Fotosession mit dem verkannten Schauspieler

Ich hatte ihn einmal im Studio. Ich hatte ich ein zweites Mal im Studio. Und auch bei der dritten Fotosession mit dem Model Stefan bin ich begeistert, wie gut er und Stockfotos zusammenpassen. Umso erstaunlicher ist es, dass er bisher bei keiner Modelagentur unter Vertrag ist.

Er hat eine sehr überzeugende Mimik, ist als (ehemaliger) Sportstudent gut durchtrainiert und für jeden Spaß zu haben. So schlug er mir diese Haltung vor als „Machen wir mal die Merkel-Pose“:


Wirkt doch unglaublich seriös, oder? Unsere Kanzlerin weiß, was sie da macht. Da „Burnout“ ja momentan wichtiges Business-Thema ist, durfte ein entsprechendes Bild bei unserer Fotosession nicht fehlen.

Um die neuen „sozialen Netzwerke“ wie Facebook (hier meine Facebook-Seite), Twitter (mein Account), LinkedIn und so weiter zu visualisieren, habe ich zu einem beliebten Hilfsmittel gegriffen und ein Foto mit einer Illustration kombiniert. Da meine Zeichenkünste minimal sind, blieb es bei Schrift und Linien. Wenn ihr mal darauf achtet, werdet ihr übrigens merken, dass die Namen sowohl im englischsprachigen Raum als auch in Deutschland bekannt sind und häufig vorkommen. Dafür habe ich extra die beliebtesten Vornamen in den USA und Deutschland in den jungen Jahrgängen recherchiert, welche Facebook am häufigsten nutzen.

Am besten macht sich Stefan jedoch wegen seiner Muskeln als Handwerker oder Bauarbeiter. Das sehen die Käufer ebenso. Ich bat ihn auch, extra einen Drei-Tage-Bart stehen zu lassen, damit er „raubeiniger“ aussieht.

Gut finde ich an Stefan auch, dass er nicht nur problemlos meine Ideen umsetzen kann, sondern mich immer auch bittet, einige seiner Ideen umzusetzen, die eine ganz andere Lichtsetzung erfordern. Deswegen für alle, die glauben, ich könnte nur das Licht einer großen Softbox von vorne auf meine Models prasseln lassen, hier als Beweis, dass es auch anders geht, eine komplett unterschiedliche Lichtführung:


Belichtet habe ich das Foto in diesem Fall mit meinem LitePanels-Dauerlicht. Auch dieses kurze Video* wurde mit dem Licht erstellt.

Meine mittlerweile über 300 Fotos von Stefan gibt es exklusiv nur hier bei Fotolia* zu erwerben.

Was sagt ihr zu den Bildern? Was macht für Euch ein gutes Model aus?

* Affiliate-Link

18 Gedanken zu „Fotosession mit dem verkannten Schauspieler“

  1. De Bilder gefallen mir allesamt gut. Ehrlich gesagt bis auf das letzte mit der ‚anderen‘ Lichtführung. Das Bild finde ich nicht straight… Aber Stefan ist toll und sehr sympathisch… 🙂

  2. …und vor allem schaut er aus wie Ben Affleck 😉 auf jeden Fall sehr fotogen. Gute Bilder.
    VG Andreas

  3. Bei der Frage, wieso Stefan nicht unter Vertrag steht, hätte ich für mich eine Antwort. Sehr deutlich zu sehen ist das auf dem Foto mit der anderen Lichtführung, das Video kann ich leider mit meinem ISDN nicht ansehen :(. Ich hätte ihn aufgrund seines sehr ausgeprägten Unterkiefers auch nicht als Modell ausgewählt – was ihm aber wohl für seine vielen Grimassen zu Gute kommt.
    Interessanterweise kommt diese Kinnpartie auf vielen Fotos von dir gar nicht zum tragen, als Person wirkt er frisch und natürlich, also das passt schon. Von mir wäre das eine Fehleinschätzung gewesen – und das sollte mir zeigen, auch mit fraglichen Modellprofilen erstmal Probeaufnahmen zu machen ;).

  4. Bei dem Social-Networks-Fotos sollte er m.E. das Jacket geschlossen haben. Erstens ist das durchaus üblich und zweitens sieht er so unglaublich breit aus. Ansonsten: Interessantes und authentisches Modell.

  5. Reichst Du das Social Network Bild auch ohne Deine Zeichnung ein? Dann kann sich da der Agenturgrafiker, der Dein Bild kauft, austoben.

    Die Grafik finde ich etwas bunt, das sieht eher nach Kindergarten aus als nach Business oder Wissenschaft.

  6. @Dvid: die zeichnung berührt ja nirgends das Foto. Von daher kann jeder einfach weiß drüber kippen und was eigenes hin malen 🙂

  7. Den darfst Du mir gern mal vorbeischicken. 😉

    Übrigens verkaufen sich auch Bilder mit für Stock ungewohnter Lichtführung recht gut, wenn man sie denn überhaupt angenommen bekommt. Kommt nur drauf an, was man rüberbringen will.

    @Robert: Wie sind Deine Erfahrungen mit den LitePanels? Ich bin auf der Suche nach bezahl- und tragbarem Dauerlicht für on-location Video. Im Prospekt machen die ja nen ordentlichen Eindruck, aber wie schaut’s in der Praxis aus?

  8. @Ulrich: Bisher habe ich bei den LitePanels nur die Strom-Variante. Es gibt zwar auch einen Akku, den habe ich aber noch nicht getestet. Ich bin aber auch gerade am Testen einer günstigen On-Location-Dauerlicht-Lösung, die werde ich im Blog hoffentlich bald vorstellen.

  9. @microstock: Haha, was es nicht alles gibt. Aber nein, die meine ich nicht, wäre sicher auch keine „günstige“ Variante, wenn man erst ein iPad kaufen muss.

  10. Hallo Robert,
    vielen Dank für die tollen Bilder. An dieser Stelle muss ich aber leider gleich die negative Seite an diesem Artikel erwähnen: die Ladezeit

    Die vielen Bilder bringen deine Startseite auf eine Gesamtgröße von über 400kb. Für deine Leser, die nicht 2000kb/s oder mehr Bandbreite zum Surfen haben, für die wird das schon recht mühsam.

    Die Ladezeit kann z.B. hier getestet werden (keine Werbung!): http://webtool.topsubmit.de/cgi-bin/loadcheck.cgi?domain=http%3A//www.alltageinesfotoproduzenten.de&timeout=10

  11. Den darfst Du mir auch gerne mal vorbeischicken ;))
    Ein wirklicher Traumkerl…dahinschmelz….

Kommentare sind geschlossen.