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	<title>Kommentare zu: Die Entwicklung von Microstock</title>
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	<description>Fotos: Beauty _ Business _ Emotions</description>
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		<title>Von: johans</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-4295</link>
		<dc:creator>johans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 16:14:28 +0000</pubDate>
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		<description>... vielleicht doch etwas ausführlicher:
1. Zeitschriften, Bücher, CDs et. verkaufen sich nicht zuletzt auch über ihr Cover, bei einem bedruckten T-Shirt brauche ich eine EL, aber eigentlich brauche ich nur ein T-Shirt ;-)
2. Fotos und Illustrationen, die es auf die Titelseite schaffen, sind normalerweise super gut und sollten auch besser honoriert werden, ich weiß aus eigener Erfahrung welcher Aufwand für die Auswahl von Titelfotos betrieben wird. 
3. Leichte Überprüfbarkeit, bei einem Titelfoto kann leichter festgestellt werden, ob die entsprechende Lizenz auch tatsächlich erworben wurde.
4. Agenturübergreifend durchsetzbar, ich denke, wenn sich die Agenturen in diesem Punkt absprechen würden, wäre es kein Verstoß gegen irgendwelche Kartellrechte, da die Agenturen ja die erweiterten Lizenzen zu höchst unterschiedlichen Preisen anbieten und ein Wettbewerb nach wie vor stattfinden würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; vielleicht doch etwas ausführlicher:<br />
1. Zeitschriften, Bücher, CDs et. verkaufen sich nicht zuletzt auch über ihr Cover, bei einem bedruckten T-Shirt brauche ich eine EL, aber eigentlich brauche ich nur ein T-Shirt <img src='http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
2. Fotos und Illustrationen, die es auf die Titelseite schaffen, sind normalerweise super gut und sollten auch besser honoriert werden, ich weiß aus eigener Erfahrung welcher Aufwand für die Auswahl von Titelfotos betrieben wird.<br />
3. Leichte Überprüfbarkeit, bei einem Titelfoto kann leichter festgestellt werden, ob die entsprechende Lizenz auch tatsächlich erworben wurde.<br />
4. Agenturübergreifend durchsetzbar, ich denke, wenn sich die Agenturen in diesem Punkt absprechen würden, wäre es kein Verstoß gegen irgendwelche Kartellrechte, da die Agenturen ja die erweiterten Lizenzen zu höchst unterschiedlichen Preisen anbieten und ein Wettbewerb nach wie vor stattfinden würde.</p>
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	</item>
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		<title>Von: johans</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-4294</link>
		<dc:creator>johans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:52:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bin zwar etwas spät dran mit meinem Kommentar, aber habe den Artikel erst jetzt gelesen.
Cover-Fotos für Zeitschriften, Bücher, CDs, Startseiten von Internetauftritten benötigen keine erweiterte Lizenz (EL), sondern nur eine normale RF-Lizenz.
Mein Vorschlag für mehr Gerechtigkeit wäre, diese hervorgehobenen Nutzungsformen EL-pflichtig zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zwar etwas spät dran mit meinem Kommentar, aber habe den Artikel erst jetzt gelesen.<br />
Cover-Fotos für Zeitschriften, Bücher, CDs, Startseiten von Internetauftritten benötigen keine erweiterte Lizenz (EL), sondern nur eine normale RF-Lizenz.<br />
Mein Vorschlag für mehr Gerechtigkeit wäre, diese hervorgehobenen Nutzungsformen EL-pflichtig zu machen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gfgfgf</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3040</link>
		<dc:creator>gfgfgf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 15:22:12 +0000</pubDate>
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		<description>@michael: Deine Analyse trifft das Thema sehr gut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@michael: Deine Analyse trifft das Thema sehr gut</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3038</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 20:50:42 +0000</pubDate>
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		<description>Solche Dinge wie Microstock lassen sich in einer freien Wirtschaftsordnung nicht aufhalten. Der Grund liegt darin, dass es für sehr, sehr viele die an diesem Markt teilnehmen die bessere Lösung bietet. Für die Käufer ist es billiger und auch die Auswahl ist größer geworden (Selbst wenn man einen Abzug für schlechte Qualität vornehmen würde.) Für die Anbieter gibt es unterschiedliche Vorteile, je nach Ausgangslage: Einige sind froh ihre Bilder überhaupt irgendwo veröffentlichen zu können, andere verdienen sich etwas dazu, manche können erstmals von Fotografie leben und einige machen ein kleines Vermögen damit. Und dazwischen alle möglichen Abstufungen und Vermischungen dieser Gründe. Die Möglichkeit des Verkaufs gibt dem Hobby bei vielen einen neuen Sinn und rechtfertigt Zeitaufwand und Investitionen gegenüber sich selbst oder den Angehörigen. In der Summe gibt es also auf beiden Seiten des Ladentisches mehr Menschen die Vorteile haben (oder es so empfinden), als es mit den bisherigen Systemen der Fall war. Deshalb ist es nicht aufzuhalten, und nicht weil Berufsfotografen unter den Anbietern den Wert der eigenen Arbeit ruinieren, oder Cent-geile Amateure keine Rücksicht auf die schöne Welt der etablierten Stockfotografen nehmen. (Es ist auch nicht so, dass vor Microstock alle Fotografen ein gutes Einkommen hatten.) Wie überall wo sich Dinge verändern, gibt es auch Verlierer, die hier auch schon bekannt sind. Diese Fotografen müssen sich auf die Veränderungen einstellen, wie es viele andere Berufsgruppen (Architekten, Ärzte,...) auch schon tun mussten oder in Zukunft tun müssen (Schornsteinfeger). Schuldzuweisungen, Spott und Beleidigungen an die vermeintlichen &quot;Kaputtmacher&quot; sind kein Lösungsansatz. Auch nicht auf der Gewinnerseite. Denn wer heute ein Gewinner ist, könnte sich schon übermorgen auf der anderen Seite wiederfinden, ohne das er etwas falsch gemacht hat. So wie die &quot;alten&quot; Stockfotografen mit ihren wirklich tollen Bildern, die nun immer weniger einbringen. 
Für mehr Gerechtigkeit beim Preis könnte man die Idee eines Anbieters für Antiviren-Programme aufgreifen. Privatkunden nutzen das Programm kostenlos, Firmenkunden zahlen. Den Anteil an Schummlern scheint das Unternehmen zu verkraften.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solche Dinge wie Microstock lassen sich in einer freien Wirtschaftsordnung nicht aufhalten. Der Grund liegt darin, dass es für sehr, sehr viele die an diesem Markt teilnehmen die bessere Lösung bietet. Für die Käufer ist es billiger und auch die Auswahl ist größer geworden (Selbst wenn man einen Abzug für schlechte Qualität vornehmen würde.) Für die Anbieter gibt es unterschiedliche Vorteile, je nach Ausgangslage: Einige sind froh ihre Bilder überhaupt irgendwo veröffentlichen zu können, andere verdienen sich etwas dazu, manche können erstmals von Fotografie leben und einige machen ein kleines Vermögen damit. Und dazwischen alle möglichen Abstufungen und Vermischungen dieser Gründe. Die Möglichkeit des Verkaufs gibt dem Hobby bei vielen einen neuen Sinn und rechtfertigt Zeitaufwand und Investitionen gegenüber sich selbst oder den Angehörigen. In der Summe gibt es also auf beiden Seiten des Ladentisches mehr Menschen die Vorteile haben (oder es so empfinden), als es mit den bisherigen Systemen der Fall war. Deshalb ist es nicht aufzuhalten, und nicht weil Berufsfotografen unter den Anbietern den Wert der eigenen Arbeit ruinieren, oder Cent-geile Amateure keine Rücksicht auf die schöne Welt der etablierten Stockfotografen nehmen. (Es ist auch nicht so, dass vor Microstock alle Fotografen ein gutes Einkommen hatten.) Wie überall wo sich Dinge verändern, gibt es auch Verlierer, die hier auch schon bekannt sind. Diese Fotografen müssen sich auf die Veränderungen einstellen, wie es viele andere Berufsgruppen (Architekten, Ärzte,&#8230;) auch schon tun mussten oder in Zukunft tun müssen (Schornsteinfeger). Schuldzuweisungen, Spott und Beleidigungen an die vermeintlichen &#8220;Kaputtmacher&#8221; sind kein Lösungsansatz. Auch nicht auf der Gewinnerseite. Denn wer heute ein Gewinner ist, könnte sich schon übermorgen auf der anderen Seite wiederfinden, ohne das er etwas falsch gemacht hat. So wie die &#8220;alten&#8221; Stockfotografen mit ihren wirklich tollen Bildern, die nun immer weniger einbringen.<br />
Für mehr Gerechtigkeit beim Preis könnte man die Idee eines Anbieters für Antiviren-Programme aufgreifen. Privatkunden nutzen das Programm kostenlos, Firmenkunden zahlen. Den Anteil an Schummlern scheint das Unternehmen zu verkraften.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3021</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>Auch, wenn gfgfgf dann einen Klotz ans Bein bekommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch, wenn gfgfgf dann einen Klotz ans Bein bekommt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3020</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:54:38 +0000</pubDate>
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		<description>Wie wäre es mit einem Mindestlohn für Fotografen? Sowas wie eine &quot;Mindest-MFM-Liste&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wäre es mit einem Mindestlohn für Fotografen? Sowas wie eine &#8220;Mindest-MFM-Liste&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: gfgfgf</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3010</link>
		<dc:creator>gfgfgf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:05:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kaufe Fotos ... meist RF.

RM kann ich so gut gebrauchen wie einen Klotz am Bein.

Warum?

1. Weil zu teuer - z.T. mehrere Tausend Euros für 1 Foto - das hat nichts mehr mit den Entstehungskosten zu tun - und außerdem, bevor ich für ein RM Foto so viel bezahle, engagiere ich einen Fotografen für einen Tag und Kauf ihm alle Rechte ab.

2. Die Zeit ist extrem schnelllebig und multimedial - wenn ich vor jeden Einsatzzweck ein Foto erst lizensieren muss ... da hab ich keinen Bock drauf.

=&gt; 1 Euro für ein Foto ... das ist aber sicher zu billig ... vielleicht zur privaten Nutzung o.k. ... aber für die geschäftliche Nutzung kann es schon einiges mehr sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kaufe Fotos &#8230; meist RF.</p>
<p>RM kann ich so gut gebrauchen wie einen Klotz am Bein.</p>
<p>Warum?</p>
<p>1. Weil zu teuer &#8211; z.T. mehrere Tausend Euros für 1 Foto &#8211; das hat nichts mehr mit den Entstehungskosten zu tun &#8211; und außerdem, bevor ich für ein RM Foto so viel bezahle, engagiere ich einen Fotografen für einen Tag und Kauf ihm alle Rechte ab.</p>
<p>2. Die Zeit ist extrem schnelllebig und multimedial &#8211; wenn ich vor jeden Einsatzzweck ein Foto erst lizensieren muss &#8230; da hab ich keinen Bock drauf.</p>
<p>=&gt; 1 Euro für ein Foto &#8230; das ist aber sicher zu billig &#8230; vielleicht zur privaten Nutzung o.k. &#8230; aber für die geschäftliche Nutzung kann es schon einiges mehr sein.</p>
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		<title>Von: max</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3009</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:27:39 +0000</pubDate>
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		<description>Der Aufschrei, denn gab es schon früher. So in den 80ern, als RF erfunden wurde. Das hatte auch einen technologischen Hintergrund, die CD ROM und Dektop Publishing mit den ersten Macs war eine große Evolutionsstufe.
Eine Kunde hat mir mal erzählt, der erste Mac mit 512 MB Ram hat ihn ungefähr 40000 euro gekostet.Damals sah man schon das Ende der Stockfotografen kommen.Die Werbeagenturen kauften CD ROMs mit RF Bildern, die zum Teil damals schon recht günstig waren und verrechneten die Bilder teuer an die Kunden weiter. Schnell mal 100 Dias auf Lager legen ging vor der CD ROM schwer, da gab es nur Dias und Duplikate.Mittelformat war meist minimum, bei Landschaft war Mittelformat sogar zu wenig, das ging dann in Richtung 4X5 bis 8X10 Inch. Das Dia wurde dann beim Reprografen Drum gescannt, auch nicht billig.
Mit der CD ROM und RF war die erste Revolution da. Einmal kaufen, nie scannen, immer verwenden.
Die zweite Revolution kam mit der digitalen Fotografie und dem Internet. Der Demokratisierung des Bildermarktes, jeder konnte kaufen, jeder konnte anbieten. Die Produktionskosten waren so gering, das man sogar um 1 Credit anbieten konnte. Ohne digitale Fotografie wäre das unmöglich gewesen, Filmkosten,- pro Film 2-3 verkäufliche Bilder, elendlange Scannzeiten,etc. Der zweite Faktor Internet wird auch starkt vernachlässigt. Bilder auf CD brennen und versenden kostet auch, das geht sich mit 1 Credit nicht aus.
Microstock ist die logische Folge einer technologischen Entwicklung, das hat nichts mit Gerechtigkeit von RF oder RM zu tun, das hat es nie gegeben, diese Gerechtigkeit.
Die zukünftige Entwicklung wird sein, das sich RF Microstock annähert, nicht umgekehrt.Die Gründe teures RF Material zu kaufen werden immer weiniger, da bei den Micros durch die Demokratisierung des Bildermarktes teils unglaubliche Talente dazu finden. Früher gab es bei den Stockagenturen mittelmässig gute Fotografen, die waren nie die Sperspitze ihres Berufsstandes. Bei den Micros kommen teils aber unglaublich creative Leute daher, das ist eifach genial.Da werden noch einige ihren Weg machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufschrei, denn gab es schon früher. So in den 80ern, als RF erfunden wurde. Das hatte auch einen technologischen Hintergrund, die CD ROM und Dektop Publishing mit den ersten Macs war eine große Evolutionsstufe.<br />
Eine Kunde hat mir mal erzählt, der erste Mac mit 512 MB Ram hat ihn ungefähr 40000 euro gekostet.Damals sah man schon das Ende der Stockfotografen kommen.Die Werbeagenturen kauften CD ROMs mit RF Bildern, die zum Teil damals schon recht günstig waren und verrechneten die Bilder teuer an die Kunden weiter. Schnell mal 100 Dias auf Lager legen ging vor der CD ROM schwer, da gab es nur Dias und Duplikate.Mittelformat war meist minimum, bei Landschaft war Mittelformat sogar zu wenig, das ging dann in Richtung 4X5 bis 8X10 Inch. Das Dia wurde dann beim Reprografen Drum gescannt, auch nicht billig.<br />
Mit der CD ROM und RF war die erste Revolution da. Einmal kaufen, nie scannen, immer verwenden.<br />
Die zweite Revolution kam mit der digitalen Fotografie und dem Internet. Der Demokratisierung des Bildermarktes, jeder konnte kaufen, jeder konnte anbieten. Die Produktionskosten waren so gering, das man sogar um 1 Credit anbieten konnte. Ohne digitale Fotografie wäre das unmöglich gewesen, Filmkosten,- pro Film 2-3 verkäufliche Bilder, elendlange Scannzeiten,etc. Der zweite Faktor Internet wird auch starkt vernachlässigt. Bilder auf CD brennen und versenden kostet auch, das geht sich mit 1 Credit nicht aus.<br />
Microstock ist die logische Folge einer technologischen Entwicklung, das hat nichts mit Gerechtigkeit von RF oder RM zu tun, das hat es nie gegeben, diese Gerechtigkeit.<br />
Die zukünftige Entwicklung wird sein, das sich RF Microstock annähert, nicht umgekehrt.Die Gründe teures RF Material zu kaufen werden immer weiniger, da bei den Micros durch die Demokratisierung des Bildermarktes teils unglaubliche Talente dazu finden. Früher gab es bei den Stockagenturen mittelmässig gute Fotografen, die waren nie die Sperspitze ihres Berufsstandes. Bei den Micros kommen teils aber unglaublich creative Leute daher, das ist eifach genial.Da werden noch einige ihren Weg machen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dave</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3008</link>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 17:19:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, die Fotos bei den Microstock-Agenturen sind nicht schlecht, da ja - leider viel zu viele -  Berufsfotografen ihre Produktionen darüber vermarkten. Ich behaupte mal, dass es dadurch qualitätsmäßig (ja, microstock ist brav und angepasst... ich weiss) keinen Unterschied mehr zwischen Macro und Micro gibt. Und das ist auch der Grund für die extrem sinkenden Honorare. Und Schuld daran hat letztendlich niemand ausser den Fotografen selber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die Fotos bei den Microstock-Agenturen sind nicht schlecht, da ja &#8211; leider viel zu viele &#8211;  Berufsfotografen ihre Produktionen darüber vermarkten. Ich behaupte mal, dass es dadurch qualitätsmäßig (ja, microstock ist brav und angepasst&#8230; ich weiss) keinen Unterschied mehr zwischen Macro und Micro gibt. Und das ist auch der Grund für die extrem sinkenden Honorare. Und Schuld daran hat letztendlich niemand ausser den Fotografen selber.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/03/31/die-entwicklung-von-microstock/comment-page-1/#comment-3007</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:10:52 +0000</pubDate>
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		<description>Der beschriebene Effekt ist auch unter &quot;disruptive technologies&quot; oder &quot;disruptive innovations&quot; bekannt. Es passiert immer das gleiche, am Anfang haben die &quot;newcomer&quot; jede Menge Nachteile gegenüber den grossen, mächtigen und werden sie belächelt. Dafür wachsen die &quot;kleinen&quot; umso rasanter. Irgendwann haben sie die &quot;grossen&quot; überhholt und nach einer gewissen Zeit existieren die &quot;grossen&quot; nicht mehr. Beispiele hierfür gibt es von Übergang von Röhren zu Transistoren, von Mainframe Hochleistungscomputer zu PC, CD´s gegenüber Vinyl platten, MP3 zu CD´s etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der beschriebene Effekt ist auch unter &#8220;disruptive technologies&#8221; oder &#8220;disruptive innovations&#8221; bekannt. Es passiert immer das gleiche, am Anfang haben die &#8220;newcomer&#8221; jede Menge Nachteile gegenüber den grossen, mächtigen und werden sie belächelt. Dafür wachsen die &#8220;kleinen&#8221; umso rasanter. Irgendwann haben sie die &#8220;grossen&#8221; überhholt und nach einer gewissen Zeit existieren die &#8220;grossen&#8221; nicht mehr. Beispiele hierfür gibt es von Übergang von Röhren zu Transistoren, von Mainframe Hochleistungscomputer zu PC, CD´s gegenüber Vinyl platten, MP3 zu CD´s etc.</p>
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