Fotosession – Jung, blond und cool

Vor einem knappen Monat hatte ich ein junges blondes Model im Studio, mit der die Arbeit aus verschiedenen Gründen viel Spaß gemacht hat.

Jubelnde Blonde mit Luftballons

Das Foto mit den Luftballons finde ich vor allem deshalb schön, weil es eine Quintessenz meines fotografischen Stils darstellt: Bunte, helle, optimistische Fotos mit einer klaren Aussage. In diesem Fall: Party!

Blonde Frau nascht einen Dauerlutscher

Hier ein Beweis, dass ich mich auch um das leibliche Wohl meiner Models kümmere. Ich habe extra gelernt, Kaffee zu kochen, obwohl ich keinen trinke und in diesem Fall habe ich auch einen Dauerlutscher gekauft.

Köchin schleift Küchenmesser

Da das Model eine Ausbildung als Köchin hatte, ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen, sie in die passende Berufskleidung zu stecken. Nur beim Binden des Halstuchs mussten wir im Internet nach einer Anleitung suchen und haben es auch nicht 100% korrekt gemacht. Aber für die meisten Zwecke sieht es hoffentlich realistisch genug aus. Ein positiver Nebeneffekt der Koch-Motive: Ich habe jetzt wieder ein scharfes Küchenmesser.

Blonde Frau streift Strähne aus dem Gesicht

Die Frau hat einen Look, der sich gut für Fashion-Fotos eignet. Zwar bin ich darin leider nicht so geübt, aber ich wollte immerhin versuchen, etwas in der Art zu machen.

Wer aufgepasst hat, bemerkt, dass das Model Ähnlichkeit mit der Frau beim Shooting-Preview im Park vor paar Tagen hat. Kein Wunder, ist auch die gleiche Person. Wir haben nicht alle geplanten Motive an dem Tag geschafft und deshalb vor kurzem ein weiteres Shooting vereinbart. Mehr davon später.

Was sagt ihr zu den Fotos?

10 Gedanken zu „Fotosession – Jung, blond und cool“

  1. am besten gefällt mir das letzte Bild. Besonders der Gesichtsausdruck der Dame passt gut zu ihr, der Bildausschnitt ist gut, das Foto passend „gefüllt“. Bei dem Foto mit dem Messer hätte ich – pingelig wie ich sein kann – einen inhaltlichen Fehler entdeckt: glaube nicht, dass man in einer Küche mit derart offenen Haaren arbeiten darf. Zusammengebunden würde wohl eher der Realität entsprechen. Bei dem Bild mit dem Dauerlutscher hab ich den Eindruck, dass es zu gestellt wirkt, hier vermisse ich etwas natürlichkeit, lockerheit. die hand der netten dame könnte auch jemand anderes gehören… 😉
    Das Bild mit den Ballons wirkt frisch, freundlich, „frühlich“!

    Will aber nicht rummäkeln und motzen, ohne mich selbst der Kritik zu stellen. Darum hier der Link zu meinen bisher „produzierten“ Bildern. Hab mich vor kurzem dazu entschlossen, mich auch mal mit dem Thema aktiv auseinanderzusetzen.

    Viele Grüße,
    Matthias
    http://de.fotolia.com/p/201754152

  2. Hallo Robert,
    das Kochfoto ist insofern nicht professionel, da die Haare nicht zusammengebunden sind, bzw Haarnetz / Kochmütze getragen wird. Das Halstuch ist nicht doll, aber es geht noch. Vom Foto her gefällt es mir gut!
    VG aus Hong Kong
    Lars

  3. Ich hatte auch eine Kochmütze da, aber da wollte ich optisch einen Kompromiss eingehen, weil es mit offenen Haaren eleganter aussieht. Aber vielleicht habt ihr recht und „gebändigte“ Haare wären sinnvoller gewesen.

  4. Hallo Robert, beim Kochfoto, die Messerhaltung beim schleifen ist falsch. Denn das Messer wird über den Abzieher geführt und wechselt immer von links nach rechts – das Messer geht in der Bewegung zum Körper. Zu mindestens habe ich das mal so gelernt.
    Andererseits weiß ich es jetzt nicht ob das überhaupt für ein Stockfoto soo wichtig ist, wie das Messer gehalten wird?

  5. @zoomyboy: Wenn ich mich recht erinnere, hat sie beim Schleifen nicht von rechts nach links, sondern von oben nach unten gewechselt, was auf das Gleiche rauskommen müsste. Bei der Position auf dem Foto zieht sie es nach oben.

  6. Hey Robert,

    ich hab mir auf Fotolia mal den Rest angeschaut und muss sagen, dass ich beeindruckt bin, wieviele Themen du in der Session besetzt hast 🙂 Das kommt hier ja nicht mal ansatzweise rüber. Wie kam es zu den „Tatort“ Bildern? Weil so einen Anzug hat man doch nicht als Equipment immer im Schrank, oder doch?

    Viele Grüße, Jörg

  7. Wie kam es zu den “Tatort” Bildern? Weil so einen Anzug hat man doch nicht als Equipment immer im Schrank, oder doch?

    Jetzt schon… 🙂

    Ich hatte mir zusammen mit dem Models das Thema überlegt und dann die entsprechenden Requisiten gekauft (Anzug, Handschuhe, Tüten, etc.) Das kostet schon etwas, aber da solche Bilder selten sind, gehe ich davon aus, das wieder reinzuholen.

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