Fotolia senkt Fotografenhonorare und ändert Abo-Modelle

Heute hat die Microstock-Bildagentur Fotolia die dritte Version (V3) ihrer Webseite online gestellt. Was gibt es für Änderungen für Fotografen und Bildkäufer?

Die größten Änderungen betreffen die Abo-Modelle. Bisher gab es ein „normales“ und ein „Premium“-Abo. Bei ersterem konnte man Bilder bis Größe L runterladen, bei letzteren bis zur Originalgröße (also XXL). Beide Modelle wurden jetzt zusammengefasst.

Die schlechte Nachricht zuerst:

Fotografen bekommen jetzt im Schnitt weniger Geld für Abo-Verkäufe. Der User ToniFlap hat sich hier im Forum Microstockgroup die Mühe gemacht, die alten und neuen Honorare miteinander zu vergleichen:

Den Diamant-Status unten hat bisher noch keiner erreicht und nur Yuri Arcurs hat den Rubin-Status geschafft. Wenn ich das Verhältnis meiner Abo-Verkäufe zugrunde lege, liege ich sicher richtig, wenn ich behaupte, dass jeder Fotolia-Fotograf von diesen Kürzungen betroffen ist.

Besonders betroffen sind Künstler, die Vektor-Grafiken liefern. Die alte Regelung war, dass im Abo jeder Vektor-Download wie 3 Foto-Downloads zählt, jetzt ist es nur noch wie ein Download. Wer zum Beispiel als Silber-Kontributor früher für ein Vektor-Abo-Download 96 Cent erhielt (3 x 32 Cent), erhält jetzt nur noch 29 Cent. Das sind ca. 70% weniger!

Die gute Nachricht ist, dass HD-Videos jetzt nicht mehr im Abo erhältlich sind. Im Abo können jetzt nur noch Web-Größen runtergeladen werden, jeder Download zählt jetzt als 5 statt wie bisher als 10 Foto-Downloads. Das „Verschleudern“ hochwertiger HD-Aufnahmen zu Abo-Preisen hatte bisher viele Videografen abgehalten, Fotolia zu beliefern.

Mit Mitgliedsbereich hat sich auch einiges verschoben und geändert. Schön finde ich die Organisation der Ordner, die jetzt nicht mehr auf jeder Seite den Blick auf die Dateien versperren. Neu ist auch die Möglichkeit, die gesammelten Statistiken als CSV-Datei zu exportieren. Blöd finde ich hingegen, dass im Mitgliedbereich die Thumbnails nicht mehr vergrößert werden, wenn mit der Maus drübergefahren wird und der rote Punk bei Dateien, die nicht exklusiv sind, wirkt verwirrend, weil er leicht mit der Markierung für abgelehnte Bilder zu verwechseln ist. Außerdem hätte ich mir deutlich komfortablere Statistik-Funktionen gewünscht, zum Beispiel die Gesamteinnahmen pro Bild oder pro Bildserie einer Galerie. Verschwunden ist übrigens auch still und leise die Ranking-Übersicht mit den Fotografen, die am meisten verkaufen.

Für Bildkäufer hingegen gibt es nur positive Änderungen zu vermerken. Im Suchfeld sind jetzt die üblichen Booleschen Operatoren wie AND, OR, NOT und Klammern für kombinierte Operationen möglich. Damit sind beispielsweise Abfragen wie „Gruppe AND Frauen NOT (Babys OR Kinder OR Mann)“ möglich, um nur Bilder von Frauengruppen angezeigt zu bekommen.

Außerdem gibt es nun einen Preis-Filter, mit dem die Bilder mit Startpreisen von 2 oder 3 (statt 1) Euro ausgeblendet werden können. Das ist gut für Käufer, kann aber vor allem für exklusive Fotografen nachteilig sein, die alle ihre Bilder mit 2 oder 3 Credits anbieten.

Ich hatte versucht, herauszufinden, ob sich die Abo-Preise für Bildkäufer selbst geändert haben, habe aber noch nichts gefunden. Vielleicht könnt ihr das in den Kommentaren nachtragen, falls ihr den Preis eines bisherigen Abo-Modells wisst.

Was für Änderungen sind Euch noch aufgefallen und wie findet ihr die Änderungen?

Update 18.8.2011: Mario von Fotolia wies mich darauf hin, dass die Abrechnung der Abo-Downloads davon abhänge, ob es ein Abo mit Tages- oder Monats-Downloadlimit sei oder mit einem Jahres-Downloadlimit. Die genaue Übersicht findet ihr hier.

23 Gedanken zu „Fotolia senkt Fotografenhonorare und ändert Abo-Modelle“

  1. Dass die Vektorendabos angepasst wurden, finde ich besonders ärgerlich. Mann kann hier sicherlich darüber diskutieren ob das gegenüber den Fotografen fair ist oder nicht, Fakt ist jedoch, der Zeitaufwand für eine gute Vektordatei ist ungleich größer als für ein Foto.

  2. zu den Jahresabos: ich denke du wirst mir zustimmen, Robert, dass man bisher nicht mitbekommen hat, dass es auch solche Abos gibt. Ich hatte noch nie einen Verkauf eines Jahresabonnenten. Es ist schon dreist wenn das jetzt positiv heraus gestellt werden soll, dass da die Ausschüttungen gestiegen sind.

  3. *ironie-Modus ein*

    Endlich wieder mal Reduktion des Fotografenhonorars bei Fotolia! 😉

    Hab mich schon gewundert, wann die nächste kommt, normalerweise passiert das ja fast im Halbjahrestakt *g*

    Als nächstes ist dann wieder istock dran, und dann Fotolia…bis wir irgenwann bezahlen müssen, damit unsere Fotos angeboten werden!

    *ironie-Modus aus*

  4. Eine unverschämtheit von fotolia ! Die einen bezahlen die anderen die eh schon genug Geld verdienen . Das wird so nach hinten gehen , es lohnt sich einfach nicht mehr . Ich verkaufe lieber meine Pics über makro Stock im Schnitt 250 Euro bei einem Bildverkauf . Die schneiden sich so ins eigne Fleisch das keiner mehr was für die machen wird oder es an Qualität verliert . Aber das werden die auch noch merken . Eigentlich sollte es wirklich bald so heissn , willste Fotos verkaufen bring bitte Geld mit . Der Markt wird bereinigt . I stock ist getty was wird bewirkt das viele abspringen werden und die wirklich guten Pics über getty vertrieben werden und dort wird noch cash gemacht . Man sollte zum grossen boykott aufrufen ..wir Fotografen haben die macht …keine neuen Fotos und die können den Laden dicht machen ….. bin ich froh so einen Mist nicht mehr mitzumachen …

  5. Warum eine Unverschämtheit? Es ist doch zu erwarten das diese Billigmasche auf Dauer nicht funktionieren kann, aber viele machen trotzdem mit. Gutes Bildmaterial liefern und dafür „nichts“ bekommen, was bitte ist der Grund für dieses tun?

  6. @Robert Kalb:

    Die meisten sind Amateure die schon eine Bestätigung in dem gedruckten Bild sehen, die anderen von Macros abgelehnte – oder von den Macros auf Micro umgestiegen, weil sie sich nicht mehr am Markt durchsetzen konnten.

    Hinzu kommt, dass viele durch einen solchen Blog wie diesen, oder den von Yuri Arcus, in Entscheidung bestärkt fühlen.

    Außerdem muß wohl keiner von seiner Fotografie leben, ist eben ein Hobby mit einem einträglichen Nebenerwerb – da reicht der Jahresverdienst u.U. für einen Urlaub.

    Das wissen die Betreiber von den Micros genau – das zeigt auch die Unzahl der angeschlossenen/vermarkteten Fotografen – die müssen ihre Bildlieferanten nicht vernüftig bezahlen, sind halt Amerikaner – reich wird man eben nnur auf Kosten anderer.

    Leider wird hier ständig das „Wohl und Heil“ propagiert – fast könnte man meinen, einzelne werde für die positive resonanz bezahlt, und nicht für ihre Fotos.

  7. @Robert Kalb
    Gutes Bildmaterial liefern und dafür “nichts” bekommen, was bitte ist der Grund für dieses tun?

    Weil ich damit andere Fotografen ärgern kann!

  8. @Robert:
    Es klappte ja eigentlich wirklich gut, bis auf einige wenige, die JEDES Thema in die „Micro-versus-Makro-Schiene“ kippen. Ich denke die Für und Wider warum jemand Makro oder Micro macht sind hinlänglich bekannt. Und ich habe keine Lust mir in jedem Beitrag wieder vorblabbern zu lassen, warum ich meine Bilder „verschenke“.

    Ich bewundere auch Deine Leidensfähigkeit. Du hast das mit Abstand beste deutschsprachige Forum und mußt solche Aussagen hinnehmen: „Zitat fotoprofi: Leider wird hier ständig das “Wohl und Heil” propagiert – fast könnte man meinen, einzelne werde für die positive resonanz bezahlt,“

    Für mich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen auszusteigen. Das ewige angepflaumt werden macht mir keinen Spaß mehr. Ich wollte eigentlich einen Gedankenaustausch mit Stockfotografen und keine Makro-Seelsorger, die mich ununterbrochen bekehren möchten.

    Alles Gute weiterhin für Deinen Blog, vor allem aber in der Fotografie!
    Gut Licht
    Walter

  9. Ein doppelter Griff ins Klo von Fotolia.Die erneute Honorarkürzung ist kaum noch einen Kommentar wert,aber das noch mit einem furchtbaren,irritierendem Layout zu garnieren ist schon eine Zumutung. 🙁

  10. Jo, ich würd‘ mal sagen, selbst dran Schuld, wer bei Fotolia verkauft. Wenn sich endlich mal alle halbwegs professionellen Fotografen zusammenraufen würden und diese Bagaluden boykottieren, dann sollte auch Schluß sein mit den Hunglöhnen und der Ausbeutung.
    Nur die Geldgeilheit jedes Einzelnen verhindert das eben …

  11. Komisch ist nur das Macro richtig gut funkt . Ich habe mit mid angefangen dann bin ich auf micro ( fotolia ) umgestiegen um zu schauen . Bin aber jetzt fest in macro Hand . Ich muss zwar wesentlich besser und genauer meine Produkinen planen ( helfende Hand Art Director von der macro Agentur ) habe aber wesentlich weniger Arbeit ( keine Verschlagwortung ) etc. und auch richtig geile Bilder weil die Pics mit mir besprochen werden . Zudem der Vertrieb ist wesentlich besser und ich bekomme Mitgeteilt wofür meine Bilder verwendet werden + teilweise Belegexemplare . Das ist service …und glaubt mal wenn ihr alle konsequent gewissen Sachen beherzigt braucht keiner mehr fotolia usw. es gibt halt Kunden die sich sagen : ein Bild kostet nunmal Geld dafür haben es nicht 200 andere …auch ein Ding warum macro immer laufen wird … ich finde es nur erschreckend das fotolia seinen Fotografen keinen Service anbietet bzw. nicht verstehen welcher Aufwand tatsächlich hinter einem shooting stecken ( Kosten /Zeit ) ! Einaches Beispiel und das ist fakt : da gibt es eine Produktionsfirma die stecken 8000 Euro in eine Produktion ( 4 Models / ein Thema ) ca. 80 -100 Fotos . Die machen im Jahr ca. 1 Mio Umsatz mit ihren Produktionen und warum weil die 8000 Euro gut6 angelegt in Location , Models und Fototechnik bzw. styling etc. investiert werden und sie somit richtig gutes Material anbeiten können was hochklassik ausschaut ( selbst Yuri kann da noch lernen ) !

  12. Fotolia gibt gar keinen direkten Kommentar zu ihrer Tarifstruktur. Sie haben aber eine Standard Antwort zum Thema geliefert:

    „vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir verstehen, dass die Änderung der Kommissionen im Abonnement auf Unmut stößt. Jedoch ist diese Entscheidung notwendig, um langfristig am hart umkämpften internationalen Bildmarkt zu bestehen.

    Fotolia wächst auch weiterhin schneller, als jeder andere Anbieter in der Branche. Unsere Verkäufe und die Umsätze der Mitglieder steigen stetig.Dahinter stecken neben viel Engagement auch beträchtliche Investitionen in die Website, das Marketing, den Vertrieb, Personal und in die weltweite Expansion. Damit das so bleibt arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck daran, unsere weltweite Marktposition auszubauen und weiter zu wachsen. Im direkten Vergleich mit dem internationalen Wettbewerb sind unsere Konditionen nach wie vor führend, in den höheren Rankings sogar konkurrenzlos.

    Wenn Sie Ihre Bilder exklusiv bei Fotolia einstellen, können Sie die Verfügbarkeit im Rahmen des Abonnements übrigens abwählen. Auch werden HD Videos nicht zum Download im Abonnement angeboten.

    Wir hoffen, dass Sie die oben genannten Gründe bei Ihrer Beurteilung in Betracht ziehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Fotolia Team
    +49 (0)30 208 96 208“

    Einen ähnlichen Spruch haben sie bei der letzten Senkung der „Löhne“ abgegeben. Bevor der Laden Pleite geht, wechsle ich lieber mit meinen exklusiven Bildern zu einer konkurrenzfähigen Plattform!

  13. …ich habe heute zunächst in meinem Profil den Abo-Verkauf abgeschaltet. Der macht zwar ein Drittel der Verkäufe aus aber nur 10% oder weniger des Umsatzes. Am Ende kanibalisiert man sich seine eigenen Verkäufe mit den Abo-Kunden.

    Vermutlich hat Fotolia viele Kunden in den Staaten und hat jetzt finanzielle Probleme, weil sie in $ einnehmen und in € wieder auszahlen sollen. Bei dem Wechselkurs ist das ungünstig!

    Wenn die Preissenkungen auch auf die übrigen Verkäufe durchschlagen, kündige ich lieber meinen Account, als mich ausbeuten zu lassen. Die Fotos können ja auf der Festplatte warten, bis es wieder was zu verdienen gibt.

  14. @ R. Kneschke: Na ich erwarte, dass Fotolia seine Investitionen schützt, so wie ich das mit meinen tue. Im Moment versuchen sie den Preis bei ihren Einkäufen (meinem Honorar) zu drücken. Damit laufen sie aber zumindest bei mir ins Leere. Ich investieren mittelfristig nur soviel in die Fotolia-Produktion, wie auch wieder auf meinem Konto landet. Mit ganz einfachen Produktfotos verdient man aber teilweise das Vielfache von einer guten und aufwendigen Idee für Fotolia.

    Wenn weniger auf dem Konto reinkommt, kommen von mir auch weniger Arbeitsstunden zurück. Das ist für mich eine ganz einfache Rechnung.

  15. Sorry, aber dies permanente einfältige rumgemaule und gejammere, meine Augen rebellieren dagegen. Macro ist so super toll – warum treiben sich nur die vermeintlichen Anhänger dann in Blog´s rum wo es um Micro geht? Die bösen Fotolia Macher kürzen immer mehr das Honorar – warum bietet ihr dann da an? Geht doch einfach.

  16. @reka:

    Mich würde auch interessieren bei welcher Macro Du exclusiv bist, bisher habe ich den exclusiven Schritt bei Macros gescheut.

    Auch sind die Konditionen unterschiedlich, und was kommt für einen Tag shooten so durschnittlich rein – ich bin derzeit auf der Suche nach einer exclusiven Macro – muß allerdings gut und ehrlich sein, nicht eine, die gerne mal Verkäufe nicht anzeigt, oder unpünktlich zahlt.

  17. Hallo zusammen,

    mal was Neues….. (oder eine Idee zum Geld verdienen?)
    Vielleicht ist hier ja der eine oder andere gute Fotograf, der Lust hat, mit uns was eigenes im People-Bereich aufzubauen (eigener APIS-SHOP als Bildagentur möglich…)

    Selbst vermarkten wir uns erfolgreich seit 5 Jahren mit eigener APIS-Anbindung und im FF,
    können aber zu wenig Bilder prodz. und sehen deutl. Potenzial für bestimmte Themenbereiche und bestimmte Bildsprachen – hinzu kommt, dass viele Redakteure uns kennen und uns im i-picturemaxx in Ihre Suchen einbeziehen (sichtbar im APIS Backstage)
    Kontakt unter: david@team-wa.de

  18. Einige wollten wissen wo ich bin : bin bei f1 online . Ja ,ich bin sehr zufrieden mit dieser Agentur , die kümmern sich um shootings bei denen wo sie wissen das es sich auch lohnt . Zudem hat diese Agéntur sehr gute Partner im In und Ausland .

    Allgemeines zu macros : ja man kann auch nicht exclusiv anbieten im rf Bereich aber nur wenn man seine Bilder im gleichpreisigen Segment anbietet .

    Würde am Anfang rf anbieten und so nachdem dann auf RM umsteigen . Man sollte ein Kontigent von 1000 Bilder haben und sich einen Zeitraum von 1 Jahr setzen , dann aber lohnt es sich wirklich . 1000 Bilder aufs Jahr , macht lieber etwas weniger aber dafür mit Hand und Fuss .

    Ich kann empfehlen : f1 online , plainpictures , stockfood ( people und food Fotos ) , Westend 61 und natürlich die beiden grossen getty images und corbis . Die beiden allerdings suchen sich ihre Fotografen aus .

    Und bitte wenn ihr Fotos produzieren solltet , achtet auf authentische Personen , bitte bloss keine Freisteller ( den scheiss kann keiner mehr sehen – auch wenn es noch verkauft werden sollte – es gibt einfach zuviel davon und eure Fotos werden untergehen im laufe der Zeit ) ! Macht euch ein moodboard zu einem Thema ,damit ihr euren Models zeigen könnt wohin es gehen sollte . Klamotte ist ganz wichtig , erkundigt euch mal nach Trendfarben der Saisons bzw. Model usw. sollte sich vom Hintergrund absetzen . Ruhige Farben aber auch mal eine Signalfarbe einsetzen .

    Zur Technik Licht am besten Tageslicht , wenn angeblitzt dann am besten indirekt . Lasst Freiräume für Texte auf den Fotos . Etwas mehr rumherum ist ganz gut wegen Beschnitt . Schärfe auf die Augen ( im Bildbetrachtertool auf 100 % Ansicht ) ! Achtet auf Farben ( Proof Warning ) .

    Ich sage es mal so , auch ich hatte meine Schwierigkeiten am Anfang gehabt mit den macros aber wenn ihr erstmal 500 gute Pics habt und die sehen das ihr was tut kommt alles von alleine . Ich habe viel gelernt mit der Zeit weil ich fast jede Woche mit den Agenturen telefoniere . Fakt ist : vom Arbeitsaufwand ist es nur ein drittel von dem was ich in micro investieren muss ( Verschlagwortung Hochladen weniger Fotos gleiches Geld ).

    Just for info : ja ich mache es Beruflich , bin seit 10 Jahren als Fotograf tätig und auch ich hatte meine Schwierigkeiten . Aber wenn ihr Konsequent arbeitet und ihr werdet mit der Zeit besser und besser ( von shoot zu shoot lernt man ja dazu ) dann ist Stockfotografie ein gutes Zubrot , aber mehr auch nicht . Ihr werdet nicht Reich werden , so ist es . Ihr werdet aber immer und immer wieder gutes Geld verdienen für die ein oder andere Anschaffung usw. bzw. nette Reise ( Reisefotos laufen supi ) … investiert in eine gute Kamera und gute Objektive dann etwas Licht ( 2 Lichter reichen für 60 % aller Fotos aus ) .

    @ Robert : machst gute Sachen und der blog gefällt mir , verstehe aber nicht warum du fotolia und konsorten so anpreist . Klar, du macht deine Erfahrungen und deinen Schnitt , aber macro kann mehr . Berichte mal mehr in diesem Segment . Warum Apfel verkaufen wenn man diese als Trüffel verkauft bekommt .

    Ich selber denke darüber nach eine Produktionsagentur zu gründen . würde 4-6 Fotografen bei ihren Produktionen als Art Director bzw. Producer unterstützen und an gewissen Stellen weiterleiten . Wer wäre dabei ?

  19. @reka: Ich verdiene momentan nun mal das meiste Geld mit Microstock-Agenturen, deshalb liegt es auf der Hand, dass ich davon am häufigsten berichten kann. Wie Du aber vielleicht mitbekommen hast, bin ich ja unter anderem auch bei Stockfood und baue dort – wenn auch sehr langsam – mein Portfolio auf. Dann kann ich das besser vergleichen.

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