Kategorie-Archiv: Bildagenturen

Die Heuchelei von Getty Images am Beispiel von Adobe Stock und Fiverr

Manchmal überholen Nachrichten sich selbst. Einen Teil dieser Meldung wollte ich schon vor einer Woche veröffentlichen, hatte aber zu wenig Zeit. Im Nachhinein betrachtet ist es ganz hilfreich, denn es kamen neue Informationen dazu, welche die erste Meldung in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Am 25. Juni 2015 geschah etwas Seltenes. In dem „Contributor Community„-Newsletter für exklusive iStock- und Getty Images-Fotografen widmete Getty Images dem neuen Angebot „Adobe Stock“ von der Konkurrenzagentur Fotolia fast ein Drittel des Inhalts. Hier könnt ihr diesen Teil in englisch nachlesen, ich habe mir den Inhalt von einer anderen Quelle bestätigen lassen.

Der Beginn des Getty-Newsletters
Der Beginn des Getty-Newsletters

Übersetzt steht da:

Einige Gedanken zum Start von Adobe Stock

Nach dem Start von Adobe Stock haben wir das Gefühl, es sei an der Zeit, mit Euch – unseren exklusiven Künstlern – einige unserer Gedanken darüber zu teilen, was dieser Schritt für Getty Images, iStock by Getty Images und unsere von uns geschätzte Zusammenarbeit mit Euch bedeutet.

Lasst uns damit beginnen zu sagen, dass zusätzlicher Wettbewerb nicht grundsätzlich eine schlechte Nachricht ist. Wettbewerb kann uns dabei helfen, unseren aktuellen und potenziellen Kunden besseren Service zu erbringen. Er kann auch unseren Kundenstamm erweitern, da durch das damit verbundene Marketing allgemein die Wahrnehmung der Verfügbarkeit von Bildmaterial und der Notwendigkeit dieses zu lizenzieren steigt. Schlecht ist Wettbewerb vor allem, wenn man kein ausreichend differenziertes Produkt anbieten kann.

Dank Euren bisherigen und zukünftigen Bildern bieten wir eine klare Positionierung im Markt: Überlegenes Bildmaterial. Dies gehört zu den wesentlichen Anforderungen unserer Kunden. Ohne großartiges Bildmaterial können Kunden auch keine großartigen Projekte umsetzen. iStock by Getty Images ist der einzige Anbieter im Niedrigpreis-Segment, der eine größere Anzahl und hochwertigere Bilder anbietet. Adobe Stock dagegen bietet denselben Inhalt, der bereits bei Fotolia und vielen anderen Anbietern verfügbar ist. Eine Aussage, das Bildmaterial sei von Adobe ausgewählt, macht dies nicht wahr.

Zudem bieten wir die gesamte Palette an Angeboten von Getty Images. Nur Getty Images kann allen Kunden einen umfassenden Service für alle Projekte weltweit liefern – kreative und redaktionelle, neue und historische, globale und lokale, Premium und Discount Inhalte. Nur Getty Images hat ein Verkaufsteam von 700 Spezialisten im Bereich Bildlizenzierung. Nur Getty Images hat in 20 Jahren einen breiten Kundenstamm aufgebaut.

Jenseits dessen, was der Start von Adobe Stock für Getty Images und iStock by Getty Images bedeutet, möchten wir die weitere Bedeutung dieses neuen Angebots für Fotografen weltweit beleuchten.

Mit dem Start von Adobe Stock stellt Adobe klar, dass sie den maximalen Wert einer Bildlizenz bei $10 sehen. Wir stimmen dem einfach nicht zu. Professionelle und fotografische Erfahrung sowie Investitionen in die Vorbereitung und Nachbearbeitung von Inhalten spielen eine Rolle bei der Qualität des Endproduktes und lassen sich nur durch höhere Preise – und damit Fotografen-Anteilen – wirtschaftlich rechtfertigen. Dies ist die Kernidee dahinter, dass Getty-Anbieter ihr Material verteilt über alle unsere Angebote streuen können und nicht nur nach dem „ein Einheitspreis für alles, jedes Bild ist austauschbar“-Ansatz.

Der Start von Adobe Stock unterstreicht auch den wahren Fokus von Adobe. Adobe setzt den Wert der Arbeit von Fotografen deutlich zu tief an, um ihr Angebot der Creative Cloud zu stärken. Entsprechend erhalten Kunden der Creative Cloud auch einen 40%igen Nachlass auf das Bildmaterial, der letztlich über tiefere Lizenzgebühren durch die Fotografen subventioniert wird.

Wir haben Mühe zu verstehen, wie Adobe Stock die Herstellung von Bildmaterial und die Lebenskosten von Fotografen nachhaltig unterstützen könnte – von denen letztlich viele auch Kunden der Creative Cloud sind. Stattdessen sehen wir in der aktuellen Form lediglich eine nachhalte Unterstützung von Adobes Ambitionen, ihre Software-Plattform voran zu bringen, auf Kosten der teilnehmenden Anbieter.

Getty Images wird sich weiterhin darauf konzentrieren, mit dem Schwergewicht auf hochwertigem Bildmaterial Lizenzen zu vertreiben. Wir werden damit fortfahren, dieses hochwertige Bildmaterial auch zu Premiumpreisen und mit höheren Lizenzauszahlungen an Fotografen zu vermarkten. Wir danken Euch für Eure Inhalte und Eure Loyalität. Wir sind mehr denn je daran interessiert, Eure Loyalität zu erhalten und werden verstärkt den Wettbewerb auf der Basis von Qualität und Umfang unseres Angebotes suchen. In den kommenden Monaten werdet Ihr verstärktes Marketing, neue Partnerschaften und weitere Verbesserungen sehen, die diese Strategie und unser Wille diese umzusetzen deutlich zeigen.

Danke, das Ihr unsere Partner seid.

Brad und das Team

Lassen wir inhaltliche Fehler beiseite wie die 10 US-Dollar, die in Europa eher 10 Euro sind sowie die 40% Nachlass, die nicht auf die 10 Euro/USD, sondern nur auf ein Abonnement gewährt werden. Sich über einen Bildpreis von 10 Euro pro Bild zu mokieren, wenn die Getty-Tochter Thinkstock Einzelbilder für 7,80 Euro anbietet, wirkt etwas paradox.

Dazu kommen die vielen Nutzungshonorare im unteren Cent-Bereich (zum Beispiel 0,14 Euro oder 0,22 Euro für den Fotografen), die bei Verkäufen über Getty Images selbst generiert werden. Denn die hohen offiziellen Lizenzgebühren auf der Webseite werden vom Verkaufsteam auch schnell stark nach unten gedrückt, wenn ein Kunde mit genügend Verhandlungsmasse ankommt.

Mit dem Programm „Getty Embed„, bei dem Getty Images seit März 2014 Millionen von Bildern verschenkt gegen einen Link zurück auf deren Webseite, trägt die Agentur selbst dazu bei, den Wert der Fotografie auf genau „Null“ zu drücken. Interessanterweise tauchte dazu eine Analyse auf. Die Datenbank-Firma Majestic hat unten in diesem Artikel dargelegt, dass über 5.900 verschiedene Domains über 2 Millionen Bilder von „Getty Embed“ genutzt haben. Da die Verlinkung immer im selben Format auf die selbe Seite erfolgt, lässt sich das automatisiert vermutlich gut zählen. Das bedeutet: Diese 5.900 Domains haben jeweils über 330 kostenlose Bilder benutzt.

Ich gehe davon aus, dass Leute, die über 300 Bilder innerhalb ungefähr eines Jahres auf einer Domain benutzen, vermutlich früher in irgendeiner Form ein Abo bei einer Bildagentur hatten. Soviel zu – Zitat aus der obigen Mail – „auf Kosten der teilnehmenden Anbieter„.

Getty Images kooperiert mit Fiverr

Am 30. Juni 2015, nur fünf Tage nach dem „Adobe sind Bilder nur 10 Dollar wert„, gab Getty Images eine Kooperation mit der Firma Fiverr bekannt.

Fiverr ist sowas wie die Billigbude für Arbeiten im Bereich Design, SEO, Webseitengestaltung und vieles mehr. Man könnte sagen, dass Fiverr bei Designern und anderen Anbietern von Dienstleistungen ungefähr so beliebt ist wie Microstock bei professionellen Fotografen vor acht bis zehn Jahren. Nutzer von Designleistungen finden das Billigangebot schon deutlich attraktiver.

Woraus besteht nun die Kooperation?
Fiverr-Anbieter können ihren Kunden jetzt zusätzlich zu ihrem Projekt Bilder von „Getty Images“ vermitteln. Kostenpunkt? 10 US-Dollar! Davon gehen 25%, also 2,50 USD an den Fiverr-Vermittler, den Rest teilen sich Getty Images, Fiverr selbst sowie der Fotograf in einem nicht genannten Verhältnis.

Ich denke, ihr erkennt die Ironie der Meldung. Die „Mühen„, die Getty Images hatte, um zu verstehen, wie Adobe Stock die „Lebenskosten von Fotografen nachhaltig unterstützen“ könnte, scheinen überwunden und werden jetzt kopiert.

Wenn die Kunden nicht sowieso einen der – illegalen – Fiverr-Dienste in Anspruch nehmen, wo Leute 10 Stockfotos für 5 US-Dollar anbieten…

Wie schätzt ihr die neusten Entwicklungen ein?

Ausfüllen der Steuerformulare für die Bildagentur 123rf

Ich weiß nicht, warum die Bildagentur 123rf erst jetzt anfängt, bestimmte Steuerinformationen von ihren Anbietern abzufragen, während andere Agenturen wie Shutterstock oder Fotolia das schon seit über fünf Jahren verlangen.

Der Grund ist jedoch jedes Mal der Gleiche: Vorgaben der US-Finanzbehörde IRS, um steuerliche Vorgaben korrekt umsetzen zu können.

Für Fotografen ist es sinnvoll und wichtig, die Steuer-Informationen vollständig auszufüllen, weil so in den meisten Fällen eine deutlich höhere Besteuerung der Agentureinnahmen vermieden werden kann.

Während bei den anderen Agenturen bei der Umsetzung dieser Behördenanforderungen teilweise ein völliges Chaos herrschte, hat 123rf von den Fehlern der anderen Agenturen gelernt und das Ausfüllen des „W8-BEN-Antrags“ deutlich erleichtert.

Wie fülle ich das Formular richtig aus?

  1. Logge Dich bei 123rf ein und gehe dann ins „Tax Center„, der Link ist auf der Startseite ganz unten rechts zu finden.
  2. Dort startet ihr dann den „123 Tax Wizard“, also eine Art Ausfüllhilfe.
  3. Klickt auf „No“, bei „Do you know your Tax Group?“ (Kennst Du Deine Steuergruppe?)
  4. In meinem Fall klicke ich dann auf „I submit as an individual at 123rf“ (Ich liefere Bilder als Einzelperson an 123rf). Achtung: Wer Bilder als Unternehmen, Handelsgesellschaft, GmbH, LLC oder ähnliches liefert, muss unter Umständen eine der anderen Möglichkeiten anklicken.
  5. Danach wird das Land des permanenten Wohnsitzes abgefragt, in meinem Fall „Germany“.

    123rf tax-01
    Screenshot des „Tax Wizard“
  6. Klicke danach auf „Fill in E-form“ (Fülle das „W-8BEN“-Formular elektronisch aus) im roten Kästchen.
  7. Dann öffnet sich das „Form W-8BEN“, aber glücklicherweise sind die meisten Daten schon aus dem Profil von 123rf übernommen worden.
  8. Kontrolliert bitte euren Namen bei 1. sowie ihre Anschrift bei 4. Sollten da Fehler enthalten sein, müsst ihr diese Daten bei 123rf unter „Mein Konto/Anschrift ändern“ korrigieren.
  9. Bei 6. habe ich meine US-Steuernummer eingetragen, wer keine hat, klickt rechts einfach auf „I have no SSN, ITIN or EIN“ (Ich habe keine US-Steuernummer)
  10. Bei 7. habe ich meine deutsche Umsatzsteuer-ID eingetragen, bin aber ehrlich gesagt unsicher, ob nicht auch die Steueridentifikationsnummer oder die „normale“ Steuernummer ausreicht. Da das Feld aber als „optional“ (freiwillig) gekennzeichnet ist, müsstet ihr auch nichts eintragen, wenn ihr nicht wollt.

    Screenshot des W8-BEN-Formulars
    Screenshot des W-8BEN-Formulars
  11. Die Häkchen und anderen Details sind von 123rf schon korrekt vorausgefüllt, ganz unten müsst ihr dann nur noch unterschreiben, indem ihr euren Vor- und Nachnamen eintippt. Dieser muss identisch sein mit dem Namen bei 1.
  12. Fertig! Danach werdet ihr wieder zum „Tax Center“ geleitet, wo jetzt in grün „Tax Form W-8BEN Submitted“ (Steuerformular abgeschickt) stehen sollte.
  13. Nach einigen Wochen sollte sich der Status in „Tax Form W-8BEN Approved“ (Steuerformular bestätigt) ändern.

Habt ihr das Steuerformular auch schon ausgefüllt?

Adobe integriert Bilder von Fotolia in das neue Produkt „Adobe Stock“

Vor einem halben Jahr hat die Softwarefirma Adobe die Microstock-Bildagentur Fotolia für 800 Mio. US-Dollar gekauft.

Schon damals war klar, dass sehr wahrscheinlich eine Einbindung der Fotolia-Bilder in die „Creative Cloud“ (CC) von Adobe erfolgen würde. Heute bestätigte Adobe diese Voraussage auf ihrem „Creative Cloud 2015„-Event in Berlin, wo die neuen Funktionen der CC 2015 vorgestellt wurden.

Fast genau zehn Jahre nach dem Start von „Adobe Stock Photos“ (einem Dienst, der 2008 wieder eingestellt wurde), präsentiert Adobe nun „Adobe Stock„, mit über 40 Millionen Bildern aus der Datenbank von Fotolia. Ich halte den Namen für etwas unglücklich gewählt, weil die Aktien der Firma den gleichen Namen haben (probiert es bei Google aus), aber das soll hier keine Rolle spielen.

Das neue Logo von "Adobe Stock"
Das neue Logo von „Adobe Stock“

Gewiss sind in der Creative Cloud 2015 einige Schmankerl für Fotografen und Designer versteckt, aber dazu komme ich vielleicht ein andernmal. Heute soll sich alles um die Vorstellung von „Adobe Stock“ drehen.

Was genau ist „Adobe Stock“?

Ein Ziel von Adobe ist es, den kompletten Gestaltungsprozess von Design in die „Creative Cloud“ zu verlagern. Bisher können CC-Kunden in den Cloud-Bibliotheken bisher schon Pinsel (Brush CC), Farbpaletten (Color CC), Vektorformen (Shape CC), aber auch Textstile und Ebenenstile plattform- und programmübergreifend erstellen und darauf zugreifen.

Ich kann zum Beispiel mit der App „Adobe Color CC“ die Farben eines selbst gemachten Fotos analysieren und als Farbpalette in der Cloud abspeichern. Danach habe ich auf diese Farbpalette Zugriff über Photoshop, Illustrator und so weiter, um diese Farben bei meiner Arbeit verwenden zu können.

Mit Adobe Stock ist es ähnlich, nur eben mit Bildern:
Kunden können über die Bibliotheken im Bilderbestand „Adobe Stock“ (der wiederum von Fotolia kommt) suchen und sich kostenlos Vorschaubilder mit Wasserzeichen versehen in ihre CC-Bibliotheken legen und in ihrer Arbeit nutzen. Diese Vorschaubilder sollen eine deutlich bessere Qualität als bisher haben.

Screenshot der Adobe Stock Webseite, wo die Bilder gesucht werden können
Screenshot der Adobe Stock Webseite, wo die Bilder gesucht werden können

Um „Adobe Stock“ nutzen zu können, müssen Creative Cloud-Kunden ihre Programme wie Photoshop oder Illustrator auf „CC 2015“ aktualisieren über den „Creative Cloud Manager“.

Wie viel kostet die Nutzung von „Adobe Stock“?

Das Runterladen und die Nutzung der Vorschaubilder mit Wasserzeichen ist kostenlos. Um das Wasserzeichen zu entfernen und die Bilder legal nutzen zu dürfen, müssen sie gekauft werden. Das funktioniert über die Kreditkarte, welche bei Adobe für die Bezahlung des „Creative Cloud“-Abos hinterlegt ist.

Möglich ist ein „normales“ Jahres-Abonnement von 750 Bildern im Monat für 159 USD pro Monat (bzw. 199 USD für nur einen Monat Laufzeit), der Einzel-Download eines Bildes für 9,99 US-Dollar (bzw. in Europa vermutlich 9,99 Euro netto) sowie ein Bilderpaket von 10 Bildern für 50 US-Dollar. Andere Zahlungsmöglichkeiten oder Bilderpakete sind aktuell nicht möglich.

Welche Lizenz haben die Bilder von Adobe Stock?

Soweit mir bekannt ist, werden die Bilder mit einer „Standardlizenz“ wie der bei Fotolia angeboten. Eine „Erweiterte Lizenz“ gibt es aktuell nicht.

Vektorgrafiken werden als Vektor geliefert ohne die dazugehörige JPG-Datei. Das Angebot umfasst auch die Instant-Collection, aber nicht die Premium-Collection „Infinite“. Videos werden zum Start noch nicht angeboten, die Einführung ist aber geplant.

Screenshot, wo die "Adobe Stock"-Bilder (siehe Kächsten rechts im Bild) in Photoshop als Bibliothek auftauchen
Screenshot, wo die „Adobe Stock“-Bilder (siehe Kächsten rechts im Bild) in Photoshop als Bibliothek auftauchen

Wie viel verdienen die Fotografen an einem Verkauf?

Haltet euch fest, jetzt kommen die guten Nachrichten!
Generell gilt: 33%. Das ist der Anteil, den die Fotografen von einem Verkauf erhalten sollen. Wird demnach ein Einzelbild für 10 USD/Euro verkauft, erhält der Fotograf 3,33 Credits.

Kauft der Kunde 10 Bilder im Paket, wären es demnach 33% von 5 (50 Dollar durch 10 Bilder), also 1,65 Credits. Das sind mehr als die 20% (1 Credits) bzw. 25% (1,25 Credits) mit DPC-Opt-In, welche Fotografen bisher beim Verkauf der ähnlichen Bildpakete bei Fotolia erhalten. Der „Bonus“ für das Anbieten der Fotolia-Bilder im „Dollar Photo Club“ (DPC) entfällt somit.

Die gute Nachricht: Die 33% werden in Zukunft auch bei Verkäufen von Bildpaketen über Fotolia und dem DPC ausgezahlt, also eine Kommissionserhöhung von 37,5%.

Benutzt der Kunde das „normale“ Bilder-Abo, erhält der Fotograf die Kommission gemäß seinem aktuellen Ranking-Wert, also von 0,20 bis 0,40 Credits pro Download.

Ist ein Opt-Out bei Adobe Stock möglich?

Nein, Im Gegensatz zum Dollar Photo Club von Fotolia ist bei Adobe Stock kein Opt-Out möglich.

Welchen Einfluss haben Verkäufe über „Adobe Stock“ auf das Fotografen-Ranking bei Fotolia?

Hier kommt noch eine gute Nachricht: Die normalen Verkäufe zählen wie bisher 1:1. Aber: Auch die Abo-Downloads zählen jetzt 1:1, nicht wie bisher 4 Abo-Downloads als 1 Ranking-Download. Das gilt sowohl für die verkauften Abos über Adobe Stock als auch über Fotolia sowie dem DPC.

Im Klartext: Wer bisher ca. 50% Abo-Downloads hatte, sollte jetzt das nächste Ranking-Level doppelt so schnell erreichen als bisher (4*0,5 = Faktor 2). Wer wie einige ausländische Anbieter eine Abo-Quote von 75% hat, erreicht das nächste Level und damit auch die höheren Kommissionen sogar dreimal so schnell!

Nicht berücksichtigt sind hier eventuell höhere Gesamtverkäufe, wenn Adobe es schafft, Creative Cloud-Kunden, die bisher nicht bei Fotolia gekauft haben, für das Angebot zu begeistern.

Wie werden die „Adobe Stock“-Verkäufe für Fotografen abgerechnet?

Die Abrechnung der Verkäufe über Adobe Stock sehen die Fotografen bei den normalen Umsatzmeldungen im Anbieter-Dashboard von Fotolia.

„Adobe Stock“-Verkäufe werden dort nicht anders gekennzeichnet sein, vermutlich, um der Konkurrenz mittels „Reverse Engineering“ keine Anhaltspunkte über den Erfolg von Adobe Stock zu liefern.

Ich bin gespannt, wie viele der Creative Cloud Kunden das Angebot in ihren Workflow aufnehmen werden.

Was sagt ihr zu den Änderungen?

Die Top 10 Bestseller-Fotos von Fotolia 2014

Bevor der Frühling anfängt, arbeiten wir uns noch etwas an den Bestsellern des letzten Jahres ab, denn noch sind nicht alle Kategorien abgedeckt.

Ich habe euch gezeigt, welche Smartphone-Bilder, welche Vektor-Grafiken und welche Editorial-Fotos sich im vergangenen Jahr am meisten verkauft haben.

Heute geht es um die „ganz normalen“ Stockfotos, am Beispiel der Bildagentur Fotolia*.

  1. Fotolia_57845477_S
    © goodluz – Fotolia.com

    Den Platz eins belegt die glückliche Familie mit zwei Kindern. Beachtet die braune Haarfarbe, die das Bild im Gegensatz zu einer blonden Familie auch in Südamerika verkäuflich werden lässt und den Hintergrund, der universell aber gleichzeitig frisch (blauer Himmel) und naturverbunden (grüne Wiese) ist. Nicht umsonst gehören auch Frau, Mann, Familie und Kinder zu den beliebtesten Suchbegriffen. Mich wundert eher, warum kein Haus im Hintergrund zu sehen ist.

  2. ©  sarahdesign85 - Fotolia.com
    © sarahdesign85 – Fotolia.com

    Was ich letzten Monat über Vektoren geschrieben habe, scheint auch hier zuzutreffen, wobei ich vermute, dass es eben wirklich mehr als Vektor denn als JPG verkauft wurde. Icons werden immer gebraucht und die Präsentation mit der Titelleiste oben macht den Unterschied.

  3. © Dreaming Andy - Fotolia.com
    © Dreaming Andy – Fotolia.com

    Wenn etwas „Business“ schreit, dann dieses Bild.  Die zusätzliche Verwendung der Diagramme als 3D-Variante hebt das Bild von einem reinen Foto ab, weil so etwas fotografisch viel schwieriger umzusetzen ist, vor allem mit dem Glas-Look der Balken. Die statistischen Elemente sind außerdem so generisch, dass das Bild für viele Branchen einsetzbar ist, während das kühle Blau bei Business-Themen sehr beliebt ist.

  4. © mpfphotography - Fotolia.com
    © mpfphotography – Fotolia.com

    Hier hat sich noch ein Bild eingeschlichen, was eigentlich eine Vektorgrafik ist. Da sie aber so fotorealistisch perfekt ist, fällt es kaum auf. Die Elemente sind alle sehr modern und ähneln stark den Apple-Produkten, nur ohne die Logos und so weiter, die auf einem Foto aufwändig entfernt werden müssten. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Designer bei diesem Bild sollten auf der Hand liegen.

  5. © Romolo Tavani - Fotolia.com
    © Romolo Tavani – Fotolia.com

    Während mir die meisten Motive aus dieser Top-10-Liste bekannt vorkommen, muss ich gestehen, dass dieses leicht kitschige Motiv im letzten Jahr an mir vorübergegangen ist. Es liegt optisch aber in dem Trend, welchen wir schon bei den Handy-Fotos beobachten konnten: Sonnenuntergänge scheinen aller Unkenrufe zum Trotz weiterhin gut verkäuflich zu sein.

  6. © Halfpoint - Fotolia.com
    © Halfpoint – Fotolia.com

    Ein solides Stockfoto: Aufgeräumt, kühl, modern (Glastisch!) mit einem klaren Konzept (Vertragsunterzeichnung), welches trotzdem für viele Zwecke einsetzbar ist: Neuer Job, Kündigung, Versicherung, Business-Deal, Hauskauf und so weiter.

  7. © kasto - Fotolia.com
    © kasto – Fotolia.com

    Ein Stockfoto, auf das ich richtig neidisch bin: Im Gegensatz zu einigen anderen Motiven in dieser Liste, die sich relativ leicht nachmachen lassen, ist so ein Foto deutlich anspruchsvoller. Einerseits wegen der Menge an Leuten sowie der schwierigen (Kunst-)Lichtstimmung. Die Zusammenstellung und die nicht allzu engagierte Körperhaltung der Leute lässt vermuten, dass hier keine MRs eingeholt wurden, was durch die Unschärfe aber auch okay sein könnte. Verkäuflich ist es auch wieder, weil so viele Verwendungsmöglichkeiten offen sind: Weiterbildung, Konferenz, Wahlkampfrede, Verkaufsseminar, Info-Veranstaltung und so weiter.

  8. © Sergey Peterman - Fotolia.com
    © Sergey Peterman – Fotolia.com

    Den Traum vom eigenen Heim, der jedoch bald greifbar nah ist, wird von diesem Foto sehr gut symbolisiert. Durch die Rückenansicht werden die Menschen generischer und ob es nun eine Villa oder nur eine Zweiraumwohnung ist, lässt sich ebenfalls nicht erkennen. Das lila Hemd sorgt für den notwendigen Farbklecks im ansonsten eher weißen Bild.

  9. © drubig-photo - Fotolia.com/partner/200576396
    © drubig-photo – Fotolia.com

    Fällt euch was auf? Wer genau hinguckt, entdeckt, dass bei jeder dieser Wiesen das Bild in der Länge verdoppelt wurde, eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um aus einem Bild ein Panoramafoto zu machen (und die Pixelmenge zu vergrößern). Die Fotografin bietet die Wiesen auch einzeln an, aber wenn ein Käufer für den gleichen Preis drei Varianten bekommen kann, liegt auf der Hand, warum sich gerade diese Dreier-Kombination zu einem Bestseller gemausert hat.

  10. © Coloures-pic - Fotolia.com
    © Coloures-pic – Fotolia.com

    Auch mit solchen einfachen Fotos lässt sich viel Geld verdienen. Hauptsächlich nutzen Designer solche Fotos, um sie als Hintergrund für andere Motive zu verwenden, wie es der Fotograf selbst zum Beispiel mit Motiven wie diesem oder diesem hier ebenfalls macht. Aber wenn die Kunden eigene Ideen umsetzen wollen, warum nicht auch die Montage-Vorlage mit anbieten? Die gleichmäßige Ausleuchtung und frontale Ablichtung erlaubt es notfalls auch, das Holz relativ einfach zu kacheln, wenn eine größere Auflösung notwendig sein sollte.

Über den Daumen gepeilt sollten alle hier gezeigten Bilder über 1000 Downloads im letzten Jahr erzielt haben, weil mein Bestseller 2014 bei Fotolia etwas darunter liegt.

Unschwer zu erkennen ist die Zunahme von digital erstellen Bildern, wie es bei den Topsellern vor zwei Jahren noch nicht der Fall war.

In der offiziellen Pressemitteilung von Fotolia vom 27.2.2015 werden noch Unterschiede in den Kaufgewohnheiten der verschiedenen Länder analysiert, die ich für so interessant halte, dass ich sie hier unverändert wiedergeben möchte:

Deutsche Bildtrends 2014: Ökologie, Natur und organische Materialien

Ein Blick auf die deutschen Bildtrends 2014 offenbart eine interessante Analogie zur gesellschaftlichen Vorreiterrolle Deutschlands als Öko-Land: Die zehn meistverkauften Bilder auf dem deutschen Markt haben einen klaren Fokus auf Natur, Ökologie und organische Muster und Strukturen wie beispielsweise Holz. Im Gegensatz zu anderen Märkten wie Großbritannien, bei denen eher kühle Business- und London-Bilder die nationalen Trends dominieren, nimmt der deutsche Bildmarkt damit eine grüne Sonderrolle ein.

Dies zeigt sich auch in der Landschafts-Kategorie, in der neutrale Landschaftsdarstellungen auf dem deutschen Bildmarkt nachgefragt werden, während Länder wie Frankreich, Großbritannien und Spanien in dieser Kategorie auf das eigene Land und deren urbane Zentren ausgerichtet sind: London, Barcelona und Paris bei unseren EU-Nachbarn, sonnige Blumenwiesen bei uns.

Globaler Fußball, nationale Esskultur

Globale Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hinterlassen ihre deutlichen Spuren in den Bildtrends 2014. Die Abbildung eines Stadions konnte sich so in gleich mehreren Kategorien wie „Architektur“, „Sport und Freizeit“ oder „Wohlergehen“ als Spitzenreiter positionieren – und zwar über Ländergrenzen hinweg.

Folgt man den Bildtrends der Kategorie „Essen und Trinken“, scheint die Esskultur hingegen eher eine nationale Angelegenheit zu sein: Landestypische Spezialitäten – Fish and Chips (GB), Wein (FR, ES, IT) oder Kürbis (US) – dominieren die nationalen Verkaufscharts und lassen keine übergreifenden globalen Trends erkennen. Erstaunlich: Das am meisten nachgefragte Food-Motiv der Deutschen ist die Tasse Kaffee – im Gegensatz zu den traditionellen Kaffeehauskulturen Spanien oder Italien, bei denen die geröstete Bohne erst gar nicht in den drei meistverkauften Bildern auftaucht.“

Bald geht es an dieser Stelle weiter mit den Video-Bestsellern von 2014.

* Affiliate

Das Sterben der kleinen Bildagenturen wird weitergehen

Zum Jahresanfang habe ich mich hingesetzt und meine Zahlen etwas ausführlicher analysiert.

Diesmal ging es vor allem um die Performance der vielen kleinen Bildagenturen, die ich parallel zu den „Big Playern“ im Microstock-Business beliefere. Gibt es eine Veränderung bei den kleinen Agenturen? Ins Positive oder Negative?

Dazu habe ich die umfangreiche Liste meiner eigenen Umsatzzahlen zur Hilfe genommen.

Meine Liste umfasst aktuell 37 Agenturen, die ich im Laufe der Jahre beliefert habe. Dazu zählen auch zwei Agenturen, die ich doppelt mit unterschiedlichem Material zu verschiedenen Preispunkten (Micro/Macro) beliefert habe bzw. hatte sowie mein mittlerweile aufgegebener eigener Bildershop. Außerdem sind da noch einige Agenturen enthalten, welche schon längst nicht mehr auf dem Markt sind, zum Beispiel StockXpert, Polylooks oder Fotocent.

Weggelassen habe ich außerdem Agenturen, welche ich nur mit Videos beliefere (z.B. Pond5, Revostock oder Clipcanvas) sowie Agenturen, welche ich erst seit weniger als fünf Jahren beliefere (z.B. Canva, Mostphotos oder Alamy).

Übrig geblieben ist eine Liste mit 20 Agenturen. Ich habe lange überlegt, ob ich konkrete Namen oder Zahlen nenne, aber mich aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden. Die Motivation, meine Umsatzzahlen nicht mehr zu nennen, habe ich hier dargelegt und da die Kurven einiger Agenturen nicht zu positiv aussehen, möchte ich nicht noch mal einen Rechtsstreit vom Zaun brechen.

Ich finde jedoch, dass die Diagramme trotzdem eine gewisse Aussagekraft haben.

Wichtig war mir, langfristige Trends zu erkennen, ohne von saisonalen Ausreißern wie dem Weihnachtsgeschäft oder der Sommerflaute abgelenkt zu werden. Deswegen habe ich von jeder Agentur den Monatsumsatz als Jahresmittelwert genommen, also wie viel Geld ich bei dieser Agentur über das Jahr gerechnet (und durch zwölf geteilt) eingenommen habe.

Insgesamt sieht das dann so aus:

jahresschnitt-alle-agenturenDas Pareto-Prinzip ist hier sofort erkennbar. Zwei der zwanzig Agenturen liefern den größten Teil meiner Umsätze. Da es ohnehin kein großes Geheimnis ist, kann ich die beiden Namen auch nennen: Fotolia* (grün) und Shutterstock* (lila). Leider verzerren die beiden Ausreißer nach oben die Aussagekraft, weshalb ich die beiden Agenturen in der folgenden Grafik weggelassen habe:

jahresschnitt-ohne-ft-shsSchon besser. Die restlichen 18 Agenturen sind fast alle als Linie zu erkennen. Die beiden Ausreißer nach oben diesmal sind Dreamstime* (türkis) und 123rf* (gelb).

Wenn wir diese weglassen, verteilen sich die restlichen 16 Agenturen so:

jahresschnitt-ohne-ft-shs-dt-123rf

Endlich kommt Licht in das, was auf der ersten Grafik noch wie ein dicker bunter Strang aussah. Gut zu erkennen ist, dass fast alle der 16 Agenturen mühsam vor sich hin vegetieren oder ganz klar jedes Jahr weniger Umsatz für mich erwirtschaften. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Die hellgraue Linie (wurde vor einigen Jahren von einer großen Agentur aufgekauft) sowie die orangene Linie, die sich mühsam auf den dritten (bzw. insgesamt siebten Platz) hochgearbeitet hat. Auch diese Agentur gehört einer anderen großen Agentur.

Fairerweise muss ich an dieser Stelle einwerfen, dass ich bei einigen dieser Agenturen das Hochladen von Bildern schon eine Weile eingestellt habe, weil der zeitliche Aufwand größer war als der Umsatz auf dieser Seite. Eine gleichbleibende Portfolio-Größe wird in der Microstock-Branche oft als Faktor für einen langfristigen Umsatzrückgang gewertet, weil die Bilder „veralten“ und irgendwann weniger gekauft werden.

Wenn ich diese neun Agenturen ebenfalls entferne, bleiben sieben Agenturen übrig und das Diagramm sieht so aus:

jahresschnitt-ohne-ft-shs-dt-123rf-und-no-uploader

Egal welche der letzten beiden Grafiken ich mir ansehe, sie sehen beide traurig aus. Vor allem, wenn man im Hinterkopf hat, dass sich bei jeder dieser 7 Agenturen mein Bildbestand mindestens verdoppelt, in einigen Fällen sogar mehr als verzehnfacht hat. Wer als Agentur mit einem zehnfachen Bildbestand trotzdem fünf Jahre lang umsatzmäßig stagniert, wird auch in Zukunft keine rosigen Zeiten erwarten können.

Eine der neun nicht mehr belieferten Agenturen, die österreichische Agentur Waldhäusl, hat im April 2014 den Betrieb einstellen müssen und eine andere Agentur dieser neun wurde ebenfalls 2014 von einer anderen Bildagentur aufgekauft und geschlossen. Vor wenigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass eine der restlichen sieben Agenturen in den kommenden Monaten das gleiche Schicksal ereilen wird.

Was sagt mir das?

Für mich sind die Zeichen eindeutig: Die kleinen Bildagenturen sterben weg!

Die vier großen Agenturen haben alle über 30 Millionen Bilder im Portfolio, die weiteren Agenturen mit einem positiven Trend haben alle eine andere große Agentur im Rücken. Der Rest erwirtschaftet nur niedrige drei- oder sogar nur zweistellige Beträge im Monat mit meinen teils über 10.000 Fotos. Da ich weiß, dass ich damit in der Regel zu den oberen 10% der Bildlieferanten gehöre, kann ich über den Daumen gepeilt vermuten, dass die Gesamtumsätze der jeweiligen Bildagenturen bescheiden sind. Da wundere ich mich manchmal, wie die Agenturen teilweise zwei Geschäftsführer oder Eigentümer bezahlen können.

Teilweise finde ich die mäßige Performance schade, weil ich weiß, wie viel Herzblut die Agenturinhaber in ihre Agenturen stecken. Nüchtern betrachtet erleichtert es mir aber meine Arbeit, meine Bilder nicht mehr bei 15 oder 20 Agenturen zu streuen, sondern sich auf die zehn umsatzstärksten zu konzentrieren.

Ich vermute stark, dann in diesem und dem nächsten Jahr noch einige der Agenturen aus den letzten beiden Grafiken den Betrieb einstellen werden oder von anderen Agenturen übernommen werden. Erst gestern kam zum Beispiel die Info rein, dass Mauritius Images, vormals eine der großen deutschen Agenturen, vom in der Szene eher unbekannten Stefan Ploghaus aufgekauft wurde.

Zwar habe ich in der Vergangenheit viel Zeit (und damit auch Geld) in den Aufbau meines Portfolios bei kleinen Agenturen gesteckt, aber mittlerweile ist es mir lieber, wenn weniger Agenturen meine Bilder vertreiben, weil es neben der Zeitersparnis auch das Risiko von unseriösen Partneragenturen oder undurchsichtigen Deals mit anderen Agenturen verringert. Deshalb werde ich in den nächsten Monaten beginnen, meine Bilder aus einigen Agenturen abzuziehen und die Accounts schließen zu lassen.

Was sind eure Erfahrungen? Wie schätzt ihr die Entwicklung ein?

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