Just Handy-Pics – Folge 1

Ein richtiger Fotograf verlässt nie ohne Kamera das Haus.

Aber zugegeben, fünf Kilo DSLR, Objektive und Zubehör sind für manche Anlässe deutlich überproportioniert.

Deswegen hatte ich mir als „immer dabei“-Kamera eine Casio Exilim gekauft. Die liegt aber immer häufiger im Schrank, weil ich mir gleich danach mein erstes Handy gekauft habe: Ein Samsung Jet*.

Klar, dass die Bilder beider Kameras nie im Leben die Qualitätskontrollen von Bildagenturen bestehen, aber für das Location-Scouting, lustige Momentaufnahmen unddas Festhalten denkwürdiger Erinnerungen eignen sich beide durchaus.

Deswegen will ich in loser Folge ab und zu auch einige der Handyfotos zeigen, die ich gemacht habe. Keine Stockfotos, eher Street Art, Schönes, Marodes und Bizarres.

Alle Fotos sind unbearbeitet, höchstens beschnitten (und mit Wasserzeichen versehen).

Baustelle am Bahnhof Alexanderplatz, Berlin
Baustelle am Bahnhof Alexanderplatz, Berlin
Defektes Klingelschild in Köln
Defektes Klingelschild in Köln
Eisblume am Fenster
Eisblume am Fenster
Sonnenuntergang bei Berlin
Sonnenuntergang bei Berlin

Was meint ihr? Trash, Kunst, belanglos?

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16 Gedanken zu „Just Handy-Pics – Folge 1“

  1. Belanglos.
    Außerdem unscharf und verwackelt. Aber was will man von einer Handykamera erwarten.

    Trotzdem bin auch ich der Meinung, dass man als Fotograf immer eine Kamera dabei haben muss. Immer. Für eine kleine digitale Kompaktkamera konnte ich mich noch nicht entscheiden, weil ich dann schon gern eine qualitativ gute hätte. Das geht schnell in Preisregionen, wofür man eine zweite DSLR bekommen könnte. Außerdem muss meine digitale Kompakte einen Blitzschuh haben, damit ich entfesselt blitzen kann. Blitzlicht von den Kompakten ist einfach furchtbar.
    Die G’s von Canon bieten sich angeblich an. Aber die höheren Nummern (12, im Moment) werden anscheinend eher schlechter als besser. Auch passt mir nicht, dass man bei den meisten Kompakten nur via Display und nicht durch einen Sucher den Bildausschnitt wählen kann. Den Sucher hat die G-Serie von Canon zwar noch, aber er ist recht mies. Bei den niedrigen Nummern (9 etwa) fährt außerdem das Objektiv in den Bildausschnitt hinein, wenn man rauszoomt.

    Gibt es eine wirklich gute digitale Kompakte? Darf auch ein älteres Modell sein.

  2. Zu den Bildern: Das 2. und das letzte find ich echt gut (dafür dass sie von einer HANDYKAMERA kommen…) auf Webgröße könnten die auch von einer 450D oder 500D kommen

    Zu Jay: Trotz dr von dir vorgebrachten Mängel würde ich dir die G11 empfehlen alternativ bietet sich noch die Nikon Coolpix P7000 an , aber ich bin nunmal einfach Canon-Fan.

  3. Noch ein Tipp eines Lesers (via Facebook): „Ich hab ’n Tipp für ’ne gute Digitale Kompakte: Canon S95. 🙂 Arbeitet gut auch bei wenig Licht und lässt sich vollständig manuell einstellen. RAW-Fotos kann man auch machen. Und natürlich 720p-Videos mit Stereoton.“

  4. Absolut trashige Kunst – Handyfotos sind die neuen Polaroids, die haben Kultpotential!
    Bei Facebook und Flickr kann man schon wirklich geniale Handy Aufnahmen finden.

  5. Mich würde mal deine Meinung zu den kleinen Casios interessien.
    Ich hatte bis vor ner Weile auch eine und hab die eigentlich sehr gemocht und fand das die Dinger bedeutend besser waren als ihr Ruf.

  6. @Ich finde meine Casio Exilim auch gut. Aber ich kann sie nicht direkt mit anderen kleinen digitalen Kompaktkameras vergleichen, weil ich mir davon nicht mehrere kaufe.

  7. Die Canon S95 ist im Prinzip eine abgespeckte G12. Meine Freundin hat die, auf meinen Rat hin. Die Kamera ist super kompakt, dafür dass die einen 1/1,7 Zoll Sensor hat. Aber es fehlt ein Blitzschuh. Ich find die jedenfalls gut, als immer-dabei-knipse eine gute Wahl.

    Die G11/G12 sind im Gegensatz zu der G10 wieder besser geworden. Die G10 ist wirklich schlecht, ich hatte die und hab die wieder verkauft. Nur unter optimalen Lichtbedingungen hat die gute Bilder geschossen. Das hat Canon mit den Nachfolgern korrigiert, wenngleich ich der meinung bin, dass bei der G12 im Vergleich zur G11 keine nennenswerten Features dazugekommen sind (die nicht auch die G11 mit Firmwareupdate könnte).

    Casio Kameras meide ich seit 7 Jahren, die wurden kontinuierlich schlechter.

    Handykameras find ich aufgrund der fehlenden Schärfe und verwaschenen Texturen ebenfalls extrem schrecklich. Da ist mir ein gutes Motiv zu schade für, über so schlechte technische Qualität abgebildet zu werden.

  8. @Robert

    mit der Canon S95 hast Du eine der teuersten Kompakt Kameras herausgesucht. Nach Testberichten soll die Kamera nicht schlecht sein, allerdings viel zu teuer. Die vorhandene Lichtstärke ist gut, die vorhandene Brennweite ist viel zu gering. Als Urlaubskamera ist die Canon S95 wegen der geringen Brennweite nicht so gut geeignet. Für den Urlaubsbereich bietet Panasonic die besseren Kameras an.

  9. Warum belanglos?? Außerdem unscharf und verwackelt? Ja klar!! So solls ja schließlich auch sein. Und ob man die Fotos einer Agentur verkaufen kann ist doch wohl eher belanglos. Als wenn Agenturen über toll oder nicht toll entscheiden könnten!??

    Ich finde die Fotos müssten bearbeitet werden, um die Geschichten noch besser raus zu kitzeln. Warum haben Fotografen eigentlich immer so viel Angst ihre Fotos zu bearbeiten?

    lg. Christian

  10. Hallo zusammen,

    Genau die Frage nach einer guten Kompakten stellte ich mir lange. Hab einige (G10, c-lux 3, exilim). Bin dann endlich bei meiner absoluten Lieblingskamera gelandet: Leica M9. Ein Tick größer als die ganz kleinen, sehr sehr teuer im Vergleich. Aber: Vollformat Sensor, und erst der bietet die Möglichkeit mit großer Blende freizustellen.
    Ein gutes Motiv ist mir zu schade, schlecht abgelichtet zu werden. Klar, trashig geht auch, aber dafür hab ich ne Lomo LCA 😉

    Vg, Bernie

  11. @Hermann: Gratuliere. Aber Galerie Lafayette? Da brauchst Du sehr wahrscheinlich eine Genehmigung, wenn Du das als RF-Foto verkaufen willst, da wäre ich vorsichtig.

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