Wer möchte mir am Samstag, 21.8. assistieren?

Ich erhal­te ab und zu mal Anfragen, ob man mir bei einer Fotosession zuschau­en könn­te.

Jetzt gibt es die Möglichkeit dazu:

Am Samstag, den 21.8.2010 habe ich in der Nähe von Köln ein Shooting in einem Fitness-Studio mit vier Models. Wer bereit ist, mir dabei etwas zu assis­tie­ren (Reflektor hal­ten, Licht ver­set­zen, Requisiten rei­chen etc.), darf ger­ne zuschau­en.

Wer Interesse hat, kann sich ger­ne per Email bei mir mel­den.

20 Gedanken zu „Wer möchte mir am Samstag, 21.8. assistieren?“

  1. Erinnert mich an Tom Sawyer …, oder bekommt der Assi eine Vergütung über die Ehre hin­aus Dir bei der Arbeit mit 4 Models zuzu­schau­en?

  2. Wenn ich um die­se Zeit frei bekom­me, kein Problem.
    Ich ver­lan­ge 80 Euro die Stunde + Anfahrtskosten

  3. Ich fin­de es nicht so unge­wöhn­li­ch, für eine ein­ma­li­ge Assistenz etwas umson­st zu machen, falls mal ein­mal sehen möch­te, wie so etwas abläuft.

    Immerhin gibt es im Internet ja auch recht viel umson­st (z. B. die­ser Blog).…

  4. Es gibt übri­gens vie­le ande­re Fotografen, bei denen ich eben­falls ger­ne ein­mal – ohne Bezahlung – assis­tie­ren wür­de.

  5. Hallo Robert!

    Ich hät­te Interesse. Ich kom­me aus Köln und stu­die­re neben­be­ruf­li­ch Foto-Design in Bochum. Wenn du also noch nie­man­den hast, wäre ich gern dabei.

    Viele Grüße
    Volker

  6. Ich fin­de das Angebot von Robert voll­kom­men in Ordnung, es gibt immer wie­der Leute die nach sowas fra­gen, selt­sam das sich jetzt kei­ner von denen mel­det.
    Schade das ich kei­ne Zeit habe, son­st wür­de den Job machen, ganz ohne Bezahlung, ein­fach um mal zu sehen wie Robert arbei­tet. 😉

    Gruß Frank

  7. Eine Assistenz für umson­st ist nichts unge­wöhn­li­ches, Leider.
    Gucken ist ok, aus­nut­zen aber nicht!
    Mit dei­ner Knipserei ver­dienst du ja Geld, und so nimmt das Asoziale im Grunde sei­nen Lauf ;D
    Was sagt u. a. die Berufsgenossenschaft, Versicherungen, Finanzamt etc. dazu?
    Würdest du einem Studenten/in wenigs­tens 8,- Euro/Std. anbie­ten wür­de ich es toll fin­den. So nicht.

  8. Ich hät­te dass sehr ger­ne in Anspruch genom­men, nur kom­me ich aus Berlin und der Anfahrweg ist mir zu weit. Wenn du mal wie­der in Berlin sein soll­test und jeman­den benö­tigst, ich mel­de mich schon mal. Man freeut sich doch, wenn man sich den einen oder ande­ren Trick abschau­en kann.
    Herzliche Grüße und eine krea­ti­ve Woche
    York

  9. Da ist es, das Dilemma der Microstocker, ganz öffent­li­ch in einem Blog-Beitrag: es muß bil­lig sein. Die Models – nur aus dem Internet, uner­fah­ren, meis­tens wenig brauch­bar, meis­tens noch weni­ger Ausdruck, aber Hauptsache mög­lichst bil­lig. Das Team – wel­ches Team? Und wenn mal ein Assi, dann umson­st.

    @Robert: ja, es gibt vie­le Fotografen, denen man mal kos­ten­los ger­ne zuschau­en wür­de – LaChapelle z.B. Aber mal im Ernst: was möch­test Du jeman­dem zei­gen? Wie man ein Gesicht mög­lichst schat­ten­frei mit einer Microstock-verträglichen Softbox aus­leuch­tet? Was soll der Assi dabei ler­nen? Ich sehe in dei­nen Mircostock-Produktionen nichts „lern­ba­res“, das nicht auch in jedem belie­bi­gen Portraitfoto-Buch in den ers­ten bei­den Kapiteln abge­han­delt wird. Das liegt natür­li­ch an den Anforderungen dei­nes Vertriebskanals, gro­ße Fotokunst ist da ja eher wenig gefragt. 

    Aber ist es dann noch ver­tret­bar, für einen sog. Assistenten (der ja bei dir viel weni­ger macht als ein „rich­ti­ger“ Assistent bei einer rich­ti­gen Produktion – schon mal gese­hen, wofür die Jungs ver­ant­wort­li­ch sind? Sicherlich nicht für’s Reflektor-halten…) tat­säch­li­ch nichts zu zah­len? Wo liegt dann noch die Gegenleistung?

  10. @tomtom:
    Denk, was Du denk­st. Ich zwin­ge nie­man­den, mir zu hel­fen, noch kos­ten­los die Tipps in mei­nem Blog zu lesen. Wer meint, es gäbe nicht genug Gegenleistung für sei­ne Aufgabe, muss mir nicht hel­fen.

  11. 1.) Ich fin­de das Angebot von Robert völ­lig okay. Es ist ein Angebot. Hier wird nie­mand „aus­ge­beu­tet“, weil sich die Leute frei­wil­li­ge mel­den oder eben auch nicht. Und wenn das Angebot nutz­los ist, muss Robert sei­ne Requisiten eben sel­ber durch die Gegend schlep­pen. Aber ich pro­gnos­ti­zie­re mal: Das wird nicht pas­sie­ren 😉

    2.) Tomtom hat gera­de mit sei­nem ers­ten Absatz natür­li­ch recht. Aber das ist eben nur eine Feststellung. Das Netz hat neue Märkte geschaf­fen und alte zer­stört. Die Welt wird sich nicht zurück­dre­hen.

  12. @Robert: ich fin­de hier fehlt eine Registrierungspflicht in den Kommentaren.
    Deine Anfrage fin­de ich per­sön­li­ch auch in Ordnung, denn sie rich­tet sich an Fotografen, die dei­nen Stil gut fin­den und sehen wol­len, wie du ein Shooting angehst, wie du die Modelle lei­test und wie du dei­ne Vorstellungen umsetzt. Von daher kann ich nichts aus­beu­te­ri­sches erken­nen.

    Ansonsten fin­de ich es immer wie­der inter­es­sant, wie die sel­ben Leute die die­sen Blog und Roberts Arbeit kri­ti­sie­ren (wie schlecht er das macht, dass man nichts ler­nen kann usw), den­no­ch immer wie­der hier vor­bei kom­men. Quasi als ob man hier den idea­len Sündenbock für die Probleme der Fotografiebranche gefun­den hat.

    @tomtom: war­um wirst du hier, auf Roberts Blog, belei­di­gend gegen­über ihn? Das muss doch nun wirk­li­ch nicht sein. 

    @alle Kritiker: habt wenigs­tens den Arsch in der Hose und zeigt Euer Portfolio. Kritisieren ist immer ein­fach wenn man anonym ist. Robert stellt sich Eurer Kritik indem er sein Portfolio hier vor­stellt und stän­dig (kos­ten­los) Informationen zusam­men­stellt, die dem einen oder ande­ren viel wei­ter hel­fen. Aber Ihr anony­men Kritiker sagt nur, was er schlecht macht und zeigt in keins­ter Weise wie man es bes­ser macht.

  13. Ich fin­de es rich­tig und wich­tig, dass die Dinge auch kri­ti­siert wer­den dür­fen!
    Robert kenn mich ja ein wenig und teil­wei­se auch mei­ne foto­gra­fi­schen Arbeiten. Die Anonymität ist aber doch ein wich­ti­ges Mittel, um auch mal Dampf ablas­sen zu kön­nen. Und dafür bedan­ke ich mich hier­mit ein­mal herz­li­ch bei Robert für sei­ne Toleranz!
    Und gen­au die­se Auseinandersetzung macht den Blog auch für den ein oder ande­ren Profi inter­es­sant, denn so lernt man mal hin und wie­der die Naivität der Straße ken­nen ;D

    Zurück zum Thema: Wenn man einen Assi bei einem Shooting wirk­lungs­voll ein­ge­setzt bekommt, wer­den die Ergebnisse auch bes­ser. Jeder Mithelfer soll­te daher auch in irgend einer Form was vom Kuchen abbe­kom­men. Nur das ist gerecht. So ein­fach sehe ich das.

  14. @anemo: Kritik gibts ja in ver­schie­de­nen Formen, aber die meist gewünsch­te Kritik ist die kon­struk­ti­ve Kritik.
    Anonymität und Registrierung schließt sich nicht aus. Man kann sich hier ja regis­trie­ren müs­sen, aber für die Aussenwelt ist man trotz­dem „ane­mo“. Es bie­tet dann aber die Möglichkeit, Leute auch mal zu sper­ren und zu rügen.

    Blöd wirds nur wenn man die Anonymität aus­nutzt um Sachen in die Welt zu posau­nen, hin­ter denen man mit sei­nem ech­ten Namen nicht ste­hen möch­te. Ich mei­ne damit man soll­te bei Kommentaren dar­auf ach­ten, dass man sie auch ver­tre­ten *könn­te*, wenn der ech­te Name da ste­hen wür­de.

    Grundsätzlich soll­ten zumin­dest die Netiquette beach­tet wer­den (gelingt mir manch­mal auch nicht). Und viel­leicht soll­te der eine oder ande­re mal nach­den­ken, wie sich Robert fühlt, wenn er als Prügelknabe für die geknech­te­te Fotografenszene her­hal­ten muss. 

    Zum Thema: wie schon mal gesagt, bedient Robert mit sei­ner Anfrage nur die Nachfrage, die in der Vergangenheit wohl auf­ge­kom­men ist. Ich den­ke mal das wer­den Fotografen sein. Es ist bis­her eine ein­ma­li­ge Aktion und hat ein­deu­tig den Charakter, dass Leute die schon immer mal wis­sen woll­ten, wie das gan­ze abläuft, mal hin­ter die Kulissen schau­en kön­nen. Es ist ja nicht so, dass er fragt: wer kann mir dau­er­haft kos­ten­los bei mei­nen Shootings assis­tie­ren?
    Mal ganz ehr­li­ch: ande­re zah­len dafür Geld, bestimm­te Sachen ver­mit­telt zu bekom­men. Hier muss man ein biss­chen neben­bei was machen, dafür ist es kos­ten­los und man nimmt was mit. Ich ver­steh die Aufregung also in keins­ter Weise und wie man dar­aus wie­der eine Grundsatzdiskussion über Microstock machen kann …

  15. Ich fin­de die Aufregung auch unan­ge­bracht…
    Es war eine nor­mal gestell­te Frage, für die es offen­sicht­li­ch auch Interessenten gibt. Was der ein­zel­ne dabei ler­nen kann muss wohl jeder selbst wis­sen.

    An die­ser Stelle möch­te ich mal dein Engagement für den Blog loben… sowas muss man in die­ser Art und Frequenz erst mal auf die Beine stel­len!

  16. @FoG
    Mein Kritik an Robert ist die suche nach eine kos­ten­lo­sen Arbeitskraft. Entweder er suche einen Assi – dann aber bit­te mit einer Vergütung oder er will sei­ne Arbeitsweise ver­mit­teln und Tipps und Tricks – dann ein Workshop, aber den Workshop wird Robert nicht umson­st anbie­ten, weil sei­ne Arbeitszeit Geldwert ist – nur die eines Assis natür­li­ch nicht

  17. @Jürgen
    Ein Workshop von Robert wür­de Geld kos­ten: Richtig. 

    Vielleicht hat das aber man­cher nicht und so kommt er als Assi prak­ti­sch in den Genuss eines „kos­ten­lo­sen“ Workshops. Was habt ihr hier für ein Problem damit? Wenn es jemand inter­es­siert soll er es machen. Wenn es nicht inter­es­siert soll sich eben nicht mel­den. Nur Kritik dar­an, dass Robert einen Assi sucht, hal­te ich ehr­li­ch gesagt hier in die­sem Forum für so etwas von dane­ben!

    Ihr kommt doch alle immer wie­der auf die­se Seite vor­bei. Warum? Weil ihr hier wert­vol­le Infos und Tipps bekommt? Habt ihr euch jemals dar­über Gedanken gemacht, dass Robert hier viel Zeit GRATIS zur Verfügung stellt? Warum also darf er nicht eine klei­ne Gegenleistung erwar­ten‚?

  18. Das Problem ist das unser Berufsfotograf kein Geld zah­len will,hat er ja gesagt.
    Wenn jemand umson­st arbei­ten möch­te soll er es machen.
    Natürlich ist es ziem­li­ch gewagt in sei­ner Position sowas unge­schickt zu formulieren,aber wenn er das Ok fin­det kann man nichts machen.
    Es ist sicher geschickt das als Anschauungsunterricht zu verpacken,und viel­leicht ist ihm das gar nicht bewusst.ich hät­te aller­dings ehr­li­cher geschrie­ben: „ich möch­te nie­man­den für sei­ne Arbeitskraft bezahlen“,oder „ich habe finan­zi­el­le Schwierigkeiten,bitte helft mir“:)
    Praktikanten gibts ja auch nicht ohne Grund,schaut mal in die Werbeagenturen.
    Ich glau­be nicht das es eine Geldfrage ist,sondern schon gut gemeint war,aber bit­te nicht öffent­li­ch machen,auch wenns kei­nen sinn ergibt,Leute zu rekru­tie­ren..

    Ein Assi bekommt je nach Bundesland zwi­schen 150 und 180 € Tageshonorar für soch eine Produktion,als klei­ne Info am Ende.Ich den­ke vie­le hier wis­sen nicht wie die Branche funktioniert,und wie Preisdumping gemacht wird.
    Stets ein sen­si­bles Thema;)

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