60% Fotografenanteil sind das Höchste der Gefühle

Das behauptet zumindest die Bildagentur myLoupe.com. Der Gründer und Vorsitzende Brian Heston schrieb im aktuellen Newsletter vom 30.01.2009 unter anderem:

„I’ve spent a lot of time preparing and analyzing financial data and projections required for prospective investors to come on board with us. This exercise has brought me to the reluctant conclusion that a royalty rate of higher than 60% is not sustainable over the long term. MyLoupe was founded on the principal that the content creator should be paid the highest possible return on licensing fees. We’ve led the industry with some of the highest royalty rates available. Our commitment to our founding principles remains unchanged, but the “highest possible royalty rate” must be defined by the need to be a profitable and sustainable business.“

Oder anders formuliert: Die bisher beachtlichen 70% der Verkaufserlöse werden um 10 Prozentpunkte auf 60% für den Fotografen gekürzt. Damit liegt die Agentur voll im Trend. Auch viele andere Bildagenturen hatten in den letzten Monaten die Honorare zu ihren Gunsten neu verteilt.

Interessant finde ich vielmehr die Aussage, dass nach intensiver Finanzanalyse klar wurde, dass 60% Fotografenanteil vollkommen okay seien, um langfristig nachhaltig wirtschaften zu können. Das sollten sich einige Bildagenturen zu Herzen nehmen, welche ihren Fotografen nur 20% auszahlen.

Ein Gedanke zu „60% Fotografenanteil sind das Höchste der Gefühle“

  1. Naja gut, vielleicht hat myloupe keine Gewinnerzielungsabsicht – wäre ja gut möglich, wenn man als primäres Ziel angibt soviel wie möglich auszuzahlen.

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