Bilderberg: Arbeit trotz Insolvenz

Die alt­ein­ges­se­ne Hamburger Bildagentur Bilderberg hat zum 30.04.2008 beim Hamburger Landgericht Insolvenz ange­mel­det (Aktenzeichen 67aIN172/08).

Der nor­ma­le Bildverkauf und die Arbeit gehen jedoch wei­ter und es wird nach Wegen gesucht, die Agentur am Leben zu hal­ten.

2 Gedanken zu „Bilderberg: Arbeit trotz Insolvenz“

  1. Quelle: freelens.com 29.10.2008

    Bilderberg ist über den Berg
    Mitarbeiter kau­fen ihre Bildagentur

    Wie Phönix aus der Asche – die insol­ven­te Fotoagentur Bilderberg ent­steht wie­der neu. Ehemalige Mitarbeiter haben das Inventar und die Domain über­nom­men, wäh­rend die insol­ven­te Agentur abge­wi­ckelt wird. Das neue Unternehmen fir­miert unter dem Namen „Agentur Bilderberg GmbH.“. Gesellschafter sind Andrea Hülsmeyer, Angelo Concu, Mike Gamio sowie ein nicht genann­tes neu­es Teammitglied. Letzter arbei­tet noch für die Bildagentur Getty, wird aber dem­nächst die Bilderberg Geschäftsführung über­neh­men, die zur­zeit von Mike Gamio aus­ge­übt wird.

    Dass wir eine inter­ne Lösung fin­den konn­ten, freut alle sehr“ sagt Mike Gamio. Nach eini­gen Turbulenzen, die ein Investor mit Heuschrecken-Image aus­ge­löst hat­te, war es den Mitarbeitern gelun­gen, ihren Vertrag unter Dach und Fach zu brin­gen. Die Reaktionen der bis­he­ri­gen Bilderberg Fotografen sei sehr posi­tiv, so Mike Gamio: „Die Fotografen haben die freie Wahl ob sie mit dem jun­gen Unternehmen neue Verträge machen wol­len oder nicht. Dabei ist die Resonanz sehr zustim­mend.“ Die Ausrichtung der Agentur wird blei­ben, auch wenn man sich moder­ner auf­stel­len will.

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