Fotosession mit Carolin

Gut vorbereitete Models sind ein Traum. Carolin hatte sich bei mir per Email beworben, mich überzeugt und schon vor dem Shooting viel Elan an den Tag gelegt.

Da ich mit ihr auf jeden Fall Business-Bilder machen wollte, sie aber keinen passenden Anzug hatte, hat sie sich halt einen Anzug gekauft.

Der Vorteil war auch, dass ich bisher vor allem Fotos in den klassischen dunklen Business-Farben hatte: Schwarz, dunkelblau und grau, mit oder ohne Nadelstreifen. Mit ihrem beigen Anzug konnte ich meinem Portfolio noch eine helle Nuance hinzufügen, sodaß sich die Bilder trotz ähnlicher Motive von den anderen Business-Fotos unterscheiden.

Das Foto mag ich zum Beispiel genau deshalb, weil sich die Farbe des Anzugs, der Haare und der Waage gut ergänzen.

Als Kontrast zu den Business-Bildern gab es aber noch einige Outdoor-Fotos im Park, wobei uns der kaputte Rasen, kombiniert mit zu starker Sonne viele Bilder unmöglich gemacht hat.

Nicht nur vor und während des Shootings verhielt sich Carolin vorbildlich. Mit dem Honorar des Shootings hat sie sich gleich bei einer Druckerei Sedcards anfertigen lassen. Eine Investition in die Zukunft, für die ich ihr die Daumen drücke.

19 Gedanken zu „Fotosession mit Carolin“

  1. Meine 2 Cent:

    Bei den weißen Freistellern gibt es wieder das bekannte Problem mit den Haut- und Haartönen.

    Der Anzughose hätte Bügeln sicher nicht geschadet.

    Zu der Justitia-Wage passt die Grinse-Pose überhaupt nicht.

    Viele Grüsse vom Wannsee,

    Sebastian

  2. @Maria

    Hallo Frau Klugsch***er.

    Sebastians Kommentar nennt man auch konstruktive Kritik dar er jedes
    (seiner Meinung nach) vorhandene Problem konkret anspricht. Klingt
    komisch, ist im ersten Moment unangenehm, bringt einen aber im Zweifelsfall
    weiter als jegliche Lobhudelei oder wertfreie Kommentare wie der Ihrige!

    @Robert

    Die Anmerkung von Cristopher würde mich ebenfalls interessieren. Die Asics
    erkennt man ziemlich deutlich. Hast du dich vorher mit der Firma in Verbindung
    gesetzt?!

  3. Wie behälst Du eigentlich den Überblick wieviel Du mit welchen Strecken verdient hast? Bei zig Agenturen und massigen Bildverkäufen stelle ich mir das sehr schwierig vor.

  4. @Markus: Vor allem für die Macrostock-Agenturen habe ich mir ein kleines Tool in Excel programmieren lassen, was mir die Verkäufe nach Bildnamen sortiert anzeigen kann. Bei den Microstock-Agenturen helfen z.B. Lookstat (momentan leider nur für istock und Dreamstime), bei Fotolia sieht man die Zahlen halbwegs im Freigabe-Center, bei Adpic kann ich Statistiken nach Fotosessions sortieren und beim Rest wird es schwierig. Vielleicht mache ich dazu mal einen eigenen Artikel.

  5. Hi Robert!

    Bin begeisterter Leser deines Blogs. Kompliment!

    Zwar offtopic:
    Eine Frage beschäftigt mich aver sehr! Was sagst du zu den aktuellen Vorgängen bei fotolia? Wäre dies nicht auch einen Artikel in deinem Blog wert… Und warum äußerst du dich nicht im dortigen Forum?

  6. @franz s.: Nur groß rumtönen, was schlecht ist, und dann noch ’ne gnädige Standardgrußformel drunter, ist klugsch***en. Konstruktive Kritik sieht anders aus.

  7. …dann mache ich auch mal konstruktive Vorschläge, schön der Reihe nach…

    Ich verstehe das Luftballon-Bild nicht. Ich weiß, Robert hat es schon in 500 Varianten fotografiert und ich habe 500 mal das Problem, daß ich nicht weiß, was es mir mitteilen will. Steht ein Kindergeburtstag an? Wo sind die Kinder? Party im Büro? Aber wo zur Hölle ist das Büro? Hm. Es läßt mich ratlos zurück. Aber vielleicht verkauft es sich ja.

    Beim zweiten Bild gefällt mir persönlich der Mittelfinger sehr gut – aber ich bezweifel, daß dies beabsichtigt war und verkaufsfördernd wirkt.

    Bild Nr. 3 ist Standard für die Mircos, mehr als 1000mal gesehen und jetzt gibt’s noch eine Variante mehr.

    Das Fußball-Bild ist völlig gaga. Erstens spielt niemand in so einem Outfit Fußball, weder in Laufschuhen noch in Laufhose (die aussieht wie Pelle, was beim Laufen auch ok wäre, aber beim Fußball?!) und auch nicht mit hochgestelltem Kragen der Jacke. Das Sonnenlicht von schräg-hinten verzaubert durch einen grandiosen Wangenschlagschatten und das Knie ist für eine derartige Ballbehandlung deutlich zu hoch – ich nehme die Bälle auch so an, aber ziehe das Knie niemals so hoch, denn das bedeutet, den Ball auch tatsächlich mit dem Knie anzunehmen, was unkontrollierbar wäre. Deshalb macht man das mit dem Oberschenkel, was aber in so einer Haltung unmöglich ist. Kinder versuchen das ab und zu mal mit dem Knie und lernen dann sehr schnell daraus, wenn sie sich den Ball ständig selbst unter’s Kinn hauen… weder technisch überzeugend noch sonderlich authentisch (Klamotten & Körperhaltung). Man sieht an der Haltung, daß sie sich den Ball selbst auf’s Knie hat fallen lassen und eigentlich kein Fußball spielt.

    Ich frage mich aber auch, wieso Sonnenlicht ein Bild unmöglich machen kann? Man muß das harte Licht einfach nur mal richtig nutzen… ich bin ein Sonnenlicht-Fan, bewölkt kann ja jeder Depp.

    Das letzte Bild empfinde ich einfach nur als albern.

  8. Ich meine, Kritik ist von Vorteil, und unsachliche Kritik wurde hier keinesfalls geäußert. Ich mag viele Fotos von Robert – die oben vorgestellten finde ich allerdings (bis auf das zweite mit dem Telefon) auch nicht sonderlich gelungen. Technisch sicher ohne Anmerkungen, Hauttöne hin oder her – das muss man erst einmal so hinkriegen. Auf mich wirken die Fotos nicht überzeugend. Das liegt hier zum einen am Model (eine hübsche junge Frau), welche aber für mich irgendwie kostümiert wirkt. Sie bringt das Klischee Geschäftsfrau nicht überzeugend rüber. Zum anderen an den Details: Die Kostümhose hätte wirklich ein Bügeleisen gebraucht. Erst einmal sensibilisiert, kann man vom Geknitter kaum die Augen abwenden. Das „Justitia-Bild“ wurde auch schon angesprochen. Eine ernste Miene wäre hier tatsächlich besser. Das letzte Bild sieht ein wenig nach Familienalbum aus. Prinzipiell denke ich auch, dass für Business-Fotos so helle Anzüge nicht das Klischee erfüllen, welches ja immerhin bedient werden soll. Die Bilder sehen nach viel Spaß beim Shooting aus, aber das interessiert potentielle Käufer vermutlich nicht die Bohne.
    Nee, Robert, entweder hast du die falschen Pics rausgesucht oder dieses Shooting ist dir ein wenig daneben geraten. LG, röde-orm

  9. @maria

    Dein Beitrag hier ist natürlich viel konstruktiver 😉

    Ich habe mir die Bilder angeschaut und meine Meinung geäußert. Da ich in den vergangenen 12 Jahren Bildmaterial in fünfstelliger Zahl eingekauft habe, traue ich mir ein halbwegs kompetentes Urteil zu.

    Wenn Dir das nicht gefällt, ist das eine Sache. Mir Besserwisserei zu unterstellen, lässt mich allenfalls höflich lächeln.

    Ich bin ein Freund klarer Worte. Wenn mir etwas gefällt (z.B. Roberts Buch / Blog) sage ich das genauso gern wie, wenn mir etwas nicht gefällt (wie die angesprochenen Details in dieser Serie).

    Und jetzt grüße ich wieder ganz gnädig vom Wannsee,

    Sebastian

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