Coole Musiker-Fotos mit Daniel Morgenroth

Wer sich wun­dert, war­um die Fotos aus mei­ner neus­ten Fotosession etwas anders aus­se­hen als son­st, dem sei der Grund ver­ra­ten: Das Model war auch keins der „übli­chen“ Models, son­dern ein guter Freund mit einer rie­si­gen, beein­dru­cken­den CD-Sammlung. Das erwäh­ne ich zum einen, weil ich ihn dar­über ken­nen­ge­lernt habe und zum ande­ren, weil er auch selbst Musiker ist.

Straßenmusiker
Daniel Morgenroth
heißt er und bei hier bei Myspace könnt ihr mal hören, wie sich die Stimme zum Gesicht auf den Fotos anhört.

Musiker spielt Gitarre
Die Fotos sind haupt­säch­li­ch für ihn als Promo-Fotos gedacht, aber ich wäre kein guter Stock-Fotograf, wenn ich nicht dar­auf ach­ten wür­de, dass auch Motive ent­ste­hen, die für Bildagenturen span­nend sein könn­ten.

Konzert vor Abfall

Im Baum Gitarre spielen

Romantischer Barde

Und, was meint ihr? Passen die Fotos zur Musik?

2 Gedanken zu „Coole Musiker-Fotos mit Daniel Morgenroth“

  1. moin moin,

    fol­gen­des nicht fal­sch ver­ste­hen, ist nicht bös gemeint, ist der ver­su­ch einer kon­struk­ti­ven kri­tik: die bil­der sind für mei­nen geschmack zu kalt, emo­ti­ons­los – über die bil­der wird nicht ver­mit­telt, was für musik der men­sch mag, wel­che welt­an­schau­ung er ver­tritt, in wel­chem musi­ka­li­schen kon­text er sich bewegt, das „dre­cki­ge ber­li­ne­ri­sche“ und alter­na­ti­ve image wird ansatz­wei­se im obers­ten bild ver­mit­telt, das ist für mei­nen geschmack aber auch schon zu klas­si­sch kor­rekt kom­po­niert. da gibt es kei­ne kan­ten zum anecken für den betrach­ter.

    beim zwei­ten fin­de ich per­sön­li­ch den gesichts­aus­druck nicht schmei­chelnd und die brenn­wei­te ist mei­ner mei­nung nicht opti­mal gewählt, mehr tele, kame­ra­stand­punkt büh­nen­ty­pi­sch eher von etwas unter­halb, um die idee der live-situation zu ver­mit­teln (das ist die posi­ti­on, die kon­zert­be­su­cher haben, und die sie m. m. nach auch ästhe­ti­sch erwar­ten).

    drit­tes bild: ist wie­der typi­sch sto­ck, idee auch für musi­k­er­fo­tos geeig­net, aller­dings stört mich da der direk­te bli­ck zum betrach­ter – bes­ser und authen­ti­scher fän­de ich, wenn er sich auf gesang und gitar­ren­spiel kon­zen­trie­ren wür­de, so greift er zwar und schlägt auch mit der ande­ren hand in die sai­ten, aber mit dem kopf ist er nicht bei der musik, son­dern beim foto.

    vier: ist ein schö­nes motiv, passt aber nicht unbe­dingt zur schnel­len, wort­wit­zi­gen, alter­na­ti­ven musik­spar­te des künst­lers, nach dem foto würd ich ihn eher in né schub­la­de für singer/songwriter mit herz­schmerz packen.

    das letz­te ist wie­der gutes stock-material, hat aber mit dem künst­ler nichts zu tun.

    bist halt stock-fotograf 😉

  2. @ mar­co: Danke für die aus­führ­li­che und ehr­li­che Kritik. Ja, da merkt man, wo ich foto­gra­fi­sch gese­hen her­kom­me…

    Zum vier­ten Foto: „nach dem foto würd ich ihn eher in né schub­la­de für singer/songwriter mit herz­schmerz packen.“ Ich wet­te, die­se Einordnung wür­de ihn nicht unbe­dingt stö­ren… 😉

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