden dann bei Thinkstock, Photos.com und Jupiterimages eingespielt und über die Getty Abo-Modelle (Subscriptions) verkauft. Hier werden sehr hohe Umsatzraten erzielt.</p>
<p>Daher empfehlen wir Ihnen, den Vertrieb Ihrer Fotos über Getty Images zu akzeptieren. Es wird sich für Sie auszahlen. Sollten Sie Ihre Fotos nicht über Getty Images vertreiben wollen, so möchten wir Sie bitten, die entsprechenden Fotos bis zum 09.10.2011 in der Zoonar-Partnerverwaltung für den Partner Photolibrary zurückzuziehen.</p>
<p>Alle Fotos, die Sie bis zum 09.10.2011 für den Partner Photolibrary abziehen, werden vor Ablauf der sechsmonatigen Frist entfernt, so dass sie nicht zu Getty Images übertragen werden. In einen späteren Schritt, werden wir Ihnen dann auch anbieten, weitere Fotos für Getty Images freizuschalten. Hierfür sind aber noch einige Entwicklungsarbeiten notwendig. Sobald dies möglich ist, werden wir sie informieren. Bitte rechnen Sie aber erst in 2-3 Monaten damit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieses Angebot ist insofern interessant, das Getty ansonsten stark auf <strong>Exklusivität</strong> pocht und in diesem Fall darauf verzichtet.</p>
<p>Für Fotografen mag es zwar prestigeträchtig sein, sagen zu können, dass ihre Bilder über Getty Images vertrieben werden, aber bei näherer Betrachtung würde ich zur Vorsicht raten.</p>
<p>Es wäre naiv zu glauben, dass Fotos in der Photolibrary-Kollektion bei Suchanfragen genauso behandelt werden wie Premium-Kollektionen wie Stone+ oder dem Hulton Archiv. In der Mail oben klingt schon recht deutlich an, was das Ansinnen von Getty ist: Mehr Material für <strong>Abo-Angebote</strong> zu erhalten, die über Thinkstock, Photos.com und Jupiterimages verkauft werden. Das ist vergleichbar mit dem Grabbeltisch im Schlussverkauf, während eine Etage darüber die neue Herbstkollektion hängt.</p>
<p>Auf Nachfrage ging Herr Krabs noch mal ins Detail und erklärte weitere Einzelheiten des Angebots. Betroffen sind nur RF-Bilder, RM-Bilder in der Photolibrary über Zoonar werden <em>nicht</em> von Getty Images übernommen. Wer das Angebot nicht annehmen möchte und seine gesamten Bilder aus dem Photolibrary-Partnerprogramm entfernen will, kann das bis zum <strong>09.10.2011</strong> entweder manuell in seinem Fotografenaccount umstellen oder bei über 2000 Bildern im Portfolio bietet Herr Krabs an, eine Mail inklusive des Accountnamens an <a href="mailto:info@zoonar.com">info@zoonar.com</a> zu schreiben, dann übernimmt Zoonar die <strong>Deaktivierung</strong>.</p>
<p>Ausdrücklich <a href="http://www.foto-talk.relota.com/zoonar/3383-photolibrary-goes-getty.html#post56456" target="_blank">wies Herr Krabs darauf hin</a>, dass teilnehmende Fotografen &#8220;recht schmerzfrei&#8221; sein sollten, was die Pro-Bild-Umsätze angeht, auch wenn durch die schieren Mengen trotz der hohen Margen von Getty Images viel für den Fotografen abfallen würde. Das Angebot lohnt sich demnach nicht für Fotografen, die ihre Bilder schon sehr sinnvoll und breit gestreut haben. Er selbst wird seine Bilder dort nicht anbieten und ich werde es ebenfalls nicht tun. Theoretisch könnten die Bilder auch zu hohen Einzelpreisen verkauft werden, aber ungefähr<strong> 98% der Verkäufe</strong> bei Photolibrary <a href="http://www.foto-talk.relota.com/zoonar/3383-photolibrary-goes-getty.html#post56448" target="_blank">waren Abo-Verkäufe</a> und ich sehe keinen Grund, warum sich das bei Getty ändern sollte.</p>
<p>Getty Images versucht hier zum wiederholten Male, anderen Abo-Anbietern <strong>Konkurrenz</strong> zu machen. Zuerst wurden alle istock-Fotografen gezwungen, ihre Bilder bei Thinkstock auch im Abo zu verkaufen, jetzt kommt mit der Photolibrary ein weiterer Schwung an Bildern in die Sammlung. Je attraktiver Thinkstock oder Photos.com jedoch für Bildkäufer werden, desto weniger Honorar werden die Fotografen erhalten. Wer also zum Beispiel gut bei <strong>Shutterstock</strong> oder Fotolia verkauft, schneidet sich mittelfristig ins eigene Fleisch, wenn von dort Abo-Kunden zu den Getty-Abo-Modellen wechseln.</p>
<p>Während der Fotograf bei Shutterstock, Fotolia etc. ca. 25-40 Cent pro Download erhält, ist noch nicht klar, wie viel Zoonar-Fotografen unter dem Strich pro Abo-Download erhalten würden. Auf jeden Fall werden es <strong>weniger als 25 Cent</strong> sein (soviel erhalten schon die Thinkstock-Lieferanten bei istock minus der Zoonar-Anteil) und rein rechnerisch (voll ausgeschöpftes Jahresabo) wären auch leicht Abo-Abrechnungen im <strong>einstelligen Cent-Bereich</strong> möglich.</p>
<p>Deswegen: Wem egal ist, wie viel er verdient, solange er nur bei Getty ist, der kann das Angebot annehmen. Den anderen Fotografen empfehle ich eher, sich das gründlich zu überlegen, vor allem, wenn sie ihre Bilder auch bei Shutterstock anbieten.</p>
<p><em>Was ist eure Entscheidung? Weiterhin über Photolibrary auch bei Getty im Abo vertreten zu sein oder lieber darauf verzichten?</em></p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/6eb3b675ae6c4543b4d470cc25b13663" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.alltageinesfotoproduzenten.de%2F2011%2F09%2F29%2Fzugang-zu-getty-images-fuer-fotografen-ueber-zoonar%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Veer bietet jetzt Abo-Modell an &#8211; Einmalige Opt-Out-Chance für Fotografen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 07:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die weltweit größte Bildagentur Getty Images hat kürzlich ihre Microstock-Fotografen bei istockphoto die Pistole auf die Brust gesetzt und gefordert: &#8220;Entweder wir dürfen alle Deine Bilder auch als Abo-Download anbieten oder Du fliegst raus!&#8221; So versucht Getty, ihr Portal Thinkstock für Käufer attraktiver zu machen. Fotografen erhalten natürlich ziemlich wenig Geld für diese Abo-Downloads. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weltweit größte Bildagentur <strong>Getty Images</strong> hat <a href="http://www.microstockposts.com/istockphotos-opt-in-or-close-account-ultimatum/" target="_blank">kürzlich</a> ihre Microstock-Fotografen bei <strong>istockphoto</strong> die Pistole auf die Brust gesetzt und gefordert: &#8220;Entweder wir dürfen alle Deine Bilder auch als Abo-Download anbieten oder Du fliegst raus!&#8221; So versucht Getty, ihr Portal <strong>Thinkstock</strong> für Käufer attraktiver zu machen. Fotografen erhalten natürlich ziemlich wenig Geld für diese Abo-Downloads.</p>
<p>Die zweitgrößte Agentur <strong>Corbis</strong> muss sich gedacht haben: Was die können, schaffen wir auch. Deshalb bietet die Microstock-Tochter <strong>Veer</strong> der Bildagentur Corbis jetzt ebenfalls ihre Bilder im <strong>Abonnement</strong> an. Immerhin sind sie im Gegensatz zu Getty so freundlich und bieten den Fotografen eine einmalige Möglichkeit, ihre Bilder aus dem Abonnement zu entfernen. Doch dazu später mehr.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/2011_danielavt_hasan_business_daumen_hoch_01_8112.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6637" title="Gewinner und Verlierer" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/09/2011_danielavt_hasan_business_daumen_hoch_01_8112.jpg" alt="" width="524" height="350" /></a><br />
<strong>Was für Konditionen bietet das Veer-Abo für Fotografen?</strong></p>
<p>Manchmal denke ich, Bildagenturen halten ihre Lieferanten für blöd. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie immer von den höchstmöglich zu erzielenden Honoraren reden, aber nie vom tiefstmöglichen oder wenigstens vom Durchschnitt. Klar, es klingt besser, wenn die Agentur sagt: &#8220;<em>Der Fotograf kann pro Abo-Download bis zu 3,75 Dollar verdienen</em>&#8221; statt &#8220;<em>Der Fotograf wird nicht weniger als 10 US-Cent pro Abo-Download erhalten</em>&#8220;.</p>
<p>Aber seien wir fair: Theoretisch ist das Modell von Veer fairer als bei den meisten anderen Bildagenturen. Der Fotograf erhält keine fixe Summe pro Download, sondern wird anteilig an der Menge der Downloads beteiligt. Übersetzt: Je weniger der Bildkunde am Tag runterlädt, desto mehr verdient der Fotograf. Bei Abo-Modellen anderer Bildagenturen erhält der Fotograf immer die gleiche Summe und falls ein Bildkäufer sein Abo-Kontingent nicht ausschöpft, streicht die Bildagentur den Gewinn ein.</p>
<p>Bei Veer erhält der Fotograf 3 Dollar, wenn der Abo-Kunde nur ein Bild am Tag runterlädt. Wenn der Abo-Kunde jedoch 10 Bilder am Tag runterlädt, bekommt der Fotograf nur noch 30 US-Cent. Bei 30 Bildern am Tag &#8211; der maximalen Downloadgrenze im Abonnement &#8211; erhält der Fotograf nur noch lächerliche 10 Cent. Die von Veer als höchsten Abo-Honorar in der Bilderbranche <a href="http://www.veer.com/more/contributor/news/introducing-veer-subscriptions/" target="_blank">angepriesenen</a> 3,75 Dollar sind nur eine Augenwischerei. Das ist nämlich der Erlös für einen Abo-Download einer &#8220;Erweiterten Lizenz&#8221;, welche die Erlaubnis zur &#8220;unbegrenzte Vervielfältigung&#8221; und einen Rechte-Schutz enthält. Wenn der Käufer jedoch 28 Abo-Bilder am Tag mit einer erweiterten Lizenz runterlädt, erhält der Fotograf nur noch 13 US-Cent. Das wiederum ist für erweiterte Lizenzen eher ein Rekordwert nach unten. Zum Vergleich: Normalerweise kostet ein Bild mit einer erweiterten Lizenz 100 Credits (ca. 100 Dollar) bei Veer. Die vollständige <strong>Übersicht der Preise und Honorare</strong> bei Veer gibt es <a href="http://www.veer.com/more/media/62936/veer_contributor_rate_card__090811_.pdf" target="_blank">hier als PDF</a>.</p>
<p><em>Übrigens</em>: Auch wenn Veer eine &#8220;Erweiterte Lizenz&#8221; namens &#8220;<strong>Product For Resale</strong>&#8221; anbietet, mit der ein Weiterverkauf, z.B: auf T-Shirts, in Webseiten-Templates oder auf Postern erlaubt ist, gibt es diese Nutzung (noch) <strong>nicht</strong> im Abo.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wichtiger Hinweis</span>:<br />
Diese folgende Information ist ganz neu und wird sicher hier im Blog noch ausführlicher besprochen, aber vorweg:<br />
<strong>Fotolia</strong> hat <a href="http://de.fotolia.com/Info/Contributors/GeneralInformation" target="_blank">angekündigt</a>, sich die Möglichkeit offen zu halten, Fotografen auf das Ausgangslevel &#8220;Weiß&#8221; zurückzusetzen, wenn sie ihre Bilder bei Agenturen anbieten, die unter den Preisen und Kommissionen für das Weiß-Ranking bei Fotolia liegen. Ich denke zwar, das betrifft eher Agenturen wie <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/02/23/billig-billiger-depositphotos-warnung-an-fotografen/" target="_blank">DepositPhotos</a>, PhotoDune (Erweiterte Lizenzen für 15 Dollar) und andere, aber 10 Cent pro Abo-Download ist ebenfalls deutlich weniger als Fotolia mit 25 Cent mindestens pro Abo-Download zahlt.</p>
<p>In der Praxis gibt es vergleichbare Abo-Modelle nur bei <strong>Panthermedia</strong> und <strong>Waldhäusl</strong>. Letztere will ihr Abo-Modell <a href="http://blog.waldhaeusl.com/?p=1084" target="_blank">nicht weiter verfolgen</a> und in bei Panthermedia sahen meine Durchschnittserlöse im Abo deutlich magerer aus als die <a href="http://www.panthermedia.net/index.php?page=cms/pages/display2.php&amp;cms_id=685#h52" target="_blank">versprochene Beispielrechnung</a>.  Deshalb habe ich dort das Abo schnell deaktiviert und auch bei Veer habe ich es ausschalten lassen.</p>
<p><strong>Wie deaktiviere ich die Abos bei Veer?</strong></p>
<p>Veer bietet Fotografen einmalig die Gelegenheit, das Abo für die eigenen Fotos auszuschalten. Hier die Anleitung:</p>
<ol>
<li>Dazu müssen Fotografen eine <strong>Email</strong> an &#8220;<a href="mailto:contributorhelp@veer.com?subject=3DSubscription%20opt-out.&amp;body=3D= I% 20do%20not%20wish%20to%20participate%20in%20the%20Veer%20Subscription%20 program%20at%20this%20time.%20Please%20exclude%20my%20images%20from%20th e%20subscription%20web%20site.%0D%0A%0D%0AContributor%20alias:%20" target="_blank">contributor@veer.com</a>&#8221; schreiben.</li>
<li>Der <strong>Betreff</strong> muss lauten: &#8220;Subscription opt-out.&#8221;</li>
<li>Im <strong>Text</strong> der Email muss stehen: &#8220;I do not wish to participate in the Veer Subscription program at this time. Please exclude my images from the subscription web site. Contributor Alias: _______&#8221;</li>
<li>Im freien Feld zum Schluss muss euer Fotografenname bei Veer stehen, falls ihr dort z.B. ein Pseudonym nutzt.</li>
<li>Falls ihr von einer anderen Email-Adresse schreibt als der, mit der ihr euch bei Veer angemeldet habt, müsst ihr diese Anmelde-Mailadresse ebenfalls im Text der Email angeben.</li>
</ol>
<p>Wenn ihr auf die Adresse im Text bei 1. klickt, öffnet sich gleich eine Email mit den meisten notwendigen Angaben (bis auf euren Account-Namen), wenn ihr euren Browser mit einem <a href="http://www.com-magazin.de/tipps/uebersicht/tipp-id/e-mail-client-aendern.html" target="_blank">Emailprogramm verknüpft</a> habt.</p>
<p>Wer mit dem Gedanken liebäugelt, bei Veer Bilder zu verkaufen, sollte sich schnell anmelden und  &#8211; meine Empfehlung &#8211; gleich die Email schicken, um die Abos zu deaktivieren.</p>
<p><em>Was sagt ihr zur Ankündigung von Veer? Wie entscheidet ihr euch und warum?</em></p>
<p><strong>Update</strong> <img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/c4eee5a80c8041e485669b1fc5b95636" alt="" width="1" height="1" />28.09.2011: Veer hat angekündigt, das Abo-Modell noch mal zu überarbeiten zu wollen, weil es zuviel Kritik daran gab.</p>
<p><strong>Update</strong> 01.10.2011: Veer hat die Änderungen am Abo-Programm veröffentlicht. Demnach soll das Minimumhonorar pro Download jetzt 25 Cent betragen, außerdem soll die Obergrenze auf 4,95 Dollar angehoben werden. Erweiterte Lizenzen sollen vorerst nicht im Abo angeboten werden, Abo-Kunden erhalten nur die Möglichkeit, eine erweiterte Lizenz etwas günstiger zu kaufen, der Fotograf erhält dann 35 Dollar. Veer behält sich die Möglichkeit vor, später doch noch ein Abo für erweiterte Lizenzen einzuführen, dann jedoch zu höheren Preisen als bisher angekündigt. Wer als Fotograf seine Bilder schon deaktiviert hatte, kann sie bis zum 21. Oktober wieder für das Abo-Programm aktivieren, indem er eine Email an <a href="mailto:contributorhelp@veer.com" target="_blank">contributorhelp@veer.com</a> schreibt mit dem Betreff &#8220;Opt in&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotolia senkt Fotografenhonorare und ändert Abo-Modelle</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 12:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat die Microstock-Bildagentur Fotolia die dritte Version (V3) ihrer Webseite online gestellt. Was gibt es für Änderungen für Fotografen und Bildkäufer? Die größten Änderungen betreffen die Abo-Modelle. Bisher gab es ein &#8220;normales&#8221; und ein &#8220;Premium&#8221;-Abo. Bei ersterem konnte man Bilder bis Größe L runterladen, bei letzteren bis zur Originalgröße (also XXL). Beide Modelle wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat die Microstock-Bildagentur <strong>Fotolia</strong> die dritte Version (V3) ihrer Webseite online gestellt. Was gibt es für <strong>Änderungen</strong> für Fotografen und Bildkäufer?</p>
<p>Die größten Änderungen betreffen die <strong>Abo-Modelle</strong>. Bisher gab es ein &#8220;normales&#8221; und ein &#8220;Premium&#8221;-Abo. Bei ersterem konnte man Bilder bis Größe L runterladen, bei letzteren bis zur Originalgröße (also XXL). Beide Modelle wurden jetzt zusammengefasst.</p>
<p>Die schlechte Nachricht zuerst:</p>
<p>Fotografen bekommen jetzt im Schnitt weniger Geld für Abo-Verkäufe. Der User ToniFlap hat sich <a href="http://www.microstockgroup.com/14001/14001/msg214558/#msg214558" target="_blank">hier im Forum Microstockgroup</a> die Mühe gemacht, die alten und neuen Honorare miteinander zu vergleichen:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/new-revenue-Fotolia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6511" title="new-revenue-Fotolia" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/08/new-revenue-Fotolia.jpg" alt="" width="591" height="332" /></a>Den Diamant-Status unten hat bisher noch keiner erreicht und nur Yuri Arcurs hat den Rubin-Status geschafft. Wenn ich das Verhältnis meiner Abo-Verkäufe zugrunde lege, liege ich sicher richtig, wenn ich behaupte, dass jeder Fotolia-Fotograf von diesen Kürzungen betroffen ist.</p>
<p>Besonders betroffen sind Künstler, die <strong>Vektor-Grafiken</strong> liefern. Die alte Regelung war, dass im Abo jeder Vektor-Download wie 3 Foto-Downloads zählt, jetzt ist es nur noch wie ein Download. Wer zum Beispiel als Silber-Kontributor früher für ein Vektor-Abo-Download 96 Cent erhielt (3 x 32 Cent), erhält jetzt nur noch 29 Cent. Das sind ca. <strong>70%</strong> weniger!</p>
<p>Die gute Nachricht ist, dass <strong>HD-Videos</strong> jetzt nicht mehr im Abo erhältlich sind. Im Abo können jetzt nur noch Web-Größen runtergeladen werden, jeder Download zählt jetzt als 5 statt wie bisher als 10 Foto-Downloads. Das &#8220;Verschleudern&#8221; hochwertiger HD-Aufnahmen zu Abo-Preisen hatte bisher viele Videografen abgehalten, Fotolia zu beliefern.</p>
<p>Mit Mitgliedsbereich hat sich auch einiges verschoben und geändert. Schön finde ich die Organisation der Ordner, die jetzt nicht mehr auf jeder Seite den Blick auf die Dateien versperren. Neu ist auch die Möglichkeit, die gesammelten Statistiken als <strong>CSV-Datei</strong> zu exportieren. Blöd finde ich hingegen, dass im Mitgliedbereich die <strong>Thumbnails</strong> nicht mehr vergrößert werden, wenn mit der Maus drübergefahren wird und der rote Punk bei Dateien, die <em>nicht</em> exklusiv sind, wirkt verwirrend, weil er leicht mit der Markierung für abgelehnte Bilder zu verwechseln ist. Außerdem hätte ich mir deutlich komfortablere <strong>Statistik</strong>-Funktionen gewünscht, zum Beispiel die Gesamteinnahmen pro Bild oder pro Bildserie einer Galerie. Verschwunden ist übrigens auch still und leise die <strong>Ranking-Übersicht</strong> mit den Fotografen, die am meisten verkaufen.</p>
<p>Für <strong>Bildkäufer</strong> hingegen gibt es nur positive Änderungen zu vermerken. Im Suchfeld sind jetzt die üblichen Booleschen Operatoren wie AND, OR, NOT und Klammern für kombinierte Operationen möglich. Damit sind beispielsweise Abfragen wie &#8220;Gruppe AND Frauen NOT (Babys OR Kinder OR Mann)&#8221; möglich, um nur Bilder von Frauengruppen angezeigt zu bekommen.</p>
<p>Außerdem gibt es nun einen <strong>Preis-Filter</strong>, mit dem die Bilder mit Startpreisen von 2 oder 3 (statt 1) Euro ausgeblendet werden können. Das ist gut für Käufer, kann aber vor allem für exklusive Fotografen nachteilig sein, die alle ihre Bilder mit 2 oder 3 Credits anbieten.</p>
<p>Ich hatte versucht, herauszufinden, ob sich die <strong>Abo-Preise</strong> für Bildkäufer selbst geändert haben, habe aber noch nichts gefunden. Vielleicht könnt ihr das in den Kommentaren nachtragen, falls ihr den Preis eines bisherigen Abo-Modells wisst.</p>
<p><em>Was für Änderungen sind Euch noch aufgefallen und wie findet ihr die Änderungen?</em><br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/1fb58a77b70c43bea429267b49a1470e" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>Update 18.8.2011</strong>: Mario von Fotolia wies mich darauf hin, dass die Abrechnung der Abo-Downloads davon abhänge, ob es ein Abo mit Tages- oder Monats-Downloadlimit sei oder mit einem Jahres-Downloadlimit. Die genaue Übersicht findet ihr <a href="http://de.fotolia.com/Info/Contributors/ImagesPricing" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Metadaten für Videos bei Shutterstock, Pond5 und Revostock</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/07/16/metadaten-fuer-videos-bei-shutterstock-pond5-und-revostock/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 07:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Stock-Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
		<category><![CDATA[CSV]]></category>
		<category><![CDATA[CSV-Datei]]></category>
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		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer irgendwann anfängt, nach Fotos auch Videos bei Agenturen hochzuladen, wird auf ganz neue Probleme stoßen. Eins dieser Probleme ist die Verschlagwortung und Beschriftung der Videos. Dabei könnte es so einfach sein: Genau wie Fotos können auch Videos Metadaten im IPTC-Standard speichern, indem einfach bei Adobe Bridge, Lightroom o.ä. auf &#8220;Dateieigenschaften&#8221; geklickt wird und dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer irgendwann anfängt, nach Fotos auch Videos bei Agenturen hochzuladen, wird auf ganz neue Probleme stoßen.</p>
<p>Eins dieser Probleme ist die <strong>Verschlagwortung </strong>und <strong>Beschriftung </strong>der Videos.</p>
<p>Dabei könnte es so einfach sein: Genau wie Fotos können auch Videos Metadaten im IPTC-Standard speichern, indem einfach bei Adobe Bridge, Lightroom o.ä. auf &#8220;Dateieigenschaften&#8221; geklickt wird und dort die entsprechenden Felder wie Titel, Beschreibung und Keywords ausgefüllt werden. Leider können bisher nur die Agenturen <strong><a href="http://www.pond5.com/index.php?ref=stylephotographs" target="_blank">Pond5</a></strong>* und <a href="http://www.revostock.com/?a_aid=91638" target="_blank"><strong>Revostock</strong></a>* diese Daten einlesen.</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/video-metadata.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6354" title="video-metadata" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/video-metadata.jpg" alt="" width="509" height="400" /></a><br />
Bei <a href="http://submit.shutterstock.com/?ref=183121" target="_blank"><strong>Shutterstock</strong></a>* gibt es immerhin eine Notlösung.</p>
<p>Dort können die <strong>Metadaten</strong> als <strong>CSV-Datei</strong> hochgeladen werden. Leider gibt es da einige Stolpersteine. Shutterstock verlangt, dass die CSV-Datei vier Spalten hat: Filename, Description, Keywords, Model Release. Darunter stehen dann die Informationen der jeweiligen Videos. Das Feld &#8220;Model Releases&#8221; darf nur die Eigenschaft &#8220;I want to upload a release now&#8221; oder &#8220;No release required&#8221; enthalten.</p>
<p>Das Blöde ist, dass beim Speichern einer CSV-Datei mit Excel als Trennzeichen Semikolons benutzt werden. Shutterstock verlangt aber <strong>Kommas</strong> als Trennzeichen. Außerdem will Shutterstock, dass jedes Feld vorne und unten von Anführungszeichen begrenzt ist. Wenn ich diese jedoch bei Excel eingebe, spuckt er mir beim Speichern in einer CSV-Datei jeweils drei statt ein Anführungszeichen aus.</p>
<p>Selbst die Anleitung bei Shutterstock ist nicht ganz richtig. Diese sieht so aus:</p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/import-shutterstock-metadata-for-video.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6355" title="import shutterstock metadata for video" src="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2011/07/import-shutterstock-metadata-for-video.png" alt="" width="812" height="339" /></a>Richtig wäre hingegen eine CSV-Datei, die so aussieht:</p>
<blockquote><p>Filename,Description,Keywords,Model Release<br />
&#8220;2011a_maria_auf_wiese_01_1259.mov&#8221;,Pensive girl daydreaming,&#8221;woman, pensive, thinking, nature, meadow, dreaming, smiling, happy&#8221;,&#8221;I want to upload a release now&#8221;<br />
&#8220;2011a_mint_leaves_01_1425.mov&#8221;,&#8221;Panning over peppermint leaves&#8221;,&#8221;mint, peppermint, leaves, leaf, nature, herb, herbs, pan, panning&#8221;,&#8221;No release required&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Bisher <strong>exportiere </strong>ich deswegen die Daten von einer normalen Excel-Tabelle (.xls) in eine CSV-Datei. Die Option findet ihr im &#8220;<strong>Speichern unter&#8230;</strong>&#8220;-Menü unten bei &#8220;Dateityp&#8221;. Danach öffne ich die CSV-Datei mit einem Texteditor und rufe die &#8220;Suchen/Ersetzen&#8221;-Funktion auf. Damit ersetze ich alle Semikolons durch Kommas und &#8220;&#8221;" durch &#8220;. Ist etwas umständlich, geht aber trotzdem schneller, als die Daten für 20 Videos bei Shutterstock per Hand in jedes Feld kopieren zu müssen.</p>
<p>In <strong>Kurzfassung</strong>: Alle Spalten müssen durch Kommas getrennt sein. <em>Alle</em> Spalten müssen vorne und hinten ein Anführungszeichen haben, nur die erste Zeile mit den Überschriften <em>kann</em>, <em>muss </em>aber keine Anführungszeichen haben.</p>
<p>Revostock und Pond5 erlauben zwar auch den <strong>Import </strong>einer CSV-Datei, was ich bisher aber nicht notwendig empfand, da beide Agenturen die Metadaten auslesen können und das schneller geht als erst eine auf die Agentur zugeschnittene CSV-Datei zu erstellen.</p>
<p>Damit ich nicht den <strong>Überblick </strong>über meine Videos und die Metadaten verliere, habe ich eine Excel-Tabelle, in der ich für jedes Video den Titel, die Beschreibung und die Suchbegriffe aufliste und vermerke, bei welchen Agenturen ich das Video hochgeladen habe und ob es angenommen oder abgelehnt wurde.</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/fc1047678539406b81866da5d8a429f9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Wie beschriftet ihr eure Videos? Kennt ihr einen besseren Weg, eine für Shutterstock passende CSV-Datei zu erzeugen?</em></p>
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